Tipps für Südafrika-Ersttäter

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*Manwi72

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Tipps für Südafrika-Ersttäter
« am: 12.09.2016, 14:18 Uhr »
Sicherheit....Hallo,

Man sollte ja meinen, nach so vielen USA Reisen, also in das Land, in dem jeder ne Knarre hat und der Wilde Westen auf den Straßen herrscht, sei man einiges gewohnt.

Meine erste Südafrika Reise bereitet mir nun aber doch ein paar Fragen, man liest ja sooooooo viel und je mehr man liest umso unsicherer werde ich.

Habt ihr ein paar Tipps und Regeln für mich?

Es beginnt ja schon am Flughafen Johannesburg: Wir fliegen mit Ethipian und kommen somit über Adis Abeba an gegen Mittag.
Nun liest man soviel verunsicherndes über diese Flughafen, wie ist Eure Meinung dazu ? Auf was sollen wir genau achten ?
Der Plan:

ankommen, 1 Level nach oben, dort zum ATM und Bargeld ziehen, dann Vodacom Shop und dann zu Hertz Rental Cars (diese Infos konnte ich mir im Südafrika Forum und mit den Maps des Flughafens zusammenstellen)

Wir haben dabei zwei große Reisetaschen mit Rollen und einen kleinen Trolley (Handgepäck) mit unseren Wertsachen (Kameras, ipad, Stativ etc) sowie ne Umhängetasche mit Geld und Pässen etc.
Einen Gepäckträger brauchen wir natürlich nicht. Ich habe von Banden gelesen, welche Touristen auch ab dem Flughafen verfolgen und unterwegs oder am Zielort ausrauben.... Taschendiebstähle am Airport usw.

Auch ansonsten denke ich sind mir die Regeln soweit klar: im Dunkeln meiden wir die Innenstadt, keine Ausflüge zu Fuß, keine Wertsachen offen herumtragen usw. Mir ist auch klar, dass die meisten Überfälle abseits der Touri-Zonen passieren.

Was erwartet uns dort diesbezüglich und wie verhalten wir uns am besten?

*Schneewie

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #1 am: 12.09.2016, 15:33 Uhr »
Bleibt Ihr die 1. Nacht in Johannesburg, oder geht es gleich weiter?

Wichtig ist meist, das man seine Koffer nicht unbeaufsichtigt im Auto läßt. Also eher direkt zur Unterkunft, ausladen und dann die Unternehmungen.

Auch soll man bei Pannen möglichst versuchen, bis zur nächsten Tankstelle zu kommen.
Keine Anhalter mitnehmen und wie Du schon schriebst, möglichst nicht im dunkeln fahren.
Wenn möglich, keine teuren Uhren oder Schmuck tragen. Lieber am nächsten Stand ein schönes Holzarmband kaufen - paßt besser zu Südafrika.

Hier unser kleiner Reisebericht aus 2008: http://www.stenders-reisen.de/Suedafrika2008/Suedafrika2008.html

Wo Du auch viele Infos zu SAA bekommst ist bei Ingrid: http://www.ingrids-reisewelt.de/reiseforum.php



Wir machen in 4 Wochen unsere 2. Südafrika Reise und haben die 1. überlebt.  :wink: So schlimm ist es auch nicht.
Gruß Gabriele

*147VNN

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #2 am: 12.09.2016, 15:53 Uhr »
Hoffentlich bist Du Hertz Gold Member? Die Herrschaften sind dort dermaßen trantutig... Im Flughafen selbst fand ich es nicht schlimm, man muss halt bissel die Augen aufhalten. Vom Schalter zu den Autos kommt man mit Aufzügen, da bissel schauen, bei uns lungerte da einiges Volk, offensichtlich "under influence" herum, mit denen hätte ich nicht alleine im Aufzug sein wollen (was wohl deren Ziel ist).

"Am Land" ist es dann deutlich entspannter. BTW: Flug mit Ethiopian weist Dich ja nun nicht gerade als Feigling aus  :lol:.

*andi7435

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #3 am: 12.09.2016, 17:42 Uhr »
Vodacom Shop würde ich auslassen. Wenn du unbedingt eine Karte brauchst, würde ich mir die unterwegs oder bei der ersten Übernachtung holen.
Langsam sind die alle, das hat nichts mit Hertz zu tun. Ist einfach die Mentalität.
Beim Mietwagen jeden, aber auch jeden Kratzer, Steinschlag usw. dokumentieren. Bei der Rückgabe sind die extrem pingelig. Speziell auf die Windschutzscheibe achten. Und auch schauen, wenn die Zulassung des Autos abläuft. Wir haben mal eins bekommen, wo diese in unseren Mietzeitraum ablief.
Ansonsten alles entspannt und easy. Dort ist Afrika. Mit den normalen Vorsichtsmaßnahmen kommst du durch.
Den Einweisern bzw. auch die Jungs die auf den Auto aufpassen, immer einige Rands geben. Also etwas Kleingeld dabei haben.
Ansonsten viel Spaß und geniesse es.

Andreas


*Wilder Löwe

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #4 am: 12.09.2016, 22:33 Uhr »
Den Flughafen in Johannesburg fand ich absolut unauffällig. Wir haben bei der letzten Rückreise dort 7 Stunden rumhängen müssen und kennen ihn deshalb jetzt besonders gut. Ich würde ihn als nicht gefährlicher einstufen als jeden anderen Großstadtflughafen. Hertz am Flughafen ist auch nicht besonders auffällig. Es ist halt alles afrikanisch bürokratisch, immer die Ruhe bewahren, auch wenn die sieben Formulare ausfüllen, diese von drei Mitarbeitern begutachten, stempeln und unterschreiben lassen.

Falls Du einen Mietwagen ohne Selbstbeteiligung gebucht hast, brauchst Du Dir um evtl. Vorschäden keine große Gedanken machen, notfalls regelt das die Versicherung. Falls Du den Wagen wie wir in Durban abgibst, dann kannst Du davon ausgehen, dass sich überhaupt niemand für das Auto interessiert. Die haben es nicht einmal angeguckt, wir mussten jemanden suchen, bei dem wir den Schlüssel loswerden konnten.

Denke bei Hertz an den Schrieb für Swasiland, den will zwar auch keiner sehen, aber man ist verpflichtet ihn mit sich zu führen.

Wir erkundigen uns bei jeder Ankunft im B&B nach der Sicherheitslage vor Ort und lassen uns in einer Karte die no-go areas einzeichnen. Damit sind wir bisher gut gefahren. An Geldautomaten soll man die Augen aufhalten. Wir benutzen vorzugsweise Automaten in Gebäuden und nicht auf der offenen Straße. Einer von uns zieht das Geld und der andere steht mit zugedrehtem Rücken dahinter und beobachtet das Umfeld. Bisher hatten wir aber auch da niemals den Eindruck, dass dort Leute rumlungern, die uns etwas Böses wollen. Es wird aber immer wieder gewarnt.

Ein südafrikanischer Kollege hat meinem Mann geraten, bei suspekten Leuten, die sich an roten Ampeln dem Auto nähern, einfach Gas zu geben und loszufahren, egal ob Rot oder nicht und egal ob man dabei ggf. jemanden über den Haufen fährt. Hauptsache man rettet die eigene Haut...
Viele Grüße
Katrin

*Manwi72

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #5 am: 13.09.2016, 07:50 Uhr »
BTW: Flug mit Ethiopian weist Dich ja nun nicht gerade als Feigling aus  :lol:.

Mach mir keine Angst... ich habe bisher nur gutes gehört und gelesen (außer, dass man während des Transits vermeiden sollte, auf die Toilette zu müssen... )  :lol:

*Manwi72

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #6 am: 13.09.2016, 07:59 Uhr »
Ich danke Euch...

Ich habe auf jeden Fall vor, die teuren Sachen zuhause zu lassen und super casual zu reisen. Muss nur noch meinen Freund überzeugen, dass er das auch tut ;-)
Ich denke ja auch dass ich mich verrückter mache als es dann ist. Und im Grunde sind wir nicht in dubiosen Gegenden unterwegs.

Ich bin Hertz Gold Member, habe den Wagen aber übers Reisebüro und Dertour gebucht (inkl aller Versicherungen, sicher ist sicher). Muss die Unterlagen heute holen, ich frage nochmal nach ob ich da in meinem Hertz Account noch die Nummer hinterlegen kann.
Permit für Swasi ist notiert.

Mir sagte im Südafrika-Forum jemand etwas von Pseudopolizisten, die nach dem Flughafen versuchen, Touristen anzuhalten und sie wegen irgendwelcher Vergehen zu beschuldigen...

Wieviel Trinkgeld sind ein paar Rand für die "Aufpasser" ? An den Tankstellen wird geraten 4-5 Rand Trinkgeld zu geben, passt das so auf alles andere etwa auch ?

Wir bleiben 2 Nächte in JHB, am 2. Tag haben wir eine geführte Tour nach Soweto gebucht über das Guesthouse. Am 3. Tag fahren wir dann weiter nach Sabie und wollen vorab in der neuen Mall of Afrika anhalten und ein bisschen shoppen. Da haben wir aber dann unser gesamtes Gepäck im Auto (auf jeden Fall im Kofferraum). Ich hoffe das ist dann dort einigermaßen sicher.

Ich werde auf jeden Fall noch eine Reisegepäckversicherung abschließen, damit bin ich dann auf der sicheren Seite wenn doch was geklaut werden sollte.

*freddykr

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #7 am: 13.09.2016, 09:33 Uhr »
Mir sagte im Südafrika-Forum jemand etwas von Pseudopolizisten, die nach dem Flughafen versuchen, Touristen anzuhalten und sie wegen irgendwelcher Vergehen zu beschuldigen...

Wieviel Trinkgeld sind ein paar Rand für die "Aufpasser" ? An den Tankstellen wird geraten 4-5 Rand Trinkgeld zu geben, passt das so auf alles andere etwa auch ?
"Pseudopolizisten" habe ich bisher immer nur von Simbabwe gelesen. In Südafrika ist mir sowas noch nicht untergekommen.
Ja, 4-5 Rand langen vollkommen für die "Aufpasser". Sehe zu, dass Du das Kleingeld nicht aus der vollen Geldbörse holst, sondern "griffbereit" in der Hosentasche hast. Somit entgehst Du begierlichen Blicken.

Ansonsten verhalte Dich einfach normal; keine Wertgegenstände offen im Auto und Auto immer verschlossen halten (nicht alle Mietfahrzeuge haben dieses automatische Türabschließen nach dem Losfahren, aber i.d.R. immer einen Knopf dafür).
Ansonsten fand ich Südafrika/Johannesburg auch nicht gefährlicher als Los Angeles. ;)
Viele Grüße,
Danilo


*Manwi72

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #8 am: 13.09.2016, 10:10 Uhr »
Ansonsten fand ich Südafrika/Johannesburg auch nicht gefährlicher als Los Angeles. ;)

Aaaaah danke, das beruhigt mich nun wirklich, denn mit L.A. komme ich gut klar.

Mir wurde geraten bereits im Parkhaus die Stoppschilder zu beachten und vorab mir die genaue Ausfahrt in Richtung Johannesburg, also Westen anzuschauen und zu merken, falls das Navi im Parkhaus noch nicht funktioniert und damit wir draußen nicht nochmal anhalten müssen.


*freddykr

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #10 am: 13.09.2016, 10:32 Uhr »
@Freddy, kannst du mir die geeigneteste Strecke empfehlen zu unserem Guesthouse ? Sind alle Autobahnen "sicher" ??
Ja, die Autobahnen sind sicher. Da ist auch viel los, so dass der Verkehr noch das Gefährlichste ist.
Erst weiter draußen, oder in der Nähe von Townships, wird es anders, wenn dann auch Fußgänger mal die Autobahn überqueren. Da einfach vorsichtig fahren.
Ansonsten die Strecke, die Google empfiehlt (R24, N3, M2, M1) sollte kein Problem darstellen.

Mir wurde geraten bereits im Parkhaus die Stoppschilder zu beachten und vorab mir die genaue Ausfahrt in Richtung Johannesburg, also Westen anzuschauen und zu merken, falls das Navi im Parkhaus noch nicht funktioniert und damit wir draußen nicht nochmal anhalten müssen.
Das ist ganz hilfreich schon vorher zu wissen, auf welche Autobahn man muss.
Viele Grüße,
Danilo


*Manwi72

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #11 am: 13.09.2016, 11:02 Uhr »
Ok prima... also N24 merken und welche Richtung.

Habe mir auf der Karte angesehen wo die Townships liegen und da kommen wir nicht durch. Ich habe auch nicht vor, mich bei Dunkelheit nochmal nach draußen zu bewegen in JHB ;-))
Und ich hoffe ich gehe richtig in der Annahme dass Überfälle oder Carjacking dann doch eher im dunkeln passieren... ?

*Manwi72

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #12 am: 17.10.2016, 16:16 Uhr »
Hallo zusammen,

wir sind nun seit einer Woche wieder im Lande und wollte mich kurz melden.

Nur soviel vorab: auch wenn ich hier eine Ausnahme bilde, aber das Afrika-Virus hat mich nicht infiziert :)
Es war toll und hat alles super geklappt.

Als Mietwagen bekamen wir einen Hundai Tucson mit grad mal 300 km auf dem Tacho - schickes Auto.
In Jo-Burg haben wir uns dann auch gleich verfahren, sind aber mit einigen Nerven doch gut angekommen (heute belächle ich meine Sorgen...)

Die Gästehäuser waren ausnahmslos super! Das ist ein ganz klares Plus. Auch Jo-Burg fand ich sehr interessant und man sollte sich wirklich mal 2 Tage dort Zeit nehmen.

Landschaft: vielleicht waren wir in den falschen Gegenden, aber außer dem iSiMangaliso (bis Cape Vidal) hat mich da nichts wirklich vom Hocker gehauen. Schön ja, aber hier geht der Punkt an die USA.

Leute: Die Betreiber unserer Gästehäuser wirklich spitze. Allesamt sehr nett, auskunftsfreudig und hilfsbereit. Eigentlich haben wir nur positive Erfahrungen mit den Menschen dort gemacht, ABER: ich bin nicht der Typ Mensch, der die sozialen Konflikte und die wirtschaftlichen Probleme übersehen und einfach nur das Südafrika genießen kann, dass man gerne sehen will. Ich fühle mich wohler in einem Land, in dem ich mich nicht ständig priviligierter fühlen muss, sondern den Menschen auf Augenhöhe begegnen kann. Das mag aber an meiner Wahrnehmung liegen. Ich habe es so empfunden. Wir wurden sehr oft auf Europa und das tolle Deutschland angesprochen und wir wären ja alle so reich.... jeder liebt die deutschen Autos. Für mich war das während der gesamten Zeit ein Problem, was ich auch nicht ablegen konnte als wir mit den einen oder anderen näheren Kontakt und auch mal tiefer gehende Gespräche hatten.

Tiere: natürlich der Wahnsinn !!! Ich hatte das große Glück auf genau dem erkämpften Morning Drive ab Lower Sabie zuerst einem Löwen aus 2 Meter Entfernung 10 Sekunden in die Augen schauen zu können, danach einen Leoparden im Baum und Impala fressend zu beobachten und jede Menge weitere.
Leider ist der Krüger NP momentan so extrem trocken, dass wir auch 2 geschossene Nilpferde sehen mussten... 2 von den vielen, die geopfert werden, damit andere überleben. Hier kaum Futter, im iSiMangaliso genug Futter aber kaum Wasser. Wer zu viel nachdenkt, kann auch das nur halb genießen.

Wetter: stark durchwachsen aber völlig ok, den Regen den der Krüger braucht, hatten wir in St. Lucia. In Durban fast Orkanböen, dafür aber auch die tolle Stimmung beim Tag des Rugby Nationalmannschaftspiels gegen Neuseeland in Durban.

Autofahren: in Ordnung, bis auf wenige Strecken. Der SUV war auf jeden Fall eine gute Wahl.

Essen: mein Highlight :love: ich wusste ja, dass die Nebenkosten nicht zu hoch werden würden, aber die Preise für die tollen Steaks haben uns dann doch immer wieder überrascht. Dieser Punkt geht ganz klar nach SA. Fleisch ist um einiges besser als unseres hier, die Zubereitung war immer genau auf den Punkt.

Flug mit der Ethiopian Airlines: War in Ordnung, auch wenn es auf beiden Teilstrecken das gleiche Essen gab. Service ist abgepeckt und die Flugbegleiterinnen könnten etwas freundlicher sein. Waren aber relativ pünktlich. Flughafen Adis Abeba beim Hinflug und früh morgens tot langweilig, alles zu. Es gibt nicht mal einen Automaten mit Getränken. Beim Rückflug spät abends wesentlich geschäftiger, allerdings kann man nur cash zahlen, Euro oder Dollar. Mit Karte geht leider nix.

Alles in allem ein interessanter Trip, ich habe gesehen was ich wollte, aber auch leider viel, was ich lieber nicht gesehen hätte. Ich werde sicher nochmal nach SA reisen in den nächsten 2 Jahren weil ich gerne noch Kapstadt und die Gardenroute sehen möchte. Wohin das Land in den nächsten Jahren sich entwickelt ??? Wer weiß....

Ansonsten möchte ich erstmal noch eine Weile alles sacken lassen, bevor ich mein endgültiges Fazit ziehe.

Viele Grüße, Manuela

*freddykr

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #13 am: 18.10.2016, 08:37 Uhr »
Danke für Dein Feedback.

Ich hoffe doch, dass es bald einen Reisebericht dazu geben wird.

Landschaft: vielleicht waren wir in den falschen Gegenden, aber außer dem iSiMangaliso (bis Cape Vidal) hat mich da nichts wirklich vom Hocker gehauen. Schön ja, aber hier geht der Punkt an die USA.
Für Teile kann ich Dir zustimmen, aber auch in Südafrika gibt es viele schöne Landschaften, die mit den USA gleichwertig sind. Die Cederberg Mountains im Westen liefern teilweise richtiges Südwesten-Feeling. ;)
Das Problem ist halt oft, dass die landschaftlichen Höhepunkte bei Weitem nicht so gut erschlossen sind, wie in den USA.

Leute: Die Betreiber unserer Gästehäuser wirklich spitze. Allesamt sehr nett, auskunftsfreudig und hilfsbereit. Eigentlich haben wir nur positive Erfahrungen mit den Menschen dort gemacht, ABER: ich bin nicht der Typ Mensch, der die sozialen Konflikte und die wirtschaftlichen Probleme übersehen und einfach nur das Südafrika genießen kann, dass man gerne sehen will. Ich fühle mich wohler in einem Land, in dem ich mich nicht ständig priviligierter fühlen muss, sondern den Menschen auf Augenhöhe begegnen kann. Das mag aber an meiner Wahrnehmung liegen. Ich habe es so empfunden. Wir wurden sehr oft auf Europa und das tolle Deutschland angesprochen und wir wären ja alle so reich.... jeder liebt die deutschen Autos. Für mich war das während der gesamten Zeit ein Problem, was ich auch nicht ablegen konnte als wir mit den einen oder anderen näheren Kontakt und auch mal tiefer gehende Gespräche hatten.
Natürlich werden in Afrika die sozialen Gegensätze immer sehr deutlich, aber wenn einem dies auf den Magen schlägt, dann darf man keinen Urlaub außerhalb Europa und Nordamerika machen. Und selbst in den USA hast Du starke Gegensätze, wenn man sich die Reservate der Natives anschaut oder manche Vororte der Großstädte.
Allerdings haben letztes Jahr auf dem Lande Leute große LCD-TVs in ein "Slum-Gebiet" tragen sehen und viele von denen haben auch die neuesten Smartphones.
Ich für meinen Teil mache trotzdem gerne in Südafrika (Afrika allgemein) Urlaub, auch um die dortige Bevölkerung zu unterstützen (damit die großartige Tierwelt auch für die Zukunft erhalten bleibt).
Viele Grüße,
Danilo


*Wilder Löwe

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #14 am: 18.10.2016, 09:10 Uhr »
Hallo Manuela, Deinem Feedback möchte ich mich gerne anschließen, wir sind seit Samstag wieder im Lande. Uns hat der Afrika-Virus eindeutig infiziert, auch unsere 4. Reise nach Südafrika wird nicht die letzte gewesen sein.

Ja, die sozialen Gegensätze sind eklatant. Aber sind sie in Thailand und in Teilen der USA wirklich weniger, nur weil man sie nicht so stark sieht? Wenn ich mal tief in meiner Fotosammlung krame, finde ich Bilder von Wellblechhütten im Westen der USA und wenn man aus Bangkok mit dem Zug rausfährt, fährt man durch einen riesigen Slum. Von daher sollte man das zwar nicht ignorieren, aber ändern wird man es sicher nicht, nur wenn man nicht hinfährt. Ganz im Gegenteil, das Land braucht dringend Touristen. Bitte nicht missverstehen, ich habe vollstes Verständnis dafür, dass man ein Land mehr und ein Land weniger mag, es gibt einfach Gegenden, wo es nicht "klick" macht.

Wir hatten, nach dem katastrophalen Regenurlaub 2012, dieses Mal das absolute Kontrastprogramm. Kein einziger Regentag, dafür Temperaturen bis 39 Grad. Die Trockenheit im Krüger hat uns sehr geschockt, auch wenn wir viele gute Tiersichtungen hatten - nicht so spektakulär wie bei Euch -, so war das Land doch traurig anzusehen.

Wir haben dieses Mal die Panaroma Route mitgenommen und die Landschaft dort ist schon mit den USA vergleichbar. Aber sonst gebe ich Dir recht, mit der Gegend um den Grand Canyon kann Südafrika nicht mithalten. Allerding bestehen auch die USA nicht nur aus roten Steinen :wink:

Unsere Unterkünfte waren mehrheitlich self catering units, da wir gerne zwei Schlafzimmer haben und auch gerne mal selbst grillen. Wir waren mit allen zufrieden, besonders mit unserer Unterkunft in Komatipoort, mit traumhaften Blick über den Crocodile River, der auch noch ein bisschen Wasser führte und wo die Elefanten und Büffel bis an die Terrasse kamen.

Besagtes Rugby-Spiel gegen Neuseeland haben wir übrigens bei Mug and Beans im Satara-Restcamp gesehen.  :lol:

Geflogen sind wir mit Iberia, die seit August eine neue Verbindung aus Europa nach JBN haben. Das Fluggerät war eine neue A330, mit sehr bequemen Sitzen, hervorragendem ISE und für Economy vergleichsweise schmackhaftem Essen. Der Service war dagegen lausig, unfreundliches Personal und nur zweimal Getränke (zu den Mahlzeiten) auf einem 10h-Flug. Die Verbindung über Madrid (knapp 2h Umsteigezeit) ist absolut optimal, 2h von DUS nach MAD und dann 9h (Hinflug) bzw. 10h (Rückflug) bis/von JBN. Deutlich angenehmer als 12h an einem Stück in der Kiste. Dass wir auch nur rund 500€ pro Person gezahlt haben, machte die Sache besonders erfreulich.

Unser Mietwagen war ein älterer Ford Kugar, mit 60.000km auf der Uhr und ziemlich schrägen Laufgeräuschen. Der Platz hat gerade so für 4 Personen gereicht, aber das kannten wir auch von vorherigen Südafrika-Reisen. Er hat uns aber sicher 2600km durch's Land getragen.

Fazit: Uns hat es wieder sehr gut gefallen und wir haben uns nur geärgert, dass wir nicht in eine besseres Objektiv inverstiert haben. 270 mm Brennweite sind einfach zu wenig. Für den nächsten Südafrika-Urlaub werden wir da wohl aufrüsten.
Viele Grüße
Katrin

*Manwi72

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #15 am: 18.10.2016, 10:02 Uhr »
Ui ein Reisebericht ;-))) ich werde es mal versuchen, aber das wird sicher noch Zeit brauchen. Bisher habe ich es grad mal geschafft, die etwa 2500 Fotos auf den Mac zu laden, kaum durch gesehen. Muss dann mal IRGENDWANN anfangen zu sortieren. Noch bin ich im Afrika Modus ;-)))

Ich werde definitiv auch nochmal das Land bereisen, den Westen und Kapstadt möchte ich auf jeden Fall auch sehen.

Die Dürre im Krüger ist wirklich schlimm, wenn man den Park nicht anders kennt, hinterlässt das leider einen wirklich traurigen Eindruck. Wir hatten an der Küste fast nur Regen und sehr starken Wind, das hätten wir in kleinen Teilen dem Krüger gewünscht.

@Freddy, ich denke mir, dass die meisten Schwarzen mit ihrem Leben zufrieden sind und vielleicht sogar glücklicher als wir hier im stressigen Europa.

Ich muss meine Eindrücke noch ein wenig sacken lassen, im Moment sind meine Empfindungen einfach sehr durchwachsen und es fällt mir schwer zu sagen "der Urlaub war schön"... ganz komisch ;-)))

Das mit dem selbst grillen hätten wir auch gern mal gemacht, allerdings mochte ich nach der ersten Begegnung mit irgendeinem etwa 5 cm großen Krabbeltier im Satara, das aus dem Wasserkocher gefluscht kam und weg war, bevor ich es identifizieren konnte und nach einer echten RIESENSPINNE im Olifants in der Küche (im Dunkeln und ich bin gehüpft, die war hellbraun und mit Beinen sicher so 10 cm Durchmesser) möchte ich die Küchengeräte nicht mehr wirklich benutzen  :D

Im Lower Sabie (was ich übrigens schrecklich fand) hatten wir Fledermäuse im Gebälk, der Boden war voll mit Fledermauskot. Die Lage des Camps ist wirklich fantastisch und die Tiersichtungen waren hier sehr gut. Aber das Camp an sich und das volle abgeranzte Zimmer (ein 100 € teurer Bungalow!!!!!) sowie die üble Laune im Mugg & Bean haben mich nicht überzeugt.

Satara und Olifants fand ich völlig in Ordnung. Was das Preis-Leistungsverhältnis der Unterkünfte angeht, liegt SA natürlich auf jeden Fall vorne ;-)

Oh ja, Objektiv.... ich hatte eine Sony Spiegelreflex dabei mit Reiseobjektiv 18-200 mm. Wollte einfach nicht dauernd wechseln, aber klar war das zu wenig ;-)) Dazu noch eine Lumix Kompaktkamera mit 30fach Travellerzoom.
Wir haben ein Pärchen aus den USA kennengelernt, die sich für die Reise für knapp 800 $ eine Lumix G mit Wechselobjektiv gekauft hatten, sie hatten ein 400er Zoom und die Fotos waren der Wahnsinn. Ich muss schauen zu welchem Preis ist die hier bekommen würde. Wird aber sicher ein bisschen teurer ausfallen....

*Manwi72

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #16 am: 18.10.2016, 10:23 Uhr »
Panasonic Lumix DMC-FZ1000 Bridgekamera schwarz

Ich glaube diese Kamera war es. Die Bilder sahen wirklich fantastisch aus!

*Schneewie

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #17 am: 18.10.2016, 12:29 Uhr »
Sehr interessant, was Ihr so schreibt.

Bei uns geht es am Donnerstag los - PT nach Kapstadt -.

Es ist unsere 2. Reise (2008 das 1. Mal) und wir sind schon gespannt, wie es diesmal sein wird.

Etwas mulmig ist mir schon, wenn ich meine Kamera irgendwo zücke, ist halt nicht so eine kleine Taschenkamera, sondern etwas größer. Mulmig daher, das sie Begehrlichkeiten weckt - aber da muss ich wohl durch.

Wie war das bei Euch beim tanken? Konntet Ihr mit KK zahlen oder habt Ihr das in Bar gemacht? Bar hieße ja, das man fast täglich irgendwo Geld abheben muss und das würde ich mir gern ersparen (2008 haben sie uns die KK geknackt  :( ).


Trotz allem freuen wir uns schon sehr .
Gruß Gabriele

*Wilder Löwe

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #18 am: 18.10.2016, 13:03 Uhr »
Wir haben unsere Spiegelreflexkamera überall gezückt, nur in Johannesburg (Sandton) haben wir sie vorsichtshalber im Hotel gelassen.

Auch wenn wir die Sicherheitslage natürlich immer irgendwie im Hinterkopf hatten, haben wir uns nirgends wirklich unsicher gefühlt und es gab keine erkennbar brenzlige Situation. Als Tourist bekommt man von der großen Kriminalität im Lande glücklicherweise wenig mit. Wir hatten dazu teilweise heftige Diskussionen mit unserer 15-jährigen Tochter, die überhaupt nicht verstehen konnte, warum wir manchmal darüber diskutiert haben, ob dieses oder jenes sicher ist usw. Sie hat uns quasi Rassismus vorgeworfen, frei nach dem Motto, wir würden denken, nur weil die Leute arm und schwarz sind, seien sie alle Verbrecher. Die hohen gezackten Mauern um die Häuser, Elektrozäune oder mit S-Draht gesicherten Grundstücke hat sie dabei gekonnt übersehen  :roll:

An den Tankstellen haben wir bar gezahlt, allerdings kann man inzwischen fast überall an den großen Stationen mit KK direkt am Wagen zahlen. Die haben Terminals an der Säule. In den Restaurants wird überall das KK-Gerät an den Tisch gebracht, man muss seine KK daher nie wirklich aus der Hand geben.

Manuela, mit allerlei Getier muss man in Südafrika immer rechnen. Allerdings hatten wir in den USA auch schon Riesenspinnen im Schlafzimmer und Geckos in der Badewanne. Unsere Bungalows in Satara waren gut in Schuss und alles war recht sauber, beim Frühstück hatten wir allerdings Besuch von Warzenschweinen und einer Art Mungo. Zum Glück sind die Affen weggeblieben, die sind eine echte Plage.
Viele Grüße
Katrin

*freddykr

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #19 am: 18.10.2016, 13:23 Uhr »
Etwas mulmig ist mir schon, wenn ich meine Kamera irgendwo zücke, ist halt nicht so eine kleine Taschenkamera, sondern etwas größer. Mulmig daher, das sie Begehrlichkeiten weckt - aber da muss ich wohl durch.
Da ist so viel touristisch, so dass Du Dir deswegen gar keine Gedanken machen musst. Zumindest nicht mehr, als in anderen Orten auf der Welt.

Wie war das bei Euch beim tanken? Konntet Ihr mit KK zahlen oder habt Ihr das in Bar gemacht? Bar hieße ja, das man fast täglich irgendwo Geld abheben muss und das würde ich mir gern ersparen (2008 haben sie uns die KK geknackt  :( ).
2015 haben wir in ZA nur mit KK getankt. Man sollte aber immer genug Bargeld für eine Tankfüllung dabei haben, denn man weiß ja nie, ob es doch irgendwo mal nicht geht.
Viele Grüße,
Danilo


*Schneewie

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #20 am: 18.10.2016, 14:54 Uhr »
Danke für Eure Antworten.

Wahrscheinlich mache ich mir einfach zu viel Kopf  :wink: Je mehr man liest, umso unsicherer wird man halt.


Meine Hoffnung, auf dem Nachtflug vielleicht auf BC abzugraden ist auch zunichte gemacht worden. Sind wohl nur noch 3 Plätze in der Abendmaschine frei und die werden sie uns nicht gerade kostenfrei  :wink: geben wollen - schade, hätte auch aufgezahlt.
Gruß Gabriele

*Manwi72

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #21 am: 18.10.2016, 15:49 Uhr »
Was die Sicherheit angeht kann ich auch bestätigen, dass ich mir vorher viel zu viele Gedanken gemacht habe und im Nachhinein mich immer sicher fühlte. Wenn mir eine Situation komisch vor kam, einfach umdrehen und weg gehen.

Das ist kein Rassismus aber muss eben auch bedenken, dass es einfach eine andere Denkweise über das Leben dort ist und das ist Fakt. Ich glaube nach wie vor, dass in solchen Ländern und gerade in Townships und Slums ein Menschenleben nicht wirklich was zählt und dort sicher eine Menge Leute verschwinden, ohne das es jemand merkt. Schaut man sich mal die durchschnittliche Lebenserwartung an, dann ist es einfach so, dass diese Menschen eine andere Einstellung zu Leben und Tod haben als wir. Daher denke ich dass in diesen Ländern die Hemmschwelle ein Verbrechen (egal welcher Art zu begehen) deutlich geringer ist --- aus welchen Gründen auch immer.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich will nichts verallgemeinern aber ich habe sehr viel darüber nachgedacht und das ist die einzig plausible Erklärung die ich mir geben kann.

Das heisst dann eben aber auch, dass man sich vor Gefahren auch gut schützen kann, in dem man sich nicht in gefährliche Situationen begibt. Wenn ich schmuckbehangen durch Downtwon Johannesburg laufe mit dem neusten iphone am Ohr, dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich überfallen werde und ggf dabei verletzt oder schlimmeres werde. Das kann mir aber überall passieren, auch in D, wobei hier vielleicht die Hemmschwelle, jemanden wegen ein bisschen Schmuck und einem Telefon umzubringen, doch etwas größer ist und die Wahrscheinlichkeit, doch auf so einen Psycho zu treffen, recht gering.
Wenn ich aber in einem Land lebe in dem Gewalt und Vandalismus zum Alltag gehören um damit Konflikte zu lösen, so what ?

Zum Thema tanken: Wir haben immer bar gezahlt, wenn wir eben nicht mehr so viel hatten, dann eben nicht voll getankt. Unser Tucson brauchte voll ca 450 Rand, das hat man meist dabei. Und die 5 Rand Trinkgeld haben wir in einem kleinen Becher immer liegen gehabt.

Ich habe einiges mit KK gezahlt und mir ist aufgefallen, dass jedesmal die KK vor meinen Augen in das Gerät geschoben wurde. Ich war immer drauf gefasst zu sagen, stopp... don't take my card anywhere... aber es war überhaupt nicht nötig.

In den Restaurants fiel mir auf, dass manchmal der Tipp schon included war. Also nochmal genau drauf gucken. Ansonsten haben wir uns an die 10% Regel gehalten und das Trinkgeld bar gezahlt. 

Katrin, Geckos stören mich nicht, aber diese Mega Spinne war schon gruslig. Und Fledermaus Kot kann durchaus sehr gesundheitsschädlich sein. Mir ging es hier dann doch eher um den hygienischen Aspekt. Wir hatten eh einen Reisewasserkocher dabei, also kein Problem und Besteck wasche ich eben nochmal ab. Aber wenn so ein Tierchen im Topf sitzt, mag ich dann da drinnen nix mehr kochen ;-))

Satara fand ich auch gut, richtig gemütlich die runden Dinger. Nur eben Lower Sabie... für das Geld echt schrottig. Aber die können es sich eben erlauben....

*Manwi72

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Re: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #22 am: 18.10.2016, 16:00 Uhr »
Wahrscheinlich mache ich mir einfach zu viel Kopf  :wink: Je mehr man liest, umso unsicherer wird man halt.

Mir ging es wirklich genauso, ehrlich ich hatte echt Bauchschmerzen und hatte Schiss.... Hab auch zu viel negatives gelesen. Super war aber, dass wir so ein tolles Guesthouse in Johannesburg hatten in dem ich mich soooooo sicher gefühlt habe, dann am 2. Tag einen total netten Guide, der mir sehr viele meiner Bedenken nehmen konnte und mir das aus seiner (schwarzen Johannesburger-Sicht) erklärt hat. Er hat betont, dass durchaus in manchen Gegenden der Stadt Weiße nicht erwünscht sind und dann geht man da eben auch nicht hin. Diese Gegenden sind aber bekannt, leicht zu erkennen und mit gesundem Menschenverstand zu umgehen. Das habe ich mir dann immer vor Augen gehalten und so war es dann auch. Am Ende waren wir ja moch 3 Tage in dem ach so gefährlichen Durban. Pah.... Die Ecken, die ich als Touri ansteuere, fand ich überhaupt nicht bedenklich. Die Vorsicht war noch da, aber die Angst war weg.

*Marianne78

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Antw: Tipps für Südafrika-Ersttäter
« Antwort #23 am: 21.07.2019, 17:12 Uhr »
Nachdem ich mir diesen Thread durchgelesen habe, hab ich wieder richtig Lust mich auf nach Südafrika zu machen. Bisher war ich meistens eher im Osten unterwegs, In Kenia, Diani Beach und Tansania zum Beispiel. Südafrika steht aber auch noch auf meiner To Do liste und dank eurer Erfahrungen hier ist das gerade wieder in mein Bewusstsein gekommen. Ich sollte anfangen zu planen. Mal sehen ob ich meinen Partner überzeugen kann :D

 

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