Und wieder geht's in den Süden Afrikas... Namibia die Zweite

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*JaSpAr

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Antw:Und wieder geht's in den Süden Afrikas... Namibia die Zweite
« Antwort #30 am: 05.01.2017, 15:36 Uhr »
06.03.2016

Teil 2

In diesem Teil lasse ich mal mehr die Bilder sprechen. Ich denke, die sagen genug aus…

Gegen 17.15 Uhr ging sie also los, unsere Sundowner-Tour inkl. Felsmalereien.









Rein ins Dickicht, konnten wir immer mal wieder einige Tiere entdecken.







Die Perlhühner wollte nur leider nie von vorne geknipst werden…



Hier sitzt ein Monteirotoko...





Als nächstes ging’s zu unseren ersten Malereien.







Laut Bea, unser Guide für heute (Martin selbst musste mit einer 20-köpfigen Gruppe Japaner los  ), sollen sie wohl um die 2.000 Jahre alt sein.







Weiter ging’s an einer Stelle, an der Fleischreste für die Leoparden & Co. ausgelegt werden.



An den Bäumen hängen Wildkameras, um die Tiere beobachten zu können. Zum jetzigen Zeitpunkt sollen 6 bis 9 Leoparden dort leben.

Immer wieder hielten wir an verschiedenen Stellen, um uns weitere Malereien anzuschauen. Dabei hatte Bea eine spezielle Lampe (ich weiß nicht mehr genau, was es war… evtl. UV?!?), um uns Zeichnungen zu zeigen, die man mit dem bloßem Auge gar nicht mehr wahrnimmt.



Zum Ende hin fuhren wir auf ein höher gelegeneres Plateau,















wo neben weiteren Felsmalereien, auch komische Löcher im Boden waren  .



Diese stammen wohl von Ameisen und man musste echt aufpassen, wo man hintrat.

Ausserdem zeigte Bea uns diese Pflanze, hoch oben an einem Granitfels.



Als Samen von einem Vogel damals mitgeschleppt, dort fallen gelassen, kam wohl über die Jahre genug Regen an (wenn sich dort z. B. kleine Pfützen bildeten), das sie wachsen und wachsen konnte. Irgendwann, so Bea, werden die Wurzeln immer dicker, und die, die in den Fels hineinführen, werden ihn dann zum sprengen bringen  .



Weiter geht’s zum Sundowner… Aber seht selbst (sorry, Bilderflut):





























Dieser Sonnenuntergang war bisher der schönste unserer Reise!!! Und auch die Tour hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, Bea hat gut und freundlich erklärt, und neben uns war nur noch ein weiteres älteres Paar mit unterwegs. Ich will nicht wissen, was bei den Japanern los war  ...



Anschließend ging es zurück zur Lodge. Im Scheinwerferlicht konnten wir Löffelhunde über die Straße flitzen sehen.

Zum Abendessen gab es leckere Kürbissuppe als Vorspeise. Im Anschluss Oryx-Steak mit Kartoffeln und Gemüse. Sehr lecker!
Und auch die Geräuschkulisse war nicht ohne, denn die Japaner hatten scheinbar eine Geburtstagsfeier und es ging lustig zu  ...

Gefahrene Km: 372

*JaSpAr

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Antw:Und wieder geht's in den Süden Afrikas... Namibia die Zweite
« Antwort #31 am: 06.01.2017, 09:09 Uhr »
07.03.2016

Heute war wieder ein Faulenzertag eingeplant.





Nach einem entspannten Frühstück ging es an den Pool. Den konnten wir gestern ja nun gar nicht mehr testen. Dafür dann heute umso ausgiebiger…



Morgens kroch mir die Salamanderwelt zu Füßen, welche ich aber leider nicht genauer bestimmen kann:







Die letzten Tage haben wir Mittags nie was zu uns genommen. Muss aber dazu sagen, dass wir bei dieser Hitze auch einfach keinen Hunger hatten. Umso mehr freuten wir uns, nun mal ganz in Ruhe ausgiebig eine “Kleinigkeit” zum Mittag zu uns zu nehmen. Tja, was dort als Kleinigkeit angepriesen wurde, war ein riesiger Teller Nudeln mit Gemüse. Den hätten wir locker zu zweit essen können.

Pappsatt rollten wir uns danach wieder auf unsere Liegen. Später bekamen wir Besuch:











Nachdem wir uns satt gesehen hatten, vertieften wir uns wieder in unsere Bücher. Kurze Zeit später polterte es aber hinter uns und es hörte sich an, als wenn jemand Stühle und Tische zurecht rückt. Dieser "Jemand" war die Horde Warzenschweine, die bis auf ein paar Meter an uns rangekommen sind, um die Leckereien, die von den Palmen fielen, auffraßen.

Anschließend musste ein Schlammbad her. Es war herrlich, diesen aufgeregten Tierchen in Ruhe zugucken zu können.









Heute hatten wir nicht so einen genialen Blick auf den Sonnenuntergang:



Abends war es beim Abendessen (Huhn mit Gemüse) wesentlich ruhiger. Die Japaner waren abgereist und neben uns war nur noch ein weiteres Pärchen da.

Als wir also ruhig unseren Nachtisch aßen, kam Martin noch kurz zu uns an den Tisch, um paar Sätze zu schnacken. Plötzlich machte er aber einen Satz zur Seite und fischte irgendwas vom Boden auf. Dieses “Irgendwas” war eine Baby-Puffotter, die sich bei uns verirrt hatte. Da war die Aufregung natürlich groß. Unser Eis ließen wir links liegen und bestaunten die kleine Schlange - die trotzdem schon ihr volles Gift hatte!











Ich frage mich noch heute, was gewesen wäre, wenn Martin nicht zufällig bei uns gestanden hätte und die Schlange gemeint hätte, sie wolle unter unseren Tisch hindurch, wo ich doch nur mit Sandalen gesessen hätte…. Aber gut, war ja nicht so. Alles gut gegangen!

Anschließend ging es ins Bett. Von nun an hatte ich immer meine Taschenlampe dabei, auch wenn der Weg noch so gut beleuchtet war. Man weiß ja nie ….

Gefahrene Km: 0

Fazit zur Unterkunft:
Klasse Lodge!!! Hier hat alles gestimmt. Wir fühlten uns hier von Anfang an wohl. Die Sundowner-Tour war der Hammer, das Essen klasse. Martin und Bea supernett - und natürlich auch ihre Angestellten. Einziger Wermutstropfen: das kleine Wasserloch wurde an beiden Abenden nicht beleuchtet, da die Lichtanlage wohl kaputt war. Aber bei unserer nächsten Namibiatour ist Ai Aiba sicherlich wieder mit dabei und dann wird auch das Licht wieder gehen.

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« Antwort #32 am: 06.01.2017, 10:48 Uhr »
Die Gegend finde ich richtig super. Da hätte ich mich auch wohlgefühlt. Mit der Puffotter hattet ihr wohl wirklich Glück. Soweit ich weiß, haben die Jungtiere von Schlangen nicht nur genauso viel Gift wie die ausgewachsenen Tiere, sie sind auch noch gefährlicher: Sie haben keine Erfahrung mit der Dosierung des Giftes und hauen gerne mal alles raus, was da ist. Das dürfte dann tödlich sein. Boah, wenn einem das bewusst wird...  :zuberge:

*JaSpAr

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« Antwort #33 am: 09.01.2017, 09:19 Uhr »
08.03.2016

Heute mussten wir Ai Aiba leider schon wieder verlassen. Gegen 08.20 Uhr ging es wieder los, hatten wir doch eine ordentliche Strecke vor uns…



Von zwischendurch gibt es nicht viel zu berichten. Wir sind Richtung Brandberg, den man hier schon schön sehen kann:



Auf der C39 Richtung Palmwag kamen dann plötzlich diese riesigen weißen Sanddünen.



War ein schöner Kontrast zu der kargen Gegend da.









Zwischendurch wurden wir noch kurz von Ziegen "aufgehalten", die uns am Weiterfahren hinderten.





Gegen 16.15 Uhr kamen wir unten an der Grootberg Lodge an. Dann hieß es erstmal: trauen wir uns alleine hoch oder lassen wir uns fahren??? Hatte im Vorfelde ja schon einiges über den Anstieg gelesen, wollte mir aber vor Ort erstmal selbst ein Bild davon machen. Und da ich ja ein kleiner Schisser bin, ließen wir uns fahren. Mein Mann war zwar erst etwas enttäuscht, aber als wir die steile Rechtskurve gesehen haben, war er auch plötzlich ganz ruhig.

Oben angekommen genossen wir erstmal den gigantischen Ausblick.





Einfach nur der Hammer!!!



Wie kommt man bloß auf die Idee, da oben mitten im Nirgendwo eine Lodge zu bauen???





Mussten noch kurze Zeit auf unser Zimmer warten, da wir für nachts dringend eine Steckdose benötigten (mein Mann trägt eine Schlafmaske aufgrund von Schlafapnoe), die dann kurzerhand „gebaut“ wurde. Aber bei einem kühlen Rock Shandy und DEM Ausblick war das Warten nicht weiter schlimm…

Das Abendessen war wieder köstlich. Es gab erst eine leckere Kürbissuppe, anschließend Huhn mit Gemüse und Kartoffeln.

Was uns hier sofort positiv auffiel: die Angestellten strahlten eine Menschlichkeit, eine Freude an der Arbeit aus, waren immer am Lachen und freuten sich, wenn man sich kurz mit ihnen unterhielt. Sagenhaft!!!

Gefahrene Km: 406

*Anti

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« Antwort #34 am: 09.01.2017, 11:05 Uhr »
Bei dem Ausblick ist das Warten wirklich nicht schwer.  :D

Ist in den Zimmern dort generell kein Strom oder nur keine Steckdose in Bettnähe? Schließlich möchte man ja auch mal die Akkus von der Kamera laden etc.

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« Antwort #35 am: 09.01.2017, 11:26 Uhr »
Ist in den Zimmern dort generell kein Strom oder nur keine Steckdose in Bettnähe? Schließlich möchte man ja auch mal die Akkus von der Kamera laden etc.

In den Zimmern ist generell kein Strom.
Die Akkus von Handy u. Kamera kann man an der Rezeption laden. Dort sind mehrere Steckdosen vorhanden, die frei zugänglich sind. Hätten wir wahrscheinlich etwas blöde gefunden, aber durch unseren kleinen privaten "Umbau" konnten wir tagsüber unsere Sachen ja doch auf dem Zimmer laden;-).

*JaSpAr

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« Antwort #36 am: 10.01.2017, 07:54 Uhr »
09.03.2016

Den Sonnenaufgang konnten wir heute schön aus unserem Bett beobachten. Gucken, wie sich langsam das Licht ins Tal schiebt…





Diese Rock Dassies begrüßten uns auch bereits:









Heute ging es wieder an den Pool.





Ist aber auch der letzte komplette Gammel-Tag auf unserer Reise – versprochen. Denn ab morgen geht’s schließlich in den Etosha NP…

Am Pool waren wir den ganzen Tag die Einzigen, obwohl die Lodge eigentlich doch ganz gut besucht war für diese Jahreszeit.



Dort am Pool habe ich die Tierwelt mal genauer unter die Lupe genommen:



















Abends genossen wir wieder das herrliche Essen: Avocado-Auberginen-Tomaten-Salat sowie im Anschluss Wildragout mit Kürbis, Rote Beete und Kartoffeln. Hmmm lecker lecker…

Anschließend sangen die Angestellten für uns.





Es ging richtig unter die Haut. Mit was für einen Elan sie singen. Unsereins würde wahrscheinlich knapp einen Ton herausbringen…

Nach dem Essen saßen wir noch lange draussen vor unserer Hütte und bestaunten die unzähligen Sterne am Himmel und die Stille, die uns umschloss.

Hach, ich könnte schon wieder hin…

Gefahrene Km: 0

Fazit zur Unterkunft:
Toll – einfach nur toll!!! Allein der Weg hinauf ist schon ein Abenteuer, dann der Ausblick oben. Das Essen ist einfach nur saulecker, die Angestellten sprühen vor Energie und Lebensfreude. Aber ar…kalt ist es da oben abends. Haben uns am ersten Abend nicht davor gehabt und sind mit kurzen Klamotten zum Abendessen. Auf dem Weg zur Hütte schlotterten uns aber ganz schön die Knie.

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« Antwort #37 am: 10.01.2017, 08:44 Uhr »
Die Lodge ist genial - hat aber vermutlich auch ihren Preis?

*JaSpAr

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« Antwort #38 am: 10.01.2017, 10:40 Uhr »
Die Lodge ist genial - hat aber vermutlich auch ihren Preis?

Die einzelnen Preise zu den Unterkünften kann ich dir gar nicht sagen, dass wir über eine Reiseagentur gebucht haben. Die haben unsere Wunschunterkünfte für uns gebucht und wir haben quasi den Gesamtpreis für alle bekommen...
Glaube zwar, dass sie etwas mehr kostet, aber noch längst nicht zu der teuersten gehörte...

*Anti

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*JaSpAr

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« Antwort #40 am: 10.01.2017, 12:58 Uhr »
10.03.2016

Heute ließen wir ganz entspannt angehen, bis zum Etosha Park war es ja nicht allzu weit.







Gegen 9.30 Uhr waren wir startklar und ließen uns hinab zu unserem Auto fahren. Anschließend ging es in eins durch bis Kamanjab, wo wir nochmal auftankten.



Schon vorm Park sahen wir Giraffen:



Gegen 12.30 Uhr erreichten wir das Galton Gate. Dieses Jahr wurden wir richtig gefilzt, zwei Polizeibeamte kamen an und kontrollierten unseren Kofferraum. Letztes Jahr hatten wir das, meiner Meinung nach, noch nicht…

Knapp im Park sahen wir schon etliche Giraffen:











Bevor wir zum Dolomite Camp fuhren, wollten wir erstmal ganz in Ruhe einige Wasserlöcher besuchen. Eigentlich, so war der Plan, wollten wir die Löcher Miernes, Aasvoelbad, Luiperdskop und Klippan abklappern, aber wir haben schon wieder den Abzweig dafür verpasst. Wo steckt der???? Genau wie im letzten Jahr haben wir keinerlei Gabelung gesehen, wo es zu diesen Löchern hätte hingehen können.







Also war das Renostervlei das erste Wasserloch, welches wir besuchten. Von da ging’s noch zu Jakkalswater und Duikerdrink.







Duikerdrink hätten wir uns auch klemmen können. Mehrere Kilometer rein in den Busch, teilweise sehr schlechter Weg, durch große Pfützen, in denen wir 1-2 Mal fast stecken blieben, um am Ende zu einem Wasserloch zu kommen, wo Bauarbeiter in die Gänge waren und sich somit weit und breit kein Tier hat blicken lassen.

Danach gings’s noch zum Rateldraf















und anschließend zum Camp.



Das Dolomite Camp hat uns im letzten Jahr eigentlich nicht so gefallen, aber da wir gerne wieder den Westen Etoshas mitnehmen wollten und auch jeder eine zweite Chance verdient hat, haben wir uns nochmal auf eine Nacht eingelassen.

Wir kamen gegen 16.15 Uhr auf dem Parkplatz an und standen da…und warteten, dass das kleine Elektroauto kommt und uns holt. Es hat zwar etwas gedauert, aber irgendwann kam’s dann doch… Nach einem kurzen Check in und Koffer-auf-das-Zimmer-Bringen,



ging’s an den Pool. Hier genossen wir bis ca. 18 Uhr das kühle Nass, bevor wir uns anschließend fertig für’s Abendessen machten.

Blick vom Zimmer auf die weite Ebene:







Das Wasserloch Dolomietpunt konnte man vom Camp auch sehen:



Es tut mir leid, aber spätestens beim Essen haben wir festgestellt, dass es keinerlei Verbesserungen gab. Ich würde mal behaupten, es war sogar dieselbe Menükarte mit ihrem Beef und Springbock wie im Jahr zuvor.

Der Service war wieder seeeeehr langsam…. Unser Wein kam,... wir hatten die Flasche, wir hatten zwei Gläser, aber bis dann der Eiskübel dazu kam, war die Flasche bald warm und fast leer. Das Essen war genauso nicht so berauschend.

Haben uns anschließend zu unserem Zimmer bringen lassen und dort lieber noch etwas auf unserem Balkon gesessen.

Gefahrene Km: 276

Fazit zur Unterkunft: Konnte man sicherlich schon rauslesen, oder? Der Service geht dort gar nicht… Die Unterkunft an sich ist toll gemacht, der Pool zählt mit zu den schönsten unserer Reise, aber das alles macht nicht den schlechten Service und die Muffeligkeit der Angestellten wett.
Nach 2 Besuchen haben wir uns nun geschworen, beim nächsten Mal lieber über das Andersson Gate in den Park zu fahren und den Westen komplett auszulassen (die Tierwelt hat uns dort nämlich auch nicht so umgehauen).

*JaSpAr

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« Antwort #41 am: 11.01.2017, 12:56 Uhr »
Achtung, heute gibt's viele, viele Fotos:-)...

11.03.2016

Heute verließen wir nach einem recht spärlichem Frühstück das Dolomite Camp. Es war unsere erste Unterkunft, in der man nicht gefragt wurde, ob man vielleicht ein Spiegelei o. ä. möchte. Nicht, das wir das morgens unbedingt haben müssen, aber ich finde, da sieht man mal wieder deren Gleichgültigkeit. Im letzten Jahr wurden wir zwar noch gefragt, das Bringen der Eier hat jedoch so lange gedauert, dass wir mit allem anderen bereits fertig waren und eigentlich nur noch auf unsere Eier gewartet haben.

Wir sind also gegen 9.00 Uhr los. Als erstes erstmal zu dem Dolomietpunt, welches ja gleich “um die Ecke” liegt. Dort war aber tote Hose… Also weiter...
Ich finde, der Westteil zieht sich immer ganz schön… Ab und an mal ein Wasserloch, das man ansteuern kann,



ansonsten gibt’s nicht viel zu sehen.



Links und rechts nur Büsche, sodass man wahrscheinlich an zig Tieren vorbeigefahren ist, die man gar nicht gesehen hat.



Auf einer etwas freieren Fläche haben wir diese Schakale entdeckt. Störten wohl gerade bei ihrer Mahlzeit…





Irgendwo aus einem Busch lugte dieses kleine süße Steinböckchen scheu hervor:



Unser erstes Impala:



Ein Kudu-Bulle versucht sich vor uns zu Verstecken:



Hier ist irgendwas gestorben, was nun aber ganz genau von einem Greifvogel bewacht wird.





Und noch ein Giraffenkadaver:



Diese vier Herrschaften hielten uns auch eine Zeitlang auf Trab. Sie liefen die ganze Zeit vor unserem Auto her. Blieben wir stehen, blieben auch sie stehen... Machten keine Anstalten nach links oder rechts im Busch zu verschwinden.





Am Charl Maraisdam stand ordentlich Wasser:







Weiter ging’s zum “Märchenwald” (auch “Geisterwald“ genannt).
Hier änderte sich schlagartig die Landschaft, kaum noch Büsche, eher überall verteilt kleine Bäumchen - und dazwischen überall Springböcke, die dort etwas Schatten suchten.







Letztes Jahr sah hier alles irgendwie etwas trostlos und tot aus, aber in diesem Jahr war's hier wunderschön. Wie in einem künstlich angelegten Park, wie’s ihn bei uns überall in den Städten gibt…





Am Ende des Märchenwaldes, am Loch Grünewald, stießen wir auf diese Giraffe:





Auf dem Weg zurück und nach Abbiegen zurück auf die “Hauptstraße” kam eine kleine Rechtskurve. Kaum waren wir rum, wären wir bald in ihn hier reingefahren:



Unser erster Eli auf dieser Reise…

Man hat ihn erst auf den zweiten Blick richtig wahrgenommen. Sah er doch aus wie ein riesiger Stein… Nur das andere Auto auf der anderen Seiten irritierte uns.







Aber kurz danach dreht er sich um und marschierte auf die andere Straßenseite,





zurück zu seinem Kumpel, der dort an einer größeren Pfütze stand und trank.







Wir fuhren etwas weiter, sodass wir mit den beiden auf ewa einer Höhe waren.











Anschließend fuhren wir noch zum Wasserloch Wolfnes (welches aber nicht da war),



fast ran an die Pfanne, bevor es dann auf direktem Wege nach Okaukuejo ging. Zwischendurch entdeckten wir unter diesen Bäumen noch ein paar Riesentrappen, die auch etwas Schatten benötigten.









Gegen 15.00 Uhr erreichten wir Okaukuejo,





checkten für zwei Nächte in eins der Waterwhole-Chalets ein und sprangen noch kurz in den Pool. Dort war ganz schön was los, haben gerade noch so die letzten zwei Liegen ergattert.

Für 19.30 Uhr hatten wir uns einen Tisch fürs Abendessen reservieren lassen. Vorher wollten wir noch auf dem Turm hinauf und von dort den Sonnenuntergang genießen.

Erstmal ein Rundumblick… und Lage checken…











Irgendwo dahinten befinden sich die Waterwhole-Chalets mitsamt beleuchteten Wasserloch.



Die Sonne sank immer tiefer und tiefer…







und weg war sie…







Dieser Schakal überlegt noch, ob er nicht noch schnell mit rein ins Camp huscht, bevor die Tore geschlossen werden.



Und dann kam auch bereits ein Mitarbeiter und schloss ab…





Der Himmel verfärbte sich mittlerweile feuerrot.



Wir gingen zum Buffet, wo es heute Abend Eland und Lamm gab, dazu diverse Salate, Brokkoli-Suppe, Reis und Gemüse. Entgegen vieler schlechter Bewertungen fühlen wir uns hier jedes Mal wieder pudelwohl. Klar, das Essen ist 0815, längst nicht mit den vorhergegangenen Essen zu vergleichen, aber ich finde, hier ist auch nicht die Unterkunft das Hauptaugenmerk, sondern eher das beleuchtete Wasserloch und der Park drum herum.

Nach dem Essen saßen wir noch bis ca. 23 Uhr am Loch, aber es kam nicht ein einziges Tier vorbei.



Tief enttäuscht gingen wir zu Bett und hofften auf morgen Abend…

Gefahrene Km: 206

*JaSpAr

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« Antwort #42 am: 12.01.2017, 11:36 Uhr »
12.03.2016

Morgens bereits bei halb sieben ging ich zum Wasserloch, während mein Mann noch etwas ausschlief. Aber auch um diese Zeit war dort nichts los…



Nach einem eher unspektakulären Frühstück fuhren wir gegen 8.30 Uhr wieder raus in den Park. Wir fingen an mit den Wasserlöchern Gemsbokvlakte, Olifantsbad und Aus. Diese drei sollten am Ende unserer Reise zu unseren Lieblingslöchern gehören.

Zwischen Gemsbokvlakte und Olifantsbad kam unser dieser Herr in Grau entgegen.





Er lief direkt auf uns zu, sodass wir ihn lieber ganz genau im Auge behielten und zur Not den Rückzug antreten konnten. War aber nicht nötig… Er lief ganz gemächlich über die Straße und dann wieder ab in den Busch.





Der Tag fing ja schon gut an, konnte gerne so weitergehen…





Relativ schnell hatten wir Aus erreicht und beschlossen dann weiter zu den Löchern Homob, Sueda, Salvadora und Charitsaub zu fahren.











Zwischendurch sahen wir Unmengen an Impalas,









endlich auch mal Perlhühner, die still hielten beim Fotografieren,







ein paar Strauße beim Durst löschen,…





Hier mal ein Mr. Kudu in seiner ganzen Pracht:





Auf dem Rückweg zum Camp sahen wir in einer tiefen Senke diesen Eli, der sich immerzu mit Sand beschmiss:



Anschließend guckte diese Giraffen ganz neugierig aus dem Busch:





Gegen 14.00 Uhr erreichten wir wieder Okaukuejo, wo wir für zwei Stunden uns am Pool abkühlten. Auch heute war es wieder tierisch voll dort, sodass um einen rum eigentlich immer Action war.

Bei 16.30 Uhr machten wir uns noch mal auf, unsere drei Lieblingslöcher abzuklappern.

Am Gemsbokvlakte-Loch waren ein paar Gnus und Springböcke. Weiter gings zu Olifantsbad. Ausser ein paar Impalas war dort auch nichts los.

Also weiter zu Aus, aber auch dort sollte nichts los sein. Hmm… also drehen - nochmal bei Olifantsbad gucken. Ansonsten sollte es dann wieder zurück gehen, es ging schon auf 18 Uhr zu und wir wollten nicht auf dem letzten Drücker am Tor sein.

Ausser Impalas auch hier nichts zu sehen…



Ich wollte gerade zurücksetzen (hier musste ich nämlich mal ans Steuer, mein Mann hatte Fuß…), da sahen wir ihn hier in der Ferne.







Schien noch ein ganz junger Eli zu sein…





…und auch nur noch mit einem Stoßzahn…





Als es immer später und auch verdammt dunkel am Himmel wurde, wollten wir umdrehen. Ich guckte rechts in den Seitenspiegel und sah da einen weiteren Eli auf uns zu kommen. Aufgeregt drehte ich mich zu meinem Mann um und wollte es ihm gerade erzählen, da seh ich in seinem Seitenspiegel noch einen weiteren Elefanten auf uns zu laufen…. Das war ein Gefühl… links ein Eli, rechts ein Eli und wir dazwischen… Jetzt bloß nicht husten o. ä. Mochte noch nicht mal groß fotografieren. Dachte mir, sich ganz still verhalten kommt besser…



Der junge Elefant schien etwas ängstlich zu sein - oder vielleicht auch nur neugierig.













Haben die drei dann noch ca. 10 Minuten beobachtet, mussten dann aber dringend los, um noch vor Sonnenuntergang das Camp zu erreichen. Der Himmel sah auch ziemlich wüst aus, es schien, als wenn dort gleich ein Unwetter über uns herein brechen würde (tatsächlich muss in der Nacht auch einiges im Park runtergekommen sein, im Camp dagegen nicht ein Tropfen).

Gerade bei 19.00 Uhr erreichten wir das Camp, gingen zum Abendessen und anschließend ans Wasserloch. Dort erschien für vielleicht gerade mal 2 Minuten ein Nashorn, rein ins Wasser, kurz getrunken und weg war es schon wieder… Das ging so flott, das ich nur diese zwei bescheidenen Fotos gemacht habe…





Und danach war wieder tote Hose angesagt, es kam weit und breit kein Tier mehr…

Gefahrene Km: 204

Fazit zur Unterkunft:
Tja…. Also wir haben uns wohl gefühlt, obwohl das Essen natürlich nicht so der Hit war. Die Waterwhole-Chalets kannten wir bereits vom letzten Jahr, wussten also das es eher stinknormale Zimmer sind, die zudem noch verdammt dunkel sind. Nach der Enttäuschung am Wasserloch kann man glaub ich getrost eins der preiswerteren Zimmer buchen. Ich war ja nur froh, dass wir nicht eins der Premier Waterwhole-Chalets genommen haben. Kurz drüber nachgedacht hatten wir nämlich…
Aber im Großen und Ganzen finden wir Okaukuejo okay, wir kommen wieder!!!

*Anti

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« Antwort #43 am: 12.01.2017, 12:28 Uhr »
Ich musste eben mal schauen, wann ihr dort gewesen seid. Es ist ja unglaublich grün dort! Wäre jetzt nicht Schottland für 2018 gesetzt und tlw. gebucht, dann wäre meine Überlegung nämlich eine Reise nach Namibia zu meinem 50. gewesen. Das wäre Ende Februar 2020. Aber leider brauchen wir so einiges an neuer Wohnungseinrichtung und eine teure Reise ist dann vermutlich nicht drin. Ich hätte jetzt aber gedacht, dass alles ausgetrocknet wäre in dieser Jahreszeit.

*JaSpAr

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« Antwort #44 am: 12.01.2017, 12:40 Uhr »
Ich hätte jetzt aber gedacht, dass alles ausgetrocknet wäre in dieser Jahreszeit.

Ich muss auch zugeben: wir sind von diesem "grünen" Namibia verwöhnt. Waren nun 2x im März dort, es war immer grün... ich glaub, sollten wir mal im europäischen Herbst dort hin reisen (wo ja das Sichtungsglück um einiges höher sein soll), wäre ich geschockt von dem, was uns dort erwarten würde. Dann findet man kaum noch einen grünen Grashalm, geschweige denn Wasser...

 

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