Und wieder geht's in den Süden Afrikas... Namibia die Zweite

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*JaSpAr

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« Antwort #45 am: 16.01.2017, 12:16 Uhr »
13.03.2016

Heute hieß es Abschied nehmen von Okaukuejo und der tollen Gegend drumrum. Hier hätten wir es auch noch eine Nacht ausgehalten – auch wenn das beleuchtete Wasserloch selbst eine große Enttäuschung war. Aber gut, so ist es manchmal…

Gegen 08.30 Uhr verließen wir das Camp und fuhren dieses Mal „oben rum“, zum Loch Nebrownii. Dieses sollte sich einerseits als schlau erweisen, andererseits als großer, großer Fehler… Einerseits schlau bzw. toll, weil wir diese zwei Hyänen entdeckten und eine ganze Zeitlang beobachteten.









Die eine schien auf dem einen Auge blind zu sein:



Irgendwie mag ich Hyänen… Nur schade, dass sie sich, außer dieses eine Aufbäumen, nicht weiter bewegten.



Anschließend fuhren wir bis zu dem Abzweig, wo es rechts zum Gemsbokvlakte gehen sollte. Kurz vor Erreichen des Lochs sahen wir auf der rechten Seite auf dem Nebenweg eine ganze Horde Autos stehen. Da musste es irgendwas Tolles zu Gucken geben. Hab‘ mir unser Fernglas geschnappt, geguckt und gedacht, ich werd‘ nicht mehr … Da laufen doch tatsächlich zwei Löwen genau vor den Autos über die Straße – und wir sind nicht dabei …. Das gibt’s doch nicht ! Haben dann etwas Gas gegeben, runter die Straße, einmal rechts rum und schleunigst weiter… Als wir dort ankamen, sahen wir die Beiden nur noch zwischen den Büschen verschwinden. Mehr als diese drei Bilder ist uns nicht geblieben:







Was haben wir uns geärgert, dass wir „oben“ rum gefahren sind… Oder wären wir nur 5 Minuten eher dazu gekommen… Aber so ist das Leben – hart und ungerecht…

Nach den Löwen konnten wir wieder gemütlich unsere ursprünglich geplante Route entlang unserer Lieblingslöcher nehmen.



Zwischen Gemsbokvlakte und Olifantsbad entstand eines meiner Lieblingsbilder, wo ich heute noch jedes Mal schmunzeln muss, wenn ich es sehe:



Da versucht sich wohl jemand hinterm Baum zu verstecken.





Der Anblick war einfach zum Schießen!! Und hier sah man auch deutlich, wieviel es nachts geregnet haben muss. Am Tag zuvor war es hier noch trocken…

Zwischendurch immer mal wieder Impalas. Hier mal mit Baby-Impala:





Am Aus-Loch vergnügten sich die Kudu-Damen im Wasser, während die Herren ihre Macht demonstrierten.









Irgendwo entlang der Etosha-Pfanne gab es diese öffentlich Toilette



(ich glaub, es war in der Nähe vom Homob-Loch?!?). Es ist groß als "Toilette" ausgeschildert, man fährt hin und entdeckt die hier… Nichts ist eingezäunt, man muss mitten im Park aussteigen, um auf dieses Klo zu kommen. Ich weiß ja nicht recht…. Also uns war nicht wohl dabei und somit sind wir zur nächsten Toilette gefahren.

Anschließend ging’s Richtung Halali. Kurz vor dem Rastlager begegnete uns noch ein Eli.





Wir machten bei Halali eine kurze Pause,



vertraten uns die Beine und schauten uns das Rastlager mal an. Ich hatte im Vorfeld viele schlechte Bewertungen gelesen, aber so auf dem ersten Blick gefiel es uns dort. Hatte irgendwie Campingplatzcharakter… Natürlich kann der Service usw. wirklich nicht so berauschend sein wie es oft angemerkt wird, aber rein vom ersten Gefühl her war’s ok…

Anschließend ging’s zum Helio-Wasserloch. Einige Tage zuvor wurde hier wohl ein Touristen-Wagen von einem Elefanten gerammt. Ein bisschen mulmiges Gefühl war ja schon dabei, als wir den wirklich engen Weg zum Loch fuhren. Wäre uns hier jemand begegnet, sei’s ein Auto oder ein Tier, hätten wir schlechte Karten gehabt. Man konnte so gut wie nicht ausweichen und irgendwohin flüchten ging schon mal gar nicht… Zum Glück begegnete uns nur dieses Kudu.



Vom Helio-Loch nahmen wir den Abzweig zum Noniams-Loch und von da den Eland-Drive. Was soll dieser Drive bezwecken??? Es waren über 30 km, umgeben vom dichten Busch, man sah nicht ein Tier, die Straße war mehr als schlecht... Wir haben nur gebetet, dass wir hier nicht einen Platten kriegen und aussteigen müssen. Hier hätte sich jedes Tier anschleichen können, wir hätten nichts vorher gesehen oder gemerkt.

Kurz vorm Ende des Drives mussten wir durch eine große Pfütze fahren. Während des Durchfahrens guckten uns diese Augen an:





Es muss eine Schlange gewesen sein, zwischendurch sah man den langen Rücken von ihr durchs Wasser huschen. Haben eine Zeitlang gewartet und gehofft, dass sie an Land kommt, damit wir mehr von ihr sehen können. War aber vergeblich… sie blieb im Wasser.

Nach dem elendigen Eland-Drive ging’s nicht mehr ganz so langsam Richtung von-Lindequist-Gate. Bei uns war die Luft etwas raus und wir wollten eigentlich nur noch in den kühlen Pool. Wir hielten noch an den Löchern Springbokfontein, Kalkheuwel und Chudob.

Hier haben wir einen Weissbürzelsinghabicht:





Kurz vor Kalkheuwel sahen wir noch eine ganze Menge Zebras,



Gnus und ein Stück weiter Giraffen.













Diese Giraffen standen sich im großen Abstand gegenüber und guckten sich die ganze Zeit aufmerksam an. Wir fragten uns, was diese Tiere hatten? Irgendwann zeigte mein Mann ganz aufgeregt auf einen Busch. Dort versteckte sich ein Gepard und beobachtete ganz genau die Giraffen.







Später gesellten sich noch zwei weitere hinzu, allesamt verkrochen sie sich in den Busch.





Wir blieben bestimmt eine halbe Stunde dort stehen und hofften, dass sie sich noch etwas mehr zeigen würden – war aber leider nicht so. Daher gibt’s leider auch keine besseren Fotos…





Kurz vor dem Gate, bereits auf der Asphaltstraße, sahen wir einen letzten Elefanten.









Gegen 17.00 Uhr erreichten wir dann unser heutiges Nachtquartier, das Mushara Bush Camp.




Für den Pool war es uns mittlerweile zu spät. Wir genossen es lieber, ganz entspannt mit einem kühlen Bierchen vor unserem Zelt zu sitzen, bevor es zum Abendessen ging.







Das Abendessen war ausgesprochen lecker, es gab Kudu-Schaschlik mit Kürbis und Kartoffeln.

Gefahrene Km: 233

*JaSpAr

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« Antwort #46 am: 17.01.2017, 13:24 Uhr »
14.03.2016

Wir sind gegen 8.30 Uhr nochmal in den Park gefahren. Gleich hinterm Tor saßen einige Fuchsmangusten auf der Straße, flitzten aber ruckzuck wieder ins hohe Gras, als wir näher kamen.





Als erstes wollten wir zum Wasserloch Klein Namutoni, welches wir gestern nicht mehr angesteuert haben. Außer unzähligen Impalas







und einer toten Giraffe



war dort nichts los.

Wir sind dann den Dik-Dik-Drive gefahren – und haben tatsächlich eins gesehen:





Als wir zurück gerade wieder vom Klein Namutoni kamen, riss mein Mann plötzlich das Steuer rüber. Das, was erst als Ast aussah, war in Wirklichkeit eine ziemlich große Schlange  ….















Im Mushara Bush Camp meinte eine Angestellte, das es evtl. eine Python sein könnte… Hinterher erfuhren wir, dass es sich um eine südliche Felsenpython handelte.

In der Nähe der Schlange sahen wir auch noch diesen schönen Vogel - einen Graulärmvogel:



Anschließend ging’s Richtung Namutoni,



wo wir rechts Richtung Fisher’s Pan fuhren. Ausser schicke Palmen





und große Wasserpfützen



war dort aber nichts los. Wir sind dann in den Pan Edge Drive, wo wir ein anderes Auto trafen, welches uns ein Nashorn zeigte, dass ziemlich versteckt im Busch fraß. Habe leider kein vernünftiges Foto machen können, da es sich einfach nicht richtig zeigen wollte.









Diese Mini-Schildkröte sahen wir auch noch auf der Straße:



Eine Deutsche, die wir im Mushara Bush Camp kennengelernt haben, erzählte uns, wir müssten unbedingt zum Tsumcor-Loch fahren, das sei besonders schön. Haben wir gemacht, aber auch dort nur tote Hose – nicht ein Tier. Und besonders schön fanden wir’s auch nicht. Schön würden wir eher Klein und Groot Okevi bezeichnen. Die ganzen Blumen, die drum herum blühten…











Einfach nur schön!

Zwischendurch ein kleiner Schakal, der irgendwie etwas apathisch guckte:



Da die Zeit drängte und wir uns nicht trauten, nach zwölf aus den Park zu fahren  , ging’s zum Abschluss noch einmal kurz zum Klein Namutoni-Loch. Dort vergnügte sich gerade eine Hyäne im Wasser:











Hab ich schon erwähnt, dass ich Hyänen mag? Diese fand‘ ich ganz besonders drollig…







Anschließend fuhren wir schweren Herzens ein letztes Mal aus den Park  .

Die Dame am Gate lachte dieses Mal, als sie uns sah, und fragte, ob wir denn nochmal wieder kommen würden und war scheinbar ganz erleichtert, als wir dieses verneinten. 

Den Nachmittag verbrachten wir am Pool und ließen die ganzen Eindrücke der letzten Tage sacken.

Zum Abendessen gab es Seehecht mit Brokkoli und Gemüsepuffer. Ganz, ganz lecker!!

Morgen müssen wir leider diese schöne Gegend und den Park verlassen und die Reise neigt sich langsam dem Ende entgegen.

Gefahrene Km: 128

Fazit zur Unterkunft:
Richtig tolle Lodge, superschön angelegt und sehr gutes Essen. Im letzten Jahr waren wir im Onguma Bush Camp, welches wir auch toll fanden. Könnte diese beiden nun nicht miteinander vergleichen bzw. sagen, welches besser ist.
Fühlten uns hier jedenfalls sauwohl!

*Anti

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« Antwort #47 am: 17.01.2017, 22:21 Uhr »
Ich mag Hyänen auch, obwohl ich noch keine "in Echt" gesehen oder gehört habe. Allein schon, weil alle sie häßlich finden, bekommen sie von mir einen Bonus.

*JaSpAr

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« Antwort #48 am: 18.01.2017, 09:37 Uhr »
15.03.2016

Heute hieß es Abschied nehmen vom tollen Etosha NP und dem Mushara Bush Camp. Es hat uns hier sehr gut gefallen, hätten auch noch 1-2 Tage dranhängen können. Aber Deutschland ruft, wir mussten uns wieder auf den Rückweg Richtung Windhoek machen…

Um 08.50 Uhr ging’s los. Der ganze Tag war grau in grau, ähnlich wie unsere Stimmung. Wir haben uns nicht für den direkten Weg entlang der B1 Richtung Otjiwarongo entschieden, sondern wollten gerne querfeldein entlang des Waterbergs fahren.



Die Strecke zog sich ganz schön,





die Sonne ließ sich selten bis gar nicht blicken, es wurde merklich kühler…





Dieser vorletzte Tag erinnerte mich immer mehr an unseren vorletzten Tag im letzten Jahr. Damals war das Wetter ähnlich bescheiden, umso näher wir Richtung Windhoek fuhren.



Hier ein Baum voller kleiner Nester der Webervögel:



Am Waterberg zogen immer mehr Wolken auf…







Unterwegs sahen wir noch ein paar Paviane am Wegesrand.











Gegen 15.15 Uhr erreichten wir die Otjiwa Safari Lodge.
Wir wurden gefragt, ob wir später die Sundowner-Fahrt mitmachen möchten. Bei dem Wetter, wo sich nicht wirklich die Sonne zeigte, hatten wir aber keine Lust auf Sundowner, wo eh nichts zu sehen wäre. Stattdessen, so dachten wir uns, könnten wir ja nochmal kurz in den Pool hüpfen – ein letztes Mal hier in Namibia. Am Pool waren aber zwei Mechaniker mit irgendwas am Reparieren. Super!



Haben uns aufs Zimmer zurückgezogen und in Ruhe unseren Koffer für die Abreise gepackt.





Anschließend saßen wir noch ganz gemütlich bei eher trüber Aussicht vorm Zimmer.



man konnte erahnen, wo sich gerade die Sonne versteckte, und genossen 1-2 Windhoek Lager, bevor es zum Abendessen ging. Dieses bestand aus einem Buffet, wo es Hühnchen süß-sauer sowie Eland gab, dazu Kartoffeln und Nudeln.

Das einzige Highlight heute waren zu später Stunde am beleuchteten Wasserloch, welches man von der Hauptterrasse aus sehen konnte, Wasserböcke. Dummerweise hatte ich meine Kamera auf dem Zimmer gelassen und auch keinen Antrieb gehabt, sie zu holen. Aber wir haben Wasserböcke gesehen – das erste und einzige Mal in Namibia! Mit ihrem süßen weißen Kringel am Hinterteil.

Fazit zur Unterkunft:
Eigentlich gibt’s an dieser Unterkunft nichts zu meckern. Alle waren nett und freundlich, für’s Wetter können sie dort nichts, es war alles stets sauber und vorhanden, aber wir fühlten uns trotzdem irgendwie nicht ganz wohl dort. Es hatte aber, glaub ich, eher mit unserer Stimmung und den nicht vorhandenen Afrika-Feeling zu tun. Die Zimmer waren riesig (allein das Badezimmer war sowas von groß) und wären toll, wenn ich in Europa wäre, aber von Afrika hat man da nichts gemerkt. Da fehlte irgendwie das gewisse Etwas.

Gefahrene Km: 393

*Anti

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« Antwort #49 am: 18.01.2017, 10:08 Uhr »
Bei dem riesigen Bad hatte ich schon gedacht das Klo stünde nur leicht abgeschirmt im Zimmer...  :oops: :lol:

*JaSpAr

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« Antwort #50 am: 18.01.2017, 11:54 Uhr »
16.03.2016

Heute hieß es endgültig Abschied nehmen von Namibia…

Da wir Windhoek umfahren wollten, fuhren wir bis Okahandja die B1 runter, um von da in die D2102 am Von Bach Dam entlang zu fahren. Kurz vorm Flughafen sollten wir dann wieder auf die B6 kommen…



Gegen halb zehn morgens verließen wir die Otjiwa Safari Lodge. Es war wieder trübes, graues Wetter… Keine Sonne in Sicht…



Auf der B1 sahen wir, außer diesem riesigen Schwertransport, nichts Spektakuläres:





Ruckzuck erreichten wir die D2102. Hier ließ es sich doch gleich viel angenehmer fahren. Zwischenzeitlich, zu Beginn der Strecke, kam sogar nochmal kurz die Sonne zum Vorschein – wahrscheinlich, um sich von uns zu verabschieden.

Denn dann begann der Weltuntergang. Hier mal ein paar Fotos von zwischendurch:







Und dann kam ein Guss herunter... die Scheibenwischer kamen gar nicht mehr dagegen an.





Zur anderen Seite hinter uns sah’s (noch) gut aus:



Gegen 15.15 Uhr erreichten wir die B6, fuhren nochmal zur PUMA-Tankstelle, tankten voll und machten uns anschließend auf den Weg zu Britz, Auto abgeben. Dort noch kurz ein bisschen Papierkram erledigt, Beleg vom neuen Reifen abgegeben (Erstattung sollte innerhalb von einer Woche erfolgen – hat tatsächlich drei Wochen gedauert, aber immerhin haben wir’s wieder bekommen) und gegen 16 Uhr kamen wir am Airport an.



Und dort hieß es Zeit totschlagen… ein bisschen was essen und trinken… nochmal raus, die letzte Wärme genießen (Sonne war ja leider keine da),….und warten, warten, warten…

Das ist ein großer Nachteil von Britz: es lief alles wunderbar, aber die Öffnungszeiten ihres Büros am Flughafen sind sch… 2 Std. länger auf hätte schon viel ausgemacht.

Der Flug verging noch schneller als auf dem Hinflug. Wir konnten erstaunlich viel schlafen, es liefen bessere Filme als auf dem Hinflug (sind aber gar nicht zum Gucken gekommen, da wir immer wieder eingenickt sind) und schwupps war der Urlaub schon wieder vorbei und wir im kalten, nassen Deutschland angekommen.

Gefahrene Km: 280



Fazit: …und es hat uns auch dieses Jahr wieder super gefallen !!!

Im letzten Jahr bereisten wir Namibia zum ersten Mal. Damals dachten wir, wir kommen zwar auf jeden Fall wieder, wird dieses jedoch bestimmt einige Jahre auf sich warten lassen müssen. Denkste… Die Sehnsucht war doch zu groß, also begannen im August des letzten Jahres bereits wieder die Planungen für diese Reise.

Wir buchten wieder alles über dieselbe Reiseagentur wie im letzten Jahr, Flüge und Mietwagen waren schnell festgemacht. Die Unterkünfte haben wir uns nach und nach zusammen gesucht. Von den 10 Unterkünften waren 3 altbekannte dabei (Dolomite Camp, Okaukuejo u. Sossusvlei Lodge). Dabei wollten wir das Dolomite Camp eigentlich nicht wieder buchen, da es uns bereits im letzten Jahr dort nicht so gefallen hat. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…
Da wir den Grootberg mit einplanten und somit durch den Westteil Etoshas Richtung Okaukuejo wollten, blieb uns fast nichts anderes übrig, als nochmal eine Nacht dort zu verweilen. Draußen vorm Park wollten wir auch nicht übernachten… Aber – und das sei jetzt gewiss: ein drittes Mal wird’s nicht geben. Das Dolomite Camp definitiv nicht und der Westteil – mal gucken… Beide haben uns erneut enttäuscht .

Ansonsten waren wir mit unseren Unterkünften zufrieden, am besten gefielen uns die Ai-Aiba Lodge und das Mushara Bush Camp. Gerade die Gegend um Ai-Aiba gefiel uns ganz besonders.

Swakopmund haben wir dieses Jahr bewusst ausgelassen, da wir die Stadt bereits vom letzten Jahr kannten und sie uns nicht wirklich aus den Latschen gehauen hat. Überhaupt haben wir dieses Jahr versucht, sämtliche Städte zu vermeiden: Windhoek umfahren, Swakop erst gar nicht mit eingeplant, dummerweise kam uns der Platten dazwischen, sodass wir nach Mariental mussten. War gerade so zu verkraften …

Gefahren sind wir insgesamt 3.321 Kilometer, mit unserem Autoverleiher Britz waren wir an sich zufrieden, die Bürozeiten müssten sich jedoch etwas ändern, um dort nochmal zu buchen.

Was unsere Tiersichtungen betraf, war auch in diesem Jahr wieder kein Leo dabei, dafür hatten wir aber das Glück Geparden zu sehen . Löwen waren auch wieder Mangelware, dafür umso mehr Elis. Man kann halt nicht alles haben… Aber das macht es ja gerade aus, nicht zu wissen, welches Tier man wo trifft. Alles Glückssache !

Die Sehnsucht nach Namibia hat mich voll im Griff! Aber dieses Mal wird’s wohl tatsächlich nicht so schnell ein Wiedersehen geben. Jetzt gibt's erstmal eine Babypause:-). Und in die USA wollen wir natürlich auch nochmal wieder;-)...

Das war’s von mir… Ich hoffe, ihr hattet etwas Spaß an unserer Tour.
Macht’s gut!!

*Anti

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« Antwort #51 am: 18.01.2017, 12:10 Uhr »
Ja Mensch, da ist die Reise schon wieder vorbei.... *schnief* Vielen lieben Dank, dass du dir die Mühe mit dem Reisebericht gemacht hast, auch wenn hier nicht so viele Leute kommentiert haben. Mir hat es gefallen und sollte es doch noch mal für mich nach Afrika gehen, werde ich ganz bestimmt deine beiden Berichte noch einmal lesen.

Alles Gute für Dich, deinen Schatz und natürlich für das Baby - die Zeit vergeht ganz schnell und dann ist es schon da  :D

*JaSpAr

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« Antwort #52 am: 18.01.2017, 12:53 Uhr »
Ja Mensch, da ist die Reise schon wieder vorbei.... *schnief* Vielen lieben Dank, dass du dir die Mühe mit dem Reisebericht gemacht hast, auch wenn hier nicht so viele Leute kommentiert haben. Mir hat es gefallen und sollte es doch noch mal für mich nach Afrika gehen, werde ich ganz bestimmt deine beiden Berichte noch einmal lesen.

Alles Gute für Dich, deinen Schatz und natürlich für das Baby - die Zeit vergeht ganz schnell und dann ist es schon da  :D

Dankeschön:-) Und schön, dass du Lust hattest, mich zu "begleiten";-)

 

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