Reisekosten nach 2 Jahren Pause

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*Steven 1000

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Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« am: 16.11.2019, 08:53 Uhr »
Ich bin gerade aus den USA zurückgekommen. Ich war in Nevada, Kalifornien und Arizona.
Ich war nach Frühjahr 2016 das erste Mal wieder in den USA.
Zum Thema "Kosten" würde ich hier gerne mal einige Eindrücke posten und wissen ob ihr das genau so empfunden habt.
Das Essen (gehen) ist teilweise teuerer geworden.
Als Beispiel - bei Pizza hut bezahle ich mittlerweile für eine Mittlere Pizza + Getränk und Tip 24 Dollar nach alten Rechnung die ich mal nachgeschaut habe ca. 10 Dollar mehr.
Auch mal ein Steak zu essen ist ca. 15 bis 20 Dollar teurer geworden.
Da war die Outback-Kette noch mit am günstigsten.
Die geben übrigens mittlerweile auf das Rechnung ein Tip von mind. 18 % vor(Kartenzahlung).
Auch bei den Las Vegas Buffets werden, wenn man mit Karte bezahlt, mittlerweile ein Tip von 18 % vorgegeben.
Die Bagels bei Walmart kosten weiter 59 C :-).
Die Spritpreise speziell in Kalifornien scheinen mittlerweile auch angestiegen zu sein. Es werden dort für eine Gallone 4+ Dollar verlangt (in Arizona b.z.w. Nevada lag der Preis knapp über 3 Dollar).
Das Parken an den Casinos ist kaum noch kostenfrei möglich.
Auch am Outletcenter Nord werden mittlerweile ein Gebühr von 7 Dollar verlangt, das war vor 2 Jahren noch kostenfrei.
Natürlich ist der schlechte Wechselkurs zum Dollar auch ein wichtiger Faktor das die Reisen teuerer geworden sind.





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*aef

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #1 am: 16.11.2019, 09:20 Uhr »
Am Outletcenter werden Parkgebühren verlangt?
Hoffentlich macht das keine Schule. Essen gehen ist schon teuerer geworden. Aber so viel innerhalb der letzten 2 Jahre?

Dass der Urlaub an sich wegen dem schlechten Wechselkurs teuerer geworden ist, ist ja klar. Ich denke noch an die Zeiten als 1 Euro noch 1,40 Dollar Wert war.
Viele Grüße
Andi
Lesepflicht für jeden USA-Reisenden: Wie erkennen sich Forumianer in den USA?

*Steven 1000

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #2 am: 16.11.2019, 09:38 Uhr »
Das sind natürlich nur sehr individuelle Eindrücke.
Ich gehe halt aus Tradition auch 2-3 mal bei Pizza hut essen oder kaufe mir abends noch Walmart 2-3 Bagels.  :D
Das schmeckt dann nach "Urlaub"
Ich habe mir mal die Mühe gemacht meine alten Kreditkartenabrechnungen herauszusuchen und zu vergleichen.
2016 lag der Wechselkurs bei 1.14 Dollar für den € jetzt liegt er bei 1.10 Dollar.
Für die Pizzahut Geschichte habe ich damals  um die 15 Dollar bezahlt.

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*miwunk

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #3 am: 17.11.2019, 14:03 Uhr »
Hallo Steven,
Deine Erfahrung kann ich voll unterstreichen, obwohl wir die Differenz nicht so schlimm empfinden, da wir jedes Jahr mindestens einmal drüben sind. Dadurch fallen die Preiserhöhungen nicht so auf.

Aber auch die Hotelübernachtungen sind sehr viel teuerer geworden. Nur zum Beispiel: wir haben vor 4 Jahren in einem Hotel südlich LA, direkt an der Küste für 99 $ übernachtet. Jetzt wollten wir dort wieder die letzte Nacht vor dem Rückflug bleiben, aber das kostet jetzt 240 $!!!!! (selbe Reisezeit). Das ist zwar ein  besonders krasses Beispiel, aber es bestätigt die Richtung der Preise.

Nachdem wir aber sowieso meistens mit Wohnmobil unterwegs sind, stört uns das nicht so viel. Die Preise für Wohnmobile und die Campinggebühren sind in den letzten Jahren gleich geblieben. Auch die Preise in den Supermärkten haben nicht so viel angezogen.

Teuer ist alles geworden, dass für Touristen interessant ist, also z.B. auch Touren (Antelope Canyon etc). Und das lässt sich auch erklären: Angebot und Nachfrage! Der Tourismus in USA (übrigens auch in Kanada) boomt, und die vielen Asiaten die dort inzwischen unterwegs sind, zahlen ohne nachzudenken jeden Preis.



*Steven 1000

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #4 am: 18.11.2019, 06:41 Uhr »
Das die Hotels teils arg teuer geworden sind kann ich wohl bestätigen.
Das allerdings nicht durchgehend.
Ähnlich wie in Page oder Moab wo der Zimmerpreis seit Jahren immer mehr angestiegen ist , gab es auf meiner Strecke einige Ort wo der Zimmerpreis bei Hotels auf "HolidayInn Niveau" deutlich über 150 € lagen.
Manchmal konnte man dann ein oder 2 Orte weiter suchen und der Preis war erträglicher.
Alternativ in einfacheren, teilweise abgewohnteren Hotel unterzukommen ist für mich dann nicht wirklich eine Lösung.
Ich reise alleine und ein gutes, wohnliches Hotelzimmer ist ein wichtiger Faktor für mich, die auch die Qualität des Urlaubs definiert .
Da fahre ich dann lieber nur alle 2 oder sogar 3 Jahre in die USA.
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*mrh400

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #5 am: 18.11.2019, 08:29 Uhr »
Die geben übrigens mittlerweile auf das Rechnung ein Tip von mind. 18 % vor(Kartenzahlung).
Das ist uns vor ein paar Wochen rund um die großen Seen auch aufgefallen. Auf nahezu allen Restaurantrechnungen war eine Vorauswahl für den Tip angegeben. Bei den "anständigeren" 15% - 18% - 20%, bei den "frecheren 20% - 25% - 30%
Gruß
mrh400

*Thomas

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #6 am: 18.11.2019, 08:51 Uhr »
Die geben übrigens mittlerweile auf das Rechnung ein Tip von mind. 18 % vor(Kartenzahlung).
Das ist uns vor ein paar Wochen rund um die großen Seen auch aufgefallen. Auf nahezu allen Restaurantrechnungen war eine Vorauswahl für den Tip angegeben. Bei den "anständigeren" 15% - 18% - 20%, bei den "frecheren 20% - 25% - 30%

Ich erinnere mich dunkel an die guten alten Zeiten® - da waren die 18% nur bei Gruppen obligatorisch. Wobei wenn ich nun etwas länger nachdenke: in einem Lokal an der Fishermans Wharf in San Francisco ging es damals auch schon generell los, in Vegas dann so schleichend.

Ich habe aber auf gemeinsamen Reisen auch bei Freunden unbelehrbare Hardcore-Trinkgeldverweigerer erlebt ("ist doch eh schon alles bezahlt!"), da muß man sich nicht wundern...
Viele Grüße,

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*Bandito1011

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #7 am: 18.11.2019, 08:59 Uhr »
Leider Normal.

Ein Ami, der vor Jahren mal auf dem "German Oktoberfest" war, dürfte sich auch arg über die Preise wundern beim nächsten Besuch.
Ganz ehrlich, ich finde das bei uns noch schlimmer als in den USA. Wenn man hier einen Freizeitpark etc. besucht muss man für Essen
und Getränke ein Vermögen bezahlen, selbst auf einer Kirmes. Das ist in den USA keine so auffällige Abzocke. Übrigens auch an den
Flughäfen nicht. Ich komme aus einer kleinen Stadt in NRW, mein Leben lang wusste ich immer genau wo ich noch kostenlos dort parken
kann. Mittlerweile keine Chance mehr einen kostenlosen Parkplatz zu ergattern. Es gibt einfach keine mehr.

In den USA sind die gestiegenen Hotel/Motel Preise schon deutlich auffällig, unterm Strich sind die Urlaube aber noch immer bezahlbar.

*Thomas

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #8 am: 18.11.2019, 09:06 Uhr »
Hallo zusammen,

eines möchte ich aber nicht unterwähnt lassen, was ein dicker Pluspunkt in den USA ist: kostenlose Toiletten!  :klo:

Eine echte Erholung für alle Sanifair und Sanitär-Wachhund Geschädigten!
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*Simone_JJ

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #9 am: 18.11.2019, 20:56 Uhr »
Und eigentlich sind die „Örtchen“ in Amerika immer sehr sauber.  :dafuer:
Auch bei den Las Vegas Buffets werden, wenn man mit Karte bezahlt, mittlerweile ein Tip von 18 %
Das regt mich auch auf! An den Touch Pads skippe ich das mit dem roten X, fragt die Kassiererin, sage ich dass ich gerne wie gewohnt am Tisch tippen möchte. Wird auch nicht komisch reagiert, machen die meisten Amis nämlich auch so. Ernsthaft!? 18% für das Abräumen von 2 bis 6 Tellern!?  :P

P.S. Parken am Outlet South ist weiterhin kostenfrei.

*Jack Black

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #10 am: 18.11.2019, 22:34 Uhr »
P.S. Parken am Outlet South ist weiterhin kostenfrei.

Ja. Aber am North Outlet ist es (seit eh und je) kostenpflichtig.

Ich kann sonst die hier propagierten Preissteigerungen in dieser Größenordnung nicht nachvollziehen. Natürlich muss man die Inflation immer berücksichtigen und der Wechselkurs ist ja auch auch nicht vorhersehbar. Aber dass ein Steak Dinner als Differenz 15$ mehr kostet, kann ich nicht nachvollziehen. Wie schon oft gesagt, ist unsere Lieblingskette in den USA das "Texas Roadhouse". Und da kostet ein 11Oz. Steak inkl. 2 Beilagen ca. 16-18$ (plus Tax und Tipp). Wie soll das vorher um 15$ billiger gewesen sein??

Hier ist das Menu des Texas Roadhouse in Las Vegas (relativ neu), inkl. Preise https://forms.texasroadhouse.com/NMotion/Menus/Menu%20(1903-7-T67-A).pdf Das Steak des Hauses ist das SIrloin Steak in 4 Größen (6, 8, 11, 16 Oz.). Ich bestelle meistens das 11er für 16,99€ plus Tax und Tipp. Selbst bei 20% Tipp und 10% Tax bin ich bei 22,50$. Wie soll das denn um 15 bis 20$ billiger gewesen sein und wann??

Ja, einiges ist teurer geworden, aber man kann es auch übertreiben. Auch Motels gibt es nach wie vor für deutlich unter 100$, ich muss nicht mitten im Nationalpark übernachten.

*mrh400

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #11 am: 18.11.2019, 22:45 Uhr »
Ja. Aber am North Outlet ist es (seit eh und je) kostenpflichtig.
Zumindest "seit eh und je" kann ich nicht nachvollziehen. Ich kann mich nicht erinnern, dort 2011 etwas gezahlt zu haben und finde auch in meinen Aufzeichnungen nichts entsprechendes.
Gruß
mrh400

*Steven 1000

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #12 am: 19.11.2019, 06:29 Uhr »
Bezüglich der Parkhäuser am Las Vegas North Outlet weiss ich halt, das 2016 und früher keine Parkgebühren fällig waren. 2015 -2007 bin ich jedes Jahr dort gewesen.
Was die Preissteigerungen in den Steakhäuser angeht habe ich halt auch alte Kreditkartenabrechnungen durchgesehen und die genannten Preisunterschiede beziehen sich darauf, wobei bei es sich bei den diesjährigen Restaurants verstärkt um Läden in Kalifornien handelt. In Las Vegas hatte ich diesbezüglich keine "Recherche" betrieben, da ich dort die Buffets genutzt habe.
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*Jack Black

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« Antwort #13 am: 19.11.2019, 13:04 Uhr »
Was die Preissteigerungen in den Steakhäuser angeht habe ich halt auch alte Kreditkartenabrechnungen durchgesehen und die genannten Preisunterschiede beziehen sich darauf

Bei Kreditkartenabrechnungen kann man aber nicht sehen, was man bestellt hat. In "casual dinings" und Steakhäusern a la Texas Roadhouse, Logans Roadhouse, Outback usw. kommt man pi mal Daumen auf 30$ am Abend (eine Person), wenn man ein ordentliches Steak nimmt (s.o. - 11 Unzen) mit Beilagen und dazu 2-3 Bier (hängt von der Größe ab) plus Tip und Tax.  Das wäre mein typischer Konsum. Und da kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das vor nur 2 Jahren 15$ (oder sogar mehr) billiger war, das entspräche einer Preissteigerung um mindestens 100% (in zwei Jahren, wohlgemerkt).

Vielleicht hast Du auch einfach teurere Speisen gehabt, mehr Getränke gehabt, oder was auch immer. Aber eine Differenz von 15-20$ für ein einziges Diner (wohlgemerkt nicht "fine dining", da sind 15$ nicht viel Geld, das kann auch schnell mal ein paar hundert kosten) in normalen Steakhäusern, das kann ich weder bestätigen noch nachvollziehen. Und wir sind auch wirklich jedes Jahr drüben.

Was für die Hotels sicherlich zu berücksichtigen ist, in der Tat werden die "Hotspots" (Page, Springdale, Moab usw.) wirklich immer teurer, aber die saisonalen Preisunterschiede sind auch gigantisch. In Page beispielsweise knicken die total überzogenen Preise massiv ab ca. Anfang November ein. Da fallen bei manchen Motels (gute Motels, nicht HolidayInn - das ist mir zu teuer - aber auch Comfort Inn und Konsorten) die Preise aus dem 300$ Bereich bis an die 50$ Marke. Und auch im Frühjahr (und Du erzählst weiter oben, dass Ihr zuletzt im Frühjahr dort wart) sind die Preise teilweise empfindlich unter den Saisonpreisen (die im Oktober durchaus noch anhält). Das ist bei solchen Vergleichen unbedingt zu berücksichtigen. Einen richtigen Vergleich  kann man eigentlich nur machen, wenn man wirklich DIESELBE Leistung (Ort, Zeitpunkt, Qualität) vergleicht. Und dann muss man immer noch schwankende Wechselkurse und last not least Inflation herausrechnen.

Obwohl wir seit weit über 20 Jahren regelmäßig in die USA fahren, kann ich für UNS feststellen, dass sich INSGESAMT die Kosten für den Urlaub nur marginal verändern. Natürlich gibt es Schwankungen aus verschiedenen Gründen, aber die Gesamtkosten für den Urlaub schwanken stets zwischen 9.000,-€ (dieses Jahr und im Jahr 2007, da waren wir im Yellowstone usw., das war besonders teuer) und Minimum 6.500,-€ (Texas 2013, war mit Abstand der günstigste Urlaub). Da ist ein BusinessClass Flug für 2 Personen inkludiert, wodurch der Preis von vorneherein recht hoch liegt. Aber "Im Schnitt" liegen wir fast immer bei 7.500 - 8.000,-€, obwohl die Hotels teurer werden, obwohl die Restaurants teurer werden, obwohl der Dollarkurs schwankt. Es gleicht sich auch oft dadurch aus, dass wir entweder in preisgünstigeren Regionen sind (Süd-Arizona ist beispielsweise nach wie vor bezahlbar), oder weniger teuer essen gehen (eine Zeit lang haben wir relativ teure Steakhäuser besucht, beispielsweise das "Gun Barrel" in Jackson, da waren wir problemlos 120,-$ los, ohne das Gefühl zu haben, ein besonderes Essen bekommen zu haben), heute essen wir auch mal einfach nur ein Hähnchen aus dem Supermarkt. Weniger um gezielt Geld zu sparen, sondern weil uns nicht nach Essen gehen ist.

Auf gar keinen Fall haben sich die Gesamtkosten für unseren USA Urlaub irgendwie und irgendwann verdoppelt. Der allererste Urlaub überhaupt (1996), damals konnten wir uns auch natürlich keine BusinessClass leisten, hat 14.000,-DM gekostet. Wenn man bedenkt, wie lange das her ist, eine überraschende Preiskonstanz.

*thorsti

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Antw: Reisekosten nach 2 Jahren Pause
« Antwort #14 am: 09.12.2019, 13:59 Uhr »
  bei den "frecheren 20% - 25% - 30%

30% Trinkgeld ist aber schon heftig! Gibt es wirklich leute die soviel geben?

 

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