Online Buchungen

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*Eulchen

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Online Buchungen
« am: 11.01.2020, 10:32 Uhr »
Hallo zusammen

Ich bin noch völlig unerfahren in Sachen "Online-Buchungen" daher frage ich hier bei euch.
Es gibt im Internet reichlich Portale wo man Flüge buchen kann. Ich habe jetzt mal "momondo" gewählt und die Flüge z.B. nach New York sind da schon sehr günstig. Ab 274,-€ Hin u. Rückflug, Gepäck käme mit 61,-€ hinzu.

Was kommt noch an zusätzliche Kosten auf die Ich mich einstellen muss?


*partybombe

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« Antwort #1 am: 11.01.2020, 10:39 Uhr »
Wenn du im Portal dann einen Anbieter auswählst, kannst du sehen, ob dein Flug zu dem Preis wirklich vorliegt (dies ist manchmal/selten nämlich nicht der Fall) und du siehst den Endpreis. Meist werden dir alle möglichen weiteren Optionen, wie Versicherungen, Sitzplatzreservierung angeboten, die kannst du - je nach Bedarf - oft ausschließen (eine Rücktrittversicherung solltest du jedoch zumindest irgendwo haben).

Normalerweise ist beim Portal bis auf Gepäck der echte Endpreis angezeigt, so dass du in der Regel von dem genannten Preis ausgehen kannst.

*miwunk

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« Antwort #2 am: 11.01.2020, 11:08 Uhr »
Gerade als Neuling kann ich Dir nur raten, nicht über irgendein Portal zu buchen. Du kannst Dir dort zwar anschauen, welche Flüge mit welchen Airlines es gibt, buchen ist dann aber sicherer direkt über die Airline. Dort ist es auch nicht teuerer, aber wenn es irgendwelche Probleme gibt, hast Du nur einen Ansprechpartner, die Airline. Bei Buchung über Portale schiebt das Portal die Probleme auf die Airline und diese erklärt sich nicht zuständig, da über ein Portal gebucht wurde.
Schau Dich vielleicht mal im Tripadvisor-Forum um, da gibts tausende von Beschwerden über fast jedes Portal.


*Bandito1011

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« Antwort #3 am: 11.01.2020, 11:33 Uhr »
Schließe mich miwunk da gerne an. Man hat mehr Optionen wenn man direkt über die Airline bucht. Airlines haben verschiedene Buchungskategorien, da sollte man auf der sicheren Seite sein. Buchungsportale wählen meist den billigsten Tarif, am Ende darfst du dann evtl. für dein Gepäck ordentlich drauf zahlen oder hast keine Möglichkeit Sitzplätze vorab auszusuchen. Oder beides. Macht für mich in vielen Dingen mehr Sinn direkt Kunde der Airline zu sein, auch sollte es ein paar € mehr kosten. Wenn du über ein Portal buchen möchtest, schau zumindest vorher auf der HP der Airline nach, was da genau für Tarife gebucht werden.

*147VNN

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« Antwort #4 am: 11.01.2020, 11:55 Uhr »
Zunächst muss man unterscheiden: es gibt Metasuchmaschinen (z.B. momondo, Kayak, Idealo etc.), OTAs (= Online Travel Agency) und die Airline selbst. Die Metasuchmaschinen listen Angebote der OTAs auf. Da sind einige dabei, über die ich nie buchen würde (juristischer Sitz in Türkei, Russland etc. und im Zweifel nicht erreichbar, unseriös oder inkompetent). Ich habe, wenn OTA, bisher ausschließlich über ebookers, auch mal über Expedia gebucht. Erstere haben eine kompetente Hotline mit deutscher Festnetznummer und haben sich bisher immer tadellos gekümmert, wenn was war.

Natürlich geht auch über die Airline selbst, mach ich auch oft, aber wenn z.B. Lufthansa es nicht hinbringt, Gabelflüge im Classictarif abzubilden (geht nur light oder flexibel, bei light muss ich das Gepäck teurer dazubuchen und habe außerdem die anderen Vorteile des Classictarifes nicht), dann halt OTA.

Also: Flug über Metasuchmaschine raussuchen, dann bei der Airline schauen, nur bei deutlichen Preisabweichungen eines der großen OTAs checken (s.o., da gibts noch so spezielle Preisdumpingmöglichkeiten wie Kombireisen etc. , aber das muss als Anfänger nicht sein).

*miwunk

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« Antwort #5 am: 11.01.2020, 13:01 Uhr »
aber wenn z.B. Lufthansa es nicht hinbringt, Gabelflüge im Classictarif abzubilden (geht nur light oder flexibel, bei

Da muss ich jetzt mal nachhaken: Wir haben LH gebucht , hin Chicago, zurück ab LA. Und das ging problemlos online direkt über LH.

Allerdings war das schon im Sommer. Hat sich da inzwischen was geändert?

*motorradsilke

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« Antwort #6 am: 11.01.2020, 15:05 Uhr »


Gerade als Neuling kann ich Dir nur raten, nicht über irgendein Portal zu buchen. Du kannst Dir dort zwar anschauen, welche Flüge mit welchen Airlines es gibt, buchen ist dann aber sicherer direkt über die Airline. Dort ist es auch nicht teuerer,

Das stimmt leider nicht so als generelle Aussage.
Ich buche immer über Portale, und ich habe in den letzten Jahren nie direkt bei der Airline den gleichen Preis gefunden wie bei den Portalen.
Du hast Recht, wenn es Probleme gibt, schieben sich Airline und Portal gegenseitig die Zuständigkeit zu. Das muss man wissen und bereit sein durchzustehen, wenn es größere Probleme gibt. Wenn man allerdings weiss, dass am Ende immer die Airline zuständig ist, und man sich durchsetzen kann, ist das auch kein allzu großes Problem. Aber das würde ich einem Neuling auch nicht unbedingt empfehlen.

*147VNN

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« Antwort #7 am: 11.01.2020, 15:07 Uhr »
aber wenn z.B. Lufthansa es nicht hinbringt, Gabelflüge im Classictarif abzubilden (geht nur light oder flexibel, bei

Da muss ich jetzt mal nachhaken: Wir haben LH gebucht , hin Chicago, zurück ab LA. Und das ging problemlos online direkt über LH.

Allerdings war das schon im Sommer. Hat sich da inzwischen was geändert?

Habs gerade ausprobiert, geht jetzt tatsächlich. Bei meiner Buchung im Mai ging es nicht. Ich hatte noch in einem Forum LH darauf hingewiesen, die schrieben, ich soll doch einfach Classic auswählen :roll: (Arbeitshypothese 1: der Kunde ist doof). Vielleicht haben Sie es dann aber doch irgendwann gemerkt und umgestellt.

*miwunk

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« Antwort #8 am: 11.01.2020, 15:10 Uhr »
Danke!!  :lol: :lol: :lol: :lol:

*Eulchen

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« Antwort #9 am: 11.01.2020, 17:54 Uhr »
Gerade als Neuling kann ich Dir nur raten, nicht über irgendein Portal zu buchen. Du kannst Dir dort zwar anschauen, welche Flüge mit welchen Airlines es gibt, buchen ist dann aber sicherer direkt über die Airline.

Also direkt beim Anbieter auf dessen Internetseite?

*miwunk

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« Antwort #10 am: 11.01.2020, 18:14 Uhr »
Gerade als Neuling kann ich Dir nur raten, nicht über irgendein Portal zu buchen. Du kannst Dir dort zwar anschauen, welche Flüge mit welchen Airlines es gibt, buchen ist dann aber sicherer direkt über die Airline.

Also direkt beim Anbieter auf dessen Internetseite?

Nein, nicht beim "Anbieter", sondern auf der website der Airline (Fluggesellschaft).


*Jack Black

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« Antwort #11 am: 12.01.2020, 12:11 Uhr »
Ich buche immer über Portale, und ich habe in den letzten Jahren nie direkt bei der Airline den gleichen Preis gefunden wie bei den Portalen.

Ich selbst buche zwar meistens direkt bei der Airline, aber es stimmt schon, dass die Vermittler oft andere Preise haben als die Fluggesellschaften selbst. Bei Travel-Dealz wird deswegen auch fast immer angegeben, ob es den genannten Tarif bei der Airline selbst gibt (eher selten der Fall) oder bei einem Vermittler. Vermittler haben allerdings ziemlich oft das Problem, dass der angebotene Flug nachher gar nicht buchbar ist, entweder vergriffen oder nicht zum beworbenen Preis zu bekommen, das habe ich leider auch schon sehr oft erlebt.

Da funktioniert das Pendant für Mietwagen (vor allem billiger-mietwagen.de) deutlich besser, da bekommt man das Auto auch zum ausgeschriebenen Preis. Bei Flugvermittlern ist man erst auf der sicheren Seite, wenn man wirklich gebucht hat.

Last not least würde ich grundsätzlich NICHT bei vollkommen unbekannten Vermittlern buchen, die ggf. auch noch keine deutsche Domain betreiben. Wenn überhaupt, gehe ich nur zu den ganz großen (Expedia, Opodo usw.).

*miwunk

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« Antwort #12 am: 12.01.2020, 13:00 Uhr »
Da war erst vor ein paar Tagen wieder eine Sendung im WDR mit bösen Beschwerden über Opodo. Auch dort haben die Verbraucherschützer gewarnt vor solchen Buchungen. In dem gesendeten Beispiel war der Flug über die Airline direkt dann letztendlich um einige Euros billiger als über alle verglichenen Portale. Die Verbraucherschützerin erklärte das damit, dass die Airlines natürlich keine verbilligten Flüge an die Portale geben. Wenn die Portale dann billiger anbieten, müssen sie das über "Servicegebühren" jeder (auch illegaler) Art wieder reinholen.

Natürlich kann jemand, der sich mit dieser "Mechanik" auskennt, dort buchen, er/sie kann ja auch das Risiko abschätzen, mal "auf den Bauch zu fallen". Aber für einen Neuling ist das wirklich nicht der richtige Weg. Schaut doch mal bei TA rein, wieviele Beschwerden da tagtäglich auflaufen.


*Jack Black

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« Antwort #13 am: 12.01.2020, 13:45 Uhr »
In dem gesendeten Beispiel war der Flug über die Airline direkt dann letztendlich um einige Euros billiger als über alle verglichenen Portale.

Ist trotzdem selten. Vor allem auch die BusinessClass Flüge sind oft NUR bei Vermittlern zu bekommen. Der von mir genannte Flug letztes Jahr für 1.250,-€ gab es NUR via Vermittler und NUR wenn man ein Hotel für mind. 1 Nacht dazu buchte. Das sind Tricksereien, die gehen bei den Airlines gar nicht (ich frage mich auch manchmal, wie die Leute so etwas herausfinden). Und auch so Flüge für 280€ nach Los Angeles und zurück, habe ich bei den Airlines selbst noch nie gesehen.

Dafür kommt es aber auch vor, dass der Endpreis überhaupt nicht mit dem Angebotspreis übereinstimmt, aber letztendlich ist ja niemand gezwungen, am Ende auch wirklich zu buchen. Wie gesagt, ich selbst buche auch erheblich öfter bei den Airlines selbst, muss aber trotzdem zugeben, dass die absoluten "Knallerpreise" eher bei Vermittlern zu bekommen sind.

P:S.: MIt "TA" meinst Du wahrscheinlich TripAdvisor? So etwas lese ich schon lange nicht mehr, es wird einfach zu viel Müll geschrieben und mittlerweile gibt es ja sogar ein Geschäftsmodell, dass dubiose Firmen für Geld anbieten, getürkte Bewertungen in solche Portale zu setzen. Um entweder einen bestimmten Laden zu pushen, oder andere Läden schlecht zu machen. Diese Bewertungsportale sind doch total kaputt. Was soll ich da?!

*miwunk

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« Antwort #14 am: 12.01.2020, 14:06 Uhr »
"" Vor allem auch die BusinessClass Flüge """

Naja, Du redest von Business, und wir "normal Sterblichen" reden halt von Economy  :lol:


""MIt "TA" meinst Du wahrscheinlich TripAdvisor?""

Genau! Aber ich rede vom dortigen Reiseforum und nicht von den dortigen Bewertungen. Diese Bewertungen, sowie auch die von booking. kannst Du alle vergessen. Ich schau mir bei meiner Wahl keine davon an. Abgesehen davon, hat TA mit diesem "dubiosen" Geschäftsmodell nichts zu tun, denn die verdienen nichts daran, wenn ein Hotel gut oder schlecht bewertet wird.



*motorradsilke

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« Antwort #15 am: 12.01.2020, 14:48 Uhr »


Da war erst vor ein paar Tagen wieder eine Sendung im WDR mit bösen Beschwerden über Opodo. Auch dort haben die Verbraucherschützer gewarnt vor solchen Buchungen. In dem gesendeten Beispiel war der Flug über die Airline direkt dann letztendlich um einige Euros billiger als über alle verglichenen Portale. Die Verbraucherschützerin erklärte das damit, dass die Airlines natürlich keine verbilligten Flüge an die Portale geben. Wenn die Portale dann billiger anbieten, müssen sie das über "Servicegebühren" jeder (auch illegaler) Art wieder reinholen.

Natürlich kann jemand, der sich mit dieser "Mechanik" auskennt, dort buchen, er/sie kann ja auch das Risiko abschätzen, mal "auf den Bauch zu fallen". Aber für einen Neuling ist das wirklich nicht der richtige Weg. Schaut doch mal bei TA rein, wieviele Beschwerden da tagtäglich auflaufen.

Mag sein, dass da täglich Beschwerden auflaufen. Aber wieviel Leute sind denn das wirklich, bei denen das nicht klappt? Das dürfte nicht mal im Promillebereich liegen.
Und es stimmt nicht, dass die Vermittler das nicht billiger abgeben können bzw. das über irgendwelche Gebühren reinholen.
Ich habe letztens Flüge über flugladen gebucht, im Oktober nach LA, mit Lufthansa für 492 Euro inkl. Gepäck, gute Flugzeiten, gute Umsteigezeiten in München, kein Umsteigen in den USA. Ich hatte parallel bei Lufthansa geguckt, da hätten die ca. 200 Euro mehr gekostet. Kreditkartenzahlung hätte um die 20 Euro extra gekostet, hab ich eben die kostenfreie Sofortüberweisung gewählt. Meine Flüge sind schon auf der Lufthansaseite zu finden, Tickets sind also korrekt ausgestellt. Das Einzige, was passieren kann, dass ich bei einer Änderung mit Lufthansa streiten muss, wenn sie mich an flugladen verweisen.
Und nein, einem Neuling würde ich das auch nicht empfehlen, aber es gibt über die Vermittler definitiv günstigere Flüge.
Ich hab auch schon bei seat24 oder billigflug.de gebucht. Alles ohne Probleme.
Das ist das Gleiche wie bei den Mietwagen.

*partybombe

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« Antwort #16 am: 12.01.2020, 19:22 Uhr »
Ich habe vielleicht die Hälfte meiner Buchungen über Portale abgewickelt, es gab nie Probleme. Grundsätzlich am nervigsten und für Neulinge problematischsten finde ich die Flut von angebotenen Zusätzen, die man wegklicken muss. Jeder muss halt abwägen inwieweit er sich mit den Abläufen auskennt bzw. wieviel Risiko man eingehen möchte.

Bei knappen Preisunterschieden würde ich natürlich direkt bei der Fluggesellschaft buchen - allerdings ist der Unterschied nicht immer gering. Im Prinzip hat man bei der Automiete dasselbe Problem, auch da würde ich lieber direkt buchen, ist aber eigentlich immer ungünstiger. Hier ist es mir im übrigen mal wirklich passiert, dass der Autovermieter vor Ort mir kein Auto bereit stellte, obwohl beim Portal bezahlt war. Nach ein paar Telefonaten ging dann doch alles klar und später gab es vom Portal eine 20 Euro-Gutschrift.

*Jack Black

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« Antwort #17 am: 12.01.2020, 22:39 Uhr »
Hier ist es mir im übrigen mal wirklich passiert, dass der Autovermieter vor Ort mir kein Auto bereit stellte, obwohl beim Portal bezahlt war.

Das wiederum ist nichts ungewöhnliches, das haben wir schon x-fach erlebt. Die Vermieter reservieren keine Autos und wenn die (beispielsweise) Intermediate SUVs alle sind, dann sind sie eben alle. Aber dann gibt es eben ein anderes Auto - nur ganz ohne Auto sind wir noch NIE abgezogen. Und zufrieden waren wir eigentlich auch immer.

*partybombe

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« Antwort #18 am: 13.01.2020, 01:23 Uhr »
Hier ist es mir im übrigen mal wirklich passiert, dass der Autovermieter vor Ort mir kein Auto bereit stellte, obwohl beim Portal bezahlt war.

Das wiederum ist nichts ungewöhnliches, das haben wir schon x-fach erlebt. Die Vermieter reservieren keine Autos und wenn die (beispielsweise) Intermediate SUVs alle sind, dann sind sie eben alle. Aber dann gibt es eben ein anderes Auto - nur ganz ohne Auto sind wir noch NIE abgezogen. Und zufrieden waren wir eigentlich auch immer.

Es ging nicht um ein anderes Auto, wir sollten gar kein! Auto bekommen! Die Unterlagen des Portals (z.B. Voucher) und meine Kreditcardzahlung interessierten den Verleiher nicht (der Vorfall war übrigens  in Málaga am Flughafen), wir sollten halt ggf.  (neu) zahlen. Wir telefonierten mit dem Portal und irgendwann war auch der Verleiher bereit direkt mit dem Portal zu reden;es ging irgendwie um die Zahlung des Portals an der Verleiher. Nach knapp 1 Std. Und einem Fax des Portals war dann alles geklärt und wir bekamen das Auto.

*freddykr

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« Antwort #19 am: 13.01.2020, 07:56 Uhr »
Ich sags mal so: Wenn nichts passiert, der Flug also so normal fliegt wie gebucht, dann gibts mit den Vermittlern i.d.R. genauso wenig Probleme als wenn man direkt bei der Airline gebucht hat.

Interessant wird es, wenn es zu Unregelmäßigkeiten (Stornierungen, Streiks, usw.) kommt. Da stellen sich viele Vermittler leider sehr kompliziert an; "sie können nichts machen, so lange die Airline nicht offiziell storniert hat", Benachrichtigungen kommen beim Passagier nicht an, Umbuchungen nach Gusto der Vermittler und andere Ärgernisse.
Hier sind Airlines i.d.R. flexibler (Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel), d.h. z.B. Umbuchungen auf andere Wunschrouten sind durchaus eher möglich.
Weiterhin funktionieren Benachrichtigungen der Airlines oft deutlich besser, wenn man direkt bei denen bucht.

Entscheiden muss es im Endeffekt jeder für sich selbst, ob einem dies den eventuellen Aufpreis wert ist.
Viele Grüße,
Danilo


*Jack Black

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« Antwort #20 am: 13.01.2020, 13:19 Uhr »
Es ging nicht um ein anderes Auto, wir sollten gar kein! Auto bekommen!

Aaah - alles klar. Aber jetzt, wo Du das schreibst, da fällt mir ein, so etwas ist uns tatsächlich (beinahe) auch passiert und das auch noch ausgerechnet in unserem allerersten USA Urlaub (1996). Da gab es noch kein Internet (bzw. gab es rein technisch schon, aber es hatte noch niemand zu Hause) und wir hatten die ganze Reise (Flug, Mietwagen) bei Explorer in Düsseldorf gebucht. Eigentlich waren das damals DIE USA Profis schlechthin.

Dennoch hatten wir ein Problem am Flughafen in SFO, ich wollte ja auch den Wagen abholen und reichte auch siegesgewiss den Voucher für das vorbezahlte Auto über den Tresen. Und dann kam die große Ratlosigkeit, man fand unsere Buchung nicht, resp. man fand auch unser Geld nicht bzw. die Überweisung von Explorer an ALAMO. Man muss allerdings zugeben, dass die bei ALAMO sehr freundlich und engagiert waren, die glaubten mir auch, dass wir selbstverständlich bezahlt hätten, aber es war nicht zu finden. In Deutschland war es mitten in der Nacht, ein Anruf bei Explorer war keine Option. Da es Sonntag war, haben die sogar noch ihren IT Profi (der eigentlich frei hatte) zu Hause angerufen und der kam in die Filiale, um auch nach dem Geld zu fahnden. Das ganze hat bestimmt eine Stunde gedauert und dann klärte es sich endlich auf: ALAMO hatte vor wenigen Monaten die Bankverbindung geändert, Explorer hatte für die Überweisung aber die alten Kontodaten benutzt... schließlich bekamen wir unseren Wagen (ein Oldsmobile wie aus dem Bilderbuch, das waren noch Zeiten, keine Korea Karre oder so!).

Was macht man, wenn es wirklich kein Auto gibt? Darüber haben wir ernsthaft auch schon diskutiert, ich würde in Ruhe den Computer herausholen (wenn ich kein Internet vor Ort habe, dann würde ich erst eines suchen gehen), dort eine Buchung direkt bei ALAMO tätigen und dann wieder an die Theke stellen.... ohne eine Vorabreservierung würde ich NICHT an die Theke gehen, das hat ein Freund von mir mal in Las Vegas gemacht (einfach reingelaufen "ich brauche ein Auto"), der wurde aber so richtig abgezockt (eigene Dummheit, ich hatte ihn tausend Mal gewarnt, das nicht zu tun). Und dann würde ich zu Hause in Ruhe den Vorfall mit dem Vermittler klären. Auf Stress im Urlaub hätte ich keinen Nerv und soooo teuer ist so ein Mietwagen nicht.

*Thraciel

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« Antwort #21 am: 13.01.2020, 14:30 Uhr »
Ich lese eher selten Bewertungen bzw. die bei Tripadvisor sind umständlich (ich möchte gern zeitlich sortieren können), mit denen bei Google habe ich aber ganz gute Erfahrungen gesammelt. Die kommen schon ganz gut hin und Läden die bei Google unter 4 oder bei Booking/Hotels unter 8 haben sind meistens auch genau so.

Wobei gerade bei Hotels auch eine sehr subjektive Komponente dazukommt. Unsere einzige schlechte AirBnB Erfahrung war bei einem Superhost mit besten Bewertungen...wie da ernsthaft gute Bewertungen entstehen können ist mir nach wie vor schleierhaft. Seither weiß ich aber wie ich die Bewertungen dort lesen muss...

*Jack Black

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« Antwort #22 am: 13.01.2020, 14:44 Uhr »
mit denen bei Google habe ich aber ganz gute Erfahrungen gesammelt. Die kommen schon ganz gut hin und Läden die bei Google unter 4 oder bei Booking/Hotels unter 8 haben sind meistens auch genau so.

Ich habe jetzt mal aus Neugier geschaut, das "Adventure Inn" in Moab hat bei Google 4,5 Sterne (was wohl ziemlich gut ist). Wir waren im Frühjahr dort, für 4 Nächte, an 2 von 4 Tagen ist unser Zimmer nicht gemacht worden (sechs minus!). So etwas darf nicht passieren. Beim ersten Mal haben wir es noch "mit Fassung getragen" und haben dann wenigstens neue Handtücher verlangt (und bekommen), nach dem zweiten Mal waren wir natürlich sauer und haben nachgefragt, warum das Zimmer nicht gemacht wurde, obwohl wir auch noch EXPLIZIT das Schild rausgehängt haben "Zimmer bitte aufräumen".

Da hat man uns gesagt, die Zimmermädchen könnten nicht lesen und wenn das Schild draußen hängt, dann würden sie grundsätzlich von "Dont disturb" ausgehen.... (selten eine dämlichere Ausrede gehört). Also würde ich auf Google auch nicht viel geben. Ich weiß es nicht, warum manchmal so ein Mist passiert und manchmal auch wieder nicht. Ist halt so, sind Menschen. Nur sind die Zimmerpreise zu hoch, um so etwas durchgehen zu lassen. Das ist das eigentliche Problem.

*miwunk

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« Antwort #23 am: 13.01.2020, 14:57 Uhr »

Da hat man uns gesagt, die Zimmermädchen könnten nicht lesen

 :lachroll: :lachroll: :lachroll:

Wenn das stimmen würde, dann würde das ja ein sehr schlechtes Licht auf die dortige Bezahlung und die Arbeitsverhältnisse werfen. Also eine blödere Ausrede gibts ja kaum!!


*mrh400

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« Antwort #24 am: 13.01.2020, 15:54 Uhr »
Ich lese eher selten Bewertungen bzw. die bei Tripadvisor sind umständlich (ich möchte gern zeitlich sortieren können)
? die sind doch automatisch zeitlich sortiert von neu nach alt?

Ich lese nach wie vor ganz gerne TA-Bewertungen - und zwar vorrangig die schlechten. Warum jemand ein Hotel über den grünen Klee lobt, interessiert mich weniger als Kritikpunkte. Da bekommt man auch schnell ein Gefühl dafür, was querulatorisch ist oder auf gekränkten Eitelkeiten beruht oder was einen realen Kern hat.

Da hat man uns gesagt, die Zimmermädchen könnten nicht lesen ...
Das halte ich in Moab überhaupt nicht für abwegig. Dort sind - wie an etlichen anderen touristischen Brennpunkten - nach meinem Eindruck beim "einfachen Hilfspersonal" nahezu ausschließlich Hispanics und davon vermutlich nicht wenige Illegale beschäftigt, die englisch weder sprechen noch lesen können - wenn sie nicht überhaupt Analphabeten sind (die je nach Quelle in den USA einen Bevölkerungsanteil zwischen 10% und 20%  ausmachen! vgl. z.B. https://nces.ed.gov/datapoints/2019179.asp ; in Grand County [Moab] um die 10% https://www.countyhealthrankings.org/app/utah/2012/measure/factors/66/data ). Wenn die Schilder nicht rot bzw. grün eingefärbt sind (wohl auch aus diesem Grund), klingt das für mich durchaus plausibel.
Gruß
mrh400

*Bandito1011

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« Antwort #25 am: 13.01.2020, 16:18 Uhr »
Ich lese auch in erster Linie die schlechten Bewertungen. Daran sieht man ganz gut ob es ernsthafte Probleme gibt oder nur individuelle Empfindlichkeiten oder aber auch lediglich Ausnahmen. Ein paar gute Bewertungen lesen, alle schlechten und danach passt das ganze schon ganz gut. Hat bei zumindest bis heute immer hingehauen.

*Detritus

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« Antwort #26 am: 13.01.2020, 16:54 Uhr »
Wenn die Schilder nicht rot bzw. grün eingefärbt sind (wohl auch aus diesem Grund), klingt das für mich durchaus plausibel.

Sehe ich ähnlich - ok sollte natürlich nicht passieren und wirft kein gutes Licht auf das Motel, aber so ganz abwegig ist das nicht.
Und / oder die Hausdame nutzt das als Vorwand um sich die Arbeit (die wohl eher schlecht bezahlt sein wird) etwas leichter zu machen.

Das kann einem sogar in vermeintlichen "Luxus"-Hotels in Vegas passieren, das dortige Zimmermädchen welches ich "abgefangen" hatte (ich glaube ich wollte Handtücher) hat mich nur verständnislos angeschaut, weil sie überhaupt kein Wort Englisch konnte. Erst der Supervisor hat ihr dann auf Spanisch sagen können was sie denn bitte zu tun hat (das hat sie dann allerdings auch superschnell gemacht).

*partybombe

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« Antwort #27 am: 13.01.2020, 20:29 Uhr »
Ich lese ebenfalls insbesondere schlechte und mittlere Bewertungen und schau was mich ebenfalls stören würde. So kann man sich schon ein Bild machen.

*motorradsilke

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« Antwort #28 am: 13.01.2020, 20:43 Uhr »
Ich lese auch in erster Linie die schlechten Bewertungen. Daran sieht man ganz gut ob es ernsthafte Probleme gibt oder nur individuelle Empfindlichkeiten oder aber auch lediglich Ausnahmen. Ein paar gute Bewertungen lesen, alle schlechten und danach passt das ganze schon ganz gut. Hat bei zumindest bis heute immer hingehauen.
So mache ich es auch.
Dann suche ich mir aus, ob mich die bemängelten Dinge stören. Das genannte Nichtmachen des Zimmers würde mich z.B. überhaupt nicht stören, im Gegenteil, ich lasse bei nur wenigen Übernachtungen das Zimmer eh nicht machen, weil ich es nicht gern hab, wenn Andere zwischen und mit meinen Sachen rumhantieren.
Ebenso stört mich nicht, wenn das Personal unfreundlich ist, das kann einen schlechten Tag haben oder wenn ich hinkomme, schon ganz Anderes sein.
Mich stören harte Betten, hellhörige Zimmer, Krach in der Nachbarschaft oder von der Straße (in Asien oftmals gängige Probleme).

An Diejenigen, die keine Bewertungen lesen: wonach sucht ihr denn dann die Unterkünfte aus?

*Jack Black

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« Antwort #29 am: 13.01.2020, 23:04 Uhr »
Das halte ich in Moab überhaupt nicht für abwegig.

Spielt nur nicht die geringste Rolle. Offensichtlich weiss man um das Problem und es gibt ja einfachste Möglichkeiten, das Problem zu lösen. Ein Problem, was ohnehin nicht das Problem des Kunden ist. Es macht es ja nur noch schlimmer, wenn man trotz des Wissens um die Problematik nichts unternimmt und den katastrophalen Service auf bekannte Probleme abwälzt.

Bei einem Zimmer, welches in normalen Lagen vielieicht 55$ kostet, hätte ich vielleicht dennoch halbwegs Verständnis. Aber nicht, wenn das 55$ Zimmer für 149$ plus Tax verkauft wird, dann ist das einfach nur peinlich bis boshaft, anders kann man so etwas nicht bewerten.

Last not least ist und bleibt das eine miese und billige Ausrede, ich kann auch kein Spanisch, dennoch würde ich sicherlich nicht mehr als eine Minute brauchen, um mir den Sinn der beiden Varianten zu merken, auch ohne es auf Deutsch übersetzen zu können und wenn es spanische Schildchen wären. So irrsinnig viel steht da nicht drauf...

*Jack Black

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« Antwort #30 am: 13.01.2020, 23:35 Uhr »
Zitat von: motorradsilke
An Diejenigen, die keine Bewertungen lesen: wonach sucht ihr denn dann die Unterkünfte aus?

Ob sie ungefähr da liegt, wo ich übernachten will und auf Grund der allgemein zu erwartenden Qualitätsmerkmale. Von einem Motel6 erwarte ich nicht das gleiche wie von einem Hampton Inn und von einem Bellagio nicht das gleiche wie von einem Excalibur.

Wie hast Du denn vor 20 Jahren Deine Hotels ausgesucht, als es noch keine Bewertungsportale gab? Weder im Internet noch in der Tageszeitung oder so? Da gab es auch nur blumige Beschreibungen durch die Veranstalter und insbesondere die Hotelsterne, die aber damals schon einen zweifelhaften Ruf hatten. Dann hat das Internet einen Riesenhype um Bewertungen geweckt und Bewertungsportale waren das A&O, aber mittlerweile wird soviel Schindluder mit getürkten Bewertungen getrieben, dass sich viele Kunden wieder abwenden vom Bewertungshype.

*motorradsilke

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« Antwort #31 am: 14.01.2020, 00:54 Uhr »
Zitat von: motorradsilke
An Diejenigen, die keine Bewertungen lesen: wonach sucht ihr denn dann die Unterkünfte aus?

Ob sie ungefähr da liegt, wo ich übernachten will und auf Grund der allgemein zu erwartenden Qualitätsmerkmale. Von einem Motel6 erwarte ich nicht das gleiche wie von einem Hampton Inn und von einem Bellagio nicht das gleiche wie von einem Excalibur.

Wie hast Du denn vor 20 Jahren Deine Hotels ausgesucht, als es noch keine Bewertungsportale gab? Weder im Internet noch in der Tageszeitung oder so? Da gab es auch nur blumige Beschreibungen durch die Veranstalter und insbesondere die Hotelsterne, die aber damals schon einen zweifelhaften Ruf hatten. Dann hat das Internet einen Riesenhype um Bewertungen geweckt und Bewertungsportale waren das A&O, aber mittlerweile wird soviel Schindluder mit getürkten Bewertungen getrieben, dass sich viele Kunden wieder abwenden vom Bewertungshype.
Vor 20 Jahren habe ich noch keine Hotels gebucht, da musste ich zelten, weil ich mir Anderes nicht leisten konnte.
Und als wir die ersten Reisen gemacht haben, haben wir vor Ort gesucht. Das hat aber manchmal viel Zeit gekostet, weil man sich mehrere Hotels angesehen hat.

Aber ich reise auch vermehrt in Asien, da gibt es die Hotelketten kaum bzw. stellen sie nur einen geringen Teil der zur Verfügung stehenden Hotels dar. Und man hat oft an einem Ziel zig Hotels, die von Lage und Preis in Frage kommen. Da kann man eigentlich nur auf Bewertungen gucken oder vor Ort suchen.

*mrh400

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« Antwort #32 am: 14.01.2020, 10:42 Uhr »
Wie hast Du denn vor 20 Jahren Deine Hotels ausgesucht, als es noch keine Bewertungsportale gab? Weder im Internet noch in der Tageszeitung oder so?
Vor 20 Jahren = 2000 habe für meine USA-Reise online nur wenige Vorausbuchungen vorgenommen - nämlich an "Brennpunkten", die ich entweder von (von damals ab) vor 20 Jahren kannte - nämlich Rubys Inn und Thunderbird Lodge in Mt Carmel Jct - oder die quasi unverzichtbar waren (GC South Rim - zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, daß ich erst im August gebucht hatte, um im Oktober ein Zimmer zu bekommen; heute dürfte das nicht mehr so leicht sein) sowie für die erste Übernachtung (aus dem BW-Katalog entnommen, die waren damals noch durchwegs ordentlich). Ansonsten habe ich von einem BW zum nächsten gebucht oder vor Ort gesucht und zunächst für die Anfahrt das gute alte Papier zurate gezogen - nämlich die AAA-Tourbooks, die man damals noch beim ADAC bekommen konnte. Zugegebenermaßen nur begrenzt als neutrale Bewertung zu betrachten, aber doch etwas mehr Aussagekraft als die Selbstdarstellung der Häuser; vor allem war ein unmittelbarer Vergleich möglich. Dann habe ich mir das vor Ort angeschaut und bin ggfs. weitergefahren (auch mehrfach). Das wäre mir heute zu mühsam.

Ein Jahr später habe ich für Neuengland schon von zuhause aus online durchgebucht, weil ich (im Sommer) den Eindruck hatte, daß schon ziemlich viel ausgebucht ist (vor Ort war das nach 9-11 dann allerdings anders, da wurde  zwischenzeitlich viel storniert). Da habe ich neben den Tourbooks auch Satellitenbilder angeschaut (nicht bei google, aber es gab damals andere Dienste), um festzustellen, wie nahe Autobahnen oder Eisenbahnlinien liegen und was sonst beeinträchtigendes in der Umgebung ist.

Dann bin ich erst wieder 2005 in die USA - seither habe ich durchgehend mit Unterstützung von Tripadvisor-Berwertungen gebucht.

In Europa gibt es für etliche Reiseländer seit rund hundert Jahren sehr wohl ein "Bewertungsportal" in Papierform - nämlich den Guide Michelin. Den nutze ich seit den 70er-Jahren (und die online-Ausgabe auch heute noch) für meine Reisen in Frankreich, Benelux, Schweiz, Italien und auf der iberischen Halbinsel. Früher gab es zwar keine textlichen Erläuterungen, aber alleine die Aufnahme in den Führer, die Klassifizierung nach Michelin-Kategorie sowie die Positionierung in den kleinen Stadtplänen (schon bei Kleinstädten) gaben Orientierung genug, Da sind auch nicht nur Freßpaläste und Luxusschuppen verzeichnet, sondern auch "normale" und einfachere Quartiere und Restaurants. Z.B. kann ich nur jedem empfehlen, auf Reisen Restaurants mit dem "Bib Gourmand" auszusuchen (=qualitativ hochwertige regionale Küche zu erträglichen Preisen) - dafür gibt es inzwischen sogar eine eigene Ausgabe.
Gruß
mrh400

 

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