Fotografie-Thread

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*chrisi007

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #885 am: 15.02.2016, 07:59 Uhr »
Eine der wichtigsten Kriterien, die ich an eine DSLR stelle... das ich nachts bei spärlicher Beleuchtung ohne Stativ fotografieren und ohne die die ISO hochzudrehen (siehe Dynamik). Da kann ich mit ISO 6400 fotografieren, ohne das ich Rauschen im Bild habe. Von daher ist eine DSLR immer noch die beste Allroundkamera.

Mhmm... Also ich möchte meinen, dass ISO 6400 bei vielen der Spiegelosen definitiv kein Thema mehr ist. Ob das nun die Fujis, Olympus oder Sony's sind. Das Rauschverhalten ist bei den Kameras definitiv auf DSLR Niveau. Vielleicht nicht auf dem Niveau einer D5x oder ähnlichem... Aber die kosten auch mal eben das doppelte bis dreifache.
Und das Geld stecke ich dann definitiv in den Urlaub selbst. Ich bin halt auch kein Profi und benötige das Equipment für meine persönlichen Bilder.

*lurvig

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #886 am: 15.02.2016, 09:42 Uhr »
Also ich möchte meinen, dass ISO 6400 bei vielen der Spiegelosen definitiv kein Thema mehr ist.

wie "gut" ein Bild bei ISO6400 wird hängt ja nicht von der Bauart der Kamera ab, sondern vom Sensor. Und da ist es dann egal, ob ein APS-C Sensor in einer spiegellosen steckt oder in einer DSLR. Die Ergebnisse sind recht ähnlich (wobei es natürlich schon Unterschiede zwischen den Sensoren gibt).
Einem Vollformat-Sensor ist ein APS-C Sensor im Hinblick auf high-ISO natürlich unterlegen. Aber es gibt ja auch spiegellose Kameras mit Vollformat-Sensor.

Lurvig

*Microbi

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #887 am: 15.02.2016, 09:46 Uhr »
Frage von einem Laien:
Früher rannten alle hinter einer größeren Auflösung her, bis die Sensoren überlastet waren.
Jetzt sind es die Sensoren: Je größer, um so besser!(?)

Mic

*lurvig

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #888 am: 15.02.2016, 10:05 Uhr »
Früher rannten alle hinter einer größeren Auflösung her,

das war zu einem guten Teil auch das Marketing der Hersteller und die ahnunglosen Kunden, die dem geglaubt haben.
Grosse Auflösung ist nicht alles und oft (nämlich auf einem kleinen Sensor) ehr kontraproduktiv.

Zitat
Jetzt sind es die Sensoren: Je größer, um so besser!(?)

naja, gewissermassen schon. Aber eben auch nicht alleine ;)

Entscheidend für ein technisch gutes Bild ist das Verhältnis von Sensorgrösse und Auflösung. Es geht letztlich um die Grösse der lichtempfindlichen Pixel auf dem Sensor. Je grösser so einer ist, desto mehr Licht kann er innerhalb eine bestimmten Zeit aufnehmen und desto weniger muss das Signal letztlich verstärkt werden. Geringe Verstärkung führt zu geringem Bildrauschen. Jeder Verstärker produziert Rauschen (technisch bedingt) und damit ist also geringe Verstärkung der Bildsignale wichtig für geringes Bildrauschen.
Ideal wäre also ein sehr grosser Sensor mit sehr geringer Auflösung (= sehr grosse Pixel)? Nein, auch das wieder nicht, da man dann keine Detailzeichnung mehr hat. Ein optimales Verhältnis aus Sensorgrösse und Auflösung macht es also.

Lurvig



*McC

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #889 am: 15.02.2016, 10:43 Uhr »
Früher rannten alle hinter einer größeren Auflösung her, bis die Sensoren überlastet waren.....

Ist doch heute noch genauso! Sony als größter Sensorhersteller gibt den Takt vor, andere folgen. 48 MP ist derzeit der Standard bei bezahlbaren DSLRs. Wichtig ist vor allem die maximale Auflösung des Objektivs. An einem 48 MP-Boliden bringt eine Billigscherbe nichts, die allenfalls bis 20 MP akzeptable Qualität liefern.

https://www.docma.info/blog/die-50-megapixel-vollformat-luege

*Las Vegas Fan

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #890 am: 15.02.2016, 11:34 Uhr »
48 MP ist derzeit der Standard bei bezahlbaren DSLRs.

48MP ist Standard? Nikon hat demnach keine einzige DSLR im Programm, die dem Standard entspricht, Pentax auch nicht (allenfalls Mittelformat) und Canon nur mühselig die eine 5Dr bzw. 5Ds. Und dann ist der Preis noch nicht berücksichtigt, es scheitert schon an der Anzahl Megapixel. Wie kann etwas ein "Standard" sein, was keiner hat?

*lurvig

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #891 am: 15.02.2016, 12:05 Uhr »
https://www.docma.info/blog/die-50-megapixel-vollformat-luege

interessanter Artikel. Der zeigt ja einmal mehr, dass derart hohe Auflösungen eigentlich Unsinn sind.
Nur traut sich ja kein Hersteller, die Auflösung wieder nach unten zu korrigieren. Würde sich vermutlich nicht gut verkaufen.
Die landläufige Meinung, dass mehr besser ist, hält sich leider hartnäckig.

Lurvig

*Microbi

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #892 am: 15.02.2016, 12:31 Uhr »
Ich spiele nicht in Eurer Liga mit, aber gerade bei den kleinen Sensoren stört die oft zu große Auflösung, die man meist aber - Gott sei Dank - drosseln kann.
Allerdings scheinen größere Sensoren, in Verbindung mit kompakter Bauweise, auch nicht viel zu bringen.
Ich sehe hier immer wieder, dass z.B. eine Bridge Kamera mit kleinerem Sensor, aber besserem Objektiv anscheinend bessere Bilder macht, als eine Kompaktkamera mit einem größeren Sensor.

Es bleibt einem offenbar nicht erspart wenigstens die wichtigsten optischen Regeln verstehen zu lernen und auf die Kameras anzuwenden.  :?

Mic

*Microbi

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #893 am: 15.02.2016, 12:44 Uhr »
Früher rannten alle hinter einer größeren Auflösung her, bis die Sensoren überlastet waren.....

Ist doch heute noch genauso! Sony als größter Sensorhersteller gibt den Takt vor, andere folgen. 48 MP ist derzeit der Standard bei bezahlbaren DSLRs. Wichtig ist vor allem die maximale Auflösung des Objektivs. An einem 48 MP-Boliden bringt eine Billigscherbe nichts, die allenfalls bis 20 MP akzeptable Qualität liefern.

https://www.docma.info/blog/die-50-megapixel-vollformat-luege

Super interessant! Als Verbraucher frage ich mich: Wozu dann all die hochauflösenden Geräte, wenn die Objektive gar nicht hinterherkommen? Schon gar nicht in den bescheideneren Preisbereichen, in denen aber auch noch kaum etwas zu finden ist unter 20 Megapixeln mit bestenfalls 1" großen Sensoren.

Mic

*Ricard68

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #894 am: 15.02.2016, 12:47 Uhr »
Man muss einfach nur grob wissen was man will und darauf aufbauend dann die für einen selbst richtige Kamera und Objektive kaufen.
Viele machen aber auch den Fehler nur darauf zu schauen, was man gerade jetzt in diesem Moment will und nicht in die Zukunft.

Zitat
aber gerade bei den kleinen Sensoren stört die oft zu große Auflösung, die man meist aber - Gott sei Dank - drosseln kann.
Inwiefern stören? Aufgrund der Dateigrößen, oder des Rauschverhaltens? Letzteres lässt sich z.B. nur bei sehr wenigen Kameras, durch die Verringerung der Auflösung reduzieren z.B. Fujifilm X10 durch das Pixel Binning verfahren, welches durch den EXR-CMOS Sensor ermöglicht wird.
Sonst reduzierst Du ausschließlich nur die Dateigröße, ohne Einfluß auf das Rauschverhalten zu nehmen.
Und Dateigrößen sollten in der heutigen zeit ja eher eine untergeordnete Rolle spielen, bei den Speicherkarten-Größen und Preisen.  :wink:
Und bei "an die zukunft denken" meine ich, dass man in 10-20 Jahren definitiv froh sein wird über jedes Pixelkrümelchen, was man bei seinen Digitalfotos so seit Anfang der 2000er hat, denn dann schauen wir uns wahrscheinlich unsere Fotos auf Tapeten an, die wie ein TV funktionieren  :D  :wink:  Zigmeter mal Zigmeter  8)

*Microbi

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #895 am: 15.02.2016, 12:55 Uhr »
Zitat
Und bei "an die zukunft denken" meine ich, dass man in 10-20 Jahren definitiv froh sein wird über jedes Pixelkrümelchen, was man bei seinen Digitalfotos so seit Anfang der 2000er hat, denn dann schauen wir uns wahrscheinlich unsere Fotos auf Tapeten an, die wie ein TV funktionieren  Very Happy  Wink  Zigmeter mal Zigmeter  Cool

Das merke ich jetzt schon auf unserem 65-Zöller. Die Bilder, die ich vor 10-15 Jahren geschossen habe sind jetzt schon rustikal körnig.  :lol:

Mic

*chrisi007

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #896 am: 15.02.2016, 13:07 Uhr »
Ich spiele nicht in Eurer Liga mit, aber gerade bei den kleinen Sensoren stört die oft zu große Auflösung, die man meist aber - Gott sei Dank - drosseln kann.
Allerdings scheinen größere Sensoren, in Verbindung mit kompakter Bauweise, auch nicht viel zu bringen.
Ich sehe hier immer wieder, dass z.B. eine Bridge Kamera mit kleinerem Sensor, aber besserem Objektiv anscheinend bessere Bilder macht, als eine Kompaktkamera mit einem größeren Sensor.

Es bleibt einem offenbar nicht erspart wenigstens die wichtigsten optischen Regeln verstehen zu lernen und auf die Kameras anzuwenden.  :?

Mic

Das ist aber so nicht richtig... Es stimmt, dass das Objektiv im Zusammenspiel mit dem Sensor funktionieren muss. Kompaktkameras mit großem Sensor gibt es allerdings nur 1-2. Sonys RX100 ist so ein Beispiel. Und die macht hervorragende Bilder. Da sind die meisten Bridgekameras längst gescheitert. Du kannst in ein Mini-Gehäuse auch keinen Riesensensor einfach so implementieren. Optische Grundregeln lassen sich da einfach nicht austricksen. Und das Objektiv nur wenige mm vom Sensor entfernt zu positionieren führt halt leider nicht zum gewünschten Ergebnis.

Und wie immer... Der Fotograf macht das Bild! Das wird sich glücklicherweise nie ändern. Auch wenn wir in 2 Jahren vermutlich bei 80-100Megapixel angekommen sind.

*McC

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #897 am: 15.02.2016, 13:14 Uhr »
Viele machen aber auch den Fehler nur darauf zu schauen, was man gerade jetzt in diesem Moment will und nicht in die Zukunft.

Kann man es ihnen verübeln, wenn sie nur Urlaubsbilder machen wollen.  :wink:

Ich hätte mir auch einen Ersatz für mein "altes" 24-70 gewünscht, aber der Nachfolger 24-70 VR kostet gleich einen Tausender mehr und weist dabei die eine oder andere "Schwäche" auf. Ich bin nicht gewillt 2500 € für ein Objektiv auszugeben, dass vielleicht nur 2% besser ist als mein derzeitiges. Da greife ich lieber zu einer Festbrennweite.

Canon und Sony haben mit 48 MP den derzeitigen Auflösungsstandard für die nächsten 2-3 Jahre gesetzt. Daran gibt es nichts zu rütteln, auch wenn Nikon 48 MP-Kamera (D820 oder D850.... wie auch immer!) erst im Laufe dieses Jahres erscheint. Entweder man macht das Spiel oder man begnügt sich mit der "Mittelklasse", wo 24 MP etabliert sind.

*McC

  • Gast
Re: Fotografie-Thread
« Antwort #898 am: 15.02.2016, 13:21 Uhr »
Und wie immer... Der Fotograf macht das Bild! Das wird sich glücklicherweise nie ändern. Auch wenn wir in 2 Jahren vermutlich bei 80-100Megapixel angekommen sind.

Die minimalen Bildverbesserungen sieht man doch gut bei TV.... erst Full HD, dann 4K (mittlerweile gibt es schon 5K Displays) und jetzt sind wir schon bei 8K. Einfach mal nur ein scharf geschossenes 48 MP Bild auf einem 5K Monitor ansehen und dann in die Details rein zoomen. Dieser sichtbare Qualitätsunterschied hat nichts mehr mit Pixelpeeperei zu tun. Da liegen Welten dazwischen!!!

80 MP kommen nicht so schnell. Jetzt muss erst mal 48 bis 60 MP etabliert werden. Aber der Trend lässt ich nicht aufhalten.... nur wohin mit diesem riesigen Datenmüll?

*lurvig

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Re: Fotografie-Thread
« Antwort #899 am: 15.02.2016, 13:33 Uhr »
Super interessant! Als Verbraucher frage ich mich: Wozu dann all die hochauflösenden Geräte,

weil die Hersteller ständig neue Sensoren verkaufen wollen und der Verbraucher (zumindest wohl die breite Masse) glaubt (oder gläubig gemacht wird), dass mehr = besser ist. Wenn mein Nachbar 25 Megapixel hat, muss ich mindestens 30 haben ;)
Mein Haus, mein Boot, meine Megapixel...

Lurvig

 

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