Bärenspray

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*TheJerseyDevil

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Bärenspray
« am: 24.03.2008, 08:40 Uhr »
Hallo Leute,

da meine Frau und ich Anfang Juni für mehrere Tage im Grand Teton und danach im Yellowstone unterwegs sein werden, macht sich meine Frau ein wenig Sorgen wegen der Bären. Wir werden dort zwar nicht campen, aber beabsichtigen durchaus, Tagestouren durch die weniger überlaufenen Gegenden zu unternehmen. Stellt sich für uns die Frage, ob die Anschaffung von Bärenspray empfehlenswert ist, oder ob es dabei eher um die Beruhigung der eigenen Psyche geht?!? Wir werden zu zweit wandern und natürlich zusammen bleiben, sollte man sich da trotzdem zwei Flaschen anschaffen oder reicht eine? Und darf man das Zeugs später mit nach Deutschland nehmen um es bei der nächsten Reise wieder mitzunehmen? Oder ist der Import nach Deutschland vielleicht sogar verboten?

Ciao,
TheJerseyDevil

PS Vielleicht ist "Hiking" die falsche Abteilung... wenn ja, bitte verschieben. Danke!

*Canyoncrawler

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Re: Bärenspray
« Antwort #1 am: 24.03.2008, 09:40 Uhr »
Hallo,

ich bin mir nicht sicher, ob man Bärenspray im Luftverkehr im aufgegebenen Gepäck mitführen darf.
Es ist wohl abhängig von der Art der Dose.
http://www.tsa.gov/travelers/airtravel/prohibited/permitted-prohibited-items.shtm#9
http://www.faa.gov/about/office_org/headquarters_offices/ash/ash_programs/hazmat/media/MaterialsCarriedByPassengersAndCrew.pdf

Ob man besser eine oder zwei Dosen dabei haben sollte, darüber bin ich auch noch am grübeln.  :idee:
Angesichts des Preises, wird es wohl eine grosse Dose werden.
Ohne Pfefferspray würde ich im Yellowstone nur die gut frequentierten Trails gehen, auf keinen Fall ohne im Hayden, Pelican, Lamar Valley und auch auf dem kurzen Trail zum Storm Point werden häufiger Grizzly Sichtungen gemeldet und der Trail wird gesperrt.
 
Gruss Kate
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*Karo

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Re: Bärenspray
« Antwort #2 am: 24.03.2008, 10:05 Uhr »
Hallo JerseyDevil,

meine eigene Bären-Erfahrung stammt aus Kanada.
Wir haben es damals in jedem Park an der Info nach der aktuellen Wildtier Situation (nicht nur Bären können einem gefährlich werden - eine Waipiti-Mutter mit Kitz kann auch agressiv werden) erkundigt. "Are there bears, too?" und schon bekommst du das ganz Vorsichtsmaßnahmenpaket erklärt.

Bären sind sehr scheu und machen um den Menschen einen Bogen, wenn sie die Menschen bemerken. Und da liegt der Trick, macht euch beim wandern bemerkbar. Laut (!!!) erzählen, singen auch mal ein lautes "HUUUH" los lassen. Klingt zwar peinlich, diennt aber der Sicherheit.

Auf eine Bärenglocke oder ähnliche Angebote aus den Touri-Shops kannste (aus meiner Sicht) verzichten. Uns sind mal Wanderer mit solch einem Glöckchen am Rucksack entgegengekommen. Das Läuten der Glöcke haben wir erst gehört, als wir uns begegnet sind... Sich laut unterhaltende Wanderer hört man sehr viel früher.

Wir haben uns auf die Hinweise und Erfahrungen der erfahrenen Ranger verlassen und diese Hinweise konsequent befolgt. Beim Wandern haben wir keinen einzigen Bären zu Gesicht bekommen. Bären haben wir nur aus dem Auto heraus gesehen und beobachtet. Niemals (!) aussteigen, niemals zu dicht heran, die Empfehlung der Ranger lautet nie länger als 1 Minute ein Tier beobachten... Aber das wird man euch alles Vorort genau erklären. Es gibt auch genügend Info-Flyer mit den Hinweisen, die kann man mitnehmen  und auswendig lernen  :wink:

Frohe Ostern,
Karo

*TheJerseyDevil

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Re: Bärenspray
« Antwort #3 am: 24.03.2008, 10:27 Uhr »
Stellt sich die Frage, ob man komplett auf Spray verzichten kann, wenn man singend und laut redend wandert. Oder sollte man es für den Fall des Falles lieber doch mitführen? Hatte eigentlich hier im Forum schon mal jemand eine wirklich bedrohliche Bärenbegegnung, oder ist das eher wie ein sechser im Lotto?!?

Ciao,
TheJerseyDevil

*Elmar

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Re: Bärenspray
« Antwort #4 am: 24.03.2008, 10:38 Uhr »
Wenn´s erlaubt ist, hänge ich mich hier mit dran. Da ich in ca 3 Wochen backcountry in Florida übernachte (Zelt) ist das Thema für mich auch sehr interessant.
(Singen in der Nacht geht halt nicht)

 :pfeifen:Und untertags laufen bei meinem Gesang nicht nur die Bären davon :pfeifen:
Gruß Elmar

eausmuc on tour

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*Waterholecanyon

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Re: Bärenspray
« Antwort #5 am: 24.03.2008, 11:07 Uhr »
Wenn wir mit unseren Freunden aus Pueblo im YNP unterwegs sind, dann haben die immer ein Spray dabei.
Wenn wir alleine wandern, dann möchten sie, dass wir eines von ihnen mitnehmen.
Ins Flugzeug, oder im Gepäck hat ein Spray nichts zu suchen. Sie fliegen natürlich nur Inlandsflüge, doch das gilt auch für Übersee.
Sicher, wenn man sich bemerkbar macht, wird es keinen Zwischenfall mit einem Bären geben.
Doch was ist mit Überraschungen? Stell dir vor, ihr wandert und kommt an einem "Riss" vorbei. Ich glaube, dass ihr da "Singen und Pfeifen" könnt wie ihr wollt. Wölfe werdet ihr damit natürlich vertreiben, doch einen Bären glaube ich fast nicht.
Ich kann natürlich gut reden, denn wir werden ja versorgt und brauchen keines kaufen.

Doch, wenn ihr, wie du sagst, mehrere Wanderungen ins Hinterland macht, würde ich mir ein Spray zulegen.

Auf jeden Fall viel Spass auf einsamen Trails.

Thomas :)

*TheJerseyDevil

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Re: Bärenspray
« Antwort #6 am: 24.03.2008, 11:23 Uhr »
Ins Flugzeug, oder im Gepäck hat ein Spray nichts zu suchen. Sie fliegen natürlich nur Inlandsflüge, doch das gilt auch für Übersee.

Bei der KLM steht aber beispielsweise hier http://www.klm.com/travel/ch_de/about/news_press/travel_news/floatingnews/news6.htm, dass das Mitführen von Sprays aller Art im eingecheckten Gepäck kein Problem ist. Mein Frage zielte auch eigentlich mehr auf den Import des Sprays. Aber der dürfte wohl erlaubt sein, schließlich sind Pfeffersprays hier ja auch im Handel frei zu kaufen. Wie lange sind die Bärendosen eigentlich haltbar? Irgendwann laufen die doch sicher ab... wenn die z.B. nur zwei Jahre haltbar wären, würde man sie vielleicht nach dem Urlaub entsorgen statt mitzunehmen.

Ciao,
TheJerseyDevil

*Campfire

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Re: Bärenspray
« Antwort #7 am: 24.03.2008, 18:59 Uhr »
Gratulation zum Entschluß den Grand Teton NP zu besuchen! Das ist ein großartiges Gebiet zum Bergwandern! Vor Bären braucht man dort wirklich keine Angst zu haben wenn man das von Karo Gesagte berücksichtigt. Ergänzen möchte ich aber noch, dass es in der Nähe von Bach- und Flußläufen manchmal nicht ausreicht laut zu reden. Eine Trillerpfeife ist da sehr nützlich und auch  stimmbandschonend. :pfeifen:
Wer im Bärengebiet zeltet, sollte niemals etwas stark Riechendes  (Nahrung, Seife, Zahnpasta, Kleidung, die zum Kochen getragen wurde etc.) mit ins Zelt nehmen. Nach dem Essen sollte man sofort abwaschen, das Washwasser weit weg vom Zelt entsorgen und Nahrungsmittel + die oben genannten Dinge absolut bärensicher verstauen. Der Kofferraum des Autos ist dafür nicht geeignet.
Viel Spaß beim Wandern wünscht
Peter   
Peter Felix Schäfer: Wandern im Südwesten der USA, Books on Demand, Norderstedt 2006. (www.canyonwandern.de)

*BeateR

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Re: Bärenspray
« Antwort #8 am: 24.03.2008, 19:56 Uhr »
Hallo,
ich habe bisher Bären immer nur aus dem sicheren Auto heraus gesehen, obwohl wir schon oft in USA und Alaska wandern waren. Uns wurde auch der Rat gegeben, sich laut zu unterhalten, oder auch mal mit einem Stock an einen Baum zu schlagen etc.
Ich glaube, das Bärenspray gaukelt eine falsche Sicherheit vor. Denn: wie soll man das den machen, immer mit der gezückten Spraydose "im Anschlag" laufen? Oder erst die Dose aus dem Rucksack holen, wenn der Bär vor einem steht?
Dazu kommt, dass man dann auch noch warten muss, bis der Bär nahe genug ist, denn das Spray hat auch keine so grosse Reichweite. Und dann muss auch noch die Windrichtung stimmen, denn sonst macht man sich selbst kampfunfähig.
Und das alles wollt Ihr im Ernstfall richtig handeln?

Gruss Beate


*TheJerseyDevil

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Re: Bärenspray
« Antwort #9 am: 24.03.2008, 20:09 Uhr »
Hallo Beate,

naja, die Dose steckt ja in einem Holster, also quasi wie ein Colt.  :wink: Man muss und soll den Einsatz ja auch vorher üben, denn an der Dose ist ja so ein Sicherheitsstift, den man im Ernstfall schnell entfernen muss. Die Dosen sprühen schon ein paar Meter, aber man muss z.B. auf den Winkel achten... ich glaube, man muss etwas nach oben sprühen (oder wars nach unten???). Das mit dem warten ist, glaube ich, beim Tempo eines Bären weniger ein Problem als das rechtzeitige schiessen. Aber was macht man denn ohne Spray? Das mit dem hinlegen und warten, bis der Bär wieder geht, scheint mir auch nicht ganz einfach.

Ciao,
TheJerseyDevil

*Canyoncrawler

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Re: Bärenspray
« Antwort #10 am: 24.03.2008, 20:20 Uhr »
Ein Video auf der Website des Yellowstone NP über den Umgang mit Pfefferspray:

http://www.nps.gov/yell/planyourvisit/backcountrytripplanner.htm

Weitere Infos zum richtigen Verhalten um Angriffe zu vermeiden:
http://www.nps.gov/yell/planyourvisit/bearenc.htm
http://www.nps.gov/yell/planyourvisit/backcountryhiking.htm

Hier kann man nachlesen, wo die meisten Bärensichtungen stattfinden:
http://www.nps.gov/yell/naturescience/bears.htm

Das "Problem" (eigentlich kein Problem, sondern sehr erfreulich) im Yellowstone ist, dass es sowohl Grizzlybären als auch Schwarzbären gibt und unterschiedliche Verhaltensregeln im Angriffsfall gelten.
Daher muss man zuerst herausfinden, welche Art Bär einem gegenüber steht. 
Zum Unterschied zwischen beiden Bärenarten: http://www.mountainnature.com/wildlife/Bears/BearID.htm
Noch mehr Infos über Bären: http://www.bear.org/website/

Und ein Besuch auf Isas Webseite kann ich auch empfehlen. Sie hat wertvolle Infos und Links zum Thema Schwarz- und Grizzlybären und Sicherheit in Bärengebieten zusammengestellt:
http://www.isaczermak.com/bc_7tage_7baeren.html
Gruss Kate
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*TheJerseyDevil

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Re: Bärenspray
« Antwort #11 am: 24.03.2008, 20:35 Uhr »
Ein Video auf der Website des Yellowstone NP über den Umgang mit Pfefferspray:

http://www.nps.gov/yell/planyourvisit/backcountrytripplanner.htm

Weitere Infos zum richtigen Verhalten um Angriffe zu vermeiden:
http://www.nps.gov/yell/planyourvisit/bearenc.htm
http://www.nps.gov/yell/planyourvisit/backcountryhiking.htm

Und ein Besuch auf Isas Webseite kann ich auch empfehlen. Sie hat wertvolle Infos und Links zum Thema Bären und Sicherheit in Bärengebieten zusammengestellt:
http://www.isaczermak.com/bc_7tage_7baeren.html




Tolle Links, vielen Dank! Ich denke mal, eine Dose werden wir uns wohl zulegen. Man weiß ja nie...

Ciao,
TheJerseyDevil

*Lisa78

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Re: Bärenspray
« Antwort #12 am: 24.03.2008, 21:23 Uhr »
Hallo!

Auch meine Erfahrungen stammen aus Kanada! Wir haben uns am Anfang eine Dose mit Spray gekauft, ich meine, der Preis lag um die 25 Can. Dollar. Natürlich haben wir es auf den Wanderungen nicht im Rucksack, sondern außen an den Seitenfächern, die man schnell erreichen kann, transportiert. Ich denke allerdings, dass es mehr der moralischen Sicherheit diente, aber ich habe mich wohler gefühlt (mein Freund fand es eher albern und überflüssig, bei uns bin ich die Memme  :oops:).

Bei unseren Wanderungen haben wir aber auch keinen Bären gesehen, mein Geang war wahrscheinlich scheußlich genug (man merkt ja in der Regel, wie allein man so auf den Wegen ist und wie groß die Gefahr ist, mit dem Gejodel harmlose Mitwanderer zu verschrecken).
Aus dem Auto haben wir aber um die 25 Bären gesehen in vier Wochen, zumindest in Kanada im Frühjahr gibt es da sehr viele, denen das frische Grün im Straßengraben schmeckt! ;-)
Ins Flugzeug haben wir das Zeug nicht mitgenommen, bevor man daher nachher einen auf den Deckel bekommt... wir wollten es am Flughafen an sympathisch aussehende Touristen verschenken, die mit Rucksack reisen und aussehen, als würden sie es brauchen. Leider kamen nur Flüge aus den USA und Asien an, als wir auf unseren Abflug warteten, dem Gepäck und Outfit nach eingeschätzt, schienen die eher kein Spray zu brauchen. Wir haben es dann der TouriInfo überreicht, mit der Bitte, es den nächsten Rucksack- und Camptouristen mit guten Wünschen zu überreichen! Die fanden das auch eine gute Idee!

Viele Grüße
Lisa

*tom22

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Re: Bärenspray
« Antwort #13 am: 24.03.2008, 22:19 Uhr »
Zitat
Oder ist der Import nach Deutschland vielleicht sogar verboten?

Ich weiß, dass man Bärenspray selbt im Auto nicht von den USA nach Kanada bringen darf. Der Import ist verboten. Daher denke ich, dass dies in anderen Ländern sicherlich ähnlich gehandhabt wird. Die Bärensprays müssen ja um einiges größer sein, da die kleinen Spray, mit denen man in Deutschland Angreifer abwehrt, für einen richtigen Bären nicht ausreichen.

Generell denke ich, dass ein Bärenspray nicht benötigt wird. In den meisten Parks gibt es ein intensives Monitoring der Bärenaktivitäten und im Zweifel wird ein Trail oder Campgound für einige Tage gesperrt.

In Kanada machen wir häufig backcountry Touren und wir haben es bisher nur ein einziges Mal erlebt, dass man uns ein Bärenspary in die Hand gedrückt hat, damit wir uns auf Wanderungen "verteiligen" konnten.

Gruss Tom



*Waterholecanyon

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Re: Bärenspray
« Antwort #14 am: 25.03.2008, 18:31 Uhr »
Ist das nicht so wie mit jeder Versicherung?
Sie sind so unnötig wenn man sie nicht braucht.
Gefahr wird nur dadurch entstehen, wenn alle ungünstigen Umstände zusammentreffen. Wenn der Bär einem zu spät bemerkt, nur dann wird es ernst werden. In den meisten Fällen wird man einen Bären nur aus weiter Entfernung zu Gesicht bekommen.
Es gibt natürlich Ausnahmen, doch die beziehen sich auf Strassen, wo Bären Menschen gewohnt sind. Wie z.B. an einigen Stellen im YNP oder wie wir auch erlebten, im Wells Gray PP in Canada. Wo wir fast ein Weitwinkel gebraucht hätten.
Wir hatten in Alaska auf einem Hike zu einem Bach einen Bären getroffen, der nicht die Flucht ergriffen hat. Wir waren nur durch einen kleinen Bach von ca. 10m getrennt, an dem er Lachse gefischt hatte. Wir waren alleine und haben den Bären so fast eine Stunde beobachtet.
Er wusste natürlich dass wir da waren, doch er hatte uns geduldet.
In so einem Moment denkt man nicht mehr an Angst, sondern geniesst nur den unbeschreibl faszinierenden Moment, der eine herrliche Stimmung verbreitet.
Auch solche Momente können einem passieren, welcher für uns "wie ein Traum" ausgegangen ist.

Doch es hätte auch anders kommen können. 


Thomas :)

 

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