Kindersitz

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*Angie

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Re: Kindersitz
« Antwort #15 am: 05.05.2015, 21:30 Uhr »
So wie ich das sehe hat man drei Möglichkeiten:
- man nimmt seinen eigenen Sitz mit. Das Kind kennt den Sitz und wenn er in Deutschland sicher genug ist, ist er das in den USA auch. Im Falle eines Falles könnte es allerdings vielleicht Probleme mit der Versicherung geben.
- man mietet einen Kindersitz vom Autovermieter und bekommt einen Sitz den der Vermieter wahrscheinlich in grosser Stückzahl am billigsten kaufen konnte un dder im Zweifel schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, dafür (hoffentlich) aber alle offiziellen Normen erfüllt.
- man setzt sich im Flughafen mit dem Kind in die Lounge und schickt das andere Elternteil auf Kindersitz-Shoppingtour. Dann hat man einen legalen Kindersitz, von dem man weiss was er gekostet hat und wann er angeschafft wurde und den man aber am Ende des Urlaubs wohl entsorgen muss, wenn man nicht gerade im nächsten Jahr wieder eine Tour plant.

D. h., dass eigentlich (fast nur) deine Nummer 3 wirklich sinnvoll ist.

Im Endergebnis haben wir bei Walmart einen US Kindersitz gekauft (47... USD - tolles Teil, selber Zusammengebaut) und sowohl bei Amtrak, als auch bei 2 Inlandsflügen mitgeschleppt. Im letzten Motel haben wir den dann wie üblich zurückgelassen ! Mein Kind hat den geliebt und wollte ihn unbedingt mit nach D-Land nehmen. Ich nicht !

Nur 47 Dollar? Das ist unglaublich preiswert. Als wir noch in Ö wohnten, kaufte ich mal 2 Kindersitze beim ÖAMTC, weil ich des öfteren mit den 2 kleinen Kindern einer Bekannten unterwegs war. Trotz Preisnachlasses wegen der ÖAMTC-Mitgliedschaft kosteten diese beiden Kindersitze jeder knapp unter 200 Euro.

Normalerweise gelten die Regeln von dem Staat, in welchem das Fahrzeug zugelassen ist.

Es kommt zwar für mich nicht in Frage, interessiert mich aber trotzdem: Angenommen man übernimmt in Utah den Mietwagen, mietet einen Kindersitz dazu oder kauft ihn neu, gibt das Fahrzeug aber nicht in Utah zurück, sondern in einem anderen Bundesstaat - wird das toleriert?
Viele Grüße,
Angie

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*dschlei

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Re: Kindersitz
« Antwort #16 am: 05.05.2015, 21:43 Uhr »

Normalerweise gelten die Regeln von dem Staat, in welchem das Fahrzeug zugelassen ist.

Es kommt zwar für mich nicht in Frage, interessiert mich aber trotzdem: Angenommen man übernimmt in Utah den Mietwagen, mietet einen Kindersitz dazu oder kauft ihn neu, gibt das Fahrzeug aber nicht in Utah zurück, sondern in einem anderen Bundesstaat - wird das toleriert?

Es ist eigentlich egal, wo du das Fahrzeug mietest, und wo du es abgibst.  Normalerweise gelten die Vorschriften des Staates, in welchem das Fahrzeug zugelassen ist (also der Staat, der auf dem Nummernschild steht).  Die Sitze selbst gelten ja, wie oben schon erwaehnt, fuer alle Bundesstaaten, nur die Regeln fuer den Gebrauch sind teilweise anders (aber nicht so sonderlich darastig fuer die meisten Staaten)
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*Canyoncrawler

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Re: Kindersitz
« Antwort #17 am: 05.05.2015, 21:45 Uhr »
Normalerweise gelten die Regeln von dem Staat, in welchem das Fahrzeug zugelassen ist.

Zitat
Normalerweise gelten die Vorschriften des Staates, in welchem das Fahrzeug zugelassen ist (also der Staat, der auf dem Nummernschild steht).

Hiesse dass, wenn ich ein Auto mit License Plate aus einen Staat angemietet habe wo Kinder keinen Reboarder bis 18 oder 24 Monate oder keinen Booster-Sitz bis zum 8. LJ benötigen, dass ich dann auch in dem Staat ohne Reboarder oder Booster-Sitz das Kind fahren darf - auch wenn das eigentlich in dem Bundesstaat vorgeschrieben ist in dem mich mich gerade aufhalte ?

Das mag ich gar nicht glauben, das das erlaubt sein soll.  :shock:

Nicht das ich jetzt die Sicherheit meines Kindes gefährden möchte, aber beim Thema Reboarder sehe ich das irgendwie nicht ein, ein 1 1/2-jähriges oder zweijähriges Kind noch rückwärtsgerichtet zu transportieren, zumal man diese Sitze auch nicht für 50 USD kaufen kann sondern die Preise dafür schon mind. bei 120 USD liegen bis hin zu deutlich über 200 USD.

In Deutschland gibt es nun eine neue Norm für Sitze (die aber noch kaum Anwendung findet), wonach Reboarder-Sitze bis 15 Monate Anwendung finden. Dann soll die Halsmuskulatur der Kleinen soweit entwickelt sein, dass man sie auch vorwärts angeschnallt transportieren kann.
Dann wird es aber auch echt Zeit. Welches Kind ab einem gewissen Alter lässt sich noch klaglos so anschnallen, dass es die langweilige Rücksitzlehne sieht und nicht die Eltern ?

Ich habe hier mal zwei Seiten die Auskunft über Sicherheitsrelevante Themen für den Transport von Kindern im Auto geben:
http://www.iihs.org/iihs/topics/t/child-safety/qanda#child-passenger-safety
http://www.safercar.gov/parents/CarSeats/Right-Seat-Age-And-Size-Recommendations.htm

Gibt es eigentlich auch Testberichte von US-Kindersitzen ähnlich wie unsere ADAC-Tests ?

Gruss Kate
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*pulmesic

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Re: Kindersitz
« Antwort #18 am: 05.05.2015, 22:10 Uhr »
Der eigentliche Plan war mal einen Sitz bei Walmart zu kaufen sobald wir da sind. Genau aus dem Grund dass der deutsche Sitz nicht zugelassen ist. Ich hätte den dann auch wieder mit nach Hause genommen - es gibt einen der relativ günstig, gut und auch noch im Flugzeug zugelassen ist.

Danach hab ich aber überlegt wie wir das dann auf dem Hinflug machen. Denn nach eingehender Recherche sitzen die Kinder am Sichersten im Kindersitz während des Fluges. Und extra dieses Cares-Ding und dann noch einen Sitz in den USA war mir zu teuer. Da die Schwiegereltern eh einen Kindersitz kaufen wollten, hab ich eben darauf geachtet dass man den Sitz auch im Flugzeug benutzen kann.

Ab diesem Zeitpunkt war dann der Plan: eigenen Sitz mitnehmen.

Ich dachte auch mal gelesen zu haben, dass es für Touristen sozusagen eine Ausnahme gibt bei den Zulassungen. Allerdings bin ich mir nicht bei der Quelle sicher :(

@Canyoncrawler: unsere Tochter wird im Juli 2 und sitzt in unserem Auto immer noch im Reboarder
 Nur bei Oma und Opa fährt sie ab und zu nach vorn gerichtet und bisher gab es deswegen noch keine Probleme.
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*Angie

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Re: Kindersitz
« Antwort #19 am: 05.05.2015, 22:50 Uhr »
Es ist eigentlich egal, wo du das Fahrzeug mietest, und wo du es abgibst.  Normalerweise gelten die Vorschriften des Staates, in welchem das Fahrzeug zugelassen ist (also der Staat, der auf dem Nummernschild steht).  Die Sitze selbst gelten ja, wie oben schon erwaehnt, fuer alle Bundesstaaten, nur die Regeln fuer den Gebrauch sind teilweise anders (aber nicht so sonderlich darastig fuer die meisten Staaten)

Danke, jetzt ist es mir klar.
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*dschlei

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Re: Kindersitz
« Antwort #20 am: 05.05.2015, 22:51 Uhr »
Normalerweise gelten die Regeln von dem Staat, in welchem das Fahrzeug zugelassen ist.

Zitat
Normalerweise gelten die Vorschriften des Staates, in welchem das Fahrzeug zugelassen ist (also der Staat, der auf dem Nummernschild steht).

Hiesse dass, wenn ich ein Auto mit License Plate aus einen Staat angemietet habe wo Kinder keinen Reboarder bis 18 oder 24 Monate oder keinen Booster-Sitz bis zum 8. LJ benötigen, dass ich dann auch in dem Staat ohne Reboarder oder Booster-Sitz das Kind fahren darf - auch wenn das eigentlich in dem Bundesstaat vorgeschrieben ist in dem mich mich gerade aufhalte ?

Das mag ich gar nicht glauben, das das erlaubt sein soll.  :shock:

Nicht das ich jetzt die Sicherheit meines Kindes gefährden möchte, aber beim Thema Reboarder sehe ich das irgendwie nicht ein, ein 1 1/2-jähriges oder zweijähriges Kind noch rückwärtsgerichtet zu transportieren, zumal man diese Sitze auch nicht für 50 USD kaufen kann sondern die Preise dafür schon mind. bei 120 USD liegen bis hin zu deutlich über 200 USD.

In Deutschland gibt es nun eine neue Norm für Sitze (die aber noch kaum Anwendung findet), wonach Reboarder-Sitze bis 15 Monate Anwendung finden. Dann soll die Halsmuskulatur der Kleinen soweit entwickelt sein, dass man sie auch vorwärts angeschnallt transportieren kann.
Dann wird es aber auch echt Zeit. Welches Kind ab einem gewissen Alter lässt sich noch klaglos so anschnallen, dass es die langweilige Rücksitzlehne sieht und nicht die Eltern ?

Ich habe hier mal zwei Seiten die Auskunft über Sicherheitsrelevante Themen für den Transport von Kindern im Auto geben:
http://www.iihs.org/iihs/topics/t/child-safety/qanda#child-passenger-safety
http://www.safercar.gov/parents/CarSeats/Right-Seat-Age-And-Size-Recommendations.htm

Gibt es eigentlich auch Testberichte von US-Kindersitzen ähnlich wie unsere ADAC-Tests ?


Wenn ein Staat nicht ausdruecklich von dem Gebrauch, die Regeln eines anderen Staates anzuerkennen, abweicht, braucht man sich auch nur an die Regeln des Zulassungsstaates zu halten.  Von den einzelnen Kindersitzen habe ich keine Ahnung, da mein Kind schon 29 Jahre alt ist.
Das sind ja nur Vorschlaege "http://www.safercar.gov/parents/CarSeats/Right-Seat-Age-And-Size-Recommendations.htm" und keine Gesetze.  Wenn man diese Vorschlaege befolgt, sollte man eigentlich in allen Staaten legal sein.

Consumer Report testet auch Kindersitze, http://www.consumerreports.org/cro/car-seats/buying-guide.htm  allerdings muss man Mitglied sein, um die individuellen Bewertungen lesen zu koennen.  Der US Autoclub ist keine Testorganisation, und testet weder Autos noch Reifen noch Kindersitze.
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*nordlicht

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Re: Kindersitz
« Antwort #21 am: 05.05.2015, 23:00 Uhr »
So wie ich das sehe hat man drei Möglichkeiten:
- man nimmt seinen eigenen Sitz mit. Das Kind kennt den Sitz und wenn er in Deutschland sicher genug ist, ist er das in den USA auch. Im Falle eines Falles könnte es allerdings vielleicht Probleme mit der Versicherung geben.
- man mietet einen Kindersitz vom Autovermieter und bekommt einen Sitz den der Vermieter wahrscheinlich in grosser Stückzahl am billigsten kaufen konnte un dder im Zweifel schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, dafür (hoffentlich) aber alle offiziellen Normen erfüllt.
- man setzt sich im Flughafen mit dem Kind in die Lounge und schickt das andere Elternteil auf Kindersitz-Shoppingtour. Dann hat man einen legalen Kindersitz, von dem man weiss was er gekostet hat und wann er angeschafft wurde und den man aber am Ende des Urlaubs wohl entsorgen muss, wenn man nicht gerade im nächsten Jahr wieder eine Tour plant.

D. h., dass eigentlich (fast nur) deine Nummer 3 wirklich sinnvoll ist.
Kommt ganz auf die persönlichen Prioritäten an.
Von den Eltern, die mich mit kleinen Kindern besucht haben, hat interessanterweise noch niemand Version 3 gewählt.
Die einen Sitz vom Vermieter genommen haben, gingen davon aus dass der Autovermieter in einem Land wo vor Gericht Klagen ein weit verbreitetes Hobby ist, wohl einen Sitz anbietet, der allen Vorschriften entspricht und dass die Vorschriften wohl ausreichen einen sicheren Transport des Kindes zu gewährleisten.
Die anderen hatten auch die Sache mit der Ausnahmeregelung gelesen und auch in dem Wissen, dass das mit einem dicken Fragezeichen verbunden ist, sich dafür entschieden den eigenen Sitz mitzunehmen. Sie sagten, im Falle eines Unfalls hätten sie lieber einen Sitz, dem sie 100% vertrauen und eine Versicherung, die nur höchstwahrscheinlich gilt, als umgekehrt.

*Angie

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Re: Kindersitz
« Antwort #22 am: 06.05.2015, 01:21 Uhr »
Von den Eltern, die mich mit kleinen Kindern besucht haben, hat interessanterweise noch niemand Version 3 gewählt.
Die einen Sitz vom Vermieter genommen haben, gingen davon aus dass der Autovermieter in einem Land wo vor Gericht Klagen ein weit verbreitetes Hobby ist, wohl einen Sitz anbietet, der allen Vorschriften entspricht und dass die Vorschriften wohl ausreichen einen sicheren Transport des Kindes zu gewährleisten.
Die anderen hatten auch die Sache mit der Ausnahmeregelung gelesen und auch in dem Wissen, dass das mit einem dicken Fragezeichen verbunden ist, sich dafür entschieden den eigenen Sitz mitzunehmen. Sie sagten, im Falle eines Unfalls hätten sie lieber einen Sitz, dem sie 100% vertrauen und eine Versicherung, die nur höchstwahrscheinlich gilt, als umgekehrt.

Das von mir rot Gefärbte macht eigentlich Sinn. Man will ja nicht, dass im Falle des Falles dem Kind etwas passiert, Versicherung hin, Versicherung her.
Viele Grüße,
Angie

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Re: Kindersitz
« Antwort #23 am: 06.05.2015, 04:25 Uhr »
Von den Eltern, die mich mit kleinen Kindern besucht haben, hat interessanterweise noch niemand Version 3 gewählt.
Die einen Sitz vom Vermieter genommen haben, gingen davon aus dass der Autovermieter in einem Land wo vor Gericht Klagen ein weit verbreitetes Hobby ist, wohl einen Sitz anbietet, der allen Vorschriften entspricht und dass die Vorschriften wohl ausreichen einen sicheren Transport des Kindes zu gewährleisten.
Die anderen hatten auch die Sache mit der Ausnahmeregelung gelesen und auch in dem Wissen, dass das mit einem dicken Fragezeichen verbunden ist, sich dafür entschieden den eigenen Sitz mitzunehmen. Sie sagten, im Falle eines Unfalls hätten sie lieber einen Sitz, dem sie 100% vertrauen und eine Versicherung, die nur höchstwahrscheinlich gilt, als umgekehrt.

Das von mir rot Gefärbte macht eigentlich Sinn. Man will ja nicht, dass im Falle des Falles dem Kind etwas passiert, Versicherung hin, Versicherung her.

Wollt ihr damit sagen, dass den amerikanischen Eltern oder den Behoerden das Wohl der Kinder nicht auch nahe liegt? Oder warum sollte ein deutscher Kindersitz besser sein als ein amerikanischer?  Was sicherheit in und um das Automobil angeht, waren die amerikanischen Behoerden den Deutschen immer ein paar Naselang voraus, ob es Kopfstuetzenpflicht war, Sicherheitsgurte, dritte Bremsleuchten, usw.  All das war in den USA schon einige Jahre Vorschrift, ehe man in Deutschland ueberhaupt daran dachte.
Andere Testmethoden sind nicht unbedingt schlechter, die koennen auch aehnlich sein oder sogar besser! 
Soll hier am deutschen Wesen wieder mal die Welt genesen?
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*nordlicht

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Re: Kindersitz
« Antwort #24 am: 06.05.2015, 05:38 Uhr »
Was sicherheit in und um das Automobil angeht, waren die amerikanischen Behoerden den Deutschen immer ein paar Naselang voraus, ob es Kopfstuetzenpflicht war, Sicherheitsgurte, dritte Bremsleuchten, usw.  All das war in den USA schon einige Jahre Vorschrift, ehe man in Deutschland ueberhaupt daran dachte.
Fehlt nur noch der Hinweis, dass die besten Kindersitze Amerikas natürlich in Wisconsin hergestellt werden und Du das ganz genau weisst, weil Dein Cousin 3.Grades 150 Jahre lang für so eine Firma gearbeitet hat. :wink:
Aber Spaß beiseite, wenn Du mal ordentlich gelesen hättest was da steht, hättest Du Dir Deine Empörung sparen können.
Da steht: "im Falle eines Unfalls hätten sie lieber einen Sitz, dem sie 100% vertrauen". Es dürfte doch sicherlich auch Dir einleuchten, dass man einem Sitz den man in Ruhe zu Hause ausgewählt hat und den man genau kennt eher vertraut als einem den man vom Autovermieter hingestellt bekommt oder den man innerhalb von einer halben Stunde unter Zeitdruck im Wal-Mart kauft ohne die Hälfte der englischen Fachbegriffe zu kennen.
Deswegen ist in diesem Fall für diese Leute ein deutscher Kindersitz natürlich einer dem sie mehr vertrauen als ein amerikanischer.

Bevor Du also wieder solche dummen Sprüche wie den folgenden raushaust, lieber erst mal richtig lesen und dann nochmal kurz überdenken bevor Du kommentierst:
Zitat
Soll hier am deutschen Wesen wieder mal die Welt genesen?

*pulmesic

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Re: Kindersitz
« Antwort #25 am: 06.05.2015, 10:42 Uhr »
Ihr macht es mir nicht gerade leichter. Wahrscheinlich werde ich es erst am Morgen unseres Abfluges entscheiden  :lol:
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*Angie

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Re: Kindersitz
« Antwort #26 am: 06.05.2015, 14:29 Uhr »
Danke Sönke für deine Antwort an dschlei. Besser hättest du es nicht formulieren können.
Viele Grüße,
Angie

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*cleoxx

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Re: Kindersitz
« Antwort #27 am: 06.05.2015, 14:46 Uhr »
Zitat

Ich habe schon an mehreren Stellen im Netz gelesen, dass in Europa bzw. den USA für Touristen, aus dem jeweils anderen Gebiet, mit einem Kindersitz der "falschen" Zulassung für einen begrenzten Zeitraum eine Ausnahmeregelung gilt. Leider habe ich dafür aber keine wirklich belastbare Quelle gefunden.

Das hab ich bei meiner Recherche auch ab & zu gelesen, aber auch keine vernünftige Quelle dazu gefunden.

Zitat
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- man mietet einen Kindersitz vom Autovermieter und bekommt einen Sitz den der Vermieter wahrscheinlich in grosser Stückzahl am billigsten kaufen konnte un dder im Zweifel schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, dafür (hoffentlich) aber alle offiziellen Normen erfüllt.
- man setzt sich im Flughafen mit dem Kind in die Lounge und schickt das andere Elternteil auf Kindersitz-Shoppingtour. Dann hat man einen legalen Kindersitz, von dem man weiss was er gekostet hat und wann er angeschafft wurde und den man aber am Ende des Urlaubs wohl entsorgen muss, wenn man nicht gerade im nächsten Jahr wieder eine Tour plant.


Eine weitere Möglichkeit ist, sich den Kindersitz vorab im Internet zu bestellen und ans Flughafenhotel oder den Auto-/Wohnmobilvermieter schicken zu lassen. Dann hat man die Möglichkeit, die Sitze zuhause in Ruhe auszusuchen und muss nicht das nehmen, was der erstbeste Walmart vorrätig hat. Hat bei uns super funktioniert, wir hatten zwei Kindersitze von Evenflo (jeweils 79 $) vorab bestellt.




*Canyoncrawler

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Re: Kindersitz
« Antwort #28 am: 06.05.2015, 16:54 Uhr »
Zitat
@Canyoncrawler: unsere Tochter wird im Juli 2 und sitzt in unserem Auto immer noch im Reboarder
 Nur bei Oma und Opa fährt sie ab und zu nach vorn gerichtet und bisher gab es deswegen noch keine Probleme.

Seit ihr denn auch schon mal längere Etappen im Reboarder gefahren ?
Zu Hause und auf 1-stündigen Fahrten in die nächste Stadt war das zwingende Reboarding im Maxi Cosi hinten nie ein Problem.

Allerdings bei den langen Urlaubsfahrten (wir waren in der Maxi-Cosi Zeit mehrfach mit dem Auto in Kroatien) - hat das mit Maxi Cosi hinten nur funktioniert, wenn einer von uns daneben gesessen hat bzw. wenn er eingeschlafen war.
Wenn er wach war, suchte er Blickkontakt und fing an zu quengeln wenn niemand neben ihm sass.

Hinten neben dem Kind sitzen ist ja keine echte Bürde, allerdings ist das schon blöd, wenn man durch wunderschöne Landschaften fährt und hinten sitzend nicht viel davon sieht während der Fahrer vorne evtl. auch nicht so richtig geniessen kann, weil er ja auf die Strasse/Schilder/Verkehr achten muss. Und wenn man wechselt, sieht man wieder nicht viel, weil dann der andere hinten sitzt bzw. fährt. 

Seit unser Sohn vorwärts im Gr. I sitzen gefahren wurde und uns dadurch während der Fahrt vorne sehen konnte, musste im Normalfall niemand mehr während der Urlaubsfahrt hinten bei ihm sitzen und so konnten wir auch 2-3 Stunden ohne Pausen am Stück fahren konnten wenn er wach war.

Und da man bei USA-Rundreisen mit dem Mietwagen ja i.d.R. täglich länger als ne Stunde fährt, war meine Überlegung dazu, dass ich das nie in einem Reboarder-Sitz hätte machen wollen.  
Mit unserem Sohn wäre das mit 1,5 oder 2 Jahren nicht gegangen ohne dass Papa oder Mama ständig hinten Bespassung hätten machen müssen.
Gruss Kate
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Re: Kindersitz
« Antwort #29 am: 08.05.2015, 01:25 Uhr »
Zum Reboarder:

Ich bin entsetzt, wie das hier auf GC gehandhabt wird. 6 Monate alte Kinder werden in den ganz normalen Kindersitz auf der Rückbank platziert. Aktuell haben wir 2 Ehepaare, mit denen wir befreundet sind. Der eine Sohn ist derzeit 11 Monate alt (wiegt 13 kg), der andere ist 9 Monate alt, wiegt knapp 7 Kilo, laut Arzt stark untergewichtig (kein Wunder, die Mutter ist magersüchtig, aß während der Schwangerschaft nur so viel, dass sie kein Kilo zunahm, sondern ein Kilo abnahm, ihr Sohn weigert sich zu essen und unternimmt alles, damit er das nicht tun muss).

Aber beide transportieren ihre Sprösslinge schon längst nicht mehr im Reboarder.
Viele Grüße,
Angie

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