Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA

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*lurvig

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Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« am: 20.09.2015, 21:47 Uhr »
Hallo zusammen,

nein, es ist kein Notfall.  Ich gehe nur gerade "worst case scenarios" für die nächste US-Reise durch ;)
Man ist unterwegs, irgendwo abseits der grossen Städte und ein entscheidendes Teil der Fotoausrüstung quittiert den Dienst. Es reicht schon, wenn es so etwas simples wie das Ladegerät der Kamera-Akkus ist... oder wers schlimmer braucht: ein Objektiv oder das Kamera-Gehäuse. Eine gewisse Redundanz hat man meist, oft kann der Verlust einer Linse mehr oder weniger durch andere kompensiert werden, der eine oder andere schleppt auch zwei Gehäuse mit sich rum, mehrere Akkus sowieso. Vielleicht auch 3 Ladegeräte und 27 Speicherkarten. Nehmen wir also an, das alles fällt ins Wasser, wird vom Bären gefressen oder man verzockt es in Las Vegas ;)
Wie auch immer, es geht um prinzipielle Möglichkeiten.
Ist man in Los Angeles, San Francisco oder Las Vegas findet sich meist vor Ort - oft überteuerter - Ersatz. Im Notfall wird man wohl auch nicht mehr so sehr viel über den Preis nachdenken. Aber nehmen wir mal an, man ist in the middle of nowhere und braucht schnell Ersatz. Was tun?
A*az*n könnte ja helfen. Einfach das gewünschte Teil per Express ans aktuelle oder nächste Motel oder irgend eine andere bekannte Adresse bestellen. Aber:

  • geht das mit einem deutschen A*az*n Account überhaupt ?
  • kann man mit einem solchen Account an (irgend)eine US-Adresse liefern lassen ?
  • wie schnell kriegt man die Ware in ein Kleinstädtchen am Ende der Welt ?
  • gibts bessere Optionen als A*az*n, die man als deutscher Reisender nutzen könnte ?

Hat jemand mit so etwas schon mal Erfahrungen gemacht?

Lurvig

P.S ich denke mit Grauen daran, wie ich vor langer Zeit in der Schweiz mal meine Nikon F-601, die nach einem Wasserschaden auf dem Motorrad gestorben war durch eine völlig überteuerte (halbwegs ordentliche) Kompaktknipse ersetzt habe. Notfall. Ohne Bilder wollte ich nicht weiterfahren ;)



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*Tinkerbell88

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #1 am: 20.09.2015, 22:00 Uhr »
Hey,

Also einloggen kann man sich ja auf jede Amazon Seite mit seinem deutschen Account. Bestellen kannst du auch von jeder Seite ist dann nur eine Frage der Versandkosten. Wenn du dann deine Lieferadresse vom Motel angibst sollte doch eigentlich alles klappen. Die Versandzeit wird dir wie in Deutschland ja immer angezeigt und mit Prime geht es natürlich immer ganz flott. Ich denke mal, dass Amazon dort auch so zuverlässig sein wird wie bei uns und sich an das Datum hält. Auch wenn man sicher daran zweifeln kann wenn man irgendwo in der Pampa ist :D

Nutzen musste ich Amazon.com allerdings noch nie in den USA.

*MacClaus

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #2 am: 20.09.2015, 22:01 Uhr »
Ist mir an der Shi-Shi Beach passiert... ein Objektiv in zwei Teile. Am Abend bestellt und in eineinhalb Tagen wurde ein neues Objektiv ins Motel (Fork) geliefert. Geordert mit meinem US-Amazon-Account



*lurvig

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #3 am: 20.09.2015, 22:03 Uhr »
Am Abend bestellt und in eineinhalb Tagen wurde ein neues Objektiv ins Motel geliefert. Geordert mit meinem US-Amazon-Account

das klingt doch schon mal nicht schlecht.
Danke für die Info.

Lurvig

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*Tinerfeño

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #4 am: 20.09.2015, 22:15 Uhr »
Klar ist das möglich. Ich habe das z. B. auch in Kanada über das kanadische Amazon gemacht.

Sowas wäre für mich auf einer Urlaubsreise aber die allerletzte Option. Die Lieferung muss dann auch wirklich ankommen, wenn ich mich im Hotel aufhalte... ich würde durch sowas nicht meine Reisepläne ändern, so wichtig mir Fotografie auch ist. Objektive würde ich mir bestimmt nicht bestellen; schon allein wegen des deutschen Zolls. Bei einem Akku sieht das wieder anders aus. Die bekommt man aber auch hier und da in Geschäften vor Ort. Und wenn ich mal zwei Tage keine Kamera habe... Pech - für reine Dokumentation reicht auch das Smartphone.
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*lurvig

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #5 am: 20.09.2015, 22:20 Uhr »
Objektive würde ich mir bestimmt nicht bestellen

ich auch nur im absoluten Notfall. Hab da bei meinen zwei am meisten eingesetzten Optiken eine gewisse Redundanz. Und auf die anderen kann ich im Notfall verzichten.
Es ging ja mehr um Optionen, die machbar sind, falls man es machen will.. oder muss ;)

Zitat
Bei einem Akku sieht das wieder anders aus. Die bekommt man aber auch hier und da in Geschäften vor Ort.

gelegentlich. Da würde ich mich aber nicht drauf verlassen. Mit nur einem Akku reise ich nie.


Zitat
Und wenn ich mal zwei Tage keine Kamera habe... Pech ;)

Pech. Genau.
Grosses Pech.
Deshalb bin ich - zumindest auf längeren Reisen - auch nie ohne Zweitkamera unterwegs.
Aber auch die könnte ja.... ;)


Lurvig

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*Tinerfeño

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #6 am: 20.09.2015, 22:30 Uhr »
Pech. Genau.
Grosses Pech.

Ich sehe das mittlerweile etwas abgeklärter, nachdem ich meine aktuelle Kamera wegen der für heutige Verhätnisse schlechten Bildqualität mal ab und an daheim/im Hotel gelassen habe. Fotografieren ist auf Reisen mein Hobby, aber die Tage, an denen ich die Kamera mal nicht mit rumschleppen musste, boten fast noch den höheren Erholungswert. Ich muss nicht mehr von überall Fotos haben...
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*lurvig

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #7 am: 20.09.2015, 22:33 Uhr »
Ich muss nicht mehr von überall Fotos haben...

ich schon ;)
Aber das ist ja nicht das Thema hier.

Lurvig

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*Tinerfeño

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #8 am: 20.09.2015, 22:33 Uhr »
Deshalb bin ich - zumindest auf längeren Reisen - auch nie ohne Zweitkamera unterwegs.

Ich fände einen Kameradefekt auf einer kurzen Reise fast noch wesentlich gravierender. Ich denke da speziell an meinen 4-tägigen Kurztrip von Vancouver ins Yukon Territory. Wenn da die Kamera nicht mitspielt, habe ich gar keine Fotos. Bei einer 3-Wochen Rundreise hat man wenigstens die Zeit, sich Ersatz zu beschaffen...

ich schon ;)
Aber das ist ja nicht das Thema hier.

Nun gut, bei Ecken, in denen ich nich nie zuvor war, würde ich das auch nochmal unterschreiben. Aber in den USA gibts auch genug Ecken, wo ich nicht unbedingt nochmal Fotos bräuchte ;)
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*semihollow

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #9 am: 20.09.2015, 22:59 Uhr »
Der deutsche A*****-Account gilt auch für die .com-Version. Ich habe schon diverses dort bestellt und nach D geliefert bekommen. Manche Artikel werden jedoch auch nur innerhalb der USA und Kanadas geliefert (DAS sollte im skizzierten Fall nicht das Problem sein...).
Ich sehe da auch nur das Problem der Logistik (Abstimmung von Lieferdatum und -adresse, wenn man auf Roadtrip ist).

Wenn mir ein wirklich unersetzliches Teil abhanden käme und Bestellung aus o. g. Gründen zu unsicher wäre, würde ich glaube ich zu Walmart o. ä. fahren und mir ein brauchbares Gehäuse + Kitzoom kaufen. Wäre doof, aber besser als nix. Ich plane aber eher, weiterhin eine brauchbare "Zweitkamera", auch wenn ich nicht unbedingt paranoid bin.
Gruß
semihollow
--

*lurvig

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #10 am: 20.09.2015, 23:02 Uhr »
Ich plane aber eher, weiterhin eine brauchbare "Zweitkamera",

habe ich eh schon dabei...auch wenn ich

Zitat
nicht unbedingt paranoid bin.

 :lol:

Lurvig

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*Kar98

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #11 am: 21.09.2015, 01:08 Uhr »

Nun gut, bei Ecken, in denen ich nich nie zuvor war, würde ich das auch nochmal unterschreiben. Aber in den USA gibts auch genug Ecken, wo ich nicht unbedingt nochmal Fotos bräuchte ;)

Notfalls bei Google, Bing, Flickr, Getty die nötigen Bildchen zusammensuchen; ich kann garantieren, daß die Ecke, das Motiv mit Sicherheit schon mal fotografiert wurden ;)

*lurvig

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #12 am: 21.09.2015, 09:38 Uhr »
Notfalls bei Google, Bing, Flickr, Getty die nötigen Bildchen zusammensuchen; ich kann garantieren, daß die Ecke, das Motiv mit Sicherheit schon mal fotografiert wurden ;)

super Idee. Dann kann ich meine Kamera auch gleich verkaufen und zu hause bleiben.

Lurvig

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*exit

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #13 am: 21.09.2015, 09:53 Uhr »
Ich habe tatsächlich immer ein zweites Setup dabei, dass meine Frau idR benutzt. Muss ich also noch nicht mal selbst schleppen.  :wink:
Ist zwar qualitativ niedriger angesiedelt als meines, aber passt schon.
Würde auch das Hops gehen, würde ich wohl allein schon aus Trotz für den Rest der Reise das Smartphone benutzen.

Zweitakku und Ersatzspeicherkarten sind sowieso immer dabei und selbst wenn das Ladegeräte sich verabschieden würde, wäre das kein Problem, da ich mit 2 vollen Akkus ca. 2000 Auslösungen (ohne Langzeitbelichtungen) schaffe.

Wäre das alles nicht der Fall und ich bräuchte dringend ein ganz bestimmtes Equipment (mal von Speicherkarten abgesehen, denn die bekommt ja eigentlich überall), würde ich auch den bereits genannten Versandriesen nutzen.
Viele Grüße,
Christian

*MacClaus

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #14 am: 21.09.2015, 10:01 Uhr »
Am Anfang fand ich es noch gaaaanz toll jeden Winkel zu fotografieren. Habe ich mir schon längst abgewöhnt. :wink:
"Emotionale" Bilder, sehe ich mir auch immer wieder an, im Gegensatz zu Arch XY, den man 999.999x im Internet findet.

Wenn ich untertags mit einer Kompakten in einer Stadt unterwegs, habe ich immer ein Smartphone als Backup dabei. Reicht völlig!!!
Und Ladegeräte-Backup mitnehme.... nöööö, so crazy bin ich nicht!



*Fistball

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #15 am: 21.09.2015, 10:16 Uhr »
Deine beiden ersten Fragen kann ich beantworten.

Man kann problemlos mit seinem Deutschen Account bei Amazon.com in USA bestellen.
Auch die Lieferung an eine US Adresse funktioniert problemlos.

Wenn ich mich richtig erinnere stehen dann verschiedene Versandmöglichkeiten mit verschieden langen Laufzeiten zur Verfügung.
Das geht von über Nacht bis zum Lkw-Transport mit mehr als einer Woche. Dies schlägt sich natürlich dann im Preis für die versandkosten nieder.

*Tinerfeño

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #16 am: 21.09.2015, 10:56 Uhr »
Notfalls bei Google, Bing, Flickr, Getty die nötigen Bildchen zusammensuchen; ich kann garantieren, daß die Ecke, das Motiv mit Sicherheit schon mal fotografiert wurden ;)

super Idee. Dann kann ich meine Kamera auch gleich verkaufen und zu hause bleiben.

Lurvig

Man muss es aber doch zugeben: Es wird heutzutage so viel fotografiert und gefühlt jeder hat irgendwie eine DSLR und bezeichnet sich schon als Hobbyfotograf. Seitdem immer mehr fotografiert wird und immer mehr Bildergalerien entstehen, vergeht mir nach und nach die Lust. Es ist eine ganz andere Zeit geworden im Vergleich zu den Mitt-und späten 2000ern, als die DSLR-Fotografie noch was Besonderes war und man sich damit vom Mainstream abhob.

Lust auf Fotografie habe ich mittlerweile fast nur noch, wenn ich die Möglichkeit habe, Fotos zu machen, die sich von der Masse abheben. Und das kommt in der Regel aufs Wetter und auf die Location an.
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*MacClaus

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #17 am: 21.09.2015, 11:00 Uhr »
Es ist eine ganz andere Zeit geworden im Vergleich zu den Mitt-und späten 2000ern, als die DSLR-Fotografie noch was Besonderes war und man sich damit vom Mainstream abhob.

Diese Zeit ist unumkehrbar vorbei. Fängt doch schon damit an, dass Profis für ihre Stock-Fotografie nur noch einen Bruchteil dessen erzielen, was vor 10 Jahren noch möglich war. Das Internet ist mittlerweile mit Schrott an Fotos/Videoclips überschwemmt und das wird noch zunehmen.  :wink:



*lurvig

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #18 am: 21.09.2015, 11:05 Uhr »
ja und?
Ich fotografiere dennoch gerne und Reisen und Fotografieren gehören für mich halt zusammen. Da interessiert es mich auch nicht, ob die halbe Welt irgend einen Arch, Berg oder See schon dreitausendmillionen Mal fotografiert hat. Ich möchte mein Bild davon machen. Auch wenn 20 Profis und 738 Möchtergern-Profis das vielleicht schon besser fotografiert haben.
Und deshalb ist es mir wichtig, dass ich mich auf mein Equipment verlassen kann und im Notfall weiss, wie ich schnell an Ersatz kommen kann.

In Shanghai ist mit meine kompakte Fuji runtergefallen, dabei ist das Objektiv abgerissen. Bajonett kaputt. Ein neues Objektiv war vor Ort (erstaunlicherweise) nicht aufzutreiben. Jedenfalls hab ich keins gefunden. Ärgerlich. Zum Glück war das Ding mit einer grossen Menge duct tape zu "reparieren". Keine schöne Lösung, hat aber die zwei Tage durchgehalten, die es durchhalten musste. Wäre ich noch länger dort geblieben, hätte ich gerne gewusst, wie ich schnell an Ersatz kommen kann. Auch wenn Andere vor mir Shanghai schon aus allen Winkeln fotografiert haben ;)

Lurvig

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*Tinerfeño

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #19 am: 21.09.2015, 11:11 Uhr »
Motivation spielt schon eine wichtige Rolle, zumindest bei mir. Liegt aber auch zusätzlich an meiner alten D80 und den schlechten Objektiven, die ich mangels Geld momentan noch nicht upgraden kann.
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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #20 am: 21.09.2015, 13:36 Uhr »
In Shanghai ist mit meine kompakte Fuji runtergefallen, dabei ist das Objektiv abgerissen. Bajonett kaputt. Ein neues Objektiv war vor Ort (erstaunlicherweise) nicht aufzutreiben. Jedenfalls hab ich keins gefunden. Ärgerlich. Zum Glück war das Ding mit einer grossen Menge duct tape zu "reparieren".

Ich habe gelernt... nie mehr bei feuchten Wetter die Kamera in der Hand zu tragen. Holzplanken können sehr rutschig sein...  :wink:
Mein 24-120er war zwar weiter funktionsfähig, aber der "Zwischenfall" passierte am 3. Tag einer vierwöchigen Tour. Da bin ich lieber auf Nummer sicher gegangen...

...und das Ersatzobjektiv war abgeblendet auch knackig scharf. Bild von der damaligen Tour...


Beim Body sind mir Schrammen eher wurscht.... werden eh alle zwei bis drei Jahre ersetzt. Und von allen meinen Bodies (angefangen mit einer Nikon D80) ist noch kein einziges ausgefallen, sei es in Nepal oder Island.



*lurvig

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Re: Foto-Hardware Ersatz im Notfall in USA
« Antwort #21 am: 21.09.2015, 13:55 Uhr »
Und von allen meinen Bodies (angefangen mit einer Nikon D80) ist noch kein einziges ausgefallen,

ich hatte mal einen Totalausfall mit der D70, zum Glück zu hause, nicht unterwegs. War allerdings ein bekanntes Problem der D70, das nur eine bestimmte Anzahl der Kameras betraf.
Heisst aber nicht, dass sowas nicht wieder passieren kann. Und auch wenn man die Kamera nicht in der Hand trägt, kann sie beschädigt werden. Davor ist man nie ganz sicher.

Lurvig

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