Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?

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*Preisentwicklung

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Hallo liebe Community,

ich wollte eigentlich mit meinem Mann im September zur 7. USA Tour aufbrechen, dieses Mal standen Seattle und Vancouver sowie der Glacier NP auf dem Programm (da waren wir beide noch nicht), sowie der Yellowstone (da war er noch nicht) und ein paar der üblichen Verdächtigen wie die Gegend um Moab, Page, Kanab sowie Vegas. Nun habe ich natürlich in den letzten Jahren die Entwicklung der Hotelpreise (und auch die Preise in den Supermärkten) beobachtet, die immer weiter gestiegen sind, unabhängig von der Jahreseit in der wir gereist sind, da war schon alles dabei. Höhepunkt waren Hotels der günstigeren und einfachen Kategorien LaQuinta Inn, BestWestern, Fairfield Inn&Suites etc für über 100€ neben Autobahnbrücken oder sonstwie abgelegen, in SF Fishermens Wharf war überhaupt nichts bezahlbares mehr zu bekommen. Jetzt haben wir günstige Flüge rausgesucht (noch nicht gebucht) und dachten uns trifft der Schlag als wir Hotels rausgesucht haben... Alles im Schnitt (!) nochmal mind. 50€ teurer als im vorletzten Jahr, Hotels in SF Fishermens Wharf (früher bezahlbar) jetzt 400€ die Nacht, ein einfaches Hotel in Kanab >150€, in Moab das gleiche Spiel, im / um den Yellowstone noch teurer - und wir sprechen hier von 1 - 2 Sterne-Hotels... Was ist denn da los? Ist das wirklich nur Angebot u Nachfrage durch "Saison" im September und ggf noch steigende Nachfrage durch Urlauber die sich von muslimischen Urlaubszielen wegorientieren? Oder haben die Amis im September Ferien?  In Seattle u Vancouver sieht es ähnlich aus, nur der Süden (Texas und Golfküste) ist günstiger, wir überlegen jetzt dahin auszuweichen, gibt es ja auch nette Ecken, Carlsbad Caverns, WhiteSands, New Orleans etc... Hat da jemand ne Erklärung zu und ggf nen Tipp?

Danke euch und liebe Grüße

Sandra

*Fuxe

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #1 am: 12.07.2017, 16:02 Uhr »
Sorry ich hab den irgendwie nicht unter meinem Nutzernamen "Fuxe" eingestellt - und nun bin ich zu doof den nochmal zu bearbeiten.

*dschlei

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #2 am: 12.07.2017, 16:18 Uhr »
Natuerlich sind ueber die Jahre die Preise in den USA gestiegen, und zwar bei Lebensmittel um etwa 3,5% pro Jahr.  Besonders im Sued Westen (also Moab und die generelle Ecke) sind die Preise sehr stark saison-abhaengig
Aber generell kann man auch sagen, dass sich Hotelpreise in den letzten 10 bis 15 Jahren verdoppelt haben.
With kind regards from the south bank of the Caloosahatchee River

*Fuxe

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #3 am: 12.07.2017, 16:28 Uhr »
Ja, das ist in der Tat auch mein Eindruck, aber der Anstieg verlief nicht linear sondern exponentiell in den letzten Jahren, siehe Preise 2015/2017... Ich frage mich halt, woher kommt das? Das ist ja nicht mit dem Dollarkurs zu begründen... Das ist mir echt too much und ich bin ein treuer Fan... Ich überlege jetzt, entweder die Südstaaten zu machen oder was ganz anderes... Dabei hatte ich mich so auf meine Highlights Yellowstone und Moab/Kanab gefreut...  :(

*MacClaus

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #4 am: 12.07.2017, 16:38 Uhr »
Angebot und Nachfrage! Mehr Touristen, umso teurer wird es! Der Preisanstieg in der Bay Area hängt auch mit dem Aufschwung vieler Hi-Tech Firmen im Silicon Valley zusammen. Würden weniger Touristen nach Page kommen, würden sich dort die Hotelpreise auch wieder auf Normalniveau bewegen!

*BigDADDY

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #5 am: 12.07.2017, 17:59 Uhr »
Mh,

die Preisentwicklung ist uns allen nicht entgangen. Vielleicht sind in Deutschland auch die NETTO-Löhne nicht angemessen gestiegen, siehe Immobilienpreisentwicklung in den Ballungszentren. Im Speckgürtel von Berlin z.B. haben sich Gundstückspreise in den letzten Jahren mindestens verdoppelt.
Was ich rate: die Tour komplett anders zu denken, entweder zu einem anderen Zeitpunkt, als Camptour oder in Youth Hostels zu bleiben, z.B. in Seattle oder in Airportnähe wohnen. Das ist nicht jedermanns Sache, aber einen Gedanken wert. So manche Zeltnacht unter Redwoods erinnere ich besser als viele Motels.
Reducing Truck Traffic since 2007!

*Motelli

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #6 am: 12.07.2017, 19:21 Uhr »
Da bestätigt sich mir mal wieder, dass man bereits recht früh nach Hotels schaut. Denn da kann man von den Preisen noch ganz gut abgreifen. Geht natürlich nicht, wenn man kurzfristig was vorhat. Wenn ich so die Hotels schaue, die ich vor 7 Monaten gebucht habe, da sind die Preise nun schon recht hoch. Die Nachfrage steuert alles.
Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten ;-)

*Hibis

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #7 am: 13.07.2017, 01:04 Uhr »
Hi,
es gibt einige Gründe warum die Preise für Reisen in einige besondere Gebieten der USA teurer geworden sind:
-Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis-   
-nicht nur die Deutschen sondern vor allem viele Asiaten (Chinesen usw.) können es sich leisten, in den USA Urlaub zu machen.
-der US-Dollarkurs hat sich in den letzten Jahren für Reisen zu unseren Ungunsten entwickelt.
 so z.B. bekam man 2008 für einen Euro ca. 1,60 USD,  2013 für einen Euro ca. 1,38 USD, 2016 für einen Euro ca.  1,06 USD und heute !!!  wieder 1,14 USD
Trotzdem gibt es noch immer Gelegenheiten einen günstigen USA Urlaub zu buchen, gemäß dem Motto, wer zuerst kommt mahlt zu erst.
Habe in 2015 nach dem Labourday !!! (erster Montag im September) Seattle, Grand Cascade, Glacier, Yellowstone, Craters of the Moon, Columbia River Gorge, Mt. St. Helens und den Olympic NP besucht. Flüge wurden früh gebucht.  Motels wurden ebenfalls im Voraus gebucht aber mit  Stornierungsmöglichkeit . Orte mit evtl. Events (z.B. Sonnenfinsternis 21.08. 2017 in Oregon, Idaho, Wyoming usw) wurden gemieden.
Vor lauter Sparen aber das Urlaub machen nicht vergessen und nicht unbedingt Herrn Trump jedes Jahr besuchen.

Hibis   :urlaub:

*motorradsilke

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #8 am: 13.07.2017, 06:59 Uhr »
Ich denke auch, du bist viel zu spät dran. Viele buchen lange im Voraus, da sind die günstigen Sachen eben weg.

*HeikeME

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #9 am: 13.07.2017, 08:04 Uhr »
Wir zahlen ca. 20€ mehr pro Nacht als 2015 und ich habe die Hotels für Oktober im Dezember letzten Jahres gebucht. Dafür sind die Flüge um einiges preisgünstiger und schon hat es sich ausgeglichen.

*Fuxe

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #10 am: 23.07.2017, 11:12 Uhr »
Hallo zusammen, vielen Dank für eure Tipps und Einschätzungen! Wir haben jetzt so lange gesucht, bis wir Preiswerte Alternativen oder Alternativrouten gefunden haben. Florida und Südstaaten wäre auch eine Option gewesen, aber ich habe mein Herz nunmal an den Westen verloren und da wir auch wieder ausgiebige Wanderungen und spektakuläre Fotos geplant haben (vielleicht auch der Angels Landing, wenn wir uns denn trauen 🙈), steht nun folgende Grobplanung, für 25 Tage:

Seattle
Vancouver
Glacier NP
Yellowstone NP
Mt Rushmore via Little Big Horn
Denver
Moab (Canyonlands)
Zion NP
Tusayan
Las Vegas / Hoover Dam / Valley of Fire NP

Alternativ:
(Yosemite NP, California
Sequoia NP, California
Blue Canyon NP, Arizona
Death Valley, California
Paria Wilderness / Vermillion Cliffs, Arizona
Canyonlands, Utah
Sedona / Havasu Falls, Arizona)

Las Vegas

Und nun geht es in die Detailplanung, juhu! 😍😍😍


*miwunk

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #11 am: 23.07.2017, 11:23 Uhr »
Nur mal so ganz nebenbei: Wenn Ihr wirklich Deinen ersten Plan machen wollt, dann wirst Du keine oder kaum Zeit haben für längere Wanderungen. Was Du da planst ist viel zu viel für 25 Tage.
Und abgesehen davon: es wird langsam Zeit, dann Du die Hotels und den Flug buchst. Viel Auswahl wirst Du sowieso nicht mehr haben. Und wenn, dann Hotels weit vom Schuss, was auch wieder von Deiner Zeit abgeht.



*Fuxe

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #12 am: 23.07.2017, 11:27 Uhr »
@miwunk: Flüge und erste Unterkünfte sind gebucht. Die Stationen in Klammern sind optional, das heißt, es werden nicht alle von denen werden, aber wir haben noch nicht festgelegt, welche. Für Wanderungen muss definitiv Zeit sein. Unsere Reisen sind zwar immer ziemlich straff geplant 😳, aber nie so, dass man nicht auch noch spontan umdisponieren und den ein oder anderen Tag länger verweilen könnte.

*Detritus

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #13 am: 23.07.2017, 12:49 Uhr »
(vielleicht auch der Angels Landing, wenn wir uns denn trauen ),

Leicht OT:

War ich erst letzte Woche wieder oben, einfach machen! Die "Schauermärchen" die man da teilweise liest halte ich für arg überzogen (außer man hat evtl. sehr ausgeprägte Höhenangst).

*Fuxe

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Antw:Preise im Westen / Nordwesten - Gründe? Alternativen?
« Antwort #14 am: 23.07.2017, 13:07 Uhr »
(vielleicht auch der Angels Landing, wenn wir uns denn trauen ),

Leicht OT:

War ich erst letzte Woche wieder oben, einfach machen! Die "Schauermärchen" die man da teilweise liest halte ich für arg überzogen (außer man hat evtl. sehr ausgeprägte Höhenangst).

Hi Detritus, mein Mann hat ausgeprägte Höhenangst, bei mir ist das ein bisschen tagesformabhängig... Also beim Horseshoebend habe ich bestimmt 5 Meter Sicherheitsabstand zum Rand gehalten, und mich auch lieber hingesetzt, da hätte ich jetzt zB gar nicht erwartet, dass das so respekteinfössend ist. Im Arches zB hat mir Höhe gar nix ausgemacht, weil man doch immer einen relativ breiten Pfad zum Gehen hatte, bevor es steil nach unten ging... Man kann sich das so schlecht vorstellen. Kann man sich denn Deine Fotos irgendwo angucken? Liebe Grüße!