Trunkenheit am Steuer -> wie bei Einreise vorgehen?

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*USA-Roadtrip2018

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Antw:Trunkenheit am Steuer -> wie bei Einreise vorgehen?
« Antwort #15 am: 24.10.2017, 12:27 Uhr »
Ich persönlich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass beim Grenzbeamten da was aufploppt. Aber habe jetzt auch wie gesagt wegen der 90 Tagessätze gelesen, dass ich offiziell nicht vorbestraft bin, daher denke ich, ich muss mir da keine Sorgen machen.

Wegen der UBER Geschichte: Man sucht sich einen Fahrer für eine Strecke, schreibt dann aber beispielsweise in die Annonce rein, dass er für einen fixen Preis eine längere Strecke fahren kann. Mein Kumpel wurde den ganzen Tag durch Texas gefahren und hat 150,00 USD bezahlt - so teuer wäre in etwa auch ein Mietwagen der kleinsten Preisklasse pro Tag, exkl. Benzin, und man muss halt selbst fahren.

Natürlich steht es dem UBER Fahrer frei, dies abzulehnen, aber er hat damit sehr positive Erfahrungen gesammelt.

Wir würden uns von Boston nach Burlington fahren lassen, dort übernachten, und am nächsten Tag von da nach Montréal. Hier werden wir aber evtl. auf Bus oder Bahn umsatteln, da ich nicht weiß, wie leicht es für einen US-Amerikanischen UBER-Fahrer ist, mal 'eben so' nach Kanada zu fahren.

*miwunk

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Antw:Trunkenheit am Steuer -> wie bei Einreise vorgehen?
« Antwort #16 am: 24.10.2017, 12:41 Uhr »
Mein Kumpel wurde den ganzen Tag durch Texas gefahren und hat 150,00 USD bezahlt - so teuer wäre in etwa auch ein Mietwagen der kleinsten Preisklasse pro Tag, exkl. Benzin, und man muss halt selbst fahren.


Wer hat Dir denn dieses Märchen erzählt?? Schau mal auf Vergleichsportale. Einen Mietwagen der kleinsten Klasse bekommst Du in Texas, je nach Jahreszeit und Übernahmestation schon ab 35 Euro.


*Jack Black

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Antw:Trunkenheit am Steuer -> wie bei Einreise vorgehen?
« Antwort #17 am: 24.10.2017, 12:46 Uhr »
Im Südwesten dürfte die Uber Zahl sicherlich beschränkter sein aber das typische Dreieck LA-SF-LV dürfte mit Uber vermutlich auch funktionieren.

Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie das funktionieren soll? Nach 4 Stunden darf der Fahrer nicht mehr fahren, ok, das reicht meistens für 200 Meilen (am Stück). Und dann? Dann muss der Fahrer doch irgendwo übernachten? Wer bezahlt das? Und wie sind überhaupt die Kosten? Das ist doch niemals billiger als mit dem Mietwagen? Mietwagen kostet pro Tag ca. 30$ plus Sprit. Davon kann ein UBER Fahrer niemals die 200 Meilen bezahlen und schon gar nicht die Übernachtung? Oder fährt der Fahrer nach Hause (muss er schon wieder 200 Meilen fahren) und man muss vor Ort einen neuen Fahrer suchen (inkl. Fahrzeug)? Ich kann es mir ernsthaft nicht vorstellen, die Entfernungen sind einfach zu groß. Dass das in super teuren Metropolen eine Alternative ist, das mag funktionieren, aber wie sieht es auf einer klassischen Tour mit 3000 Meilen mit Südwesten aus?

*Jack Black

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« Antwort #18 am: 24.10.2017, 12:49 Uhr »
Mein Kumpel wurde den ganzen Tag durch Texas gefahren und hat 150,00 USD bezahlt - so teuer wäre in etwa auch ein Mietwagen der kleinsten Preisklasse pro Tag, exkl. Benzin, und man muss halt selbst fahren.

So ein Quatsch. Der MIetwagen kostet ca. 30$ pro Tag und eine Gallone Sprit ca. 2,50$, für 150 Meilen brauchst Du ca. 6-7 Gallonen mit einem MIDSize SUV. Maximal landest Du bei 50$ pro Tag, alles inklusive beim Mietwagen. Da ist UBER also dreimal so teuer, anders hätte ich es mir auch nicht vorstellen können.

*Jack Black

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« Antwort #19 am: 24.10.2017, 12:56 Uhr »
Einen Mietwagen der kleinsten Klasse bekommst Du in Texas, je nach Jahreszeit und Übernahmestation schon ab 35 Euro.

Noch deutlich weniger. Ich habe einfach mal für März 2018 eine 14-Tage Miete in Houston bei billiger-mietwagen.de angefragt. Das beste Angebot (inkl. aller Versicherungen ohne Selbstbesteiligung und Haftpflicht 1 Mio.) liegt bei 27,07 € pro Tag. Economy oder Compact (Chevrolet Spark o.ä.). 379,-€ für 14 Tage.

Selbst ein Midsize SUV (bei weitem nicht das günstigste Modell) liegt bei 33,86 € pro Tag. Auch inkl. alles. Könnte man jetzt einfach so von der Stange buchen.

*TGW712

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Antw:Trunkenheit am Steuer -> wie bei Einreise vorgehen?
« Antwort #20 am: 24.10.2017, 13:19 Uhr »
Im Südwesten dürfte die Uber Zahl sicherlich beschränkter sein aber das typische Dreieck LA-SF-LV dürfte mit Uber vermutlich auch funktionieren.

Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie das funktionieren soll? Nach 4 Stunden darf der Fahrer nicht mehr fahren, ok, das reicht meistens für 200 Meilen (am Stück). Und dann? Dann muss der Fahrer doch irgendwo übernachten? Wer bezahlt das? Und wie sind überhaupt die Kosten? Das ist doch niemals billiger als mit dem Mietwagen? Mietwagen kostet pro Tag ca. 30$ plus Sprit. Davon kann ein UBER Fahrer niemals die 200 Meilen bezahlen und schon gar nicht die Übernachtung? Oder fährt der Fahrer nach Hause (muss er schon wieder 200 Meilen fahren) und man muss vor Ort einen neuen Fahrer suchen (inkl. Fahrzeug)? Ich kann es mir ernsthaft nicht vorstellen, die Entfernungen sind einfach zu groß. Dass das in super teuren Metropolen eine Alternative ist, das mag funktionieren, aber wie sieht es auf einer klassischen Tour mit 3000 Meilen mit Südwesten aus?
Auf 3000 Meilen macht das mit Sicherheit keinen Sinn. Nicht ansatzweise. Uber kostet - so meine Erfahrung - in etwa die Hälfte eines Taxis, da dürfte man bei 3000 Meilen das Auto vermutlich (natürlich bildlich gesprochen, ich kenne die Einschränkungen) kaufen können. Ich habe es nie durchgerechnet, würde aber vermuten, dass es in Ballungsgebieten bis 200 Meilen Sinn machen kann, quasi als Alternative zu nem Limo-Service. Ich habe allerdings in den USA nur sehr begrenzte Uber Erfahrung.

*USA-Roadtrip2018

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Antw:Trunkenheit am Steuer -> wie bei Einreise vorgehen?
« Antwort #21 am: 24.10.2017, 13:20 Uhr »
Oh, okay. Ich hatte in Boston bei Hertz geguckt, da ging das bei ca. 160,00€ los pro Tag! Bzgl. der Fahrtzeit: Das ist dann alles unter der Hand. Er fährt dich wie vereinbart ein paar Meilen gegen kleines Geld, alles darüber hinaus ist eine 'Vereinbarung unter Freunden' ;)

*lonewolf81

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Antw:Trunkenheit am Steuer -> wie bei Einreise vorgehen?
« Antwort #22 am: 24.10.2017, 13:26 Uhr »
Da spart man sich dann auch die Uber-Gebühren. Im Endeffekt nicht soviel anderes wie ein "schwarz" vereinbarter Pauschalpreis im Taxi bei ausgeschaltetem Taxameter. Alles soweit ganz nett, nur Haftungsfragen, etc.. im Unfall-Fall, das willste nicht haben.

*Jack Black

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Antw:Trunkenheit am Steuer -> wie bei Einreise vorgehen?
« Antwort #23 am: 24.10.2017, 15:18 Uhr »
Oh, okay. Ich hatte in Boston bei Hertz geguckt, da ging das bei ca. 160,00€ los pro Tag!

Das kann ich auch nicht nachvollziehen. Habe aus Spaß mal hertz.de ausprobiert, 14 Tage im März 2018 ab/bis Boston Logan International Airport, kostet für den kleinsten Wagen 453.41 €, macht 32,38 € pro Tag. Selbst wenn ich nur einen einzigen Tag buche (was natürlich denkbar ungünstig ist), kommt hertz.de auf 49,69 €. Und selbst wenn ich als Alter 24 J. angebe, dann kommt ein Jungfahrerzuschlag dazu, dann kostet mich der eine Tag 79,-€. Immer noch meilenweit von 160,-€ entfernt. Für 14 Tage verlangt hertz.de dann 833,21 € für Jungfahrer, macht 60€ pro Tag.

Irgendwo ist da bei Dir der Wurm drin, für 160€ pro Tag bekommt man den absoluten Luxusschlitten.

*miwunk

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Antw:Trunkenheit am Steuer -> wie bei Einreise vorgehen?
« Antwort #24 am: 24.10.2017, 15:24 Uhr »
Oh, okay. Ich hatte in Boston bei Hertz geguckt, da ging das bei ca. 160,00€ los pro Tag! Bzgl. der Fahrtzeit: Das ist dann alles unter der Hand. Er fährt dich wie vereinbart ein paar Meilen gegen kleines Geld, alles darüber hinaus ist eine 'Vereinbarung unter Freunden' ;)

Da würde ich aber gerne wissen, was für Dich die "kleinste Klasse" ist. Ein Mercedes???


JackBlack:
Natürlich bekommt an das Auto noch billiger als von mir genannt, wenn man z.B. 14 Tage mietet. Ich habe nur für den Preis für einen einzelnen Tag Anmietung geschaut.

USARoadtrip2018:
Du weisst aber schon, dass das, was Du da vorhättest, Schwarzarbeit ist. D.h. Du und der Fahrer wären im Ernstfall nicht versichert. Und Ihr beide könntet mit einer tollen Strafe rechnen. Ausserdem könntest Du weitere Reisen in die USA vergessen, denn Du würdest bestimmt eine langjährige Einreisesperre bekommen.
Und der Uber-Fahren weiss das alles. Wenn er sich dann wirklich auf einen solchen Deal einlassen würde, kannst Du davon ausgehen, dass er auch sonst "nicht ganz sauber" ist.


*mrh400

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Antw:Trunkenheit am Steuer -> wie bei Einreise vorgehen?
« Antwort #25 am: 24.10.2017, 16:47 Uhr »
Das mit den Mietwagenpreisen kann u.U. schon stimmen, wenn man zum einen Einwegmieten unterstellt und zum anderen Alters- (bzw. Jugend-)Zuschläge hinzukommen:

Hertz an einem Wochenende in Texas (Dallas) im April 2018 (06.04. - 07.04.) für einen Tag beginnt für einen 24-jährigen (das stand irgendwo oben) bei 78 EUR (Chevrolet Spark); kommt aber, was die Schilderung ("quer durch Texas") nahelegt, eine Einwegmiete hinzu (z.B. Dallas - San Antonio) ist man bei der kleinsten Klasse bei 181 EUR!!
Bei billiger-Mietwagen beginnt die Einwegmiete in der Altersklasse bei 197 EUR.

Nimmt man Boston als Ausgangspunkt kostet der Tag bei Hertz rund 74 EUR; bei Einwegmiete bis Burlington wirft Hertz bei mir in der Altersklasse 124 EUR aus.

Allerdings ist es unsinnig, solche Einweg-Tagesmieten mit uber-Tagesfahrten zu vergleichen, wenn man insgesamt länger unterwegs sein will  und wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt. Andererseits kostet auch eine Woche ab und bis Boston (davon war als Reiseplan die Rede) in der genannten Altersklasse bei Hertz auch schon mindestens 423 EUR.

Außerdem weiß ich nicht, ob man mit einem zwei Monate alten Führerschein ("wenn alles gut geht, im Februar") überhaupt einen Mietwagen bekommt. Schließlich wissen wir weder, wer alles unterwegs ist (es ist wiederholt von "wir" die Rede), noch das konkrete Alter der Kandidaten.

Die zu uber aufgezeigten Probleme sollte man allerdings auch sehr (!) ernst nehmen.
Gruß
mrh400

*USA-Roadtrip2018

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« Antwort #26 am: 24.10.2017, 16:56 Uhr »
Ja, hatte den glaube ich für 2 Tage rausgesucht mit Abgabe in Kanada - ich glaube, dass das damals den Preis nochmal angekurbelt hat.

bzgl. meines Führerscheins: Wenn würde ein Kumpel fahren, der den FS schon etliche Jahre hat. Sollte daher keine Probleme geben. Selbst wenn, gibt es soweit ich weiß auch nur den Jungfahreraufschlag, aber keine Probleme mit dem Verleih von Autos, selbst wenn man den Führerschein neu hat.

Bzgl. der Schwarzarbeit: an den Aspekt habe ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Ich glaube, man hat sich darauf geeinigt, dass es eine Privatfahrt ist, und somit eine Gefälligkeit. Das würde dann nicht unter Schwarzarbeit fallen offiziell. Aber wie genau er das gemacht hat, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Wir würden aber vermutlich eh ab Burlington den Bus nehmen, sodass es nur Boston --> Burlington betrifft, da kann man ja im Zweifel auf zwei Splitten - oder wir fahren halt selbst (respektive mein Kumpel). Der dritte im Bunde hat keinen Führerschein :D

*USA-Roadtrip2018

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« Antwort #27 am: 24.10.2017, 16:57 Uhr »
Achso, ich bin 26 bzw. werde in der Woche drüben 27 (daher die Reise :D) und habe den Führerschein theoretisch seit ich 17 bin - der wird aber soweit ich weiß komplett neu ausgestellt, sodass das nicht mehr ersichtlich ist.

*miwunk

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« Antwort #28 am: 24.10.2017, 18:13 Uhr »
Also Anmietung in USA und Rückgabe in Kanada ist ja wohl die allerblödeste (weil teuerste) Lösung. Da kannst Du noch froh sein, überhaupt ein Angebot bekommen zu haben.

Und nochmal zum Uber-Fahrer: wenn das als eine Privatfahrt deklariert war, dann hätte Dein Kumpel aber sehr schlechte Karten bei einem Unfall gehabt.

Und weshalb soll denn Dein Führerschein neu ausgestellt werden? Hast Du einen FS? dann steht dort das Ausstellungsdatum drin.

*USA-Roadtrip2018

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« Antwort #29 am: 24.10.2017, 18:28 Uhr »
Haben uns jetzt einen Bus für 20 USD ab Burlington rausgesucht, wohl die beste Alternative. Nach Burlington kann man dann tatsächlich tagesweise ein Auto mieten.

bzgl. des neuen Führerscheins: Eine MPU setzt dein Konto als Null, es ist Strafe und Chance zugleich. Bedeutet: Man bekommt einen komplett neuen Führerschein, samt neuem Ausstellungsdatum, und alle bis dahin gesammelten Punkte verfallen (da es ja ein komplett neues 'Konto' ist - wusste ich selber nicht, war in der MPU-Vorbereitung auch sehr überrascht). Da ich bisher keine hatte, ist das für mich irrelevant, aber es wird auch für diejenigen gemacht, die der Punkte wegen eine MPU machen müssen. Entsprechend ist das Ausstellungsdatum irgendwann im Dezember (Führerschein wird bereits jetzt gedruckt, damit nach MPU direkt die Ausstellung erfolgen kann)