Unterwegs im Nordwesten der USA und auf Vancouver Island

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*Doreen & Andreas

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Antw:Unterwegs im Nordwesten der USA und auf Vancouver Island
« Antwort #15 am: 13.11.2017, 10:59 Uhr »
Ich steige hier mal zu, denn Dein Bericht gefällt mir außerordentlich gut.  :daumen:
Zum Teil grenzt Deine Route an Gegenden, die wir auch schon besucht haben, vieles ist für mich aber völlig neu. Und die Wanderungen, die Du machst sind schon durchaus etwas ab von den ausgetretenen Touristenrouten. Dazu die tollen Bilder, die immer Lust auf mehr machen.  :verneig:
Das mit der Kamera ist natürlich ärgerlich. Was ist es denn für ein Modell? Ich hoffe mal, daß sie den Rest der Reise noch gut überstanden hat.
Viele Grüße,
Andreas
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Antw:Unterwegs im Nordwesten der USA und auf Vancouver Island
« Antwort #16 am: 14.11.2017, 08:41 Uhr »
Ich steige hier mal zu, denn Dein Bericht gefällt mir außerordentlich gut.  :daumen:
Zum Teil grenzt Deine Route an Gegenden, die wir auch schon besucht haben, vieles ist für mich aber völlig neu. Und die Wanderungen, die Du machst sind schon durchaus etwas ab von den ausgetretenen Touristenrouten. Dazu die tollen Bilder, die immer Lust auf mehr machen.  :verneig:
Das mit der Kamera ist natürlich ärgerlich. Was ist es denn für ein Modell? Ich hoffe mal, daß sie den Rest der Reise noch gut überstanden hat.
:welcome:  ... Bei der Kamera handet es sich um ne Fuji FinePix 50  und sie hat den Rest der Reise noch überstanden. Das war mehr Glück als Verstand  :roll:


So, es geht auch gleich weiter


11. Tag  13.08.  Rodeo in Omak


Ich hatte ja gestern kurzfristig meine Pläne über den Haufen geworfen und bin heute auf dem Weg zurück nach Omak. Zur Info: Omak ist ein kleines Städtchen so mit 4-5000 Einwohnern. Da ich nicht wusste wie lange ich bleibe hab ich sicherheitshalber das Zelt mal eingepackt. Eilig hab ich es ja nicht und so komme ich erst um 9 Uhr los.



In Omak einen Parkplatz suchen und Richtung Festgelände spazieren, ein Jahrmarkt ist hier auch mit von Partie - wie bei uns auf den Volksfesten.



An einem Aushang sehe ich, das es um 10 Uhr eine Parade in der Stadt gibt und das Rodeo um 14 Uhr beginnt, heute mit dem Suicide-Race (ich konnte mir nichts darunter vorstellen   :think:)



Ne Karte für das Rodeo besorgt und dann erst mal in die Stadt. Hier suche ich mir ein Plätzchen im Schatten. Bald darauf geht es auch schon los.



Den Anfang macht ein Polizeiwagen und natürlich die Flaggen von USA und Kanada, sowie Vertreter der Natives.










         









Dann kommen die unterschiedlichsten Teilnehmer














Viele Miss Rodeos sind mit von der Partie, die Damen und die Pferde oft herrlich geschmückt und ausstaffiert













Diverse Themenwagen
























Die Kleine hier ist nicht gerade begeistert dabei   :kofpstand:

















Natürlich noch mehr Pferde - ist ja auch ein Rodeo














Dazu auch ne Postkutsche

















... und ein paar aufgemotzte Fahrzeuge
















Dann musste ich grinsen, als ich das hier sah











Auch die Feuerwehr war mit von Partie und sorgte für Abkühlung, die haben nicht immer nur auf die Straße gezielt   :D














Der Blumenschmuck ist der Hammer












Auch ältere Teilnehmer sind mit von der Partie












Dazwischen kamen natürlich auch noch diverse Cheerleadergruppen, Orchester .. etc...




Nachdem die Parade durch ist spaziere ich zum Festgelände und hole mir eine Kleinigkeit zum Essen und frische Limonade - Boah DIE war lecker!!!!



Es ist noch Zeit, also nochmal in die Stadt und dort etwas umherstreunen, dann zurück zum Festgelände. Mit ner halben Portion Curly Fries und ner XXL-Limonade bewaffnet mache ich es mir auf der Tribüne bequem.





Unten in der Arena sind sie gerade damit beschäftigt die Kühe von links nach rechts in die Boxen zu treiben.









War gar nicht so einfach, ich denke die Kühe wussten ganz genau was los war und ein paar waren mehr als fix beim ausbrechen   :lachen4:





Dann durften sich die Teilnehmer warmreiten in der Arena, darunter auch dieser Junge










Noch ein kleines Pläuschchen bevor es losgeht










Kurz vor 14 Uhr übernimmt der Stadionsprecher - und hört auch nicht mehr auf. Als erstes kommen Reiter mit den verschiedensten Flaggen (Sponsoren), werden vorgestellt und verschwinden wieder. Erst dann geht es richtig los



Den Anfang machen die 3 Vertreter von Kanada, den First Nations und USA












Dann ne ganze Ansammlung der ganzen Miss Rodeos kommt mit dazu und stellt sich auf. Jetzt werden 3 Nationalhymnen gesungen (dazu stehen ALLE auf), die von den First Nations beginnen ... dabei umrundet der jeweilige Vertreter die Arena im Galopp, bzw. der Junge (12 Jahre) hat sich auch 2x kurz aufs Pferd gestellt!












Noch einiges an Begrüßungen etc.., dann geht es los.





Erste Disziplin war Kalb auf den Boden werfen. Aus dem vollen Galopp heraus sich auf das Kalb werfen und es umdrehen.














Einige der Kühe sind aber nicht doof, sondern sind kurz nach dem Losrennen plötzlich stehengeblieben, sah lustig aus wenn sich der Reiter im gleichen Augenblick vom Pferd wirft und ein Stück vor dem Rind die Luft umarmt    :lachen07:   Punkt für Rind!






Nächste Disziplin:  Bockendes Pferd ohne Sattel   



Hier war ich ziemlich in der Zwickmühle, weil den Pferden ja die Hoden eingezwängt werden, damit sie bocken. Ganz klar, das ist etwas das wirklich nicht sein muss, aber immer noch besser als wilde Pferde so zu brechen (woher das Rodeo ja seinen Ursprung hat) ... die Pferde waren durchweg gut im Futter und die anderen Reiter waren sofort da, wenn der Mann abgeworfen wurde um das Seil zu lösen.




















Nächste Disziplin: Team-Roping    Hier müssen beide Cowboys gut sein, der erste muss den Kopf erwischen und der zweite den Hinterhuf!!



















Dann kam das Rodeo auf gesattelten Pferden dran














Dann kam als Showeinlage ein Mexikaner - muss ein Lasso-Weltmeister oder so sein wenn ich das richtig verstanden habe. Jedenfalls zeigte er hohe Dressur und dann zusätzlich noch geniale Beherrschung von Lasso und Pferd gleichzeitig



































Natürlich gibts auch in jedem Rodeo einen Hauptspaßmacher ... hier klaut er dem Mexikaner das Pferd














Weiter ging es mit Kuh umwerfen und binden. Hier ist ein gutes Pferd wichtig, denn es muss dafür sorgen, das das Lasso gespannt bleibt. Da waren einige Pferde dabei - Hut ab!!





















Dann noch das Barrel-Race.... so schnell wie möglich um 3 Tonnen kurven. Ne typische Frauen-Disziplin




























Dann das Bullriding - mit die gefährlichste Disziplin



















Ich hatte mich ja gefragt, was zum Henker ein Suicide-Race ist... das Ende war im Stadion, der Start nicht weit davon entfernt oben an einem Hang - per Video in die Arena übertragen.




Mich hätte beinahe der Schlag getroffen als ich die Startsequenz sah... ...  ca. 20 Teilnehmer gleichzeitig einen extrem steilen Hang runter, durch den Fluss und in die Arena...   Die haben doch ein Rad ab!!





Damit ist das ganze Spektakel auch vorbei und ich spaziere zum Auto zurück. Es ist inzwischen 17 Uhr, also nur wieder zum gleichen Campingplatz.




Gefahren: 85 km
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« Antwort #17 am: 14.11.2017, 08:44 Uhr »

12. Tag  14.08.   Loup-Loup - Winthrop - Baker Lake




Heute morgen ist es frisch, okay bin ja auch auf irgendwo um die 1.000 m. Um 7:00 Uhr hat es nur 5° C, ganz ungewohnt nach der Hitze.



Es geht die 20 weiter nach Westen.


























Erster Stop in Winthrop, einem netten kleinen Örtchen auf alt getrimmt, mit hölzernen Gehwegen.












             






























Es geht in die Berge und heute habe ich zum ersten Mal klare Sicht    :lachen35:   Einfach nur herrlich


















Blick zurück




















Immer wieder bleibe ich stehen und genieße die An- und Ausblicke. Längerer Fotostop am Washington-Pass-Overlook



















           















Weiter geht es











Am Rainy Pass das Fzg. geparkt, dann erst mal das schöne Wollgras bewundern



















... und einen Spaziergang zum Rainy Lake

















Ich hatte Glück, auf dem Hinweg kamen mir ein paar Leute entgegen, auf dem Rückweg ebenso, aber die Zeit dort hinten am See hatte ich für mich alleine mit einer herrlichen Ruhe    :wink:







Weiter geht es durch den North Cascades NP, wobei die Straße ja nicht zum NP gehört, sondern der nur rechts und links davon liegt.





























Bis zum Ausblick auf den Diabolo-Lake, der grad schön türkis in der Sonne glänzt




















Unten am Seeufer mache ich noch eine kleine Snack-Pause













.. und spaziere kurz darauf noch am Georg-Dam and -Falls nen kleinen Weg





               





Abstecher ins Visitor-Center, dann die Überlegung... eigentlich wollte ich hier in der Gegend campen, aber mich stören die ganzen Hochspannungsleitungen.    :(    Blick auf die Karte, der Baker Lake liegt etwas abseits, mal sehen ob ich da ein schönes Fleckchen finde.





Am Boulder Creeek Campground den vorletzten Platz belegt und dann nochmal kurz los. Von der Brücke aus hat (naja hätte) man einen Blick auf den Mount Baker, aber wie so oft versteckt der sich














Die Gletscher sind trotzdem gut zu sehen.












Ausblick vom Panorama-Point auf den Baker Lake











Auf dem Rückweg stop auf einer Brücke, da es am Seitenrand fast regelrecht wuselt. Von diesen kleinen Fröschchen sprangen mind. 100 rum und suchten den Weg an der Mauer entlang.











Am Straßenrand blüht der Fingerhut in diversen Farben










Zurück zum herrlich ruhigen Campingplatz, schön im Wald am Fluss gelegen und wegen der fehlenden Durchgangsstraße auch keine Autos zu hören.



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« Antwort #18 am: 15.11.2017, 08:29 Uhr »



13. Tag   15.08.  Baker-Lake   -   Scott-Paul-Trail   -   Rockport





Während des Frühstücks scheint die Sonne schön durch die Bäume. Eigentlich habe ich heute geplant bis zur Küste zu fahren, aber als ich nach dem Zusammenpacken nochmal das kleine Stück hoch zur Brücke gelaufen bin bietet sich mir solch ein Bild   :dance:






















Hier mal die Spitzen des Mt. Baker, dem Grant Peak (rechts) und den Sherman-Peak (links) herangezoomt












Bei diesem Anblick war mir klar, das ich hier in der Gegend noch etwas wandern muss, also zur nächsten größeren Tafel an der ich gestern vorbei bin und schnell finde ich einen Weg der passen müsste. Nr. 603.1


... ich fotografiere die Karte, dann erinnere ich mich das ich ja die Fotos nicht anschauen kann




Grob die Karte incl. Anfahrt skizziert, dann geht's los... ich finde alle Abzweige, sind auch gut beschildert und nach einer längeren Schotterstraße parke ich den Wagen.





Ja, hier bin ich richtig














Gemächlich geht es durch den Wald, stetig leicht (mal auch mehr) bergauf





































Mit herrlichen Bäumen - Blick nach oben















               









Ein Baumschwamm mit beachtlicher Größe
























Dann der erste freie Platz mit Blick auf die Bergspitze, die sich aber grad etwas schüchtern ziert. Hier treffe ich auch zwei Frauen, die mir versichern das sich die Wolken bald wieder verziehen werden und ich auf dem Weg noch öfter den Berg sehen werde.

























Der Ausblick in die andere Richtung ist auch nicht zu verachten    :o
























Hier blüht auch das Heidekraut in rosa und vereinzelt auch weiß















Es geht weiter














Die Wege gesäumt mit blühenden Blumen

























... oder interessanten Baumskulpturen (die spitzen Kegel sind negative Astlöcher  ... ich war neugierig und bin unter den Baum um nachzusehen   :wink: )
















Achja, Aussicht gab's natürlich auch ständig















Das hier waren für mich Riesen-Gänseblümchen   :)














Auf solchen Wegen wandert es sich einfach nur traumhaft















Und dann kam der Mt. Baker wieder in Sicht, genauer gesagt - der Sherman Peak














..kurz warten, ja jetzt zeigt er sich














Es ging längere Zeit mal vor, mal zurück an den Bergflanken entlang
























Blick nach hinten und Blick nach vorne





             








Hier kann man ein wenig den Wegverlauf am Hang erkennen















Mal wieder der Versuch eines Panoramas














Zoom auf eine Gletscherzunge
















Ach ist das schön hier    :D






















































Sonne-Wolken-Mix ist ja schön und gut, aber beim fotografieren doch manchmal eher störend

















Ein Brückchen gibt es auch noch














Nachdem der Fluss gequert ist geht es nochmal hoch ... der Lohn dafür ist dieser traumhafte Blick zurück














Die letzten beiden Meilen sind anstrengend, steil nach unten, unebener Pfad und teilw. von einer Schlamm-Geröll-Lawine zerstört.






Am Ende noch an einigen schönen Moorsehen vorbei und ich bin wieder am Parkplatz, geschafft aber glücklich. War das eine herrliche Runde    :rollen:












Die 11,5 km Schotterpiste mit Schlaglöchern die man wegen dem Hell-Dunkel (Sonne/Schatten) fast nicht sieht benötigt 40 min., dann ist es geschafft.




Ab auf den Highway 20 und zurück nach Rockport, da gibt's einen Campingplatz mit Dusche und die hab ich mir heute wirklich verdient.




Nach dem Duschen und Abendessen spaziere ich noch am Skagit-River entlang. Der Campingplatz liegt direkt daneben. Volle Brombeerhecken ergeben noch einen leckeren Nachtisch.



Gefahren: 81 km
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« Antwort #19 am: 15.11.2017, 08:32 Uhr »

14. Tag  16.08.  Rockport - Deception State Park


Vor dem Frühstück mache ich einen kleinen Spaziergang an den Hecken entlang und pflück mir eine Tasse Brombeeren, peppe damit mein Müsli auf - mmmh lila Milch   :?



Nach dem Abbau geht es weiter nach Westen, kurzer Blick auf den Mt. Baker, aber der verhüllt sich heute. Was hatte ich gestern für ein Bombenwetter    :D



An einer Wildlife Viewing Area bleibe ich stehen, ab und an sollten hier Hirsche zu sehen sein. Ich entdecke etwas ziemlich weit hinten auf der Wiese, zuerst denke ich an Rehe, aber die Gangart passt nicht.  Also wahrscheinlich Kojoten, leider bleiben die auch nicht ruhig stehen, so dass es nur ein unscharfes Bild von einem der Jungs gibt.











Beschwingt geht es weiter, leider zieht es sich langsam zu. Ich bleibe auf der 20, an die vielen Autos und Ampeln muss ich mich erst wieder gewöhnen   :wink:


Mein heutiges Ziel, den Deception State Park erreiche ich gegen Mittag. Zelt aufbauen und dann erst mal Eier und Speck in die Pfanne für ein Mittagessen.




Gut gestärkt mache ich mich auf um den Park zu erkunden.





Erster Stop ist an der Brücke, zuerst natürlich die Aussicht fotografieren






























Dann die Brücke selbst
































Ich spaziere vom Bowman Parkplatz die Lighthouse-Point-Runde (auf der es leider keinen Leuchtturm gibt)































Nächster Stop am Rosalie Beach




























Von hier aus fahre ich spontan nach Anacortes und erkundige mich wegen der Fähren durch die San Juan Islands. Ein Shrimp-Basket gibt's noch zwischendurch als Stärkung.





Ein netter Herr in der Touriinfo gab mir den Tip für den Washington Park und ich bin dort den kleinen Loop gefahren mit mehreren kleineren Spaziergängen zwischendurch.


















































Unter anderem den Glacier Tube Trail .... Hier gibt es sogar eine Wave   
























Während ich an einem Ausblick stehe gleitet ein Schatten über mich hinweg... Glücklicherweise dreht er noch eine Runde
















Ein letzter Blick, bevor es zurück zum Deception SP geht















Die Brücke liegt jetzt schön im Licht































Zeit für eine Runde am Strand entlang.  Gemütlich lasse ich den Tag ausklingen.














           
















Den Sonnenuntergang warte ich nicht mehr ab, es wird mir zu kalt. Am späten Abend noch ein warmes Süppchen und etwas den Kofferraum umräumen...   :think:  in ein paar Tagen soll hier Ramona samt ihrem Gepäck Platz haben.



Gefahren: 164 km
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« Antwort #20 am: 15.11.2017, 08:34 Uhr »
15. Tag   17.08.  San Juan Inseln und Anacortes




Gemütlich Frühstück, noch etwas umpacken, waschen und um 10:45 fahre ich direkt zum Fähranleger von Anacortes. Das Auto bleibt auf dem Parkplatz davor (7,- $) und ich löse ein Ticket für die Runde nach Friday Harbour und zurück.




Die Sonne scheint und es geht ein frischer Wind.  Der Mount Baker zeigt sich heute mal wieder mit seiner weißen Kuppe über den Wolken























Ich genieße die Fahrt zwischen den Inseln hindurch
































Auf den Felsen ab und an ein paar Seehunde, leider immer sehr weit weg (die grauen länglichen Teile rechts am Fels   :wink: )
















Blick nach hinten auf den Mount Baker
















... und vor uns die Olympic Range

















In Friday Harbour hab ich etwa ne Stunde Aufenthalt, gemütlich spaziere ich durch die Straßen

































Am Hafen dann erst mal die schwierige Entscheidung welche beiden Eissorten von 72 ich wählen soll... ich entscheide mich für Salty Caramell und Walnuss.    :rollen:

























Gemütlich tuckert das Schiff dann wieder heimwärts mit Zwischenstop in Lopes.















Eine Durchsage ... ich verstehe nur, das wir Glück hätten und was zu sehen sei, mehr hab ich nicht verstanden... also dorthin wo die anderen  Leute hinlaufen. An einer Stelle versammeln sich mehrere Boote und dann sehe ich einen Wal blasen - nein 2!  Für ein vernünftiges Foto viel zu weit weg und zu unruhig, also beobachte ich nur. Da ein schwarzer Rücken und dann auch noch eine Finne. Es sind eindeutig 2 Orcas, die da draußen ihre Bahn ziehen  :D  Die Fähre ist natürlich weder langsamer geworden, noch von ihrem Kurs abgewichen.






Nochmal Seehunde


















An der Anlegestelle suche ich mir erst noch einen Weg runter zum Strand, der Parkplatz ist ja für den ganzen Tag bezahlt. Ein kleines Sumpfgebiet ist direkt daneben.






































Am Parkplatz gleich noch ne Tasse Brombeeren gepflückt und auf dem Rückweg entschließe ich mich spontan für einen kleinen Umweg auf den Mount Erie. Bei dem Wetter hat sich das absolut gelohnt   :D




































Nochmal ein kleines Panorama















Aber auch Gegenlichtaufnahmen haben ihren Reiz
























Zurück zum Camp, Bericht schreiben und dann gibt es Pfannkuchen mit frischen Brombeeren


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Antw:Unterwegs im Nordwesten der USA und auf Vancouver Island
« Antwort #21 am: 15.11.2017, 11:07 Uhr »
Mh,

hechel, bin wieder up to date: ist ja ein reines Foto-Feuerwerk hier mit super Tierbildern und Eindrücken aus dem Nordwesten.
Und der Apfelkuchen sieht auch lecker aus. Überhaupt schmeckt es beim Camping doch meist besser, wenn man ausgehungert ist und dann noch ne Menge Zeit für die Essenszubereitung aufgewandt hat :pancake:
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« Antwort #22 am: 15.11.2017, 15:12 Uhr »
Huiii, jetzt legst Du aber ein Tempo vor, ich komme ja mit dem Lesen kaum hinterher.
Klasse, daß Du so einen sonnigen Tag am Mt. Baker erwischt hast und auch flexibel genug warst, um umzuplanen und den Tag zum Wandern zu nutzen.

Bei der Kamera handet es sich um ne Fuji FinePix 50  und sie hat den Rest der Reise noch überstanden. Das war mehr Glück als Verstand  :roll:
Naja, ich vermute mal, nach dem Urlaub gibt´s dann aber doch irgendwann eine neue, oder? Reparatur ist meist so teuer, daß es nicht lohnt. Die letzten Bilder haben übrigens alle einen gewissen Hang nach links; besonders auffällig ist das bei der Horizontlinie der Aussichtsbilder vom Deception SP. Entweder hat die Kamera doch einen größeren Treffer oder es ist Dir beim Blick durch den kleinen Sucher einfach nicht aufgefallen...  :lol:
Sind aber dennoch sehr schöne Eindrücke von Deiner Reise, die Lust auf mehr machen.
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« Antwort #23 am: 16.11.2017, 08:39 Uhr »
Und der Apfelkuchen sieht auch lecker aus. Überhaupt schmeckt es beim Camping doch meist besser, wenn man ausgehungert ist und dann noch ne Menge Zeit für die Essenszubereitung aufgewandt hat :pancake:
:grins:  Ich denke es liegt an der frischen Luft, das es beim Camping gefühlt besser schmeckt.




Klasse, daß Du so einen sonnigen Tag am Mt. Baker erwischt hast und auch flexibel genug warst, um umzuplanen und den Tag zum Wandern zu nutzen.
Der große Vorteil vom Camping!

Bei der Kamera handet es sich um ne Fuji FinePix 50  und sie hat den Rest der Reise noch überstanden. Das war mehr Glück als Verstand  :roll:
Naja, ich vermute mal, nach dem Urlaub gibt´s dann aber doch irgendwann eine neue, oder? Reparatur ist meist so teuer, daß es nicht lohnt. Die letzten Bilder haben übrigens alle einen gewissen Hang nach links; besonders auffällig ist das bei der Horizontlinie der Aussichtsbilder vom Deception SP. Entweder hat die Kamera doch einen größeren Treffer oder es ist Dir beim Blick durch den kleinen Sucher einfach nicht aufgefallen...  :lol:
Die Entscheidung steht noch aus ob neu oder Rep. .... und was den schiefen Horizont angeht, das Problem habe ich schon immer.  :pfeifen:   Normalerweise versuche ich mit Hilfslinien im Raster auszugleichen, aber ich wusste ja nicht, ob die Bilder überhaupt was werden ... und zum nachbearbeiten hatte ich bei den vielen Fotos ehrlich gesagt keine Lust  :oops:



... und es geht auch gleich weiter


16. Tag  18.08.  Deception State Park - Artist Point - Douglas Fir Campground




Heute hängen die Wolken am Himmel, war gestern perfektes Timing für die Bootstour   :D




Ich verlasse die Küste wieder um nochmal Richtung Mt. Baker zu fahren, diesmal von der Westseite her.  Auf dem Weg dorthin geht es aber zuerst die alte 11, den Chukunat Drive an der Padilla Bay entlang.














Es geht schön an der Küste entlang bis Bellingham. Ab hier die 542 nach Osten. Mittags schlage ich am Douglas Fir Campground mein Zelt auf, es gibt zwar noch einen Campingplatz weiter hinten, aber wer weiß ob da noch was frei ist.




Ich bin im Snoqualmie-Mt. Baker-National Forest unterwegs und mein erster Stop ist an den Nooksack Falls













             
















Weiter geht es, stetig bergauf. Je höher ich komme, desto schlechter wird das Wetter.




Am Picture Lake zeigt sich der Mount Shuksan noch teilweise














Mit Tele sieht man die gewaltigen Gletschermassen an dem Berg - lt. Infotafel bis zu 90 m dick!
















Vom Parkplatz des Visitor-Centers aus spaziere ich den Fire-and-Ice-Trail.


















Basaltformationen sind deutlich zu erkennen

































Auch wenn das Wetter heute nicht mitspielt gefällt es mir hier sehr


































Kurz nach dem Parkplatz sieht man in der Felswand noch diese schöne Lavaformation















Weiter geht es noch zum Artist Point, aber da steht man heute in den Wolken und sieht fast gar nichts.



































Ich warte bei Tee und Keksen im Auto noch eine Zeit lang ab, denn es weht ja draußen ein kräftiger Wind. Aber leider weht er die Wolken nicht davon und so drehe ich wieder um.





Vom Campingplatz aus bin ich denn noch den Horsehoe Bend Trail gelaufen.































































Auf dem Rückweg fährt dann doch glatt ein Kajak an mir vorbei     :zuberge:    Ich denke an den Flußlauf mit den vielen Bäumen und der kräftigen Strömung.



Am Ausstieg treffe ich die Kajakerin    :respekt:    und natürlich hab ich sie ausgefragt. Es ist WW 4 und 4+  (Zur Info 4 gilt als sehr schwierig, 5 extrem schwer und 6 eigentlich unfahrbar).  Sie meinte z.Zt. sei es etwas "rocky", aber im Frühjahr ginge hier die Post ab (freie Übersetzung). Ich hab das Leuchten in ihren Augen gesehen und ihr Grinsen sagte alles. Ich hab Freunde, die sind genauso verrückt.


Während sie ihr Kajak aufs Auto lädt und dann hochfährt um ihr Fahrrad zu holen mache ich mich auf den Weg ein Stück Richtung Zivilisation, denn irgendwie hab ich heute Lust auf Fleisch.



Ich werde in einer netten Bar fündig und das Steak mit Pilzen und Coleslaw war schnell weggeputzt - lecker!



Gemütlich zurück und den Tag ausklingen lassen



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« Antwort #24 am: 16.11.2017, 08:44 Uhr »
17. Tag  19.08.  Douglas Fir CG - Artist Point - Vancouver



Nach dem Frühstück versuche ich mein Glück zum 2. Mal und fahre hoch zum Artist Point.




Erster Stop wieder am Picture Lake und wenigstens geht heute kein Wind, so das sich der leicht bedeckte Mt. Shuksan im Wasser spiegel














Heute sieht man schon ein bißchen mehr am Artist Point und ich spaziere den Artist-Ridge-Trail entlang














Die Sonne versucht sich durch die Wolken zu kämpfen und es ist einfach nur faszinierend diesen lautlosen Kampf zu beobachten.
































Im Rücken liegt der Fels mal kurz in der Sonne












Der Nebel steigt aus den Wäldern hoch























Ständig wechselt die Szenerie und die Aussicht, da die Wolken immer in Bewegung sind, aber das alles in fast völliger Stille 























Immer wieder gewähren die Wolken kleine Einblicke auf die Gletscherzungen




















Keine Chance diese einmalige Stimmung auf die Fotos zu bekommen. Ein einzelner weiterer Wanderer/Fotograf war hier oben unterwegs und wir haben uns wie blöd angegrinst, nachdem wir beide festgestellt haben, das es einfach nicht in Worte zu fassen war.












































Einige Zeit später bin ich ziemlich durchfroren und mache mich langsam auf den Rückweg. Dabei läuft mir dieser noch vor die Linse.
















Ein letzter Ausblick ist mir gegönnt















Nochmals Stop am Picture Lake
















.... und die Gletscher ins Visier genommen




                                       

























Auf dem Rückweg dann noch kurzer Stop an einem netten Bächlein mit schönen Basaltformationen












Dann heißt es endgültig Abschied nehmen und ich verlasse den Snoqualmie-Mt.Baker-National Forest. Gemütlich geht es Richtung Bellingham und von dort aus direkt nach Norden. Grenzkontrollen gingen ratzfatz und dann bei einem Einkaufscenter zum Mittagessen. Dort auch noch mit Andrea (aus der Schweiz) Kontakt aufgenommen ob's bei der Verabredung am Abend bleibt. Alles klar und so ging's gemütlich weiter bis Richmond und dort das Guesthouse suchen und einchecken. Was für ein Unterschied zu dem anderen, mir fiel ein Stein vom Herzen.




Schnell unter die Dusche, dann das Auto teilweise ausräumen und dann ab zum Captains Boil. Ich bin noch etwas früh dran und sehe vor dem Eingang eine Schlange, trage mich gleich mal mit in die Liste ein. Passend kommen Andrea und Yvonne als wir dran sind.


(Zur Info, ich kenne Andrea aus Schweden von einer Kanutour, über Facebook sind wir locker in Kontakt geblieben und mehr durch Zufall kamen wir drauf das wir etwa zur gleichen Zeit in Kanada bzw. Vancouver sind - die beiden kamen von ner 2-wöchigen Kanu- und Wandertour aus Dawson)



Ich entscheide mich für Shrimps in Lemon Pepper und Clams in der Capt. Boils Soße -  


Die Zeit verfliegt beim essen und quatschen. Da ich Zeit und ein Auto habe fahre ich die beiden danach zu ihrem Hotel zurück, in der Kneipe
 (wo gerade eine lustige Hochzeit stattfindet - der Bräutigam und seine Gäste gehören zu den Punkern) noch kurz was trinken, bevor ich mich auf den Weg mache, da ich Ramona vom Flughafen abholen muss.



Nachdem ich die völlig übermüdete Ramona eingesammelt habe fahren wir in die Wohnung und fallen gegen 0:30 kurz darauf ins Bett.



Gefahren: 308 km
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Antw:Unterwegs im Nordwesten der USA und auf Vancouver Island
« Antwort #25 am: 16.11.2017, 18:11 Uhr »
Fleisch

Mh,

gerade ist man mal zum Selbigen in der Kombinats-Kantine, geht es hier schon in schnellen Schritten weiter... Breathless...
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« Antwort #26 am: 17.11.2017, 17:23 Uhr »

18. Tag  20.08.  North Vancouver - Lynn Canyon -  Lighthouse Park



Nach dem Frühstück holen wir die beiden Schweitzerinnen an ihrem Hotel ab und fahren zum Lynn Canyon. Hier kostet der Gang über eine Hängebrücke nichts, im Gegensatz zur Suspension Bridge.




Aber zuerst geht es nett am Fluß entlang






















... dann über die Hängebrücke.. Blick von der Brücke
























           








Weiter zu den Twin Falls
























... und weiter den Fluss entlang

































... bis zum 30 Foot Pool, dessen Wasser verlockend schimmert







             
















Auch wenn es so aussieht, waren wir nicht alleine dort. Es ist Sonntag, schönes Wetter und entsprechend viele Leute waren unterwegs.





Nachdem wir die Runde vollendet haben gönnen wir uns eine kurze Rast in einem Cafe, in dem wir altes Spielzeug aus unterschiedlichen Jahrzehnten entdecken.





Fahrt zum Cypress Provincial Park und am Picknick-Platz machen wir Mittagspause mit Blick auf das dunstige Vancouver. Danach noch hoch zum Parkplatz, aber mit der Liftanlage und den vielen Autos gefällt es uns nicht, also gleich wieder kehrt und Stop an einem Aussichtspunkt auf dem Weg nach unten





Bei klarem Wetter muss das ein toller Blick sein
















Wir steuern den Lighthous Park an und laufen dort diverse Wege kreuz und quer
















... und klettern auf den Felsen an der Küste umher













































Als wir zurück zum Auto kommen sehen wir das ich vom Hintermann eingeparkt wurde (da waren nur 5 cm dazwischen, aber er hatte nach hinten locker nen Meter Platz    :wut33:  ) Nach vorne war auch nicht gerade viel Platz und ich stand am Hang. Ist ja alles eigentlich kein großes Problem, aber mit einer bescheuerten Handbremse, die mit einem Fußpedal bedient wird, damit hab ich absolut kein Gefühl. Automatik schön und gut, aber der rollt trotzdem vor mit eingelegtem Rückwärtsgang sobald die Handbremse gelöst wird.   :kloppen:   Ich muss einige Male hin- und herrangieren damit ich rauskomme und das nur weil der Idiot so dicht aufgefahren ist.



Bei der Rückfahrt nach Vancouver geraten wir dann noch in einen dicken Stau, kein Wunder wenn 5 Spuren in 1 übergehen. Wir liefern die Schweitzer Mädels an ihrem Hotel ab und fahren zum Guesthouse.



Gefahren: 130 km
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« Antwort #27 am: 17.11.2017, 17:29 Uhr »


19. Tag  21.08.  Vancouver - Goldstream Provincial Park



Gegen 7 Uhr stehen wir auf, machen gemütlich Frühstück, verquatschen uns dann noch etwas mit dem neuen Mitbewohner und brechen auf Richtung Fähre nach Tsawwassen.

Unterwegs noch einkaufen und tanken (was sich als Fehler herausstellte, auf der Insel ist es günstiger, da im Großraum Vancouver noch irgendeine Extra-Gebühr draufkommt).

So sind wir gegen 9:40 Uhr an der Fähre und es ist klar, das wir erst die um 11 Uhr nehmen können. Wir vertreiben uns die Zeit mit rumstreunen und nem Hotdog gegen den ersten Hunger.

Dann geht's auf die Fähre und bei strahlendem Sonnenschein nach Vancouver Island.




Richtig schön wird es, als wir uns den Inseln nähern






















Das müsste die engste Stelle gewesen sein.














Kurz taucht neben uns ein Seal auf ... und etwas später noch 2 Delphine   :D   ... war beide male nicht schnell genug für ein gutes Foto.























Nachdem wir die Fähre verlassen haben wollen wir der Autokolonne entgehen und biegen ziemlich bald ab, landen so an der Patricia Bay
































Ein kleines Mädchen das uns entgegenkam, zeigte uns ganz stolz ihre gesammelten Sanddollars und wirklich liegen hier sehr viele von denen.






















Wir entdecken auch diverse Krebse, der hier kommt sogar richtig schön raus























Kaum wieder im Auto und um die nächste Kurve halten wir wieder an, diesmal für Gänse
























Ich musste lachen, als ich den schiefen Hals des Reiher sah






















... aber er war erfolgreich















Nettes Häuschen am Straßenrand















Wir bewegen uns langsam Richtung Süden und steuern dann den Goldstream Provincial Park an. Da ich nicht wusste das der Park irgendwie mehrgeteilt war sind wir glatt am Campingplatz vorbeigerauscht und dann auch noch am Info-Center. Mit einer großen Schleife kommen wir dann doch am Campingplatz an.





Zelt aufschlagen und kurze Pause, dann noch zwei kleine Runden drehen. Zuerst zu den Goldstream Falls






































Dann noch eine größere Runde durch den Wald. Zurück am Camp gibt's Abendessen und faulenzen.




Gefahren: 90 km
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« Antwort #28 am: 18.11.2017, 10:25 Uhr »

20. Tag  22.08.  Victoria - East Sooke Regional Park






Heute gibt es zum Frühstück "Arme Ritter", um das alte Brot aufzubrauchen. Danach fahren wir nach Victoria rein, finden ein Stück hinter dem Parlamentsgebäude am Straßenrand einen Parkplatz. Hmm, hier darf man 1 Stunde parken, aber wie wird das kontrolliert? Gibt's so was wie ne Parkscheibe in Kanada? Sicherheitshalber schreiben wir nen Zettel mit Ankunftszeit und spazieren dann bei herrlichsten Wetter los.
















Vorbei am Parlamentsgebäude
















                 








Wir steuern die Innenstadt an, kommen an den Orcas vorbei














... spazieren kreuz und quer durch dieses nette Städtchen

























... bis hoch zur China-Town incl. der Tan-Alley, eine der schmalsten Gassen















Dann kehren wir zum Auto zurück und fahren Richtung East Sooke Regional Park. Hier hatte ich bei Zehrer ne kleine Wanderung gefunden, die mich interessiert hat.




Unterwegs am Roche Cove Regional Park halten wir und nutzen die Picknick-Tische für unsere Mittagspause.






Wir fahren zur Alderey Farm. Vom Parkplatz geht es runter zu einem kleinen Sandstrand















Wir sind allerdings nicht zum Baden hier, sondern machen uns auf den Weg, die Küste entlang. Immer wieder tolle Ausblicke

















Ich weiß noch genau, das ich den hier von weitem zuerst nur für einen dieser ausgebleichten Baumstämme hielt    :roll:


















Wenn es auch ein beträchtlicher Umfang hat, so ist es doch eindeutig kein Baumstamm. Er bleibt gemächlich liegen während wir ihn auf dem Küstenwanderweg gemütlich umrunden

























An diesem Punkt ist auch ein Petroglyph zu finden

















Es ist, als würde er uns sagen wollen, das er schon damals Modell lag - oder war's sein Ur-Ur-Ur-Großvater?   :wink:















Weiter geht es, immer an der Küste entlang mit etlichen kleinen, stetigen auf- und abs.
























Wir machen auf einem Felsen Pause, genießen die Sonne und die Wärme. Mein Blick fällt auf die Felswand der Bucht und ich sehe eine schwarze Katze, die Felsen runterklettern. Dann wird mir klar, das das KEINE Katze ist.





Suchbild:    Wer findet das Tier? 












Hilfestellung: es ist dunkel, hat einen Schwanz und befindet sich mittig in der Querspalte











Auflösung:





















  :lachen07:   Was für ein Glück!!!  Ein Otter klettert über die Felsen ins Wasser. Genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort!!    :rollen:
























Wir sehen ihn abtauchen, dann im klaren Wasser können wir ihn anfangs noch sehen. Er taucht noch 1-2x auf, dann ist er weg. Natürlich sitzen wir noch etwas länger hier, aber die Show ist leider vorbei.






Grinsend spazieren wir weiter.  Es geht bis zum Beechey Head, hier machen wir nochmal Pause
















Dann geht es die Diagonale zurück Richtung Parkplatz, hier aber nochmal ein Abstecher runter an den Strand.
































Wir machen einen Abstecher zum Campingplatz für eine kurze Dusche, dann geht es nochmal nach Victoria rein und wir finden einen Thailänder für ein Abendessen.






Danach spazieren wir bei Sonnenuntergang zum Hafen runter bis zum Parlamentsgebäude.


















Gemütlich geht's zurück zum Camp.




Gefahren: 123 km
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« Antwort #29 am: 18.11.2017, 10:43 Uhr »
21. Tag  23.08.  Juan de Fuca Strait - Strandtag


Nein, nicht ein Strandtag wie ihr denkt! Heute wollen wir diverse Strände zwischen Sooke und Port Renfrew besuchen.



Nach dem Frühstück brechen wir unser Camp hier ab. Kopfschütteln über unsere Nachbarn (Nachts lange Lärm, offenes Feuer, Essenskiste offen gelassen), dann verabschieden wir uns von den netten Nachbarn auf der anderen Seite (die Frau ist mit dem Rad quer durch Kanada!! Der Mann spielte Begleitfahrzeug, jetzt machen sie noch eine Woche Urlaub, dann geht's zurück).



Wir fahren die gestern entdeckte Abkürzung runter zur 14 und Richtung Sooke. Hier neben einem Einkaufsstop ein kurzer Besuch am Visitor-Center wegen diverser Fragen. Eigentlich wollten wir an einem der Strände unser Zelt aufschlagen, aber es gibt anscheinend etliche Autoaufbrüche nachts auf den Parkplätzen, das riskieren wir lieber nicht.




Weiter geht es und da wir den Ella Beach nicht finden, halten wir am Gordons Beach an um Brotzeit/frühes Mittagspicknik zu machen.





Bei frischem Brot, Hummus und Salat genießen wir die Sonne














Während wir beim Essen sitzen entdecken wir in den Wellen vorm Strand einige Seals immer wieder auf- und abtauchen.   :)















Gestärkt nehmen wir Abschied von den Seals und fahren ein kleines Stückchen weiter. Stop am Muir Creek
















... und einem Pfad folgend kommen wir zum Strand und laufen ein ziemliches Stück entlang.
































Der Rückweg zum Auto wird genutzt um sich an den Brombeerhecken mit Nachtisch zu versorgen.  Eigentlich wollte ich jetzt einen Leuchtturm, aber irgendwie fanden wir die Zufahrt nicht, also weiter zum French Beach Park.





Hier rollen die Steine beim Wellengang und klackern so schön. Ich liebe dieses Geräusch.

























Nächster Stop ist am Sandcut Beach, vom Parkplatz aus geht es einige Treppen nach unten bis zum Strand.

















... und nach links spazieren wir dann den Strand entlang.

















Auf einem Felsen bemerke ich eine Bewegung....














Was für ein Wahnsinnsglück - schon wieder ein Seeotter    :lachen07:

















... und flutsch, weg ist er. Ramona und ich waren die einzigen, die ihn gesehen haben.    :dance:   Unser Timing ist grandios!







Grinsend spazieren wir zum eigentlichen Ziel an diesem Strand


























.. und weil es so schön ist, laufen wir noch bis zum Ende.
















Auf dem Rückweg ist dann auch die Seilschaukel frei und Ramona schwingt sich drauf - ich hab's nicht probiert, glaube nicht das ich hochgekommen wäre   :pfeifen:
























Weiter geht es, am Jordan River Campground belegen wir einen Platz und schlagen schon mal das Zelt auf, bevor es nochmal weiter geht. Tja eigentlich wollten wir jetzt zum Mystic Beach, aber wir finden keine Zufahrt.  ( Ramonas Meinung dazu: Wahrscheinlich heißt er deswegen so, es haben ihn wohl noch nicht viele gefunden und es bleibt ein Mysterium, ob er wirklich existiert!     :wink: )   So schlimm ist das hier aber nicht, also einfach am nächsten angehalten, es ist der Sombrio Beach.






Über eine Mini-Hängebrücke geht es an den Strand








































Es hat sich zugezogen und der Wind ist frisch, also kehren wir irgendwann um und gehen zum Auto zurück. Auf dem Campingplatz benützen wir den windgeschützen Bereich unseres Nachbarn um Essen zu kochen. Spaghetti mit Zucchini und zum Nachtisch Pancakes mit Heidelbeeren.




Im Auto (windgeschützt) schreiben wir unsere Notizen und warten auf den Sonnenuntergang, aber die ärgert uns und will hinterm Wald verschwinden. Ramona testet es aus und klettert bei Ebbe über die Steine ein Stück raus, ich folge ihr und so sehen wir die Sonne doch noch untergehen.












































Gefahren: 111 km
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