Unterwegs im Nordwesten der USA und auf Vancouver Island

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« Antwort #30 am: 20.11.2017, 08:53 Uhr »

22. Tag  24.08.  Port Renfrew - Duncan - Chemainus





Heute klingelt der Wecker, damit wir nicht zu spät loskommen. Unser Ziel sind die Tide-Pools bei Port Renfrew am Botanical Beach, aber auf dem Weg dorthin machen wir noch einen Zwischenstop am China-Beach






(Ich hab festgestellt, das ich vom China-Beach kein einzige Foto habe    :think:  - seltsam! Ein Glück das Ramona mit von der Partie war und so sind die nächsten 3 Fotos von ihr)
































Nachdem wir wieder oben am Parkplatz sind geht's weiter Richtung Port Renfrew und dort steuern wir den Botanical Beach an.







Der nette Parkwächter sagt uns wie wir auf kürzestem Weg zu den Tide Pools kommen
















Am Felsstrand angelangt klettern und spazieren wir über die Felsen, entdecken in jedem Pool neues


































Die Küste selbst ist natürlich auch sehenswert

















Ein Mann der uns entgegenkommt erzählt von einem Bären ein Stück vor uns, klar das wir sofort Kurs drauf nehmen. Wir treffen einige die uns versuchen zu erklären, wo sie ihn das letzte Mal gesehen haben. Wir warten einige Zeit und die Gruppe löst sich auf, während wir noch etwas warten.





Weiter vor gehen wir auch nicht, da wir ja nicht genau wissen, wo der Bär war. Ich gehe auf den Felsen ein Stück Richtung Wasser und da taucht plötzlich ca. 30-40 m vor mir ein Kopf hinter einem Felsen auf. Ramona ist völlig in die Betrachtung eines Pools versunken, aber dann bemerkt sie endlich mein Winken.





















Der Schwarzbär holt sich aus den Wellen sein Fressen, taucht öfter mal in den Spalten ab und kommt wieder hoch

















Einfach nur genial!  Wir stehen längere Zeit und beobachten ihn, bis er dann mal wieder für längere Zeit verschwindet.






Mit einem glücklichen Grinsen im Gesicht wenden wir uns wieder den Tide-Pools zu.

































Einige Zeit später taucht Meister Petz nochmal auf - ist ja wohl klar, das ich die Ecke nicht aus den Augen gelassen habe    :D























Er hat anscheinend genug und trottet davon. Okay, dann können wir uns jetzt mal der Küste selbst widmen, die ist auch sehr schön























Ein Stückchen weiter bietet sich ein völlig anderes Bild und wir vollenden den Loop-Trail













Oben am Parkplatz dann erst mal in Ruhe ein Picknik. Gut gestärkt geht es dann auf kurvigen Straßen durch den Wald.










Fotostop am Harris Canyon














... und weiter bis Lake Cowichiwan und durch bis Duncan.






Hier folgen wir den Fußspuren zu den einzelnen Totempfählen - okay mit nem Abstecher in eine Bäckerei





             


















Weiter Richtung Norden bis Chemainus, wo wir auf den Spuren der Wandbilder wandeln.
















... allerdings haben uns die Häuschen fast besser gefallen, als die Bilder



































Endspurt, es war ein langer Tag... vorbei an Nanaimo, eigentlich hatte ich einen Platz weiter oben angepeilt, aber wir hatten beide keine Lust mehr und suchten uns den nächsten freien Platz.






Am Nanoose Creek Campground wurden wir fündig und entgegen dem ersten Eindruck war es ein richtig schöner Platz mit schönen Duschen.












Gefahren: 227 km
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Antw:Unterwegs im Nordwesten der USA und auf Vancouver Island
« Antwort #31 am: 20.11.2017, 08:55 Uhr »
23. Tag  25.08.  Newcastle Island




Gestern abend haben wir beschlossen noch einen weiteren Tag hier auf dem Campingplatz zu bleiben, also bleibt das Zelt stehen und wir fahren nach dem Frühstück Richtung Nanaimo.



Erst mal einige Einkäufe erledigen und die Vorräte aufstocken, dann geht es zum Anleger für die Personenfähre.




Da wir noch etwas Zeit haben, bevor das Boot ablegt genießen wir ne Brotzeit im Park.












Dann ab auf die kleine Fähre (5,- $) und rüber nach Newcastle Island.














Wir wollen die Insel gegen den Uhrzeigersinn umrunden und spazieren an der Küste entlang

































Der Weg ist gut ausgebaut, verläuft überwiegend im Schatten mit Ausblick aufs Meer
















































Auf den Felsen sind teilweise interessante Formationen zu entdecken



















Etwa nach der Hälfte am Giordino Point legen wir eine Mittagspause ein.
















Ein Stück weiter unterbrechen die Umrundung und biegen zum Mallard-See ab, queren so den oberen Teil der Insel.































Leider ist der Übergang zu dem anderen Weg gesperrt, also nix mit der Umrundung des Sees und wir gehen den gleichen Weg zurück, setzen unsere normale Inselrunde fort und nehmen auch die kleine Spitze noch mit.











































Kurz noch ausruhen und warten bis die Fähre kommt














Gemütlich mit Tankstop zurück zum Camp, Notizen machen, faulenzen und kochen. Da wir ne falsche Milch (0% Fett    :doh: ) erwischt hatten die man nicht trinken kann gibt es zum Nachtisch einen Pfannkuchen-Orgie mit Bananen, Zucker oder Peanut-Butter.   :essen:






Gefahren: 54 km
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« Antwort #32 am: 20.11.2017, 08:58 Uhr »
24. Tag  26.08.  English Riverman Falls Prov. Park - Coombs - Elk Falls



Heute morgen fahren wir als erstes die English Riverman Falls Provincial Park an, naja besser gesagt wollten wir, sind aber allerdings zuerst beim English Riverman Regional Park gelandet. Also kehr marsch und dann sind wir kurz darauf am richtigen Park.





Der Flußlauf stürzt hier schön über eine Querkante in eine schmale Schlucht
























               








Natürliche Hochwassermarken - angeschwemmtes, verklemmtes Holz
















Wir spazieren die Wege entlang






                           








                 










Weiter geht es nach Coombs, hier gibt's Ziegen auf den Dächern.










Aber bevor wir uns mehr um die Ziegen kümmern entdecken wir nen schönen Donut Laden und gehen hinein ....   :dance:   ... mmmmhhh das sieht lecker aus.  Wir entscheiden uns für ne 6-er Combo aus: „Coombs Cut Off“ Yeast Doughnut, Auntie Val‘s Sourcream Doughnut, Maple Glaze Doughnut, Good Ol‘ Standby Yeast Doughnut, Honey Glazed Yeast Doughnut und den Highway 4 Doughnut.
















Den Good Ol‘ Standby und den Honey Glazed gönnen wir uns gleich. Boah sind die lecker!!!






Achja, die Ziegen haben wir natürlich dann auch noch gewürdigt  :wink:
























Abwechselnd auf dem alten Highway 19a an der Küste entlang und dem neuen Highway (um die Städte herum) geht's nordwärts.





Am Miracle Beach Park ist der Campingplatz voll, aber auf dem Elk Falls Provincial Park belegen wir einen Platz für die nächsten 4 Nächte.






Nach dem Zeltaufbau werden 2 weitere Donuts verspeist    :mrgreen:   ... wir laufen Gefahr nen Zuckerschock zu bekommen, aber die sind sooo lecker

















Gut gestärkt fahren wir dann noch zur Day-Use Area und von hier aus geht's zu den Elk Falls








             

















Von verschiedenen Aussichtspunkten kann man den Wasserfall betrachten. Auch ne Hängebrücke gibt es wieder.







             


















Wir laufen jeden Aussichtspunkt ab
















Hier ist sogar die Hängebrücke mit im Bild


















Man kann auf den Felsen am Fluss entlang bis vor zum Wasserfall gehen. Der Stein ist trocken und fest, also kann ich mich auch ein Stück weiter vor wagen





























Auch Ramona traut sich weiter vor, okay ich war noch ein Stückchen weiter  :whistle:
















Wir spazieren den Rundweg weiter, es geht den flussaufwärts zu kleineren Stufen und dann durch den Wald zurück.

























Am Camp Abendessen, Notizen machen und als Nachtisch gibt's die beiden letzten Donuts.   :D





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« Antwort #33 am: 21.11.2017, 08:13 Uhr »

25. Tag   27.08.  Helen-Mc Kenzie-Kwai-Lake-Croteaur Lake-Loop





Nach dem Frühstück geht es heute erst mal wieder ein kleines Stück nach Süden und dann biegen wir ab Richtung Mt. Washington.




Am Parkplatz schultern wir unsere Rucksäcke und nehmen den Weg in Angriff.




Über Bohlenwege durch die Paradies Meadows ...



































Moorseen und Wollgras, dazu ein traumhaftes Wetter     :D



































Wir lassen uns Zeit und genießen die herrliche Landschaft














































Dann kommen wir zum Lake Helen Mc Kenzie.















Hier machen wir eine kleine Müsliriegel-Pause und als ich mal kurz meinen Blick in die Runde schweifen lasse, versucht doch glatt ein Vogel mir den Riegel aus der Hand zu stehlen. Pech Junge, wenn's um's Essen geht hast du gegen mich keine Chance.    :frech:
















Wir wandern am See entlang und dann über eine kleine Anhöhe, ab hier wurde der Weg dann auch etwas schwieriger


















           































....  vorbei an einer Ranger Station

















.. bis zum Kwai Lake.


















Hier machen wir Mittagspause und kühlen die Füße. Zum Glück liegt der Großteil des Weges im Schatten, denn es ist sehr warm heute.

















Nachdem wir uns ausgeruht und gestärkt haben spazieren wir am See entlang und folgen weiter dem Weg. Blick zurück



























Weiter geht es zum Croteau-Lake und vorbei am Koozo Lake


























und dann kommt der Battle-Ship-Lake in Sicht. An diesem entlang geht es zurück durch das Paradies Meadows.
























Am späten Nachmittag sind wir zurück am Parkplatz, eine Wohltat aus den Schuhen zu kommen. Anstatt direkt zum Campingplatz fahren wir den Miracle Beach Campingplatz an und können dort die Duschen nutzen (sogar umsonst).





Auf dem Rückweg noch kurz einkaufen und dann zu unserem Platz zurück. Für den Abend ist faulenzen angesagt




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« Antwort #34 am: 21.11.2017, 08:15 Uhr »

26. Tag  28.08.  Stathcona Provincial Park





Heute kommen wir erst um 8 Uhr aus dem Zelt, aber wir haben ja keine Zeitdruck. Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben fahren wir zuerst nach Campbell River rein. Wir wollen die Tour für morgen rückbestätigen. Es dauert ein bißchen, bis wir den richtigen Parkplatz und das Büro am Pier gefunden haben.

















Nachdem das erledigt ist fahren wir noch in die Innenstadt, da wir vorhin ein paar Wandbilder im vorbeifahren sahen. Wir finden einen Parkplatz an der Hauptstraße und laufen gemütlich entlang. Ein paar große, aber auch etliche kleinere Gemälde sind zu finden.















Von diesem hier waren wir beide begeistert

































Wir steuern Dicks Fish+Chips an (irgendjemand hat in einem Reisebericht davon geschwärmt), aber der macht erst in 15 min. auf, die Zeit vertreiben wir uns auf dem nahegelegenen Pier.













Dann bestellen wir ne 3-er Combo gegrillt: Lachs, Cod und Heilbutt, dazu leckere Chips in ner großen Kegeltüte ... mmmhh das war echt lecker!! und die eine Portion ausreichend für uns beide.





Es geht zum Auto zurück und Richtung Gold River in den Strathcona Provincial Park.



































Erster längerer Stop an den Lady-Falls, die leider noch im Schatten lagen.
















Zurück über die Brücke, die die beiden Seen verbindet.

























Nächster Stop an den Lupin Falls, zuerst ein Blick auf den See...

















... dann hoch zum Wasserfall. Naja, hier eher ein Fällchen, sehr schmal, dafür hoch ... allerdings tief im Schatten und schlecht zu fotografieren
















Danach wieder runter zum See und rein ins kalte Vergnügen.... brrrr, das war wirklich frisch, aber herrlich klar! Genau richtig an so einem warmen Tag!




Erfrischt geht es die laaaaaange Seeseite entlang


























Blick auf die Myra-Falls am anderen Ufer















... das ganze rangezoomt
















Wir sind am oberen Ende des Sees


































Wir machen noch einen Abstecher zu den Myra Falls, die wir ja schon von weitem gesehen hatten. Das hier ist der obere















Die Pools darunter sind einladend, aber uns reicht es für heute mit kalten Bädern.





















Gemütlich geht es zurück, darauf achtend keines der diversen Hühchen am Straßenrand zu überfahren. Zum Kochen sind wir heute zu faul, also rein nach Campbell River und es gibt ne leckere Pizza.




Satt und zufrieden zurück zum Camp.



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Antw:Unterwegs im Nordwesten der USA und auf Vancouver Island
« Antwort #35 am: 21.11.2017, 11:59 Uhr »
Mh,

Du schreibst: "Ich hab festgestellt, das ich vom China-Beach kein einzige Foto habe"...
Ihr seid ja auch nicht in SF :wink:

Bin hinterhergefahren, Ihr legt ein gutes Tempo vor!
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« Antwort #36 am: 22.11.2017, 09:36 Uhr »
Du schreibst: "Ich hab festgestellt, das ich vom China-Beach kein einzige Foto habe"...
Ihr seid ja auch nicht in SF :wink:
Wusste gar nicht, das es in SF auch nen China-Beach gibt ... die Stadt steht noch auf meiner Liste.



... es geht auch gleich weiter.  Schon mal Vorwarnung .... extreme Bilderflut im Anmarsch  8)





27. Tag  29.08.  Grizzly Bear Tour im Bute Inlet


Heute klingelt der Wecker mal wieder, wir wollen auf jeden Fall rechtzeitig zu unserer Tour kommen. Natürlich sind wir dann viel zu früh drann  ;D und nutzen die Zeit um unsere Vorräte aufzufüllen.



Dann runter zum Büro/Treffpunkt. Es werden Schwimmwesten verteilt und unser Skipper erklärt den Verlauf der Tour während wir noch auf 2 Nachzügler warten. Als endlich alle da sind geht's zum Boot und rauf auf den Kanal in nördlicher Richtung.
















Jerry unsere Skipper/Guide hält Funkkontakt mit anderen Booten und steuert bald auf eine bestimmt Stelle zu. Wir haben Glück und sehen 2 Orcas an der Küste entlang schwimmen


























Weiter geht es durch das Labyrinth der unzähligen Inseln hindurch. Auf einem Wahle-Watching-Boot sehen alle angestrengt in eine Richtung und dessen Kapitän gibt an, das gerade Buckelwale abgetaucht sind. Wir warten eine Weile, fahren dann etwas umher und suchen sie, aber sie tauchen nicht auf.





Jerry steuert in einen engeren Durchlass und erzählt uns von der Sprengung des Ripple Rock  (Fotos davon hatten wir in der Pizzeria gesehen).


  :lesend:   Der Ripple Rock ist ein Unterwasser-Berg in der Discovery Passage. Ursprünglich war eine der beiden Bergspitzen nur etwas weniger als drei Meter unter der Wasseroberfläche. Bis zur Sprengung sanken an dieser Gefahrenstelle 119 Boote und Schiffe, dabei kamen 114 Menschen ums Leben.

Nach langen Diskussionen und ersten Versuchen seit dem Jahr 1943, wurde ab 1955 in 27 Monaten Bauzeit ein Tunnel unter dem Meeresboden bis zu den Bergspitzen getrieben. Mit 1.375 Tonnen Sprengstoff wurde am 5. April 1958 um 9:31 Uhr die Engstelle gesprengt. Dies war eine der größten konventionellen Sprengungen in der Geschichte, bei der 370.000 t Gestein und 320.000 t Wasser bewegt wurden.

Heute befinden sich die beiden Bergspitzen 13,7 m  bzw. 15,2 m unter der Oberfläche und stellen keine Gefahr mehr für die Schifffahrt dar.








Da kommt ein Funkspruch und Jerry fährt aus dem Durchlass raus, kurz darauf sehen wir die Rücken der Buckelwale durch's Wasser gleiten


























Mehrere Male zeigen sie sich, dann tauchen sie nacheinander ab, wobei die Schwanzflosse richtig schön zu sehen ist.... ich bin vom dem ersten so fasziniert, das ich mit der Kamera viel zu spät dran bin und auch den zweiten nicht erwische. 









Weiter geht es zwischen die Inseln hindurch ...















... dann kommen wir in den Bute-Inlet und das Wasser ändert plötzlich seine Farbe, da es vom Gletscher am Ende des Fjords gespeist wird.
























Wir fahren etwa bis zur Hälfte des Fjords hinein....
















... und legen dann bei den Homalco an. Mit einem kleinen Bus geht es zu deren Ansiedlung und hier gibt's erst mal Lunch. Jeder von uns hat ein kleines Säckchen mit Kühlakku erhalten.














Nach der Pause und der Ankunft einer weiteren kleinen Gruppe bekommen wir erst mal Verhaltensregeln erklärt. Dann geht's in einen Bus und auf Schotterwegen in den Wald.




Gleich beim ersten Anblick des Flusses sehen wir auf der anderen Seite einen Grizzly entlangmarschieren.







Der Bus hält an, die Guides steigen aus und sichern die Umgebung, erst dann dürfen wir raus. Der Bär ist längst verschwunden, aber wir warten etwas ab.


















Links von uns sitzen zwei Adler im Baum.

















Dann entdeckt jemand flussabwärts einen Bären... Nein, es ist eine Bärin mit 2 Jungen    :dance:


































Das Trio kommt langsam auf uns zu...
















... dann verschwinden sie im Wald. Wir warten und hören es knacken. Die Guides stehen am Rande unserer Gruppe und sich äußerst aufmerksam... dann sehen wir einen Schatten am Weg und die beiden Kleinen hinterher rennen und gleich wieder im Gebüsch verschwinden.





Wir warten noch etwas und sehen sie dann weiter oben flußaufwärts nochmal rauskommen.












































Sie queren den Fluss...














... und verschwinden dann im Wald.








Bald darauf steigen wir in den Bus und fahren ein kleines Stück weiter.  Beim nächsten Stop gleiche Prozedur, zuerst absichern, dann aussteigen. Hier waren kurz zuvor anscheinend 2 Grizzlies zugange, die wir mit unserer Ankunft vertrieben haben.  Wir warten einige Zeit, ob sie sich wieder zeigen.














Im Fluss kann man sogar die Lachse sehen, die stehen hier dicht an dicht.
















... und am Ufer liegen die toten, angefressenen Lachse.











Es lässt sich kein Bär blicken, also zurück in den Bus







Wir fahren ein Stück weiter und klettern beim nächsten Stop auf einen Aussichtsturm....
















... kurz darauf wechseln wir unter genauen Anweisungen zu einem anderen Turm .... auf dem Weg dorthin kommen wir an zwei Bären vorbei


















Vom Turm aus können wir sie sicher beobachten



































Sie spazieren zuerst ein Stück flussabwärts, dann beginnen sie miteinander spielerisch zu kämpfen - einfach nur geil!!







































































Dann widmen sie sich den Lachsen im Fluss und am Ufer.








Ein Stück weiter unten sehen wir gleichzeitig eine Bärin mit 2 Jungen auftauchen....
















.... aber sie verschwindet schnell wieder, als sie die anderen beiden bemerkt. Diese untersuchen jetzt das Ufer
















... kommen dann über eine Wiese... ich war zu aufgeregt als das ich mit ruhiger Hand auf ihn fokussieren konnte, also leider unscharf.
















Die beiden spazieren um Waldrand und spielen dort im Schatten miteinander. Leider ziemlich verdeckt, trotzdem sah man einen auf dem Rücken liegen, die waren einfach zu goldig.


























Wir kehren zum Bus zurück, jeder übers ganze Gesicht grinsend... kurz darauf wieder Stop und direkt gegenüber auf der anderen Flussseite sitzt ein Grizzly beim Fressen.














































Immer wieder blickt und schnüffelt er in unsere Richtung, aber wir scheinen ihn nicht sonderlich zu stören
















Hier sieht man mal deutlich die Bärenkrallen























Er geht in den Fluss um sich den nächsten Lachs zu holen















Frisst ihn dann wieder am anderen Ufer

































... dann spaziert er den Fluss entlang und quert ihn ein Stück weiter oben...
















Nachdem der Grizzly den Fluss gequert hat, da entdeckt er unseren Bus und kommt näher....




Was das wohl ist?? Jedenfalls riecht es anscheinend interessant.










Dann entdeckt sich der Grizzly im Chrom und erschrickt, springt kurz zurück    :lachroll:   ... das sah einfach sooooo lustig aus.  Aber er ist neugierig und hat bald seine Scheu von der Bewegung im Chrom überwunden
















Er umkreist den Bus, man sieht, das er dahinter auch noch verweilt.... dann trottet er davon. Die Guides gehen nach hinten, versichern sich das er weg ist und entdecken dann den Abdruck.


Die Rückseite des Busses:




Man sah deutlich den Nasenabdruck des Grizzlies auf der Nase des Bären auf dem Foto     :mrgreen:




Wir kehren zur Ansiedlung zurück... Kurze Pause, auch ne kleine Ausstellung mit tollen Bärenfotos sehen wir durch.










... dann geht's mit dem Boot zurück. Ein Seal taucht am Pier auf, während Jerry losfährt.













Blick zurück ... ach was war das für ein tolles Erlebnis.






Es geht raus aus dem Fjord und wieder zwischen die Inseln







Wir sind spät dran und Jerry gibt Vollgas, fährt allerdings nicht direkt zurück zum Hafen. Unterwegs sehen wir noch zwei Buckelwale, aber diesmal ist keine Zeit zum beobachten.


Dann ne Meldung von einem anderen Passagier, das wieder Buckelwale zu sehen seien und diesmal schlägt Jerry nen Haken mit den Worten, die habe er gesucht... und wir wissen sofort warum.


Die Buckelwale springen!!








































Immer wieder schießen diese Riesen aus dem Wasser, lassen sich auf die Seite fallen... oder schlagen mit ihren mächtigen Schwanzflossen mehrmals aufs Wasser.




























Es ist ein grandioses, unglaubliches Schauspiel, das wir fasziniert beobachten dürfen     :smiledance:



























































Irgendwann tauchen sie ab und wir machen uns auch auf den Weg - die Zeit ist inzwischen schon mehr als überschritten.




Auf dem Kanal wird es dann etwas rauer und mein Blick ist geradeaus gerichtet, so komme ich gut zurecht. Langsam kommt die Küste in Sicht und bald darauf legen wir in der marina an. Es ist inzwischen 19 Uhr vorbei (geplante Rückkehr war 17:30), aber wir gehen alles mit einem riesengroßen Grinsen und leuchtenden Augen von Bord.





Jerry zeigt uns auf der Karte nochmal wie wir gefahren und wo die Wale waren, dann verabschieden wir uns. Hungrig steuern wir direkt Dicks Fish&Chips wieder an und diesmal gibt's für jeden ne Portion Lachs und Cod mit Chips. Satt und immer noch mit einem Grinsen im Gesicht geht's zurück zum Camp.

Was für ein Tag    :grins:

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« Antwort #37 am: 24.11.2017, 10:04 Uhr »

28. Tag  30.08.  Campbell River - Little Qualicum Falls PP - McMillan PP - Ucluelet





Wir sind fast mit dem Frühstück fertig, als wir plötzlich von einigen Regentropfen überrascht werden.    :shock:    Regen??  Wir springen auf und bauen schnell des Zelt ab. Nachdem alles verstaut ist nehmen wir Abschied vom Elk Falls Campground und fahren den alten Highway am Meer entlang Richtung Süden, es hat inzwischen auch schon wieder aufgehört zu regnen.




Wir machen einen kleinen Abstecher ....















... um nochmal die Ziegen auf dem Dach zu besuchen.... und den Skulpturenpark     :whistle:















  :think:   ... oder war's vielleicht doch eher deswegen







               
















Okay, ich geb's zu, ...    :lachen35:  .... wir waren wegen der Donuts nochmal hier. Diesmal unter anderem mit einen Cinamon Twister, ansonsten sind wir eher auf die einfachen wie Honey Glazed umgestiegen - die sind einfach zuuuuu lecker.




Wir sehen unterwegs ein Hinweisschild zu einem buddhistischen Tempel und neugierig folgen wir. Leider ist gerade geschlossen.

















Fahrt bis zum Little Qualicum Falls Provincial Park. Hier steuern wir zuerst die Lower Falls an.






                 




















Am Canyonrand geht's mit vielen tollen Ein- und Ausblicken entlang.....

































.... über ne Brücke .....



























...... und auf der anderen Seite mit vielen Schlenkern zurück.






                 








                 















               



















Wir lassen uns Zeit und genießen die kleine Wanderung. Dann wieder ab ins Auto und weiter geht es.






Nächster Stop auf dem Weg zur Westküste ist der Mc Millan Provincial Park. Hier führt der Weg durch alten Waldbestand






           





























                 

















Bei Port Alberni gibt es ne späte Mittagspause und wir fahren bei leichtem Regen nach Ucluelet ins Hostel.





Wir beziehen unsere Betten im Schlafsaal und machen es uns im Aufenthaltsraum gemütlich, schreiben Reisebericht und quatschen mit 2 anderen Mädels aus Deutschland.





Zum Abendessen gibt's Resteverwertung, unsere Tage auf den Zeltplätzen sind gezählt und wir wollen die Vorräte abbauen.



Gefahren: 267 km
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« Antwort #38 am: 24.11.2017, 10:08 Uhr »

29. Tag  31.08.  Ucluelet - Wickaninnish Bay - Tofino





Am Morgen zeigt ein Blick aus dem Fenster ein sehr graues Gesicht, der typische Küstennebel. Das war u.a. auch ein Grund warum ich mich für die Westküste für ein Hostel entschieden hatte.





Wir fahren zuerst zur Spitze von Ucluelet zum Leuchtturm. Dessen Nebelhorn hört man ebenso, wie ne kleinere Glocke auf einer Boje














Wir spazieren die Runde in dieser Ecke, mit Aussicht ist's leider nix.

















Zum Wetter passend wählen wir dann den Rainforest Trail ein Stück Richtung Tofino.





Auf Treppen und Bohlenwegen geht es durch den Wald






             








Baumstämme werden zu Brücken
















Wir sind fasziniert von der Fülle an Moos, Farnen, Flechten, alten und jungen Bäumen





                 

























               









Wir laufen beide Runden (rechts und links der Straße). Bei der 2. Runde kommen wir an eine 750-jährige Zeder vorbei und gegenüber wachsen orange Pilze auf einem Baumstamm






             

























Zurück am Auto entscheiden wir uns für den Wickaninnish Beach. Auf dessen Parkplatz noch ein kurzes Picknick incl. der restlichen Donuts von gestern.






Am Strand sind einige Surfer im Wasser, aber ansonsten liegt er im Nebel. 


















Wir marschieren trotzdem los, einfach am Strand entlang
















Sieht man in der Ferne nichts konzentrieren wir uns eben auf Strandgut   :wink:

























Wir bemerken das sich der Nebel lichtet
































... und dann klart es plötzlich ziemlich schnell auf. Man kann förmlich zusehen, wie der Nebel sich auflöst.
















Vor uns liegt kilometerlanger leerer Sandstrand     :grins:















Blick zurück














Klar, das wir jetzt natürlich erst recht weiterlaufen   :D

























Einfach nur genial
























Ein Fluss kreuzt den Strand















.. und wir kommen zum Combers Beach














Hier machen wir einen Abstecher zum Parkplatz hoch - um die Toiletten zu nutzen....















... bevor es wieder zurück geht.








Während Ramona schon auf dem Hinweg barfuß lief, hab ich jetzt erst die Schuhe ausgezogen.
















Dann sind wir zurück am Wickaninnish Beach und gehen noch zum Visitor-Center, das Cafe hat leider wg. Umbau geschlossen, aber von der Terrasse hat man einen schönen Blick















Der knurrende Magen führt uns nach Tofino. Dort drehen wir eine kurze Runde...






































... entscheiden uns dann für's Shelter, das uns von einem Pärchen tags zuvor empfohlen wurde. Für Ramona gibt's nen Chickenburger während ich mich für ein BBQ Full Rack entscheide -   :essen:    zart, rauchig .... absolute Klasse, zum Reinlegen    :hand:






Auf dem Rückweg noch ein kurzer Stop bei den Rocks am Long Beach






















Zurück zum Hostel.



Gefahren: 103 km
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« Antwort #39 am: 24.11.2017, 10:11 Uhr »

30. Tag  01.09. Ucluelet





Heute bleiben wir erst mal in der näheren Umgebung. Bevor wir starten - das Hostel verewigen.....















.... und durch den Garten zur Bucht.





















Kurze Fahrt zum Leuchtturm ....















... und kaum laufen wir los, reißt die Wolkendecke immer mehr auf.




























Kingfischer und Weißkopfseeadler lassen sich blicken.
























Die Bäume sind vom Wind modelliert













                           





















Auch den kleinen Weg nach unten folgen wir .....

















.... und finden Tidepools vor.
































Ein Stück Forstweg bringt uns wieder zur Küste....






















... und wir vollenden die Runde am Leuchtturm















Kurze Fahrt mit Einkaufsstop für's Picknick, dann geht's zum Big Beach und wir suchen uns ein schönes Plätzchen in der Sonne























Auf dem Rückweg erkunden wir noch die Reste eines alten Schiffswracks (nur sehr wenig noch vorhanden)














             







Wir wechseln noch einmal den Parkplatz, da wir nicht durch Hotelanlagen spazieren wollen und nehmen den hinteren Teil des Wanderweges in Angriff. Gehört auch zum West Pacific Trail.





An der herrlichen Felsküste geht es auf- und ab mit vielen Ausblicken.






















Wir steuern jeden kleinen Aussichtspunkt an und machen unzählige Fotos.























Sonne, Felsenküste, blauglitzerndes Meer - einfach genial.























Der hier versucht sich unsichtbar zu machen



















































Auf dem Weg liegen abgerissene Blätter, kurz darauf auch ein eindeutiger Haufen ... nein, kein Hundehaufen! Eindeutig Bär.






Wahrscheinlich waren die hier sein Ziel













Bucht um Bucht erwandern wir























Wir wandern bis zum Endpunkt und auf dem Rückweg nehmen wir den Ancient Cedar Loop auch noch mit. Dann gehen wir den gleichen Weg zurück zum Auto.





Kurze Stipvisite im Hostel zum Duschen und dann rein ins Dorf zum Abendessen.





Heute gönnen wir uns eine Seafood-Platte für 2 Personen.. Muscheln, Scampi, Shrimps, Scallops, Crablegs... boah lecker!! Und ja, wir putzen alles weg ... auch wenn der Herr vom Nebentisch uns staunend beobachtet. Als wir noch Nachtisch ordern: Brownies und Cheesecake und das auch noch verdrücken haben wir ihn beeindruckt, jedenfalls gibt er uns den erhobenen Daumen   :hand:







Okay, Zeit für einen kleinen Verdauungsspaziergang, dafür geht's nochmal Richtung Leuchtturm. Mit im Meer versinkender Sonne wird's leider nix, dafür gibt's zu viele Wolken
































Zurück ins Hostel und noch länger mit anderen quatschen, im Augenblick sind viele Deutsche da.






Gefahren: 12 km
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*NähkreisSteffi

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« Antwort #40 am: 24.11.2017, 10:12 Uhr »
Deine Bilder machen richtig Lust auf Vancouver Island, das haben wir dieses Jahr nicht mehr geschafft.

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Antw:Unterwegs im Nordwesten der USA und auf Vancouver Island
« Antwort #41 am: 25.11.2017, 09:47 Uhr »
Deine Bilder machen richtig Lust auf Vancouver Island, das haben wir dieses Jahr nicht mehr geschafft.
Na dann, unbedingt beim nächsten Mal - es lohnt sich absolut!!




31. Tag   02.09.  Ucluelet - div. Strände - Nanoose Bay




Heute packen wir schon wieder und verabschieden uns von den anderen Mädels. Kurze Fahrt zum Parkplatz des Halfmoon/Florencia Beach und über die bekannten Bohlenwege geht's zur Gabelung.  Wir entscheiden uns zuerst für die Halfmoon Bay und nehmen den linken Abzweig. Treppen führen mal wieder runter zum Strand





               















Wir sind früh dran und der Strand liegt teilweise noch im Schatten















Wir entdecken einen Seeadler   :liebe:















Kurz darauf fliegt er los ... bleibt aber über der Bucht













Dann sehen wir wie er im Sturzflug aufs Wasser zusteuert, kurz davor wieder abdreht... das ganze ein zweites Mal... und dann beim dritten Mal ... Platsch!!    Ich hatte noch nie vorher gesehen/gehört, das ein Adler "Scheinangriffe" fliegt! Normalerweise stürzen die doch immer gleich auf ihre Beute.   :think:














Die Jagd war erfolgreich























Beim Wegfliegen sehen wir wie er sich schüttelt    :lachroll:    und kriegen uns fast nicht mehr ein vor Lachen, das sah total komisch aus.














Wir spazieren bis zum Felsen



































In den Felsen entdecken wir wieder kleine Tidepools















Dann geht's zurück, Treppen hoch und am Abzweig Richtung Florence Beach wieder runter






[/url]

















Kein Mensch zu sehen ... wir spazieren natürlich ein Stück am Strand entlang










































Nach dem Strandspaziergang geht's natürlich die Treppen auch wieder hoch






















Zurück am Auto knurrt der Magen und wir fahren nach Tofino, finden mit Nachfragen dann doch den angesagten Foodtruck Tacofino (Empfehlung von einem der anderen Mädels aus dem Hostel). Während Ramona sich für den Chickenburito entscheidet, nehme ich Fisch und wir sind beide begeistert, das Anstehen lohnt sich, der Burito ist so was von lecker     :roll:




Gesättigt fahren wir dann noch zu unserem letzten Punkt. Der Schooner Trail steht an und bald darauf sind wir am Schooner Beach, das Ende des Long Beach.

























Das dort hinten rechts im Nebel ist Ucluelet ... also irgendwie sind wir schon immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort  :D
























Wir genießen unseren letzten Strandspaziergang.... laufen barfuß durchs Wasser und bewundern Strandgut


































Während Ramona noch etwas im Wasser spaziert setze ich mich in den Schatten und beobachte 2 Krähen beim Muschelknacken












Zuerst wird ein Teil aus dem angschwemmten Klumpen rausgepickt, dann fliegen sie hoch und lassen die Muscheln auf die Felsen fallen. Macht Spaß sie dabei zu beobachten.





Dann wird es Zeit, wir nehmen Abschied vom Strand und kehren zum Parkplatz zurück














Gemütlich fahren wir wieder quer durch die Insel bis an die Nordostküste, Nähe Nanaimo. Wir steuern unseren bekannten Campingplatz an der Nanoose Bay an und schlagen ein letztes Mal das Zelt auf.





Die Vorräte sind ziemlich verbraucht, bzw. teilweise im Hostel zurückgelassen/verschenkt und so gehen wir in ein Family-Restaurant essen. Zurück am Platz schon mal sortieren und packen, morgen müssen wir das Auto zurückgeben.





Gefahren: 240 km
"The sky above, the earth below and dreams dance in your head."

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« Antwort #42 am: 25.11.2017, 09:49 Uhr »

32. Tag  03.09.  Nanoose Bay - Vancouver


Am nächsten Morgen beim Frühstück legen wir das Zelt in die Sonne zum trocknen und lassen den Kocher ausbrennen, die Campingausrüstung brauchen wir nicht mehr.




Nachdem das ganze Geraffel einigermaßen in den Taschen verstaut ist machen wir uns auf den Weg nach Nanaimo zur Fähre. Unterwegs tanken wir gleich nochmal voll (auf Vancouver Island ist es günstiger als in Vancouver selbst wegen ner Extra-Steuer).



Während wir auf die Fähre warten breite ich das Zelt nochmal aus, damit es gut durchtrocknet.





Um 12:15 Uhr geht's auf die Fähre und bei herrlichstem Sonnenschein verlassen wir wehmütig Vancouver Island.














Wir fahren an Newcastle Island vorbei und erinnern uns an die Wanderung dort


































Bei diesem Anblick denken wir an die Bootstour in den Bute Inlet mit den Walen und den Bären











Ihr merkt schon, wir wurden ziemlich sentimental, aber es war einfach eine zuuu schöne Zeit auf Vancouver Island  :heul:








Dann sind wir ganz bewußt nach vorne gegangen.... schließlich liegt Vancouver vor uns und nach und nach freuen wir uns auf die verbleibenden Tage

























Im Hintergrund ist klar der Mt. Baker zu sehen













Bald darauf legen wir an der Horsehoe Bay an und fahren Richtung Vancouver, von unserem Ausflug mit den Schweizer Mädels wissen wir von der Baustelle und so nehmen wir die andere Brücke, kommen so staufrei in die Stadt.





Bei der Anfahrt zu unserem Hostel kommen wir an der Steamclock vorbei, die genau in diesem Augenblick pfeift - ich sag's ja, wir haben ein perfektes Timing   :toothy9:




Wir drehen eine Ehrenrunde am Hostel wegen Parkplatzsuche und fahren dann in ne nahegelegene Tiefgarage. Im Hostel müssen wir einige Zeit warten bevor wir einchecken können, dann schleppen wir unser Gepäck ins Zimmer und räumen das Auto leer.




Ramona begleitet mich auf dem Weg zum Flughafen, wo wir das Auto abgeben. Der Tachostand zeigt jetzt 9.905 km an, d.h. ich bin über 5.800 km gefahren - naja, waren ja auch fast 5 Wochen.





Mit dem Skytrain geht's zurück in die Innenstadt, aber da wir für die 2-Zonen-Strecke gleich nen Day-Pass haben machen wir unterwegs noch einen Stop und spazieren zum Queen Elisabeth Park.







Wir genießen am späten Nachmittag den Spaziergang durch die Anlage










































Wunderschöne Blumen, wenn auch leider teilweise schon im Schatten
































Wir spazieren auf den Hügel und genießen die Aussicht auf Vancouver Downtown und Nord















.... und Richtung Mt. Baker
















Die Kinder genießen die Wasserfontänen und auch wir kühlen unsere heißgelaufenen Füße im Wasser   :wink:













Entdecken noch dieses Kunstobjekt - für Liebesschlösser













... und fahren dann zurück Richtung Hostel und wir entscheiden uns für ne Pizza.





Danach noch ein Spaziergang zur Waterfront, da hatte ich an diesem Abend meine Kamera aber nicht mehr dabei.



Gefahren: 73 km
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« Antwort #43 am: 25.11.2017, 09:52 Uhr »

33. Tag  04.09.  Vancouver




Wir spazieren zum anderen Hostel der gleichen Firma um dort ein verbilligtes Frühstück zu bekommen. Wir teilen uns ein normales Frühstück (Rührei, Toast, Schinken, Tater-Tots) und 1x Waffeln mit Nutella.  Danach sind wir mehr als satt und machen uns auf den Weg.






Durch Gastown bei herrlichstem Sonnenschein











Vorbei an der weltweit ersten Dampfuhr.




               





  :lesend:  Die Straßenuhr mit Zifferblättern an allen vier Seiten besitzt einen mechanischen Pendelmechanismus. Dieser wird durch einen Paternoster und das Gewicht von umlaufenden Kugeln angetrieben. Die Kugeln werden von einer Dampfmaschine im Inneren der Uhr wieder nach oben befördert. Der Wasserdampf mit niedrigem Druck stammt aus der Fernheizung des Stadtviertels.
Das Spielwerk der Uhr besteht aus fünf Dampfpfeifen, von denen die größte – in der Mitte des Aufbaus – zur vollen Stunde spielt. Die vier anderen Pfeifen spielen zu jeder Viertelstunde den Westminsterschlag








Wir spazieren Richtung Waterfront





                 



































               








                   










Unser Ziel ist die Stanley Halbinsel (teilw. links im Bild)


























Hier gibt's lustige Hausboote
























Auf einem Felsen in der Bucht liegt ne Robbe















Dann kommen wir zu den Totempfählen























               




















Weiter am Ufer entlang ... wobei wir versuchen im Schatten zu bleiben, es ist ziemlich heiß geworden



























Vorbei am Leuchtturm

















... und ein Stück danach verlassen wir den Rundweg und vorbei am Aquarium ....

























... und dem Rosengarten

























.. und der Lost Lagoon verlassen wir den Stanley Park und marschieren zur English Bay.
























Am Ufer entlang bis zum Kajak-Verleih und bald darauf sind wir mit einem Doppelkajak unterwegs, da Ramona noch nie gepaddelt ist.

Vom Fluß- und Seenpaddeln bin ich Wellen ja gewöhnt, aber normalerweise kommen die nur von einer Richtung. Hier wurden sie von der Strömung, dem Wind und den Booten verursacht und das komplett durcheinander. Das ist gar nicht so ohne, aber nach einiger Zeit klappt es ganz gut.

Tja, allerdings nicht allzu lange. Ich wurde seekrank, einige Zeit später dann auch Ramona.    :ohjeee:  Also lieber zurück ans Ufer. Und so waren wir statt 2 Stunden nur ca 1,5 Std. unterwegs.







Der Spaziergang zum Hostel zurück mit frischer Luft und Bewegung tun gut.





           







Danach noch ne Dusche und etwas ausruhen. Später ziehen wir nochmal los zum Abendessen, wir entscheiden uns für Ramen - boah lecker, aber fast zu viel.







Wir spazieren wieder ans Meer und diesmal hab ich meine Kamera mit.







































Nach einem Absacker zurück zum Hostel
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« Antwort #44 am: 25.11.2017, 09:54 Uhr »


34. Tag  05.09.  Vancouver




Für's Frühstück hat Ramona ein angesagtes Lokal gefunden und wir spazieren dort hin. Das Wetter ist heute nicht mehr so schön, Rauch drückt mal wieder runter und vernebelt uns die Sicht.   :(













Das Lokal wäre für ein üppiges, deftiges Frühstück perfekt gewesen, allerdings waren wir beide noch so vom Abendessen voll, dass wir uns auf Waffeln beschränkten.





Nach dem Frühstück spazieren wir Richtung Chinatown














... und steuern den Dr. Sun Yet Park an. Wir beschränken uns auf den kostenlosen Park
























Ramona geht es nicht gut, zu viel Abendessen, dazu die schlechte Luft heute, also zurück  zum Hostel und sie legt sich hin während ich nochmal losziehe





Etwas gemächlicher durch Gastown




                   



















Ich besuche Wiskey-Jack und gegenüber das flache Gebäude an das ich mich erinnerte und dann auch gefunden habe
















               









Ich lasse mich treiben, streife kreuz und quer durch die Gassen
















... und lande nochmal in Chinatown

































Die Gegend ist ziemlich trostlos und vor allem das angrenzende Gebiet ziemlich runtergekommen. In den Straßen sieht man viele Obdachlose und Junkies. Einer setzt sich an der Bushaltestelle grad durch die Socke hindurch in die Sohle nen Schuss   :staunend2:   Nachts würde ich die Gegend östlich von Chinatown meiden.





Ich spaziere wieder durch Gastown bis zur Waterfront, hole mir was zum Mittagessen und streife hier noch noch die Gegend und durch die Geschäfte













Dann kommt ne Nachricht von Ramona, ihr geht es wieder besser und wir treffen uns. Zusammen gehen wir auf Souvenier-Jagd und stöbern durch die Malls.




Am späten Nachmittag zurück zum Hostel und packen steht an.




Später nochmal los zur Waterfront, ein letzter Drink und Abendessen mit Blick aufs Kanada-Palace
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