Amerikanische "Freundlichkeit"

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*nobbie

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #30 am: 26.08.2004, 16:34 Uhr »
Weder Pro noch Contra, natuerlich ist man von der Freundlichkeit und der Offenheit der Amerikaner positiv ueberrascht, man merkt aber bald, wie oberflaechlich das ist und das sie gewohnheitsmaessig laecheln. Da waere mir ein Schuss Ehrlichkeit lieber. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass man im Urlaub hauptsaechlich mit Dienstleistern zusammenkommt.

Unter dem freundlichen Gesicht schlummert auch gern mal zum Himmel schreiende Ignoranz.
Nobbie

Oktober 2006, NYC & New England

*Bianca

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #31 am: 26.08.2004, 17:25 Uhr »
Hi,

in aller erster Linie möchte ich einen schönen Urlaub verleben und das ist mir bisher, auch Aufgrund der überaus herzlichen Gastfreundschaft der US-Amerikaner, gelungen.

Ich will dort keine dicken Freundschaften schließen, daher ist es mir relativ egal, ob die Freundlichkeit oberflächlich ist oder nicht. Ich für meinen Teil fühle mich in diesem Land sehr wohl und das geht hier wohl den meisten so, sonst würden wir doch nicht immer wieder hinfahren, auch wenn die Natur noch so schön ist.

Das uns manchmal der small talk nervt, liegt mit Sicherheit auch daran, dass wir es hier überhaupt nicht gewohnt sind, nett miteinander umzugehen. Ich bekommen nach 4 Wochen Urlaub immer die Krise, wenn mir hier der erste Zöllner begegnet. Dann weiß ich gleich, ich bin wieder in good old Germany!!

Ich habe mir vor zehn Jahren auf dem Weg vom Delicate Arches mein Bein gebrochen und hatte noch 14 Tage Urlaub vor mir. Was mir dort an Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit entgegen gebracht wurde, ist kaum zu beschreiben. Das waren so viele Erlebnisse und Eindrücke die mich sehr bewegt haben. Kaum in D wieder angekommen, war ich wieder auf den Boden der Tatsachen!! Keine Hilfsbereitschaft, keine Freundlichkeit...nichts..!! Dann ist mir eine oberflächliche Freundlichkeit dreimal lieber, als gar keine....!

In diesem Sinne.... have a nice day!!  :P

Gruß,

Bianca

*franketo

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #32 am: 27.08.2004, 11:17 Uhr »
HI
Ich verstehe nicht was an freundlichkeit einem Fremden gegenüber oberflächlich sein kann. Wenn ich in Deutschland bin tausche ich auch nicht mit fremden meine Lebensgeschichte aus.
Das Klischee der Oberflächlichkeit sitzt so tief das  einige es sogar versuchen zu erkennen wo es nichts zu erkennen gibt.
Es ist ja nicht nur so das Touristen gegenüber dieses Verhalten an den Tag gebracht wird. Untereinander haben die Amis auch gern mal einen Smalltalk. Das ist eben Teil der Umgangsformen, genauso wie das Essen mit der Gabel.

Gruss
franketo

*Sybill

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #33 am: 27.08.2004, 11:29 Uhr »
Zitat von: gebse
Nach jedem USA-Urlaub ertappe ich mich, dass ich hier in D auch das excuse me benutzen möchte. Lasse es aber sofort sein, wenn ich das erste genervte sture deutsche Gesicht zu sehen bekomme.


Hi gebse,

ist mir direkt aus dem Herzen gesprochen, bin "frisch" aus USA zurück und habe auch schon einige Male derartige Anwandlungen gehabt...  :wink:
Ich habe sehr nette Amerikaner kennengelernt und war angenehm von deren Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft überrascht!!!

Viele Grüße von Sybill



*tobie

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #34 am: 29.08.2004, 14:12 Uhr »
mal eine Frage an all die denen die Frage nach dem How are you? oder sonstige Nettigkeiten stört / nervt.

Wie verhaltet Ihr Euch eigentlich Fremden gegenüber. Treffe ich bei Euch auf geneu die Personen die wir alle als stur und grisgrämig bezeichnen?

Was um Gottes Willen ist dagegen einzuwenden wenn man nett verabschiedet wird?

JA , wir haben es nicht gelernt. Unsere Gesellschaft schreit nach Ellenbogen. Jeder ist sich selbst der nächste. Warum soll ich Fremde fragen wie es ihnen geht. Mir geht es doch gut und was intressiert mich der Fremde.

Wer ernsthaft glaubt das am Abend noch jemand zu Besuch kommt, wenn er sich mit see You verabschiedet hat, kann lange warten.
Aber alls diese Floskeln gehöhren nunmal dazu um ein freundliches miteinander zu gewährleisten. Nicht mehr und nicht weniger.
Und das reicht auch. Es ist gut wie es ist und es ist um Längen besser als in Deutschland oder vielen anderen Ländern.

Und eigentlich ist dieses Thema völlig überflüssig und nur für die intressant die das Prinzip noch nicht verstanden haben.

Sorry , wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlt.

Have a nice Day :wink:

Gruss
tobie

*EasyAmerica

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #35 am: 29.08.2004, 14:30 Uhr »
Hallo Tobie,
das tat gut, was?  :applaus:
Ich bin der Meinung, dass der Freundlichkeitsfaktor in Europa oder auch nur auf Deutschland bezogen nicht überall gleich hoch oder tief ist.
So empfinde ich z. B. in Südtirol die Menschen genau so freundlich, wie die in Amerika. Natürlich auf ihre ganz eigene Art.
Ich werde mich hüten, hier Beispiele von Gegenden zu nennen, in denen ich mich nicht so recht wohl fühle.  :wink:

Auch in Amerika habe ich ein Gefälle ausgemacht. Das ist natürlich rein subjektiv. In den Ballungsräumen im Osten ist (für mich) die Freundlichkeit nicht so ausgeprägt, wie im Westen. Die größte Freundlichkeit habe ich in diesem Jahr in den Staaten Alabama, Mississippi und Louisiana erlebt. Das war hier und da schon Herzlichkeit. Da tat es mir oft leid, dass meine Sprachkenntnisse für eine nette Unterhaltung zu dürftig sind.
Viele Grüße
Heinz

*tobie

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #36 am: 29.08.2004, 14:41 Uhr »
Zitat von: Heinz
. Die größte Freundlichkeit habe ich in diesem Jahr in den Staaten Alabama, Mississippi und Louisiana erlebt. .




das sagt aber noch lange nichts darüber aus , ob dort wirklich die nettesten und freundlichsten Menschen leben.
Das ist Deine subjektive Erfahrung aus einem Besuch herraus bei dem sicher nicht mit hunderten von Menschen gesprochen wurde.

Anders gesagt , eine sehr oberflächige  :wink:  Bewertung.

Nix für ungut, ich hoffe du weisst wie ich das meine.

Gruss nach Duisburg
tobie

*EasyAmerica

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #37 am: 29.08.2004, 14:57 Uhr »
Zitat von: tobie
Zitat von: Heinz
. Die größte Freundlichkeit habe ich in diesem Jahr in den Staaten Alabama, Mississippi und Louisiana erlebt. .

das sagt aber noch lange nichts darüber aus , ob dort wirklich die nettesten und freundlichsten Menschen leben.
Das ist Deine subjektive Erfahrung aus einem Besuch herraus bei dem sicher nicht mit hunderten von Menschen gesprochen wurde.

Anders gesagt , eine sehr oberflächige  :wink:  Bewertung.

Nix für ungut, ich hoffe du weisst wie ich das meine.

Gruss nach Duisburg
tobie

Nee, so richtig weiß ich nicht wie du das meinst? Dass es mein subjektiver Eindruck ist, hatte ich ja schon gesagt. Einen anderen Maßstab, als mein Gefühl habe ich schließlich nicht.

Wenn du die Betonung auf einen Besuch gelegt hast, da müsste ich dann doch widersprechen. Ich war schon ein bisschen öfter da.  :wink:
Viele Grüße
Heinz

*starlight

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #38 am: 29.08.2004, 15:03 Uhr »
Wir fühlen uns in den USA immer sehr wohl, da es die amerikanische "Freundlichkeit" gibt. Im Restaurant wird man sehr gut bedient. Bei Problemen (Straßensuche etc.) helfen sie einem immer. Wir waren z. B. in einer Vitamin-Bar und ich hatte ein paar Wünsche. Da es mit dem Englischen ein wenig harperte, gab es ein paar Probleme. Doch der freundliche Verkäufer hat sich sehr viel Mühe gegeben, uns zu helfen, mit Erfolg.
Ich bin dafür.
Gruß Starlight

Coming soon: Südostasien AIDA - November 2015

*Binebe

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #39 am: 29.08.2004, 16:17 Uhr »
Hallo,

bin gerade frisch aus USA zurück und kann dazu sagen, dass mir die amerikanische Freundlichkeit sehr, sehr gut gefällt und ich sie jetzt schon vermisse. Wie schon weiter oben erwähnt: lieber eine evtl. oberflächliche (?) Freundlichkeit als gar keine. Wir waren richtig geschockt, als wir am Flughafen in LA bei der Rückreise wieder mit vielen Deutschen zusammen waren - dieses Gedrängel, Gemotze, die Unfreundlichkeit mancher Mitreisenden...
Auch das "Excuse me" z.B. im Supermarkt finde ich toll, bei uns gilt nur der Ellbogen, habe ich manchmal den Eindruck.

Sehr freundliche Grüße,

Sabine
2001 New York - Christmas Shopping
2004 USA - Südwesten
2005 Rundreise Schweden
2006 Rundreise Südfrankreich
2007 Mietwagentour Andalusien
2008 Florida

*Carolina

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #40 am: 29.08.2004, 16:19 Uhr »
Zitat von: Heinz

 Das war hier und da schon Herzlichkeit. Da tat es mir oft leid, dass meine Sprachkenntnisse für eine nette Unterhaltung zu dürftig sind.


Das ist genau das, was mich auch jedesmal ärgert... :oops:


Ein paar Beispiele habe ich auch noch zuzufügen. Wir sind beim letzten Urlaub auf ein unbewohntes Grundstück gefahren, weil man sonst nirgends halten konnte, da unsere Tochter auf dem Rücksitz Zeter und Mordio geschrien hat und wir einfach nachsehen mußten, was los ist. Ein riesiger Pickup fuht vorbei und kam nach 2 Minuten zurück. Wir dachten schon, oh je, der Besitzer will uns jetzt von seinem Grundstück verjagen, aber es war ein junger Mann, der besorgt fragte, ob alles OK sei, oder er helfen könne. Als wir sagten, wir hätten nur wegen der Kleinen anhalten müssen, es wäre alles OK, grinste er und fuhr weiter. So was habe ich hier noch nie erlebt.

Was noch anzumerken  ist, daß Kinder dort allgemein viel freundlicher behandelt werden. An der Kasse vom Publix z.B.hat die "Einpackerin", obwohl wirklich viel los war, in Windeseile einen Luftballon mit Gas gefüllt und unserer Tochter geschenkt, die daraufhin natürlich vor Stolz fast geplatzt ist...
In Restaurants wird man mit Kind nicht gleich schief angeguckt, weil jetzt gleich wieder jemand die Tischdecke dreckig machen will oder ein Glas umschmeißt, so wie das in Deutschland der Fall ist. Nein, es wird unaufgefordert ein Kinderstuhl gebracht, Kindergetränke gibts im Becher mit Deckel, Malsachen werden gebracht und das Kind samt Eltern wird freundlich behandelt.
Die Amerikaner habe eine sehr herzliche Art mit Kindern umzugehen, die vermisse ich hier sehr, die Kleinen werden für voll genommen und direkt angesprochen, also unserer Kleinen gefällt das besser, als wenn sie hier immer nur als Störfaktor angesehen wird.

Also, ob oberflächlich oder nicht ist mir völlig egal, ich finde es sehr schön, wenn man freundlich behandelt wird, eben weil man es hier in Deutschland immer seltener findet.

Caro :D

*tobie

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #41 am: 29.08.2004, 20:07 Uhr »
@ heinz
sorry , mein Fehler. Ich wohlte nur gemeint haben das ich das in keinster Weise irgendwie in einem bösen Ton gesagt habe.
Manchmal kommt ja das geschriebene Wort anders rüber als das gesprochene :wink:


Gruss
tobie

*koelner

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #42 am: 30.08.2004, 11:04 Uhr »
Hallo zusammen....

ich habe dies alles schon vielfach und auf unterschiedlichste Weise kennen gelernt. Die Amerikaner haben eine gewisse Oberflächlichkeit, aber wie bereits gesagt wurde käme bei einer ähnlichen Konstellation in Deutschland erst gar kein Gespräch zustande. Ein "how are you doin´ " ist halt eine Floskel.....mit der ich aber leben kann. Und.....gerade in den USA kommt man mit einem strahlenden Lächeln sehr gut weiter.

Ein Freund hat mir aber einmal einen gravierenden Unterschied erklärt: wir in Deutschland würden einen Freund generell vereinnahmen und für alle Bereiche des Lebens haben wollen - im Gegensatz zu den Amerikanern. Diese hätten z.B. halt Freunde zum Tennis spielen (und sonst halt nichts anderem) oder abendlichen Ausgehen (und dann auch nur diesem)...etc... auch schon mal mehreres - aber halt nicht zwingend, und das sei auch völlig ok so.
Man kann dies nun oberflächlich nennen, aber wenn man genau nachdenkt hat man so sicher nicht weniger Möglichkeiten, seine Zeiten mit Freunden, mit denen man genau das gerade anstehende tun kann und mit denen das auch gut passt, zu verbringen. Ein wie ich finde nicht uninteressanter Aspekt.
Ansonsten schliesse ich mich einigen Meinungen hier an.....ich möchte einen netten Aufenthalt in den USA verbringen und suche nicht zwingend Freundschaften für´s Leben in meinem Urlaub.

Helmut

*Knichus

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #43 am: 30.08.2004, 14:34 Uhr »
Volkers Link "Peach-Coconut-Modell" fand ich sehr interessant und treffend.

Hier nochmal was über cultural differences: "about friendliness and respect"

Germans and Americans have a few different standards regarding what constitutes "politeness". Americans tend to define politeness in terms of "friendliness": smiling, telling "white lies" to avoid hurting people's feelings, pretending to like people even if we don't, saying "Hi, how are you?" whether we really care how they are or not, etc. Germans, however, tend to consider "respect" to be the proper way to show "politeness", and "respect" assumes that the other person wants an honest answer, not some pretty little "white lie". So, if you're really wanting your ego stroked, DON'T ask him, "So, how d'you like my new dress?" You might not like the answer that he gives. Likewise, DON'T EVER say anything to him "just to be nice" if you don't really mean it; he is too likely to take you quite literally at your word and then be terribly hurt later when he finds out that you didn't really mean it.

Direct questions rarely offend Germans (assuming the question isn't too personal), and they're typically more than willing to give straight-forward answers.
Don't try to make too much "chit chat" or "small talk" with him. Most Germans know little or nothing of the art of talking about banal, superficial topics as a way of "breaking the ice" with new acquaintances; that custom belongs to American-style "friendliness" and is not part of German "respect". Germans also often react negatively to the shallow, superficial quality of casual friendships/acquaintanceships in the U.S., and so he might react negatively towards you if you engage in much "light" conversation.
If you're looking for good topics for conversation, try: politics, current events, philosophy, or any subject he's studying in school.
Don't be afraid to voice opinions that might be different from his; if your opinion is at least logical, well-reasoned, and well-informed, he will more likely respect you for having your own mind, rather than be offended by you for having a different opinion.

And if you don’t know much about international politics, news, current events, foreign cultures, etc., then LEARN! FAST! Americans have an international reputation for being extremely ignorant about the rest of the world -- because most Americans are ignorant! Germans, however, usually are not!

*arkinsore

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #44 am: 01.09.2004, 14:18 Uhr »
Angeblich soll sich in den USA auch die Freundlichkeit regional unterscheiden:
Das erzählte mir vor ein paar Tagen der Travel Counsellor Wayne im Colorado Visitor Center an der I - 25 N. Es gäbe in den USA einen Spruch, wonach die Leute westlich des Missouri freundlicher wären. Leider krieg ich den Satz nicht mehr auf die Reihe, aber vielleicht weiß ihn jemand anders.
Zum Thema "How are you" kann ich als Rheinländer auch noch was beisteuern:
Hier wird oft gefragt: "Wie gehts?"
Antwort:"Gut."
Frage: "Und sons?"

Die Antwort zwischen den beiden Fragen ist übrigens beliebig und kann auch "Sch..." lauten, denn "Und sons?" wird sowieso gefragt. Oberflächlichkeit par excellence.