Unsere groooße Tour 2017

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*NähkreisSteffi

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« Antwort #60 am: 13.06.2017, 19:33 Uhr »
Wir waren Anfang September unterwegs.

Seattle bis San Francisco und hatten bis auf den 1. Tag in Seattle und 1 Mal leichten Regen zwischendrin nur Sonne und morgens etwas Nebel am Meer.

*Excalibur

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« Antwort #61 am: 16.06.2017, 05:14 Uhr »
Von der Oregon Coast hatten wir im Vorfeld schon viel Gutes gehört. Dem entsprechend waren wir gespannt, was uns hier erwartet.

Unser erstes Ziel war Cannon Beach und dort das gleichnamige RV Ressort. Das Städtchen erwies sich als reiner Touristenort, da wir aber nicht zur Hauptsaison dort waren, hielt sich der Rummel noch in Grenzen. Der Campground hatte alles, was man sich nur wünschen konnte - inklusive einem kaum genutzten Indoor-Pool. Uns aber zog es an den Strand. Obwohl die Zugänge vielfach "privat" waren, fanden wir schnell den berühmten Haystack Rock und die Needles. Im trüben Wetter machten sie aber nicht viel her. Wir beschlossen, zum Sonnenuntergang noch einmal vorbei zu schauen. Zurück im Städtchen stärkten wir uns mit leckeren Fisch, tranken Kaffee und zum Nachtisch gab es ein feines Eis. Dabei betrachteten wir das muntere Geschehen auf den Straßen.

Mit der Zeit wurde es Abend und auch ruhiger in Stadt. Das Wetter hatte aufgeklart und nun präsentierte sich der Haystack Rock in voller Schönheit (siehe Bilder). Zahlreiche Fotografen hatten sich am Strand versammelt und fotografierten aus allen Positionen und mit allen möglichen Brennweiten.


Bei Sonnenaufgang müsste der Rock noch besser aussehen. Wir stellten unseren Wecker auf 5:00 Uhr und wurden auch pünktlich wach. Aber wieder einmal stand der Wettergott nicht auf unserer Seite. Am Strand angekommen, zeigte sich dieser in tristem Grau. Dumm gelaufen. Ohne ein Wort zu verlieren waren wir uns einig: Zurück zum Wohnwagen und zurück ins noch warme Bett. Wir (ver-)schliefen bis 9:30 Uhr ;-)

Weiter ging es, der Oregon Coast entlang. Sattgrüne, undurchdringlich scheinende Wälder, Felsküste und Dünenstrände wechselten sich ab. Unser Tagesziel hieß Florence. Auf dem Haceta Beach Campground wollten wir für zwei Tage bleiben und die Gegend erkunden. Am Abend gingen wir erst in die Dünen (ganz schön anstrengend die Sandberge zu erklimmen) und dann in die Altstadt.

Das Wetter war weiterhin - ähh - feucht. Wer's nicht glaubt:
https://youtu.be/8n2DNghj9WY

Für den nächsten Morgen hatten wir uns die Highlights am Hyw. 101 vorgenommen. Zuerst zum Heceta Head Lighthouse. Der Leuchtturm liegt in einer abenteuerlichen Bucht, die auf der anderen Seite von der historischen Cape Creek Bridge gerahmt ist. Ein kurzer Weg führt hinauf zum Turm, der auch besichtigt werden kann.


Unser nächster Stopp war die Cape Perpetua Scenic Area. Vom Visitor Center führte uns ein Weg (St. Perpetua Trail, ca. 1,4 Meilen) auf das Plateau eines vor langer Zeit erloschenen Vulkans. Von hier oben, aus immerhin 750 ft. Höhe, hatte man einen herrlichen Ausblick auf den zerklüfteten Strand.

Wieder  auf Meereshöhe angekommen mussten wir uns diesen Strand unbedingt anschauen. Die abfliessende Lava hatte hier, beim Auftreffen auf das Meerwasser, pitoreske Formen angenommen. Die Formationen hießen Devils Churn, Thor's Well oder Spouting Horn. Und jedes Mal, wenn sich die Wellen an der erstarrten Lava brachen, spritzte, brodelte und zischte es heftig. Ich hoffe, die kurzen Videos bringen die Atmosphäre rüber....
https://youtu.be/FhoCedflJdY

Auf der Rückfahrt am Abend "erwischten" wir den Leuchtturm noch einmal in einem anderen Licht.


Weiter in Richtung Süden erreichten wir am nächsten Tag Coos Bay bzw. den Ortsteil Charleston. Der Hauptort gefiehl uns nicht sonderlich - eine typische Hafenstadt. Aber im Charleston Marine RV Park konnten wir es aushalten. Am Abend fuhren wir noch wenige Kilometer um das Cape Arago Lighthouse zur blauen Stunde zu sehen.

Dort machten uns merkwürdige Geräusche neugierig. Wir gingen der Sache nach und fanden auf weiteren Felsen eine Gruppe von 120 - 150 Seelöwen (ohne Übertreibung!!!), die dort lagen und munter vor sich hin blöckten. Leider war es schon zu dunkel um zu fotografieren. Aber schon sie mit dem Fernglas zu beobachten war ein tolles Erlebnis.

Weitere Bilder auf www.USaround.de

*Excalibur

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« Antwort #62 am: 19.06.2017, 08:02 Uhr »
WUNDERSCHÖNER CRATER LAKE

Bevor wir dem Staat Oregon Adieu sagen wollten, stand noch der Besuch des Crater Lake Nationalparks auf unserer To-do-Liste. Wir hatten vorab schon im Internet gelesen, dass die Loop-Road, die rund um den attraktiven See führt, noch gesperrt sei. Auch hier war der enorme Schneefall im letzten Winter der Grund. Vor Ort erfuhren wir, dass am Crater Lake, einer der schneereichsten Regionen der USA, jährlich druchschnittlich über 13 Meter Schnee fallen. Im vergangenen Winter fiel so viel Schnee, wie in keinem Winter der letzten 20 Jahre. (Übrigens ist die Tioga Pass Road im Yosemite NP derzeit auch noch gesperrt!!!)

Egal, mit den Gegebenheiten der Natur müssen wir uns abfinden. Nach einer langen Fahrt durch die Wälder im Süden Oregons erreichten wir am späten Nachmittag den Nationalpark. Erst auf den letzten Kilometern lag noch Schnee. Im Nationalpark selbst waren die Schneemassen schon recht gewaltig. Der Campground war nur teilweise nutzbar. Wir fanden einen freien, annähernd trockenen Stellplatz, der von bis zu 1,50 Meter hohen Schneewänden umgeben war. Wintercamping in der zweiten Junihälfte - Sachen gibt's...

Nachdem wir unseren Wohnwagen soweit aufgebaut hatten, machten wir uns auf die letzten 7 Meilen hinauf zum See. Das legendäre Gewässer empfing uns Grau in Grau:


Nun gut - das war sicherlich noch steigerungsfähig. Im Radio/Internet hatten wir gehört/gelesen, dass das Wetter sich bessern sollte. Wir aßen in er Lodge noch eine Pizza und verkrümmelten uns im gut geheizten Wohnwagen, nicht ohne die Camper zu bemitleiden, die hier bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt im Zelt übernachteten.

Am anderen Morgen warf uns der Wecker um 5:00 Uhr aus den Federn. Draussen war wieder alles Grau in Grau. Also zurück ins Bett. Gegen 7:30 Uhr war es dann nicht der Wecker, sondern Sonnenstrahlen die uns weckten. Dazu strahlend blauer Himmel - innerhalb von 5 Minuten waren wir abfahrtbereit. Und ich denke, es hat sich gelohnt. So präsentierte  sich der Crater Lake an diesem Morgen:


Viele Fotos später fuhren wir zurück zum Visitor Center, dass wir erst freischaufeln mussten


 War nur ein Spaß - der Eingang war natürlich frei. Wir sahen hier einen gut gemachten Film ("Into the deep"), der die Entstehung des Crater Lakes und seine wissenschaftlichen Fakten eindrucksvoll erläuterte. Sehenswert. Die freundlichen Ranger gaben bereitwillig Antworten zu allen Fragen. Allerdings konnten sie nicht sagen, wann der Fährbetrieb zur im Crater Lake gelegenen Insel Wizard Island wieder aufgenommen wird. Das Boot muss zu Saisonbeginn jeweils mit einem Helicopter in den See herabgelassen werden.

 Am Nachmittag fuhren wir wieder an den Lake, machten weitere Fotos und statteten der Crater Lake Lodge einen Besuch ab. Nach einer heißen Schokolade im Schaukelstuhl auf der Terrasse der Lodge (Einmaliger Ausblick!!!) machten wir uns auf, den West Rim Drive soweit es ging zu Fuß zu erkunden.



Am Abend entstand dann noch das folgende Sonnenuntergangsfoto:


Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Mehr noch, wir sind uns einig, noch einmal wiederzukommen. Wenn die Loop-Road freigegeben ist und wenn Wizard Island besucht werden kann. Es gibt noch viel zu entdecken. Nicht in diesem Jahr, aber irgendwann einmal...

*BigDADDY

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« Antwort #63 am: 19.06.2017, 13:27 Uhr »
Mh,

Cape Arago Lighthouse zur blauen Stunde: a dream come true!

 :popcorn:
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*Flying-N

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« Antwort #64 am: 19.06.2017, 14:04 Uhr »
Hm, erinnert mich irgendwie SEHR an unseren Besuch im Nordwesten im Juni 1993... aber so was von! Meterhohe Schneewände, gesperrte Straßen, hohe Berge ganz in Wolken gehüllt - hinterließ bei uns nicht den allerbesten Eindruck, wettertechnisch meine ich.

Tolle Reise und sehr interessanter Bericht ansonsten, lese immer fleißig mit.

Gruß, Nic
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*BigDADDY

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« Antwort #65 am: 19.06.2017, 14:10 Uhr »
Hm, - hinterließ bei uns nicht den allerbesten Eindruck, wettertechnisch meine ich.

Mh,

drei Jahreszeiten, wie wir gelernt haben: last winter, this winter, next winter :wink:
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*Excalibur

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« Antwort #66 am: 23.06.2017, 15:49 Uhr »
WIEDER AN DER KÜSTE - CRESCENT CITY

Heute sind wir in Californien angekommen. Und gleich geht's wieder an die Küste, nach Crescent City. Der Ort erlebte traurige Berühmtheit, als er am 28. März 1964 - nach einem Seebeben vor Alaska - von fünf gewaltigen Tsunami-Wellen überschwemmt und weitestgehend zerstört wurde. Trotz eingeleiteter Evakuierungsmaßnahmen kamen damals elf Menschen ums Leben. Außerdem gibt es hier ein berüchtigtes Hochsicherheitsgefängnis, in dem mehr als 3.000 "schwere Jungs" einsitzen.

Wir finden einen zentralgelegenen Campingplatz gleich am Hafen - nicht unbedingt schön, aber praktisch. Als Erstes besuchten wir das Battery Point Lighthouse, welches nur bei Ebbe trockenen Fußes zu erreichen ist. Die Besichtigung in kleinen Gruppen war sehr interessant und man konnte bis in die (sehr enge) Spitze des Leuchtturms klettern. Herrlicher Ausblick.







Danach schauten wir uns noch das Städtchen an und besuchten die Seehund-Aufzucht-Station. Hier werden verletzte Seehunde wieder aufgepäppelt, bevor sie wieder ausgewildert werden. Leider war die Station bereits geschlossen (Sonntag!), aber wir erfuhren, dass die meisten Verletzungen der Seehunde von streunenden Hunden stammen. Hier aber fühlten sich die putzigen Meeressäuger mit ihren schwarzen Knopfaugen sichtlich wohl...



Für den Abend hatten wir noch einen Abstecher zu einem Aussichtpunkt auf den Klippen geplant - natürlich um Sonnenuntergangsfotos zu machen. Und wen trafen wir da? "Unseren" Leuchtturmwärter, der uns noch vor wenigen Stunden humorvoll durch sein Reich geführt hatte. Wir kamen erneut ins Gespräch, wobei ich ihm erklären musste, wie HDR Aufnahmen funktionieren.... ;-)





*BigDADDY

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« Antwort #67 am: 23.06.2017, 15:55 Uhr »
Mh,

der Küstenabschnitt Oregon/Kalifornien ist seeehr eindrucksvoll wie Eure Fotos zeigen. Er ist mir auch besonders in Erinnerung von meiner Portland-San Francisco Radtour. -
Sagt mal, sind denn auch viele Biker unterwegs?
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*Excalibur

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« Antwort #68 am: 23.06.2017, 17:13 Uhr »
Mh,

der Küstenabschnitt Oregon/Kalifornien ist seeehr eindrucksvoll wie Eure Fotos zeigen. Er ist mir auch besonders in Erinnerung von meiner Portland-San Francisco Radtour. -
Sagt mal, sind denn auch viele Biker unterwegs?

Jep - reichlich! Und die sind perfekt ausgerüstet: Warnweste, Blinklampe und Rückspiegel sowie Gopro am Helm. Angesichts der vielen Steigungen ziehe ich vor jedem Radler (das ist nicht abwertend gemeint ;-) ) den Hut!

*BigDADDY

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« Antwort #69 am: 23.06.2017, 17:23 Uhr »
Angesichts der vielen Steigungen ziehe ich vor jedem Radler (das ist nicht abwertend gemeint ;-) ) den Hut!

Nö,

kommt auch nicht abwertend rüber,  ist eine super Sache, wenn man Richtung Süden unterwegs ist, dann freut man sich auf die Einfahrt nach San Francisco über die Golden Gate Bridge.
Über die nehmt Ihr uns doch auch bald mit, gell?
Aber jetzt freue ich mich mit Euch erstmal auf die Redwoods!!!
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*Excalibur

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« Antwort #70 am: 30.06.2017, 19:12 Uhr »
 Vorab ein dickes „Sorry“ für die Funkstille in den letzten Tagen. Wir haben uns einige Zeit nicht mehr gemeldet. Aber teilweise hatten wir kein Netz auf den Campgrounds und in San Francisco hatten wir ein so volles Programm, das einfach keine Zeit blieb. Nochmals Sorry…

Aber der Reihe nach. Von Crescent City hat es uns nach Redcrest verschlagen, einem kleinen Nest mit nur einer Handvoll Einwohnern, aber einem kleinen beschaulichen Campground direkt am Humbold Redwoods State Park. Schon auf der Fahrt nach Redcrest begrüßte uns eine Herde von etwa zwei Dutzend Elks, (Rotwild) die es sich auf eine großen Wiese am Straßenrand gemütlich gemacht hatten.  Die Gelassenheit der Tiere war schon sehenswert. Aber die riesigen Redwoods verschlagen uns immer wieder die Sprache. Sowohl die gigantischen Ausmaße, als auch ihr Alter, lassen einen klein und mickrig aussehen. Wir fuhren die Avenue of the Giants entlang und informierten uns im Visitor Center über die Eigenheiten der mächtigen, schützenswerten Bäume. Sie sind einfach nur beeindruckend!

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Santa Rosa. Der Ort stand zwar nicht unbedingt auf unserer Wunschliste, aber in San Francisco war am WE die Pride Parade und aus diesem Grund war es schier unmöglich einen Stellplatz in und um SF herum zu bekommen. Von hier aus besuchten wir das Napa Valley und sahen uns die Winery von Francis Ford Coppola an (leider etwas überteuert und Schicky-Micky). In Calistoga fanden wir auf Empfehlung des Visitor Centers ein nettes Restaurant, was auch nicht unbedingt billig, aber seinen Preis wert war - guter Service und gute Essen! Es war heiß, sehr heiß - das Thermometer zeigte bis zu 38 Grad an. Wir schauten uns im sehenswerten California Culinary Institute of America in St. Helena um und stockten schließlich in Napa unsere Weinvorräte auf.

Für den folgenden Tag war daher Erholung und Abkühlung angesagt. Der Strand von Bodega Bay war unser Ziel. Während uns in Santa Rosa noch 36 Grad quälten, sank die Temperatur an der Küste auf 26 Grad. Das Wasser hatte gefühlte 16 Grad - Brrrr. Aber Sonne, Wind und Meer - dazu ein leckeres Picknick - was will man mehr? Es war toll!!! Auf dem Rückweg suchten wir in Bodega die letzten verbliebenen Gebäude aus „Die Vögel“ an. Immerhin wurde der Film vor fast 50 Jahren gedreht - eine lange Zeit…

Auch in Sacramento, unserer „Heimat“ für die nächsten drei Tage, herrschten extreme Temperaturen von fast 40 Grad. Wir schauten uns in der Altstadt um, besuchten das Capitol, fanden einen Bayerischen Biergarten, in dem es neben bayerischem Bier auch Früh Kölsch gab, und aßen in Mel’s Diner (American Graffiti) standesgemäß zu Abend.







Am nächsten Tag ging es zum legendären Highway 49. Vorher kauften wir in einem Country Store frisches Baguette, homemade Dip und leckere Marmelade. Wieder war ein Picknick geplant. Am Ende blieben wir im schönen Placerville, das früher Hangtown hieß, hängen. Hier waren die Straßen für den Verkehr gesperrt, da für den Abend ein Bierfest mit Livemusik geplant war. Für 45$ konnte man so viel trinken, wie man wollte (konnte). Über ein Dutzend Brauereien waren am Start - vermisst haben wir den Stand der Anonymen Alkoholiker. Da wir aber mit dem Auto unterwegs waren (und auch wegen der Hitze), schauten wir uns das feuchtfröhliche Spektakel nur "passiv" an. 





Die Hitze war immer noch (fast) unerträglich und lähmend. Wir fuhren in eine klimatisierte (!!!) Mall, aßen chinesisch und schlemmten anschließend noch in der Cheesecake Factory (ohne die Kalorien zu zählen). Es war ein „fauler“ Tag. Abends räumten wir noch ein wenig auf, da es morgen nach San Francisco gehen sollte. 

Hier schon mal ein Vorgeschmack:


Weitere Bilder wie immer auf www.usaround.de

*BigDADDY

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« Antwort #71 am: 01.07.2017, 14:16 Uhr »
Mh,

dass nicht immer Internet vorhanden ist, verzeihen wir gern, um so besser dann von Euch zu lesen!
Ihr seid nicht die Eins weiter runter gefahren, wie ich rückschliessen kann aber die Costal Redwoods habt Ihr gesehen, bei Leggett ins Binnenland gefahren?
Freu mich wie Bolle auf San Francisco!

Und falls Du noch ein paar Baum Bilder findest :daumen:
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*NähkreisSteffi

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« Antwort #72 am: 01.07.2017, 17:31 Uhr »
Super Bild der Golden Gate  :respekt:

San Francisco ist auch eine meiner Lieblingsstädte, ich freue mich schon auf mehr Bilder.

Euch weiterhin so viel Spaß!

*Excalibur

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« Antwort #73 am: 01.07.2017, 17:54 Uhr »
Mh,

dass nicht immer Internet vorhanden ist, verzeihen wir gern, um so besser dann von Euch zu lesen!
Ihr seid nicht die Eins weiter runter gefahren, wie ich rückschliessen kann aber die Costal Redwoods habt Ihr gesehen, bei Leggett ins Binnenland gefahren?
Freu mich wie Bolle auf San Francisco!

Und falls Du noch ein paar Baum Bilder findest :daumen:

Mit meinen Baumbildern bin ich nicht ganz zufrieden. Hab sie nicht richtig ins Bild setzten können :D und es war auch schon etwas dunkel.
Aber es kommen ja noch Kings Canyon und der Yosemite NP. Da werd' ich dann an Dich denken...

*BigDADDY

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« Antwort #74 am: 01.07.2017, 18:03 Uhr »
Mh,

das mit nicht so richtig in Szene setzen ging mir bei den Riesenbäumen auch so. Letztlich waren nur die umgekippten Stämme einigermassen erklärend. Aber das Erlebnis zählt.
PS: durch den Drive-through tree hättet Ihr auch nicht gepasst...
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