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Vielen Dank für euren Bericht, absolut geniale Bilder. Ich bin echt kein Yellowstone-Fan, aber die Bilder sind in jeder Hinsicht wirklich toll.
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Reiseberichte USA & Kanada / Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Letzter Beitrag von finge42 am 17.02.2019, 19:39 Uhr »
11. Tag: 22.08.2018      

„The home fire`s burning, the kettle`s almost boiling, but the master of the house is far away“ - Thick as a brick, Jethro Tull


Homer - Seward


Bei wunderschönem Sommerwetter verabschieden wir uns von Kathy und ihrem lecken Rhabarberkuchen, den wir zum Frühstück verdrückt haben.





Die Fernsicht ist überragend, so dass wir uns nochmals lange am Anchor Point aufhalten. Mount Iliamna und Mount Redoubt auf der anderen Seite des Cook Inlet strahlen in der Morgensonne um die Wette.











Irgendwann reißen wir uns los und fahren weiter. Am Anchor River sieht es total friedlich aus.





Anschließend geht es auf den Highway, doch auch von dort aus gibt es viele weitere Aussichtspunkte, die wir allesamt anfahren. Oftmals können wir ganz allein die beeindruckende Kulisse in prallem Sonnenschein bestaunen.








Außerdem sehen wir unterwegs einige Tiere …








… und außergewöhnliche Gebäude.








In Soldotna biegen wir vom Sterling Highway ab und fahren bis zum Bluff Viewpoint in Kenai. Auch das lohnt sich fototechnisch sehr.











Dann muss es weitergehen, denn der Weg ist noch lang. Trotzdem fahren wir nochmals über die Skilak Lake Road. Heute zeigen sich leider keine Bären, dafür ist die Aussicht auf den Skilak Lake aber wesentlich besser.








Den Kenai Lake erreichen wir über ein kurzes Stück der Quarz Creek Road.





An der Tern Lake Junction fahren wir Richtung Süden auf die andere Seite der Kenai Halbinsel, nach Seward.

Nach längerer Fahrt halten wir wieder an, um am Liliy Pad Lake nach Elchen Ausschau zu halten. Leider umsonst, aber die Landschaft entschädigt.








Endlich erreichen wir die Adresse unserer Unterkunft und freuen uns schon auf das Sofa. Vor Ort steht ein Pkw mit geöffneter Heckklappe auf dem Hof, die Schlüssel stecken in der Haustür und wir hören Musik aus dem Innern. Es gibt keine Klingel, also klopfen und rufen wir. Rein trauen wir uns nicht, über „Private Porperties“ gibt es ja so allerlei Geschichten. Unser Kopfkino ist an, das Handy funktioniert nicht und wir wissen nicht weiter. Vielleicht gibt es nebenan Hilfe? Wir trauen uns auf ein „Guests only“-Gelände mit kleinen Hütten und klopfen dort, wo es nicht nach Touristen aussieht. Ein netter junger Mann, noch im Angleroutfit und vielleicht ein bisschen angetrunken oder high, kann uns nicht helfen, weiß aber, wen er fragen muss. Die nächste Tür geht auf und wir können einen kurzen Blick hineinwerfen. Uns wird Angst und Bange, als wir den echten Alaska-Style erkennen. Frank war es als „Kolonieblag“ aus dem Ruhgebiet gewohnt, in ungeheizten Zimmern aufzuwachsen, aber diese Hütte ist noch ein bisschen einfacher, kleiner und dunkler. Heraus kommt jedoch ein sehr netter älterer Herr, Cliff. Er erklärt sich sofort bereit unseren Vermieter, Terry, anzurufen. Terry behauptet, uns informiert zu haben und gibt uns die Details für die Unterkunft. Wir sollen ruhig schon mal rein gehen, er sei noch fischen. Bevor wir uns zurück zu unserer Unterkunft begeben, unterhalten wir uns noch ein wenig mit Cliff, vollständig Captain Cliff Chambers, über das Leben und die Jahreszeiten in Alaska: Winter und "construction time“. Wieder mal hatten uns der erste Eindruck und das Äußere getäuscht! Trotz aller Geschichten und Warnschilder sind die Menschen unglaublich hilfsbereit und freundlich. Zum Abschied gibt uns Cliff noch seine Karte: Für den Fall, dass wir doch noch eine andere Unterkunft brauchen, stünden seine „Misty "C" Cabins“ bereit. Wir sind richtig verlegen.
Danach beziehen wir endlich unsere Unterkunft. Dort finden wir auch Terrys Nachricht, nämlich am Kühlschrank. Kaum haben wir alles verstaut, ist Terry auch schon da und gibt uns noch einen Restauranttipp gleich um die Ecke. Dort beschließen wir den Abend.








Zum Abschluss gibt es noch ein Foto der umliegenden Berge im letzten Sonnenlicht.







Resurrection River Rentals, 320 € für zwei Nächte
Gefahrene Meilen: 220
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Reiseberichte USA & Kanada / Antw:Drei Wochen durch den Südwesten der USA
« Letzter Beitrag von partybombe am 17.02.2019, 09:45 Uhr »
Zuerst einmal einen Gruß und ein Dankeschön für die ersten Zeilen. Ich verstehe allerdings nicht, warum Du dich nicht gleich anmeldest und vorstellst, zumal im „Erlebnis Erde“ bereits alles da ist - das wäre doch viel persönlicher..........
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Chat, Grüße und Unterhaltung / Antw:Morgengruß
« Letzter Beitrag von partybombe am 17.02.2019, 09:22 Uhr »
Frankfurt meldet Nebel bei null Grad, es soll wieder Sonnenschein geben
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Chat, Grüße und Unterhaltung / Antw:Morgengruß
« Letzter Beitrag von nypete am 17.02.2019, 09:08 Uhr »
Guten Morgen,

klarer, wolkenloser Himmel, Reif und alles bei 0 Grad.

Schönen Sonntag.

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Chat, Grüße und Unterhaltung / Antw:Morgengruß
« Letzter Beitrag von Heiner am 17.02.2019, 07:30 Uhr »
Moin!

Wir haben zur Zeit in Hamburg 4 Grad,
Südostwind 5 km/h und es ist leicht bewölkt.
Wünsche Euch einen schönen Sonntag.

Gruß Heiner
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Reiseberichte USA & Kanada / Antw:Drei Wochen durch den Südwesten der USA
« Letzter Beitrag von ErlebnisErde am 16.02.2019, 22:18 Uhr »
Sorry, irgendwas ist mit den Bildern schief gelaufen. Da ich als Gast nicht editieren darf, poste ich einfach mal den Link zu unserem Reisebericht auf unserer privaten Homepage. Da gibt's jede Menge Fotos aus SFO (und darüber hinaus). Ich hoffe, das kollidiert nicht mit den Foren-Regeln.  :oops:

www.erlebniserde.de
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Reiseberichte USA & Kanada / Drei Wochen durch den Südwesten der USA
« Letzter Beitrag von ErlebnisErde am 16.02.2019, 22:11 Uhr »
In den kommenden Wochen nehmen wir euch mit auf eine Rundreise durch den Südwesten der USA. Wir haben den ganzen Roadtrip komplett in Eigenregie geplant und Unterkünfte, Flüge, Unternehmungen usw. separat und selbst gebucht. Das spart erstens eine Menge Kosten und ermöglicht euch zweitens eine hundertprozentige Flexibilität. Nun aber genug der Vorrede und hinein ins Abenteuer USA Südwesten. 

Ankunft in San Francisco

Nach einer kurzen Zwischenlandung in Vancouver kamen wir am 5. Mai 2018 gegen 16 Uhr müde, aber sehr gespannt in San Francisco an. Am Flughafen galt es zunächst, den Mietwagen abzuholen. Hier solltet ihr standhaft bleiben: Die Verleiher werden mit Sicherheit probieren, euch ein Upgrade aufzuschwätzen. Wir blieben jedoch bei unserem VW und waren vollauf zufrieden damit. Das Navi nahmen wir übrigens von zu Hause mit. Auf der Fahrt vom Airport hatten wir reichlich Gelegenheit, uns mit den Verkehrsregeln im Land der grenzenlosen Möglichkeiten vertraut zu machen. Beispielsweise dürft ihr in den Vereinigten Staaten an Ampeln auch bei rot rechts abbiegen. Tut ihr das nicht, riskiert ihr ein wüstes Hupkonzert. Daran muss man sich gewöhnen. An Kreuzungen ohne Ampeln gilt nicht etwa „rechts vor links“, sondern „Wer zuerst kommt, malt zuerst.“



Presidio und Palace of Fine Arts

Wir hatten uns im Vorfeld aufgrund der zentralen Lage und des kostenlosen Parkplatzes für das Lombard Plaza Motel als Unterkunft entschieden. Bereut haben wir dies nicht! Nachdem wir unser Gepäck im Hotel verstaut hatten, unternahmen wir um 18 Uhr einen 15-minütigen Spaziergang zum Presidio Park. Von dort habt ihr einen exzellenten Blick auf die Golden Gate Bridge und Alcatraz Island. Wir hatten das Glück, hier einen schönen Sonnenuntergang direkt an der Bay zu erleben. Welch eine Begrüßung! Zudem befindet sich direkt daneben der Palace of Fine Arts, den man sich auch gut anschauen kann. Nachdem wir kurz zuvor in Rom und Paris waren, haute uns das Bauwerk nicht vollkommen um, aber sehenswert ist es dennoch. Anschließend liefen wir zurück zum Hotel – allerdings nicht ohne uns noch einen ersten Burger in den Staaten zu gönnen. Dazu gab es Eistee – wovon ihr euch in jedem Restaurant kostenlos so viel nachschenken lassen könnt, wie ihr möchtet.



Golden Gate Park

Am Morgen des zweiten Tages machten wir uns zeitig auf den Weg zum Golden Gate State Park. Mit dem Bus benötigt ihr dafür etwa eine Viertelstunde. Der Park ist einer der größten in den gesamten Staaten. Überrascht waren wir, wie viele Tiere dort mitten in der Großstadt leben: Reiher, Schildkröten, Eichhörnchen und viele weitere trafen wir bei unserem Spaziergang. Wir schenkten uns sämtliche Bereiche, die Eintritt kosten: Für den Japanese Tea Garden, Botanical Garden & Co. müsst ihr jeweils 10 $ berappen. So große Garten-Fans sind wir dann doch nicht. Und auch so könnt ihr einiges sehen. Besonders gut hat uns der Rundweg um den See und zum Wasserfall sowie einer japanischen Rundhütte gefallen.



Hippies und Painted Ladies

Danach machten wir uns auf den Weg zum ehemaligen Hippieviertel Height Ashbury. Mangels Zeit fuhren wir nur mit dem Bus hindurch und gingen nicht shoppen. Dort gibt es zahlreiche kleine Läden und jede Menge Street-Art zu sehen. Unser eigentliches Ziel waren die Painted Ladies. Dabei handelt es sich um bunte viktorianische Häuser, die bereits in zahlreichen Filmen zu sehen waren. Aus dem gegenüberliegenden Park habt ihr zudem einen sehr schönen Blick über die Dächer von San Francisco und die Bay – wenn es das Wetter zulässt.



Hinter Gefängnismauern

Ganz früh am folgenden Morgen brachen wir zum Pier 33 am Hafen auf. Die drei Kilometer legten wir zu Fuß zurück. Wir hatten bereits lange im Vorfeld Karten für die Tour nach Alcatraz gebucht – was wir euch dringend empfehlen wollen! Wenn ihr mit dem ersten Schiff auf die Insel fahrt, habt ihr deutlich mehr Ruhe als zur Mittagszeit. In diesem Zusammenhang noch ein weiterer Tipp: Wir blieben nach der Ankunft auf Alcatraz Island nicht bei dem Ranger stehen, der eine Einführung in die Geschichte gab, sondern stürmten gleich zum Zellenblock. Obwohl noch nicht geöffnet war, ließ uns der junge Wachmann, als er unsere Spiegelreflexkameras sah, bereits hinein. „Ich gebe euch 15 Minuten Zeit, bevor ich für die anderen öffne“, meinte er. Wir waren extrem dankbar, konnten wir doch so Fotos ohne Menschenmassen machen und zugleich in die besondere Atmosphäre dieses Ortes eintauchen. Bevor er die anderen Besucher hinein ließ, kam der Angestellte nochmals zu uns und zeigte uns einen Hinterausgang, durch den wir auch die restlichen Bereiche wie den Gefängnishof, den Garten und das Haus des damaligen Gefängnisdirektors vor den anderen Touristen erkunden könnten. Was uns überraschte: Keinesfalls haben wir im Vorfeld so viele bunte Pflanzen und eine derart ausgeprägte Vogelpopulation erwartet. Auch der Blick auf die Skyline von San Francisco ist toll! Wie krass muss das bitte für die Inhaftierten gewesen sein?!?



Pier 33, Fisherman’s Wharf und Cable Cars

Etwa anderthalb Stunden verbrachten wir auf Alcatraz Island, ehe es mit dem Boot zurück in den Hafen ging. Danach steuerten wir das Pier 39 an, wo wir in einer Strandbar zu Mittag aßen und den dort in großer Zahl lebenden Seehunden einen Besuch abstatteten. Es folgte ein kurzer Abstecher zum quirligen Fisherman’s Wharf. Hier waren zahlreiche Straßenmusiker unterwegs. Außerdem hat hier eine Cable Car Linie ihren Ausgangspunkt. An der Haltestelle wurden wir zunächst Zeuge, wie ein Fahrer das kultige Gefährt von Hand wendete. Anschließend stiegen wir ein und ließen uns über steile Straßen nach Chinatown kutschieren (14 $). Dort gefiel es uns nicht! Die Menschen waren sehr unfreundlich, was man aber vielleicht bei der Touri-Anzahl, die hier durchgeschleust wurde, auch verstehen kann.



Lombard Street

Die Lombard Street kennt ihr sicherlich aus Spielen wir GTA oder diversen Filmen. Die wohl kurvigste Straße der Welt ist nur einen Spaziergang von Chinatown entfernt. Also nahmen wir das mit. Lange aufhalten müsst ihr euch aber hier nicht. Danach liefen wir die Lombard Street entlang zurück zu unserem Motel – was sich mehr zog als erwartet. Vielleicht lag es aber auch an unseren inzwischen müden Beinen, dass die 1,5 km so endlos erschienen…



Golden Gate Bridge

Danach stand noch das größte Highlight der Bay Area auf dem Programm: die Golden Gate Bridge. Nachdem wir uns ein wenig im Hotel ausgeruht hatten, fuhren wir mit dem Auto über die Golden Gate Bridge auf die andere Seite der Bucht. Vorsicht: Hier gibt es ein Mautsystem! Ihr müsst euch auf einer Internetseite registrieren und dort binnen 24 Stunden die 7 $ Maut zahlen. Tut ihr dies nicht, wird es teuer! Das ist kein großer Akt, man muss es nur wissen.

Der offizielle Viewpoint, den ihr stadtauswärts direkt nach der Brücke auf der rechten Seite findet, stellt nicht die beste Möglichkeit da, die Golden Gate Bridge per Kamera ins Visier zu nehmen. Viel besser gefiel uns der Blick von der Battery Spencer in den Marin Headlands. Dorthin gelangt ihr, wenn ihr kurz nach dem Viewpoint rechts abbiegt und der Beschilderung folgt. Das ist wirklich kein Hexenwerk! Wenn ihr einen Parkplatz bekommt, dürft ihr euch auf das klassiche Postkartenmotiv von der Golden Gate Bridge freuen. Eine dritte Variante entdeckten wir selbst, als wir einfach auf gut Glück durch die Gegend cruisten. Navigiert einfach zum Presidio Yacht Club und wandert ein bisschen in der Horseshoe Bay umher. Von dort habt ihr die Golden Gate Bridge von unten im Blick. Bonus: Ihr seid fast ganz alleine dort unten und trefft höchstens ein paar Einheimische.



Weiter geht es demnächst mit der Fahrt über den Highway 1 in Richtung Los Angeles. Danach nehmen wir euch mit in den Joshua Tree Nationalpark, zu den Canyons nach Arizona und Utah, nach Vegas, ins Death Valley, die Sierra Nevada und den Yosemite Nationalpark. Wir hoffen, ihr habt Lust, mitzureisen...
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Chat, Grüße und Unterhaltung / Antw:Morgengruß
« Letzter Beitrag von partybombe am 16.02.2019, 14:14 Uhr »
In Frankfurt ist es wieder sonnig bei15 Grad
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Flüge & Airlines / Antw:Airbus stellt Produktion des A380 ein
« Letzter Beitrag von lonewolf81 am 16.02.2019, 12:11 Uhr »
Natürlich geht es ums Geld und von einem durch den Steuerzahler subventioniertes Unternehmen kann man auch erwarten, dass es Flugzeuge nicht nur aus Liebhaberei baut. Ich mag den A380 auch, aber der Fokus auf die "Hub-to-Hub Strategie" war eine unternehmerische Fehleinschätzung und die muss man sich dann auch irgendwann eingestehen.
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