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Zusammenfassung

Autor: rookie
« am: 14.11.2008, 12:14 Uhr »

Hallo Zimmerfrau,

bin zwischendurch dummerweise mal aus dem Auto gefallen und konnte nicht mehr bei euch sein. Habe jetzt aber alles aufgeholt und muss sagen, es hat richtig Spaß gemacht deinen Bericht zu lesen (auch ohne Statistik oder vielleicht gerade deshalb).

Danke dafür...

Gruß Gerd
Autor: zimmerfrau
« am: 06.11.2008, 08:50 Uhr »

danke für das lob,

das hat mir sehr gut getan. denn als newbie (bin ich ja jetzt nicht mehr :wink:) habe ich mich erst mal einarbeiten müssen. ich habe viel gelernt dabei und falls ich mal wieder einen bericht hier schreibe, dann wird der natürlich auch noch etwas professioneller. so mit meilenangaben und karten und kosten und, und, und.
wenn ich es noch schaffe mich endlich an die trockene materie zu setzen, dann gibt es noch ein paar fakten nach. z.b. die kosten der reise usw

lg zimmerfrau

 :winke: :zwinker:
Autor: knutshome
« am: 05.11.2008, 19:35 Uhr »

Vielen Dank für den tollen Bericht.
Hat mir sehr gut gefallen.
Hoffe, dass ihr doch noch öfter in die USA reist und nicht wieder solange wartet :-)

Viele Grüsse
Carmen
Autor: mannimanta
« am: 05.11.2008, 17:41 Uhr »

Vielen Dank für diesen abwechslungsreichen Reisebericht.
Ich weiß, wieviel Arbeit das ist. Aber es macht ja auch Spaß, gelle...? :wink:

Da ihr ja nun den Westen und Florida kennengelernt habt:
Wie fällt die Bewertung aus?
Das nächste Mal wieder in den Westen oder lieber nach Florida?
Die Antwort kann ich mir eigentlich denken...

Gruss,
Manni
Autor: Palo
« am: 04.11.2008, 23:41 Uhr »

Das war eine tolle Reise. Danke fuer den lustigen Bericht!
Autor: carovette
« am: 04.11.2008, 22:03 Uhr »

Liebe Zimmerfrau,

danke, dass wir an euren Erlebnissen teilhaben durften. Es war immer wieder toll, von euren Erlebnissen, die so hautnah, spannend und lustig erzählt wurden, unterhalten zu werden.

Ich hoffe, dass dies nicht euer letzter Urlaub im Westen war - dort warten ja noch so viele schöne Ecken.

Vielleicht liest man sich hin und wieder hier im Forum.

liebe Grüsse von Caro - die mitten in der neuen Tourplanung steckt...... :D
Autor: zimmerfrau
« am: 04.11.2008, 21:33 Uhr »

Abflug Miami - Frankfurt :rotor:

Irgendwie mag ich diesen letzten Tag gar nicht abfassen, weil ich dann ja wohl wirklich wieder Zuhause angekommen bin. Nun denn es muss aber mal sein. Vielleicht schaffe ich es ja noch dann eine anständige Routenkarte einzufügen und ein paar zähl-und messbare Fakten, wie Meilen/Kilometer, Benzinverbrauch ect.

Ich habe das allerdings nicht sehr akribisch aufgelistet und deswegen wird das schwierig werden.

Nun denn: Abreisetag

Wir genossen zum letzten mal das gute Frühstücksbuffet im Riu Florida Beach, machten noch ein paar Sunrisefotos, schließlich muss man/frau das mit dem knipsen auch langsam auslaufen lassen, und verbummelten den letzten Vormittag. Ich kaufte noch einige amerikanische Süßigkeiten, nicht weil die so gut sind, sondern einfach weil alles was neu und anders ist immer gut ankommt.

Eine amerikanische Austauschschülerin hat mir mal erzählt sie vermisse die Oreokekse so sehr. Also hab ich mal ein paar Sorten gekauft, sind nicht mal so gut wie unsere Prinzenrolle aber dafür schwarz mit weißer oder anlässlich von Halloween mit oranger Füllung.

Unser Flughafen Shuttle war für 12:00 Uhr gebucht, bei der TUI Tante, und kostete 18,-- US Dollar pro Person. Am Flughafen ging es recht gemächlich zu, im Vergleich zu Las Vegas. Bei der Lufthansa war die Schlange auch nicht zu lang, doch als wir endlich an der Reihe waren dauerte es und dauerte. Der junge Mann tippte und guckte und tippte und guckte, auf unsere E-Tickets natürlich. Auf meine Rückfrage ob etwas nicht in Ordnung sei, meinte er er finde nur meinen Mann und mich nicht als gebucht.

Na prima, mit United hatten wir nirgends Probleme und nun die Lufthansa und schon geht es los. Es dauerte geschlagene 45 Minuten und 3 verschiedene LH Mitarbeiter bis wir endlich einchecken konnten. Schuld war wohl allerdings nicht die Lufthansa sondern die United. Als diese nämlich unseren ursprünglich gebuchten Flug Las Vegas via Denver nach Miami gestrichen hatten und ich über Chicago umgebucht wurde, da muss der Mist passiert sein. Letztendlich hatten sie für Herbert 2 Ticketnummern und für mich keine.

Ich wollte aber bitte, bitte auch nach Hause. Miami ist nicht mein Traum, wenn schon dann lieber wieder zurück nach Utah oder Arizona. Also nach Rücksprache mit United konnte ich schließlich auch wieder über eine Ticketnummer verfügen und bekam eine Bordkarte und mein Gepäck los.

Unsere letzten Dollars fielen einem Bier und einem Imbiss für uns beide zum Opfer und dann konnte es losgehen. Wir starteten mit 40 Minuten Verspätung, kamen aber auf Grund von kräftigem, wackeligem Rückenwind trotzdem pünktlich in Frankfurt an. Was gab es denn eigentlich zum Essen ? Hab ich schon fast wieder vergessen, Hühnchen oder Spagetti mit Tomatensoße. Aber an die Filme kann ich mich beim besten Willen jetzt nicht mehr erinnern.

Hier noch ein paar Bilder:

Sunrise



Downdown Miami aus der Luft



Der Venetien Causeway aus der Luft



und schließlich Miami South Beach







In Frankfurt haben wir dann noch etwas ganz tolles geschafft. Verlaufen gehörte auf dieser Reise wohl einfach zum Programm. Also wir verpassten doch glatt den rechten Ausgang um unsere Koffer abzuholen. Ist mir auch noch nie passiert. Wir landeten im Baggage Claim B und da kamen lauter Koffer aus Asien an und nix aus Miami. Die kamen nämlich im B.Claim C an, wo auch wir eingetroffen waren.

Echt klasse, wenn man/frau dann endlich ohne Koffer draußen ist, geht es nur über eine erneute Ausreise inklusive Sicherheitscheck wieder rein um an das korrekte Band zu gelangen.
 :bang: :bang: :bang:

Ich war eigentlich schon so groggy genug. Aber was solls, nicht jeder kann von sich behaupten innerhalb von 30 Minuten 2 mal in Deutschland eingereist und einmal ausgereist zu sein.  :lachen07: :respekt:

Endlich wieder mit unserem vollzählig eingetroffenem Gepäck vereint, es hatte schon einsame Runden im Kreise von fremdem, Nichtmiamigepäck gedreht, ging es zu Europcar. Dort holten wir unseren reservierten Mietwagen, diesmal leider kein so schöner Jeep Cheeroke sondern nur ein labbriger Opel weiß-der-teufel was für ein Model.

Also die Heimfahrt bestritt mein bester Chauffeur, denn mir fielen ständig die Augen zu. Ab und zu linste ich nach draußen und freute mich über die schönen Herbstfarben und das nebelige grau. Ja ehrlich, ich kann das. Bin doch schließlich ein Dezemberkind und liebe den Herbst und den Winter. Doch einige Wochen im Jahr könnte ich schon im Westen der USA verbringen.

Diese Reise sollte ja nur ein in Memoriantour sein, ob es dabei bleibt? Ich könnte mir das schon noch öfter vorstellen.  :zeltfeuer: :pferd:

Mal sehen was die Zukunft so parat hat für 2 sich notorisch verlaufende Exemplare wie uns.

Ich möchte auch noch Danke sagen für die vielen Informationen die ich während der Vorbereitung unserer Reise diesem Forum entnehmen durfte, wir hätten vieles nicht gesehen und wären nie nach Hob Goblins Playground/Little Finland oder in die Coyote Buttes South gekommen. Diese Reise war ein tolles Erlebnis.


Zimmerfrau
Autor: zimmerfrau
« am: 01.11.2008, 11:09 Uhr »

12.10.08 Miami Beach South Beach zu Fuß

da Fahrrad kaputt und keinen Besen dabei  :x

Riu Frühstücksbuffet gestärkt und ohne männlichen Schutz machte ich mich auf die South Beach und den Ocean Drive und das Art Deco Viertel noch etwas zu erkunden. Der männliche Schutz wäre nicht sonderlich effektiv gewesen da er leichte Defekte aufwies. Will heißen meine bessere Hälfte litt zunehmend unter seltsamen Hüftschmerzen, welche die Bewegungsfreude ziemlich eingrenzten.

Da ich aber keine Beachbratwurst bin machte ich mich auf die Söckchen. Wetter war wieder ausnehmend gut, eben sonntäglich. Außerdem fand ich das das Shopping bisher absolut zu kurz gekommen war und da dringend Abhilfe geschafft werden musste. Na und shoppen ohne herzi doch mit Creditcard ist doch einfach genial.

Also erst mal schön den Beachwalk Richtung Süden:







irgendwo ab hier zog es mich dann zur Collins Av. zwecks Creditcardnutzung. Ich kam auch am Ritz Carlton vorbei und habe mir fest vorgenommen, sollte ich jemals wieder nach Miami kommen, dann will ich doch dort logieren.  :zwinker:



Die Credit Card wurde dann doch nicht so sonderlich strapaziert, ich kaufte meinem Sohn noch eine supergeile Badebermuda und meinem hüftgeschädigten herzi ebenfalls, ein paar Souveniers und das wars dann auch schon. Ich glaube mir war es einfach zu kalt in den gefrierschrankklimatisierten Geschäften.

Dies war das günstigste Parken welches mir auf dem Weg begegnet ist. Der Oktober ist wohl auch eine eher ruhige Zeit in Miami obwohl das Riu stets gut belegt war solange wir dort waren.



Die Zeit wird wohl auch genutzt um alles wieder etwas aufzupolieren. Mir sind recht viele Baustellen aufgefallen. 





Ich bin dann wirklich fast bis ganz zum letzten Zipfel von Miami South Beach gelatscht, der Strand war an diesem Tag relativ gut bevölkert, es war ja schließlich auch Sonntag.



Dieses Baywatch Häuschen hatte es mir besonders angetan, selbst bei trübem Wetter stimmungsaufhellend.



Und dann war da noch der Nikki Beach Club, ja hier könnte ich mir auch mal 3 1/2 Stunden die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. War aber gerade nix los.



wenn das mal nicht einladend aussieht?







So langsam wurden meine Füße aber müde und mein Fotoakku ebenfalls, also machte ich mich auf in die Collins Av., denn von dort wollte ich mal wieder etwas Bus fahren. Leider fahren Sonntags scheinbar weniger Busse oder ich hatte wenigstens das Gefühl, denn meine Linie kam einfach nie und nach dem ich eine recht ungeduldige Person bin, latschte ich halt immer weiter. Ein Stückchen konnte ich dann aber doch noch mit dem Bus zurücklegen und meine Füße dankten es mir.

Den restlichen Tag haben wir dann leidlich vergammelt, mit Koffer packen und Rum hängen :pepsi: :urlaub:
Abends genossen wir noch ein italienisches Abendessen in einem Lokal in der Nähe unseres Hotels, war nicht schlecht aber auch nicht sonderlich erwähnenswert. Und dann  :schlafen:

Morgen geht es in den Flieger nach Hause.

zimmerfrau



Autor: zimmerfrau
« am: 30.10.2008, 19:51 Uhr »

11.10.2008 Miami Beach - Bikedamage on the way to Kay Biscayne

Dieser Tag begann genauso spannend wie die letzten Tage, nämlich mit  :zaehne: :klo: :essen:
Dann haben wir unsere Bikes geschnappt und ab ging es die bereits getestete Route Richtung Miami Down down. Natürlich wieder über den Venetien Causeway, da der nur von wenigen Autos befahren wird.
 
Diesmal hatten wir auch das Glück oder Pech, je nachdem wie man/frau es sieht, das wir an 2 Stellen warten mussten, weil die drawbridges für Boote geöffnet wurden.



Der Venetien Causeway ist eine gebührenpflichtige Verbindung von Miami Beach nach Miami Down down für Autos, deshalb ist dort wohl auch nicht so viel Verkehr und deshalb ist hier auch die Bikeroute. Jogger sind hier auch viel unterwegs. Hier könnt ihr die Mautstelle sehen:




Wir brauchten ungefähr eine Stunde vom Riu Florida Beach bis zum Hafen von Miami. Dort liegen wohl immer irgend welche großen Kreuzfahrtschiffe vor Anker, denn ab und bis Miami beginnen ja ganz viele Karibikkreuzfahrten.



Vor den schönen Villen an denen es vorbeigeht liegt jeweils so ein mehr oder weniger kleines Bötchen um mal schnell die Brötchen vom Bäcker zu holen.  :nixwieweg:




Bevor man zum Hafen und nach Down down kommt, geht es an der American Airlines Arena vorbei. Da war groß Tina Turner angekündigt, leider für einen Termin nach unserer Abreise, die Rockröhre hätte ich mir gerne mal reingezogen.

Wir fuhren dann durch den Bayfrontpark und am Wasser entlang, bis der Miami River das nicht mehr zuließ.



Über die Brickell Bridge überquerten wir diesen dann und arbeiteten uns die Brickell Av. nach Süden runter. Dieses Bild ist von der Brücke aus geknipst.



Die Route führte dann wohl durch den Miami Financial District, denn hier reihte sich ein Bankenhochhaus ans andere. Toller Anblick, zumindest von außen, wie es auf den Konten aussieht wollte ich lieber gar nicht wissen.  :doh: :wut33:

Von hier aus konnten wir dann schon die nächste kleine Brücke sehen, die wir auf unserem Weg nach Kay Biscayne überqueren wollten :shit:



Es ging noch eine Weile die Brickell Av. lang und Herbert knipste noch mal diese exotisch wirkenden Prachtbäume.



Hätte er das mal lieber sein lassen, denn unmittelbar danach hat ihn eine Autofahrerin übersehen und sein Hinterrad ziemlich demoliert. Ich hörte ihn noch rufen: Ehhh... und schon machte es bumm. Ohne Fotostop wäre er schon vorbeigewesen. Na was solls, war nur Materialschaden. Doch das Rad sah ziemlich achterich aus. Die junge Mutter mit Kleinkind war ziemlich betreten und telefonierte gleich nach ihrem Mann. Sie sprach fast nur Spanisch und so war die Kommunikation nicht ganz einfach, denn mein Spanisch beschränkt sich auf rudimentäre Winzigkeiten, wie: buenos dias ect.  :zuck:

Leider haben wir in der Aufregung keine Fotos gemacht, ziemlich dämlich, in den Coyote Buttes South habe ich den Radwechsel doch auch dokumentiert.  :platsch: :flennen2:

Ja nun, Herbert drückte das Rad wieder etwas zurecht und der kubanische Ehemann der argentinischen Frau drückte dann auch noch etwas dran rum, aber es klemmte etwas und rollte einfach nicht mehr rund.

Der kubanische Ehemann der argentinischen Frau, sie wohnten ganz in der Nähe, holte dann seinen nagelneuen Truck und lud unsere Räder auf. Dann machte er noch eine Rundfahrt mit uns rüber über die "kleine" Brücke nach Kay Biscayne. Ich wusste nicht recht ob ich mich nicht freuen sollte, diese Strecke jetzt nicht mehr strampeln zu müssen. Wäre schon noch ne ganze Ecke gewesen und dann alles wieder zurück.

In Kay Biscayne war die Hölle los, was Boote anging. Es war Colombus Day Wochenende und da war einiges geboten dort. Unser Kubaner erzählte von Party das ganze Wochenende, er würde gerne auch zusammen mit seinen Freunden hingehen, aber seine argentinische Ehefrau hätte was dagegen. Sein Englisch war auch eher rudimentär, so wie mein Spanisch. In Miami sprechen 70 % der Bevölkerung Spanisch, man/frau muss hier nicht unbedingt Englisch können.

Er brachte uns dann nach Miami Beach zum Fahrradverleih wo die ganze Schoße mit 20 US Dollar geregelt werden konnte. Ach kurz bevor wir dort in der Collins Av. ankamen, sah ich vom Auto aus noch eine ältere Frau, die in einem Abfalleimer wühlte und meine 3 Tage zuvor verlorenen Bluse anhatte. Nun denn, dient sie halt einem guten Zweck und kann in Florida bleiben. Für diesen Tag hatten wir nun keine Lust mehr auf Biken, wir hätten die Fahrräder eh an diesem Tag zurückgeben müssen und der Himmel sah schon wieder verdächtig nach Gewitter aus.

Wir marschierten also zum Riu Florida Beach zurück und machten für den Rest des Tages einen auf Faulenzia.  :urlaub:

Halt, die Villa von Gloria Estefan hat uns der kubanische Ehemann auf der Rückfahrt ja noch gezeigt:




So nun bleibt nur noch ein ganzer Tag und dann geht es ab nach good old Germany.

zimmerfrau

Autor: carovette
« am: 27.10.2008, 13:06 Uhr »

.....hier so genannten Condominiums. Nicht zu verwechseln mit anderen Be(Ver)hütungen. :lachen07: :pfeifen:
:lachroll: :lachroll: :lachroll:

.... Ich bin schon ganz traurig, wenn der Bericht zu Ende ist

Nicht nur du.......dein RB ist so richtig schön zum schmunzeln..... :groove:

...und neugierig? Na klar....ich freu mich auf die Fortsetzung.

Grüßle Caro
Autor: zimmerfrau
« am: 27.10.2008, 10:43 Uhr »

10.10.08 North Beach Biketour

 :zaehne:  :essen: Nach gemütlichem Morgenritual mit Big Breakfast und chatten mit unserem netten kubanischen Kellner fühlten wir uns stark genug die North Beach Region mit dem Bike zu erkunden.  :rotierend: :rollen:

Natürlich gut eincremen, Hütchen auf und Badehöschen einpacken. Ausnahmsweise keine Wolken in der Nähe, also auch gehörig großen Wasservorrat mitnehmen und los geht es. Der Verkehr ist nicht so wild hier an der Collins Av und die Straße ist ja auch breit genug, so dass Biker und Autos sich gut vertragen können. Lediglich die Umschiffung einer größeren Baustelle erfordert erhöhte Aufmerksamkeit.  :arrow:

Sobald möglich fahren wir eh am Beachwalk entlang, aber es zieht sich bis wir einen Zugang finden. Ab dem Riu ist der Beachwalk ja ein Holzsteg und der ist für Fahrrad und Skateboard und Inliner verboten.  :nono:

Die Hitze verführt uns auch gleich zu einem Badestop, das Wasser ist herrlich ruhig heute und badewannenwarm und der Strand meilenweit fast menschenleer.  :palme: :urlaub: :palme:



Da ich aber absolut keine Strandbratwurst bin und Herbert nach der herrlichen Bade Erfrischung zufrieden war, ging es auch bald wieder weiter. Irgendwie zieht sich das ewig und ewig fast das gleiche Bild. Strand, Palmen und Hotels. Dazwischen müssen wir die Beach mangels Beachwalk mal verlassen und durchqueren den North Shore Park. Aber wo möglich radeln wir wieder am Strand lang.

Hier mal ein Lieblingsfotoobjekt meines Mannes. Er fotografiert die Dinger so als wollte er sie nachbauen. Sie faszinieren ihn und sie sind unzählig vorhanden, verstreut über ganz Nordamerika wie mir scheint. Leider haben wir es nie geschafft mal einen zu benutzen.  :zeltfeuer:



Wir radeln bis Bal Harbour zu Ende ist und ein Kanal den Beachwalk abschneidet, um weiter nach Norden vorzudringen müssten wir wieder Collins Av. fahren und über eine große Brücke. Da es aber mittlerweile schon sehr, sehr heiß ist, beschließen wir den Rückzug, ist ja schließlich wieder ein schönes Stück.

Unterwegs gibt es noch ein schönes kühles Bierchen, ob hier auf dem Fahrrad auch 0 Promille ist? Wahrscheinlich, aber wir wurden nicht verhaftet. Wir blieben diesmal auf der Collins Av. und bekamen so die Hotels vom Hinweg nun auch von der Straßenseite zu sehen. Es sind ja nicht nur Hotels, sonder auch eine Menge Appartmenthäuser mit Eigentumswohnungen, den hier so genannten Condominiums. Nicht zu verwechseln mit anderen Be(Ver)hütungen. :lachen07: :pfeifen:

Auf der anderen Straßenseite parken dann die Miami Beach Zweitgefährte oder Haupttransportmittel der Upperclass. Ich meine die kleinen Bötchen.  :wink:



Wieder im Hotel parkten wir unsere Bikes wieder in der Tiefgarage und dann war erst mal Faulenzia angesagt.

Abends machten wir mit den Bikes noch eine Stipvisite in der Lincoln Mall und verspeisten je eine recht gute Pizza. Sorry das Lokal leider wieder nicht abgespeichert. Wenn ich satt bin, bin ich ja schließlich mit verdauen beschäftigt und mein Geist kriegt zu wenig Sauerstoff.  :zwinker:

Hier noch unsere Mountainbikes bei Nacht. Mountainbikes sind in Miami unbedingt angesagt.  :lachroll: :frech:



So damit ist dieser Tag auch vorbei und langsam aber sicher geht die Reise ihrem Ende entgegen. Am 11.10.08 hatten wir dann auch ohne Schneeweischen wieder mal ne Reifenpanne der besonderen Art. Neugierig? Na dann bis morgen.  :winke:

zimmerfrau

Autor: zimmerfrau
« am: 27.10.2008, 09:06 Uhr »

 :D :D :D

oh vielen Dank, ich bin ganz gerührt von solchem Lob. Ich bin schon ganz traurig, wenn der Bericht zu Ende ist, dann bin ich nämlich endgültig hier im nasskalten Franken wieder angekommen.
Obwohl  :roll: frau könnte doch schon wieder mit planen beginnen, das macht auch viel Freude.  :wink:

zimmerfrau
Autor: Crimson Tide
« am: 26.10.2008, 14:37 Uhr »

09.10.08 Miami South Beach

...mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Coconut Grove kommen. Das ist schließlich eines der letzten großen Touristen Abenteuer in der zivilisierten Welt.



 :lol: ....es macht so unglaublichen Spaß, Deinen Schreibstil zu verfolgen!  :clap: :clap: :clap:
Autor: zimmerfrau
« am: 26.10.2008, 09:34 Uhr »

09.10.08 Miami South Beach

Heute hatten wir nur einen festen Programmpunkt, nämlich ein Treffen mit der Tochter unserer Nachbarin. Sie lebt und arbeitet seit 14 Jahren in Miami, zur Zeit im schicken Sonesta Bayfront Hotel Coconut Grove.

Deshalb genossen wir in Muse unser Riu Frühstücksbuffet, ich verbrachte den Vormittag mit Bericht schreiben und mich schlau machen wie wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Coconut Grove kommen. Das ist schließlich eines der letzten großen Touristen Abenteuer in der zivilisierten Welt.

Irgendwann gegen Mittag machten wir uns auf den Weg und fuhren mit dem Bus nach Miami Down Down, das ist noch relativ einfach und eine Umsteigeverbindung kostet 2,50 US Dollar pro Person.  In Miami stiegen wir dann Down Down aus, leider etwas zu früh aber nicht so arg zu früh, und marschierten zum Governor Center.

Hier ein Bildchen von unterwegs, es hatte mal wieder geregnet und die Entwässerung funktioniert nicht überall recht proper.



Von dort ging es dann mit der Metro Rail nach Coconut Grove. Es gibt 2 Linien von dort, die eine nach north und die andere nach south. Wir brauchten die south. Mit ein bischen fragen auch kein großes Problem. Nur das Sonesta Hotel war irgendwie nicht so bekannt und wir brauchten ab Endstation Coconut Grove noch mal einen Bus dorthin.





An der Coconut Grove Station gab es dann einen Security und der schickte uns zum richtigen Bus.  :kuss:

Jetzt hieß es nur noch am rechten Fleck aussteigen. Was mit Hilfe anderer Passagiere auch perfekt gelang.  :abklatsch:

So waren wir nach ca 1,5 Stunden vor Ort, etwas zu früh für unser Treffen aber so konnten wir uns etwas umsehen und noch einen klimatisierten  Starbuckscoffe genießen, denn es war so was von schwül.  :sun:

Und das ist das Sonesta Bayfront Hotel und Suits in Coconut Grove. Eine echt schicke Angelegenheit.  :applaus: wer mehr davon sehen möchte kann das hier: www.sonesta.com



Wir durften dann einige Appartements besichtigen unter anderem auch die Presidential Suit. Kostet schlappe 1500,-- US Dollar die Nacht. Leider waren wir in Miami zu faul die große Kamera mit rum zuschleppen und die Minoxbilder sind nicht so gut geworden, dass ich sie hier reinstellen möchte. Hier ein Blick von einem Balkon aus. 



Leider gibt es keinen Strand hier in Coconut Grove, das scheint aber gut betuchte Clientel nicht zu stören.



Es gab auch noch ein imposantes Gewitter, welches wir während unseres super Essens im Hoteleigenen peruanischen Restaurant, von sicherem Platz aus genießen konnten. Hier ein Appetithappen von beidem:





Dabei verging die Zeit wie im Fluge und der Sunset gemahnte uns dann, dass es langsam Zeit wurde aufzubrechen.



Noch ein Abschiedsfoto in der mit aktueller Kunst dekorierten Lobby und ab zurück nach South Beach mit dem Taxi.



Kosten Hinfahrt: 2,50 + 0,25 US Dollar x 2 0 5,50 US Dollar  :groove:
Kosten Rückfahrt: mit Tip 50,-- US Dollar.  :staunend2: Fahrzeit ca 30 Minuten

Fazit: müde und satt und zufrieden in die Betten gefallen.

see you later

zimmerfrau :rotor:







Autor: zimmerfrau
« am: 22.10.2008, 19:16 Uhr »

08.10.2008 Miami Beach

So nach einem üppigen Frühstück mit hervorragendem Service durch unseren Kellner, er hatte so einen komplizierten Namen, Yoasin oder so, machten wir uns auf den Weg um einen Rent a biycycle shop zu erstürmen. Dieweil wir naiven Deutschen vorhaben Florida mit dem Bike zu erkunden.  :kloppen:

Wir haben ja schließlich entdeckt, dass Amerikaner mitunter nun auch schon Fahrrad fahren. Muss an Lance Armstrong liegen, kann mich nicht erinnern vor 25 Jahren amerikanische Menschen auf einem Fahrrad gesehen zu haben.

Da wir besonders begabt sind im Umwege laufen, halten wir uns natürlich an diese Gabe und suchen den wohl am weitesten entfernten Vermieter in der Washington Av. oder so. Gut war aber doch ein schöner Verdauungsspaziergang nach dem üppigen Riu Frühstück.  :lol:

So kommen wir auf jeden Fall schon mal am Ocean Drive vorbei und auch am Art Deco Viertel ohne diese Besonderheit überhaupt zu registrieren. Ja also, solche fränkischen Banausen sind wir schon manchmal. War ja schließlich kein Fachwerk dabei.  :lolsign:



Dann sind wir auch noch so früh dran, der Laden den wir auserkoren haben ist noch zu. Also warten und in anderen Läden rumbummeln und dabei meine Lieblingsbluse verlieren, die, weil viel zu warm, über meine Tasche gehängt war.  :(

Als sich 10:05 endlich ein junger Mann bequemt den Laden zu öffnen, teilt er uns mit wir müssten in den Partnershop in der Collins Av. Telefonisch hab ich mich schon mal informiert, also die Stunden und Tagessätze waren für meine Begriffe ganz schön happig. Ich habs aber schon wieder vergessen. Wir haben nach etlichen Verhandlungen 2 Mountainbikes für 4 Tage für 115,-- US Dollar bekommen, inklusive 2 Schlösser und einem Fahrradkorb. Kann frau nicht meckern.  :wink:

So nun konnte es losgehen, biken in Miami. Be very, very carefully. :zuberge:
Also zuerst ging es mal zurück in unser Hotel, schließlich war das ja schon eine irre Leistung für einen Miami Beach Vormittag und etwas relaxen mit einem Miller oder einem Bud war schon verdient. Die Drahtesel durften wir, dank Tipspende, in der Hotelgarage verstauen.

Am Nachmittag schwangen wir uns dann wieder auf die Sättel, natürlich mit Karte bewaffnet und radelten los Richtung Süden, erst mal bis zur Lincoln Mall. Dort entdeckten wir dann die Beer Hall und guckten in die Karte, was uns Durst und Hunger wieder vergehen lies und zur Weiterfahrt anregte. Ne, des gibts in Franken besser und billiger.



Über den Venetien Causeway, welcher auch als Bike Route ausgewiesen ist, fuhren wir Richtung Miami Down Down. Gott geht das ewig, frau hätte die Karte mal genauer studieren sollen. Das sind 6 Inseln, die da überquert werden müssen, bis man/frau endlich auf der anderen Seite und somit in Miami ist. Ja diese Entfernungen sind wir halt nur mit Schneeweischen gewöhnt, so auf dem Drahtesel zieht sich sowas und in Florida ist es warm und feucht.

Aber wir haben es geschafft, zumindest bis zum Hafen und dann war es schon so spät, dass es an der Zeit war sich auf die Rückfahrt zu machen, wenn man/frau nicht im Dunkeln fahren wollte. Die Bikes ohne Licht waren dafür auch nicht gerade gut ausgestattet. Wir also nur kurz am Hafen etwas herumgeradelt und ab und schwitz zurück über 7 Brücken oder so.

Hier noch ein paar Impressionen davon













Als wir endlich wieder im Riu angekommen waren, da gab es aber gleich ein Bierchen an der Lobbybar und danach ein ordentliches Abendessen vom Riubuffett, wer will denn schon im Urlaub abnehmen.  :prost: :essen:

Der Caipirinha im Riu ist auch recht gut.  :rollen:

Das wars für diesen Day  :schlafen:

Zimmerfrau