Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"

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*southwest

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #90 am: 30.11.2017, 00:35 Uhr »
Donnerstag, 31.08.2017
Sanibel - J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge

Paul machte seine Ankündigung von gestern Abend tatsächlich war. Da meinte er nämlich noch ganz cool, er wolle doch früh um 06:00Uhr aufstehen, um als erster am Strand Muscheln zu sammeln. Normalerweise ist Paul ja unser Murmeltier und Langschläfer - was das angeht, könnte man eher Baron Münchhausen über den Weg trauen. Aber nein, nachdem der Wecker das zweite Mal klingelte (das erste Mal war es noch stockdunkel), stand er mehr oder weniger senkrecht auf der Matte und war „bereit“. Für Birgit und Tom brauchte es noch etwas Überredungskunst, dann waren wir aber auch schon um kurz vor 07:00Uhr die ersten „Sheller“ am Strand.


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Beach


Die Verteilung der Muscheln war hier aber völlig anders als 2013 bei unserem Besuch auf Sanibel Island. Damals waren viele Muscheln über den ganzen Strand verteilt. Hier - auf Captiva - war es ca. alle 100 Meter ein riesiger Berg voller Muscheln. Und zwischen diesen Bergen war dann fast gar nichts zu finden. Trotzdem fanden wir ein paar schöne Exemplare, die wir unbedingt heil nach Hause bringen wollten. Nach einer knappen Stunde gingen wir dann zurück zum Hotel und frühstückten. Von der Aufmachung und dem Ambiente her, war der Frühstücksraum des „Tween Waters Inn“ der bisher schönste. Außerdem gab es viel frisches und vorgeschnittenes Obst. Wer wollte konnte sich auch etwas „à la Carte“ bestellen (natürlich gegen Aufpreis).

Gut gesättigt gingen wir wieder auf’s Zimmer, machten uns fertig und fuhren zum „J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ auf Sanibel Island. Als erster Punkt stand eine Kanufahrt entlang des 2,4 Meilen langen „Commodore Creek Trails“ an der „Tarpon Bay“ an. Hierzu mieteten wir uns 2 Doppelkayak’s für rund 70$. Die schweißtreibende Fahrt durch die Mangrovenwälder dauert dann ca. 1,5 Stunden, außer ein paar Vögeln, Minikrabben sowie einigen springenden Fischen haben wir aber leider nicht viel gesehen. Es ist halt einfach die falsche Jahreszeit für’s „Viecher schauen“.


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


Froh wieder im klimatisierten Auto zu sein, fuhren wir ein paar Meilen Richtung Norden. Hier wollten wir noch gegen eine Gebühr von 5$ den „Wildlive Drive fahren“. Leider war das Motto mehr „Drive als Live“, außer einem Vogel gab es hier nichts zu sehen. Na ja, die 5$ konnten wir nach der Ersparnis durch das Entfallen der Bootsmiete gerade noch verschmerzen. Nachdem Frau und Kinder so langsam anfingen, ihren Drang nach Pool oder Meer immer lauter kund zu geben, gab ich mich der Mehrheit geschlagen und wir fuhren zurück zum Hotel.


„J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge“ - Sanibel Island


Da wir vom Kanufahren noch die Badehosen anhatten, konnten wir mehr oder weniger ohne großen Zeitverlust an den Pool. Nach einigen Minuten hatte man - zumindest außerhalb des Wassers - das Gefühl, wie sich ein Hähnchen am Drehspieß fühlen muss. Gegen kurz vor 15:00Uhr wechselten wir mit Bodyboard an den Strand. Die Wellen ließen es heute richtig krachen und nach einiger Zeit waren die Badehosen irgendwie alle wie ausgeleiert. Trotzdem machte es einen Heiden Spaß und mit der Wucht mit der das Wasser immer wieder aufschlug, konnte kein, mir bekanntes Wellenbad mithalten.

Nach einer Stunde wollte Tom dann trotzdem noch einmal an den Pool. Da Birgit mittlerweile von den Wellen genug hatte und von dem Vorschlag recht angetan war, gingen auch Paul und ich mit zurück. Während Paul dann aber gleich auf’s Zimmer zum Duschen ging, ließ sich der Rest der Mannschaft noch einmal am Pool durchbrutzeln. Um halb fünf war dann aber auch für uns Schluß, wir wollten heute nicht allzu spät essen gehen da wir mit dem Auto noch die eine oder andere Luxusherberge erkunden wollten.


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Captiva Island


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Captiva Island


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Captiva Island


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Captiva Island


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Captiva Island


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Captiva Island


Als Alternative zum doch recht teuren „The Bubble Room“ sollte es heute ins nur noch teure „Cheeburger Cheeburger“ gehen. Die Burgerbude kannten wir bereits von unserem letzten Besuch im Jahr 2013 und hatten ihn als „essbar“ in Erinnerung. Wir machten uns also auf den Weg und standen 20 Minuten später… vor verschlossenen Türen. Am Eingang ein Schild mit dem Hinweis: wegen Instandhaltungsmaßnahmen bis Freitag geschlossen. Hervorragend !!! Da wir auf Anhieb keinen Plan hatten, fuhren wir kurzentschlossen nach Fort Myers. Dort gab es als gesunde Alternative mal wieder die Glocke (Taco Bell) und als Premiere in diesem Urlaub „Five Guys“ Burger. Und weil wir schon dabei waren, wurde auch gleich noch unser Auto für 40$ vollgetankt.


„Millionaires Row“ - Captiva Island


Auf dem Rückweg nach Captiva (wir mussten für die Brücke natürlich noch einmal 6$ abdrücken) hielten wir kurz am Sanibel Causeway auf einem kleinen Schotterparkplatz um den Sonnenuntergang zu geniessen. Danach machten wir uns in der Dämmerung auf den Weg zum Hotel - die geplante „Gafferrunde“ hoch in den Norden von Captiva verschoben wir auf Morgen vormittag.


Sanibel Causeway - Florida


Sunset @ „Sanibel Causeway“ - Florida


Sunset @ „Sanibel Causeway“ - Florida


Sunset @ „Sanibel Causeway“ - Florida


Sunset @ „Sanibel Causeway“ - Florida


Sunset @ „Sanibel Causeway“ - Florida


Sunset @ „Sanibel Causeway“ - Florida


Sunset @ „Sanibel Causeway“ - Florida


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Captiva Island


„Tween Waters Inn Island Resort“ - Captiva Island

*sil1969

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #91 am: 30.11.2017, 12:52 Uhr »
Das Tween Waters Inn Island Resort sieht gut aus!

2014 hatten wir auf Key Largo für 3 Nächte eine Hütte mit einem kleinen "eigenen" Strand. Da haben wir auch jeden Abend den Sonnenuntergang genossen. Einfach herrlich!

Ich könnte jetzt glatt so ein - sicher pappsüßes - Stück Cremetorte verdrücken... :essen:
LG Silvia

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #92 am: 30.11.2017, 13:19 Uhr »
Mh,

recht romantique die Abendstimmung auf Captiva Island! -
Nennt man die Muschelsucher tatsächlich "Shellers"?
Reducing Truck Traffic since 2007!

*Herzerl

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #93 am: 30.11.2017, 13:51 Uhr »
Superschöne Bilder!!!  :dankeschoen:

*southwest

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #94 am: 30.11.2017, 18:17 Uhr »
Das Tween Waters Inn Island Resort sieht gut aus!

2014 hatten wir auf Key Largo für 3 Nächte eine Hütte mit einem kleinen "eigenen" Strand. Da haben wir auch jeden Abend den Sonnenuntergang genossen. Einfach herrlich!

Ich könnte jetzt glatt so ein - sicher pappsüßes - Stück Cremetorte verdrücken... :essen:

Hallo Silvia,

wir haben uns dort echt wohlgefühlt. Das TWI ist eine relativ große Anlage, aber es hat wirklich alles gepasst. Auch das Frühstück war in Ordnung (leckerer Obstsalat, etc.).

Eine Hütte mit eigenem Strand ? :respekt: :applaus: !!! Das wäre natürlich auch mal ne Nummer, gehe aber davon aus, das der Preis Tränen verursacht :kratz:.

Die Tort war wirklich der Knaller. Der einzige Wermutstropfen: wir waren eigentlich schon so pappsatt, dass wir uns das Teil mehr oder weniger mit Gewalt "reindrücken" mussten.



Mh,

recht romantique die Abendstimmung auf Captiva Island! -
Nennt man die Muschelsucher tatsächlich "Shellers"?

Hopefully :D: Beaches Of Sanibel Island Are A Shellers Paradise

Aber hört sich wirklich "interessant" an :lachen07:.



Superschöne Bilder!!!  :dankeschoen:

Dank Dir Herzerl :D

*sil1969

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« Antwort #95 am: 03.12.2017, 15:41 Uhr »

Hallo Silvia,

wir haben uns dort echt wohlgefühlt. Das TWI ist eine relativ große Anlage, aber es hat wirklich alles gepasst. Auch das Frühstück war in Ordnung (leckerer Obstsalat, etc.).

Eine Hütte mit eigenem Strand ? :respekt: :applaus: !!! Das wäre natürlich auch mal ne Nummer, gehe aber davon aus, das der Preis Tränen verursacht :kratz:.


Das war das Seafarer Resort. Der Preis war eigentlich o.k., wir hatten damals pro Nacht knapp über 100.- € bezahlt.
LG Silvia

*southwest

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« Antwort #96 am: 04.12.2017, 00:56 Uhr »
Freitag, 01.09.2017
Fort Myers - Edison & Ford Winter Estates - Venice

Heute konnten wir es etwas gemächlicher angehen lassen. Der Tagesplan war relativ relaxt, als „Highlight des Tages“ war der Besuch des „Edison & Ford Winter Estates“ vorgesehen. Entsprechend wachten wir also erst gegen kurz vor 09:00Uhr auf, die Kinder waren aufgrund des gestrigen, doch recht langen Tages, fast nicht wach zu bekommen. Aber es half ja alles nichts, irgendwann mussten wir ja raus aus den Federn. Wir machten uns fertig und gingen ins „Captiva House“ zum Frühstücken.

Danach packten wir das Auto und fuhren noch so weit es ging bis ans nördliche Ende von „Captiva Island“. Irgendwo beim „South Sea Island Resort“ war dann Schluß - an der einzigen Straße die noch weiter Richtung Norden führte war ein Wachhäuschen. Vielleicht hätten wir einfach weiter fahren können, wir entschlossen uns jedoch es dabei zu belassen und drehten um. Leicht wehmütig verabschiedeten wir uns von den beiden Inseln und ließen uns von unserem Navi nach Fort Myers leiten. Dort stand der Besuch des „Edison & Ford Winter Estates“ an. Auf Sanibel Island machten wir aber zuvor noch einen ganz kurzen Abstecher zum „Bowman’s Beach“. Von dem hatte ich zwischendurch immer mal wieder gelesen und nachdem wir genau dran vorbeifuhren, konnte ein kleiner Abstecher nicht schaden. Es blieb allerdings bei einer 20 minütigen Stippvisite.


„Bowman’s Beach“ - Sanibel Island


„Bowman’s Beach“ - Sanibel Island


„Bowman’s Beach“ - Sanibel Island


Alligator @ „Bowman’s Beach“ - Sanibel Island


Im „Edison & Ford Winter Estates“ angekommen, bekamen wir für 80$ vier Tickets inklusive „Audio Guide“ auf Deutsch. Eine 5 minütige Einweisung in „Audio Guide“ und Plan genügte und wir konnten loslegen. Die nette Angestellte stellte die beiden „Audio Guides“ der Jungs noch auf „Family Tour“ ein (in dieser Einstellung wird alles kindgerechter erklärt), dann konnte es auch schon losgehen. Sie begleitete uns dann inklusive eines Stoppschildes über den „McGregor Boulevard“ zum gegenüberliegenden „Winter Estate“. Von da aus mussten wir alleine losziehen.




Mit einer Mappe ausgestattet, auf der die 20 Highlights des Museums eingezeichnet waren, gingen wir los. Immer wenn wir ein Schild mit einer auf dem Plan eingezeichneten Nummer sahen, mussten wir auf dem „Audio Guide“ nur die Nummer eingeben und den grünen Pfeil drücken. Und schon kam die zu dem Highlight passende Erklärung auf deutsch. Einfach wunderbar. Eine geführte Tour wäre zwar mit Sicherheit noch informativer gewesen, aber das ständige simultane Übersetzen wäre auf Dauer nicht gut gegangen.


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


Die Tour war äußerst interessant und informativ, sie hatte nur einen kleinen Haken - es war so dermaßen schweineheiß, dass uns die Soße wo es nur ging in Strömen herunterlief. Während also aufgrund der Hitze das Interesse von Birgit, Tom und Paul von Highlight zu Highlight langsam abnahm, erhöhte sich im Gegenzug die Laufgeschwindigkeit. Einzig in den wenigen klimatisierten Räumen waren dann alle relativ „cool“. Am Ende hatten wir dann noch Gelegenheit eine ausführliche Live- Demo verschiedenster von Thomas Edison erfundener Grammophone zu bestaunen.


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


„Edison and Ford Winter Estates“ - Fort Myers


Nach rund 2 Stunden war die Tour dann vorbei und der Hunger trieb uns weiter Richtung heutigem Tagesziel - Venice. Dort schlugen wir uns erst mal den Magen beim örtlichen „Panda Express“ voll. Nachdem der Unterzucker beim einen oder (der) anderen erfolgreich in die Flucht geschlagen wurde, ging es noch in den auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegenden Walmart. Für 45$ wurde mal wieder etwas Kleinkram und Knabberzeug gekauft. Nachdem alles ins Auto verladen war, machten wir noch einen kleinen Abstecher zu unserem morgendlichen Ziel - dem „Caspersen Beach“. Dort sollte man wunderbar fossile Haifischzähne sammeln können.

Nach kurzer Fahrt waren wir dann auch schon am Ziel. Als wir am Strand ankamen, wuselten überall Menschen mit einer Art Kescher im oder am Wasser herum. Den „Kescher“ hatten wir schon zuvor für 17$ im Walmart entdeckt, ihn aber bewußt nicht mitgenommen. Ins Gepäck hätte das Teil nicht gepasst und wegen ein paar Stunden so ein Teil zu kaufen um es dann hier zu lassen, wollten wir dann irgendwie auch nicht. Wir hatten aber Glück, da ich bereits zuvor am Parkplatz einen Ami mit seinen zwei Enkelkindern gefragt hatte, ob man denn die Haifischzähne auch ohne so ein Teil finden könne. Und just dieser nette Ami hatte für seine zwei Enkel zwei Kescher und ein „Schwimmsieb“ dabei - und einen dieser Kescher lieh er uns netterweise aus.

Wir machten uns also ebenfalls an die Arbeit und wurden bereits nach wenigen Ladung mit dem ersten fossilen Haifischzahn belohnt. Wir blieben ca. eine Stunde, dann gaben wir nach fünf Haifischzähnen und drei kleinen aber feinen Muscheln den Kescher zurück. Wir mussten ja noch eine Unterkunft für die heutige Nacht suchen.


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


Wir schauten uns in Venice das „Hampton Inn“ sowie das „Best Western Plus“ an, bei zweit genannten blieben wir dann letztendlich auch hängen. Die Kinder sprangen noch in den Pool, Birgit und ich machten uns währenddessen auf die langwierige Suche nach einer Bleibe für die nächsten drei Nächte. Die Suche wurde letztendlich aufgrund des langen „Laborday“ - Wochenendes doch etwas aufwändiger, aber gegen kurz nach 00:30Uhr waren dann drei Nächte in den „Drury Inn & Suites“ gebucht.

Morgen wollten wir dann noch einmal für ein paar Stunden an den „Caspersen Beach“, bevor es uns dann zu unserer letzten Station nach Orlando verschlug.

*Drummond

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #97 am: 04.12.2017, 14:05 Uhr »
 Schön das ich die Haifischzähne +Strand mal gesehen habe.
Das steht ja in jeden Reiseführer und auf meiner Liste.

Reisst mich nicht vom Hocker . Klar ist natürlich das Haie keine yElefantenzähne haben. Aber was soll man mit den Dingern anstellen?
Aber vielleicht findet man bei der Sucherei einen Klunker.
In Miami wird sowas laufend gesucht.
VG


*southwest

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #98 am: 04.12.2017, 16:47 Uhr »
Schön das ich die Haifischzähne +Strand mal gesehen habe.
Das steht ja in jeden Reiseführer und auf meiner Liste.

Reisst mich nicht vom Hocker . Klar ist natürlich das Haie keine yElefantenzähne haben. Aber was soll man mit den Dingern anstellen?
Aber vielleicht findet man bei der Sucherei einen Klunker.
In Miami wird sowas laufend gesucht.
VG

Na ja - wenn ich mit Birgit alleine gewesen wäre, dann hätten wir diesen Stopp vermutlich auch nicht eingelegt. Aber Du weißt ja - die Kinder :lachen07:. Und irgendwie ergeht es einem mit den Beisserchen wie mit Muscheln. Man hofft immer auf was größeres und schöneres. Das kann also echt süchtig machen. Außerdem: abwarten auf den nächsten Reisetag - da kommen dann die "großen" Kauwerkzeuge. Auch die gibt es dort, sind leider nur nicht ganz sooo leicht zu finden. Und das es zum Baden zweifelsfrei 1000x schönere Strände in Florida gibt ist auch klar.

*southwest

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #99 am: 07.12.2017, 00:26 Uhr »
Samstag, 02.09.2017
Caspersen Beach - Orlando

Nach einer kurzen Nacht genossen wir eines der bisher besten Frühstücksbuffets des bisherigen Urlaubs. Danach packten wir wie jeden Morgen unsere sieben Sachen und checkten aus. Birgit hatte gestern bereits beim Einchecken mehrere Kescher wie sie zum Haifischzahn suchen überall verwendet werden an der Rezeption entdeckt. Daher fragten wir die wieder mal überaus freundliche Rezeptionistin (das meine ich ernst), ob die Teile zum Ausleihen wären. Das waren sie natürlich, und zwar kostenlos. Wir sollten sie einfach irgendwann im Laufe des Tages zurückbringen. Das nenne ich mal wieder Vertrauen. Wir hatten ja bereits ausgecheckt und hätten die Teile auch einfach nicht zurückbringen können.

Dann fuhren wir rund 20 Minuten zum bereits gestern besuchten „Caspersen Beach“. Und wieder wurden wir fündig, die beiden Kescher erleichterten einem die Arbeit doch erheblich. Rund zwei Stunden durchsiebten wir den von fossilen Haizähnen durchsetzten Sand. Wir wurden mit ca. 40 zum Teil sehr schönen Fundstücken belohnt. Dann hatten wir genug und machten uns auf den Weg zurück zum Auto. Vorher wollte ich noch kurz zu den öffentlichen Toiletten, um den Saft vom Frühstück los zu werden. Und als ich dort ankam, sah ich einen älteren Mann auf einer Bank sitzen - und neben ihm eine stattliche Anzahl von riesigen „Megalodon“ Zähnen. Das sind fossile Zähne des größten jemals auf der Erde vorgekommenen Hai’s (Schätzungen gehen von bis zu 20 Metern Gesamtlänge aus).


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


Ich hatte unzählige Fragen an den Mann, der die Aufmerksamkeit der ständig vorbeikommenden Badegäste hatte. Er hatte das Suchen der fossilen Zähne vor 35 Jahren zu seinem Beruf gemacht. Für die Zähne die er auf der Bank liegen hatte, benötigte er 5 Tage mit insgesamt 35 Stunden unter Wasser. Wenn er einen Zahn für 400$ an seinen „Dealer“ verkauft, verkauft dieser ihn für 800-900$ weiter an den Endkunden. Letzte Woche hatte er zwei schöne Exemplare für 1000$ verkauft - das Stück! Auf meine Frage hin, ob das Ganze nicht recht stressig sei, lachte er nur und meinte: was ist besser - den ganzen Tag im LKW sitzen, Highways rauf und runter fahren oder im Büro sitzen und ständig Anrufe bekommen. Oder ein paar Stunden zwischen Fischen tauchen, Haifischzähne suchen und den Tag genießen. Ich hielt die Antwort relativ knapp und schob nur ein kurzes Lachen hinterher. Irgendwann holte er Tom und Paul zum Kofferraum seines Autos und schenkte jedem der beiden ein paar Haifischzähne - alle größer als die, die wir gefunden hatten. 

Nach einer viertel Stunde des staunen’s und quatschen’s gingen wir dann und fuhren zurück zum „Best Western“. An der Rezeption gaben wir die beiden Kescher wieder zurück, dann fuhren wir weiter Richtung Orlando. 50km vor unserem Ziel machten wir kurz Halt an einem „Starbucks“. Dieses Mal bestellten wir zwei mittlere (für die Jungs) und zwei große (für die Eltern) „Double Chocolate Chip Crème Frappuccino“. Aufgrund des Lärms (nebenan war eine Tanke und allgemein viel Verkehr) beschlossen wir, unser Kaltgetränk im Auto zu genießen.


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


„Caspersen Beach“ - Florida


Die weitere Fahrt verlief bis auf etwas zähfließenden Verkehr kurz vor Orlando relativ problemlos und wir kamen gegen kurz vor 16:00Uhr an unserer Herberge für die nächsten drei Nächte an - dem „Drury Inn and Suites Orlando“. Wir bekamen ein Zimmer im siebten von acht Stockwerken mit Blick auf den Highway und Downtown Orlando. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten und die Kinder im Fernsehen noch etwas „Harry Potter“ angeschaut hatten, gingen wir zur Poolanlage des Hotels. Die war ganz in Ordnung, wir hatten aber auch schon Besseres gesehen.


I4, close to Orlando


I4, close to Orlando


„Drury Inn and Suites Orlando“


„Drury Inn and Suites Orlando“


Um 18:00Uhr gingen wir wieder auf’s Zimmer, die Kinder duschten kurz und dann gingen wir runter in den „Frühstücksraum“. Dort gab es ab 17:30Uhr ein kleines Abendessen, bestehend aus Hot Dogs, Nacho’s, Käsenudeln, Kartoffeln und etwas Salat. Nix besonderes, aber da keiner besonders großen Hunger hatte, ersparten wir uns das Auswärtsessen. Gesättigt ging es wieder auf’s Zimmer und die Kinder schauten noch etwas „Harry Potter“. Da es sich mittlerweile eingeregnet hatte, beließen wir es und gingen nicht mehr auf Tour. Da ja „Labour- Day Weekend“ war, würden wir den morgigen Tag vermutlich mit Shoppen verbringen. Wir hatten noch keinen Fast- Pass (den bekamen wir erst beim Einchecken im Universal- Hard Rock Hotel) und bei den zu erwartenden Wartezeiten wäre ein Besuch vermutlich keine gute Idee.


„Drury Inn and Suites Orlando“


„Drury Inn and Suites Orlando“

*southwest

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« Antwort #100 am: 11.12.2017, 00:31 Uhr »
Sonntag, 03.09.2017
Orlando - Orlando International / Vineland Premium Outlets

Um 8:30Uhr wurden wir wach und machten uns (sehr) langsam fertig. Da wir eigentlich „nur“ shoppen  und ins „Ripley’s Believe It or Not!“ wollten, waren wir nicht weiter im sonderlichen Streß. Das Frühstück im „Drury Inn and Suites“ war - sagen wir einfach mal  - OK. Es ging zu wie im Taubenschlag, die unterschiedlichen Speisen waren immer mal wieder eine Zeit lang leer und mussten entsprechend wieder aufgefüllt werden. Ist bei der Massenabfertigung normal, da gefällt uns die Ruhe eines schnuckligen Motels dann aber doch besser.

Für die nächsten Stunden gut abgefüllt fuhren wir als erstes in die nicht weit entfernten „Orlando International Premium Outlets“. Wir klapperten die üblichen Verdächtigen wie „Calvin Klein (Underwear)“, „Hilfiger“, „Polo Ralph Lauren“, „Nautica“ und „Sunglas Hut“ ab. Der Kaufrausch hielt sich allerdings in Grenzen, zum Teil war die angebotene Ware nicht nach meinem Geschmack oder es gab die Sachen die mir gefielen nicht in meiner Größe. Daher fuhren wir weiter zu den rund 10 Meilen entfernten „Orlando Vineland Premium Outlets“. Dort bekamen die Jungs erst mal eine Kleinigkeit zu Essen, dann klapperten wir noch einmal eine Hand voll Geschäft ab. Mittlerweile wurden die Taschen immer schwerer und der Geldbeutel immer leichter - wobei ich sagen muss, dass wir im Vergleich zu vielen anderen uns noch wirklich zurückhielten.

Da wir heute ein „Chinesisches Buffet“ besuchen wollten und die Adresse vergessen hatten, fuhren wir kurz zurück ins Hotel. Da die Tankanzeige mehr oder weniger bereits im roten Bereich angekommen war, tankten wir den Infinity zuvor noch für 50$ an der benachbarten Tanke auf bis Oberkante Unterlippe. Im Zimmer angekommen wurden wir dann doch irgendwie leicht lethargisch und die Kinder hatten nicht einmal   mehr Lust auf das „Ripley’s Believe It or Not!“. Auch gut, sparten wir uns immerhin rund 80$ Eintritt.

Stattdessen machten wir uns gegen 17:00Uhr auf in Richtung „Ichiban Buffet“ - das hatten wir mit einer „relativ“ guten Bewertung bei TripAdvisor entdeckt. Der Hunger bei allen Beteiligten war mittlerweile groß genug und die Fahrt bis dahin dauerte auch nur 10 Minuten. Das Buffet war gut besucht und wir mussten knappe 10 Minuten warten, bis wir unseren Tisch zugewiesen bekamen. Der war allerdings noch nicht von den Resten seiner Vorgänger gesäubert und daher konnten wir gleich mit dem „Essen fassen“ beginnen. In der Zwischenzeit wurden die bestellten Getränke gebracht. Die Auswahl am Buffet war groß und es schmeckte auch ganz gut. Einzig unsere Bedienung war eine Schlaftablette und machte auch einen entsprechend gelangweilten Eindruck. Der Eistee wurde zwar noch relativ zügig nachgeschenkt, aber die benutzten Teller wurden nur seeeehr sporadisch abgeräumt. Als Belohnung gab es deswegen auch nur knappe 10% Trinkgeld.

Nach dem Buffet fuhren wir noch etwas den „International Drive“ rauf und runter, dann beschlossen wir den restlichen Abend im Hotel - respektive dem Pool - zu verbringen. Der war - ganz ungewohnt - rappelvoll und richtig laut. Da fielen dann ausnahmsweise auch unsere beiden Rabauken mal nicht auf, aber ehrlich gesagt waren uns die etwas ruhigeren Pools dann trotzdem lieber. Gegen kurz nach 21:00Uhr ging es dann zum Duschen auf’s Zimmer, morgen mussten wir etwas früher aus den Federn. Novum des heutigen Tages: ich hatte kein einziges Bild geschossen !!!

*sil1969

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #101 am: 12.12.2017, 12:52 Uhr »
Die Haifischzähne darf man nach Deutschland einführen?
LG Silvia

*southwest

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #102 am: 12.12.2017, 16:29 Uhr »
Die Haifischzähne darf man nach Deutschland einführen?

Hallo Silvia,

ich gehe davon aus :wink:. Nachdem das Sammeln/ Suchen da drüben ja so eine Art Volkssport ist und die USA nicht die Türkei sind, sollte das kein Problem sein. Der gute Mann mit seinen Megalodon Zähnen verkauft die Teile ja offiziell weiter an diverse Händler/ Privatpersonen. Wenn, dann müsste es meiner Meinung nach ja generell verboten sein die Teile zu sammeln. Ist für mich nix anderes wie Muschel sammeln.

Gruß,
Michael

*southwest

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #103 am: 14.12.2017, 00:12 Uhr »
Montag, 04.09.2017
Orlando - Universal Volcano Bay

Welchen Nachteil hat es, wenn man zwei Jungs hat? Sie sind einfach nicht tot zu bekommen !!! Das würde sich im Verlauf des heutigen Tages mal wieder zeigen. Denn heute war es soweit - unser erster Tag in den Universal Studios 2017 war da. Mein letzter Besuch müsste im Jahr 2000 gewesen sein. Ist also schon etwas her und in der Zwischenzeit hatte es vermutlich die eine oder andere Neuerung gegeben. Aufgrund des Labor- Day’s hatte der Park etwas länger auf als sonst (08:30 - 20:00Uhr) und wir wollten nicht zu spät dort aufschlagen - es würde mit Sicherheit recht voll werden. Nach relativ schnellem Frühstück packten wir unsere Badeklamotten und fuhren die paar Kilometer zum Mega- Parkaus von „Universal’s Volcano Bay“.

Die Gebühren für’s Parken sind mit mittlerweile 20$ doch ganz schön happig geworden. Zu meiner Zeit Anfang der 90er war man mit 5$ dabei. Aber es half ja alles nix, hinlaufen war nicht wirklich eine Alternative. Da es erst kurz vor 09:30Uhr war, konnten wir im untersten Deck bei „Spiderman“ parken - der Weg bis zum Shuttlebus der einen dann zum eigentlichen Parkeingang brachte war daher nicht allzu weit. Und die Amis ließen sich auch nicht lumpen, obwohl ständig neue Besucher nachströmten, fuhr der Shuttlebus noch relativ leer los. In Deutschland hätte man vermutlich noch 10 Minuten gewartet und den Bus bis zum letzten Platz vollgestopft - ohne Klimaanlage natürlich.

Die Fahrt bis zum Eingang dauerte rund 5 Minuten, dann musste man noch einmal 2-3 Minuten bis zum eigentlichen Eingang laufen. Unsere Eintrittskarten wurden erfolgreich ein erstes Mal gescannt und man bekam ein Art Uhr um’s Handgelenk. Mit dieser „Uhr“ konnte man sich bei Bedarf (also bei sehr langen Wartezeiten) an einem „Ride“ registrieren. Während der angegeben Wartezeit von zum Beispiel 2 Stunden ,konnte man dann irgendwas anderes unternehmen - die Uhr zeigte einem unterdessen immer an, wieviele Minuten man noch bis zu seinem „Ride“ warten musste. Wenn man dann an der entsprechenden Rutsche ankam, konnte man „einchecken“ und musste statt 2 Stunden vielleicht noch 20-25 Minuten warten. Das Ganze war so etwas wie eine Art „Fast Pass“.


Universal's Volcano Bay


Universal's Volcano Bay


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Tja, und wie es halt so ist mit zwei Jungs - SIE SIND EINFACH NICHT PLATT ZU BEKOMMEN. Im Laufe des Tages rutschten wir alles rauf und runter, bis auf die drei „High- Speed“ Rutschen am Volcano selbst. Einzig Paul hatte sich bei „Honu“ zurückgehalten. Dieses war die heftigere von zwei riesigen Wasserrutschen, die man in großen, sternförmigen 6er „Tubes“ hinunterstürzte. Die beiden gigantischen Wände die man nach dem vorherigen Steilflug wieder hinaufschoss waren auch wirklich beeindruckend. Eventuell wollte Paul sich bei einem weiteren Besuch gegen Ende des Urlaubs noch einmal daran versuchen.

Irgendwann gegen 14:00Uhr genossen wir drei „Foot long Hotdog’s“ für knapp über 37$. Gut, es gab noch zu jedem Hotdog eine kleine Tüte Chips nach Wahl. Wir entschieden uns für die „Classic“ Variante (nicht das wir die teuren Chips dann auch noch aufgrund eines für die Jungs widerwärtigen Geschmacks liegen lassen mussten). Das waren und werden jedenfalls die teuersten Hotdog’s unseres bisherigen und zukünftigen Lebens gewesen sein. 37$ !!!!!!!! Man konnte die blanke Wurst (im Hotdog- Brötchen) dann noch mit Tüten- Senf, Ketchup und Relish verfeinern. Von den guten, gerösteten IKEA- Zwiebeln war weit und breit keine Spur zu sehen. Aber geschmeckt haben sie totzdem.

Im Laufe des Tages wurde das Rutschvernügen dann 3x durch Gewitter unterbrochen. Das erste Mal irgendwann am frühen Nachmittag, das zweite Mal dann um kurz nach 17:00Uhr und das letzte Mal gegen 18:45Uhr. Das letzte Gewitter brachte uns dann endlich das schlagende Argument den Park zu verlassen.  Nicht das wir Eltern keinen Spaß bei der ganzen Sache gehabt hätten (Birgit war von „Honu“ immer noch völlig euphorisch), aber wir waren doch platt. Man(n) ist ja schließlich nicht mehr der Jüngste. Im Prinzip waren wir von 09:30Uhr bis 19:00Uhr nur mit kurzen Unterbrechungen in Action.


Universal's Volcano Bay


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Als wir uns dann umgezogen und unsere Liegen geräumt hatten, fing es auch schon leicht an zu regnen. Eine viertel Stunde später waren wir dann aber am Auto und fuhren schnurstracks zum nächstbesten „Taco Bell“ am „International Drive“, gleich gegenüber den „Orlando International Premium Outlet’s“. Dort bestellten wir einfach mal locker flockig 14(!!!) Soft Taco Supreme, die dann auch innerhalb von weniger als 20 Minuten verputzt waren. Dann ging es ohne Umwege zurück ins nahegelegene Hotel - Tom hatte Kopfschmerzen und war hundemüde, Paul hatte keines von beiden - gehörte aber trotzdem ins Bett. Es gab noch vier Schnellduschen, dann ging es für Tom und Paul in die Falle. Morgen früh mussten wir schon wieder auschecken. Die nächsten drei Nächte würden wir im „Hard Rock Hotel“ verbringen, direkt vor den Toren der beiden Universal Fun Parks.

*sil1969

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Antw:Florida 2017 - Sonne, Strand und ein Monster namens "Irma"
« Antwort #104 am: 14.12.2017, 13:11 Uhr »
Das glaub ich, dass die Jungs ihren Spaß hatten.  :)

Wir waren 2014 nur in einem Park und das nicht mal den ganzen Tag. Am Nachmittag hatten wir genug... Bis auf Harry Potter müsste ich mir da auch nix mehr anschauen. Mir sind das einfach zu viele Menschen.
LG Silvia