Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016

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*NähkreisSteffi

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Tolle Bilder und Farben. Diese persönlichen Eindrücke sind immer die Wertvollsten!

*andi7435

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Wenn man mit den Öffis unterwegs ist, sollte man scheinbar wirklich sehr gut vorbereitet sein. Ohne Smartphone, dass einen nach ungewollten Stadtrundfahrten wieder auf die richtige Route führt, ist man wohl ziemlich aufgeschmissen?

Bondi Beach sieht auf jeden Fall traumhaft aus. Kein Wunder, dass er so beliebt ist!

Ich hatte nur eine offline-App geladen. Ich denke mal, sowas sollte man  dabei haben. Zumal auch in den Bussen keine Ansagen der Haltestellen erfolgt.

*andi7435

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3. Tag - 2.11.2016

Heute war nun der letzte Tag in Sydney angebrochen. Für diesen Tag hatte ich 2 Optionen zur Auswahl.
Einmal Fahrt mit dem Zug in die Blue Mountain oder nochmals Stadtbesichtigung. Im Vorfeld wurde mir geraten, die Blue Mountains bei einem Erstbesuch wegzulassen. Das habe ich dann auch getan. Hauptgrund war, dass man je Strecke ca. 2h mit dem Zug fahren muss, um an das Ziel zu kommen.
Habe ich mir dann für einen weiteren Besuch in Sydney vorgenommen, dann aber mit Auto.

Also war heute nochmals Sightseeing angesagt. Als erstes ging es zum Rathaus.



Man konnte auch reingehen, aber nur im Empfangsbereich sich aufhalten. Das war aber nicht weiter sehenswert. Weiter ging es zum Queen Victoria Building. Das wurde 1898 erbaut und beinhaltet einen Shoppingkomplex.



Ihre Majestät Queen Victoria



Im Inneren des Gebäudes war schon alles weihnachtlich geschmückt.



Eine der 2 überdimensionalen Uhren im Gebäude.



Dann ging es mit der Bahn wieder zum Circular Quay und hier sah man natürlich wieder die Oper.



Ich habe massig Bilder von der Oper gemacht und kann mich trotzdem nicht dazu durchringen, diese wegzulassen.

Das sollte dann mein nächstes Ziel sein, ein Spaziergang über die Harbour Bridge.



Dazu musste man durch den ältesten Stadtteil von Sydney „The Rocks“ laufen. Viele Gebäude wurden – wie z.B. in Hamburg Hafencity oder London Docklands – restauriert.





Kunst am Park Hyatt Hotel in Sydney



Blick zum Lunapark unterhalb der Harbour Bridge



Kanonen die Sydney früher geschützt haben



Dann war ich auf der Brücke und konnte die ersten Eindrücke sammeln. Die Brücke wurde am 19.3.1932 eröffnet.

Blick Richtung Kirribilli Point



Das Stadtzentrum mit Oper



Und hier schaut man auf einen der Vororte von Sydney



Der Fussweg über der Brücke. Der Mann mit der gelben Warnweste soll aufpassen, dass nichts passiert.
Er konnte einen leid tun. Es war mörderisch warm dort oben.



Die nächsten Bilder sind vom Pylon Lockout gemacht. Das ist eine Aussichstplattform, die sich auf einem der Pfeiler befindet.





Für einen kleinen Obulus (180-250€ je nach Tour) kann man sich Vergnügen gönnen, den Brückenbogen zu besteigen. Die Blaumänner sind solche Brückenkletterer.



Kennt man schon









Das war sozusagen ein Rundumblick in Einzelfotos.

Weiter ging es dann durch den Stadtteil „The Rocks“



Da ich sehr gern Lakritze esse, habe ich hier ein wenig beim Lakritzschlagen zugeschaut.







Mittagspause



Der älteste Pub in Sydney „The Fortune of War“. Hier wird seit 1828 Bier ausgeschenkt.



Da gerade Mittagszeit war, habe ich hier auch eine kleine Pause eingelegt und mir ein leckeres, frisch gezapftes Bier gegönnt.



Nach der Mittagspause ging es mit der Fähre nach Manley.

Fährterminal in Manley



Auch diese Firma gibt es schon in Australien



Hier konnte ich dann erstmals real preisige Waren sehen. Als Beispiel sei ihr nur Selters, die 1,25l Flasche genannt. In den Minimärkten in Sydney je nach Anbieter zwischen 4 und 6 Dollar, hier nur 1 Dollar. Da war ich dann für die weitere Reise erstmals beruhigt.



Weiter ging es auf der Fußgängerpromenade Richtung Strand





Der Strand von Manley







Ursprünglich war noch geplant, mit dem Bus in Richtung Sydney Harbour NP  zu fahren und dort noch eine Wanderung zum Fairfax Lookout zu machen. Leider fuhren die Busse nur in großen Abständen, so dass ich lieber auf die nächste Fähre wartete und zurück fuhr.

Warten auf die Fähre mit diesem schönen Ausblick



Die Manleyfähre



Auf der Rückfahrt kamen wir auch am Hornby Leuchtturm vorbei. Dieser liegt an der Südspitze von Watson Bay, wo ich gestern war.



Blick auf Watson Bay



Wir nähern uns der City



Nach dem Anlegen am Circular Quay lud ich noch meine Opalkarte auf. Das Guthaben war jetzt fast verbraucht und morgen brauchte ich für die Fahrt zum Flughafen nochmals 18 Dollar. Dann ging es mit der nächsten Fähre Richtung Darling Harbour.

Hier nochmals einige Eindrücke von Sydney.











Ich stieg diesmal an der Haltestelle Pyrmont Bay aus. Dort befindet sich die Welcome Wall. Hier sind viele der Einwanderer namentlich aufgeführt.



Darling Harbour





Danach bin ich noch lecker japanisch Essen gegangen.



In den australischen Großstädten konnte man hervorragend für kleines Geld asiatisch essen.

Danach ging es zum Hotel und Koffer packen war angesagt.

Mein Fazit zu Sydney. Eine sehr schöne Stadt und hat sie mir ganz toll gefallen. Ich würde ganz gerne nochmals wiederkommen.
Der positive Eindruck der Stadt war sicherlich auch vom perfekten Wetter für eine Stadtbesichtung geprägt.

*Anti

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Mir hat die Tour durch Sidney mit dir auch gefallen. Flicka hat so eine Brückenbegehung glaube ich mitgemacht. Für deine nächste Reise empfehle ich dir natürlich den Bericht hier im Board, wenn du ihn nicht sowieso schon gelesen hast.

*andi7435

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Mir hat die Tour durch Sidney mit dir auch gefallen. Flicka hat so eine Brückenbegehung glaube ich mitgemacht. Für deine nächste Reise empfehle ich dir natürlich den Bericht hier im Board, wenn du ihn nicht sowieso schon gelesen hast.

Ja, kenne ich. Trotzdem danke !

*andi7435

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4. Tag - 3.11.2016

Heute sollte es nun mit dem Flieger ins Outback gehen. Dieser Tag hatte mir ca. 10 Tage vor Abreise noch ein ganz schönes Kopfzerbrechen bereitet. Dazu dann aber beim Thema Mietwagen mehr.
Der Wecker klingelte relativ zeitig, da mein Flug gegen 9:45 Uhr starten sollte. Vorher wollte ich noch am Flughafen frühstücken. Heute kam der einzigste Nachteil des Hotels voll zum tragen. Ich musste mit meinen Koffer – berghoch – zur nächsten Metrostation ziehen. Das fand ich über diverse Bürgersteige doch sehr anstrengend. Mit der Metro ging es zum Flughafen. Die Fahrt ist für die wenigen Stationen nicht preiswert (18 Dollar), dafür aber bequem. Alternativ kann man mit der Metro bis zur Station Mascot fahren und dort in den Bus 400 einsteigen. Spart ca. 14 Dollar.
Im Domestic Terminal angekommen, konnte ich am Schalter einchecken und musste nicht an den Selbstbedienungsterminals ran. Dann ging es dank Fast Lane schnell durch die Sicherheitskontrolle und ich konnte in Domesticlounge von Qantas zum Frühstücken gehen. Die Lounge selber ist riesig groß und hat einen sehr schönen Ausblick auf das Vorfeld.

Blick auf das Vorfeld



Hier konnte ich dann eines meiner Lieblingsgerichte selber zubereiten. Ich nenne es einfach „Quetsche“ vielen anderen ist es als Toast bekannt. War super lecker. Noch etwas Saft und Kaffee getrunken und dann war es schon Zeit zum Boarden. Der Flug wurde mit einer Boeing 737-800 durchgeführt. Flugzeit war ca. 2:45h und die Entfernung beträgt ca. 2000km.
Der Flug wurde mit Avios (Meilen) über BA gebucht. An Steuern und Gebühren fielen nur ca.18€ an.

Kurz nach dem Start nochmals einen Blick auf Sydney





Die Landschaft wechselte dann immer mal wieder











Kurz vor der Landung in Alice Springs



Das Flugzeug rollte aus und dann sollte mich eine unangenehme Überraschung erwarten. Wie man es kennt, sobald der Flieger steht springen alle auf und holen ihr Gepäck aus den Bins. Da ich am Fenster saß, blieb ich erstmal sitzen und wollte meinen Rucksack beim Aussteigen erst rausnehmen.
Da ich in Reihe 7 saß, war ich auch ziemlich schnell dran. Einen Blick in das Bin, da lag zwar ein Rucksack, war aber nicht meiner. Meiner hatte deutlich rote Streifen und keine grauen wie dieser.
Natürlich waren dort alle Papiere und auch Unterlagen drin. Nach 5 Schrecksekunden hielt ich dann den Rucksack hoch und fragte in die Kabine nach meinen richtigen. Der wurde mir dann auch glücklicherweise von fast ganz hinten nach vorn gereicht. Jetzt war ich erleichtert.

Nach dem Gepäckband ging es zur Autovermietung. Bei Avis war ich der einzigste Kunde und der Mietvertrag inklusive Schlüssel war schon vorbereitet. Es wurde auch nicht versucht, irgendwelche Versicherungen an den Mann zu bringen.

Mein Mietwagen ein Toyota Fortuner 4WD mit  20646km auf dem Tacho



Diese Fahrzeugbuchung hat mir 10 Tage vor Abflug in Deutschland nochmals extremen Stress bereitet. Übernachtet habe ich in Alice Springs im Doubletree Hilton. Dort befindet sich auch ein Schalter von Avis. Die Buchung mit Abholung im Hotel hätte mich ca. 100€ weniger gekostet, da keine Flughafengebühren hinzugekommen wären. Leider hat der Schalter nur von 9-11 Uhr geöffnet. Das wird natürlich bei der Onlinebuchung nicht angezeigt. Ich habe das glücklicherweise beim Durchschauen des Vouchers gesehen. Dann Anruf bei Dertours und ich musste dann direkt eine Buchung ab Flughafen machen. Die andere konnte ich dann kostenfrei stornieren.
Nach dem Einchecken im Hotel und einer kurzen Pause ging es dann los. Das Abenteuer Outback. Als Erstes zu Woolworths Selters, Ginger Beer und Kekse als Verpflegung geholt. Dann startete ich Richtung MacDonells Ranges zum Simpson Gap.

Zufahrt zum Simpsons Gap



Hier gibt es einen kleinen, feinen Wanderweg zum Einstieg, ca. 20 Minuten hin- und zurück.



Der Weg führt an einem ausgetrockneten Fluss entlang



Die Schlucht verengte sich immer mehr



Hier ging es dann nicht mehr weiter



Blick nach oben auf der Suche nach Rock-wallabies





Leider habe ich keine gesehen, nur hier auf der Tafel



Das war ein sehr schöner, einfacher Einstieg für das Outback fand ich. Dann ging es zurück nach Alice Springs.

Hier ging es noch zum Anzac Hill Lockout.  Hier wird den Gefallenen des 1. Weltkrieges gedacht und man hat einen sehr schönen Ausblick über Alice Springs.



Alice Springs fand ich ein schönes, kleines Städtchen.

Kosten:

Übernachtung Doubletree by Hilton mit Frühstück:  75€

Mietwagen:     528€ - 6 Tage inklusive Einweggebühr

Flug:                10000 Avios + 18,82 Euro


*Anti

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In irgendeinem Reisebericht (Japan?) hattest du schon mal erwähnt, dass du ein Talent zum Verbummeln von Dokumenten oder Kreditkarten oder so hättest. Beinahe hätte das ja heute jemand anderes für dich übernommen - Puh, das ist noch mal gutgegangen!

Ansonsten ein wirklich schöner Einstieg ins Outback  :daumen:

*andi7435

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In irgendeinem Reisebericht (Japan?) hattest du schon mal erwähnt, dass du ein Talent zum Verbummeln von Dokumenten oder Kreditkarten oder so hättest. Beinahe hätte das ja heute jemand anderes für dich übernommen - Puh, das ist noch mal gutgegangen!

Ansonsten ein wirklich schöner Einstieg ins Outback  :daumen:

Du erinnerst dich richtig Andrea. Tolles Gedächnis hast du. Damals war ich aber selber daran Schuld.  Hatte damals meine Papiere im Zug gelassen und musste denen dann 100km folgen. Auch damals alles gutgegangen.

*andi7435

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5. Tag - 4.11.2016

Heute stand nun der Ausflug in die East MacDonell Ranges an. Hier waren Besuche in diversen Gap’s mit sehr entspannten Wanderungen geplant, sowie der Besuch des N’ Dhala George NP. Lt. Reiseführer war die Zufahrt nur für 4WD möglich und teilweise etwas schwierig.

Los ging es also auf einer sehr gut geteerten Landstraße bis zur Emily Gap. Diese hatte ich komplett für mich allein. Auch die Temperaturen bewegten sich noch im angenehmen Bereich.

Eingang zur Emily Gap



ausgetrocknetes Flussbett



diverse Felszeichnungen waren auch vorhanden



weitere Eindrücke zur Emily Gap









Am Ende des Gap’s befand sich dann ein Drahtzaun, den ich mir nichtgetraute zu übersteigen. Dank Sylwia und Karina (eine sehr nette Arbeitskollegin) hatte ich einen Heidenrespekt für Schlangen und anderen diversen Getier. Das sollte sich auch bis zum Ende der Reise nicht legen, obwohl ich nur eine giftige Schlange gesehen habe und diese auch als bissfaul gilt.

Das erwartet einen nach dem Zaun



Dann ging es zur nächsten Gap. Auf den Weg dorthin, habe ich dieses Leben retten können.



Jetzt ging es also zum Jessie Gap.

Blick vom Parkplatz



Wieder das ausgetrocknete Flussbett



Steine



Felsmalereien









Bunte Tierwelt





Emily Gap und auch Jessie Gap sind fast identisch. Man kann also auch bei Zeitmangel ein Gap weglassen. Die Wanderung betrug one-way 500-700m.

Der nächste Punkt auf meiner Liste war der Trephina Gorge NP. Während bei Sylwia eine Wohlfühltemperatur von 26° herrschte, waren es bei mir trockene 37° im Schatten. Das sollte sich noch rächen.





Als Erstes stand ein Abstecher zu 2 sehr großen Ghost Gums (Eukalyptusbäume) an.





Am Ende der Zufahrt befinden sich ein kleiner Campingplatz und auch ein Parkplatz.
Hier bin ich dann ohne Nachzudenken, einfach den Reisebericht von Sylwia gefolgt und den
Panorama Walk angegangen. Das war eine ganze schlechte Idee bei 37° im Schatten und fast wolkenlosen Himmel.



Die 90 Minuten waren sicherlich etwas übertrieben.

Am Anfang ging es durch ein ausgetrocknetes Flussbett



Dann ging es diese Stufen hoch



Relativ schnell spürte ich die Sonne. Aber an ein Umkehren war nicht gedacht. Diese Schwäche wollte ich mir nicht geben. Deshalb entstanden dann doch sehr viele Bilder. Man musste ja ein Alibi für die Pausen haben. Hier einige Eindrücke.











Nachdem ich die Bergspitze erreicht hatte, wollte ich nur noch zurück. Deshalb gibt es vom Abstieg auch keine Bilder. Ich war dann sehr froh, als ich unbeschadet am Auto angekommen bin. Hier legte ich erstmal eine Pause ein.  Ich hatte damit meine Lektion gelernt. Im Verlauf der Reise waren dann auch etliche Walks schon ab 9:30 Uhr gesperrt.

Nun ging es weiter zum N’ Dhala George NP. Die Zufahrt wird als etwas schwierig dargestellt, stellte sich dann aber mehr oder minder als einfach dar. Das einzigste Problem gab es am Anfang und zwar diese Wasserdurchfahrt. Bei der ersten Durchfahrt konnte man noch die Tiefe erkennen, bei der 2. aber nicht mehr. Ich erinnerte mich aber an den Reisebericht von Sylwia und die sind da problemlos durchgekommen. Also Allrad eingelegt und los. Die Durchfahrt war kein Problem. Ich hätte sie mir aber nicht getraut, wenn ich nicht den Reisebericht von Sylwia gelesen hätte.



Die Zufahrt zum Park ist landschaftlich recht schön.





Rote Wege







Ich fand diese rote Erde faszinierend.

Die Kühe suchten Schatten, was bei den Temperaturen auch verständlich ist.



Man quert auch mehrmals auch ausgetrocknete Flüsse. Mit eingelegten Allrad war das aber alles kein Problem.

Am Park angekommen machte ich noch eine kleine Wanderung. Ich war aber von meinem Mittagsausflug doch noch etwas geschafft, so dass es wirklich nur eine kleine Wanderung wurde.





Auch hier gibt es wieder Felszeichnungen





Ein kleines Wasserloch



Danach ging es zurück nach Alice Springs. Auf der Straße sind überall diese Marker für Wasserstände bei Überflutung der Straße angebracht.



Der letzte Stop war dann am  Corroboree Rock. Hier kann man nur um den Felsen laufen, da das Land ein Heiligtum der Aboriginals ist.






Hier kann man schön durch 2 Fenster schauen



Bevor es zurück zum Hotel ging, musste ich noch Bild machen. Hier bin gestern einfach vorbeigefahren.



*freddykr

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Bin jetzt auch dabei.
Ich hatte bis jetzt nur einen Tag in Sydney, aber irgendwann komme ich für länger wieder. :)
Viele Grüße,
Danilo

Für Foren:


*andi7435

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Bin jetzt auch dabei.
Ich hatte bis jetzt nur einen Tag in Sydney, aber irgendwann komme ich für länger wieder. :)

Schön, dass du auch dabei bist.

@all

Der RB geht auf jeden Fall weiter. Ich habe aber letzte Woche eine Frustbuchung nach Japan gemacht und in dieser Woche noch nach Australien. Japan muss jetzt aber erstmal vorbereitet werden.

*Anti

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Uih, dann wird es ja wieder ein aufregendes Reisejahr für dich! Glückwunsch zu den Buchungen, auch wenn die nach Japan nur aus Frust war. Wird bestimmt trotzdem eine tolle Reise!

*andi7435

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Uih, dann wird es ja wieder ein aufregendes Reisejahr für dich! Glückwunsch zu den Buchungen, auch wenn die nach Japan nur aus Frust war. Wird bestimmt trotzdem eine tolle Reise!
Die Reise ist keine Frustreise, sondern seit meinem 1.Japanbesuch gewollt.
Der Flug ist der Frust, da ich eine geniale EF nach Japan verpasst habe.

*Anti

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So war das auch nicht gemeint. Man reist ja nicht in ein Land, was einen nicht interessiert. Normalerweise. Ich hatte eher vermutet, dass du irgendwelche Meilen dringend loswerden musstest und dann ist es eben Japan geworden.

*andi7435

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6. Tag - 5.11.2016

Heute sollte es nun mit dem Auto in das Outback gehen. Als großes Ziel stand am Ende der Uluru. Als Erstes mussten aber noch einige Vorbereitungen für das „Abenteuer Outback“ getroffen werden. Zumindest für mich war das im Vorfeld eins, sollte sich am Ende als weniger dramatisch darstellen. Auto volltanken, wobei mir der Durchschnittsverbrauch von 12l Diesel pro 100 Kilometer hoch erscheint.
Dann nochmals Bargeld am Automaten ziehen, um auch immer „flüssig“ zu sein. Außerdem wird bei manchen Hotels bzw. Tankstellen eine Kreditkartengebühr für den Einsatz der selben fällig. Die wollte ich aber umgehen. Und zum Schluss noch in der Touristeninformation das Permit für den nächsten Tag für den Mereenie Loop kaufen. Das Permit kann man max. 3 Tage im Voraus kaufen und man muss nachweisen, dass das Auto geländefähig ist. Der Kauf des Permits hat sich mir aber nicht erschlossen. Am nächsten Tag wurde es nirgendwo kontrolliert. War aber auch nicht sehr teuer.
Ich hätte es auch in der heutigen Unterkunft kaufen können, aber was man hat das hat man. So gerüstet konnte es los gehen.

Mein Ziel



Kurz nach Alice Springs befindet sich das Grab vom Gründer der „Flying Doctors“ John Flynn (1880-1951). Der Dienst wurde 1928 von ihm gegründet und betreut medizinisch das Outback. Der Dienst ist auch heute noch aktiv.



Dann ging es in die West MacDonnell Ranges.

Erstes Ziel war der Standley Chasm. Die Schlucht befindet sich auf Aboriginal Gebiet. Deshalb muss man hier auch Eintritt zahlen. Die Wanderung ist ca. 3km lang und führt durch ein Tal dass sich am Ende immer mehr verengt und wo es auch nicht weitergeht. Die Wanderung selber ist nicht weiter anstrengend.

Hier die Bilder dazu.

Am Parkplatz beginnt dieser schöne Weg



Weiter geht es



Am Ende die sich verengende Schlucht



Blick nach Oben



Hier geht es nicht weiter







Nach der Rückkehr zum Parkplatz ging es weiter zum nächsten Ziel.

Auf der Straße wird man immer wieder auf das Linksfahrgebot hingewiesen.



Nächstes Ziel war die Ellery Creck Hole. Die Temperatur erreichte so langsam wieder die 35° Grenze. Glücklicherweise war es vom Parkplatz bis zur Hole nur 200m.

Am Parkplatz



Die Hole



Was man nicht sieht ist, dass rechts und links gebadet wird. Bei der Hitze sicherlich eine angenehme Abwechslung.





Als nächstes Ziel stand dann die Serpentine Gorge auf dem Plan. Diese Wanderung zwar nur knapp 3 Kilometer lang, sollte mir dann heute aber den Rest geben.

Startpunkt wie immer der Parkplatz. Hier sah das Ganze noch harmlos aus.



Flußquerung







Am Ende wartete dieses Wasserloch auf mich



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Auf dem Rückweg im ausgetrockneten Flussbett. Durch die Steine war das ein ganz unangenehmes Laufen.



Am Auto war ich durch die Hitze und das Laufen über die Steine doch ganz schön geschafft. Weiter ging es. Dann war ein Parkplatz angezeigt und ich fuhr darauf um 10 Minuten Pause zu machen. Von hier hatte man einen sehr schönen Ausblick.





Nächster und letzter Stop sollten die Ochre Pits sein. Da gerade vor mir eine holländische Kleinreisegruppe eingetroffen war, hatte ich diese nicht für mich allein. Hier wurde früher durch die Aboriginals Ocker abgebaut und es war auch eine heilige Stätte, die nur von Männern betreten durfte. Davon ist heute nichts mehr übrig geblieben.

Hier wieder einige Bilder













Das sollte es dann für heute auch gewesen sein. Kurz darauf erreichte ich meine Unterkunft, das Glen Helen Resort am gleichnamigen Gorge gelegen.

Die Unterkunft



und der Blick auf die andere Seite der Lodge



Jetzt war ich irgendwie knülle und habe mich ausgeruht. Ich hatte aber noch die eine oder andere Wanderung auf dem Plan, habe diese aber sein lassen. Pause muss auch mal sein.

Dank Sylwia war ich auf das hervorragende Abendessen schon eingestellt. Habe mir dort ein nicht ganz preiswertes, dafür aber sehr gutes 3-Gänge-Menü gegönnt. Und Sylwia hatte nicht zu wenig versprochen. Also wer dort mal übernachtet, sollte sich das mal gönnen.

Unterkunft: Glen Helen Lodge, Kosten 110,19€