In 3 Wochen: Las Vegas bis nach Denver, über den Yellowstone NP

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*partybombe

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Antw:In 3 Wochen: Las Vegas bis nach Denver, über den Yellowstone NP
« Antwort #30 am: 11.04.2018, 11:13 Uhr »
 :dankeschoen:

*monana88

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Tage 14 und 15: Nationalpark Yellowstone – 22. bis 23. 04.16
« Antwort #31 am: 11.04.2018, 17:08 Uhr »
Tage 14 und 15: Nationalpark Yellowstone – 22. bis 23. 04.16

Die beiden Tage im wunderbaren Yellowstone Nationalpark sind eigentlich schnell erzählt. Was wir in Massen gesehen haben waren: Bisons, Wasserfälle, Geysire, bunte Teiche, andere Tiere (wir waren uns nicht sicher, was das war…), Wälder, Schnee, Dunst und Nebel.

Es war wirklich toll. Obwohl im Yellowstone noch nicht viele Straßen um diese Zeit geöffnet sind, haben wir 2 tolle, ausgefüllte Tage dort verbringen können. Gerade diese bunten Teiche sind phänomenal. Unten gibt es wieder einen Link zu den Bildern, und auch wieder Videos. Dort kommt es noch mal besser rüber. Einfach unglaublich, was die Natur alles erschaffen kann. Und vor allem, in diesem Fall, was für eine Kraft sie hat. Denn die Teiche und Geysire zeugen davon, wie viel Energie im Erdboden, in diesem Vulkan, ist. Das Wasser hat oft um die 100°C, überall brodelt es bzw. brechen die Geysire sogar regelmäßig aus und speien dabei unglaubliche Mengen an Wasser in unglaubliche Höhe. Der Wahnsinn!























































Ich bin froh, dass wir den fast 2000 km Umweg gefahren sind. Und dass das Wetter einigermaßen mitgespielt hat, denn oftmals sind die Straßen um diese Jahreszeit eben doch noch vereist und verschneit, sodass kein Durchkommen ist. Am zweiten Tag hat es dann leider geregnet und es war wirklich unheimlich kalt, sodass wir froh waren, die tollen Wanderungen schon am Tag zuvor, bei „Bombenwetter“ (Zitat Papa), gemacht zu haben.

An diesem Abend stand dann endlich Waschen aufm Programm. Hatte langsam keine Unterhosen mehr und auch ein paar Klamöttchen zwischendurch geshoppt, die ich natürlich auch direkt anziehen wollte. Wir das halt so is… 😉

Das Motel hatte, wie das in der Nacht zuvor, keine Waschmaschine + Trockner, sodass wir es in der örtlichen Laundry versucht haben. Dort war jedoch niemand anzutreffen, außerdem stand in Krakelschrift draußen angeschrieben, dass nur noch eine Stunde geöffnet sei. Was denn mit der Wäsche passiert, die noch in der Waschmaschine oder im Trockner ist, stand nirgends. Also versuchten wir es in der Laundry Nr. 2. Dort war zwar auch niemand, jedoch waren die Öffungszeiten noch etwas großzügiger. Während Papa sich um die Wäsche kümmerte, fuhren B. und ich tanken, einkaufen und noch eine Jacke für Papa im Motel holen. Im Anschluss warteten wir dann noch eine Weile, während die Wäsche im Trockner war. Da kam dann auf einmal der Besitzer. Er war etwas verwundert, dass wir Wäsche gewaschen haben, denn eigentlich sei erst am Tag danach Eröffnung. Äh, ok, die Tür war offen und es stand nix dran geschrieben?! Aber er sah das ganz locker. So hatten wir dann endlich alle wieder frische Wäsche und konnten in Ruhe Essen gehen. Schön!

Schrecklich war an dem Aufenthalt im Motel eigentlich nur das Internet. Das ging mal garnicht!! Sooo laaaaangsaaaam!!!

Am letzten Tag wollten wir endlich die Tickets für unser Baseballspiel in Denver buchen. Außerdem schauen, was wir die nächsten Tage machen. Da der West- und Südeingang vom Yellowstone noch geschlossen waren, mussten wir wieder am Osteingang raus und einen ewigen Umweg fahren. Die Frage war nur, wie weit kommen wir uns was können wir uns anschauen? Denn wir mussten mehr als 1200 km in 3 Tagen überbrücken. Bis wir das alles gemacht hatten, waren 3 Stunden um, weil wir ewig warten mussten, bis mal eine Seite lud. Dann wollten wir unsere Tickets ausdrucken, doch die pdf-Datei war nach fast 45 Minuten erst zu 20% geladen. Jaaaaa. An der Rezeption wollte man es aber auch nicht ausdrucken. Dabei hätten wir das einfach per E-Mail schicken können. Aber das kennen wir ja schon… :/ Achja. Neben den normalen Tickets für 130 Dollar, kauften wir bei derselben Seite auch Parktickets fürs Stadion. Noch mal für 35 Dollar.

Doch die Mail mit den Parktickets kam dort nicht an. Ich kann jetzt schon vorwegnehmen, dass wir 5 Tage, bis zum Spiel hatten, ich jeden Tag meine E-Mails, incl. Spamordner gecheckt hab, und einfach nichts ankam. Denn, so stellte sich raus, dort, wo wir die Tickets kaufen, wird nur an eine andere Firma weitervermittelt. An die soll man sich auch wenden, wenn was schief läuft. Bis dahin stand als Status nur „Zahlung muss noch geprüft werden“. Am Tag vorm Spiel dann „ok“. Nur kam keine Mail. Also schrieb ich dorthin. Es kam immer noch nix. Dann war also der Tag des Spiels da. Wir waren schon ganz aufgeregt, fuhren dorthin, wollten dann am Stadion die Parktickets eben noch mal kaufen. Achja, bei beiden Tickets kam noch mal eine Service-Gebühr dazu, was alles fast doppelt so teuer machte. Wenn wirs einfach da gekauft hätten. Aber durch das langsame Internet waren wir schon so genervt und kamen einfach nicht dazu, diesbezüglich auch noch zu recherchieren.
JEDENFALLS kamen wir am Parkplatz an. Naja, der war erst mit einem mega Umweg zu erreichen. Wir fuhren am Stadion vorbei (welches übrigens mitten in der Stadt liegt), dort stand nix mit parking, also fuhren wir einmal quer überall rum, bis wir endlich ein Schild sahen. Dann also auf den Parkplatz, wo wir uns fragten, wo man das Parkticket nun kaufen kann. Da lief dann eine offiziell aussehende Frau rum. Wir fragten nach. Sie sagte, dass das Spiel abgesagt wurde, weil Schnee gemeldet sei. Ja, es nieselte etwas, kalt wars auch, und zwischendurch war mal ein ganz leichter Schneeregen zu vermelden. Aber deswegen das Spiel absagen…………………………..

Wir liefen dann zum Ticketschalter. Dort hieß es erst, sei kein Problem. Wir könnten uns einfach ein anderes Spiel aussuchen, wo wir hingehen könnten.

Ja, morgen fliegen wir nach Germany… Oh…. Ja, dann schauen wir mal, ob ihr einen Check bekommen könnt. Naja, wir haben das Ticket nicht direkt hier gekauft, sondern übers Internet. Oh, ja. Dann können wir leider nix für euch tun….

Der Frau am Schalter tats auch echt leid. Aber geholfen hat uns das auch nix…

SOOOOOOOOOOOOOOOOOO ärgerlich. Wir hatten uns so aufs Spiel gefreut. Das sollte noch mal ein schönes Highlight werden!

Ich hab mich dann erstmal mit der Firma in Verbindung gesetzt, wo wir das Parkticket her hatten. Die haben dann auch geantwortet und gemeint, dass sie uns das Geld erstatten. Und dass die eigentlich gar nicht mehr mit der Firma zusammenarbeiten, bei denen wir das Ticket gekauft hatten, die aber einfach munter weiter verkaufen. Oh, Mann.

Die Firma, die also die Parktickets einfach rausgibt, und bei denen wir auch die Spieltickets gekauft haben, habe ich auch angeschrieben. Dort kommt man uns aber leider gar nicht entgegen. Die 130 Dollar sind also futsch. Schon krass. Jaaa…. GRRRRR

Äh, ja. Zu unseren Tagen beim Yellowstone war es das also.

Hier gibt’s die Fotos und Videos zu diesem Tag: LINK

Gefahrene Kilometer: 290

Motel: Moose Creek Inn, West Yellowstone

Kosten: 180 € (Motel), 47 $ (Abendessen), 25 $ (sonstiges)

*partybombe

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Antw:In 3 Wochen: Las Vegas bis nach Denver, über den Yellowstone NP
« Antwort #32 am: 12.04.2018, 10:49 Uhr »
Tolle Bilder vom Yellowstone

*monana88

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Antw:In 3 Wochen: Las Vegas bis nach Denver, über den Yellowstone NP
« Antwort #33 am: 13.04.2018, 06:02 Uhr »
Tolle Bilder vom Yellowstone

Danke! :)
Mir hat es auch echt unglaublich gut dort gefallen. Auch, wenn wir nur einen kleinen Teil des Parks sehen konnten, weil die anderen Straßen noch gesperrt waren, hat sich der Umweg echt gelohnt!

*monana88

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Tag 16: West Yellowstone bis Evanston – 24.04.16
« Antwort #34 am: 13.04.2018, 06:03 Uhr »
Tag 16: West Yellowstone bis Evanston – 24.04.16

Heute fuhren wir das Fossil Butte National Monument an. Auf dem Weg dorthin passierten wir lauter kleine Dörfchen, so mit 3-4 Häuschen. Als wir durch ein Dorf fuhren, wo es eine Tankstelle gab, sagte ich noch, naja, gleich müsst ich dann mal aufs Klo, ich wollte aber dann bis zum nächsten Dorf warten, da ja eigentlich öfter welche kamen.

Und wie das so ist. Kam natürlich nix mehr. Für über eine Stunde. Mittlerweile saßen wir zu Dritt im Auto und mussten alle SOOOO aufs Klo! Ich dacht, ich sterbe! Und wenn du keinen Busch, kein Bäumchen, keinen Strauch rechts und links hast, nicht mal was, wo man mal anhalten kann, dann ist das einfach nur sooooo kacke!!!

Dann kündigte sich eeendlich das National Monument an. Wir waren so froh. Und dann kams doch nicht. Navi hatte mal wieder ein falsches Ziel zur Adresse angezeigt. Dann kam irgendwann der Beginn eines Wanderwegs, und eeendlich ein Restroom. So schnell bin ich schon lang nicht mehr gerannt. Und die anderen beiden auch nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zum National Monument: Es waren einige Fossilien ausgestellt und eigentlich konnte man noch ein wenig in dem Park reinfahren. Doch, mal wieder, road closed. Schad. Naja, dann eben direkt zum Motel.

Wir sind dann zum Mexikaner. In der Hoffnung, dass das Essen wieder so lecker war, wie bei dem anderen, ein paar Tage zuvor. Doch… Naja… Eher nicht… Abends gings uns dann auch nicht so gut.

Beim Mexikaner sind sicherlich 8 Kellner gewesen, ein Familienbetrieb. Der Jüngste im Bunde war für uns zuständig. Doch er nuschelte sich einen ab, guckte ständig aufn Boden… Wir haben ihn auf jeden Fall kaum verstanden.

Auf dem Weg zurück kamen wir dann an der historischen Altstadt vorbei. Die Häuser waren bestimmt auch schon 50 Jahre alt! Ist ja schon… beständig… 😛

So, das wars schon. Viel mehr ist an dem Tag auch nicht passiert…



Gefahrene Kilometer: 550

Kosten: 100 $ (Motel), 14,33 $ (Abendessen), 6,67 $ (sonstiges)

*monana88

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Tag 17: Evanston bis Rawlins – 25.04.16
« Antwort #35 am: 13.04.2018, 06:07 Uhr »
Das Highlight Yellowstone ist nun vorbei. Es geht mit großen Schritten Richtung Denver:

Tag 17: Evanston bis Rawlins – 25.04.16

520 Kilometer mussten heute zurückgelegt werden. Demnach blieb uns nicht soo viel Zeit, um noch großartig was anzuschauen. Und ehrlicherweise muss man sagen, dass es, wenn man nur 2 Tage hat, um vom Yellowstone nach Denver zu kommen, auch nicht soooo viel gibt, was man sich anschauen kann.

Unser Weg führte an der Flaming Gorge National Recreation Area vorbei. Viel zu „machen“ gibt es dort nicht. Aber die Strecke sieht toll aus. So konnten wir noch mal schöne Schluchten, Wasser und allerlei Farben an den Felsen sehen. Wir fuhren auch eine kurze Strecke, vielleicht 30 Minuten, auf einer Nebenstraße entlang. Überall gabs Tiere zu sehen. Schön.
















Doch dann ging es leider nicht weiter, die Straße war noch wegen Schnee (?) geschlossen, sodass wir wieder umkehren mussten. Wir fuhren also die Hauptstraße weiter und kamen später am Ende der Nebenstraße vorbei. Und tatsächlich, man fuhr noch mal ein kurzes Stück den Berg hoch und schon fings an zu schneien. Wir dachten, wir könnten den Weg noch mal von der anderen Seite aus sehen, weil er ja echt hübsch war. Aber von oben war die Straße dann auch geschlossen. Dann gings wieder zurück zur Hauptstraße und schwupps, schneite es nicht mehr. Kurz später Gewitterte es dann. Achja, und am nächsten Morgen war ja dann alles weiß. Unglaublich, das Wetter…













Dann gings noch hoch zu einem Aussichtpunkt, wo man den Stausee noch mal von oben anschauen konnte,





und schließlich zum Staudamm (Flaming Gorge Dam), wo wir uns einen suuuper Film über den Bau anschauten. Er wurde halt wohl



so vor 20 Jahren gedreht, entsprechend suuuper war die Qualität. Man konnte teilweise nicht mal richtig erkennen, was die da zeigen wollten, so unscharf war das… Oh, jee. Da sollte dann vielleicht doch mal Geld investiert werden, um den Film neu zu drehen.

Später waren wir noch Einkaufen. Am Auto wollte Papa die Einkäufe schön ins Auto räumen, da fragten ihn die Nachbarn, ob er ihnen mal helfen könnt. Ei klar!

Und zwar hatten die beiden einen rießigen Fernseher gekauft. 60 Zoll rum. Und den wollten sie auf die Ladefläche von ihrem Pick-Up hieven. Uiui, das war ne Aktion. Dann, weil der TV so groß war, dass man die Ladeklappe nicht zu machen konnten, haben sie den Fernseher mit einem dünnen Seil festgespannt und fuhren munter los. Ob der heil bei denen zu Hause ankam?!

Wichtig für unser Roundtrip-Glück ist auch, dass jeden Tag, und das auch immer fast zu selben Zeit, Adele mit „Hello“ kommt. Das fing am 1. Tag und ging bis fast zum Schluss.  Ohne, hat was gefehlt.

Achja, abends fuhren wir dann noch an der Post vorbei, weil B. seine Postkarten endlich mal verschicken wollte.

Und, selbst dort gibt es ein Drive In. Der Briefkasten ist extra so angebracht, dass man einfach das Fenster vom Auto runtermachen kann und die Briefe etc. einwerfen kann. SOOOO faul!



Gefahrene Kilometer: 520

Motel: Pronghorn Inn and Suites, Rawlins

Kosten: 81 $ (Motel), 13,33 $ (Abendessen), 8,33 $ (sonstiges)

*monana88

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Tage 18: Rawlins bis Denver – 26.04.16
« Antwort #36 am: 16.04.2018, 21:30 Uhr »
So, wir kommen nun zur letzten Etappe:

Tage 18: Rawlins bis Denver – 26.04.16

Wie schon ein paar Mal erwähnt, wachten wir in einem ziemlich verschneiten Rawlins auf. Während wir uns noch beratschlagten, was wir nun tun werden, fuhr zwei Mal das Winterdienstfahrzeug an unserem Motel vorbei. Ebenso konnten wir, da das Motel direkt an der Interstate (der Autobahn) lag, auch sehen, dass einige Trucks unterwegs waren. Aufhören zu schneien sollte es jedoch nicht, laut Wetterbericht. Naja, erstmal frühstücken. Dieses war ganz ok. Das interessanteste war, dass es nur 2 4er Tische in dem Frühstücksraum gab und eine ältere Frau mit ihrem Mann den einzig freien ansteuerte. Als sie uns sahen, setzten sie sich an den höheren Tisch, mit Hockern. Nett. Was jedenfalls interessant war: Beide waren vor uns fertig mit dem Frühstück und verließen den Raum. So 10 Minuten später kam die alte Dame wieder reingestürmt, da sie ihre Handtasche verloren hatte!!! Naja, es stellte sich raus, dass sie sie einfach an dem Tisch hat liegen lassen. 😉

Neben dem Schneechaos, wir erfuhren dann noch, dass ein Teil der Autobahn, die wir fahren wollten, gesperrt war, dass die Mitte der USA von Tornados heimgesucht werden sollte. Mann, Mann, was hier wieder für Extremwetter ist…

Wir fuhren dann also los. Bevor es Richtung Autobahn du Richtung Denver ging, fuhren wir jedoch erstmal zum Wyoming Frontier Prison Museum. Dieses wurde von ca. 1910 bis 1980 als Gefängnis genutzt, in welchem auch 5 Hinrichtungen stattfanden. Es gab eine Führung durch das alte Gefängnis, in dem fast noch alles so aussah, wie man es damals verlassen hat. Naja, zwischendurch wurde mal ein Horrorfilm („Prison“ heißt er. Wir haben abends dann mal kurz bei youtube reingeschaut) gedreht. Die „Blutspritzer“, die wir an der Wand sahen, waren demnach nicht von den Insassen, sondern eben Filmblut, welches man aber nicht weggemacht hat, obwohl der Film 1988 (ja, mein Geburtsjahr, also schon 27 Jahre her!!) gedreht wurde!

Naja, auch so war es echt interessant. Die Zellen in dem Trakt, der als 1. Gebaut wurde, waren sogar kleiner als in Alcatraz und da bekam man schon etwas Platzangst.

„Interessant“ war, dass man sich dort verschiedene Arten zum Töten ausgedacht hat. Zum einen gab es einen Galgen, der mit einem Wassermechanismus verbunden war. Stellte sich der Gefangene auf seine Position, lief Wasser aus einem Eimer, über einen Schlauch raus und irgendwann ging eine Falltür auf, der Gefangene fiel, und brach sich, hoffentlich, das Genick. Dadurch wollte man sich von der Schuld freimachen. Denn es hat ja niemand einen Hebel oder sowas gedrückt.

Ebenso erfunden hatte man dort eine Gaskammer. Diese war mit Fenstern versehen, sodass dem Tötungsakt sogar Leute zuschauen konnten. Oh, Mann. Das ist alles so krank.

Dann, mittlerweile schon Mittag, ging es auf den Weg Richtung Denver. Es war schon sehr anstrengend zu fahren. Nebel. Glatt. Schnee. Wind. Kam alles zusammen.

Unser Autochen:

image14

Ausblick aus dem Zimmer:







Von der gesperrten Autobahn hörten wir dann auch zwischendrin an einer Raststätte was, als wir dann dort ankamen, wo es gesperrt sein sollte, war jedoch nichts von einer Umleitung zu lesen. Wie gut, dass ich mich schon vorher erkundigt hatte, wo man langfahren kann. Doch warum bei der Abfahrt vorher nichts stand, finden wir bis heute seltsam… Und auch ärgerlich.

Nach 15 Minuten auf dem Umweg war das Wetter dann plötzlich super. Nix mehr mit Schnee. Klare Sicht. Nur später zog noch ein Gewitter auf. Aber davon hab ich ja schon erzählt. 😉

In Denver machten wir dann auch nicht mehr viel. Wir gingen nur noch ins Hotel nebenan, weil es dort gute Pizza und Bier geben sollte. Gabs auch. Lecki, lecki. Dabei konnte man Baseball schauen und wir unsere Regelkenntnisse noch vertiefen. (Was wir ja auch voll gebraucht hatten….).







Gefahrene Kilometer: 400

Motel: La Quinta Inn, Denver

Kosten: 91 € (Motel), 32,33 $ (Mittag- und Abendessen), 14,67 $ (sonstiges)

*monana88

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Tage 19-20: Denver – 27.-28.04.16
« Antwort #37 am: 16.04.2018, 21:33 Uhr »
Tage 19-20: Denver – 27.-28.04.16

An diesem Tag wollten wir uns einfach nur gemütlich die Stadt anschauen. Da wir unser Motel etwas außerhalb hatten, fuhren wir mit dem Auto in die Stadt. Wir parkten beim Pepsi-Center. Das kostete nicht die Welt und man war ziemlich schnell in der Innenstadt.

Ausgangspunkt unserer Besichtigung war die Union-Station. Die ist ganz toll ausgebaut worden. In der Wartehalle waren überall gemütliche Sessel, Sofas und Bänke zu finden. Am Rand gab es tolle Läden, wo man Kaffee, Snacks, Essen und Krams kaufen konnte. Ich holte mir erstmal einen Karamell-Latte. Wir in den USA üblich, musste man seinen Namen sagen und wurde dann aufgerufen. Aus „Mona“ wurde dort dann „Moda“. 😃







Wir schlenderten dann noch eine Weile durch die Station. Ich besuchte auch, natürlich, mal die Toiletten. Und ich, als Kennerin, kann behaupten, dass ich selten so hübsche, öffentliche Toiletten gesehen habe. Blitzsauber, die Türen waren wie Salon-Türen gebaut, hübsche Mosaik-Fliesen auf dem Boden… Richtig hübsch!



Dann ging die Stadtbesichtigung also richtig los. Auch der Vorplatz war richtig schön gestaltet. Überall spritze das Wasser herum, die Kinder tollten, die Sonne schien. Es war herrlich. Wir liefen die 16th bis nach oben. Überall waren Läden, Restaurants etc. zu sehen. Auch in den Nebenstraßen war nichts heruntergekommen, sondern alles sehr sauber, mit Lichterketten überspannte Gässchen.



Am Ende der 16th, wir fuhren dann noch etwas mit der Straßenbahn, die die Straße hinunter und hinauf fährt, besichtigten wir das Colorado State Capitol. Man konnte sogar reingehen und sich das Gebäude von innen anschauen.



Anschließend besuchten wir das Haus, das einer Dame gehörte, die auf der Titanic mitfuhr und den Untergang überlebte. Sie war reich und half vielen Leuten, die ihre Familie auf dem Schiff verloren hatten. Museum Molly Brown.

Wir genehmigten uns dann noch einen Teller Nudeln und gingen zum Nachtisch zur Cheescake Factory. B. wollte dort unbedingt hin, da der Laden in der Serie „The Big Bang Theory“ vorkommt. Dort gab es leckeren Kuchen. Mit riiiiiesiger Auswahl. Wahnsinn! Lecker, aber ein teurer Spaß.



Dann haben wir im Hard Rock Café ein T-Shirt für B.‘s Schwester gekauft und einen riesen, blauen Bären angesehen, der vor einem Museum stand. Außerdem gab es einen riesen Bleistift, der als Rettungsweg fungierte.





Was wir am Abend gemacht haben, wissen wir irgendwie nicht mehr… Vielleicht gepackt? Bilder angeguckt? In Erinnerungen geschwelgt?

Am nächsten Tag wollten wir zunächst in das große Einkaufszentrum gehen. Doch nachdem wir am Tag zuvor bei der Stadtbesichtigung super viel Glück mit dem Wetter hatten (die Sonne schien von Anfang bis Ende), war uns dieser Morgen nicht so positiv besonnen. Es fing morgens schon an zu schneien. Das Einkaufszentrum war nicht überdacht, sodass wir draußen, in der Kälte, von Laden zu Laden laufen mussten. Hinzu kam, dass wir viel zu früh dran waren und die meisten Läden noch geschlossen hatten.
Nachdem wir in 2-3 Läden drin waren, gingen wir also zu dem einen, wo wir wussten, das er offen hatte. Ein riesen Outdoor-Laden!! Dort hielten wir uns ca. eine Stunde auf. Wir machten Schießübungen, probierten ein paar Sachen an und schauten uns die Gewehre, Angeln und ausgestopften Tiere an.



Anschließend kauften wir noch eine Kleinigkeit ein und wollten unsere letzte, warme Mahlzeit in den USA essen. Burger bei Five Guys! Immer wieder gut!
Im Anschluss ging es dann auf den Weg zum Baseballstadion. Das Spiel, wofür wir in Yellowstone stundenlang vor dem Rechner saßen, um die Karten zu organisieren. Stundenlang, weil der doofe PC so lahm war und nichts richtig laden wollte.
Wir hatten uns auch direkt Tickets für das Parken gekauft und wollten deshalb direkt den Parkplatz ansteuern. Ja, das war ein Tanz. Wir verfuhren uns, fuhren im Kreis, fuhren vorwärts, seitwärts und zurück. Bis wir ihn endlich gefunden hatten. Herjee! Das Ausschildern sollte noch mal geübt werden…
Als wir also endlich standen, machten wir uns auf den Weg zum Stadion. Komischerweise war zum einen recht wenig los auf dem Parkplatz, zum anderen kamen uns als Leute entgegen. Wir erfuhren dann recht schnell, dass das Spiel aufgrund des schlechten Wetters ausfallen sollte. Och nööö, oder!!!!
Wir gingen dann noch zum Ticketschalter und erklärten unser Problem. Die Dame meinte dann, dass man einen Gutschein bekäme und man zum nächsten Spiel kommen könne. Naja, es ist aber unser letzter Tag in den USA, daraus wird dann nichts. Sie zeigte dann noch Mitleid, wirklich helfen konnte sie uns aber nicht. Wir sollten uns doch direkt an den Verkäufer der Tickets wenden.
Das haben wir dann auch per Mail getan. Man könne nichts erstatten. Dann wollten wir wegen der Parktickets fragen. Dort wurden wir ständig weitergeleitet, fragten schließlich sogar bei einer ganz anderen Firma an, weil das über die letztlich lief. Erst erstattete man uns den Preis. Dann meldete sich ein paar Wochen später wieder jemand und meinte, dass das ja nicht ginge und man zog uns den Preis wieder ab… Also… Knapp 150 € umsonst ausgegeben. Schade. Wir hatten uns richtig drauf gefreut und so eifrig die Regeln auswendig gelernt… Hach!

Ja, was nun mit dem angefangenen Tag noch anstellen?
Wir fuhren Papas geliebte VW-Autohäuser an. Da hatte er zwei rausgesucht. Danach fuhren wir bei einem Donut-Laden vorbei und holten je zwei Donuts. Diese aßen wir dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich im Motel. Abends haben wir dann auch nicht mehr viel gemacht.

Gefahrene Kilometer: ?

Kosten: 182 € (Motel), 34 $ (Mittag- und Abendessen), 55 $ (sonstiges)

*monana88

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Antw:In 3 Wochen: Las Vegas bis nach Denver, über den Yellowstone NP
« Antwort #38 am: 16.04.2018, 21:39 Uhr »
Tja, und nun kam es, wie es kommen musste, da bisher ja eigentlich alles ohne Probleme lief. Die Überschrift des nächsten Beitrags heißt:


Der letzte Tag. Äh, oder vorletzte…


Warum??

Weil wir den Anschlussflug verpasst haben.

Wir hatten eh schon nur 40 Minuten Umsteigszeit in Atlanta. Knapp. Aber man versicherte uns im Reisebüro, dass der Flieger nach Europa bei Verspätung der anderen Fliegers warten würde.

Naja. Tat er nicht.

Wir kamen 40 Minuten zu spät in Denver los, weil es wie verrückt schneite und man erst die Triebwerke oder was auch immer enteisen musste. Warum man das nicht gemacht hat, während wir geboarded wurden oder schon vorher, weiß kein Mensch. Der Pilot machte noch 15 Minuten gut, gereicht hat es nicht. Er hat noch im Flugzeug durchgesagt, dass die Leute erst diejenigen rauslassen sollen, die es eilig haben und den Anschlussflug erreichen müssen. Aber natürlich hatte es jeder eilig. Eine nette junge Dame neben uns, hatte schon ma geschaut, auf welchem Terminal wir abfliegen. Terminal F. Wir waren am Terminal A.

……

Jaaaa. Wir rannten, fuhren mit dem Shuttle, und kamen 8 Minuten zu spät an.

Das Flugzeug war schon weg.  War ja klar. Aber.

Immerhin war da eine wirklich super nette Delta-Mitarbeiterin, die uns sofort unter ihre Fittiche nahm und schaute, was sie für uns tun kann.

Der nächste Flug nach Frankfurt sollte erst 24 h später gehen. Sie hat uns dann auf den Flug gebucht, und ebenso ein Hotel gebucht, wofür Delta die Kosten übernimmt.

Hat ja auch was. So ein kostenloser Urlaubstag mehr. 😉

Ich lag übrigens gerade in unserem rießen großen 3 Zimmer Motelzimmer und schrieb diesen Eintrag. 😉

Doof nur. Ich hatte Wechselklamotten und Medikamente im normalen Koffer. Den mussten wir dann also erst holen. Nach vielem rumfragen und vielem rumlaufen, Shuttlebus fahren, kamen wir dort an, wo unsere Koffer ankommen sollten. Ansonsten wären die nämlich einfach am Flughafen geblieben. Wir hätten nicht mal mehr durch den Check-In gemusst. Naja, man sagte uns, wir sollen ale 30 Minuten mal dort vorbeischauen, weil man uns nicht sagen konnte, wann genau die Koffer ankämen. Eija. Dann erstmal Essen. Es war immerhin schon 17 Uhr, das letzte Essen gabs morgens um 7.

1 Stunde mussten wir warten, dann waren die Koffer dann auch schon da. 1 Shuttlebus später waren wir am Hotel freudig darüber, dass das Zimmer richtig groß und sauber ist. Nicht so erfreut darüber, dass wir alle Dollars ausgegeben hatten und wir nun nix mehr haben, um Wasser etc. zu kaufen. Wir haben alles zusammengekratzt und konnten uns noch 2 Flaschen leisten.

😀

Toll war, dass ich meine Serie über Netflix noch weitereschauen konnte. Die läuft nämlich nur in den USA. Deutschland hat sie leider nicht im Programm. :D

Dieser Tag ging dann aber auch schnell zu Ende und der kommende verlief ohne Probleme, sodass wir sicher wieder in Deutschland landeten und von meiner Mama abgeholt wurden.

Dieser Urlaub war schon richtig interessant. Wir haben viel gesehen. Viel unterschiedliches. Viele Wetterlagen erlebt. Viele Steine, viele Farben, viele Tiere gesehen. Da kann man wirklich nicht meckern. Klar, wir sind mal wieder viel gefahren. Aber dennoch war es in Ordnung, da man sich gut abwechseln konnte. Wir haben aber auch einfach kein Problem damit, fast jeden Tag in einem anderen Motel und viel on-the-road zu sein. Umso mehr sieht man. Umso mehr Freiheiten hat man. Wir waren vor ein paar Monaten in Italien und waren dort zwar schon auch in mehreren B&Bs, denoch auch teilweise länger vor Ort. Das war uns einfach zu langweilig...

So, ich hoffe, Euch hat unser 2. USA-Urlaub gefallen wie uns. Bis wieder mal. :)


*Jack Black

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Antw: Tag 3: St. George bis Bryce Canyon Village – 11.04.16
« Antwort #39 am: 18.04.2018, 11:54 Uhr »
In solchen (zum Glück nicht allzu häufigen) Fällen kann man die Leute ganz schön verwirren, indem man eine völlig krumme Zahl nennt, etwa 37,86 Dollar - die daraus resultierend Diskussion mit dem Argument, daß man zum ersten Mal tankt und noch nicht weiß, wieviel exakt reingeht, hat schon ab und zu zur betragsunabhängigen Freigabe der Zapfsäule geführt

Ach je, diese Nerverei hatten wir jetzt zu Ostern auch wieder bei mancher Tanke. Was allerdings auch so gut wie immer funktioniert ist überzahlen: einfach 50$ oder 100$ bezahlen, voll tanken und anschließend das Wechselgeld holen. Allerdings tat es meine KK trotz ZIP Abfrage bisweilen auch so - das bleibt ein Mysterium, wann die ZIP akzeptiert wird und wann nicht.

*Raigro

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Antw: Tag 3: St. George bis Bryce Canyon Village – 11.04.16
« Antwort #40 am: 18.04.2018, 14:39 Uhr »
In solchen (zum Glück nicht allzu häufigen) Fällen kann man die Leute ganz schön verwirren, indem man eine völlig krumme Zahl nennt, etwa 37,86 Dollar - die daraus resultierend Diskussion mit dem Argument, daß man zum ersten Mal tankt und noch nicht weiß, wieviel exakt reingeht, hat schon ab und zu zur betragsunabhängigen Freigabe der Zapfsäule geführt

Ach je, diese Nerverei hatten wir jetzt zu Ostern auch wieder bei mancher Tanke. Was allerdings auch so gut wie immer funktioniert ist überzahlen: einfach 50$ oder 100$ bezahlen, voll tanken und anschließend das Wechselgeld holen. Allerdings tat es meine KK trotz ZIP Abfrage bisweilen auch so - das bleibt ein Mysterium, wann die ZIP akzeptiert wird und wann nicht.
Ich habe jetzt im April festgestellt, dass ich oft 1 $ Probebuchungen auf meiner Kreditkarte hatte. Die kamen von Tankstellen, wo nach der ZIP gefragt wurde. Aber oft ging es auch mit ZIP und ohne Probebuchung, und nur zweimal sollte ich zum Tankwart gehen - dann bin ich weitergefahren. :D
Gruß aus München

Rainer

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