3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen

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*freddykr

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3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« am: 19.04.2017, 08:39 Uhr »
Prolog
Einen Urlaub zu planen ist doch eigentlich recht einfach. Man wählt ein Ziel und plant dann die zur Verfügung stehende Zeit; und dies doch meist recht langfristig.

Auch wir hatten dies vor und entschieden uns für den Urlaub 2016 für eine “klitze-kleine” Schleife um die Ostsee. 4 Wochen standen zur Verfügung und die Planung konnte losgehen.
Der Teufel ist bekanntlich ein Eichhörnchen und so konnten wir den Plan kurze Zeit später über den Haufen werfen. Aufgrund privater Bauprojekte war jetzt völlig unklar, wann und für welches Budget wir Urlaub haben.
Die Zeit verflog und die völlig ungenauen Termine der Baufirma machten jegliche Planung zunichte, bis es mir dann zu bunt wurde. Wir vereinbarten einen Baubeginntermin in 5 Wochen nach unserem Urlaub; das würden sie besser schaffen.
Jetzt war guter Rat teuer. Bis zum geplanten Urlaub sind noch zwei Wochen und dann haben wir drei Wochen zur Verfügung.
Die Rundfahrt um die Ostsee konnten wir knicken, und so entschieden wir uns für eine Tour in Norwegen; so das Dreieck Oslo-Trondheim-Bergen-Oslo.

Einen Wohnwagen zu mieten konnten wir ebenfalls vergessen, denn die Preise so kurzfristig während der Sommerferien waren einfach nur abartig teuer; sowohl in Oslo als auch hier in Hessen - ich will das Dingens nur 3 Wochen mieten und nicht kaufen.
Also doch PKW ab Oslo, aber als ich die Mietwagenpreise gesehen habe, rutschte mir auch erst mal das Herz in die Hose; 3 Wochen Golfklasse für 1500€. Aber hilft ja nicht, irgendeinen fahrbaren Untersatz brauchen wir. Also mal über billiger-mietwagen.de eingebucht.

Anja begann derweil mit der Grobplanung der Runde, aber mich ließ dieser Mietwagenpreis nicht los.
Ich kalkulierte als Alternative auch mal durch, den Mietwagen hier zu mieten und hoch zu fahren, brachte außer großem Zeitverlust aber nicht wirklich was ein.
Dann kam mir Göteborg auf den Plan. Das liegt ja nur 3,5h von Oslo weg, also mal da geschaut und bingo, dort kam das Auto (selbst noch eine Klasse höher) nur die Hälfte. Die Flüge konnten wir auch noch umbuchen, also wurde Göteborg als Start/Ziel festgenagelt und der Mietwagen gebucht.
Die Unterkünfte wurden ungefähr bis zur Hälfte vorgebucht (auch wenn wir durch die kurzfristige Entscheidung schon etwas jonglieren mussten, da auch in Norwegen noch Ferien sind); alles weitere würde dann das Wetter entscheiden.

Eine lange Wartezeit gab es somit nicht, schon morgen geht es los; im wahrsten Sinne des Wortes. ;)
Viele Grüße,
Danilo

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*Ypsi als Gast

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Antw:3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« Antwort #1 am: 19.04.2017, 09:17 Uhr »
Hallo,

wir planen für den Herbst auch eine Route durch Norwegen, hauptsächlich Lofoten, aber auch ein bisschen Schweden + Finnland!
Dein Reisebericht kommt da wie gerufen!
Bin schon ganz gespannt und freue mich drauf!

*freddykr

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Antw:3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« Antwort #2 am: 19.04.2017, 18:43 Uhr »
wir planen für den Herbst auch eine Route durch Norwegen, hauptsächlich Lofoten, aber auch ein bisschen Schweden + Finnland!
Bis zu den Lofoten wird es uns dann doch nicht führen. ;)

Nachtrag zum Prolog:
Kurz vorm Urlaub sah meine Kamera so aus:

Recht mittig ist die Magnetspule zu erkennen, die die Blende steuert. Diese war soweit defekt, dass die Blende nicht immer korrekt gestellt wurde. Die Folge waren völlig falsch belichtete Bilder. Nach einer Reparaturanleitung im Inet konnte ich es soweit "hinbiegen", dass zumindest jedes zweite Bild ordentlich belichtet wurde.  :roll:
Anja hat zum Glück ihre eigene, somit ärgerlich, aber nicht so tragisch.

12.08.2016 - Frankfurt - Göteborg

Am Freitag ging es endlich los; bepackt mit unseren Reisetaschen via S-Bahn zum Flughafen. Das Zeug war schnell abgegeben und wir konnten noch mal ins Büro.
Ja, richtig gelesen. Ein reichlich halber Tag wurde noch gearbeitet und die Kollegen genervt.  :wink: :lol:

Am Nachmittag konnten wir endlich loslegen. An der Security wurde mein Spektiv etwas genauer begutachtet; ob ich Jäger wäre? Ähm, nö.
Heute gab es, wie meistens in Frankfurt, eine Außenposition und somit stand eine Vorfeldbustour auf dem Programm bis wir unsere heutige Kutsche mit Namen D-AIOU erreichten. Nur war der Kutscher noch nicht fertig und somit war warten angesagt. ;)

Zum Flug selbst gibt es nicht viel zu sagen; kaum oben waren wir schon wieder unten. Der Flughafen Göteborg ist klein und schnuckelig und so standen wir schon kurz danach am Gepäckband. Das Gepäck hatte es allerdings nicht so eilig, aber im Endeffekt war alles da.

Schweden erwartete uns mit strömendem Regen und so machten wir uns im Laufschritt zu Hertz. Schrecksekunde dann bei der Bezahlung der Kaution - Kreditkarte abgelehnt. f..k Mit der zweiten ging es dann und so langsam fiel auch bei mir der Groschen. Ich habe bei mir eine Sperre für alles außer Deutschland drin und Schweden ist ungleich Deutschland.  :oops:

Als Mietwagen bekamen wir die typische Schwedenschleuder; ein recht neuer Volvo V40, inkl. Xenon Beleuchtung, Navi, Sitzheizung und Verkehrsschilderkennung. Schon beim Einladen der Taschen merkten wir, dass er eigentlich eine Nummer zu klein ist, aber mit ein bisschen Tetris und etwas umräumen ging es später doch ganz gut.

Fertig gepackt ging es raus ins schwedische Mistwetter und auf die Autobahn Richtung Göteborg und gleich weiter nach Kungälv, wo wir im “Fars Hatt” unser Quartier für heute Nacht bezogen. Im Zimmer habe ich erstmal meine Kreditkarte entsperrt. Zusätzlich registrierten wir unseren Volvo im norwegischen Mautsystem, denn so spart man sich die Gebühr des Vermieters. Cleverle, gell. ;)
Da es immer noch regnete, hatte Anja keine Lust mehr draußen herum zu stiefeln und so ging sie runter ins Tee-Zimmer, um noch etwas zu lesen.
Ich dagegen hatte mir für Schweden noch einen Geocache herausgesucht und machte mich auf den Weg. Der Cache sollte sich direkt unterhalb der “Bohus Fästning” befinden; keine 5 Minuten vom Hotel entfernt. Vor Ort merkte ich dann, dass ich mein jetziges Smartphone das erste Mal im Urlaub dabei hatte, denn es fehlten alle möglichen Apps, u.a. jegliche brauchbare zur GPS-Bestimmung.
Also wieder zurück, aber bis ich alles zusammen hatte, war es dunkel und ich verschob es auf morgen früh.

Morgen geht die Fahrt dann direkt nach Norwegen bei hoffentlich besserem Wetter.

Übernachtung: Hotell Fars Hatt - 87,00€ - http://www.farshatt.se/
Gefahrene Strecke: 42km
Karte: https://goo.gl/maps/8LEGC247wPQ2
Viele Grüße,
Danilo

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*NähkreisSteffi

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Antw:3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« Antwort #3 am: 19.04.2017, 20:16 Uhr »
Hallo Danilo,

auch für mich Neuland, da komme ich gerne mit.

Viele Grüße

Steffi

*Doreen & Andreas

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Antw:3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« Antwort #4 am: 20.04.2017, 08:08 Uhr »
Oh ja, da komme ich auch gerne mit.
Norwegen habe ich noch in bester Erinnerung  :P
Die Idee, des Mietwagenpreises wegen in Schweden zu starten, finde ich mal genial und die war offensichtlich sehr effektiv.
Den V40 hatten wir letzten Sommer in Südengland auch... zu viert  :shock: :? :wink: Aber man will ja nur damit fahren, und nicht drin übernachten. Bei einer Rundreise, wo das Gepäck immer dabei ist, stelle ich mir das aber schon kritisch vor.
Viele Grüße,
Andreas
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*freddykr

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Antw:3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« Antwort #5 am: 20.04.2017, 08:39 Uhr »
Willkommen den weiteren Mitfahrern. :)

13.08.2016  Kungälv(SE) - Nesbyen(NOR)

Viel besser war das Wetter über Nacht nicht geworden, aber fast von oben trocken.
Den schwedischen Geocache wollte ich mir nicht entgehen lassen und so stiefelte ich vor dem Frühstück noch mal los. Anja verkroch sich währenddessen noch mal unter der Decke.


Bohus Fästning - feucht und verlassen


Blick über den “Nordre älv” - immer noch nass und ungemütlich.

Nach dem Frühstück holten wir aus dem örtlichen Supermarkt etwas Reiseproviant, bevor wir uns wieder auf die Autobahn nach Norden machten. Nach einigen Kilometern kam dann sogar die Sonne raus.
Auf der E6 fuhren wir bis Moss und nahmen dort die Fähre rüber nach Horten; unsere erste norwegische Fähre und es sollte bei weitem nicht die letzte bleiben.
Dazu geschah es wohl hier: ein Ohr von Anja nahm ihr die Fahrt richtig übel…


Hafen von Moss mit Loch im Wasser.

In Horten angekommen, organisierten wir uns erstmal etwas Bargeld und dann endlich raus aus der Zivilisation. Obwohl, wirklich raus kamen wir nicht wirklich; war doch alles immer noch viel bewohnt.
In Kongsberg steuerten wir noch mal einen größeren Supermarkt an, um noch ein paar Einkäufe zu erledigen. Leider waren hier die ganzen Parkplätze nur mit Gebühr und wir hatten noch kein Kleingeld. So blieb uns irgendwann nichts anderes übrig, dass Anja in den Laden stiefelte und ich beim Auto blieb, um im Notfall vor den Politessen zu flüchten. ;)

Der erste touristische Halt auf der Fahrt war in Nore, wo wir uns die örtlich Stabkirche anschauen wollten. Es war das letzte Wochenende, wo diese Kirche noch zu besichtigen war, dann erst wieder im Sommer 2017.

Was sind eigentlich Stabkirchen?
Der Name kommt von der Bauform. Senkrecht stehende Masten, die sogenannten Stäbe, tragen die gesamte Dachkonstruktion.


Die Stabkirche von Nore stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde später aber ein paar Mal umgebaut, z.B. wurde aus dem einschiffigen Mittelbau im Mittelalter eine Kreuzkirche.


Stabkirche von Nore


“Wildlife” ;)


Innenansicht der Kirche









Da es teilweise wieder anfing zu regnen, hielten wir nirgends mehr groß an und erreichten am Nachmittag das kleine Örtchen Nesbyen.
Unsere Unterkunft “Hagaled Gjestegard” fanden wir auch im zweiten Anlauf; gab ja nur eine 50:50 Chance die Hauptstraße in der richtigen Richtung zu erwischen. ;)
Unser Zimmer war in einer diesen alten Scheunen untergebracht; richtig urig.

Die nächste Herausforderung bestand darin, noch etwas essbares zu finden. Viel Auswahl an Restaurants gab es nicht gerade. Das erste, was wir auf unserem elektronischen Helferlein fanden, war nicht vorhanden. Da war nur ein Autohaus.

Also ging es ins “Pa Hjornet”; eigentlich eine Sportsbar. Es war grad Olympia und es lief die Übertragung der Trendsportart “Trampolinturnen”.
Das Essen war aber überraschend richtig gut.



Übernachtung: Hagaled Gjestegard - 126€ (ÜF) - http://hagaled.no
Gefahrene Strecke: 457km
Map: https://goo.gl/maps/XzGKR36UdFR2
Viele Grüße,
Danilo

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*freddykr

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Antw:3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« Antwort #6 am: 21.04.2017, 08:15 Uhr »
14.08.   Nesbyen - Lusetervegen

Das Frühstück gab es am Morgen gegenüber im Haupthaus; echt urig norwegisch.

Hier noch mal ein paar Bilder des Gästehauses:


Links war unsere Hütte.


Schlafkojen, hinten rechts geht es ins kleine Bad.




Haupthaus




Als ersten Punkt heute früh stand noch mal eine Kirche auf dem Plan; die Stabkirche von Torpo.
Als wir ankamen, war zum Glück eine Bustour grad durch, und so hatten wir faktisch eine Privatführung.

Diese Kirche stammt aus der Zeit um 1200, wobei an dieser Stelle wohl vorher noch eine ältere Kirche gestanden haben muss. Gegen 1880 sollte sie abgerissen werden, da sie durch den Neubau einer modernen Kirche nicht mehr benötigt wurde (es gab ein Gesetz, wonach eine gewisse Anzahl der Dorfbewohner in die Kirche passen müssen). Ein Altertumsverein setzte sich allerdings für deren Erhaltung ein. Sie wurde allerdings trotzdem stark umgebaut (man brauchte das Material), so dass sie heute nur noch als “Turm” erscheint.









Die Fahrt ging weiter nach Norden, bis wir hinter dem Ort Beitostolen auf die Bergwelt des Jotunheimen Nationalpark stießen. Da heute Sonntag ist, war hier einiges los; von Einsamkeit keine Spur. In Beitostolen gingen wir noch kurz in die Touristeninfo und besorgten uns ein paar Tips, was man hier denn jetzt so am Nachmittag noch machen kann.

Wir befanden uns jetzt auch auf der “Valdresflye”, einer der Landschaftsrouten von Norwegen.









Die Beine vertraten wir uns dann etwas bei der kurzen Wanderung zum “Ridderspranget”. Über diese Schlucht soll im 14. Jh. der Ritter Sigvard Kvie mit seiner Holden gesprungen sein, um seine Verfolger abzuschütteln, da seine Holde einem anderen versprochen war.


Eine nette kleine Schlucht; kann man sich mal ansehen.

Jetzt wollten wir erst mal zu unserer Unterkunft, den Laeseter Timber Cabins. Die Abfahrt von der Hauptstraße fanden wir noch und dann ging es auf einer recht gut zu befahrenden Schotterstraße den Berg hoch. Oben angekommen gab es aber keine weitere Beschilderung; nur noch einiges an Holzhütten und ein Bauernhof. Bei den Holzhütten fanden wir nichts und so beschlossen wir, beim Bauernhof mal zu fragen und tatsächlich, dort war unsere Rezeption. Es ist wohl eher ein Bauernhof, der noch zwei Hütten für Touris anbietet.
Es ging dann noch mal ein paar hundert Meter “durchs Feld”; vorbei an, oder mitten durch, einer Herde schottischen Highlands. Kommentar der Eigentümerin, wenn mal einer auf dem Weg steht: “Einfach auf den Hintern hauen”, ja klar. ;)
Bei den Hütten merkt man, dass man hier wirklich ab vom Schuss ist; zumindest Strom und fließend Wasser gibt es. Das Klo ist aber nur ein Plumpsklo; Daumen runter.

Wir machten aber noch mal los; Ziel war der Trailhead zur Hütte “Glitterheim”. In Randsverk ging es dazu rechts ab und jetzt ca. 25km auf einer Schotterpiste. Am Anfang noch durch Wald und Wiese, steigt sie bald auf über die Baumgrenze.


Verstecken hilft nicht - ein Elch im Unterholz



Und da waren sie auch, Santas haarige Helferlein.





Dies sind allerdings keine reinen wilde Rentiere, sondern domestizierte. Somit haben sie vor dem Menschen auch nur wenig Scheu.

Hinten am Trailhead liefen wir noch ein paar Meter entlang des Sjoa, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Wer mag, kann sich hier auch ein Rad ausleihen und bis Glitterheim fahren.





In unserer Hütte angekommen, gab es heute Nudeln mit Soße und bei einem kleinen Feuerchen im offenen Kamin ließen wir den Tag ausklingen.

Übernachtung: Lusaeter Timber Cabins - 104,50€ - https://www.booking.com/hotel/no/lusaeter-timber-cabins.de.html
Gefahrene Strecke: 298km
Map: https://goo.gl/maps/1bxUL5P4EG42
Viele Grüße,
Danilo

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*freddykr

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Antw:3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« Antwort #7 am: 23.04.2017, 15:07 Uhr »
15.08. Jotunheimen Nationalpark

Heute sind wir zeitig raus, denn wir hatten eine Tageswanderung geplant.
Dazu mussten wir allerdings beizeiten am Bootsanleger in Gjendesheim sein, was von hier auch noch gut 45 Minuten Fahrt bedeutet. Wir entschieden uns für die 9:30 Fähre; 7:45Uhr war uns dann doch zu “Mitten in der Nacht”. ;)

Zeitig da sein ist Pflicht, denn wenn das Boot voll ist (first come - first serve), muss man aufs nächste warten und eine Stunde mehr oder weniger warten, macht einen Unterschied.

Die Bootstickets gabs im örtlichen Fastfoodtempel, was gleichzeitig Souvenir- und Ticketshop ist.
Ich stellte mich somit in die noch nicht wirklich vorhandene Schlange und Anja vertrat sich am Strand etwas die Beine.





Die Schlange füllte sich dann doch zunehmends und ich hatte schon so meine Zweifel, ob alle überhaupt mitkommen würden. Aber die Norweger sehen dies wohl öfters und so kamen dann einfach zwei Boote.
Nachdem alle an Bord waren, schipperten wir über den Gjendesee bis nach Memurubu.

Hier hat man jetzt zwei Möglichkeiten; 95% der Leute nehmen den Weg über den Besseggen Grat, der Rest läuft am See zurück nach Gjendesheim.


Alles geht nach links, nur wir gehen rechts lang. :)

Auf Grund Anjas Respekt vor Höhen nahmen wir den Weg unten am See entlang; in der Hoffnung da einen normalen Wanderweg am Ufer vorzufinden.
War es auf der Fähre noch ar...kalt, wurde es auf der Wanderung immer wärmer und wärmer.


Noch hinter Memurubu


Da rechts hinterm Busch der Trailhead in Memurubu


In der Mitte vom Bild am Ende des Sees unser Ziel

So richtig gut war der Weg aber nicht; es ging leider nicht schön unten am See entlang, sondern es waren einige kurze, aber merkbare, Anstiege drin und öfters ging es nur über Geröll.

Ein paar pflanzliche Impressionen von unterwegs:

Eine Schwebfliege schwebte zum Frühstück.


Wildblumen


Weidenröschen


Eine wilde Orchidee


Nochmal wilde Blumen, dieses Mal mit kleinem Besuch


Hauhechel-Bläuling

Nach spätestens der Hälfte hatten wir keinen Bock mehr, aber es half nichts. Wir mussten weiter.


Man kann zumindest schon mal Häuser am Ende erahnen.

Da sich die Landschaft nicht wirklich veränderte und nichts großartiges zu entdecken gab, wurde es mehr und mehr ein stumpfes “da vorne irgendwo ist das Ziel, da müssen wir hin”.
Abwechslung gab es nur, als plötzlich zwei Jets der norwegischen Luftwaffe im Tiefflug über den See kamen und faktisch über uns hoch zum Bergkamm sind.

Nach über 10km und gut 5h später erreichten wir endlich wieder Gjendesheim.

Da wir jetzt absolut keine Lust auf großartig Laufen mehr hatten, fuhren wir erneut hoch in Richtung Glitterheim. Da gefiel es uns gestern Abend schon und auch heute konnten wir bei einem leichten Spaziergang entspannen.


Baumwollgras


Mamarentier mit Nachwuchs




Übernachtung: Lusaeter Timber Cabins - 104,50€ - https://www.booking.com/hotel/no/lusaeter-timber-cabins.de.html
Gefahrene Strecke: 140km
Map: https://goo.gl/maps/D9uymja2HbK2
Viele Grüße,
Danilo

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*Doreen & Andreas

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Antw:3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« Antwort #8 am: 24.04.2017, 08:06 Uhr »
Wunderschöne Naturaufnahmen, vor allem die von den Blumen und dem Kleingetier finde ich sensationell.
Schade, daß die Wanderung nicht so Euern Vorstellungen entsprochen hat...
Viele Grüße,
Andreas
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*freddykr

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Antw:3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« Antwort #9 am: 24.04.2017, 09:03 Uhr »
Schade, daß die Wanderung nicht so Euern Vorstellungen entsprochen hat...
Ich wäre ja über den Pass gelaufen... ;)

16.08.   Lusaetervegen - Geiranger

Unser erster Weg führte uns heute morgen nach Lom und in die dortige Stabkirche. So zeitig am Morgen war noch nicht viel los. Eintritt bezahlt, sogar mit Kreditkarte möglich, und eine ausführliche Beschreibung in deutsch bekommen.

Diese Kirche ist ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert, aber wie nahezu alle über die Jahrhunderte immer wieder mal hier und da verändert worden.















Wieder raus aus der Kirche und da stand schon ein Reisebus voller Asiaten auf dem Parkplatz. Ok, schnell weg hier.

Nächster Halt am Donfossen. Über den dortigen Campground gelangt man zu einer kleinen Aussichtsplattform. Nichts großes, ist ja eher eine bessere Stromschnelle. ;)



Hier habe ich erst mal festgestellt, dass bei mir auf dem Sensor der DSLR ein hässlicher dicker Staubfleck war, der aber mit dem eingebauten Wackeldackel auch nicht weg ging.
Eigentlich macht man sowas in einer ruhigen und staubfreien Umgebung, aber hier hantierte ich mit Wattestäbchen im Auto sitzend am Sensor rum, bis der Fleck weg war.

Anstatt dem direkten Weg nach Geiranger bogen wir auf die Rv258 ab, dem Gamle Strynefjellsveg.
Hier geht es auf einer guten anderthalb-spurigen Schotterpiste hoch in die Berge mit wunderschönen Ausblicken. Für PKWs kein Problem; für Wohnmobile könnte es eng werden, wenn Gegenverkehr mit Anwesenheit droht.
Hier kann man aber echt Stunden verbringen.















Nach unten gab es dann auch wieder etwas fließendes Wasser…











Wieder unten in Richtung Geiranger gab es dann die ersten langen Tunnel bis zu 4,5km Länge. An dieser Stelle fühlte es sich für uns noch lang an. ;)
Interessant an den Tunneln, und auch den meisten durch die wir gefahren sind, die Röhren sind einfach nur aus dem Gestein gemeißelt. Dazu ist es doch relativ dunkel und eng, d.h. wenn einem ein LKW entgegenkommt, sollte man schon gaaaanz rechts fahren. ;)

Über unzählige Serpentinen ging es dann endgültig runter nach Geiranger und ab hier war einfach nur noch die Hölle los. Ein Reisebus am anderen, plus unzählige Wohnmobile und natürlich PKWs. Und dies auf einer fast einspurigen Straße. Irgendwie war ich an dieser Stelle froh, ein doch recht kleines Gefährt zu haben. Da standen dann auch mal zwei Wohnmobile, bei denen jeweils ein Außenspiegel fehlte. :oops:

In Geiranger selbst sahen wir die Ursache für die vielen Reisebusse; drei Kreuzfahrtschiffe lagen vor Anker und mit diesen natürlich auch dessen Passagiere.



Auf dem Parkplatz am Hafen fanden wir sogar noch den wohl letzten Parkplatz. Wir wollten heute noch eine Bootsfahrt auf dem Fjord machen und so holten wir uns entsprechende Tickets aus der Touri-Info.

Bis zur Abfahrt hatten wir noch etwas Zeit und so checkten wir noch im Hotel ein, welches sich direkt am Hafen befand.

Am späten Nachmittag legten wir dann ab und genossen eine beeindruckende Fahrt durch den Geirangerfjord.




Geiranger




















Wieder zurück waren die Menschenmassen auf die Schiffe verschwunden und in Geiranger wurden die Bürgersteige hochgeklappt. Wir fanden trotzdem noch ein nettes Restaurant am Hafen; allerdings drinnen, denn draußen wurde es doch ziemlich frisch.


Übernachtung: Hotel Geiranger - 127€ - http://www.hotel-geiranger.no
Gefahrene Strecke: 177km
Map: Karte gibts heute nicht, da sowohl Google als auch Bing keine Routenanzeige über gesperrte Straßen (hier Pässe) zulassen. *grml*
Viele Grüße,
Danilo

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*lonewolf81

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Antw:3 Wochen kreuz und quer durch Norwegen
« Antwort #10 am: 24.04.2017, 09:30 Uhr »
Tolle Bilder - ich reise auch gerne mit.

*NähkreisSteffi

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« Antwort #11 am: 24.04.2017, 10:52 Uhr »
Wirklich eine tolle Reise! Ihr habt super Fotos gemacht.  :respekt:

*freddykr

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« Antwort #12 am: 25.04.2017, 08:16 Uhr »
Tolle Bilder - ich reise auch gerne mit.
Danke. :)

Wirklich eine tolle Reise! Ihr habt super Fotos gemacht.  :respekt:
Danke :)

17.08.   Geiranger - Dombas

Frühstück gab es im Hotel. Es war ganz gut, nur durch die ganzen Reisegruppen ziemlich voll.
Danach brachen wir auf, aber erst noch mal in die falsche Richtung. Denn es ging hoch zum Dalsnibba. Mit uns hier oben nur 2-3 Wohnmobile und PKWs. Was für eine Ruhe, und geiles Wetter, und kein Vergleich zu dem Trubel gestern. Aber dies auch nur, weil es noch so zeitig war.
Geiranger lag noch im Schatten, aber mit der Zeit kam die Sonne übern Berg.









Wieder runter vom Berg machten wir noch einen Abstecher nach Hjelle. Anja hatte irgendwo ein Foto von dem See gesehen und wollte auch so eines.



Als sich dann in unsere Parkbucht noch ein Reisebus gesellte, zogen wir uns geordnet zurück. ;)

Wieder rüber nach Geiranger und auf der anderen Seite die Adlerstraße (Ornesvegen) wieder hoch. Am dortigen Aussichtspunkt, das Parken ist beschissen, wenn Reisebusse mitten auf der Gass stehen, machten wir Mittag und genossen noch mal den Blick in den Fjord.



Einen kurzen Stop gab es am “Gudbrandsjuvet”; eine “kleine” Schlucht zwischen Geiranger und den Trollstigen.



Und immer wieder wunderschöne Ausblicke in den Hochebenen.



Am Nachmittag erreichten wir dann die berühmten “Trollstigen”. Allein ist man hier auf keinen Fall, aber der Blick hinunter ins Tal, der Straße folgend, ist atemberaubend.
Die Norweger sind schon ein lustiges Völkchen, denn scheinbar hat immer mal der Stahl/Beton an den Aussichtsplattformen nicht gelangt und man kann direkt durch die Füße durch nach unten sehen.











Ich hätte da ewig sitzen können, v.a. auch wegen der nicht langweilig werdenden Aussicht auf den Verkehr unter uns. Das war schon interessant, wie sich Reisebusse, Womos und PKWs auf der einspurigen Straße nach unten und oben schlängelten.

Nach einem erfrischenden Eis nahmen wir uns die Abfahrt vor, aber wir hatten Glück, denn es kam nicht so viel von vorn, wo wir hätten ausweichen müssen.







Die Weiterfahrt bis Dombas war dann eher unspektakulär, auch wenn im Reiseführer stand, dass man für diese Strecke mindestens einen halben Tag einplanen soll.

Es ging für uns dann gleich wieder raus aus dem Ort bis zur Furuhaugli Turisthytter, wo wir eine Hütte für zwei Nächte reserviert hatten. Sie war klein und einfach, aber ok; auch wenn das Doppelstockbett nicht wirklich zu uns passte. Aus dem Alter sind wir dann wohl doch eher raus. ;)

Nachdem wir uns eingerichtet haben, sind wir noch mal runter nach Dombas, denn wir mussten noch einkaufen und Anja zur Apotheke, denn ihr Ohr gefiel ihr gar nicht.

Mit Pasta beendeten wir diesen Tag ruhig in unserer Hytta.

Übernachtung: Furuhaugli Turisthytter - 695NOK - http://www.furuhaugli.no/de/
Gefahrene Strecke: 306km
Viele Grüße,
Danilo

Für Foren:


*freddykr

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« Antwort #13 am: 26.04.2017, 18:20 Uhr »
18.08. Dombas

Heute wird mal nicht viel gefahren, sondern wir laufen ein paar Meter, denn wir hatten eine Tracking zu den im Dovrefjell Nationalpark lebenden Moschusochsen gebucht.
Der Treffpunkt war direkt hier im Lager, wo uns unser Guide zuerst ein paar wissenswerte Dinge über die Ochsen erzählte. Unser Guide war Deutscher; im Sommer macht er hier Touren und im Winter begleitet er hauptsächlich Filmcrews auf den Lofoten.

In Kolonne (wir waren, glaub ich, 6 Paare/Familien) fuhren wir zuerst noch ein Stück auf der E6 in Richtung Osten, bis wir auf einem kleinen Parkplatz stoppten. Über die Straße, Eisenbahn und Zaun ging es rein in den Park und bereits nach wenigen hundert Metern hatten wir sie schon gefunden.



Es hieß jetzt einen Sicherheitsabstand von mind. 200m einzuhalten, denn diese Ochsen können unvermittelt angreifen (es gab auch schon zwei Todesopfer hier in Norwegen).
Wir harten hier eine ganze Weile aus, bis sich das ein oder andere Tier mal bequemte aufzustehen.



Unser Guide wollte später noch eine andere Gruppe finden, aber dies war vergeblich und so machten wir mit Ausblick auf das Dovrefjell Mittagspause und liefen dann wieder zurück.

Wenn schon keine Tiere weit und breit zu sehen sind, fotografieren wir halt ein paar Pflänzchen:



Ok, keine Tiere ist übertrieben. Hier sitzt ne Fliege. ;)




Zumindest etwas Haar vom Moschusochsen.

Natürlich, hielten wir noch mal bei den Ochsen für einen Fotostopp an.







Dazu bekamen wir vom Guide noch ein paar Tips für Elche hier in der Gegend.

Wenn man schon einmal hier in Dombas ist, kann man diese Tour ruhig mitmachen, obwohl es für Kinder evtl. langweilig werden kann.
Für anständige Fotos benötigt man allerdings ein Tele mit mind. 300mm; besser aber noch mehr.
Insgesamt hat die Tour knapp 4h gedauert, wobei wir das Glück hatten, nicht so weit laufen zu müssen.

Einen leichten Walk wollten wir dann noch am Nachmittag machen. Es gab da einen schönen Viewpoint zum Berg “Snohetta”. Der Parkplatz war schnell gefunden, nur ging es jetzt noch ein ordentliches Stück den Berg hoch. Das sah doch von unten einfacher aus, als es dann war. Ich schiebe es mal auf die Höhe, statt auf die eigene nicht vorhandene Kondition.
Der Ausblick war aber super.








Sowas nennt man hier “Viewpoint”. ;)

An einem See auf dem Weg zurück, gab es noch einen Bird Hide, wo wir am späten Nachmittag noch hin wollten, aber wirklich gesehen haben wir nichts. Es war halt keine Saison mehr.

Dafür war der Tip mit den Elchen Gold wert. Kurz bevor es auf der E6 runter nach Dombas geht, stehen Elchwarnschilder, Blitzer und rechts (in Fahrtrichtung Dombas) sumpfige Wiesen. Und tatsächlich, zwei Elche am Straßenrand.








Kein Elch mehr da, aber ein schöner Sonnenuntergang



Heute Abend aßen wir im unterkunftseigenen Restaurant; einfach, aber durchaus lecker.


Übernachtung: Furuhaugli Turisthytter - 695NOK - http://www.furuhaugli.no/de/
Gefahrene Strecke: 132km
Viele Grüße,
Danilo

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*freddykr

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« Antwort #14 am: 27.04.2017, 08:31 Uhr »
19.08.   Dombas - Trondheim

Nach dem Frühstück und bezahlen unserer restlichen Schulden brachen wir weiter nach Norden, immer der E6 folgend, auf.

In Oppdal machten wir einen Stop und vertraten uns die Beine auf der “Gravfeltet Vang”, einem Gräberfeld der Wikinger.





Die weitere Fahrt bis Trondheim war unspektakulär, wo wir gegen Mittag an der “Kristiansten Festung” eintrafen.
Das Besichtigen der Festung ist an sich kostenlos; nur für den Parkplatz muss man ein paar Kronen blechen. Hier war dann schon wieder deutlich mehr los; v.a. viele deutsche Touristen, die vom “Mein Schiff irgendwas” der TUI-Cruises hier hoch radelten.










Niemand zu Hause… ;)





Wir sahen uns eine Weile um, bevor wir runter in die Stadt fuhren. In einem Parkhaus kamen wir unter und machten einen ausgedehnten Stadtbummel.
Apropos Parkhaus; die hatten schon eine interessante Technik. Jedes Fahrzeug wird fotografiert und vor dem Herausfahren muss man am Automaten nur sein Nummernschild eingeben und bezahlen.











In der Nidaros Cathedral passten wir sogar noch eine deutsche Führung ab und sahen uns später noch die norwegischen Kronjuwelen an, die in einem Nachbargebäude lagern.
Von 1818 bis 1906 fanden hier die Krönungen der norwegischen Könige statt.
Wer mehr wissen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Nidarosdom









Wir wollten eigentlich noch in die Königsresidenz “Stiftsgarden”, aber sie war geschlossen. Da war wohl jemand der hohen Tiere anwesend.

Also sind wir wieder los und checkten in unserer Unterkunft für die kommende Nacht ein. Diese war etwas besonderes. Eigentlich ist es ein Studentenwohnheim, aber während der Ferien werden die Zimmer an Touristen vermietet; inkl. Frühstück. Die Zimmer waren etwas karg, Wohnheim halt, aber WLAN hat es.

Wir hatten noch etwas Zeit und so überlegten wir, was wir heute noch machen könnten. Wir wollten auf jeden Fall noch mal raus aus der Stadt und fanden auf der Karte eine alte Ruine, die wir dann auch ansteuerten.
Sie, die Tautra Abbey - ein altes Mönchskloster, befindet sich auf der Insel Tautra, ca. 1,5h außerhalb von Trondheim.



In Frosta gab es dann noch die “Frostatinget”; eine alte Zusammenkunftsstätte, von der Funktion heutiger Gerichtsgebäude.





Leider haben wir uns bei der Zeit etwas verkalkuliert und bei der Rückfahrt war dann in Trondheim auch noch eine Straßensperrung, so dass wir in dem von uns heraus gesuchten Restaurant nichts mehr bekamen; die Küche ist schon geschlossen. Beim zweiten fanden wir keinen Parkplatz, so dass wir im Endeffekt im Wohnheim landeten und unsere Reste aus der Kühlbox vertilgten.
Das hatten wir uns anders vorgestellt.


Übernachtung: Singsaker Sommerhotell - 87€ - https://sommerhotell.singsaker.no/
Gefahrene Strecke: 363km
Map: https://goo.gl/maps/CQJKxrs8UhC2
Viele Grüße,
Danilo

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