Florida und der Süden der USA

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*gecko1a

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #30 am: 21.03.2018, 22:06 Uhr »
10. Tag Atlanta

Nase aus dem Fenster gehalten und es stand fest, lange Hose, Turnschuh und Regenjacke. Leider hat es sich über Tag auch bewährt.
Es gibt ein paar Highlights in Atlanta und wir haben uns drei rausgesucht Martin Luther King Jr., CNN und Coca Cola.
Zuerst ging es zur Martin Luther King Jr. Gedenkstätte. Ich hatte gelesen, das man vom Stadtzentrum dahin nicht zu Fuß gehen sollte. Also mit dem Auto dorthin. Dort gibt es auch einen kostenlosen Parkplatz und so sind wir los.
Dort erfährt man einiges über ihn, aber auch über seine Frau Coretta Scott King, die noch jahrelang weiter gemacht hat., aber auch, das die Zeilen "I have a dream" bis 2038 geschützt ist.













Von CNN kann ich nicht viel zeigen, da wir nicht fotografieren durften. Wir haben dort die VIP Tour gemacht (Vorher die Tour im Internet buchen, vor Ort ausverkauft). In der Tour wird man nicht nur durch die Erklärungsräume sondern auch durch die Redaktionsräume mit Erklärung. Die ganze Zeit hat unsere kleine Gruppe ein Sicherheitsmann begleitet. Wir waren sehr behütet und von der Tour begeistert



Als letzter großer Punkt war dann noch die "World of Coca Cola". Ja, es ist ein riesiger Werbe Tempel, aber schön :-)























Hier noch ein paar Fotos vom Rest unserem Rundgang. Übrigens, wir haben mitten in der Stadt einen Parkplatz für 5$ gefunden :-)


















*gecko1a

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #31 am: 24.03.2018, 11:48 Uhr »
11. Tag Atlanta - Memphis

Wieder ein Tag um Strecke zu machen. Unterwegs machen wir u.a. Pause in einem Home Depot, wo wir einen Tornadobunker für zwei Personen begutachten konnten.





Und auch noch eine Natural Bridge entdeckt habe, an der wir auch ein Picknick gemacht haben.









Anschließend ging es in die Geburtsstadt von Elvis, Tupelo. Hier hat man auf einem Museumsgelände alles, was mit Elvis und seinem Zwillingsbruder zu tun hat, zusammengetragen.
















Weiter geht es vor die Tore der Stadt Memphis. Dort hatten wir für ein MGM Hotel eine freie Übernachtung und Buffet erspielt, was wir dann hier nutzten.







Wir finden es erschreckend, wie viel Abfall für eine Tasse Kaffee produziert wird.


 

*wolfi

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #32 am: 24.03.2018, 12:38 Uhr »
Schööön!
Bei dem outhouse und dem Ofen fühle ich mich gerade wie in Ungarn - das haben manche Leute auf den Dörfern heute noch ...

Ziemlich OT:
Arme Leute kriegten auch vom Bürgemeister einen Lastwagen Feuerholz, aber dennoch sind  in Ungarn mehr als 100 Leute diesen Winter in ihren schlecht/gar nicht beheizten Häuschen gestorben ...
So toll und romantisch war das Leben früher auch nicht in den USA auf dem Lande - für die Weißen so wenig wie für die Schwarzen ...

*gecko1a

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #33 am: 24.03.2018, 13:00 Uhr »
Hi Wolfi,

es ist in der Regel so, dass es die Armen als erstes trifft.

Meistens glorifiziert die Geschichte vieles im nachhinein, vor allem bei der Besiedlung des Westens und auch bei den Minenarbeitern und Farmern.

*Simone_JJ

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #34 am: 24.03.2018, 15:02 Uhr »
Hallo Frank,

viele eurer Aktivitäten habe ich ja in den letzten Wochen erlesen und recherchiert, so dass ich fast das Gefühl habe, schon dagewesen zu sein. Die Vorfreude steigt gerade total und ich würde am liebsten schon Tickets buchen und so.  :lol:

Ich habe eine Frage zu Tunica. Konntet ihr auch einen Blick in die anderen Casinos werfen? Gebucht ist zur Zeit das Roadhouse, bin hier aber noch unsicher. Welches ist recht groß und hat moderne Slots? Gibt es weitere Vor- und Nachteile?

Und eine zweite Frage: Lohnt sich ein Spaziergang durch Atlantas Downtown?

Dank und Gruß
Simone

*gecko1a

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #35 am: 24.03.2018, 15:44 Uhr »
Hallo Simone,

Die anderen Casinos haben wir nicht besucht, da wir erst relativ spät angekommen sind und am nächsten Tag wieder volles Programm war.

Wenn Du Atlanta Underground meinst ganz klar: Nein, lohnt sich nicht. Downtown haben wir nur gestreift, der Olympic Park war gesperrt wegen Veranstaltung. Aber WoCocaCola und CNN liegen in Downtown, somit seit ihr mitten drin.

*gecko1a

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #36 am: 24.03.2018, 16:38 Uhr »
12. Tag Elvis lebt!

Heute konnte Marlis die Kultstätte ihrer Jugend besuchen: Graceland
Für mich ein perfekt durchorganisiertes Business. Aber auch hochwertig, ohne kitschig sein ( wenn man mal die 20 Souvenirshops ausnimmt :-) )










































Nach soviel Trubel war wieder fahren angesagt. Zwischenhalt in Clarksdale, der Wiege des Delta Blues. Wer morbiden Charme mag, ist hier genau richtig.
Hier gibt es auch das DeltaBlues Museum. mit 10$ pro Person kein Schnäppchen, aber fotografieren darf man nicht!


























Dann zog die angekündigte Sturmfront auf und wir mussten noch bis Vicksburg. Wir haben es geschafft. Ich musste nur während des Gewitterregens noch den Wagen ausladen. Duschen braucht ich dann nicht mehr. Wir hatten Glück da der Sturm komplett nachts über uns hinweg zog. Am nächsten Tag wurde es besser.



*Simone_JJ

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #37 am: 24.03.2018, 16:58 Uhr »
Mega! Den Ground Zero Blues Club haben wir auch auf dem Schirm. Und Po Monkey und den Birthplace von Kirmit.  :lol: :lol:

Wegen Atlanta hab ich doof gefragt. Ich meinte den Bezirk, der sich Fairlie-Poplar Historic District nennt. Und eigentlich wollte ich wissen, ob's da sicher ist. Versuch macht kluch.

Weiter so!  :D

*gecko1a

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« Antwort #38 am: 24.03.2018, 17:20 Uhr »
13. Tag Vicksburg - Natchez - Livonia

Wenn das Hotel keine Rechnung ausstellen kann, weil es nicht möglich ist, eine ausländische Adresse einzugeben, hat man das falsche Hotel gewählt. So ist es uns an diesem Abend in Livonia passiert. Trotz passabler Bewertung, war es das schlechteste und lauteste Hotel auf unserer Tour. Jede Stunde musste ein Güterzug kund tun, dass er gerade vorbei fährt.
Aber erstmal von Anfang an. Es war zwar stark bewölkt, aber da die einstündige Rundfahrt durch den Vicksburg National Military Park im eigenen Wagen absolviert wurde, war das kein Problem. Der Film vorher, der die Geschichte erzählt, wo sich die Konföderierten und Unionsanhänger monatelang belagerten, war klasse. In echt zu sehen, dass sie nur wenige Meter auseinander auf sich lauerten, war beeindruckend. Auch die Geschichte der gepanzerten Cairo sollte man sich nicht entgehen lassen.





















Auf dem Weg nach Natchez fuhren wir ein Stück des Natchez Trace Parkway und schauten uns ein Mound an








Ein Zwischenhalt in Natchez verpasste uns eine schöne Pause. Wir spazierten etwas den Mississippi entlang und quer durch die Stadt









In einem Geschäft durften wir ein Pin in eine Deutschlandkarte stecken, um zu zeigen, wo wir her kommen. Nach einem netten Smaltalk in einem Laden für Wohn Accessoirs, wo wir Duftwachs gekauft haben, ging es zu der oben genannten Unterkunft. Auch diese Nacht haben wir dann überstanden.
 

*wolfi

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #39 am: 24.03.2018, 17:27 Uhr »
Dieser krasse Gegensatz in Deinen Fotos - der zur Schau gestellte Reichtum von Elvis und der morbide Charme der armen Blues-Schwarzen ...

Fantastisch, immer wieder!

PS und OT:
Uns gefällt Blues trotzdem mehr als Elvis.  :wink:
Wir mussten uns ja nach dem Besuch der Verwandtschaft meiner Partnerin bei Nashville entscheiden - Richtung Memphis oder Küste und haben uns dann für die Küste entschieden ...

*gecko1a

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« Antwort #40 am: 24.03.2018, 17:34 Uhr »
Mega! Den Ground Zero Blues Club haben wir auch auf dem Schirm. Und Po Monkey und den Birthplace von Kirmit.  :lol: :lol:

Wegen Atlanta hab ich doof gefragt. Ich meinte den Bezirk, der sich Fairlie-Poplar Historic District nennt. Und eigentlich wollte ich wissen, ob's da sicher ist. Versuch macht kluch.

Weiter so!  :D

Ich glaube, wir haben im Fairlie-Poplar Historic District geparkt. Tagsüber hatten wir keine Bedenken

Edit: ich habe mal geschaut wir sind da sogar lang gelaufen. Da ist dieses Foto her:




*gecko1a

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« Antwort #41 am: 24.03.2018, 18:05 Uhr »
14. Tag Houmas House

Jetzt muss ich Euch mit Bildern erschlagen. Wir hatten heute zwei Plantagen auf dem Programm Oak Ally und Houmas House.

Houmas House war als erstes auf der Strecke. Die Haus und Gartenanlage sind fantastisch, mit ein Highlight auf der Tour. Wir hatten auch noch das Glück, eine fast privat Führung durch das Haus zu bekommen. Wir waren zu dritt und unsere Guide war Klasse, 50min jedes Wort verstanden, die Geschichte von Anfang bis heute, inkl. dass hier der Geburtsort der Konföderierten Flagge gewesen sein soll, über das Steuerrecht zur Sklaven Zeit bis hin zu einer Karte, die erst in den 50er des letzten Jahrhunderts wieder entdeckt wurde. Und in der Anlage war es sehr ruhig, mit wenig Besuchern.

Anschließend wollten wir noch zur Oak Ally. Als wir dort ankamen, legte gerade ein Schiff an und die Massen strömten auf das Gelände, dass schon voller Busse stand. Wir entschieden uns dagegen und fuhren weiter nach New Orleans. Zwischendurch die überirdischen Gräber und dass der Highway immer mehr auf Brücken verlief zeigte, wir sind um Sumpfland.
Ein leckerer Hamburger rundete den Tag in New Orleans ab.

Jetzt lasse ich Euch aber mit den Bildern alleine






























































*gecko1a

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« Antwort #42 am: 24.03.2018, 20:15 Uhr »
15. Tag New Orleans

Wir werden zwei Tage in New Orleans und haben uns hauptsächlich auf das French Quarter . Weil die Kosten für Hotels und Parken in die Innenstadt jenseits von dem war, was ich bezahlen wollte, haben wir in Little Woods übernachtet. Der Preis und die Lage waren gut.
Den Fehler, den wir gemacht haben, war, am ersten Tag mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren. Morgens war es noch OK. Wir waren zwar die einzigen Weißen im Bus, aber er war ziemlich leer. Am Abend sah das anders aus. Der Bus war voll und wir waren immer noch die einzigen Weiße. Da war uns schon etwas mulmig. Aber es war weder kritisch noch beängstigend. Wir hörten nachher noch den Spruch: Nur wenn du dir kein Auto leisten kannst, gehst du zu Fuß oder fährst Bus.
Am zweiten Tag haben wir das Auto genommen :-)

Hier die Tages Bilder














































*partybombe

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #43 am: 25.03.2018, 06:55 Uhr »
Nette Reise und schöne Bilder
Danke für den Bericht

*wolfi

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Antw:Florida und der Süden der USA
« Antwort #44 am: 25.03.2018, 10:54 Uhr »
Scheint auch ordentlich was los zu sein auf den Straßen im French Quarter - haben es leider nie geschafft, dort hin zu kommen, aber Eure Bilder entschädigen ein bisschen ...