"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017

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*lonewolf81

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #60 am: 31.07.2017, 11:09 Uhr »
Ich habe schon mal grob nach Preisen für Ferienhäuser geschaut. die sind wie erwartet nicht gerade günstig. Und wenn dann alles nur grau in grau ist... Würdest du sagen, dass Mai vielleicht zu früh im Jahr für Island ist? Ich dachte da eher an August oder September. Oder was hat euch zu diesem Zeitraum bewogen?

Also wenn man sich die Klimatabelle anschaut, dann ist Island ein Land mit einer Menge Regen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Island#Klima

Ob wir nun extrem schlechtes Wetter gehabt haben, ich weiß es nicht. Im Nachhinein war es okay und wir hatten natürlich noch den Vorteil, dass wir uns, Regen hin oder her, mit  unserem Kind beschäftigen konnten. Es ist nicht für jeden eine Option sich vorher ein Kind anzuschaffen. ;) - Grundsätzlich würde ich in Island aber IMMER empfehlen, dass man wetterfest ist. Zwiebelprinzip, Fleecejacke, Regenjacke, Regenhose, Windbreaker - sowas sollte man parat haben. Wer auf stabiles Hochdruckwetter über 3 Wochen hofft, da sollte man so ehrlich sein und sich ein anderes Reiseziel suchen.

Warum wir den Mai gewählt haben? Zum einen auch bedingt durch die Möglichkeiten Elternzeit auf der Arbeit nehmen zu können und zum anderen wollten wir unbedingt die Hauptsaison in Island vermeiden. Dort ist es nochmal deutlich teurer und deutlich voller, manche sagen sogar übervoll. Hauptsaison ist Juni bis August und September war für uns aus dem ersten genannten Grund nicht möglich. Blieb also der Mai. Nachteil im Mai ist, dass die ganzen Hochlandpisten noch geschlossen sind. Das war für uns in diesem Urlaub aber sowieso keine Option. Ansonsten ist es wie überall in der Nebensaison, manchmal noch nicht alles geöffnet oder mit eingeschränkten Öffnungszeiten.

*Anti

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #61 am: 31.07.2017, 11:23 Uhr »
Ah, okay, danke! Ich dachte so an August/September nach den Sommerferien NRW. Und das mit dem Kind anschaffen ist leider keine Option mehr für uns (bin 47)  :wink:

Wetterfest dürfte ich sein, Allerdings könnte es passieren, dass wir nächstes Jahr in Schottland 2 Wochen Schietwetter haben und dann will ich danach vielleicht lieber nach Korsika oder so  8)

*lonewolf81

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #62 am: 01.08.2017, 11:33 Uhr »
Tag 17 - Donnerstag 18.05. – Fáskrúðsfjörður - Húsavík

Letzter Tag in den Ostfjorden und „unser“ Fjord begrüßt uns am Morgen sogar mit Sonnenschein und blauem Himmel. Schnell noch ein paar Bilder gemacht, dann zusammenpacken und losfahren. Die Strecke bis Egilsstaðir kennen wir schon, danach geht es über die Ringstraße weiter in Richtung Mývatn.


Blick aus dem Fenster am Morgen


Sonnenschein im Fjord


Sonnenschein im Fjord


Weg nach Egilsstaðir


Die Landschaft ist weitestgehend unbewohnt, zunächst trostlos karg, dann – nach einem längeren Aufstieg – hochlandähnlich mit weiten Ebenen und jede Menge Schneefeldern. Dazu passt sich das Wetter an, es wird nebliger und die Temperaturen sinken in Richtung Gefrierpunkt. Etwas später verabschiedet sich dann der Schnee und wir fahren durch düstere Lava- und Geröllhalden. Simon verschläft alles brav und so können wir in alle Ruhe zum Dettifoss abbiegen. Angekündigt als „Europes most powerful waterfall“ ist er leider teilweise durch die Wände der Schlucht verdeckt, aber dennoch enorm laut und beeindruckend.


Unterwegs zwischen Egilsstaðir und Dettifoss


Unterwegs zwischen Egilsstaðir und Dettifoss


Unterwegs zwischen Egilsstaðir und Dettifoss


Unterwegs zwischen Egilsstaðir und Dettifoss


Unterwegs zwischen Egilsstaðir und Dettifoss


Dettifoss


Dettifoss


Dettifoss


Etwas weiter flussaufwärts kann man gleich noch den Selfoss mitnehmen, bei dem das Wasser von drei Seiten in einen runden Kessel stürzt. Über ein paar Steine kann man durch das Flussbett bis zur Abbruchkante vorhüpfen. Wir machen die Wasserfälle übrigens nacheinander, denn das kalte Wetter in Verbindung mit Wind und Nieselregen ist nichts für Simon. Der andere Partner bespaßt ihn solange im Auto.


Selfoss


Selfoss


Selfoss


Durchgefroren fahren wir dann weiter in Richtung Mývatn. Kurz bevor man an der Passhöhe am Námafjall zum See hinabfährt gibt es das Thermalfeld Námaskarð mit stinkenden Schlammlöchern, stark dampfenden Schloten und unwirklichen Farben. Da sogar die Sonne hervorlugt, darf Simon mit raus und wir gehen über das Feld spazieren.


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Thermalfeld Námaskarð


Blick auf Hverfjall und Myvatn Nature Bath


Blick zum Myvatn


Weiter geht es dann in Richtung unserer Unterkunft, einem kleinen Guesthouse auf einer Farm bei Húsavík. Wir verfahren uns etwas und landen zuerst direkt in Húsavík selber, was wir dann spontan dazu nutzen um zum Abendessen zu gehen. Im Gamli Baukur gibt es leckeren frischen Fisch. Anschließend fahren wir dann tatsächlich zur Unterkunft, Simon darf endlich raus und seinem Bewegungsdrang frönen und zeigt uns dabei, dass er sich doch ganz manierlich vorwärts bewegen kann. Jetzt muss man noch mehr auf ihn aufpassen.


*lonewolf81

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #63 am: 03.08.2017, 14:03 Uhr »
Tag 18 - Freitag 19.05. – Húsavík

Der Wetterbericht ist gut für heute und schon nach dem Aufstehen sieht man, dass es draußen heller und besser wird. Also fahren wir nach dem Frühstück und etwas Spielzeit nochmal zum Mývatn und umrunden den See. Erster Halt ist in Skútustaðagígar, dort gibt es einige Pseudokrater, die in den See hineinragen und umwandert werden können. Pseudokrater entstehen durch Dampfexplosionen über der Lava, der Krater hat aber keine tatsächliche Verbindung über einen Kanal zum Erdinneren. Heutzutage würde man sie wohl Fake-Krater oder „alternative Krater“ nennen.


Myvatn am Morgen noch mit Wolkendecke


Skútustaðagígar Pseudokrater


Skútustaðagígar Pseudokrater


Skútustaðagígar Pseudokrater


Skútustaðagígar Pseudokrater


Skútustaðagígar Pseudokrater


Skútustaðagígar


Skútustaðagígar


Nächster Stopp ist dann in Dimmubogir und ab da reißt der Himmel richtig auf, die Wolken verschwinden nach und nach, bis wir ab Mittag blauen Himmel und herrlichsten Sonnenschein mit fantastischen Ausblicken auf die den Mývatn umgebenden Berge und die Vulkanlandschaft sowie bis ins weit mit Schnee bedeckte Hochland hinein haben. An solchen Tagen ist Island unglaublich begeisternd. Dimmuborgir bedeutet „dunkle Burgen“ und es handelt sich um aufgetürmte Lava-Fragmente, die einen bedrohlichen und bizarren Eindruck machen. Auch hier kann man umherwandern.


Auf dem Weg nach Dimmubogir


Auf dem Weg nach Dimmubogir


Dimmubogir


Dimmubogir


Dimmubogir


Dimmubogir


Dimmubogir


Dimmubogir Richtung Hochland


Dimmubogir


Dimmubogir


Dimmubogir


Dimmubogir


Dimmubogir Richtung Myvatn


Dimmubogir Richtung Hverfjall


Nachdem wir am dortigen Cafe eine Pause eingelegt und Simon verpflegt haben, fahren wir ein paar Kilometer weiter zum Hverfjall. Dabei handelt es sich um einen bis zu 140 Meter hohen Tuffring mit einem Durchmesser von einem Kilometer. Zuerst geht es eine Rampe steil bergauf und dann kann man den Krater einmal umwandern, wir machen das mit Simon in der Trage und sind von den gebotenen Aussichten einfach hin und weg.


Hverfjall


Hverfjall


Hverfjall


Hverfjall Blickrichtung Myvatn


Hverfjall


Hverfjall


Hverfjall


Hverfjall


Es ist dann 15 Uhr und wir beschließen zurück zur Unterkunft zu fahren, damit Simon sich austoben kann. Das macht er auch fleißig und so können wir dann gegen später wieder nach Húsavík zum Essen fahren. Im Naustið gibt es die Fischsuppe (schmeckt Simon auch) und dann jeweils einen Fischspieß mit Redfish und Lumb. Sehr lecker. Außerdem buchen wir uns noch für eine Walbeobachtungstour für morgen ein, mal sehen wie Simon eine Bootstour gefällt. Zurück am Hof dürfen wir dann mit Simon noch in den Stall, es gibt ein wenige Minuten altes Lamm zu sehen. Simon schaut zwar fasziniert hin, hat aber einen gesunden Respekt vor den ganzen Schafen. In seinem Bett zieht er dafür noch eine große Show ab, dreht sich fröhlich lachend auf Bauch und Rücken und zurück und turnt herum bis er spät endlich einschläft.


Das Tal indem unsere Unterkunft lag


Auf dem Farmgelände


Auf dem Weg nach Húsavík


Húsavík


Húsavík Hafen


Es ist Lämmerzeit


Es ist Lämmerzeit


Sonnenuntergang


Sonnenuntergang



*lonewolf81

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #64 am: 07.08.2017, 16:56 Uhr »
Tag 19 - Samstag 20.05. – Húsavík - Akureyri

Heute müssen wir uns beim Frühstück etwas beeilen, geht doch um 10 Uhr unsere Walbeobachtungstour los. Es gibt in Húsavík zwei große Unternehmen, die nebeneinander im Hafen liegen und in friedlicher Koexistenz die Touristenwünsche befriedigen. Wir fahren mit North Sailing auf einem restaurierten Fischerboot und bekommen zu Beginn warme Overalls gestellt.


Ausfahrt Húsavík


Blick aufs Meer


Blick aufs Meer


Dann geht es raus in die Bucht und schon bald taucht der erste Buckelwal auf. Für einen kurzen Besuch umfahren wir die Insel Lundey, wo tausende Puffins (Papageientaucher) brüten. Die possierlichen Vögel begleiten uns auch noch während der restlichen Tour auf der wir kreuz und quer durch die Bucht fahren, immer per Funk mit den anderen Booten verbunden.


Lundey "Puffin Island"


Wal Nummer 1


Wal Nummer 1


Wal Nummer 1


Puffin Island


Puffin Island


Puffin Island


Puffin Island


Puffin Island


Puffin


Puffin


Puffins


Insgesamt sehen wir noch mehrere Buckelwale und einen Minkwal. Die Buckelwale tauchen dabei bisweilen ganz nah am Schiff auf und es ist immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis diese Tiere zu sehen. Auch Simon lässt sich zu Beginn ganz interessiert den Wind um die Nase wehen, schläft dann irgendwann ein und freut sich am meisten über die Zimtschnecke, die es am Ende für alle gibt.


Walsichtung


Walsichtung


Walsichtung


Walsichtung


Walsichtung


Walsichtung


Walsichtung


Walsichtung mit anderem Boot


Walsichtung


Walsichtung


Anderes Beobachtungsboot


Island


Kirche Húsavík


Kirche Húsavík


Wieder im Hafen in Húsavík setzen wir uns noch für ein Getränk an den Hafen in den warmen Sonnenschein – heute blauer Himmel von Horizont zu Horizont – und fahren dann weiter in Richtung Akureyri. Unterwegs stoppen wir am Goðafoss, einem der bekanntesten Wasserfälle Islands, der nicht durch seine Größe sondern durch die schöne Hufeisenform begeistert. Über ein paar Steine kann man bis zur Abbruchkante kraxeln und im Sonnenlicht könnte man es da durchaus länger aushalten.


Goðafoss


Goðafoss


Goðafoss


Die weitere Fahrt nach Akureyri ist sehr schön, besonders wenn es am Fjord entlang bergab Richtung Ort geht und sich der Ort mit den schneebedeckten Bergen und dem glitzernden blauen Meer ausbreitet. Wir haben in Akureyri für die nächsten drei Tage über AirBnB ein ganzes Appartment im Zentrum gebucht. Simon darf spielen, Matthias fährt einkaufen und danach machen wir noch einen kleinen Stadtbummel. Anschließend wird gekocht, Simon zeigt uns, dass er sich alleine hinsetzen kann und dann darf der kleine Kerl ins Bett. Wir planen noch die nächsten Tage.


Weiterfahrt nach Akureyri


Weiterfahrt nach Akureyri


Weiterfahrt nach Akureyri



*Anti

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #65 am: 07.08.2017, 21:51 Uhr »
Das war ja mal ein richtig toller Tag - nicht nur für Simon  :D

*lonewolf81

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« Antwort #66 am: 09.08.2017, 11:07 Uhr »
Tag 20 - Sonntag 21.05. –Akureyri

Simon ist heute wieder Frühaufsteher und so sitzen wir am Sonntag kurz nach halb acht am Frühstückstisch, von draußen lacht die warme Sonne durchs Fenster. Um kurz nach 9 können wir dann auch schon los, Simon schläft im Auto ein und wir fahren von Akureyri Richtung Norden. Erster kurzer Stopp ist in Möðruvellir, dem Ort eines ehemaligen Klosters an dem immerhin noch eine der größten Landkirchen Islands steht. Dazu ist das Bergpanorama überragend.


Möðruvellir


Möðruvellir


Möðruvellir


Möðruvellir


Möðruvellir


Möðruvellir


Möðruvellir


Die weitere Fahrt entlang des Skagafjörður bietet ein Postkartenmotiv nach dem anderen, die schneebedeckten Berge und das blaue Wasser verleiten uns zu vielen Fotostopps. Die beschaulichen Orte Dalvik und Ólafsfjörður durchfahren wir nur, vor letztem wartet ein einspuriger Tunnel mit einer Länge von drei Kilometer. Zum Glück gibt es genug Ausweichbuchten.


Am Skagafjörður


Am Skagafjörður


Am Skagafjörður


Kurz vor Siglufjörður


Ziel der Fahrt ist Siglufjörður, ein vor dem Bau der Tunnel sehr abgelegener Fischerort, der zur Zeit des Heringbooms seine Blütezeit erlebte und sich einige schöne alte Häuser bewahrt hat. Dazu die wunderbare Lage am Fjord, umgeben von Bergen. Wir spazieren dort eine gute Stunde auf einem Damm oberhalb des Ortes, der im Rahmen eines Lawinenschutzprogrammes aufgeschüttet wurde. Anschließend wird Simon in der Sonne gefüttert und erfreut sich ewig lang an einem kleinen Wasserfall direkt am Parkplatz.


Siglufjörður


Siglufjörður


Siglufjörður


Noch ein Wasserfall


Nach dem Mittag besuchen wir in Siglufjörður noch das Heringsmuseum, eines der besten Museen Islands. In drei Hallen werden Artefakte aus der Zeit ausgestellt, als der Ort eine Boomtown war. Die erste Halle zeigt verschiedene Boote und zugehörige Gegenstände, die zweite Halle Werkzeuge und Maschine aus dem Prozess der Heringsverarbeitung zu Öl und Fischmehl. In der dritten Halle schließlich sind die Lebensbedingungen der Fischer und Fabrikarbeiterinnen das Thema. Auch ohne viele Erläuterungen funktioniert das Museum und ist recht kurzweilig.


Siglufjörður Heringsmuseum


Siglufjörður Heringsmuseum


Siglufjörður Heringsmuseum


Siglufjörður Heringsmuseum


Siglufjörður Heringsmuseum


Siglufjörður Heringsmuseum


Siglufjörður Heringsmuseum


Siglufjörður Heringsmuseum


Danach fahren wir wieder zurück nach Süden, durchfahren Akureyri aber, um zwanzig Kilometer südlich in einem schönen Tal die fotogene Kirche des Hofes Grund zu besuchen. Fast direkt daneben befindet sich die Farm Holtsel, die sich als erste Farm Islands darauf spezialisiert hat, aus der eigenen Kuhmilch Speiseeis herzustellen und als Hofladen eine Eisdiele betreibt. Das Eis ist schon sehr lecker, der Preis mit umgerechnet 2,50 Euro pro Kugel aber auch sehr stolz.


Am Hof Grund


Am Hof Grund


Am Hof Grund


Elfenhäuser in Holtsel


Elfenhäuser in Holtsel


Auf der Rückfahrt nach Akureyri gehen wir nochmal kurz in den Supermarkt und bei Akureyri Fish holen wir uns Fish & Chips zum Mitnehmen und essen gemeinsam mit Simon in der Wohnung. Fisch und Pommes sind eher Durchschnitt. Am Abend werden dann noch ein paar Postkarten geschrieben.


Herzampeln in Akureyri



*lonewolf81

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« Antwort #67 am: 13.08.2017, 11:18 Uhr »
Tag 21 - Montag 22.05. – Akureyri

Ruhiger Tag heute in Akureyri. Nach dem Frühstück gehen wir ein wenig in der Stadt spazieren, schauen uns im Zentrum um, die Kirche ist geschlossen, aber es gibt ein paar nette Häuser. Insgesamt ist Akureyri wie alle anderen Städte in Island kein ausschlaggebender Grund dieses Reiseziel zu wählen. Akureyri – 18.000 Einwohner – ist immerhin die zweitgrößte Stadt Islands und kann mit dem Bergpanorama im Hintergrund der Häuser durchaus punkten, bleibt aber trotzdem ein verschlafenes Nest. Wir gehen auch noch zur Post und ein paar Andenken shoppen.


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Nach Mittagessen und Mittagsschlaf laufen wir zum Schwimmbad und gehen mit Simon nochmal schwimmen. Dieser ist davon wieder total begeistert und wir fühlen uns in den Hot Pots wohl und legen erfreut die Beine hoch.

Auf dem Weg zurück schläft der kleine Schwimmer zum Glück ein und wir laufen noch eine gute Stunde in Richtung des alten Ortskerns von Akureyri, wo es ein paar Häuser um 1900 und älter gibt, die nett hergerichtet und mit Schautafeln versehen sind.


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Akureyri


Anhänger Marke Eigenbau


Danach für heute nur noch Kochen, Spielen und ins Bett. Morgen geht es wieder mit dem Auto weiter.


*BigDADDY

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #68 am: 13.08.2017, 11:39 Uhr »
Mh,

Heringsmuseum? Das ist Kult!
Müsste ja auch viele Camper interessieren...
Reducing Truck Traffic since 2007!

*Anti

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #69 am: 13.08.2017, 17:54 Uhr »
Ja, stimmt: Wegen der Städte reist man nicht nach Island. 

Geht Simon zum Babyschwimmen? Scheint ihm ja viel Freude zu machen.

*lonewolf81

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #70 am: 14.08.2017, 07:54 Uhr »

Geht Simon zum Babyschwimmen? Scheint ihm ja viel Freude zu machen.

Ja, sehr gerne. Ist auch überhaupt nicht wasserscheu, hat auch beim Baden kein Problem Wasser übern Kopf zu bekommen. Vielleicht liegts daran, dass er eine Wassergeburt ist. :)

*lonewolf81

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #71 am: 15.08.2017, 19:51 Uhr »
Tag 22 - Dienstag 23.05. –Akureyri - Hvammstangi

Gemütlich stehen wir am Morgen auf und verabschieden uns nach drei Tagen von Akureyri. Die Fahrt bis Hvammstangi ist nicht sonderlich weit, aber wir haben uns doch ein paar Punkte auf der Liste vorgenommen und Simon – der in Akureyri nochmal fleißig durch die ganze Wohnung gerutscht ist – verschläft zum Glück das meiste sehr brav. Der erste Teil der Strecke zieht sich durch ein enges, später etwas breiter werdendes Tal bis zu unserem ersten Tagesziel: Glaumbær. Dort gibt es einen Museumshof aus dem 19. Jahrhundert in der für Island über Jahrhunderte hinweg typischen Grassodenbauart. Kleine Häuser schwiegen sich eng aneinander, isoliert und verputzt mit Torf und Grassoden. Man kann den Hof auch betreten und sich in einzelne enge Räume zwängen.


Glaumbær


Glaumbær


Glaumbær


Glaumbær


Glaumbær


Glaumbær


Glaumbær


Glaumbær


Glaumbær


Glaumbær


Glaumbær


Nur ein paar Kilometer entfernt findet man Víðimýri – eine Kirche ebenfalls in der Bauart Grassoden. Und nochmal ein paar Kilometer weiter bietet der Aussichtspunkt Arnarstapi nicht nur tolle Blick ins Land und auf den Fjord, sondern auch ein Denkmal für den Dichter Stephan G. Stephansson. Zugegeben, den kannten wir auch nicht.


Víðimýri


Víðimýri


Aussichtspunkt Arnarstapi


Einen kleinen Umweg fahren wir noch zur netten Steinkirche Þingeyrar – leider ist auch diese noch verschlossen. Es ist noch Nebensaison. Den nächsten Abstecher von der Ringstraße machen wir nur einige Minuten später, es geht dort zur Kolugljúfur. Dabei handelt es sich um eine bis zu fünfzig Meter tiefe Schlucht, die sich etwa einen Kilometer lang durch den Fels zieht und zu Beginn mit dem Kolufoss auch einen Wasserfall bereithält. Simon wacht passend auf und ist vom Wasserfall erneut völlig fasziniert.


Þingeyrar


Þingeyrar


Kolugljúfur


Kolugljúfur


Kolugljúfur


Kolugljúfur


Kolugljúfur


Kolugljúfur


Die restliche Strecke bis Hvammstangi ist kurz, wir kommen gegen halb 4 bei einem kleinen Blockhaus am See an, dass wir über AirBnB gebucht haben. Man ist direkt am Fjord, nebenan brüten die Eiderenten. Herrlich. Simon darf ausführlich spielen und wir ruhen uns so gut es geht etwas aus.


Am Haus


Eiderenten


Gegen Abend fahren wir dann noch in den Ort rein, kaufen kurz ein und gehen im Restaurant Sjavarborg essen. Seafood-Pasta und Kabeljau in Hummersauce munden uns sehr. Anschließend fahren wir noch gut 20 Kilometer nördlich von Hvammstangi die Vatnsnes –Halbinsel hinauf, der Ort wo in Island die meisten Robben leben. Da die besten Beobachtungspunkte aufgrund der Vogelbrutzeit nicht zugänglich sind, bleiben wir was Robben angeht unerfolgreich, erfreuen uns aber am tollen Licht und der wunderschönen Abendstimmung.


Vatnses Halbinsel


Vatnses Halbinsel


Vatnses Halbinsel


Vatnses Halbinsel


Vatnses Halbinsel


Vatnses Halbinsel


Vatnses Halbinsel


Vatnses Halbinsel


Vatnses Halbinsel



*KarinaNYC

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Antw:"Mit Baby um die Insel" - Island im Mai 2017
« Antwort #72 am: 16.08.2017, 06:52 Uhr »
Bin auch noch zugestiegen.  :D
Ich hätte gerne genauere Infos zu euren Unterkünften - würdest du die links zur Verfügung stellen? Und wie lange vorher hattest du gebucht?

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« Antwort #73 am: 16.08.2017, 11:20 Uhr »
Bin auch noch zugestiegen.  :D
Ich hätte gerne genauere Infos zu euren Unterkünften - würdest du die links zur Verfügung stellen? Und wie lange vorher hattest du gebucht?

Klar, gerne.

AirBnB Keflavik https://www.airbnb.de/rooms/10941955    158,00 €

AirBnB Reykjavik https://www.airbnb.de/rooms/10382008    294,00 €

AirBnB Selfoss https://www.airbnb.de/rooms/15126241    166,00 €

Hotel Skogafoss (booking.com)    144,68 €

AirBnB Kirkjubæjarklaustur https://www.airbnb.de/rooms/10399332    302,00 €

Hali Country Hotel (booking.com)    316,16 €

AirBnB Fáskrúðsfjörður https://www.airbnb.de/rooms/2187647    320,00 €

AirBnB Húsavík https://www.airbnb.de/rooms/13542327    260,00 €

AirBnB Akureyri https://www.airbnb.de/rooms/10879882    421,00 €

AirBnB Hvammstangi https://www.airbnb.de/rooms/8774213    118,00 €

Guesthouse Bjarmaland (booking.com)    581,96 €
Guesthouse Bjarmaland (booking.com)   
Guesthouse Bjarmaland (booking.com)   

AirBnB Rif https://www.airbnb.de/rooms/13764899    291,00 €


Die meisten Buchungen haben wir in den Weihnachtsferien gemacht, da hatten wir Zeit dafür und haben uns dann Stück für Stück unserer geplanten Route entlang vorwärts gebucht.

*KarinaNYC

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« Antwort #74 am: 16.08.2017, 17:57 Uhr »
Top, lieben Dank!  :D