Death Valley - The Racetrack

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*qua patet orbis

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #30 am: 27.05.2008, 07:53 Uhr »
Mai 2008

Anfahrt zum Racetrack im Grunde problemlos (langsam (!) / vorsichtig/ konzentriert ... mit "Hirn" und wenig Geschwindigkeit ... die Landschaft ist doch wirklich klasse ...); unmittelbar nach dem Uebehebe-Crater einige Grobschotter-Passagen; machbar wohl auch für den kleinen "hochbeinigen" Dodge-(Caliber)-PKW (einer stand am südlichen Ende); habe bei den anderen Besuchern (nach meiner Erinnerung ca.4 am Nachmittag) keine Panne beobachtet ...; der Hinweis auf die eindrucksvollsten Steine am südlichsten Ufer ist gut!

An der Park-Station südlich von Scotty´s Castle wird für den Besuch des Racetrack: "high clearence und 2 (!) spare tires highly recommended" ....

Cheerio & all-ways high clearance ...

*Kryzzle

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #31 am: 04.06.2008, 22:04 Uhr »
Mai 2008

Ich habe auf der Strecke zum Racetrack-Playa erstmals die richtige Fahrweise für Waschbrett-
Pisten gelernt. Wir sind anfangs ca. 10-15 mph gefahren, was aber ziemlich zermürbend ist.
Nach einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass sich Waschbrett besser mit 20-30 mph fahren lässt.
Man muss allerdings aufpassen und den größeren Steinen rechtzeitig ausweichen. Mit unserem
Jeep Grand Cherokee war die Strecke sonst völlig unproblematisch.
Die schönsten Moving Rocks gibt's wirklich am südlichen Ende, man sollte aber unbedingt zweimal
hinsehen, um die Fälschungen zu entlarven - es gibt dort einige vertauschte oder mit Initialen
versehene Steine!

Gruß
Christoph

*Doreen & Andreas

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #32 am: 05.06.2008, 06:54 Uhr »
Ich habe auf der Strecke zum Racetrack-Playa erstmals die richtige Fahrweise für Waschbrett-
Pisten gelernt. Wir sind anfangs ca. 10-15 mph gefahren, was aber ziemlich zermürbend ist.
Nach einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass sich Waschbrett besser mit 20-30 mph fahren lässt.
Richtig. Auf Waschbrettpisten gibt es unserer Erfahrung nach zwei optimale Geschwindigkeiten: 8km/h oder 80km/h  :wink: :P
Alles andere dazwischen ist unerträglich  :shock: :?
Viele Grüße,
Andreas
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*DocHoliday

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #33 am: 05.06.2008, 07:55 Uhr »
Ausgerechnet die Strecke zum Racetrack ist aber nicht das beste Beispiel daür, dass man mit höherer Geschwindigkeit die Washboardrillen "überfliegen" kann. Aufgrund der vielen spitzen Steine dort ist das die Fahrweise, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit zu einem Plattfuß führt. Christoph hat zwar Glück gehabt aber zur Nachahmung empfehlen würde ich das nicht.
Gruß
Dirk

*Kryzzle

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #34 am: 05.06.2008, 13:38 Uhr »
Guter Hinweis, Doc! Lass es mich so formulieren:

Die Geschwindigkeit sollte den Straßenverhältnissen angepasst sein. Niemand sollte mit 30 mph über große, spitze Steine fahren.
Es gibt auf dem Weg zum Racetrack Playa aber auch lange Passagen mit festgefahrener Fahrspur, die zum schnelleren Fahren einladen.
Hier sollte man immer vorausschauend fahren und bremsbereit sein, da hinter einer Kurve größere Steine auf der Fahrspur liegen können.

Gruß
Christoph

*EasyAmerica

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #35 am: 05.06.2008, 13:47 Uhr »
Es gibt auf dem Weg zum Racetrack Playa aber auch lange Passagen mit festgefahrener Fahrspur, die zum schnelleren Fahren einladen.
Da gibt es nur zwei längere Passagen mit "schnellem" Wellblech: Einmal, wenn man über den Pass kommt und dann wieder hinter Teakettle Junction, je näher man zur Playa kommt. Alle anderen Stellen sind immer nur kurz geröllfrei. Kaum hat man das nötige Tempo erreicht, muss man wieder in die Eisen gehen. Gerade das im-Geröll-hart-bremsen-müssen ist reifenmordend.
Viele Grüße
Heinz

*Kryzzle

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #36 am: 05.06.2008, 14:36 Uhr »
Heinz, das ist ein interessanter Punkt - ist es wirklich das Abbremsen, das den scharfkantigen Stein durch das dicke (!) Profil in den Reifen treibt, oder ist es eher
das Abrutschen eines scharfkantigen Steins entlang der (evtl. weniger geschützten) Reifenseite?
Ich habe mir die ganze Fahrt über Gedanken darüber gemacht, welche Fahrweise denn nun reifenschonend ist, bin aber zu keinem Schluss gekommen.

Vielleicht gibt's ja einen Reifen-Fachmann im Forum, der sich dazu äußern kann?


*Sedona

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #37 am: 05.06.2008, 15:31 Uhr »
Das Schnellfahren ist der sichere Tod eines Rental SUV Reifens, meinte der Reifenexperte in Hanksville letztes Mal zu uns. Diese billigen Rental Reifen sind für den Asphalt geschaffen und oft kaum besser als PKW Reifen.
Beim Racetrack kenne ich leider schon viel zuviele Leute, die vor Ort oder spätestens ein/zwei Tage später eine Panne hatten. Wir selbst zählen nach zwei Besuchen zur ersten UND zur zweiten Kategorie... :(
Leider passiert es auch nur allzu leicht, wenn man langsam fährt... Aber die Chancen sind größer, dass es nicht passiert, wenn man nicht rast (heißt es zumindest :wink:).

*mrh400

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #38 am: 05.06.2008, 16:03 Uhr »
Hallo,
...der Reifenexperte in Hanksville ...
was es alles gibt in einem 200-Seelen-Dorf

(sorry für ot)
Gruß
mrh400

*Gabymarie

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #39 am: 05.06.2008, 17:40 Uhr »
Hi,

mit Isa`s "Freund" in Hanksville haben wir auch schon Bekanntschaft gemacht und die gleiche Einschätzung gehört.
Auch wir hatten dieses Jahr einen flat tire, obwohl wir eher zur Fraktion der Langsamfahrer gehören.
Den Racetrack haben wir unbeschadet überstanden, allerdings acht Tage später (kann also nicht vom Racetrack noch kommen) auf der Fahrt zum Wedge Overlook - einer Road, die wirklich total harmlos ist - das "liebliche" Geräusch des Reifendruckwarners vernehmen müssen. :?

Grüssle
Gabymarie
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Grüssle
Gabymarie

*DocHoliday

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #40 am: 05.06.2008, 18:22 Uhr »
auf der Fahrt zum Wedge Overlook - einer Road, die wirklich total harmlos ist - das "liebliche" Geräusch des Reifendruckwarners vernehmen müssen. :?

Kommt mir irgendwie bekannt vor.

Bei mir war es eindeutig "nicht angepasste Geschwindigkeit". Über 50 MPH auf ungeteerten Straßen hält so ein Straßenreifen nicht lange aus. Auch wenn alles frisch "gegradet" ist (die Maschinen kamen mir auf dem Hinweg entgegen) findet sich immer mal ein spitzerer Stein, der bei diesem Tempo das Aus für den Reifen bedeutet.
Gruß
Dirk

*Kryzzle

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #41 am: 05.06.2008, 22:37 Uhr »
Doc, mehr als 80 km/h auf einer Gravelroad? Hört sich nach dringendem Notfall an. :shock: Das würde ich mich nur im Leopard trauen :)

Unser Wagen hatte übrigens Goodyear Fortera Reifen, die auch nicht explizit für Off-Road-Fahrten
ausgelegt sind. Keine Panne auf insgesamt 2600 Meilen mit u.a. Gravelroads im Death Valley,
Dirt Roads im GSENM und den Coyote Buttes. Vielleicht war's ja auch nur Glück.  :roll:

*DocHoliday

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #42 am: 05.06.2008, 22:52 Uhr »
Oder Ihr seid einfach langsamer gefahren ;).
Gruß
Dirk

*qua patet orbis

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #43 am: 07.06.2008, 18:24 Uhr »
Nachtrag

Bei meinem Besuch fuhr ich im Durchschnitt 19 mph (an den "besseren" Stellen: 25-30; an den "grobschotterigeren" 15 -20) - folgerichtig brauchte ich für die 27 Meilen ca. 1,5 h .. mit guter Musik aus dem CD-Player .. in dieser Landschaft: prachtvoll) ... da sind aber verschiedene Besucher deutlich eiliger unterwegs ... warum eigentlich?

"Scharfes" Abbremsen sollte vermieden werden - genauso wie man selbst dabei in den Gurt "gedrückt" wird, steht der Reifen beim Abbremsen unter dem erheblicheren Abbremsgewicht(druck); damit unterliegt er bereits per se erhöhter (man kennt die dahingehenden High-Speed-Kamera-Bilder, die die dabei auftretenden Verformungen eindruckvoll zeigen!) Beanspruchung (genauso wie umgekehrt bei der "rasanten" Beschleunigung..."Kavalierstart") ... wenn dann ein Stein "ungünstig" liegt ... kann das auch auf Asphalt passieren ...

"locker Rollen lassen" (Lenkrad locker halten, Daumen aufs Lenkrad - Fahrzeug i.G. "gehen" lassen), "sehr vorausschauendes Fahren" (sanftes Bremsen/ Beschleunigen), und die Vermeidung seitlicher Beschädigungen (Ritzungen bis hin zum "Schlitzen") der Karkasse (an den randlichen Steinaufhäufungen) scheinen die Erfolgsrezepte zu sein (im Dra-Tal, Südmarokko, hatte man mir mal dahingehende Tipps gegeben..) ...

Ein im Grunde "simpler" Hinweis ist der, daß (wenn man im "Alltag" keinen SUV fährt) man die Handhabung dieser Fahrzeuge vorher testen/ ausprobieren sollte (heimatliches Gelände, Kiesgrube et al.) - vielen Rookies fehlt es wohl schlicht an dahingehenden Erfahrungen, wie man die erhebliche Kraft, den 4WD und das "Gerät" insgesamt und vor allem auf unterschiedlichem Gelände beherrschen "könnte" ... lokale Motorsportvereine bieten da Übungen an ..

Tatsächlich sind die meisten Miet-SUV mit sogenannten "P"-Reifen (amerikanische Klassifizierung: "Passenger") bestückt (mein Trailblazer hatte solche - und alle anderen in der Choice-line gleichfalls ... erkennbar an der Reifen-Beschriftung ) - und nicht (wie im Gelände eigentlich erforderlich) mit solchen für "Light" oder "Heavy duty"; jene tragen (i.d.R.) die Bezeichung LT (Light Truck, LLKW); die P-Reifen für die SUVs sind "etwas" besser (beachte Dimensionierung) als die normalen PKW-Reifen (grobstolliger) ... und mancher Reifenhersteller preist sie sogar auch als "vollwertige SUV-Offroader" an (z.B. Toyo); beachte im übrigen: je mehr ein Reifen für das Gelände "taugt", desto weniger geeignet ist er für den normalen Straßenverkehr (Nässe, Geschwindigkeit ...incl. Spritverbrauch...)...

Grundsätzlich sollte man die "Walzen" bei Fahrzeugübernahme gründlich "händisch" (!) überprüfen (der CONTI-Fachmann empfiehlt ein vollständiges "Befingern" der Oberfälche - und vor allem Innenseite... Nachteil: man sieht aus wie ein Grubenarbeiter..)... gleichwohl ist man vor "Vorschädigungen" (wer hat den SUV vorher und vor allem wie benutzt ?; ergo: auf geringe Vorkilometer achten ..) nicht gefeit (Grüße an Etosha!) ...

Nach "erheblichen" Beanspruchungen (z.B. Racetrack) und (!) einer anschließenden längeren Pause (analog: bei starken Temperatur-/Höhenwechseln - wie im/am Death Valley) kann es vorkommen, daß das Display im Armaturenbret "tire pressures" anzeigt (ohne das parallel die orange-farbene Warnlampe) leuchtet ...; in der Regel (!!) ist dies "normal" und verschwindet nach kurzer Zeit wieder ... der Reifen vollführt "seine Art" des Druckausgleiches (wie wir mit dem Gähnen ...!) ... ich hatte in Lone Pine ein längeres Gespräch mit einem offenbar sehr versierten Mechaniker, der mir erklärte: no panic, your tires look perfect ... mine´s are worse - you wanna sell them ?

Vielleicht hatte ich auch nur good joss ...

Cheerio and all-ways take care!

*angstrand

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Re: Death Valley - The Racetrack
« Antwort #44 am: 08.06.2008, 08:08 Uhr »
Doc, mehr als 80 km/h auf einer Gravelroad? Hört sich nach dringendem Notfall an. :shock: Das würde ich mich nur im Leopard trauen :)

Da in OZ im Ouback kein Tempolimit ist, hab ich es mit dem Nissan Patrol mal ausprobiert: Bis 140km/h geht, ist aber unangenehm laut und die Vibrationen sind enorm. Das Fahrwerk hätte definitiv mehr mitgemacht. Wir haben es dann bei ca. 120-130km/h belassen als Kompromiss aus Vorwährtskommen und Vibrationen/Lärm.

Auf den Gravelroads im US-Westen fährt man von den Zahlen natürlich weniger, da Meilen :-)

ciao

frank