Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida

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*Doreen & Andreas

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Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« am: 04.02.2014, 11:15 Uhr »
In den vergangenen Herbstferien hate es uns mal wieder über den großen Teich gezogen, diesmal ganz ohne lange und gründliche Planung, auch wenn wir uns natürlich wieder einige Tipps im Forum geholt haben.
Neben ein bisschen sportlicher Betätigung stand diesmal vor allem Familienurlaub mit Relaxen im Vordergrund. Daher gibt es auch keine kulturellen Highlights oder besonders hochwertigen Landschaftsaufnahmen, dafür viele Stunden im Pool, einige Cocktails und Kinderbespaßung...  :wink: :lol:
Wer sich dennoch auf eine vierzehntägige Floridareise mit uns einlassen will, der ist herzlich eingeladen.
Viele Grüße,
Andreas
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*Doreen & Andreas

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #1 am: 04.02.2014, 11:39 Uhr »
Ein Wort zuvor:

Florida hat uns als Reiseziel bisher eigentlich nie sonderlich gereizt. Ok, Doreen legt neuerdings immer Wert darauf, dass das nicht für uns beide gilt, sie hätte eigentlich schon immer mal nach Florida gewollt. :wink:
Also sagen wir, es hat Andreas bisher nie besonders interessiert...  8)
Verglichen mit anderen Regionen in den USA gibt es, vorsichtig ausgedrückt, verhältnismäßig wenig landschaftliche Highlights und einen Strandurlaub kann man mit deutlich geringerer Anreisezeit auch in Europa haben. Wie kam es dann aber zu einem derartigen Sinneswandel?
Nun, das ist größtenteils ein Verdienst unseres Tennistrainers. Der organisiert übers Jahr immer wieder gemeinsame Trainingsreisen, fährt im Winter mit der ganzen Truppe zum kombinierten Ski- und Tennislager in die Alpen, zu Ostern nach Slowenien und bietet seit einigen Jahren auch im Herbst ein Tenniscamp in Florida an. Davon schwärmte er uns immer wieder vor und beglückte uns im Herbst 2012 mit einem entsprechenden Flyer. Die Fakten darin klangen eigentlich ganz interessant: Unterkunft in großzügigem Appartement in einer privaten Anlage in Fort Pierce mit mehreren Tennisplätzen, Swimmingpools und Golfplatz, direkter Zugang zum Strand, inklusive fünf Trainingsstunden auf dem Platz. Alles in allem für runde 100€ am Tag.  :P
In den Jahren 2010 und 2011 hatten wir am herbstlichen Sonnetanken im Mittelmeerraum Gefallen gefunden, 2013 lagen die Ferientermine aber so spät, dass in diesen Regionen oft schon das Saisonende eingeläutet wurde. Beste Voraussetzungen also, doch einmal über Florida im Herbst nachzudenken. Schnell waren wir uns einig, dass wir den langen Flug sicher nicht nur für eine Woche Tenniscamp vor Ort in Kauf nehmen. Also streuten wir zwischen den Trainingstagen ein paar Ausflüge ein und planten anschließend noch einen einwöchigen Abstecher nach Miami und Key West.
Das Buchen der Flüge gestaltete sich deutlich entspannter, als wir es von unseren bisherigen Reisen kannten; besondere Eile oder der Zwang zu möglichst frühzeitigem Buchen schien hier nicht geboten. Dennoch hatten wir im März 2013 die Direktflüge Berlin – Miami und zurück unter Dach und Fach und fieberten ab diesem Zeitpunkt unserem nächsten USA-Urlaub entgegen…
Viele Grüße,
Andreas
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*sil1969

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #2 am: 04.02.2014, 14:52 Uhr »
Ich bin dabei! Im April fliegen wir nach Atlanta und fahren u.a. auch nach Florida.  :D
LG Silvia

*Keie als Gast

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #3 am: 04.02.2014, 14:59 Uhr »
Ich bin dabei! Im April fliegen wir nach Atlanta und fahren u.a. auch nach Florida.  :D

Ich auch !! Bin auch dabei.....

Keie

*Doreen & Andreas

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #4 am: 05.02.2014, 08:24 Uhr »
Schön, daß sich schon ein paar Mitfahrer gefunden haben, dann kanns ja weiter gehen:

19.10.2013: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Irgendwann hat jedes Warten mal ein Ende. Die Ferien standen vor der Tür, und damit auch der Tag unseres Abfluges.
Wir hatten bei der Buchung darauf Wert gelegt, dass wir uns mit zeitigem Aufstehen und Anfahrt zum Flughafen keinen Stress machen mussten. Unser Flug nach Miami sollte am Sonntagmorgen um 9:25 Uhr starten. Deshalb fuhren wir schon am Samstagnachmittag nach Berlin und hatten eine Übernachtung in Flughafennähe gebucht.
So standen wir heute ganz normal auf und packten zwischen Frühstück und Mittagessen in aller Ruhe unser Reisegepäck. Alles war problemlos in vier Taschen unterzukriegen, ohne dass wir auch nur annähernd die 23kg-Grenze erreichten. Eine der Taschen polsterten wir sogar vorsorglich noch mit Luftblasenfolie aus, damit sie etwas formstabiler war. Eine Nummer kleiner kam hinsichtlich der zu erwartenden Einkäufe in Florida aber auf keinen Fall in Frage…  :socool:
Gegen 15:30 Uhr starteten wir mit unserem Auto in Richtung Berlin, wo wir nach ca. 1 ½ Stunden ankamen und im Hotel Bongard in Reinickendorf eincheckten. Ohne größeren Aufenthalt fuhren wir gleich wieder los zum Flughafen, um unser Gepäck beim Vorabend-Check-in abzugeben. Hier in Tegel lief das leider nicht ganz so entspannt, wie vor zwei Jahren in Leipzig. Es erwartete uns schon eine respektable Schlange, so dass es schon gut 50 Minuten dauerte, bis wir unsere Taschen los waren und die Bordkarten in den Händen hatten. Außerdem berechnete Air Berlin 10€ pro Erwachsenem für diesen Service. Dafür konnten wir morgen  früh aber locker zwei Stunden länger schlafen, da ein Erscheinen eine Stunde vor Boarding-Time mehr als ausreichend war. Und das war es uns auf jeden Fall wert.
 :daumen:
Zurück am Auto checkten wir im Handy-Navi die Restaurants der Umgebung und einigten uns auf kroatische und internationale Spezialitäten zum Abendessen. Eine Entscheidung, die wir nicht bereuten: Das Restaurant Maestral bot ein angenehmes Ambiente, sehr freundliche Bedienung, riesige Portionen und absolut leckere Speisen zu kleinen Preisen.



Satt und zufrieden fuhren wir anschließend zurück zum Hotel, erkundigten uns dort noch nach den Frühstückszeiten und machten nach ein paar Minuten Fernsehen gegen 22:30 Uhr das Licht aus...  :schlafen:

Gefahrene Strecke: 210 km
Übernachtung: Hotel Bongard, Berlin
Viele Grüße,
Andreas
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*Wilder Löwe

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #5 am: 05.02.2014, 08:36 Uhr »
Bei Florida bin ich doch immer gerne dabei, besonders da ich die Gegend um Ft. Pierce nur vom flüchtigen Durchfahren kenne.
Viele Grüße
Katrin

*Doreen & Andreas

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #6 am: 05.02.2014, 08:39 Uhr »
Na dann auch Dir ein herzliches Willkommen, Katrin.
Noch sind wir ja in Good-Old-Germany...  :wink: :lol:
Viele Grüße,
Andreas
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*paula2

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #7 am: 05.02.2014, 13:35 Uhr »
Hallo Andreas,

ich fahre auch mit. Ich überlege nämlich derzeit im November 2 Wochen nach Florida zu fahren mit einer Freundin für einen ganz erholsamen faulen Urlaub  :D

*VaporXX

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #8 am: 05.02.2014, 15:13 Uhr »
Na dann hüpfe ich noch schnell mit in den Flieger. Bei Florida bin ich auch dabei ;)

*USAflo

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #9 am: 05.02.2014, 16:44 Uhr »
Moin!

Bei Florida bin ich auch dabei, auch wenn wir nun erst mal eine längere Florida Pause machen werden.

Tschau
Links zu meinen USA-Reiseberichten, Ausflugstipps für Nordwestniedersachsen und Kurzberichte zu unseren Europareisen in meinem Blog: http://abenteuernordwestniedersachsen.blogspot.de/p/blog-page_19.html

*Kauschthaus

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #10 am: 05.02.2014, 23:08 Uhr »
Hallo Andreas,

das klingt spannend und ich bin gespannt auf euren Tennis und Ferien Reisebericht  :D

Auf alle Fälle habe ich euch schon unter Florida Reisen eingetragen.

Viele Grüße, Petra
Wenn DAS die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück!

*Doreen & Andreas

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #11 am: 06.02.2014, 11:21 Uhr »
Allen Neueinsteigern ein herzliches Willkommen.
Und Petra, vielen Dank fürs Eintragen  :P

Gleich gehts weiter... Zeit für den Abflug!
Viele Grüße,
Andreas
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*Doreen & Andreas

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #12 am: 06.02.2014, 11:32 Uhr »
20.10.2013: Florida, wir kommen…

Weder Doreen noch Andreas konnten gut schlafen und so war das Weckerklingeln gegen 6 Uhr dann doch eher eine Erlösung. Bei den Kindern dagegen war von Aufregung offensichtlich keine Spur, die mussten wir regelrecht aus dem Tiefschlaf reißen.
 :schlafend:
Das Frühstück im Hotel war recht ordentlich und wir fuhren gut gestärkt um 7:15 Uhr zum McParking, wo wir unser Auto für die nächsten zwei Wochen abstellten. Der Shuttleservice brachte uns zum Terminal, wo wir feststellten, dass die Schlange zum Check-in keineswegs so lang war, wie befürchtet. Möglicherweise hätte man da sogar weniger lang gewartet, als gestern Abend. Aber immerhin hat uns der Vorabend-Check-in eine zwei Stunden längere Nacht und etwas mehr innere Ruhe gebracht…
Doreen schaltete im Wartebereich schon mal vorsorglich ihr Handy aus, worauf ihr sofort einfiel, dass sie nirgends ihre PIN notiert hatte. Also schaltete sie es umgehend wieder ein, erinnerte sich natürlich in diesem Moment nicht an die sonst immer aus dem Unterbewusstsein eingegebene Nummer und machte folglich eine Fehleingabe. Panisch geworden versuchte sie es gleich noch einmal, natürlich mit dem gleichen Ergebnis.
:bang:
Andreas beruhigte sie, dass die das Handy die nächsten Stunden ohnehin nicht braucht und in Miami die PIN sicher ganz unbeschwert und richtig eingeben würde… Soweit zur Theorie!



Das Boarding verspätete sich um etwa eine halbe Stunde, ging dann aber zügig vonstatten und so hoben wir um kurz nach 10 Uhr ab. Von Air Berlin waren wir sehr angenehm überrascht: Inseat-Entertainment mit einer riesigen Auswahl von Spielfilmen, Serien, Dokumentationen, Spielen und Reiseinformationen.



Die Kinder pickten sich unter anderem „Rio“, „Epic“ und „Horton hört ein Hu“ heraus, wir erwachsenen schauten „Hangover 3“, „Familie und andere Angelegenheiten“, „Star Trek – Into Darkness“ oder „Practi.com“.



Das Bordpersonal war sehr engagiert, versorgte uns regelmäßig mit Getränken und war auch sonst überaus freundlich. Selbst das Flugzeugessen, was sonst für uns eher lebenserhaltende Maßnahme als kulinarischer Genuss bedeutete, wusste zu überzeugen. Zunächst wurde eine Menükarte ausgeteilt, auf der die Speisen- und Getränkeauswahl angeführt war.
Chicken or Pasta mal anders: Hähnchen Toscana oder Pasta mit hausgemachter Tomatensauce, dazu Zucchini-Gartensalat und Cappuccino-Schnitte, Sekt, Kaffee… wir waren begeistert.



Wir nahmen die halbe Stunde Verspätung mit bis Miami und setzten dort gegen 14:30 Uhr Ortszeit butterweich auf. Nach schier endlosem Laufen durch Gänge und über Transportbänder erreichten wir die Immigration. Von 78 Schaltern waren nur zwei nicht besetzt und das Personal leitete die Passagiere mit Übersicht auch zu freien Schaltern, die eigentlich US-Bürgern vorbehalten sind, so dass es kaum Wartezeiten gab und wir bereits 20 Minuten später durch waren. Kurz darauf erreichten wir die Gepäckausgabe, wo unsere Taschen bereits vollzählig neben dem Transportband warteten. An einem Geldautomaten ließen wir schon mal die ersten Dollars raus und Doreen probierte, mit dem letzten PIN-Eingabe-Versuch, ihr Handy widerzubeleben… natürlich wieder erfolglos. Damit war das Gerät ohne Eingabe der Super-PIN für die nächsten 14 Tage tot und alle darin gespeicherten Adressen, Telefonnummern und Emails unerreichbar…
 :sauer: :koch:
Nach einem weiterem Marsch durch die nicht enden wollenden Gänge des Flughafens erreichten wir schließlich die Halle mit den Autovermietungen. Erwartungsgemäß standen sich bei Alamo die Leute die Beine in den Bauch, während wir als Dritte an den Avis-Desk herantraten und bereits einen Augenblick später an der Reihe waren. Die erste Tankfüllung akzeptierten wir, allen anderen Versuchen, uns weitere Versicherungen, GPS und Roadside-Assistance aufzuschwatzen widerstanden wir aber erfolgreich. Auch das Angebot auf ein Upgrade auf ein „größeres Fahrzeug mit umklappbarer dritter Sitzreihe“ für nur 25$ am Tag lehnten wir dankend ab, auch wenn sich die Avis-Mitarbeiterin noch so große Mühe gab, die von uns gebuchte Klasse kleiner und schlechter erscheinen zu lassen, als sie wirklich ist und dabei wie gedruckt log, ohne rot zu werden. Choice-Line gab es bei Avis nicht, aber auf dem uns zugewiesenen Platz in der Garage stand natürlich exakt das Auto, das sie uns mit dem Upgrade geben wollte, ein silberner Dodge Grand Caravan. Als Andreas versuchte, die seitlichen Schiebetüren von Hand zu öffnen, kam ein Mitarbeiter eilig gelaufen, schlug die Hände über dem Kopf zusammen und zeigte uns, dass das alles elektrisch per Knopfdruck funktioniert. Entschuldigung bitte, wir kommen halt vom Dorf…
 :lachen4: :rollen:
Natürlich liess sich auch die hintere Sitzreihe komplett umklappen und versenken, so dass sich eine riesige, ebene Ladefläche für unser Gepäck ergab. Also einladen, reinsetzen, anschnallen und los. Ähm: Change Oil, sagt der Bordcomputer beim Anlassen, ist nach den ersten Metern aber still. Naja, was solls, Tauschen können wir ja jederzeit. Bei der Ausfahrt gab es dann aber doch noch eine Überraschung: Ja, wir haben das Fahrzeug vom Platz, der auf dem Avis-Zettel markiert war; im Vertrag stand aber ein anderer Stellplatz (klar, wir hatten ja das Upgrade abgelehnt). Es wäre zwar exakt das gleiche Modell, wir sollten es aber dennoch tauschen. Also noch eine Runde durch das Parkhaus drehen, Gepäck raus, Gepäck wieder rein und wieder zur Ausfahrt. Diesmal gabs auch keine Ölwarnung, außerdem war die Ausstattung eine Klasse besser und bei der Ausfahrt war auch alles ok.



Miami erwartete uns mit Regen, wir wollten aber ohnehin gleich bis nach Fort Pierce weiterfahren, nur eventuell einen Stop bei einem Supermarkt unterwegs machen. Da Doreens Telefon außer Gefecht war, navigierte uns Andreas´ Handy aus Miami heraus. Das machte sich aber den Spaß, uns bei jeder Abfahrt vom Highway runter und anschließend gleich wieder drauf zu lotsen. Nach der dritten Wiederholung hatten wir die Spielregeln begriffen und ignorierten die Abfahrtshinweise.
 :blecken: :zwinker:
Die Fahrt war sehr zäh; es herrschte dichter Verkehr und der Regen ging allmählich in Wolkenbruch über. Der Scheibenwischer schaffte es kaum und es ging nur in Schrittgeschwindigkeit vorwärts. Irgendwann hatten wir die Nase voll, verließen den Highway und fanden einen K-Mart, wo wir einen ersten Einkauf machten. Besonders gut sortiert war der zwar nicht, ein paar Getränke, Kekse und Chips fanden wir aber schon. Eigentlich wollten wir ja für Lisa eine einfache Sitzerhöhung kaufen, denn ihren eigenen Sitz hatten wir diesmal bewusst zu Hause gelassen. In dieser Beziehung bot der Markt leider absolut gar nichts. Auf Nachfrage erklärte uns ein Mitarbeiter jedoch, dass für unsere Tochter in ihrem Alter ohnehin kein Kindersitz mehr vorgeschrieben sei. Damit gaben wir uns vorerst zufrieden; mit entsprechenden Einstellungen von Sitz und Gurt konnte Lisa auch ohne Erhöhung bequem und sicher im Auto sitzen.
Allmählich machte sich bei uns Hunger bemerkbar und wir entschieden uns für eine schnelle Pizza. Nebenan bei Little Cesars gab es gerade noch vier Slices, die uns zwar teurer kamen, als eine ganze Pizza, dafür aber eine längere Wartezeit ersparten.
Inzwischen war es dunkel geworden und die Kinder schliefen bei der Weiterfahrt Richtung Fort Pierce ein. Doreen fand inzwischen heraus, dass sie auch ohne PIN alle Funktionen ihres Handys bis auf das Telefonieren benutzen konnte. Schlagartig besserte sich ihre Stimmung wieder und so konnte sie aus ihren Mails auch die Telefonnummer heraussuchen, an die wir eine halbe Stunde vor Ankunft eine SMS schicken sollten. So wurden wir am Eingang des Resorts bereits erwartet und bekamen eine Registrierung für unser Auto, welche uns für die kommende Woche das Passieren der Schranke ermöglichte. Anschließend brachte uns Jürgen Fassbender persönlich zu unserem Appartement, half uns beim Gepäck ausladen, zeigte uns unsere Unterkunft und gab uns eine erste Einweisung. Nach ein paar hilfreichen Tipps zu Einkaufs- und Frühstücksmöglichkeiten verabschiedete er sich von uns und lud uns für den nächsten Tag zu einem kurzen Treffen auf den Tennisplatz ein.
Wir packten rasch das Nötigste aus, machten eine kurze Katzenwäsche und verkrochen uns dann todmüde im Bett…

Gefahrene Strecke: 210 km
Übernachtung: Florida Ocean Club, Fort Pierce
Viele Grüße,
Andreas
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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #13 am: 06.02.2014, 13:30 Uhr »
oh Mann das hätte mir auch passieren können, ich kann mir die SIM Nummer meines Handys auch nicht merken  :oops:

aber gut dass das Navi auch ohne funktioniert! Wer braucht schon das Telefon, mit Skype kann man eh billiger telefonieren, das mache ich in USA immer so..

AirBerlin scheint ja echt gut zu sein, ich fliege im März zum ersten Mal mit denen (aber nur innerdeutsch), da bin ich ja mal gespannt. I am Legend habe ich das letzte Mal im Flieger auch im Programm gehabt (Icelandair), echt witzig, den Film hatte ich schon öfter im Bordprogramm bei diversen Fluggesellschaften.

Jetzt bin ich mal gespannt ob das Wetter in Florida besser wird...

*USAflo

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Re: Game, Set and Match… Herbstferien 2013 in Florida
« Antwort #14 am: 06.02.2014, 15:04 Uhr »
...ein silberner Dodge Grand Caravan. Als Andreas versuchte, die seitlichen Schiebetüren von Hand zu öffnen, kam ein Mitarbeiter eilig gelaufen, schlug die Hände über dem Kopf zusammen und zeigte uns, dass das alles elektrisch per Knopfdruck funktioniert.

[/quote]

Haha, das ist uns im letzten jahr mit unserem Dodge Grand Caravan auch bei der Fahrzeugübernahme passiert, die Türen wollten sich einfach nicht per Hand öffnen lassen...
Links zu meinen USA-Reiseberichten, Ausflugstipps für Nordwestniedersachsen und Kurzberichte zu unseren Europareisen in meinem Blog: http://abenteuernordwestniedersachsen.blogspot.de/p/blog-page_19.html