Canon 500D, was nun ?

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*MacClaus

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Re: Canon 500D, was nun ?
« Antwort #15 am: 26.02.2016, 12:44 Uhr »
Aber die 500D fängt schon bei ISO 400 an zu rauschen und ab 800 ist das fast nicht mehr zu kaschieren.... also so bis ISO 1600 ohne allzugroße Verluste wäre nett

Umso höher Du die ISO drehst, umso weniger Dynamikumfang hast Du.

Ein gutes Beispiel... http://gwegner.de/review/nikon-d810-d800-d5300-canon-6d-high-iso-dynamik-review/

Die Canons sind bekannt für ihr "schlechteres" Rauschverhalten im Vgl zu Nikon.

*exit

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Re: Canon 500D, was nun ?
« Antwort #16 am: 26.02.2016, 12:56 Uhr »
Meine Überlegung war, dass ich gerne eine "bessere" Kamera hätte. Ich habe dann gelesen, dass die zweistellige Serie von Canon eigentlich kein Sinn macht, weil die Verbesserung nicht besonders groß ist.

Kann ich nicht bestätigen.
Ich habe sowohl eine 500D als auch eine 60D und besonders das Rauschverhalten unterscheidet sich deutlich - egal ob man nun Pixelpeeper ist oder nicht.
Wie du ja schon geschrieben hast, ist bei der 500er bei ISO 400, mit Kompromissen bei ISO 800, Schluß.
Das sieht bei der 60D ganz anders aus. Da ist bei ISO 1000 noch alles gut. Wie's darüber aussieht, weiß ich nicht, da ich, glaube ich noch nie höher gegangen bin.

Die 70D soll, soweit ich weiß, nicht so dolle gewesen sein, aber evtl. taugt die neue 80D ja was.
Alternativ kannst du dir ja auch einfach mal das aktuell Modell aus der Consumer-Reihe ansehen.
Die sollte inzwischen auch besser mit schlechterem Licht klar kommen.

Ich hatte mal eine 350D (also noch viel älter als die 500D) und die rauscht nicht bei ISO 800 "unkaschierbar". Das ist ausschließlich ein Pixelpeeper Problem.

Das sehe ich etwas anders.
Da ich die 350D auch mein eigen nenne und lange mit ihr fotografiert habe, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das Rauschen bei ISO 800 schon enorm war und selbst auf gedruckten Fotos gut zu sehen.
Für den einen ist das noch okay für den anderen eben nicht.
Viele Grüße,
Christian

*Paranoia

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Re: Canon 500D, was nun ?
« Antwort #17 am: 26.02.2016, 13:27 Uhr »
Ich hatte als Preisvorstellung um die 1000 Euro gerechnet, plusminus 200 für eine Kamera, die ich dann wieder 6 Jahre und länger nutzen kann

Bei dem Preisrahmen würde ich über ein Sony A7-Kit der ersten Generation nachdenken, das sollte mit dem inkludierten Objektiv den Brennweitenbereich deines aktuellen Kits abdecken und ansonsten in allen Bereichen eine deutliche Steigerung darstellen. Durch die Veröffentlichung der zweiten Generation sind die Kits in den Preisrahmen 1000 bis 1200 Euro gefallen.

*MacClaus

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Re: Canon 500D, was nun ?
« Antwort #18 am: 26.02.2016, 14:01 Uhr »
Bei dem Preisrahmen würde ich über ein Sony A7-Kit der ersten Generation nachdenken....

Aber zuvor erst den Autofokus testen  :wink:

*DocHoliday

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Re: Canon 500D, was nun ?
« Antwort #19 am: 26.02.2016, 14:57 Uhr »
Die o.g. Anforderungen sollten auch die 700D und die 750D problemlos erfüllen. Dann bliebe, wenn Du das 18-55 behältst noch Geld übrig für das 10-22 oder ein Tele. Ober Du kaufst dir das 24-105 L dazu, dann machst Du bei der Kamera und bei dem Objektiv einen ordentlichen Satz nach vorne.
Gruß
Dirk

*Paranoia

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Re: Canon 500D, was nun ?
« Antwort #20 am: 26.02.2016, 15:10 Uhr »
Aber zuvor erst den Autofokus testen  :wink:

Auch da besser als mit der Eos 500D ....

*MacClaus

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*Yaphi

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Re: Canon 500D, was nun ?
« Antwort #22 am: 26.02.2016, 16:04 Uhr »
Ich danke nochmal allen für die Tipps, Anregungen und Denkanstöße :)
Ich habe mir Notizen gemacht und werde jetzt mal in den Laden gehen und wirklich Kameras anfassen, habe aber dank euch eine deutlich bessere Vorstellung, was es denn werden könnte.

@semihollow, DocHoliday, lurvig: Danke für die konkreten Empfehlungen
@MacClaus, exit, Las Vegas Fan: Danke für das technische Fachwissen und die Tipps

und allen anderen Danke für diverses ;)

Ich melde mich nochmal, wenn es in die Entscheidungsphase geht, die dann hier sicherlich gar nicht kontrovers diskutiert wird ;)

*lurvig

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Re: Canon 500D, was nun ?
« Antwort #23 am: 26.02.2016, 16:46 Uhr »
mal ein Beispiel zum Rauschverhalten einer spiegellosen APS-C Kamera.
Das ist ein Schnappschuss, den ich vor etwa einer Stunde "vor der Haustür" gemacht habe. Einfach mal, um zu sehen, wie ISO 3200 aussieht.

Fuji X-T1 mit 18-55mm, JPG out-of-the-cam, lediglich verkleinert.
(f/8, 1/140sec, Stativ)



Das ist natürlich nicht perfekt und bei 100%-Ansicht sieht man schon ein erkennbares Rauschen. Aber im realen Leben spielt das fast keine eine Rolle.
Zudem leidet die Detailauflösung sichtbar. Merkt man aber nur, wenn man das gleiche Bild mit ISO 200 macht und direkt vergleicht ;)
Trotzdem vermeide ich derart hohe ISO-Werte. Bis ISO 1600 habe ich aber kaum Bauchschmerzen. Darunter sowieso nicht. Versuche trotzdem, den ISO-Wert immer so niedrig wie möglich zu halten. Schadet ja nicht. Trotzdem gut zu wissen, dass man auch mal 3200 einsetzen kann, wenns sein muss.

Mit einer Vollformat-Kamera wäre das sicher noch etwas sauberer geworden. In den allermeisten Fällen kann man das als Hobby-Fotograf aber locker verschmerzen. Ich vermisse meine Vollformat-DSLR nicht, jedenfalls nicht in Sachen Bildqualität.

Lurvig


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