Südafrikas Gardenroute 2017

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*freddykr

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Antw:Südafrikas Gardenroute 2017
« Antwort #15 am: 21.02.2018, 08:26 Uhr »
17.01. Mountain Zebra NP

Wie die letzten Tage im Addo starteten wir auch heute morgen beizeiten zum Game Drive.
Der starke Wind von gestern Abend hat auch die letzten Wölkchen weggeblasen und so erwartete uns ein sonniger Tag.


Pink Desert Flower


scaly-feathered weaver


Blue Crane - Paradieskranich


Common Eland

Bei der Auffahrt zum Kranskop Loop sahen wir dann in weiter, allerdings in wirklich weiter, Ferne wieder Nashörner.
Wir beobachteten sie eine ganze Weile bis sie hinter einem Hügel verschwanden.


Rhino


Rhino

Ansonsten gab es auf der weiteren Tour das übliche Getier.


Eine Herde Bontebok


Bergzebras




Hammerkop - Hammerkopf


Cape Longclaw


Mountain Zebra National Park

Am späten Vormittag waren wir dann wieder in der Hütte und hier hieß es mal wieder: “Thats Africa”.
Hier in den Parks steht überall, dass man auf keinen Fall die Affen füttern soll; das wäre ja so schädlich, illegal und überhaupt.
Was macht aber der Putztrupp? Die Müllbeutel aus den Hütten werden vom Putzpersonal zusammengeknotet und vor die Hütte gestellt. Ein weiterer Mitarbeiter holt diese dann später ab. Wenn sie denn dann noch da wären, denn die Affen warten nur da drauf und in einem unbeobachteten Moment nehmen sie die Beutel auseinander und bedienen sich der Inhalte.

Bei schon ziemlich heißen Temperaturen vertrieben wir uns noch etwas Zeit am Pool und in der Hütte, bevor wir am Nachmittag wieder zum Game-Drive aufbrachen.


Lesser Kestrel - Rötelfalke


Common Fiscal - Südlicher Fiskalwürger


Black Wildebeest - Weißschwanzgnu


Bergzebras




Sich kabbelnde Springböcke


Groundsquirrel


Noch mal ein Bergzebra


Eine Kududame


Noch ein Ground Squirrel, dieses Mal in Verbindung mit lila Blümchen


Eine Herde Eland, bevor sie im Gebüsch verschwindet

ÜN: Mountain Zebra National Park Rest Camp
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Danilo

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*147VNN

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Antw:Südafrikas Gardenroute 2017
« Antwort #16 am: 21.02.2018, 13:53 Uhr »
Sehr schön. Ich folge auch schon die ganze Zeit unauffällig und sehe Bekanntes und Ausgelassenes und dass sich ein 2. Versuch doch nochmal lohnen würde. Besonderes Lob für die maps, ich brauch das um folgen zu können. Und bin gespannt, wie es weitergeht. Hättet Ihr den X-Trail gebraucht (und wenn ja wo) oder wär auch Pkw gegangen?

*Schneewie

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Antw:Südafrikas Gardenroute 2017
« Antwort #17 am: 21.02.2018, 14:35 Uhr »
Fahre ja auch mit, kommentiere aber woanders....  :wink:
Gruß Gabriele

*freddykr

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Antw:Südafrikas Gardenroute 2017
« Antwort #18 am: 22.02.2018, 08:30 Uhr »
Hättet Ihr den X-Trail gebraucht (und wenn ja wo) oder wär auch Pkw gegangen?
Prinzipiell sind in den meisten Parks die meisten Straßen mittlerweile auch mit einem PKW machbar.
Für uns kommt so einer trotzdem in Afrika nicht mehr in Frage. Erstens sitzt man in einem SUV höher (nicht zu verachtender Vorteil beim Fotografieren auf Safari), zum anderen ist man einfach flexibler, wenn einem doch mal eine 4x4-Strecke begegnet.
Mittlerweile würde ich in Afrika auch nicht mehr "nur" SUV buchen, sondern gleich 4x4 (wie dieses Mal).
Beim letzten Mal hatten wir nur einen SUV und dann wars im Kalahari Transfrontier Park schon grenzwertig. Dieses Mal wären wir ohne ausgekommen, aber in der Karoo haben wir ihn dann doch mal genutzt. ;)


18.01. Mountain Zebra NP - Karoo NP

Jetzt waren wir 1,5 Tage hier, aber von den “reichlich” vorhandenen Geparden war bisher keine Spur.
So brachen wir heute morgen nach dem Checkout zu unserem letzten Gamedrive hier auf.
Und wir wurden begrüßt mit…


Bergzebras ;)

Nach Einfahrt in den Roiplaat Loop erspähte Anja interessantes auf einer Wiese. Ich sah nur ein paar Autos, die sich merkwürdig verhielten. Ich dachte dann zuerst an Löwen, aber beim näherkommen waren es doch tatsächlich Geparden, die da den Hang hoch liefen.

Wir entschieden uns in Richtung des Kranskop Loop zu fahren; vielleicht erwischen wir sie noch, bevor sie auf der anderen Seite verschwinden.

Erst mal schnell ein Beweisbild machen:


Ja, ein Gepard.



Da geht er nun direkt vor uns über die Straße und wir dachten schon “das wars jetzt”, aber was machen die beiden?



Die laufen in einer Seelenruhe einige Zeit direkt vor unserem Auto die Straße entlang; wir in gebürtigem Abstand folgend. Hinter uns so 4-5 andere Autos.
Einer von beiden trug übrigens ein Sendehalsband.


An dem Busch hielten sie sich einige Minuten auf.

Irgendwann verzogen sie sich auf die linke Seite der Straße und machten sich im Gras gemütlich, so dass wir etwas vorbei fahren konnten.






Ist halt doch nur eine Miezekatze



Irgendwann sind wir dann aber wirklich weiter, drehten nach ein paar hundert Metern an einer breiten Stelle um, und fuhren wieder hinunter. Die Katzen lagen immer noch im Gras, aber wir sind weiter.

In Richtung Ausgang gab es dann noch:


Black Wildebeest von hinten


Einen Strauß


Und einen Sekretärvogel

Und dann musste wir vom MZNP Abschied nehmen; es wartet die Karoo.
Über den R61 und N9 erreichten wir Graaff-Reinet, wo wir tatsächlich eine Post fanden, um Briefmarken zu kaufen. Anja erledigte das geschäftliche und ich bewachte das Auto.

Da wir jetzt schon einmal hier waren, wollten wir kurz in den Camdeboo Nationalpark.
Wir weckten somit den älteren Herrn am Gate, füllten das übliche Formular aus und bekamen Tickets und Karte.

Wir fuhren hoch bis zum Valley of Desolation, wo wir zuerst unser Mittagspäuschen machten.

Anschließend liefen wir den kurzen Weg zu den Viewpoints. Es war richtig heiß, aber zum Glück etwas windig.


Camdeboo Nationalpark - Valley of Desolation




Camdeboo Nationalpark - Valley of Desolation

Vom etwas unterhalb gelegenen Toposcope Viewpoint hat man zusätzlich eine schöne Aussicht auf Graaff-Reinet.



Für uns ging die Fahrt aber wieder weiter; dem N9 und später R61 folgend bis Beaufort West, wo wir im örtlichen Supermarkt unsere Vorräte auffrischten, bevor es hinein in den direkt hinter der Stadt gelegenen Karoo Nationalpark ging.
Hier war es jetzt noch trockener, als im MZNP. Da konnte man dort ja noch von saftigem Grün reden.

Wir sind zumindest erst mal direkt ins Park Office gefahren, um einzuchecken, denn wir bleiben wieder zwei Nächte.
Wir bekamen eine Hütte direkt in vorderster Front mit fantastischem Blick in die Karoo. :)

Aber die Hütte hielt uns nicht lange, denn schon bald brachen wir auf zur ersten Rundfahrt durch den Park.
Wir entschieden uns für den Potiekkertjie Loop, welcher direkt nach dem Gate unpaved links in die Weite der Karoo abbiegt.



Trotz der extremen Trockenheit gab es ein paar Tiere, aber deutlich weniger als in anderen Parks.


Bergzebra


Kein Zebrastreifen, sondern ein Strauß auf der Gass



In Richtung Dornhoek wurde es dann sogar etwas grüner; kein Wunder, hier gibts sogar etwas Wasser.


Steenbok - Steinböckchen … ziemlich schüchtern


Ein Kudubulle - nicht so schüchtern

Nach Dornhoek erklimmt man dann die Berge. Oben angekommen darf man sogar auf eigene Gefahr aussteigen. Löwen soll es hier geben, aber heute hatte wohl keiner Appetit auf Dosenfutter.


Ausblick in die Karoo

Nachdem wir die Hochebene hinter uns gelassen haben, ging es auch wieder bergab; hier jetzt auf Teer.
Beim abwärts fahren begegneten wir dann sogar noch zwei Klippspringern, bevor sie sich über die Klippe stürzten.





Vor unserer Hütte war direkt ein blühender Busch, auf dem sich immer wieder einige Vögel kurz niederließen.


Cape Weaver - Kapweber … Weiblein links, Mannlein rechts


Pririt Batis

Später fing es allerdings noch an zu regnen, aber dies störte uns jetzt nicht mehr.





Heute Abend versuchten wir noch mal zu grillen, was mehr schlecht als recht gelang. Es gibt an den Hütten so einen Außengrill, aber wirklich gezogen hat er nicht. Da wurde somit zum Geduldsspiel, bis da was brannte und wir etwas essbares auf dem Tisch hatten.


ÜN: Karoo National Park Main Rest Camp
Gefahrene Strecke: 469km
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Viele Grüße,
Danilo

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*freddykr

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Antw:Südafrikas Gardenroute 2017
« Antwort #19 am: 23.02.2018, 07:52 Uhr »
19.01. Karoo National Park

Tiere sind ja bekanntlich Frühaufsteher und so drehten wir vor dem Frühstück eine kleine Runde am Lammertjeslegte Loop.


Red Hartebeest




Erneut ein scheues Steinböckchen

Anschließend ging es erstmal frühstücken. Hier im Camp ist es inklusive und sogar richtig gut.

Über den Klipspringerpass ging es dann wieder in Richtung Dornhoek. Viel gesehen haben wir jetzt aber nicht.




Ein Oryx stand etwas abseits und beäugte uns.

Jetzt wollten wir unserem 4x4 mal einen Sinn Geben und bogen auf einen der 4x4-Trails ab. Da gibts im hinteren Teil des Parks ja so einige und wir wollten einfach mal schauen, was da so ist. Es soll ja auch immer noch Löwen hier irgendwo geben.



Die Straße, oder besser “der Weg” fing harmlos an, wurde dann aber immer schlechter, so dass es im Endeffekt nur im Schritttempo voran ging.



Ein Highlight die alte Kookfontain Mission. Ganze 3 Jahre war sie von 1818 bis 1821 aktiv, um als Marktstation für die Ureinwohner und die lokalen Farmer zu dienen.

In dieser Einöde gab es auch nicht so viele Tiere und Aussteigen war auch nicht gestattet, so dass wir bald entschlossen, diese Mission abzubrechen und einen kürzeren Loop in Richtung Ausgang zu nehmen.


Bergzebra im Niemandsland


Ausfahrt einer Wash-Querung

Irgendwie waren wir dann schon froh, als wir wieder auf der normalen Straße raus kamen.
Mir persönlich machen, auch anspruchvollere, Gravelroads ja schon Spaß. Aber ich brauch ein Ziel oder eine interessante und abwechslungsreiche Gegend. Beides war hier leider nicht vorhanden. Und so habe ich doch irgendwie die Lust verloren.



Nach einer Mittagspause auf dem Picknick-platz Dornhoek sind wir wieder den Klipspringerpass langsam wieder ins Camp zurück getucktert.







An der Rezeption haben wir uns jetzt noch für den heutigen Nightdrive eingetragen. Wir waren die ersten und viel Hoffnung gaben sie uns nicht, dass er stattfindet. Aber noch sind ja nicht die Gäste da, die heute anreisen.

Wir sind dann mal rüber zum Hide am Wasserloch, aber leider ist dieser komplett zugewachsen, so dass mal faktisch nichts mehr sah. Und Vögel waren auch keine da; nur diese Schildi.



Auf Grund der doch jetzt herrschenden Hitze entschied sich Anja für ein Päuschen in der kühlen Hütte und ich machte es mir auf der Terrasse bequem, denn die Vögel, die wir vorhin vermissten, waren alle hier.


House Sparrow - Haussperling


Mountain Wheatear - Bergsteinschmätzer


Southern Masked Weaver - Maskenweber


Cape Sparrow - Kapsperling


Southern Red Bishop - Oryxweber
Später am Nachmittag bin ich noch mal rüber zur Rezeption und tatsächlich, der Nightdrive findet statt. Somit sind wir recht zeitig zum Abendessen und verzichteten auf einen weiteren Game Drive.

Beim Nightdrive war das Auto dann doch voll besetzt; eine Gruppe Touristen aus einem benachbarten private Game Reserve hatte diesen ebenfalls gebucht.

Die Fahrt ging nach Süden in Richtung des kleinen Loops. Zu sehen gab es die üblichen Antilopen und sogar einen Aardwolf, bei dem wir trotz Dunkelheit mal drauf hielten.


Aardwolf - Erdwolf

Diesen hatten wir bisher noch überhaupt nicht in unserer Sichtungsliste, so dass es sich schon allein deshalb gelohnt hat.

ÜN: Karoo National Park Main Rest Camp
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Map: Kreuz und quer im Karoo NP
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*HeikeME

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Antw:Südafrikas Gardenroute 2017
« Antwort #20 am: 23.02.2018, 22:18 Uhr »
Klasse Fotos.

*freddykr

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« Antwort #21 am: 24.02.2018, 11:41 Uhr »
20.01.  Karoo National Park - Oudtshoorn

Für heute morgen haben wir uns Frühstücksbeutel machen lassen und sind mit diesen hoch zum Pass gefahren, um dort oben zu frühstücken. Also Game Drive und Frühstück in einem. ;)


Noch mal ein Bergzebra


Red Hartebeest


Ein seltener Gast; ein Grey Reybok - Rehantilope


Sogar Jungtiere gab es, wie bei diesen Red Hartebeest

Wir sind dann auf dem Weg raus aus dem Park noch die kleine Runde auf dem unteren Loop gefahren, aber viel los war nicht.


Die Karoo


Ein Kudu zum Abschluß

In Beaufort West tankten wir noch einmal auf, bevor es auf dem N12 nach Süden ging. Am Ende des N12 folgten wir anschließend der R407 nach Westen, bevor wir auf den R328 nach Süden, zum Swartbergpass, abbogen. Ab hier wird es staubig, aber, zumindest zu unserer Zeit, fahrtechnisch auch nicht schwieriger als auf Teer.

So vom Norden kommend, landet man zuerst in einem Canyon, bevor es in mehreren Serpentinen zum Pass hoch geht.


Vor der Einfahrt in den Canyon


Im Canyon


Auffahrt zum Pass


Swartberg Pass


Swartberg Pass

Teilweise sah man hier oben noch die Auswirkungen eines großen Brandes von 2016. Viele Pflanzen waren über ganze Hänge hinweg noch schwarz.

Auf dem Pass selbst, war es dann doch ziemlich frisch und es wehte ziemlich stark, so dass wir unseren Lunch im Auto einnahmen, statt irgendwo auf einer Bank.


Swartberg Pass - geniale Aussicht nach Norden

Die Abfahrt nach Süden gestaltete sich deutlich weniger spektakulär, zumal diese Seite deutlich feuchter ist, was sich an dem ganzen Farmland, welches jetzt wieder auftauchte, bemerkbar machte. Nichts mehr mit Einsamkeit. ;)
So ging es für uns ohne große Pause wieder ins Tal, bis zu den Cango Caves. Wir hatten dies nur angedacht, wenn heute genug Zeit ist. Da dies so war, fuhren wir spontan mal hin, vielleicht gibts ja noch eine Tour für uns.
Auf dem Parkplatz war so gut wie nix los und tatsächlich, 5 Minuten nach unserem Ankommen soll eine Tour starten und freie Plätze hatten sie auch noch. Perfekt.

Die Cango Caves sind ein eher kleineres Höhlensystem (im Vergleich z.B. zu den Carlsbad Caverns) und die normale Tour umfasst ca. 600m dieser.
Interessant war hier, dass der Guide zuerst bei etwas Licht alle Infos zu den einzelnen Teilen gab und dann die gesamte Beleuchtung anschaltete, so dass man in Ruhe fotografieren konnte. Und wenn es weiter gehen sollte, schaltete er es einfach wieder aus.









Unser Fazit zur Höhle: Ganz nett, wenn man eh in der Gegend ist. Aber wenn man, wie wir, die Carlsbad Caverns gesehen hat, reist es einen nicht mehr vom Hocker. ;)

Jetzt war Nachmittag und wir hatten irgendwie Lust auf “Kaffee und Kuchen”. Bei der Höhle gabs nix und so beschlossen wir noch bei der Buffelsdrift Game Lodge vorbei zu schauen. Ich hatte ja schon vorher gelesen, dass diese ein Restaurant haben, was den ganzen Tag offen hat.
Wir bekamen einen netten Tisch im Schatten, aber draußen auf der Terasse direkt am Damm und ließen uns einfach mal die Dessert Karte geben. ;)


“Kaffee und Kuchen” ;)

Leider merkte man auch hier die extreme Dürre, denn so viel Wasser war im Stausee nicht drin.


Nach dem Genießen unseres Desserts brachen wir wieder auf, um zu unserer heutigen und letzten Unterkunft, dem Zwartberg View Mountain Retreat, zu kommen.

Nach dem Auspacken ging es für uns wieder runter zum Haupthaus, um noch etwas im Pool zu entspannen. Dabei konnten wir auch schon die ersten Tiere hier auf der Farm begutachten.



Es gab Hunde zum Streicheln, die einem gar nicht mehr von der Seite wichen und “wilde” Tiere zum Anschauen, u.a. Zebras, Kudus und Springböcke.



Sie werden hier natürlich gefüttert und auch sehr publikumswirksam direkt vorm Haus.


Sie haben auch eine Giraffe, wollen sich aber eine zweite beschaffen, damit diese nicht so einsam ist.

Abendessen hatten wir dann direkt dort mit bestellt und in einer Gruppe von Südafrikanern genossen wir einen sehr interessanten Abend. Ein Teil von denen nimmt morgen an einem Cross-Radrennen teil. Kann man hier bei der Hitze machen, muss man aber nicht.
Auf jeden Fall war der Abend gut; bei sehr gutem Steak und gutem Rotwein. :)


ÜN: Zwartberg View Mountain Retreat
Gefahrene Strecke: 302km
Map: https://goo.gl/maps/dpgFnsRHkwT2
Viele Grüße,
Danilo

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*freddykr

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Antw:Südafrikas Gardenroute 2017
« Antwort #22 am: 25.02.2018, 10:23 Uhr »
21.01. Oudtshoorn - Kapstadt - Frankfurt

Wir frühstückten in Ruhe, packten die letzten Sachen wieder in die Reisetaschen und machten uns auf, auf unsere letzte Etappe wieder zurück nach Kapstadt.

Da unser Fliegerchen nach Frankfurt aber erst abends halb sieben gehen soll, haben wir noch den ganzen Tag zur Verfügung. Und da Anja noch mal ans Meer möchte, soll dies auch so sein.

Wir nahmen zuerst die R62 nach Westen, die ersten ausgedehnten Weinanbaugebiete kamen hier, und querten später auf der R324 die Berge nach Süden.



Hinter den Bergen stießen wir auf den N2, auf dem es in recht eintöniger Landschaft immer weiter dem Meer entgegen ging. Genauer dem kleinen Örtchen Kleinmond, welches wir nach reichlich 4h Fahrt erreichten.

Hier steuerten wir den kleinen Parkplatz am Hafen an, fanden sogar einen Parkplatz und begaben uns ins “KabelJoe’s Seafood Restaurant” - noch mal lecker am Meer was futtern. :)

Nach der Stärkung liefen wir noch etwas auf dem kurzen Trail an der Küste entlang; so richtig trennen konnten wir uns nicht.


Kleinmond


Kleinmond

Nachdem ich dann noch etwas unfreiwillig meine Schuhe im Meer eingeweicht habe, brachen wir jetzt endgültig richtig Kapstadt auf; die Schuhe schön vorn in der Sonne; irgendwie müssen sie ja etwas trocknen. Hach, was gaben sie dann für einen netten Geruch ab. ;)

Natürlich fuhren wir wieder, wie auch schon am ersten Tag den R44 direkt an der Küste entlang; immer wieder anhaltend in einer der unzähligen Parkbuchten.





Noch mal vollgetankt wurde kurz vorm Flughafen, die Mietwagenrückgabe ging fix, die Gepäckabgabe dauerte dann aber. Viele standen nicht an, aber irgendwie waren die heute etwas überfordert.
Wie dem auch sein, irgendwann hatten wir unsere Bordkarten, liefen nach der Security noch ein bisschen durch die Shops, bevor es pünktlich wieder zurück in kalte Frankfurt ging.


Fazit:
Ein paar kleine abschließende Worte. Mit der Gardenroute haben wir jetzt den dritten Teil Südafrikas, nach Johannesburg - Krüger - Durban - Johannesburg 2010 und Kapstadt - KTP - Johannesburg 2015, hinter uns gebracht.
Kapstadt haben wir dieses Mal komplett außen vor gelassen, da wir es bereits 2015 in Teilen besucht haben und wir dieses Mal einfach keine Zeit dafür hatten.
Für mich ist es leider die schwächste Gegend von Südafrika, v.a. da es zu sehr europäisch und zu wenig afrikanisch ist. Das “Afrika-Feeling” kam nur im Teil Addo - Karoo auf; dort dann aber richtig. :)
Es war aber trotzdem eine schöne Reise zum Wärme tanken im kalt-nassen deutschen Winter. :)


Danke an alle, die mitgefahren sind.  8) :D
Viele Grüße,
Danilo

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*Marterpfahl

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Antw:Südafrikas Gardenroute 2017
« Antwort #23 am: 01.03.2018, 10:31 Uhr »
Vielen Dank für den interessanten Reisebericht und den wunderschönen Fotos ( incl. der Bezeichnungen der Tiere )
Ich denke, Südafrika kommt auch noch auf unsere Liste.
LG
Rolf


Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es gemacht.