Grand Canyon: South Kaibab Trail -> Bright Angel Trail im Oktober

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*Claus

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Hallo zusammen,

ich werde Anfang Oktober über den South Kaibab Trail in den Grand Canyon wandern und über den Bright Angel Trail wieder rauf. Ich hab hier im Forum schon viele Threads zum Thema gelesen. Drei Fragen bleiben für mich offen, die Ihr mir hoffentlich beantworten könnt.

1. In den Threads/Berichten wurden öfters mal (Klapper-)Schlangen erwähnt, die auf dem Weg liegen und sich wärmen. Was macht man denn, wenn so eine Schlange vor einem ist und den Weg blockiert?

2. Wie ist am/im Canyon der Handyempfang? Meiner Frau wäre es ganz recht, wenn ich ihr ab und zu einen Status (SMS, WhatsApp, ...) schicken könnte.

3. Angeblich sind im Canyon überall Ranger unterwegs. Wird man da als Wanderer ständig angesprochen und muss erklären, was man vor hat, wo man übernachtet, etc.?

Viele Grüße
Claus

*Raigro

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Ich war 4 oder 5 Mal unten im Grand Canyon, aber eine Klapperschlange habe ich dort nie gesehen. Aber theoretisch kann einem natürlich überall im Südwesten mal eine Klapperschlange begegnen.

Zum Handyempfang kann ich nix sagen, könnte mir aber vorstellen, dass es unten (Phantom Ranch) funktioniert.

Ein Ranger ist mir nur einmal begegnet, als er aus dem Canyon zur South Rim aufstieg. Außerdem sehe ich nichts Negatives darin, wenn ein paar Ranger unterwegs wären, denn im Notfall wäre man sicherlich dankbar dafür.
Gruß aus München

Rainer

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*Wurzelsepp

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1. In den Threads/Berichten wurden öfters mal (Klapper-)Schlangen erwähnt, die auf dem Weg liegen und sich wärmen. Was macht man denn, wenn so eine Schlange vor einem ist und den Weg blockiert?

Sich freuen, dass man mal eine sieht. Nach mittlerweile >15 Besuchen im Südwesten habe ich noch nie eine Klapperschlange gesehen.

Zitat
2. Wie ist am/im Canyon der Handyempfang? Meiner Frau wäre es ganz recht, wenn ich ihr ab und zu einen Status (SMS, WhatsApp, ...) schicken könnte.

https://www.nps.gov/grca/planyourvisit/hiking-faq.htm#CP_JUMP_1901972
"Q: Will my cell phone work in the canyon?

A: Probably not. Cell phone service throughout much of Northern Arizona is difficult to maintain. It is nearly impossible to get and keep a signal at Grand Canyon, Marble Canyon, Arizona Strip, and area tribal lands. Satellite phones are being tested with some success in places outside of the narrowest portions of the canyon."

Ich glaube mich erinnern zu können, dass Rund um Grand Canyon Village das Handy funktioniert hat.

Sag Deiner Frau, dass auf beiden Trails so viele andere Wanderer unterwegs sind, dass Dir auf jeden Fall geholfen wird falls Du ein Problem hast.

Zitat
3. Angeblich sind im Canyon überall Ranger unterwegs. Wird man da als Wanderer ständig angesprochen und muss erklären, was man vor hat, wo man übernachtet, etc.?

Mit mehr als den üblichen Begrüssungsfloskeln musst Du kaum rechnen.

*partybombe

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Kann auch meinen Senf dazugeben und im Zweifel meine Vorschreiber bestätigen:
Habe noch dort noch nie eine Klapperschlange gesehen.
Handyempfang hatte ich nur oben am Dorf und  ein ständiger Check kostet Batterie und Konzentration.
Die Ranger sind stets freundlich und hilfsbereit, gibt es auch nicht ständig....

Konzentriere Dich aud Dich und Deinen Aufstieg, der ist hart genug. Bei Problemen ist jemand da, doch Überschätzung bleibt das Hauptproblem, dass sollte jedem bewusst sein

*Claus

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Vielen Dank Euch für die Antworten!

zu 1) Ich war bisher zwei Mal im Südwesten (und am Grand Canyon) und habe auch noch nie eine Klapperschlange gesehen. Aber für den Fall der Fälle wollte ich lieber mal nachfragen.
zu 2) Ich kann ohne Handyempfang sehr gut leben. Meine Frau weniger. Dann muss sie da durch und ich hab auf der Wanderung meine Ruhe ;)
zu 3) Ich meinte das nicht negativ. Grundsätzlich finde ich es gut, wenn Ranger nach dem rechten sehen und auch kontrollieren. Ich hatte nur ein bisschen bedenken, dass ich Schwierigkeiten bekomme, wenn ich sage, dass ich keine Übernachtung im Canyon habe.

Ansonsten bin ich (eh schon sehr sportlich) im Hinblick auf den Urlaub und explizit diese Wanderung intensiv am Trainieren.

*Jack Black

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zu 2) Ich kann ohne Handyempfang sehr gut leben. Meine Frau weniger. Dann muss sie da durch und ich hab auf der Wanderung meine Ruhe ;)

Das ist auch gut so, denn gerade in Arizona, New Mexico und Utah gibt es relativ viele "weiße Flecken" ohne jeglichen Handyempfang. Wir waren letztes und dieses Jahr jeweils in dieser Region und je weiter man von größeren Ortschaften entfernt ist, umso eher steigt das Handy aus. So hatten wir beispielsweise auch in "Gila Cliff Dwellings" Nullkommanull Empfang, obwohl dort sowohl ein VIsitorcenter wie auch eine Rangerstation ist (die auch ansonsten "erschlossen" sind), aber Handy Empfang ist nicht selbstverständlich im Südwesten.

Stört mich persönlich auch nicht, manchmal nehme ich mein Handy sogar gar nicht erst mit den Urlaub. Vor vielen Jahren habe ich wenigstens dann und wann meine Eltern aus dem Urlaub angerufen, aber seit das auch weggefallen ist, brauche ich eigentlich gar kein Handy im Urlaub. Meine Frau allerdings macht auch gerne mal ein Selfie für WhatsApp, aber die kann man dann ggf. auch erst am Abend im Motel via WLAN verschicken.  Leider bedeutet das aber auch, dass das Smartphone nur eingeschränkt als Navi zu gebrauchen ist, dann muss ggf. doch wieder Garmin oder TomTom übernehmen. In Phoenix usw. ist das Smartphone natürlich einsetzbar.

*Jack Black

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**doppelt**

*partybombe

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HERE oder maps.me kann man m.E. recht gut offline mit Handy verwenden. Man kann sogar vorher die Stationen (auf PC zu Hause) eingeben.

*Jack Black

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HERE oder maps.me kann man m.E. recht gut offline mit Handy verwenden. Man kann sogar vorher die Stationen (auf PC zu Hause) eingeben.

Auch Mapfactor  Navigator ist wirklich gut. Nur tut es die Traffic Funktion nicht ohne Internet und die ist eigentlich der einzige Grund für mich, warum ich ein Smartphone einsetzen würde. Alles andere können normale Navis auch sehr gut (bis besser). Und unsere TomTom (und auch unsere Garmin Navi für Europa) haben noch die Anbindung an den Traffic aus dem Rundfunk (TCM etc.) und das funktioniert auch dann, wenn es kein Internet gibt. Im Prinzip finde ich aber eigentlich die neuere Anbindung ans Internet besser (weil meistens aktueller), aber es hilft natürlich nichts, wenn kein Internet vorhanden ist...

*gandhi77

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Ich hänge mich mal etwas weit aus dem Fenster und behaupte, dass der Traffic da keine Rolle spielt, wo man keinen Empfang hat... In der Gegend ist meiner Meinung nach eh nur wenig Traffic.
Und wenn man dann wieder in die Richtung der Interstates kommt, hat man mindestens zeitweise wieder Netz. Das müsste reichen.

Doof ist es, wenn man wie ich, mit Waze navigiert und dann zur Routen Berechnung kein Netz hat, dann kann aber Ersatzweise Here oder Google Maps aushelfen (sofern man es denn da benötigt - das Straßennetz ist ja da ebenfalls nicht so komplex, wie bei uns, abgesehen von Dirt roads).

Ich glaube wir werden off topic...

Gruß Mario


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*partybombe

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Traffic in dieser Gegend?

*Raigro

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Traffic in dieser Gegend?

Aber sicher! Nur eben Mulis und Hiker. :D
Gruß aus München

Rainer

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*partybombe

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 :lolsign:

*mrh400

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Wie ist am/im Canyon der Handyempfang? Meiner Frau wäre es ganz recht, wenn ich ihr ab und zu einen Status (SMS, WhatsApp, ...) schicken könnte.
Handyempfang wird - wie in nicht wenigen anderen Regionen - weitgehend bei "Null" sein.

Wenn um des Familienfriedens Willen unbedingt Statusmeldungen notwendig sind, bietet sich noch eine andere Option an: Spot => https://www.findmespot.eu/gm/index.php?cid=100

Eigentlich ursprünglich als Notrettungssystem gedacht, kann aber auch für regelmäßiges Tracken verwendet werden, um Verwandten/Freunden/Bekannten (oder auch sich selbst zur späteren Nachverfolgung) seine aktuelle Position mitzuteilen, die dann in Google Maps oder Earth nachverfolgt werden kann - hat aber keine Empfangsmöglichkeiten. Ist nicht ganz billig und erfordert zusätzlich zum Gerätekauf ein Providerabo => https://www.findmespot.eu/en/index.php?cid=103 . Nachdem die in den letzten Jahren preislich extrem angezogen haben, habe ich das allerdings vor einiger Zeit gekündigt. Ist letztlich nur sinnvoll, wenn man regelmäßig Touren unternimmt, die man nachverfolgen (lassen) will.

Alternative ist die Miete eines Satellitentelefons. Kostet ca. 150 EUR/Monat. Sind nicht mehr so extrem klobig wie in früheren Zeiten.

Beides erfordert natürlich Satellitenempfang, was aber nur in engen Slots ein Problem sein sollte.
Gruß
mrh400

*Wurzelsepp

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Wenn um des Familienfriedens Willen unbedingt Statusmeldungen notwendig sind, bietet sich noch eine andere Option an: Spot => https://www.findmespot.eu/gm/index.php?cid=100

Es gibt auch noch die inReach Serie von Garmin. Die bieten auch einen 2-Wege SMS Versand (im Gegensatz zum Spot, wo sich nur eine vordefinierte Nachricht nach Hause senden lässt). Statt einem Jahresabo, lässt sich auch noch ein Monatsabo abschliessen, falls man das nur 1x jährlich braucht. Und eben noch die Option den Notruf abzusenden. Ich habe aber keinerlei Erfahrung damit, ich denke nur in letzter Zeit darüber nach den Spot dadurch zu ersetzen.

*Wurzelsepp

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Ich sehe gerade, dass es jetzt auch einen Spot X gibt, der ebenfalls Nachrichten senden und empfangen kann.

*mrh400

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Es gibt auch noch die inReach Serie von Garmin. Die bieten auch einen 2-Wege SMS Versand (im Gegensatz zum Spot, wo sich nur eine vordefinierte Nachricht nach Hause senden lässt). Statt einem Jahresabo, lässt sich auch noch ein Monatsabo abschliessen, falls man das nur 1x jährlich braucht. Und eben noch die Option den Notruf abzusenden...
Die sind aber auch nicht gerade billig, soweit ich mich da bis zu den Preisen durchhangeln konnte. Monatstarif gibt es bei Sport auch - und bei beiden muß man für die Monatstarife eine "maintenance fee" bzw. "suspend fee" bezahlen.

Ich sehe gerade, dass es jetzt auch einen Spot X gibt, der ebenfalls Nachrichten senden und empfangen kann.
Danke für den Hinweis, kannte ich auch noch nicht.

Kommt halt wie immer drauf an, was man will. Bei Garmin hat man offenbar die Möglichkeit, gleich Kartenmaterial mit aufzuspielen und das Gerät als "Wandernavi" zu benutzen. Insgesamt ist das aber recht teuer, Spot ermöglicht nur Nachrichten(-austausch) und ist dafür auch nicht günstig, wenn man es nur einmal im Jahr benötigt. Ich hatte mich daher bei der letzten größeren Tour für ein gemietetes Satellitentelefon entschieden.
Gruß
mrh400

*Wurzelsepp

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Bei Garmin hat man offenbar die Möglichkeit, gleich Kartenmaterial mit aufzuspielen und das Gerät als "Wandernavi" zu benutzen.

Ja, die Navigationsfunktion funktioniert aber nur mit aktivem Vertrag.


Für mich ist es hauptsächlich die Möglichkeit einen Notruf absenden zu können. Es wäre schön, wenn dann eine Antwort der Notrufzentrale empfangbar wäre, der "normale" Spot kann das leider nicht.

*Claus

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Danke für die vielen Infos. Aber das ist mir alles viel zu aufwändig bzw. zu kompliziert und zu teuer. Meine Frau wollte ja ursprünglich nur, dass ich bei einem Notfall erreichbar wäre bzw. aus dem Canyon heraus telefonieren oder SMSen kann. Sie hat sich damit abgefunden, dass das nicht funktioniert. Alles gut :)

*Raigro

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Danke für die vielen Infos. Aber das ist mir alles viel zu aufwändig bzw. zu kompliziert und zu teuer. Meine Frau wollte ja ursprünglich nur, dass ich bei einem Notfall erreichbar wäre bzw. aus dem Canyon heraus telefonieren oder SMSen kann. Sie hat sich damit abgefunden, dass das nicht funktioniert. Alles gut :)
Wenn du früh den South Kaibab Trail runtergehst, dann begegnet dir etwa auf halber Strecke die Muli-Karawane mit Gepäck auf dem Weg nach oben. Denen kannst Du ja eine Postkarte mitgeben, die dann ca. 2 Stunden später deine Frau am Trailhead entgegen nehmen könnte - dann weiß sie, wie es dir geht. :D
Gruß aus München

Rainer

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*Jack Black

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Traffic in dieser Gegend?

Ja, vor einigen Jahren haben wir fast unseren Flug verpasst, weil auf der Strecke von Sedona nach Phoenix ein Unfall auf der Interstate war. Da haben wir 4(!) Stunden gestanden (ohne jeglich Info) und "Schiss gehabt", das war grauenhaft. Mit Navi und Traffic wäre man einfach abgefahren und über "das Land" gefahren, leider hatten wir kein Navi.

Shit happens, und wenn es nur ein einziges Mal passiert, wenn man es vermeiden kann, dann wird man das versuchen. Auch dieses Jahr übrigens war in Phoenix eine Hauptverbindungsstraße zum Apache Trail gesperrt, aber dank Google Maps und Traffic "in dieser Gegend" wußten wir das frühzeitig (schon bei Abfahrt in "Gila Bend", ziemlich auf dem platten Land) und haben eine andere Route genommen. "Traffic in dieser Gegend" - nicht zu fassen, nicht wahr?! Fahren Amerikaner denn Auto? Das gibt es doch gar nicht!

*Jack Black

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Ich hänge mich mal etwas weit aus dem Fenster und behaupte, dass der Traffic da keine Rolle spielt, wo man keinen Empfang hat... In der Gegend ist meiner Meinung nach eh nur wenig Traffic.
Und wenn man dann wieder in die Richtung der Interstates kommt, hat man mindestens zeitweise wieder Netz. Das müsste reichen.

Theorie und keine Ahnung von Praxis - eine schlechte Mischung. s.o. - wenn Du erst im Stau stehst (aber wenigstens wieder mit Empfang), dann ist es zu spät. Ist nicht klug, einfach zu behaupten, was man so glaubt. Erfahrungen sind da eindeutig im Vorteil.

*gandhi77

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Keine Ahnung, ab wann du Erfahrung gelten lässt.
Ich bin sicher nicht das ganze und jedes Jahr in den USA, aber ich bin 9 mal dort mindestens 1500 Meilen gefahren und kenne den Bereich um den Grand Canyon.
Wenn du dort auf der interstate fährst und es kein Netz gibt, was nützt dir Erfahrung (?) dann, wenn da was passiert, während du außerhalb von Abdeckung bist?

Ich habe mir, um das bestmögliche Ergebnis zu bekommen, einen prepaid hotspot im Netz von Verizon besorgt, den ich dann jedes mal vorab aktiviere. Wenn ich damit keinen Empfang habe, dann gibt's auch keine Alternative mehr... Abgesehen vielleicht von einer Satellitengestützten Verbindung...

Ich weiß nicht was du mir mit deinem Kommentar jetzt sagen wolltest, außer dass ich die Schnauze halten soll...


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*partybombe

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Ich verstehe den Streit nicht.
Natürlich ist ein Handyempfang von Vorteil bzw. könnte es sein. Es ist auch unbestritten so, dass eine Hilfe leichter erreichbar sein könnte. Es ist aber auch klar, dass ohne Empfang nichts geht. Gegen alle Widrigkeiten des (Urlaubs-) Lebens kann man sich jedoch nicht schützen. Dafür steht genau das Staubeispiel oder noch schlimmer ein lebensbedrohliches Ereignis ohne Handy oder inmitten von keinem Empfang. Wobei man bei einem (4 Stunden-) Stau gelassener bleibt, wenn er nicht am Rückflugtag eintritt. Kann aber auch in den frühen Morgenstunden in Frankfurt passieren, wenn der Unfall unmittelbar vor dir passiert und du auf der Autobahn nicht wenden kannst/darfst ( ist mir mal passiert).

Daher muss jeder abwägen, was passieren könnte und entsprechend seiner Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit Vorsorge treffen. Und hier bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass Traffic in der beschriebenen Gegend nicht so wahrscheinlich ist, dass ich online sein muss, was oft auch dort gar nicht geht.  Wenn der Fall eintritt, stehe ich dann halt im Stau. Meine Vorsorge wäre, dass dies nicht am Abflugtag passiert - deshalb übernachten wir immer am Abflugort noch 1x und geben das Fahrzeug am Vortag zurück; dadurch haben wir zur Not auch noch 1 Tag Reserve falls eine Panne oder Unfall am letzten Leihtag passiert. Denn dann nützt das Handy auch nur begrenzt, es sei denn man baut wiederum eine mehrstündige ( reichen dann 4 Stunden? 😉) Sicherheit ein.

Viel Glück im Urlaub

*gecko1a

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Hi Claus,

wie trainierst Du eigentlich dafür?
Wie viel Wasser willst Du mitnehmen?

Ich würde auf jeden Fall raussuchen, an wen sich Deine Frau im Grand Canyon NP wenden kann, auch Nachts, wenn Du nicht wieder ankommst.
Auch eine Zeit ausmachen, ab der sie im Fall der Fälle sich an die Ranger wenden soll.

Viele Grüße
Frank

*MacClaus

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Ich brauche keine Live-Traffic im Urlaub! Ich fahre nicht zur Rush Hour und sollte ich mal 5 oder 10 min im Stau stehen, geht die Welt nicht unter. Das Live-Traffic-Meldungen sind auch nicht immer 100% akkurat.


Wenn ich den Flieger nicht erwische, nehme ich halt den nächsten! Wo ist das Problem?

*Claus

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Hi Claus,

wie trainierst Du eigentlich dafür?
Wie viel Wasser willst Du mitnehmen?

Ich würde auf jeden Fall raussuchen, an wen sich Deine Frau im Grand Canyon NP wenden kann, auch Nachts, wenn Du nicht wieder ankommst.
Auch eine Zeit ausmachen, ab der sie im Fall der Fälle sich an die Ranger wenden soll.

Viele Grüße
Frank
Ich bin rein körperlich ganz gut in Schuss, da ich seit Jahren regelmäßig Jogge, seit einem Jahr sogar mindestens jeden zweiten Tag (manchmal auch bis zu 5 Tage in Folge). Dazu fahre ich hin und wieder Rad (letztes Wochenende ne Radtour mit den Nachbarn über 42 km) und bis April hab ich noch ein Mal pro Woche Tennis gespielt.

Was ich jetzt noch zusätzlich mache, ist hin und wieder eine (lange) Wanderung am Wochenende.

Es ist ja bekannt, dass die Höhenmeter schlecht zu trainieren sind, da man bei uns (oder in den Alpen) meistens erst hoch und dann runter wandert. Da kommt mir meine Heimat im Schwarzwald entgegen: Wir sind nämlich als Kinder ganz gerne zu Fuß in die Schule gelaufen und haben auf den Schulbus verzichtet. Und da ging es erst runter ins Tal und nach der Schule dann wieder rauf auf den Berg. Wenn ich nicht bei meinem Elternhaus starte, sondern noch ein Stückchen weiter oben am Berg, dann sind das ca. 400 Höhenmeter. Bei weitem noch nicht der Grand Canyon, aber ein kleiner Anfang. Ich war erstaunt, dass ich nach ca. 30 Jahren Abstinenz diesen 'Spaziergang' immer noch in 35 - 40 Minuten schaffe und kein bisschen ins Schwitzen komme. Das mache ich jetzt immer, wenn ich meine Eltern besuchen fahre. Morgen ist das wieder der Fall und dann will ich das 2x machen, um wenigstens mal die Hälfte des Grand Canyons zu simulieren.

Ich denke, mir kommt entgegen, dass es Anfang Oktober (die Wanderung ist für den 4.10. geplant) nicht mehr so heiß ist.

*MacClaus

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Es ist ja bekannt, dass die Höhenmeter schlecht zu trainieren sind, da man bei uns (oder in den Alpen) meistens erst hoch und dann runter wandert. 

Höhenmeter kann man zuhause im Flachland trainieren. Einfach jeden Abend in einem Zelt mit reduzierten Sauerstoff schlafen  :wink:

Das machen z.B. Bergsteiger, wenn sie mehrwöchige Akklimatisierungen reduzieren möchten.

*mrh400

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Höhenmeter kann man zuhause im Flachland trainieren. Einfach jeden Abend in einem Zelt mit reduzierten Sauerstoff schlafen  :wink:
:dozent: das betrifft Aufenthalt in Höhenlagen, nicht die Bewältigung von Höhenmetern als Distanz
Gruß
mrh400

*MacClaus

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Worin besteht darin der Unterschied? Kletterer müssen auch eine Distanz zurücklegen, siehe Flash-Expeditionen.

*Wurzelsepp

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Worin besteht darin der Unterschied? Kletterer müssen auch eine Distanz zurücklegen, siehe Flash-Expeditionen.

https://www.leifiphysik.de/mechanik/arbeit-energie-und-leistung/die-physikalische-arbeit

*Raigro

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Hi Claus,

wie trainierst Du eigentlich dafür?
Wie viel Wasser willst Du mitnehmen?

Ich würde auf jeden Fall raussuchen, an wen sich Deine Frau im Grand Canyon NP wenden kann, auch Nachts, wenn Du nicht wieder ankommst.
Auch eine Zeit ausmachen, ab der sie im Fall der Fälle sich an die Ranger wenden soll.

Viele Grüße
Frank
Ich bin rein körperlich ganz gut in Schuss, da ich seit Jahren regelmäßig Jogge, seit einem Jahr sogar mindestens jeden zweiten Tag (manchmal auch bis zu 5 Tage in Folge). Dazu fahre ich hin und wieder Rad (letztes Wochenende ne Radtour mit den Nachbarn über 42 km) und bis April hab ich noch ein Mal pro Woche Tennis gespielt.

Was ich jetzt noch zusätzlich mache, ist hin und wieder eine (lange) Wanderung am Wochenende.

Es ist ja bekannt, dass die Höhenmeter schlecht zu trainieren sind, da man bei uns (oder in den Alpen) meistens erst hoch und dann runter wandert. Da kommt mir meine Heimat im Schwarzwald entgegen: Wir sind nämlich als Kinder ganz gerne zu Fuß in die Schule gelaufen und haben auf den Schulbus verzichtet. Und da ging es erst runter ins Tal und nach der Schule dann wieder rauf auf den Berg. Wenn ich nicht bei meinem Elternhaus starte, sondern noch ein Stückchen weiter oben am Berg, dann sind das ca. 400 Höhenmeter. Bei weitem noch nicht der Grand Canyon, aber ein kleiner Anfang. Ich war erstaunt, dass ich nach ca. 30 Jahren Abstinenz diesen 'Spaziergang' immer noch in 35 - 40 Minuten schaffe und kein bisschen ins Schwitzen komme. Das mache ich jetzt immer, wenn ich meine Eltern besuchen fahre. Morgen ist das wieder der Fall und dann will ich das 2x machen, um wenigstens mal die Hälfte des Grand Canyons zu simulieren.

Ich denke, mir kommt entgegen, dass es Anfang Oktober (die Wanderung ist für den 4.10. geplant) nicht mehr so heiß ist.

Bei dem, was du so zur Fitness tust, würde ich mir keine Sorgen machen, und wie du selbst schreibst, sind die Temperaturen im Oktober sicherlich kein großes Problem, es sei denn es schneit. :shock:

Wasser ist auch kein Problem, weil du ab Colorado beim Aufstieg immer in regelmäßigen Abständen Wasserstellen hast. Jeder ist individuell und weiß auch, ob er eher viel oder wenig Wasser braucht.

Ich habe diese Tour mehrfach auch zu wärmeren Jahreszeiten gemacht, aber mir hat immer eine große Wasserflasche (1 oder 1,5 l) gereicht. Runter braucht man nicht viel, und unten kann man erstmals auffüllen, wohlgemerkt an einem Wasserhahn und nicht im Fluss. :D
Gruß aus München

Rainer

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*Detritus

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Also nur um das bereits geschriebene noch mal zu bestätigen - zumindest in den letzten 2 Tagen verhielt es sich so:

Am gesamten North Rim kein Handy-Empfang oder WLAN, im Canyon selbst kein Netz, nur Muli-Shit...

*partybombe

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Im Canyon gab es noch nie einen Empfang, das ist klar. Allerdings könnte es einen in bzw. an der Lodge geben.