Grand Canyon: South Kaibab Trail -> Bright Angel Trail im Oktober

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*Wurzelsepp

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Ich sehe gerade, dass es jetzt auch einen Spot X gibt, der ebenfalls Nachrichten senden und empfangen kann.

*mrh400

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Es gibt auch noch die inReach Serie von Garmin. Die bieten auch einen 2-Wege SMS Versand (im Gegensatz zum Spot, wo sich nur eine vordefinierte Nachricht nach Hause senden lässt). Statt einem Jahresabo, lässt sich auch noch ein Monatsabo abschliessen, falls man das nur 1x jährlich braucht. Und eben noch die Option den Notruf abzusenden...
Die sind aber auch nicht gerade billig, soweit ich mich da bis zu den Preisen durchhangeln konnte. Monatstarif gibt es bei Sport auch - und bei beiden muß man für die Monatstarife eine "maintenance fee" bzw. "suspend fee" bezahlen.

Ich sehe gerade, dass es jetzt auch einen Spot X gibt, der ebenfalls Nachrichten senden und empfangen kann.
Danke für den Hinweis, kannte ich auch noch nicht.

Kommt halt wie immer drauf an, was man will. Bei Garmin hat man offenbar die Möglichkeit, gleich Kartenmaterial mit aufzuspielen und das Gerät als "Wandernavi" zu benutzen. Insgesamt ist das aber recht teuer, Spot ermöglicht nur Nachrichten(-austausch) und ist dafür auch nicht günstig, wenn man es nur einmal im Jahr benötigt. Ich hatte mich daher bei der letzten größeren Tour für ein gemietetes Satellitentelefon entschieden.
Gruß
mrh400

*Wurzelsepp

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Bei Garmin hat man offenbar die Möglichkeit, gleich Kartenmaterial mit aufzuspielen und das Gerät als "Wandernavi" zu benutzen.

Ja, die Navigationsfunktion funktioniert aber nur mit aktivem Vertrag.


Für mich ist es hauptsächlich die Möglichkeit einen Notruf absenden zu können. Es wäre schön, wenn dann eine Antwort der Notrufzentrale empfangbar wäre, der "normale" Spot kann das leider nicht.

*Claus

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Danke für die vielen Infos. Aber das ist mir alles viel zu aufwändig bzw. zu kompliziert und zu teuer. Meine Frau wollte ja ursprünglich nur, dass ich bei einem Notfall erreichbar wäre bzw. aus dem Canyon heraus telefonieren oder SMSen kann. Sie hat sich damit abgefunden, dass das nicht funktioniert. Alles gut :)

*Raigro

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Danke für die vielen Infos. Aber das ist mir alles viel zu aufwändig bzw. zu kompliziert und zu teuer. Meine Frau wollte ja ursprünglich nur, dass ich bei einem Notfall erreichbar wäre bzw. aus dem Canyon heraus telefonieren oder SMSen kann. Sie hat sich damit abgefunden, dass das nicht funktioniert. Alles gut :)
Wenn du früh den South Kaibab Trail runtergehst, dann begegnet dir etwa auf halber Strecke die Muli-Karawane mit Gepäck auf dem Weg nach oben. Denen kannst Du ja eine Postkarte mitgeben, die dann ca. 2 Stunden später deine Frau am Trailhead entgegen nehmen könnte - dann weiß sie, wie es dir geht. :D
Gruß aus München

Rainer

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*Jack Black

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Traffic in dieser Gegend?

Ja, vor einigen Jahren haben wir fast unseren Flug verpasst, weil auf der Strecke von Sedona nach Phoenix ein Unfall auf der Interstate war. Da haben wir 4(!) Stunden gestanden (ohne jeglich Info) und "Schiss gehabt", das war grauenhaft. Mit Navi und Traffic wäre man einfach abgefahren und über "das Land" gefahren, leider hatten wir kein Navi.

Shit happens, und wenn es nur ein einziges Mal passiert, wenn man es vermeiden kann, dann wird man das versuchen. Auch dieses Jahr übrigens war in Phoenix eine Hauptverbindungsstraße zum Apache Trail gesperrt, aber dank Google Maps und Traffic "in dieser Gegend" wußten wir das frühzeitig (schon bei Abfahrt in "Gila Bend", ziemlich auf dem platten Land) und haben eine andere Route genommen. "Traffic in dieser Gegend" - nicht zu fassen, nicht wahr?! Fahren Amerikaner denn Auto? Das gibt es doch gar nicht!

*Jack Black

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Ich hänge mich mal etwas weit aus dem Fenster und behaupte, dass der Traffic da keine Rolle spielt, wo man keinen Empfang hat... In der Gegend ist meiner Meinung nach eh nur wenig Traffic.
Und wenn man dann wieder in die Richtung der Interstates kommt, hat man mindestens zeitweise wieder Netz. Das müsste reichen.

Theorie und keine Ahnung von Praxis - eine schlechte Mischung. s.o. - wenn Du erst im Stau stehst (aber wenigstens wieder mit Empfang), dann ist es zu spät. Ist nicht klug, einfach zu behaupten, was man so glaubt. Erfahrungen sind da eindeutig im Vorteil.

*gandhi77

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Keine Ahnung, ab wann du Erfahrung gelten lässt.
Ich bin sicher nicht das ganze und jedes Jahr in den USA, aber ich bin 9 mal dort mindestens 1500 Meilen gefahren und kenne den Bereich um den Grand Canyon.
Wenn du dort auf der interstate fährst und es kein Netz gibt, was nützt dir Erfahrung (?) dann, wenn da was passiert, während du außerhalb von Abdeckung bist?

Ich habe mir, um das bestmögliche Ergebnis zu bekommen, einen prepaid hotspot im Netz von Verizon besorgt, den ich dann jedes mal vorab aktiviere. Wenn ich damit keinen Empfang habe, dann gibt's auch keine Alternative mehr... Abgesehen vielleicht von einer Satellitengestützten Verbindung...

Ich weiß nicht was du mir mit deinem Kommentar jetzt sagen wolltest, außer dass ich die Schnauze halten soll...


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*partybombe

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Ich verstehe den Streit nicht.
Natürlich ist ein Handyempfang von Vorteil bzw. könnte es sein. Es ist auch unbestritten so, dass eine Hilfe leichter erreichbar sein könnte. Es ist aber auch klar, dass ohne Empfang nichts geht. Gegen alle Widrigkeiten des (Urlaubs-) Lebens kann man sich jedoch nicht schützen. Dafür steht genau das Staubeispiel oder noch schlimmer ein lebensbedrohliches Ereignis ohne Handy oder inmitten von keinem Empfang. Wobei man bei einem (4 Stunden-) Stau gelassener bleibt, wenn er nicht am Rückflugtag eintritt. Kann aber auch in den frühen Morgenstunden in Frankfurt passieren, wenn der Unfall unmittelbar vor dir passiert und du auf der Autobahn nicht wenden kannst/darfst ( ist mir mal passiert).

Daher muss jeder abwägen, was passieren könnte und entsprechend seiner Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit Vorsorge treffen. Und hier bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass Traffic in der beschriebenen Gegend nicht so wahrscheinlich ist, dass ich online sein muss, was oft auch dort gar nicht geht.  Wenn der Fall eintritt, stehe ich dann halt im Stau. Meine Vorsorge wäre, dass dies nicht am Abflugtag passiert - deshalb übernachten wir immer am Abflugort noch 1x und geben das Fahrzeug am Vortag zurück; dadurch haben wir zur Not auch noch 1 Tag Reserve falls eine Panne oder Unfall am letzten Leihtag passiert. Denn dann nützt das Handy auch nur begrenzt, es sei denn man baut wiederum eine mehrstündige ( reichen dann 4 Stunden? 😉) Sicherheit ein.

Viel Glück im Urlaub

*gecko1a

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Hi Claus,

wie trainierst Du eigentlich dafür?
Wie viel Wasser willst Du mitnehmen?

Ich würde auf jeden Fall raussuchen, an wen sich Deine Frau im Grand Canyon NP wenden kann, auch Nachts, wenn Du nicht wieder ankommst.
Auch eine Zeit ausmachen, ab der sie im Fall der Fälle sich an die Ranger wenden soll.

Viele Grüße
Frank

*MacClaus

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Ich brauche keine Live-Traffic im Urlaub! Ich fahre nicht zur Rush Hour und sollte ich mal 5 oder 10 min im Stau stehen, geht die Welt nicht unter. Das Live-Traffic-Meldungen sind auch nicht immer 100% akkurat.


Wenn ich den Flieger nicht erwische, nehme ich halt den nächsten! Wo ist das Problem?

*Claus

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Hi Claus,

wie trainierst Du eigentlich dafür?
Wie viel Wasser willst Du mitnehmen?

Ich würde auf jeden Fall raussuchen, an wen sich Deine Frau im Grand Canyon NP wenden kann, auch Nachts, wenn Du nicht wieder ankommst.
Auch eine Zeit ausmachen, ab der sie im Fall der Fälle sich an die Ranger wenden soll.

Viele Grüße
Frank
Ich bin rein körperlich ganz gut in Schuss, da ich seit Jahren regelmäßig Jogge, seit einem Jahr sogar mindestens jeden zweiten Tag (manchmal auch bis zu 5 Tage in Folge). Dazu fahre ich hin und wieder Rad (letztes Wochenende ne Radtour mit den Nachbarn über 42 km) und bis April hab ich noch ein Mal pro Woche Tennis gespielt.

Was ich jetzt noch zusätzlich mache, ist hin und wieder eine (lange) Wanderung am Wochenende.

Es ist ja bekannt, dass die Höhenmeter schlecht zu trainieren sind, da man bei uns (oder in den Alpen) meistens erst hoch und dann runter wandert. Da kommt mir meine Heimat im Schwarzwald entgegen: Wir sind nämlich als Kinder ganz gerne zu Fuß in die Schule gelaufen und haben auf den Schulbus verzichtet. Und da ging es erst runter ins Tal und nach der Schule dann wieder rauf auf den Berg. Wenn ich nicht bei meinem Elternhaus starte, sondern noch ein Stückchen weiter oben am Berg, dann sind das ca. 400 Höhenmeter. Bei weitem noch nicht der Grand Canyon, aber ein kleiner Anfang. Ich war erstaunt, dass ich nach ca. 30 Jahren Abstinenz diesen 'Spaziergang' immer noch in 35 - 40 Minuten schaffe und kein bisschen ins Schwitzen komme. Das mache ich jetzt immer, wenn ich meine Eltern besuchen fahre. Morgen ist das wieder der Fall und dann will ich das 2x machen, um wenigstens mal die Hälfte des Grand Canyons zu simulieren.

Ich denke, mir kommt entgegen, dass es Anfang Oktober (die Wanderung ist für den 4.10. geplant) nicht mehr so heiß ist.

*MacClaus

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Es ist ja bekannt, dass die Höhenmeter schlecht zu trainieren sind, da man bei uns (oder in den Alpen) meistens erst hoch und dann runter wandert. 

Höhenmeter kann man zuhause im Flachland trainieren. Einfach jeden Abend in einem Zelt mit reduzierten Sauerstoff schlafen  :wink:

Das machen z.B. Bergsteiger, wenn sie mehrwöchige Akklimatisierungen reduzieren möchten.

*mrh400

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Höhenmeter kann man zuhause im Flachland trainieren. Einfach jeden Abend in einem Zelt mit reduzierten Sauerstoff schlafen  :wink:
:dozent: das betrifft Aufenthalt in Höhenlagen, nicht die Bewältigung von Höhenmetern als Distanz
Gruß
mrh400

*MacClaus

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Worin besteht darin der Unterschied? Kletterer müssen auch eine Distanz zurücklegen, siehe Flash-Expeditionen.