Amerikanische "Freundlichkeit"

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*Drummond

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #405 am: 30.11.2014, 11:16 Uhr »
Ich hatte vor 3 Wochen das Vergnügen von New York aus einen schlenker bis West Virginia und tzrück nach Philadelphia zu machen.

Fazit:
1. Mit meinen üblichen Tempolimit plus 10 mph war ich dort ein echtes Verkehrshindernis.
2. Es wird gedrängelt, geschnitten und gehupt was das Zeug hält.
3. Autofahren im Ruhrgebiet ist gemütlich ;)

Ich denke, der Fahrstil ist eine direkte Funktion der Verkehrsdichte. Je enger es zugeht, desto mehr setzt sich der Steinzeitmensch durch.

Gut gesagt!
Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass es sich in solchen Verkehrssituationen sehr viel sicherer anfühlt, wenn man sich dem anpasst - also den eigenen Steinzeitmenschen ein bisschen rausholt.

Das Anpassen sollte man natürlich machen.  Zumindest im allg. Fahrverhalten.
Bei der Geschwindigkeit wirds natürlich problematisch.

Ich bin in Florida den Turnpike Ri. Orlando mit !0 mehr ( wie oft ) gefahren.
Wurde laufend überholt.
Da ich aber im Hinterkopf die Höhe mögl. Geldstrafen hattte, habe ich es hingenommen.
In D lasse ich mich auf der A ungern überholen. :D
Natürlich außerhalb der Limits.
Nochwas.
Das Überholen erlebe ich auf der A in F  Ri. Paris oder bei der Querung Siziliens auch.
Ist halt ne Frage von Nerven behalten oder Strafe einplanen. :lol:
VG

*Tinerfeño

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #406 am: 30.11.2014, 11:22 Uhr »
Was hat denn eigentlich zügiges Fahren mit amerikanischer (Un-)Freundlichkeit zu tun? Es ist doch selbstverständlich, dass man sich der allgemeinen Geschwindigkeit anpasst.

Was das Fahren in den USA ein wenig angenehmer macht als in Deutschland, sind die ausgeglicheneren Geschwindigkeiten, die gefahren werden. Bei uns wird man ja selbst mit 190 auf der linken Spur noch von hinten bedrängt...
USA: '06, '08, '09, '10, '13, '14/'15, '17/'18
Kanada: '08, '10, '14, '16/'17
Australien: '16, '17
Chicago 3/18
Reisebericht 9/2010: 27 Tage Florida und Nordwesten/Vancouver

*Drummond

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #407 am: 30.11.2014, 11:28 Uhr »
Was hat denn eigentlich zügiges Fahren mit amerikanischer (Un-)Freundlichkeit zu tun? Es ist doch selbstverständlich, dass man sich der allgemeinen Geschwindigkeit anpasst.

Was das Fahren in den USA ein wenig angenehmer macht als in Deutschland, sind die ausgeglicheneren Geschwindigkeiten, die gefahren werden. Bei uns wird man ja selbst mit 190 auf der linken Spur noch von hinten bedrängt...

Das kommt daher, wenn jemand für ein Problem kein neues Thema eröffnet!
VG

*MacClaus

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #408 am: 30.11.2014, 11:47 Uhr »
Bei uns wird man ja selbst mit 190 auf der linken Spur noch von hinten bedrängt...

Das ist auch sehr unfreundlich mit 190 km/h die linke Spur zu blockieren! Wenn rechts frei ist, sollte man auch nicht links fahren... lernt man schon in der Fahrschule.

*Tinerfeño

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #409 am: 30.11.2014, 12:00 Uhr »
Das ist auch sehr unfreundlich mit 190 km/h die linke Spur zu blockieren! Wenn rechts frei ist, sollte man auch nicht links fahren... lernt man schon in der Fahrschule.

Wenn rechts aber nicht frei ist und vor mir einer fährt, der keine hundert Meter entfernt ist und ich den Abstand halten will, ist Linksfahren nicht unfreundlich. Lustig war auch, dass der Drängler hinter mir gar nicht hinterherkam, als die linke Spur frei wurde und ich wieder richtig Gas geben konnte. Abstand halten will gelernt sein - auch auf der linken Spur  :lol:
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*MacClaus

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #410 am: 30.11.2014, 12:28 Uhr »
Abstand halten will gelernt sein - auch auf der linken Spur  :lol:

richtig!!!

*Microbi

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #411 am: 01.12.2014, 08:45 Uhr »
In Städten fahren viele so wie sie wollen
Dann begebe dich da mal auf die Freeways... da ist was Geschwindigkeitsübertretungen betrifft kein Unterschied zu erkennen. Von riskanten Überholmanövern von 2- und 4-rädrigen Fahrzeugen will ich erst gar nicht reden.

Ich zitiere (mal wieder :wink:) mich selbst:
Im übrigen teile ich die Euphorie über die angeblich so gelassene Fahrweise der US-Amerikaner nur begrenzt - stimmt auf Überlandstrecken fernab von Städten uneingeschränkt, in den Städten so halbwegs und auf Highways im Umland von größeren Städten absolut nicht - dort wird gedrängelt und geschnitten, was das Zeug hält. Ich habe hier wiederholt gepostet, daß ich lieber um Mailand, Turin oder Paris auf der Autobahn herumfahre als um Washington, Denver oder Atlanta.

So ist es! Leider.
Ich sah auch schon einige, haarsträubende Unfälle, bei denen man nur den Kopf schütteln kann.

Mic

*MoodyMare1

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Re: Amerikanische "Freundlichkeit"
« Antwort #412 am: 14.07.2015, 19:27 Uhr »
Ampel Rennen sieht man doch oft, gerade um 2uhr morgens irgentwo in Uptown. Ferrari gegen Jaguar...

Linke spur fuer schnelle ist in den USA nicht ueblich, auch rechts ueberholen ist ok, solange man nicht lane hopped.

Ich habe schnell road rage.. gerade bei Tructor/trailers die meinen rechts abbiegen zu muessen, die links abbiege spur mit zu nehmen und weil andere Leute versuchen links abzubiegen, sie nicht voran koennen und somit niemanden ermoeglichen abbiegen zu keonnen, weil man nichts sieht.. und dann mir noch den vogel zeigen..