Navi in Mietwagen

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*Bobby Dan

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Navi in Mietwagen
« am: 19.10.2019, 21:13 Uhr »
Hallo,

ich habe zum ersten Mal vor in USA ein Navy zu benutzen und daher mit reserviert.
Das wird eine heftige Herausforderung für mich. Englische Sprache und unbekannte Computertechnik, dem sehe ich mit Sorge entgegen.
Ich poste das hier, weil ich hoffe, ein paar Tips zu e4halten, wie ich das Navy richtig eingestellt bekomme.
Kann man ein Navy nicht programmieren, ohne dass der Motor läuft?
Bei meiner Nachbarin läuft immer der Motor bei der Prozedur.

*Jack Black

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Antw: Navy in Mietwagen
« Antwort #1 am: 20.10.2019, 10:10 Uhr »
Nimm kein Navi vom Anbieter, der Aufpreis ist schon für 2 Wochen höher als ein gekauftes (eigenes) Navi. Du kannst ein Garmin Navi von mir geliehen haben, oder ein TomTom USA geschenkt haben, brauche ich nicht mehr. Ansonsten sind auch Smartphones inzwischen sehr gut als Navi zu benutzen.

Unabhängig davon, es ist richtig, manche Navis lassen während der Fahrt nur relativ rudimentäre Bedienung zu, aber pauschal kann ich es nicht beurteilen. Aber wenn Du ein eigenes Navi hast, kannst Du zu Hause ja schon einmal üben. Das eigene Navi kannst Du auch auf Deutsch einstellen, es ist nur recht komisch, wie die Straßennamen ausgesprochen werden (wobei manche Stimmen gar keine Eigennamen aussprechen können, das sind dann echt aufgenommene Menschenstimmen statt Computerstimme).

P.S.: Ich habe das jetzt erst richtig gelesen - es ist genau anders herum, als wie es Dir bei der Nachbarin erscheint. Bei Stillstand kann man ALLES machen, bei der Fahrt nur eingeschränkt. Vermutlich hat die Nachbarin aber das Problem, dass die Navi keinen Strom hat, wenn der Motor aus ist.

*Thomas

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Antw: Navy in Mietwagen
« Antwort #2 am: 20.10.2019, 14:25 Uhr »
Hi Bobby,

bei meinem Auto hier kann ich alle Funktionen des Navis (Festeinbau) nutzen, sei es im Stillstand (da muss nicht einmal die Zündung an sein) wie auch während der Fahrt. Bei Ivonnes Auto ist es genauso.

In den Staaten habe ich immer das eigene Handy zur Navigation verwendet - angefangen vom Palm Treo (wer kennt ihn noch?) mit extern GPS-Empfänger via Blutooth, jetzt natürlich die aktuellen Handys, sei es Android oder iOS.

Es gibt für das iPhone / iPad was ich hautpsächlich nutze gute kostenloses Navi-Apps mit Offline-Navigation, d.h. man braucht keine ständige Datenverbindung. Einfach vorher daheim die Karten runterladen und das war's.

Die Sprache stelle ich jeweils auf Deutsch, die Maßeinheiten auf Englisch - wenn man unterwegs ist sorgt die Meilenangabe auf den Wegweisern und die Kilometer-Ansage des Handys nur für Verwirrung.

Als Handyhalterung nutze ich ein Universalteil mit Saugnapf für die Frontscheibe, das ich mal für wenige Dollar bei Walmart erstanden habe, bei Amazon gibt es da ja auch eine große Auswahl.

USB-Adapter für den Zigarettenanzünder gibt es ebenfalls für ein paar Euro.

Gute Fahrt!
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*Jack Black

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Antw: Navy in Mietwagen
« Antwort #3 am: 20.10.2019, 16:32 Uhr »
Als Handyhalterung nutze ich ein Universalteil mit Saugnapf für die Frontscheibe, das ich mal für wenige Dollar bei Walmart erstanden habe, bei Amazon gibt es da ja auch eine große Auswahl.

Das würde ich ernsthaft nicht empfehlen (und wundert mich auch hier ein wenig), denn in den USA ist es in vielen Staaten verboten(!), die Navihalterung an die Frontscheibe zu kleben! U.a. ist es in Kalifornien verboten. Mag nach Panikmache klingen, aber ein guter Freund von mir ist tatsächlich als allererstes nach Mietwagenabholung in Los Angeles von der Bullerei angehalten worden (allerdings ursächlich wegen eines falschen Abbiegemanövers) und hat einen eingeschenkt bekommen, weil die Navi auch an der Scheibe klebte. Der musste die abmachen (um sie nachher natürlich auf dem Weg nach Las Vegas trotzdem wieder dran zu machen).

Aber man kann dem Ärger ja vorbeugen, wir benutzen auch eine Amazon Unterlage für das Navi und das ist überall erlaubt. Ich finde es auch besser als an die Scheibe kleben, denn speziell bei SUVs und VANs ist die Scheibe ganz schön weit weg und je nach Armlänge hat man seine lieben Probleme bei der Bedienung. Das ist diese Unterlage: https://www.amazon.de/AmazonBasics-Armaturenbrett-Halterung-tragbare-Navigationsger%C3%A4te-Magellan/dp/B0772CR74K

*Thomas

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Antw: Navy in Mietwagen
« Antwort #4 am: 20.10.2019, 18:16 Uhr »
Hallo Jack Black,

danke für die Info - Lothar Matthäus würde jetzt sagen:

Zitat
Again what learned!
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*mrh400

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« Antwort #5 am: 20.10.2019, 18:51 Uhr »
Wir hatten gerade einen Mietwagen mit Navi in den USA (Toyota Highlander) - war nicht so gebucht, aber halt drin. Bedienung war nur bei stehendem Fahrzeug möglich, was ja für den Fahrer einzusehen ist aber ärgerlich, wenn der Beifahrer tätig werden will.
Ein weiterer Vorteil des eigenen Navi mit Basisplatte auf dem Armaturenbrett ist, dass man eine Geschwindigkeitsanzeige im Blick hat ohne nach unten schauen zu müssen.
Gruß
mrh400

*Detritus

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« Antwort #6 am: 20.10.2019, 19:05 Uhr »
[U.a. ist es in Kalifornien verboten.

Das stimmt so (spätestens seit 2017) nicht mehr - es gibt nur entsprechend genaue Vorgaben wo das Gerät platziert werden darf:

https://legalbeagle.com/6513133-california-gps-windshield-law.html

https://www.rammount.com/blog/2017/01/california-hands-free-law/

*partybombe

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« Antwort #7 am: 20.10.2019, 19:11 Uhr »
Wir haben auch in Kalifornien ohne Probleme eine Saugnapfhalterung genutzt, ich finde die Idee von Naviunterlage aber  interessant.
Wir nutzen immer unser eigenes Handy mit Apps und Offlinefunktion, da kann man bereits zu Hause Favoriten eingeben.

*Jack Black

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« Antwort #8 am: 20.10.2019, 19:39 Uhr »
Wir hatten gerade einen Mietwagen mit Navi in den USA (Toyota Highlander) - war nicht so gebucht, aber halt drin. Bedienung war nur bei stehendem Fahrzeug möglich, was ja für den Fahrer einzusehen ist aber ärgerlich, wenn der Beifahrer tätig werden will.

+1

War bei uns letztes Jahr exakt das gleiche - Navi war "einfach so" drin, aber konnte während der Fahrt auch von mir (= Beifahrer) nicht bedient werden. Das Auto war ein Fort Explorer. Ich habe dann die sowieso mitgebrachte Garmin Navi aufgebaut...

*Jack Black

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« Antwort #9 am: 20.10.2019, 19:44 Uhr »
Wir haben auch in Kalifornien ohne Probleme eine Saugnapfhalterung genutzt, ich finde die Idee von Naviunterlage aber  interessant.

Du kommst in jedem Fall wirklich besser an die Navi heran. Unabhängig davon, dass das Anbringen an der Scheibe (sehr uneinheitlich) nicht grundsätzlich erlaubt ist (aber wer schraubt schon seine Navi beim Staatenwechsel ggf. ab?!), mir ist die Navi im VAN und im großen SUV viel zu weit entfernt (an der Scheibe klebend), um sie während der Fahrt zu bedienen. Man muss sich wirklich sehr weit nach vorne beugen, um überhaupt an die Navi heranzukommen. Für den Fahrer meistens gar nicht zumutbar, der Beifahrer kann sich natürlich mehr verrenken. Und das nächste Problem, dass man mit fortschreitendem Alter auch die mickrige Schrift immer schlechter lesen kann, ist mit der Ablage auch deutlich besser in den Griff zu kriegen.

*motorradsilke

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Antw: Navy in Mietwagen
« Antwort #10 am: 20.10.2019, 20:00 Uhr »
Es gibt aber Saugnapfhalterungen mit langem Hals, dann ist das Smartphone wieder gut in Reichweite. Das hat den Vorteil, dass man das Smartphone, falls es draußen sehr warm ist und viel Sonne scheint, so positionieren kann, dass man die Lüftungsschlitze in die Richtung ausrichtet und das Smartphone damit kühlt.
Das mag in den USA nicht so wichtig sein bzw. nur in manchen Staaten zu manchen Zeiten. In anderen Ländern geht es gar nicht anders.

*Jack Black

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« Antwort #11 am: 20.10.2019, 20:06 Uhr »
Hier ist noch eine Aufstellung, in welchem Staat was erlaubt ist und was nicht (keine Ahnung, wie aktuell das ist):

https://blog.proclipusa.com/suction-cup-windshield-mounts/

Das Problem ist natürlich, dass man letztendlich entweder bei jedem Staatenwechsel die Navi ggf. neu positioniert (was nicht wirklich sinnvoll ist), oder dass man eben gleich die Navi gar nicht erst an die Scheibe hängt. Andererseits ist es sicherlich richtig, dass nur die allerwenigsten jemals ein Problem damit hatten, allgemeine Polizeikontrollen sind in den USA nicht sehr häufig. Ich habe es selbst auch viele Jahre nicht gewusst, dass das ein Problem sein kann. Angehalten wurden wir nie deswegen.

*Jack Black

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Antw: Navy in Mietwagen
« Antwort #12 am: 20.10.2019, 20:10 Uhr »
Das hat den Vorteil, dass man das Smartphone, falls es draußen sehr warm ist und viel Sonne scheint, so positionieren kann, dass man die Lüftungsschlitze in die Richtung ausrichtet und das Smartphone damit kühlt.

Wie das gehen soll, ist mir schleierhaft, das geht schon mit dem piefigen Golf nicht, den wir haben. DIe Lüftungsschlitze befinden sich an vollkommen anderer Stelle als die Navi und erlauben es auch nicht, irgendetwas zu kühlen, was vorne auf dem "Dashboard" steht.

Andererseits gibt es aber auch Halterungen, wo das Navi direkt vor der Kühlung hängt. Haben wir auch bei uns im Auto und ist sicherlich auch eine Option. Das grundsätzliche Problem ist allerdings, dass man zu Hause weiß, welchen Wagen man hat, aber bei Buchung des MIetwagens wissen die meisten nicht, welches Modell es genau wird. Wir haben den Lüftungskühler auch immer dabei, aber der ist leider bei einigen Fahrzeugen nicht sinnvoll einsetzbar. Letztendlich ist es natürlich auch einfach nur Pech, wenn die Navi zu heiß wird und man trotz vermeintlich vernünftiger Halter keine Lösung dafür findet. Shit happens.

P.S.: Hast Du schon einmal einen MiniVan (Dodge Grand Caravan) gemietet? Ich bin sehr groß und habe sehr, sehr lange Arme. Aber die Navi ist für den Fahrer nicht erreichbar, da müßte schon ein skurriler Arm am Fenster kleben. Für Dich wahrscheinlich NOCH länger als für mich.

*Bobby Dan

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« Antwort #13 am: 21.10.2019, 02:06 Uhr »
Zunächst herzlichen Dank für die vielen Antworten.

Ich habe das Navy schon gebucht und da ich den Mietwagen nur 3 Tage benötige, lohnt sich ein Kauf nicht.
Meine Sorge ist jetzt leider noch größer geworden. Ich denke, ich werde noch zu Hause einen Berg Papierroutenanleitungen vorsorglich ausdrucken. Dann bin ich nicht ganz so hilflos, falls ich das Navy nicht eingestellt bekomme.

*motorradsilke

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Antw: Navy in Mietwagen
« Antwort #14 am: 21.10.2019, 07:26 Uhr »
Das hat den Vorteil, dass man das Smartphone, falls es draußen sehr warm ist und viel Sonne scheint, so positionieren kann, dass man die Lüftungsschlitze in die Richtung ausrichtet und das Smartphone damit kühlt.

Wie das gehen soll, ist mir schleierhaft, das geht schon mit dem piefigen Golf nicht, den wir haben. DIe Lüftungsschlitze befinden sich an vollkommen anderer Stelle als die Navi und erlauben es auch nicht, irgendetwas zu kühlen, was vorne auf dem "Dashboard" steht.

Andererseits gibt es aber auch Halterungen, wo das Navi direkt vor der Kühlung hängt. Haben wir auch bei uns im Auto und ist sicherlich auch eine Option. Das grundsätzliche Problem ist allerdings, dass man zu Hause weiß, welchen Wagen man hat, aber bei Buchung des MIetwagens wissen die meisten nicht, welches Modell es genau wird. Wir haben den Lüftungskühler auch immer dabei, aber der ist leider bei einigen Fahrzeugen nicht sinnvoll einsetzbar. Letztendlich ist es natürlich auch einfach nur Pech, wenn die Navi zu heiß wird und man trotz vermeintlich vernünftiger Halter keine Lösung dafür findet. Shit happens.

P.S.: Hast Du schon einmal einen MiniVan (Dodge Grand Caravan) gemietet? Ich bin sehr groß und habe sehr, sehr lange Arme. Aber die Navi ist für den Fahrer nicht erreichbar, da müßte schon ein skurriler Arm am Fenster kleben. Für Dich wahrscheinlich NOCH länger als für mich.
Nein, einen MiniVan hatte ich noch nicht. Da mag deine Lösung sicher gut sein. Vermutlich ist sie in den USA generell gut.
Wie du sagt, das Hauptproblem ist, dass man nicht weiss, welches Auto man genau bekommt.
Wir haben jetzt hier in Namibia ein Auto, da würde das vermutlich gar nicht drauf passen. Aber hier braucht man auch kein Navi bzw. reicht es, wenn der Beifahrer ansagt, wo es lang geht.
Aber es gibt Autos, wo man das Navi gut so positionieren kann, dass die Lüftung darauf gerichtet ist. Guck dir mal das Cockpit des in Asien als Mietwagen weit verbreiteten Nissan Almera an. Da geht das ganz wunderbar.

 

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