Coast to Coast - ja/nein?

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*EasyAmerica

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #30 am: 21.10.2007, 11:25 Uhr »
Könnte sich jemand hier auf dem Board auch eine Coast-to-Coast-Tour mit dem Bike vorstellen?
Unser leider verstorbener Günter Keipinger wäre da der ideale Gesprächspartner. Er hat Amerika hauptsächlich mit dem Fahrrad bereist und war praktisch überall. Bestens kann ich mich an seine Erzählungen erinnern, wie er mit Hilfe von Topo USA von DeLorme die unzähligen Hügel im Mittleren Westen umfahren konnte.

Wenn du Günters Postings durchstöberst, wirst du sicher eine Reihe von Anregungen finden.
Viele Grüße
Heinz

*Smokey-the-Bear

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #31 am: 21.10.2007, 17:32 Uhr »
- die langen Strecken ohne wirkliche Sehenswürdigkeiten


Die Frage ist, unter welchen Gesichtspunkten man überhaupt (so) eine Reise antritt.

Kein Land besteht zu 100% nur aus den sogenannten "Sehenswürdigkeiten", mal auch ganz abgesehen davon, dass "die Schönheit (Sehenswürdigkeit) im Auge des Betrachters liegt".

Unter den klassischen Aspekten eines Touristen konzentriert man sich in der Regel auf die entsprechenden Regionen, die "allgemeingültig" als sehenswürdig eingestuft werden.

Dies führt dazu- und das ist keineswegs ein Vorwurf, sondern nur eine Feststellung - dass sich die Teilnehmer von Foren wie diesen zu 90% mit genau diesen Regionen beschäftigen. Vieles, was ein Land auch ausmacht, wird dabei ausgespart.

Wenn man ein Land besser kennenlernen möchte (so das eine Motivation für eine Reise ist), muß man auch die Regionen sehen, die nicht in jedem Forum, jedem Reisebericht und jedem Reiseführer besprochen werden. 
Viele Grüße
  Frank

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*Elvi

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #32 am: 23.10.2007, 20:24 Uhr »
Huch, mein Lieblingsthema übersehen....
Ein "Doppel-Pro" von mir :daumen: :daumen:
Bislang sind wir zweimal komplett Coast to Coast gefahren und zweimal fast (Atlanta - Los Angeles und Chicago - San Francisco). Wie schon von anderen hier erwähnt reizen auch uns die verschiedenen Klima-/Vegetationsregionen und die teilweise riesige Weite. Selbst wenn es 'mal landschaftlich eintönig war, so will ich es doch gesehen haben. An Zeit hatten wir immer 3 Wochen zur Verfügung. Bis auf einige "Eckpunkte" sind wir mehr oder weniger drauf losgefahren und nie in Zeitschwierigkeiten gekommen. Empfehlen würde ich auch, von Ost nach West zu fahren (u. a. "Zeitvorteil" von 3 Stunden und der Westen ist - für uns - irgendwie doch noch "mehr USA").

Anmerken möchte ich allerdings, daß ich einem USA-Anfänger eine solche Tour nicht empfehlen würde... der muß sich erst vom USA-Virus anstecken lassen :lol:

Im September 2008 werden wir, so haben wir beschlossen, vorerst unseren letzten USA-Haupturlaub machen. Nochmals quer durch (New York - Los Angeles), um vorerst ein letztes Mal die Weiten und Unterschiede des Landes kennen zu lernen. Flüge sind schon gebucht.....
Gruß Elvi   

*Elmo

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #33 am: 23.10.2007, 21:27 Uhr »
Kein Land besteht zu 100% nur aus den sogenannten "Sehenswürdigkeiten", mal auch ganz abgesehen davon, dass "die Schönheit (Sehenswürdigkeit) im Auge des Betrachters liegt".

Unter den klassischen Aspekten eines Touristen konzentriert man sich in der Regel auf die entsprechenden Regionen, die "allgemeingültig" als sehenswürdig eingestuft werden.

Dies führt dazu- und das ist keineswegs ein Vorwurf, sondern nur eine Feststellung - dass sich die Teilnehmer von Foren wie diesen zu 90% mit genau diesen Regionen beschäftigen. Vieles, was ein Land auch ausmacht, wird dabei ausgespart.

Wenn man ein Land besser kennenlernen möchte (so das eine Motivation für eine Reise ist), muß man auch die Regionen sehen, die nicht in jedem Forum, jedem Reisebericht und jedem Reiseführer besprochen werden. 

Teilweise stimme ich dir auch zu. Vor meiner ersten Südwest-Reise, die in diesem Jahr war, war ich fast schon der Auffassung, schon zu viel davon aus dem Forum gesehen und gehört zu haben; mir war das fast schon zu viel Mainstream und komischerweise finde ich oftmals die Dinge am Interessantesten, die eben der Durchschnitt nicht macht.
Ich habe diese Reise dann doch gemacht und war nicht enttäuscht. Aber das ist wieder ein anderes Thema..

Meine erste Reise führte mich unter anderem durch die Südstaaten und wenn man Georgia und die beiden Carolinas nennt, würden vielen auch nicht bombastisch viele Sehenswürdigkeiten einfallen und trotzdem gibt es sie und mir persönlich hat die Region auch gefallen.

Wenn ich nun an die Planung einer Coast-to-Coast-Reise gehen würde, würde ich mich schon fragen, was ich dort sehen kann. Vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass ich beide Male allein verreist bin und deswegen immer nach einem kleinen Highlight suche, das den Reisetag zu etwas besonderem macht. Und wenn ich in einer bestimmten Region nicht genug davon finde, warum sollte ich dann dorthin fahren?
Aber mich interessiert da schon deine Sichtweise. Wie würdest du vorgehen, wenn du die nicht-typischen Regionen entdecken gehst? Geht es dabei um das Kennenlernen der Menschen? Sich eher an kleinen Sehenswürdigkeiten erfreuen? Mehr auf´s Detail achten? Oder wie sonst?

*EasyAmerica

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #34 am: 01.09.2009, 00:43 Uhr »
Hallo zusammen,
ich bringe das Thema mal wieder in Erinnerung. Vielleicht gibt es ja neue Erfahrungen oder Meinungen.
Viele Grüße
Heinz

*lippifax

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #35 am: 01.09.2009, 07:11 Uhr »
Hallo zusammen,
ich bringe das Thema mal wieder in Erinnerung. Vielleicht gibt es ja neue Erfahrungen oder Meinungen.
Wir machen 2010 unsere 2. Coast to Coast-Tour mit den Motorrad. Diesmal wirds ein bisschen nördlicher gehen und Tennessee mit einschliessen. Dann rüber in die Berge von Arkansas.

Für uns ist aber die Fahrt das Highlight und wir wollen einfach die schöne Gegend geniessen. Natürlich sind ein paar Highlights ala Zion/Daytona beach/ Vegas / Jack Daniels Destillerie / Santa Fe eingebaut, aber das Grundlegende Ziel ist Motorradfahren.

Von daher würde ich solch eine Tour sicher nie mit einem Auto oder Wohnmobil unternehmen, da wäre mir der Weg dann doch zuweit und man ist rein im Südwesten sicher besser aufgehoben.

*EasyAmerica

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #36 am: 01.09.2009, 10:10 Uhr »
Dann rüber in die Berge von Arkansas.
Da erwarte mal nicht zu viel. Da sind allenfalls ein paar Hügel; jedenfalls für einen Österreicher.  :wink: Der Magazine Mt. ist mit seinen 837 m schon das Höchste.

Von daher würde ich solch eine Tour sicher nie mit einem Auto oder Wohnmobil unternehmen, da wäre mir der Weg dann doch zuweit und man ist rein im Südwesten sicher besser aufgehoben.
Der Weg ist mit dem Auto nicht weiter.  :wink: Insbesondere das WoMo-fahren genieße ich auf diesen Touren; natürlich nicht auf Freways sondern auf Highways.
Viele Grüße
Heinz

*lippifax

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #37 am: 01.09.2009, 10:50 Uhr »
Dann rüber in die Berge von Arkansas.
Da erwarte mal nicht zu viel. Da sind allenfalls ein paar Hügel; jedenfalls für einen Österreicher.  :wink: Der Magazine Mt. ist mit seinen 837 m schon das Höchste.

Ok die Höhe ist eh nicht so das ausschlaggebende. Eher die dadurch verbundenen Kurven. Da wir danach fast 700km Highway vor uns haben, ist diese Abwechslung gern gesehen.

Von daher würde ich solch eine Tour sicher nie mit einem Auto oder Wohnmobil unternehmen, da wäre mir der Weg dann doch zuweit und man ist rein im Südwesten sicher besser aufgehoben.
Der Weg ist mit dem Auto nicht weiter.  :wink: Insbesondere das WoMo-fahren genieße ich auf diesen Touren; natürlich nicht auf Freways sondern auf Highways.

Ok der Weg ist sicher gleich lang, aber ich empfinde, daß man mit dem Motorrad mehr vom Weg "erlebt". Ist ein rein subjektives Gefühl warum eine Coast2Coast nur mit dem Motorrad für mich Sinn macht. (Abgesehen von einem alten Ami-Schlitten, da würd ich sowas glaub ich auch machen)

*winki

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #38 am: 01.09.2009, 19:47 Uhr »
Coast to Coast warum nicht, wenn man nach meiner subjektiven Meinung genügend Highligths einbaut. Haben das im Herbst 2005 mit eigenem verschifften Wohnmobil gemacht. Von Baltimore, Washington DC, Blue Ridge Pkwy, Great Smoky Mountains NP, Atlanta, Chattanooga, Nashville, Memphis, Dallas, Oklahoma City, Albequerque, Las Vegas, LA....

Mit Motorrad würde ich das nicht machen, stellenweise für mich als Münchner mit Hang zum Kurvenkratzen echt langweilig. Nur so zum Cruisen ist mir ein Auto mit Klima lieber. Habe zwei Jahre zuvor eine Goldwing in Las Vegas gemietet, war echt froh dass ich das Teil, knitterfrei nach 1 Woche auf dem Hof des Vermieters stellen durfte. Aber wie gesagt jedem das seine.... 

*Smokey-the-Bear

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #39 am: 05.09.2009, 13:09 Uhr »
Der eine oder andere hat es schon durchgeführt, ein anderer überlegt es sich noch.

Was ist Eure Meinung zu Touren vom Atlantik zum Pazifik (und umgekehrt ;-))?

Ist das wirklich sinnvoll, wenn ja, mit wieviel Zeit?
Kann man so alles erleben oder erschlägt es einen irgendwann nur noch und man kann gar nichts mehr aufnehmen?
Wer hat welche Erfahrungen gemacht und würdet Ihr es wieder tun?

PS: Dank an "OWL" fürs Thema.

Offen gestanden, finde ich dieses "Pro und Contra"-Thema im Grunde genommen doch ziemlich "strange".

Natürlich kann man auch darüber diskutieren. Ich hatte mich ja auch daran beteiligt. Aber was soll´s, was bringt´s?

Der Austausch der jeweiligen Argumente könnte - beispielsweise - ähnlich kontrovers oder sinnvoll stattfinden, wie eine Diskussion

                                       Schwarzwald oder Kalifornien.

Wer´s braucht?!

Meine 2 Cents:
Soll jeder - innerhalb und außerhalb der USA - genau so reisen, wie er möchte. Ab von Küste zu Küste, ob im Südwesten, ob in Florida ... etc.

Es geht dabei ja um vielmehr, als ob man es "kann" (insbes. auch in Abhängigkeit der jeweils persönlichen "Faktoren" wir Zeit und Geld), sondern ob man es denn auch "will". Um beispielsweise möglichst viel von den USA zu sehen und zu erleben, muß man das Land nicht zwingend von Küste zu Küste durchqueren. Es gibt ja auch andere Möglichkeiten, das Land - abseits der bekannten und häufig aufgesuchten "touristischen Höhepunkte" besser kennenzulernen. In dem man möglicherweise mal den Startpunkt seiner Urlaubsreise mal in einem weniger häufig besuchten US-Bundesstaat (z.B. Arkansas) setzt.
Viele Grüße
  Frank

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*Hannes

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Re: Coast to Coast - ja/nein?
« Antwort #40 am: 13.11.2009, 20:54 Uhr »
Naja die Frage ist doch was will ich - ich persönlich hab mir angewöhnt bei meinen Reisen -
da sie meistens im Dezember/Januar stattfinden - beides in Anspruch zu nehmen - West und Ost.
Die vergangenen Jahre hab ich mich 3 Wochen im Südwesten rumgetrieben um dann mit dem Flieger
nach Miami zu düsen (nachzulesen auf meiner Homepage)... www.hannesontour.de - jetzt hab ich mir
gedacht - spar ich mir den Flug und fahr mit dem Auto.
Ich hab die Tour West-Ost 2000 mit dem Wohnmobil schon mal gemacht - allerdings in 5 1/2 Wochen,
aber .. es war mein schönster von 18 USA Besuchen...

ich bin sehr gespannt...
Gruß Hannes
one day I`ll be there forever

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