Leben in den USA ?

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*Michel

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Leben in den USA ?
« am: 27.11.2002, 06:57 Uhr »
LEBEN in den USA?  

Wäre oder ist es für Euch erstrebenswert in den USA zu leben ?
Wie sieht es damit aus? Was meint Ihr, ist besser ? Was hält Euch davon ab?
Ist es ein Unterschied , Urlaub zu machen in diesem  wunderbaren Land oder dort zu Leben?
Lässt man sich von unserer Urlaubsbrille 8) blenden?
Wie seht Ihr das?  ::)

Also :  Leben in den USA Pro oder Contra

Bin mal auf Eure Meinungen gespannt.  :)

*heinzla

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #1 am: 27.11.2002, 07:32 Uhr »
Hi!!!

Also wenn ich viel Geld hätte (sehr viel)wäre es für mich schon erstrebenswert drüben zu leben.
Wenn ich aber an das normale Arbeitsleben drüben denke, glaube bleibe ich doch lieber hier; Stichwort Urlaubstage, soziale Absicherung(ob das bei uns auch bald so aussieht lasse ich mal dahingestellt).
Pro: Mentalität, Freundlichkeit, Meinungsfreiheit ,Grösse des Landes und bis zu einem gewissen Grad Toleranz.

Contra: Fehlen des Mittelstandes, Umweltgedanken, Armut

Das sind jetzt ein paar Dinge die mir gerade so einfallen, die Listen lassen sich natürlich noch ergänzen und sind subjektiv.

Gruß

Heinzla


*KlausK

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #2 am: 27.11.2002, 07:41 Uhr »
Ich könnte mir das sehr wohl vorstellen. Neben einigen Urlauben konnte ich auch in die Arbeitswelt in USA hineinriechen. Die Hire and Fire Mentalität ist zwar nicht gerade das, was dem Mitteleuropäer gefällt, aber der Ungang miteinander und die Tasache, daß man nach dem bezahlt wird, was man kann, und nicht was man ist, gefällt mir schon sehr.
Nevertheless möchte ich mir doch die Hintertür einer Rückkehr für den Fall aller Fälle offenhalten.

Klaus

*arizona

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #3 am: 27.11.2002, 09:20 Uhr »
Ich kann mich heinzla nur anschließen.

Genau wie er es ausgeführt hat sehe ich das auch.

gruss
arizona

*scoutgirl

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #4 am: 27.11.2002, 14:04 Uhr »
Ich habe als Studentin schon einmal in den USA gelebt. Danach ist die Einstellung und Antwort auf die Frage "Leben in den USA" (btw, hatten wir das Thema nicht schon mal so oder ähnlich hieri im Forum?!?) eine andere, als vorher als "Nur-Urlauber".

Es gibt sehr viele Dinge, die mir an den USA gut gefallen (Landschaft, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, hands on approach, Reiesmöglichkeiten, Universitäten etc um nur einige zu nennen). Andererseits habe ich viele Europäische/Deutsche Gegebenheiten auch erst durch das Leben in den USA richtig schätzen gelernt (Lebensfreude (als Gegenteil zum Puritanismus), tiefere Freundschaften, soziale Verantwortung, kulutrelle Vielfalt etc.). Und nicht zuletzt, gibt es auch einiges, was mir im Urlaub nie negativ auffiel, aber als ich dort gelebt habe, hat es mich an den USA schon gestört (NRA, Individualismus wird stärker in Frage gestellt, Todesstrafe/Rechtssystem etc.).

Mein Fazit ist: für ein paar Jahre würde ich sehr gerne in den USA leben. Für immer: Nein. Ich könnte mir allerdings vorstellen dass sich auch das nach einigen Jahren in den USA zu einem Ja verkehren könnte. In Canada hingegen würde ich für immer leben wollen.

Und das beste Argument zum Schluss: in D habe ich 6 Wochen bezahlten Urlaub, ggf. Gleitzeitregelung etc. Das ziehe ich allemal den regulären 2 Wochen in den USA vor
USA: ME NH VT NY FL MI NJ NY CO MT WY NV CA AZ UT WA AL GA
CAN: ON QC AB BC

*Danni

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #5 am: 27.11.2002, 14:33 Uhr »
Wenn es so einfach wäre, an eine Greencard oder einen Job ranzukommen ....  :-[
Aber diese Probleme mal beseite gelassen:
Ja, ich würde gerne mal eine (längere ?) Zeit in den USA leben und arbeiten. Wie hier auch schon gesagt wurde: Mit dem entsprechenden finanziellen Polster lebt es sich dort sehr gut. Natürlich kommt es immer drauf an, wo.

Allerdings würde ich mir wie Klaus auch gerne ein Hintertürchen offen halten - denn ob ich für immer über die Dinge, die mir eben NICHT gefallen den Mantel des Schweigens breiten könnte weiß ich nicht.  :-X

Da Job+Greencard aber nicht auf der Straße liegen, schaffen wir es vielleicht als Rentner.  ::)

*EasyAmerica

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #6 am: 27.11.2002, 19:42 Uhr »
Auf jede Reise in die USA freue ich mich wie ein kleines Kind. Dort leben möchte ich aus von euch bereits genannten Gründen auf keinen Fall. So gerne ich in die USA reise, so gerne komme ich auch wieder nach Hause in unser gemütliches Europa.

Ich hätte da noch so viele Gründe, aber da dies kein politisches Forum sein will und sein soll:  :-X  :-/  :'(  >:(  :(  :-[  
Viele Grüße
Heinz

*mentos

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #7 am: 27.11.2002, 21:25 Uhr »
Howdy !!!
Also leben würde ich schon gerne in den Staaten,aber nicht arbeiten müssen.
Vielleicht in 10 jahren,wenn ich im Ruhestand bin,könnte ich mir schon vorstellen,für längere Zeit drüben zu bleiben .


                   Gruß Mentos !!!!

*Peter

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #8 am: 27.11.2002, 21:35 Uhr »
Hallo,

Heinzla, ich schliesse mich Deiner Meinung an. Für mich wäre es nichts auf Dauer drüben zu leben (wirklich nur wenn ich keine Geldsorgen hätte).  :)
Würde es dann so machen wie viele Rentner drüben, mit dem WOMO durch die Staaten.

Meine Freundin ist mit einem Amerikaner verheiratet und lebt inzwischen 10 Jahre drüben.
Was ich da alles mitbekommen habe was das Thema Arbeit anging das hat mir nicht so gefallen.
Wie oft hat meine Freundin ihren Job verloren weil nicht mehr genug Arbeit da war usw.

@Klaus, das würde mir dann wieder gefallen wenn mich jemand so nimmt wie ich bin.  Das stört mich sehr hier in D.  das ich oft nachdem beurteilt werde was ich gelernt habe oder nicht.

Des Urlaubs wegens (10-14 Tage) wäre mir dann doch entschieden zu wenig. Ich habe 27 Tage regulären Urlaub und kann mir durch Überstunden auch ein paar Tage mehr  gönnen.

Gruß Nicole
Gruss   Peter                

*Antje

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #9 am: 27.11.2002, 21:36 Uhr »
Hallo,

cih möchte gerne mal für eine begrenzte Zeit in den USA leben, ich schätze auch viele Dinge dort. Aber eigentlich habe ich genug Einblick in das Leben in den USA, so daß ich viele Dinge, die für uns in Deutschland selbstverständlich sind, sehr schätze!

Ich kann die USA nicht euphorisch sehen. Denn diese angebliche Vorbildfunktion beispielsweise in Sachen Arbeitslosigkeit ist reine Makulatur in meinen Augen.

Wir genießen zwar den Service, wenn wir im Urlaub sind, aber könnte ich mir vorstellen, daß es bei uns Leute gibt, deren Job darin besteht, mitten im Nichts ein Schild zu halten "Slow down" und dann steht da noch einer, der einen langsam winkt. Das gleiche auf der Gegenfahrbahn.  Klar, 4 Leute haben einen Job - aber was für einen? Zum Leben zu wenig - Mindestlohn. Sich qualifizieren geht kaum, nach so einem Tag in Arizona bist Du groggy, da gehtst Du auf keine Abendschule mehr. Und in Deutschland macht den Job ne Ampel.

Solche Beispiele gibt es viele (der ehrenwerte Beruf des Wasser-Einschenkers im Restaurant - und der Junge macht wirklich nichts anderes....).

Als Europäer haben wir ja i.d.R. sehr gute Chancen, wenn wir einwandern - nur gut augebildete Leute werden überhaupt genommen, also verdienen die dann auch relativ gut. Und wenn nicht, schickt man sie wieder heim. Also reihen sich meist Europäer nicht in die Scharen billig arbeitender Illegaler ein. Und warum? Weil wir in unseren angeblich so schlechten Schulen doch eine kostenfreie gute Ausbildung genossen haben und auch noch ein Studium anschließen konnten.

In Amerika kostet halt alles, was über Realschulabschluß (High-School) hinaus geht, schon richtig Geld. Ein Stipendium kriegen doch nicht so viele. Denn College ist nicht Universität, sondern das, was bei uns ungefähr unter Kollegstufe/Abitur läuft.

Sicher, in irgendeiner Form bezahlen wir natürlich dafür, auch für unser Gesundheits- und Rentensystem. Aber dafür sind die Chancen auch ein bißchen gerechter verteilt.

Es gibt ein recht interessantes Buch dazu:
Arbeit poor. Unterwegs in der Dienstleistungsgesellschaft.
von Barbara Ehrenreich

http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/stores/detail/-/books/3888972833/spiegel-reviews/ref=ed_tr_dp_2/028-3789673-6125311


Aber Urlaub mache ich doch gerne in den USA....

Grüße

Antje

*GKeipinger

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #10 am: 27.11.2002, 21:42 Uhr »
Hallo,
war gerade 5 Monate in den USA. Mein abgelaufener Reisepass hatte 69 Immigration Stempel. Freue mich auf den nächsten Besuch dort. Aber leben?
Damals, als der Reagen oder Nixon (ich verwechsel das immer) 11000 Air Traffic Controller entlassen hatte, hatte ich gute Chancen. Habe es aber nicht länger als 6 1/2 Monate ausgehalten.
Und ich hatte immer gedacht, dass wir Fluglotsten höchstbelastbar sind.
Heinz hat Recht. Dies ist kein politisches und kulturelles Forum.

Mfg   Günter

*heinzla

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #11 am: 27.11.2002, 22:44 Uhr »
Hi!!!!!!

@Peter
Ich finde Rentner mit Harley auch sehr erstrebenswert ;D ;)

Gruß

Heinzla

*GreyWolf

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #12 am: 29.11.2002, 21:50 Uhr »
@ Heinz und Günther:
klar ist das kein politisches Forum. Aber aufzählen, was einem nicht passt, sollte doch drin sein.

Okay, ich schließe mich der herrschenden Meinung an: ein paar Jahre okay, aber für immer? Ich weiß nicht.
Mag vielleicht daran liegen, dass ich mit meinem Job drüben nicht allzu weit kommen würde.

Aber abgesehen davon:
Vieles gefällt mir besser: der gute Service, die Freundlichkeit, die ich hier so vermisse, die Unkomplizierheit in vielen Bereichen, die tolle Landschaft.

Vieles, gerade Politisches gefällt mir dagegen gar nicht: der geringe Bildungsstand, dieser Puritanismus, das in meinen Augen manchmal sehr penetrante Christentum, die Waffen-Mentalität, das Rechtssystem, das ich als Jurist in spe teilweise nur mit Kopfschütteln betrachten kann.
Und natürlich die miese soziale Absicherung. Wenn ich in den USA Bettelflugblätter sehe, in der jemand für dringende Heilbehandlungen um Spenden bittet - das macht mich schon nachdenklich.


Wer schon immer mal wissen wollte, wie man früher gereist ist: Alte Reiseberichte

*ines

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #13 am: 29.11.2002, 22:42 Uhr »
Auf alle Fälle würde es mich wahnsinnig reizen, für eine gewisse Zeit in den Staaten zu leben. Ich denke aber, erst wenn man den Alltag miterlebt, kann man feststellen, ob man sich zu Hause fühlt oder nicht. Während einer oder auch mehrerer Urlaubsreisen kann man dies sicher nicht feststellen. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, vor allem, da mein Mann bei einer amerikanischen Firma arbeitet und sich bei mehr Engagement sicher die Möglichkeit ergeben hätte. Die andere Seite ist natürlich, was man in D-Land zurücklässt, damit meine ich auf keinen Fall das Deutsche System o.ä. sondern die Familie und Freunde, die sicher nicht zu ersetzen sind. Was mir noch fehlen würde-die Nähe zu Italien: Gardasee, Toskana-faulenzen, schlemmen und Wein genießen  ;)
So habe ich für mich beschlossen, wie schon einige andere hier auch, das im Frührentenalter etwas ausgiebiger nachzuholen  :D :D :D

*arizona

  • Platin Member
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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #14 am: 29.11.2002, 23:58 Uhr »
@Ines
Everyboby hope so!!!!!

We won't stop our tream!!!


gruss
arizona

 

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