Leben in den USA ?

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*Davidc

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #75 am: 29.01.2006, 17:17 Uhr »
Zitat von: Redwingfan
So jetz muss ich doch auch was dazu sagen.

Erstens wird meiner Meinung nach in Deutschland auf sehr hohem Niveau gejammert und das geht mir gewaltig auf die Nerven. So schlecht gehts uns nicht. Ich hab in meiner Beruflichen Reisezeit viele Leute gesehen denens wirklich schlecht geht. Aber das gehört hier nicht her.

Zweitens: Leben und arbeiten hier in USA ist absolut nicht mit dem zu vergleichen was wir von zu Hause kennen. Ok ich kann mich auch nicht damit anfreunden das jemand der nicht qualifizeirt ist $25 auf die Stunde verdient. Aber ist auch nicht mit 25€ zu vergleichen. Die Lebenshaltungskosten sind viel höher. Mal ne Auflistung anhäng:
Wir zahlen $ 980 für Miete (3 Zimmer Wohnung, Altbau, Auf der Strasse Parken).
Dann bist noch locker mit $150 für Fernsehen und Internet dabei.
Wasser Gas und Strom sind im Winter ca $150 im Monat.
Und dann musst ja noch einkaufen,Tanken, Versicherungen zahlen usw.
Also da hab ich (und tus immer noch) in Deutschland billiger gelebt.
Preise sind Michigan Stand 01/06.


Dass die Lebenshaltungskosten viel höher sind kann ich nicht so stehen lassen.
Da muss man differenzieren.
Du wohnst in einer Stadt, in der das teilweise zutreffen mag.
Du nennst selbst Tanken und Versicherungen: Dass das Benzin gerade mal 50% dessen kostet, was es bei uns kostet erwähnst du dabei nicht. Auch Autversicherungen sind teilweise günstiger und erst recht die Autosteuer, die im Vergleich zu der in D gerade zu ein Witz ist.

Lebensmittel sind in USA teurer, sehe ich auch so.

Aber Strom ist in vielen Landesteilen günstiger als in D, deshlab wird ja auch so locker damit umgegangen.

Dass die Jungs in der Produktion so gut dran sind im Vergleich zum Bürovolk mag an der Gewerkschaft liegen. UAW vermutlich.

Das würde mich auch mal von Crimson interessieren: Warum zahlt DC denen (die 6-Wochen-Anlerner in der Produktion) so viel im Vergleich zu anderen Berufen, die eine viel längere und anspruchsvollere Ausbildung erfordern? Für mich kann das nur eine Folge der UAW und andere Unions sein. Die verdienen doch mächtig Kohle und müssen nicht mal Krankenversicherung dafür zahlen.

*Redwingfan

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #76 am: 29.01.2006, 17:29 Uhr »
Ja mag sein das Benzin nur die Hälfte kostet. Aber das hilft dir nix wenn du 15 liter auf 100 kilometer brauchst. Selbst den KIA den ich grad hab (fahr hier nur mit Mietwagen) ist nicht toll 16 Gallonen auf 250 Meilen..... Und ich fahr bestimmt nicht schnell oder Hochturig...

Die Situation wird durch UAW nicht besser das ist klar. Das Problem ist das hier in USA vorallem im Nordosten die Gewerkschaften viel zu viel Macht besitzen. Die Abteilungsleiter haben keine Handhabe gegen nicht arbeitende Angestellte. Die logisch Schlussvolgerung ist die Abwanderung in den Süden oder Mexico. Wir ham das dadurch festgestellt das unser Mexico Markt sehr stark in den letzten Jahren gewachsen ist.

Klar stimm ich nicht allem zu was in Deutschland und der EU so abgeht. Aber im allgemeinen muss ich nach 6 Jahren USA sagen ich leb lieber in Deutschland.

Ich denk mal solange du hier lebst und keine Kinder hast ists nicht schlecht hier aber bei Kindern - keine Ahnung wenn ich dran denke was meine Kollegen für Kindergarten und Schule bezahlen.... :?

Ich will natürlich auch niemanden das recht absprechen in USA zu wohnen würd nur für mich nicht funktionieren.

gruss

Redwingfan
"The best indicator of future behavior is prior behavior...."




*Crimson Tide

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #77 am: 29.01.2006, 20:26 Uhr »
Zitat von: Davidc


.

Das würde mich auch mal von Crimson interessieren: Warum zahlt DC denen (die 6-Wochen-Anlerner in der Produktion) so viel im Vergleich zu anderen Berufen, die eine viel längere und anspruchsvollere Ausbildung erfordern? Für mich kann das nur eine Folge der UAW und andere Unions sein. Die verdienen doch mächtig Kohle und müssen nicht mal Krankenversicherung dafür zahlen.


Hallo, DavidC !
Ich habe meinem Mann mal gefragt, woran das liegen könnte, und er meint, die wollen verhindern, daß Mitarbeiter sich überhaupt an die Gewerkschaften wenden, und zahlen lieber gleich höhere Löhne! Sie scheinen sich das ja (noch) leisten zu können, und zahlen sogar noch eine Weihnachtsgratifikation an die US-Angestellten von jährlich mehreren Tausend $ pro Mitarbeiter im Dezember! (Für uns Expatriats gilt das leider nicht(mehr)!  :cry: Schade eigentlich... :wink:

Warum dann aber nicht die wirklich unterbezahlten Lehrer mal auf die Barrikaden gehen, ist mir auch ein Rätsel!
Die Tochter meiner Englischlehrerin hat ewige Jahre studiert, hat einen Doktortilel, und ist an einer Uni angestellt, und verdient ganze 37 000$ im Jahr! Lehrer an der Highschool haben anfangs sogar nur 28 000$ im Jahr, und können sich dann nur wenig steigern!

L.G. Monika

*ratlady

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #78 am: 30.01.2006, 04:30 Uhr »
So, nun muss ich doch auch nochmal...  :)

Man kann hier viel "Hin und Her" abwaegen etc.; letztlich liegt es bei jedem einzelnen, seiner Einstellung und der individuellen "Situation"... Ich lebe gerne hier (USA), aber bestimmt nicht wegen des "billigen" Benzins (dazu noch die Anmerkung - was nuetzt mir der halbe Preis, wenn ich drei- bis viermal soviel verbrauche... nicht unbedingt nur wegen der groesseren "Spritschlucker", sonder vor allem wegen der ganz anderen Distanzen...! :roll: ) oder weil ich jetzt "permanent" das habe, was andere nur im Urlaub "bekommen" koennen - im Gegenteil, Urlaub hab ich hier  sowieso kaum bis gar nicht...

Dass ich mich hier sehr wohl und "zuhause" fuehle, hat weniger mit "den USA" zu tun als vielmehr mit "Land und Leuten" hier in der unmittelbaren Umgebung... Das laesst sich schlecht in Worte und noch schwerer in Zahlen fassen; es ist einfach (fuer mich!) ein ganz anderes "Lebensgefuehl"... gepraegt von einer ueberwiegend positiven Grundhaltung, der allgemeinen Freundlichkeit im Umgang miteinander, der Faehigkeit, auch ueber sich selbst lachen zu koennen, das etwas "laid-back" und "take it easy"-Gefuehl... Klar ist nicht nur alles Friede-Freude-Eierkuchen, es gibt auch hier genug Frust, Aerger, Probleme etc. - allerdings wird da eher weniger "gejammert" (zumindest nicht ausserhalb des unmittelbaren engsten Freundeskreises), sondern der Tenor ist eher "koennte schlimmer sein"/"wird schon werden"/"nur nicht aufgeben"/"jetzt erst recht" - zusammen mit einer gesunden Portion Galgenhumor, das macht es oft auch nochmal etwas leichter...  :wink:

Was fuer den einen "Schoenreden" ist, ist fuer den anderen "The Spirit" - :wink:  ...fuer "Aussenstehende" vielleicht nicht immer so ganz einfach zu begreifen...  

Klar, ich verdiene mit meinem Uni-Diplom hier auch vielleicht grad mal die Haelfte von dem, was manche ungelernte Arbeiter nach Hause bringen, und habe dabei noch nicht mal irgendwelche "benefits" (sprich, keine KV, keine bezahlten Kranken- oder geschweige denn Urlaubstage) - andererseits koennte ich aber auch jederzeit meinen Beruf an den Nagel haengen und mich nach was "gewinnbringenderem" umsehen... Warum sollte ich mich also "beschweren"?  :)

*Crimson Tide

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #79 am: 30.01.2006, 05:18 Uhr »
Hallo, Ratlady!
Ich kann Dir bei vielen Deiner angesprochenen Erfahrungen nur beipflichten! Das Tollste ist wirklich die positive Einstellung, und wenn alles am Boden liegen würde, kommt noch: Das kriegen wir schon wieder hin!
Dieses kollektive, pessimistische "Gejammer "(hat oben schon irgendjemand so genannt), ist in Deutschland wirklich schlimm manchmal! Das merke ich immer, wenn ich mal auf Besuch da bin, das ist mir früher nicht so aufgefallen.
Außerdem ist in den USA auch jeder Einzelne mehr auf sich alleine angewiesen, kennt er gar nicht anders, gerade wegen nicht so stark vorhandener Unterstützung des Staates(z.B.Versicherungen in allen Bereichen, Rente, usw)!
In Deutschland schreien doch viele, weil irgendeine Unterstützung gestrichen wird, die sich in der Form eh kaum mehr ein Land, oder nur sehr wenige auf der Welt (noch)leisten können.
(Ich mußte lachen, als ich bei meinem Besuch in Deutschland das erste Mal 10 Euro 49 cent, (oder so), beim Arzt hinlegen mußte, und sich neben mir ein Patient darüber fürchterlich aufregte! ...Haha,.... in den USA ist man schon an der Praxis-Theke mit 100$ dabei, da hat man aber noch keinen Arzt gesehen! Natürlich ist das nicht gut, aber es ist eben so! Da soll sich nochmal einer wegen der 10,49 Euro aufregen!)

Die Fähigkeit, einfach mal selber anzupacken, ist bei Vielen in Deutschland verlorengegangen die letzten Jahrzehnte.
 Zum Beispiel werden wir uns doch bestimmt auch bald nur noch privat Renten-oder -Krankenversichern müssen, weil der Geldbeutel eben leer ist!

Da würde Auswandern auch nicht weiterhelfen!  :lol:  :wink:

Da muß man mal bei sich selber anfangen, umzudenken!
Wir brauchen wieder solche Leute wie die "Trümmerfrauen", nach dem Motto, packen wir's an!
Fantasie und Kreativität  (Mit Optimistik) sind immer gefragt, hüben wie drüben, wenn wir was geändert haben wollen.

L.G. Monika

*Davidc

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #80 am: 02.02.2006, 19:14 Uhr »
Zitat von: Crimson Tide

Hallo, DavidC !
Ich habe meinem Mann mal gefragt, woran das liegen könnte, und er meint, die wollen verhindern, daß Mitarbeiter sich überhaupt an die Gewerkschaften wenden, und zahlen lieber gleich höhere Löhne! Sie scheinen sich das ja (noch) leisten zu können, und zahlen sogar noch eine Weihnachtsgratifikation an die US-Angestellten von jährlich mehreren Tausend $ pro Mitarbeiter im Dezember! (Für uns Expatriats gilt das leider nicht(mehr)!  :cry: Schade eigentlich... :wink:

Warum dann aber nicht die wirklich unterbezahlten Lehrer mal auf die Barrikaden gehen, ist mir auch ein Rätsel!
Die Tochter meiner Englischlehrerin hat ewige Jahre studiert, hat einen Doktortilel, und ist an einer Uni angestellt, und verdient ganze 37 000$ im Jahr! Lehrer an der Highschool haben anfangs sogar nur 28 000$ im Jahr, und können sich dann nur wenig steigern!


Letztlich sind alle mittelbar doch die Gewerkschaften die Verursacher der hohen Löhne, auch wenn die Leute nicht drin sind. Das ist ja in vielen Bereichen der USA so, dass es keinen Wettbewerb gibt, sondern ganze Branchen unter der Knute der allmächtigen Gewerkschaften stehen, z. B. die Hafenarbeiter. Von wegen freie Marktwirtschaft ...
Die Mär vom schlechte bezahlten Ami stimmt eben nicht immer.

In der Liste stehen doch aber gerade einige Teachers ganz oben?

*ratlady

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #81 am: 03.02.2006, 04:22 Uhr »
@davidcc -
bevor ich jetzt ewig und drei Tage rumgoogle... :wink: ... frag ich einfach mal direkt - woher kommen diese Informationen (insbesondere die angesprochene [welche?] "Liste")? Meines Wissens und Erfahrung nach gehoeren z.B. GERADE Lehrer - hier im tiefsten Sueden zumindest - eher zu den "unterbezahlten" Leuten...  :?:

*Davidc

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #82 am: 03.02.2006, 17:49 Uhr »
Die Liste steht hier im Thread weiter oben, von Anoka wurde sie gepostet ...

Ich sehe da jedenfalls einige Fachlehrer sehr weit oben stehen, wenngleich Elementary Teachers weit unten stehen.

*Crimson Tide

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #83 am: 03.02.2006, 18:01 Uhr »
Also, meine Beispiele (WENIG Geld) ergaben sich aus Gehältern eines Highschoollehrers, ein Prof. von der Uni meinte auch, er könne sich KEINEN Mercedes von seinem Gehalt kaufen,aber seine Lebensgefährtin wäre reich, :wink: ,(ist Maklerin!), und wenn ich mich in unserer Neighborhood umsehe, (Mietpreise 1200 bis 1500$ pro Monat, müssen immer mindestens zwei Verdiener da sein mit mindestens zwei Jobs), um sich einen gewissen Lebensstandard leisten zu können.
Meine Tochter mußte auch ein Research Paper anfertigen über die Gehälter von Lehrern in den USA, und da standen eher Listen mit nicht sehr hohen Gehältern in den Statisiken-----unabhängig ob Süd oder Nord.

L.G. Monika

*Davidc

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #84 am: 03.02.2006, 18:42 Uhr »
Tja, das ist schon seltsam, wie wenig dem Land Bildung offenbar Wert ist. An der Stelle gilt dann eben doch wieder verstärkt das Gesetz des Marktes: Wer es sich leisten kann, der kauft sich gute Bildung an einer gut ausgerüsteten privaten Schule oder Hochschule ein, wer es sich nicht leisten kann hat eben Pech gehabt.

Auch in den USA sind ja - wie in D - die Gemeinden die Träger der Schulen und somit für deren Ausstattung zuständig und ich glaube die Lehrer sind sogar Angestellte der jeweiligen Stadt / Gemeinde????

*groovy

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #85 am: 03.02.2006, 18:50 Uhr »
Zitat von: Davidc
Tja, das ist schon seltsam, wie wenig dem Land Bildung offenbar Wert ist. An der Stelle gilt dann eben doch wieder verstärkt das Gesetz des Marktes: Wer es sich leisten kann, der kauft sich gute Bildung an einer gut ausgerüsteten privaten Schule oder Hochschule ein, wer es sich nicht leisten kann hat eben Pech gehabt.



Das ist doch wohl bei uns leider auch nicht anders.

MfG  Volker

*Crimson Tide

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #86 am: 03.02.2006, 19:35 Uhr »
Zitat von: Davidc
.

Auch in den USA sind ja - wie in D - die Gemeinden die Träger der Schulen und somit für deren Ausstattung zuständig und ich glaube die Lehrer sind sogar Angestellte der jeweiligen Stadt / Gemeinde????


Also, was die Schulen betrifft, die kriegen fast KEINE Unterstützung vom Staat oder Steuergelder,  sondern die Schulleitung erbittet ständig Spenden von Eltern und ansässigen Großbetrieben, Kaufhäusern, etc... und die schrecklichen Vending-Automaten mit Coca Cola, Pepsi &Co finanzieren die Schulen mit großen Spenden, dafür MÜSSEN die Schulen dann diese Getränke, und NUR diese Getränke anbieten, genau wie auch die (oft Fast-Food)- Essensfirmen, die das Schulessen liefern, und dann müssen die Schüler Spenden sammeln für ihre jeweiligen Kurse, oder für die Schulen! Sie gehen von Haus zu Haus und verkaufen Rabatthefte, Pralinen oder Kaffe, und 5$ gehen jeweils an die Schule, und und und!
Das habe ich zuerst gar nicht gegkaubt, ist aber wirklich so!

L.G. Monika

*GreyWolf

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #87 am: 03.02.2006, 22:13 Uhr »
Ich mußte lachen, als ich bei meinem Besuch in Deutschland das erste Mal 10 Euro 49 cent, (oder so), beim Arzt hinlegen mußte, und sich neben mir ein Patient darüber fürchterlich aufregte! ...Haha,.... in den USA ist man schon an der Praxis-Theke mit 100$ dabei, da hat man aber noch keinen Arzt gesehen! Natürlich ist das nicht gut, aber es ist eben so! Da soll sich nochmal einer wegen der 10,49 Euro aufregen!)

Fällt mir gerade dazu ein: Ich arbeite derzeit als Anwalt in Deutschland. Und hatte heute einen Mandanten, der sich bitter darüber beklagte, dass wir tatsächlich Geld von ihm sehen wollten, bevor wir für ihn tätig werden sollten. Und dabei hatte er bei uns bisher nur 600 Euro Schulden aus vorausgegangenen Fällen....
Wer schon immer mal wissen wollte, wie man früher gereist ist: Alte Reiseberichte

*Davidc

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #88 am: 12.02.2006, 20:02 Uhr »
Nun ja, ich habe eben festgestellt, dass auch in Deutschland ein Bandarbeiter bei VW nach Haustarifvertrag deutlich mehr verdient als ein Lehrer mit 5 Jahren Studium und zweitem Staatsexamen dazu. Also ist das nicht nur in den USA so.

*Andie

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #89 am: 12.02.2006, 21:32 Uhr »
Zitat von: Davidc
Nun ja, ich habe eben festgestellt, dass auch in Deutschland ein Bandarbeiter bei VW nach Haustarifvertrag deutlich mehr verdient als ein Lehrer mit 5 Jahren Studium und zweitem Staatsexamen dazu. Also ist das nicht nur in den USA so.


Hallo Davidc,

genau deshalb habe ich nachdem ersten Staatsexamen meine Lehrer Karriere beendet und bin nun seit 8 Jahren bei einer amerikanischen Firma in DE angestellt und verdiene mehr als meine Freundin, die nun im Lehrdienst ist. Dazu muss ich noch weniger Stunden arbeiten als meine Freundin.

Gruss Andie



 

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