"Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland

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*lonewolf81

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Kia ora,

zurück aus Neuseeland würde ich gerne wieder einen Reisebericht schreiben. Wer kommt mit auf einen langen Flug und eine Erkundungstour über beide Inseln?

Wir sind:
Barbara und Matthias, 30 und 34 Jahre alt, reiseerfahren und vor zwei Jahren schonmal hier gewesen. Der männliche Part ist der Schreiber hier.

Vorbereitung:
Im Vorfeld haben wir neben viel Recherche im Internet drei Reiseführer für die Grob- und Feinplanung benutzt. Die beiden "Frenzy" Reiseführer haben wir bei Amazon US bestellt, die sind so einfach in Deutschland nicht erhältlich. Waren aber jeden Aufwand wert. Und gibt es auch als eBook auf der Webseite des Autors.

DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Neuseeland
NZ Frenzy: New Zealand North Island
NZ Frenzy: New Zealand South Island

Wir hatten die meisten Unterkünfte bereits vorgebucht. Aufgrund unserer sehr guten Erfahrungen haben wir wo möglich wieder über airBnB gebucht, einem Webdienst zur Privatzimmervermittlung.

Fotos:
Wir betreiben Fotografie als Hobby, aber nicht als Passion und wollen die Bilder in erster Linie für uns haben um unseren Urlaub zu dokumentieren. Unser Interesse liegt nicht in perfekten Bildern in Wettbewerbsqualität, wir haben weder die Zeit noch die Lust jedes Bild zu bearbeiten. Deshalb kommen die Bilder so hier rein, wie sie aus der Kamera kommen, auch wenn wir bei unserem Fotomaterial durchaus Wert auf Qualität legen. Wir verwenden für unsere Bilder eine Nikon D5100 mit 16:85 und 70:300 Objektiv.

Am Wochenende gehts los. :)

*Anti

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #1 am: 01.04.2016, 21:13 Uhr »
Auch wenn ich morgen noch arbeiten muss, so haben doch die meisten schon Wochenende. Insofern: Leg los, bin dabei! Ich beame aber nach NZ, weil lange Flüge sind doof  :lol:

*lonewolf81

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #2 am: 02.04.2016, 20:46 Uhr »
Beamen ist okay - schauen wir mal, ob noch jemand nachreist.

22.02 – 24.02 - Tag 1: Zürich -> Kaikuora

Und es geht wieder los auf große Tour. Der Flug geht um 14:00 Uhr ab Zürich, da können wir in Ruhe und stressfrei am Vormittag mit der Bahn losfahren. Der Flug ist dann lang, aber erträglich. Bei Emirates bis Dubai haben wir eine Dreierreihe im A380 für uns und für den ganz langen Teil bis Melbourne haben wir knapp 100 Euro in Plätze mit Extra-Beinfreiheit investiert. Lohnt sich, so sitzt man bei Qantas am Notausgang, hat megaviel Platz nach vorne und kann immer problemlos ausstehen. So können wir beide einige Stunden schlafen und müssen nicht mit angewinkelten Beinen sitzen.


Über den Alpen

Über den Alpen

Sonnenuntergang im mittleren Osten

Die weiteren Hüpfer bis Auckland und schließlich Christchurch sind bis auf ein paar nette Blicke auf Neuseeland nicht erwähnenswert, auch die Bio-Security in Neuseeland macht dieses Jahr keine Probleme, wir haben die Wanderschuhe extra gründlich geputzt.


Vulkanberge im Tongariro National Park

Marlborough Sounds

Bucht nördlich von Nelson

Blick zurück auf Blenheim

Wairau Valley

Anflug auf Christchurch

In Christchurch – inzwischen ist es Mittwoch morgen -  suchen wir dann den Shuttle zu APEX wo wir den Mietwagen übernehmen. Als Unterschied zu vor zwei Jahren erhalten wir drastische Hinweise über die Art und Weise wie man in Neuseeland fährt. Die Zahl der Unfälle muss wohl deutlich gestiegen sein. Wir übernehmen einen Ford Focus und dann geht es los, zuerst zu einem Countdown und einem Elektromarkt um ein paar Lebensmittel und eine neuseeländische SIM-Karte zu erstehen.

Wir fahren dann nach Norden auf der SH1 aus Christchurch raus, wollen wir doch noch die knapp 200km bis Kaikoura fahren. Die Müdigkeit geht, trotzdem fahren wir gemütlich und mit Pausen. Bei Woodend biegen wir zum Strand ab, erfreuen uns an Sonne und dem Klang der Wellen und genießen unseren Lunch. Endlich wieder Urlaub.


Strand bei Woodend

Die Straße windet sich dann erst durchs Gebirge, dann die letzten 20km direkt an der Küste entlang und bietet immer wieder spektakuläre Blicke für die wir auch gerne immer wieder anhalten. In Kaikoura fahren wir kurz zum örtlichen Aussichtspunkt und dann zu Ruth’s B&B wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen. Wir quatschen kurz, räumen aus und planen den morgigen Tag – dann geht es um 17:30 für einen langen Schlaf in die Federn.


Fahrt nach Kaikoura

Küstenstraße

Küstenstraße

Unser erstes Wildlife (Seal)

Küstenstraße

Blick auf Kaikoura

..bewacht von einer Möwe


*sil1969

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #3 am: 02.04.2016, 20:55 Uhr »
Den Flug hab ich mir erspart - ab jetzt bin ich dabei!  :)
LG Silvia

*freddykr

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #4 am: 03.04.2016, 13:49 Uhr »
Nach Neuseeland fahre ich auch mal wieder mit.
Viele Grüße,
Danilo


*lonewolf81

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #5 am: 03.04.2016, 18:51 Uhr »
25.02 – Tag 2: Kaikoura

Durch den Jetlag wachen wir um kurz nach 7 schon auf, lassen es aber langsam angehen und frühstücken ausführlich. Kaikoura als Ort selber ist nicht der Rede wert, der wahre Schatz liegt vor der Küste. Wie sonst fast nirgendwo auf der Welt fällt der Meeresboden nahe an der Küste um 1.000m in einen unterirdischen Canyon ab und dieses tiefe Wasser zieht Pottwale an, die dort mehr oder weniger regelmäßig leben und jagen. Ergo gibt es Whale Watching. Wohl organisiert wird man mit einem Bus zum Schiff gebracht und düst dann Vollgas aufs Meer hinaus, wo mit einem Hydrophon nach Wallauten gelauscht wird, der Wal dann geortet und dann dort hingefahren wird. Pottwale tauchen zwischen 45 und 60 Minuten und sind dann immer für etwa fünf bis zehn Minuten an der Oberfläche.


Kaikuora Aussichtspunkt in der Morgensonne


Kaikuora Strand


Besuch durch einen Albatross


So sehen die Beobachtungsboote aus


Wir haben das Glück zwei dieser mächtigen und bis zu 20 Meter langen Tiere zu sehen. Sie schwimmen gemütlich an der Oberfläche, schnauben kräftig und tauchen jeweils mit einer schönen Präsentation der Schwanzflosse ab. Beeindruckend. Allerdings zeigt sich auch, dass die „Strong motion sickness“ Warnung vor Tourbeginn nicht unbegründet war. Bei einem Meter Seegang schaukelt es schon gewaltig und Barbara kann mehrfach nicht an sich halten. Passiert.


Wal Nummer 1


Wal Nummer 1


Wal Nummer 1


Und es wird formschön abgetaucht


Und es wird formschön abgetaucht


Und es wird formschön abgetaucht


Und es wird formschön abgetaucht


Wal Nummer 2


Wal Nummer 2


Ebenfalls mit fotogenem Abgang


Ebenfalls mit fotogenem Abgang


Ebenfalls mit fotogenem Abgang


Deshalb fahren wir am Mittag nach der Tour zuerst zur Unterkunft und legen eine Stunde die Beine hoch. Danach geht es zum Point Kean, einem Aussichtspunkt bei Kaikoura von dem der Kaikoura Cliff Walk startet. Man kann aber bei Ebbe auch unterhalb der mächtigen Klippen direkt am Wasser entlanglaufen. Über Stock und Stein – ein Teil der Steine sieht aus wie die Pancake Rocks an der Westküste – geht es an einigen Fur Seals (Robben) vorbei. Manche präsentieren sich schön auf den Steinen, andere halten sich mit ihrem kleinen Nachwuchs lieber im Hintergrund. Nach einiger Zeit kürzen wir auf direktem Wege hoch auf die Klippen ab und laufen oben rum zurück, tolle Aussichten im Dutzend.


Point Kean


Fur Seal


Fur Seal


Fur Seal


Fur Seal


Fur Seal


Felsformationen


Felsformationen


Kaikoura Cliffs


Kaikoura Cliffs


Kaikoura Cliffs


Kaikoura Cliffs


Kaikoura Cliffs


Und genau wie am Morgen als wir auf die Waltour gewartet haben, zeigen sich in der Bucht vor Kaikoura immer wieder kleine Schwarzdelphine, die verspielt einzeln und in Gruppen umherspringen.


Schwarzdelphine


Schwarzdelphine


Schwarzdelphine


Schwarzdelphine


Schwarzdelphine


Wieder am Auto entschließen wir uns, dass es das für heute war. Also nur noch zu Tutis, einem Restaurant mit feinem Lachs und Seafood Curry. Dann nach Hause, dort im Spa Whirlpool die müden Knochen lockern und wieder früh ins Bett.


*lonewolf81

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #6 am: 04.04.2016, 17:37 Uhr »
26.02 – Tag 3: Kaikoura -> Hawarden

Wie schon geschrieben ist der große Pluspunkt von Kaikoura die vielfältige und leicht erreichbare Meeresfauna. Deshalb haben wir die Chance genutzt und uns noch eine zweite Aktivität ausgesucht, das Seal Swimming. Dabei kann man mit neuseeländischen Fur Seals – einer Robbenart - schwimmen. Wie üblich ist das gut organisiert. Im Büro im Ort erhält man einen Wetsuit, Flossen und Schnorchelausstattung und dann geht es mit dem Bus zum Hafen.

Dort besteigt man das Boot und düst 15 Minuten über das Meer bis zu den Felsen auf denen die Seals leben. Dabei ist die Überfahrt schon fast das Highlight selber, kreuzen doch mehrfach Schwarzdelphine unsere Bahn, die in kleinen Gruppen direkt vor dem Boot ihre Kunststücke zeigen oder sich in der Bugwelle treiben lassen. Auch ein Little Blue Penguin (Zwergpinguin) lässt sich sehen, und putzt genüsslich sein Gefieder.

Am Ziel angekommen geht es dann ins Wasser, man schwimmt zu den Felsen hin, soll sich ruhig ins Wasser legen und beobachten was die Tiere machen. Also kein Anlocken, wildes Rumgespritze oder ähnlich. Trotzdem ermöglicht die Tour uns tolle Einblicke. Neben den Seals, die unter einem und neben einem herumschwimmen, teilweise nur mit einer Handbreit Abstand, kann man auch verschiedene Fische unter Wasser beobachten. Nach einer Stunde im Wasser geht es gut durchgekühlt wieder zurück und unter eine heiße Dusche.

Die folgenden Bilder wurden uns von Seal Swim Kaikoura zur Verfügung gestellt.


Seal Swim Kaikoura


Seal Swim Kaikoura


Seal Swim Kaikoura


Seal Swim Kaikoura


Wir beschließen danach den Tag sehr ruhig angehen zu lassen, fahren erstmal zum Kaikoura Seafood BBQ und teilen uns zu Mittag einen Crayfish Fritter. Dann machen wir uns im gemütlichen Cruising-Tempo auf den Weg nach Hawarden. Die Inland Scenic Route von Kaikoura nach Waiau bietet viele spektakuläre Mittelgebirgsszenerien und ist kaum befahren. In Hawarden, bzw. 15km Schotterwege außerhalb, sind wir die nächsten Nächte bei Corinna, einer Freundin aus Deutschland, die sich vor einigen Jahren auf den Weg nach Neuseeland gemacht hat. Sie arbeitet bei Alpine Horse Safaris, einem Unternehmen das geführte Trekkingtouren mit Pferden durch das Backcountry anbietet. Nebenbei bewirtschaften die Inhaber Lawrie und Jenny noch eine 900 Hektar große Farm mit 2.500 Schafen und 70 Pferden. Diese liegt total einsam und abgeschieden, aber in wunderbarer Landschaft. Eben auch im Backcountry.


Kaikoura Seafood BBQ


Straße nach Waiau


Straße nach Waiau


Straße nach Waiau


Straße nach Waiau


Straße nach Waiau


Straße nach Waiau


Straße nach Waiau


Straße nach Waiau


Straße nach Waiau


Straße nach Waiau


Wir machen eine Tour über das Farmgelände und das sind einfach wunderbar weite Landschaftsbilder. Am Abend essen wir dann zusammen und quatschen bei ein paar Bier.


*freddykr

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #7 am: 05.04.2016, 08:42 Uhr »
Also ans Whalewatching in Kaikoura habe ich auch noch ziemlich magen-durchwühlende Erinnerungen. Mir gings da so übel, dass ich die Wale nur aus dem Augenwinkel sehen konnte. An Fotos war da gar nicht mehr zu denken. :(

Ansonsten bin ich gespannt, wo es Euch noch so hinführt.
Viele Grüße,
Danilo


*lonewolf81

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #8 am: 06.04.2016, 10:07 Uhr »
27.02 – Tag 4: Hawarden (Hanmer Springs)

Barbara geht es heute besser, doch Matthias kann den dicken Kopf leider nicht auf die paar Speight’s gestern Abend schieben. Es fühlt sich leider nach einer kräftigen Erkältung an. Also wird das Tagesprogramm um anstrengende Aktivitäten gekürzt. Da Corinna im weiteren Tagesverlauf mit Gästen arbeiten muss, machen wir uns auf den Weg nach Hanmer Springs. Die Straße Richtung Lewis Pass ist recht schön gelegen, dann geht es rechts ab zum Alpine Thermal Resort in Hanmer Springs.


Weg nach Hanmer Springs


Weg nach Hanmer Springs


Der Ort lebt im Sommer – wo kein Schnee zum Skifahren liegt – von seinen heißen Thermalquellen. Wir entspannen dort in verschiedenen heißen Pools mit Mineralien und anderen Wässern und gönnen uns im angrenzenden Spa eine Massage respektive eine Gesichtsbehandlung. Das tut gut und soll die müden Knochen lockern.

Eigentlich wollten wir in Hanmer Springs auch noch ein wenig wandern, doch angesichts unserer Konstitution lassen wir das sein und holen uns lieber zum Lunch zwei leckere Pies, die wir dann gemütlich in der Sonne verzehren. Anschließend geht es zurück zur Farm  und es werden die Pferde getestet, zum Glück kriegen wir den gutmütigsten Gaul überhaupt.


Lewis Pass Road zurück zur Farm


Lewis Pass Road zurück zur Farm


Alpine Horse Safaris


Unser Gaul


In der warmen Abendsonne drehen wir erneut eine Farmrunde, biegen dabei aber zum Fluss (Hurunui) ab um eine gute Stunde an einer lauschigen Flussbiegung zu verquatschen. Nach einigen weiteren Fotostopps geht es dann zurück zum Abendessen und früh ins Bett. Mal schauen was der morgige Tag mit uns machen wird.


Farmtour


Farmtour


Farmtour


Farmtour


Farmtour


Am Hurunui


Am Hurunui


Am Hurunui


Am Hurunui


Farmtour


Farmtour


Abendstimmung


Abendstimmung


Abendstimmung



*DocHoliday

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #9 am: 06.04.2016, 10:18 Uhr »
An de Wale bei Kaikoura habe ich auch gute Erinnerungen (zum Glück werde ich nicht seekrank ;)).

Ich freue mich drauf, mehr von NZL zu sehen!
Gruß
Dirk

*Anti

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #10 am: 06.04.2016, 10:35 Uhr »
Ich hoffe doch, dass da keine richtig schlimme Erkältung im Anmarsch ist und die Pools den Atemwegen gut getan haben.

Der Abendhimmel zeigt sich ja in den schönsten Farben, das gefällt mir!

*lonewolf81

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #11 am: 06.04.2016, 10:39 Uhr »
Ich hoffe doch, dass da keine richtig schlimme Erkältung im Anmarsch ist und die Pools den Atemwegen gut getan haben.


Da ich den Bericht schreiben kann, habe ich es zumindest mal überlebt. Mehr Cliffhanger gibt es nicht, Auflösung folgt bereits morgen. :)

*DocHoliday

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #12 am: 06.04.2016, 14:15 Uhr »
Die NZ-Frenzy Reiseführer hatte ich letztes Jahr auch. Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen!
Gruß
Dirk

*lonewolf81

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #13 am: 06.04.2016, 15:09 Uhr »
Die NZ-Frenzy Reiseführer hatte ich letztes Jahr auch. Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen!

Durch Dich bin ich überhaupt erst drauf gekommen. Du hast in einem anderen Forum, in dem Du Deinen NZ-Bericht auch gepostet hattest, auf Nachfrage diese Reiseführer erwähnt. War damit auch sehr zufrieden, hat allerdings die üblichen vier Wochen gedauert bis Amazon US diese geliefert hat. Danke. :)

*lonewolf81

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Re: "Zurück ans Ende der Welt" - Fünf Wochen Neuseeland
« Antwort #14 am: 08.04.2016, 13:39 Uhr »
28.02 – Tag 5: Hawarden -> Christchurch

Reisen ist doch manchmal noch ein Abenteuer. So kann man diesen Tag überschreiben, der unsere Planung völlig über den Haufen wirft. Matthias hat am Morgen 38 Grad Fieber, d.h. natürlich Bettruhe und Korrektur der Tagesplanung. Zum Glück können wir ganz unkompliziert länger bei Corinna bleiben. Doch dafür muss leider unsere geplante und vorgebuchte Zweitageswanderung über die Banks Peninsula gestrichen werden. So gerne wir das machen würden und so toll der Track auch bestimmt ist – mit Fieber kann man keine 35km in zwei Tagen wandern. Also sagen wir ab und bekommen kulanterweise immerhin noch 50% der Kosten zurück, obwohl wir natürlich weit außerhalb aller Stornofristen liegen.

Während Matthias also ruht, nutzt Barbara den Tag mit Corinna und einer weiteren Wooferin (jemand, der nur für Kost und Logis arbeitet) um nochmal nach Hanmer Springs zu fahren und in den Hot Pools zu entspannen.

Abends, unmittelbar nach dem Essen, wird der Tag dann richtig spannend. Matthias wird auf einmal müde, verdreht die Augen und kippt ohnmächtig vom Stuhl. Das Gleiche passiert kurz darauf noch einmal, dazu kalter Schweiß usw.. Also bestellen wir einen Krankenwagen in die Pampa und dann geht es gut 90 Minuten bis ins Krankenhaus nach Christchurch, wo Matthias dann die Nacht zur Beobachtung bleiben darf. Barbara ist dabei, aber so haben wir uns den Urlaub jetzt nicht gerade vorgestellt.

Deshalb heute auch keine Bilder.


 

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