Holland Ostern 2014: Tulpen, Windmühlen, Kanäle, Hochhäuser und Grachten

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*Katja

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Wer fährt mit nach Holland?
Über Ostern sind wir mit unseren Fahrrädern für ein paar Tage nach Südholland gefahren.
Wir haben bei Gouda übernachtet und haben die blühenden Tulpenfelder besucht, die Windmühlen von Kinderdijk, Rotterdam und die alte Universitätsstadt Leiden.
Viele Grüße
Katja
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Katja

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*Inspired

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Im Studium bin ich von Münster aus immer mal nach Enschede gefahren und von meinem Norddeutschen Heimatort aus alle paar Jahre mal nach Groningen. Außerdem war ich mal kurz in Amsterdam.

Ich bin gespannt, was es sonst noch alles so zu entdecken gibt :D

*Wilder Löwe

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Das nenn' ich doch mal ein interessantes Reiseziel! Ich war in meiner Kindheit oft in Holland, da wir nicht weit von der Grenze gewohnt haben (Stichwort Venlo, Insider wissen was gemeint ist), daher fahr ich gerne mit.
Viele Grüße
Katrin

*Katja

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Hallo zusammen und herzlich willkommen!
Schön, dass es ein paar Mitfahrer gibt. Dann wollen wir auch gleich mal starten.
Mit meinen Eltern sind wir früher in den Osterferien sehr oft nach Holland gefahren - einmal nach Texel, meistens nach Zeeland, das ein oder andere Mal haben wir Freunde in Nordholland besucht, einmal war ich auch in Groningen. Einmal waren Volker und ich in Amsterdam - am Koniginnendag, was wir vorher nicht wussten, da waren wir eher negativ überrascht. Einmal habe ich eine Bootsfahrt auf einem Plattbodenschiff auf dem Ijsselmeer gemacht.
In der Gegend, wo wir diesmal waren, war ich mit meinen Eltern früher wohl auch schon mal. Aber da war ich noch so klein, da kann ich mich an nichts mehr erinnern. Noch nicht einmal von Fotos, dabei gab es eigentlich immer Fotos...
Viele Grüße
Katja

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*Katja

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18.4.2014 - Tulpenfelder rund um Noordwijkerhout und Lisse

Am Karfreitag ging es von Düsseldorf Richtung Südholland. Auf der Hinfahrt haben wir für die 250 Kilometer recht lange gebraucht, da stellenweise noch einiges an Stau war, insbesondere rund um Arnheim. Letztendlich entschieden wir uns dann doch, vor Arnheim von der geplanten Route abzuweichen und ein Stück über Landstraße auf die Autobahn nördlich von Nijmegen Richtung Utrecht zu wechseln. Die Straße wurde auf einmal immer schmaler und ging über einen Damm, und auf einmal sagte das Navi "Fahren Sie jetzt auf die Fähre."

Ab dann kamen wir besser voran. Das Wetter war während der Fahrt recht schön mit viel Sonne. Doch gegen Mittag zog es sich zu mit ein paar Schauern. Gegen 14 Uhr waren wir erst am Ziel in Noordwijkerhout an der holländischen Küste. Von dort sind wir dann mit den Fahrrädern mehr oder weniger die Dünen- und Blütenstrecke (grob übersetzt für die Duin- en Bollenstreek) gefahren. Zunächste führte unsere Route durchs Zentrum des netten Örtchens, wo es rund um die Kirche die ersten Tulpenbeete zu sehen gab.









Dann fuhren wir an einigen Tulpenfeldern entlang, die herrlich blüten, am berühmten Keukenhof vorbei, den wir allerdings nicht besucht haben, da es rund herum schon herrlichste Ausblicke auf die Blütenpracht gab. Mit dem Wetter hatten wir noch Glück. Nach einem anfänglichen Regenschauer kam bald wieder die Sonne raus, und als wir dann an den Blumenfeldern vorbeifuhren, leuchtete alles wunderbar.
















Dann ging es an einem See entlang, wo wir uns in einem Café Appelgebak und Kaffee gönnten, und anschließend durch die Dünen mit einem Abstecher zum Strand wieder zurück nach Noordwijkerhout. Erst als wir am Strand waren, drohten wieder dunkle Wolken, die uns aber zum Glück nicht mehr einholten. Nach insgesamt 23 Kilometern waren wir gegen 17 Uhr wieder am Auto.





Wir fuhren nun noch etwa 30 Kilometer bis ins Campanile-Hotel bei Gouda. Für den Rest des Abends war es bewölkt. Insgesamt war es recht frisch, um die 13 °C. Da wir nun keine Lust mehr hatten, mit dem Fahrrad noch die paar Kilometer vom Hotel bis ins Zentrum zu fahren, gingen wir abends im Hotelrestaurant essen. Wir nahmen das Tagesgericht für 13 Euro. Es gab Kip Lousiana (Hähnchen mit Baconstreifen) mit Pommes de chaise und Salat. Das Hotel liegt direkt an der Autobahn, aber wenn die Türen und Fenster zu sind, hört man nichts mehr vom Verkehr. Wir hatten das Hotel gewählt, weil es mit 59 Euro pro Nacht (ohne Frühstück) recht günstig war, und weil man dort mit Fahrradgepäckträger am Auto gut parken konnte. Über Nacht konnten wir die Räder dann auch in einem Schuppen hinter dem Haus abstellen.
Viele Grüße
Katja

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*Inspired

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  • Life is unpredictable - eat dessert first!
Das leuchtet ja herrlich, besondersa uch an den Stellen, wo es bewölkt war, sind die Tulpen tolle Farb... na ja, "Tupfer" kann man bei den riesigen Flächen ja nicht mehr sagen ;)

*Wilder Löwe

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Die Tulpenfelder sind wirklich wunderschön, viel schöner als die Zierbeete im Keukenhof.
Viele Grüße
Katrin

*mlu

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Hui, Holland! Da spring ich doch auch mal mit rein und freue mich auf interessante Tage und Bilder. Der Start lässt sich ja schonmal gut an.

Ich war in meiner Kindheit oft in Holland, da wir nicht weit von der Grenze gewohnt haben (Stichwort Venlo, Insider wissen was gemeint ist)

Ich war in meiner Kindheit oft in Holland, da wir nicht weit von der Grenze gewohnt haben (Stichwort Maastricht, Insider wissen was gemeint ist)   :wink:

Gruß
Micha
Man muss dem Leben immer um einen Whiskey voraus sein - Humphrey Bogart


*Katja

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Prima, dass ihr dabei seid! Freut mich, dass euch die Bilder des ersten Tages gefallen!
Viele Grüße
Katja

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*Marthe

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Bei einem Bericht aus den Niederlanden bin ich auf jedenfall auch mit dabei :D.Wir waren  in Zeeland,Friesland und Noordholland,darum ist Südholland ganz neu für mich.

LG
Marthe

*NähkreisSteffi

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Komme auch noch mit. Mal gespannt, was es zu entdecken gibt.

Viele Grüße

Steffi

*Katja

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Sehr schön. Je mehr Mitreisende, desto lustiger. :D

So, jetzt kommt der zweite Tag, unser Hauptreisetag dieses Kurztrips. Diesen werde ich in zwei Teile splitten. Es kommen viele Bilder. :)
Viele Grüße
Katja

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*Katja

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19.4.2014 - Teil 1 - Radtour von Gouda zu den Windmühlen von Kinderdijk

Am Samstagvormittag war es leider trübe und kühl. Gegen 9 Uhr starteten wir am Hotel und fuhren erst mal zum Marktplatz von Gouda, wo wir in einem Café frühstückten. Das war gut und ausgesprochen günstig. Heute am Samstag ist auch Markt in Gouda. Der berühmte Käsemarkt findet allerdings donnerstags statt. Wir schauten uns noch ein paar Ecken von Gouda an.





Dann fuhren wir mit dem Rad immer auf dem Damm der Ijssel entlang bis Ouderkerk.




Von Krimpen ging es mit der Fähre (0,75 Euro pro Person mit Fahrrad) über den Lek nach Kinderdijk.



Die 19 Polder-Windmühlen bei Kinderdijk wurden im 18. Jahrhundert erbaut, um das überschüssige Wasser aus den Poldern, die unter Meeresniveau liegen, in den nahen Fluss Lek zu pumpen, und gehören heute zum Unesco-Weltkulturerbe. Der Besuch der Windmühlen ist kostenlos. Eine der Mühlen kann man besichtigen. Diese kostet dann allerdings Eintritt. Besichtigungsfahrten per Boot werden auch angeboten.














Entlang der Windmühlen kann man sehr schön bis nach Ablasserdam radeln. Jetzt schien auch wieder die Sonne, und der Himmel war bald wolkenlos. Wir hatten nun um die 16 °C.



Fortsetzung folgt...
Viele Grüße
Katja

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*NähkreisSteffi

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Hallo Katja,

sehr schöne Bilder.

Meine Mutter (83) erzählt mir immer von den Windmühlen, die sie vor zig Jahren mal besucht hat. Bilder gibts leider keine.

Viele Grüße

Steffi

*wuender

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Hallo allerseits,

ist noch ein Platz auf dem Gepäckträger frei? In den Niederlanden war ich zuletzt 2001 - damals aber auch nur ganz kurz in Maastricht.

@Katja: Verstehe ich das richtig, dass Ihr jeden Tag (mit dem Auto) den Übernachtungsort wechselt und von diesem Ort aus dann eine Tages-Radtour macht?

Schöne Grüße,
Dirk