Wochenende in Berlin, August 2016

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*MisterB

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Wochenende in Berlin, August 2016
« am: 05.09.2016, 11:18 Uhr »
27.08. - 29.08.2016 - Kurz mal nach Berlin ... oder ... Tristan Otto und die blauen Männer

27.08.2016 - Anreise, Stadt erkunden und überhaupt : Wohin nur mit Mutti ?
 
Berlin, Berlin. Wir fahren nach Berlin. Das hatte ich jetzt schon eine ganz lange Zeit nicht mehr getan. Zeit für einen Wiederholungsbesuch.

Bei booking.com gabs ein vernünftiges Hotel (Westin Grand Berlin) und bei Ryanair nen billigen Flug. Normal fliege ich ja nicht mit Ryanair, aber diesmal war der Preisunterschied zu der Konkurrenz so groß, das ich zugeschlagen habe. Der Komfort war zwar maximal eingeschränkt, aber der Flug war 1000% pünktlich. Das habe ich bei Germanwings schon lange nicht mehr gehabt. Das Hotel war bei Secret Escapes drin. Dort hatte ich das zuerst gesehen. Als ich dann mal booking geschaut habe, hatten die so gut wie alle Secret Escapes Hotels ebenfalls als Deal verfügbar. Sowas aber auch. Habe letztlich über booking.com gebucht und noch ein wenig mit den Tagen rumgespielt und kam letztlich sogar ein paar Euro günstiger raus als bei Secret Escapes.

 

Von Köln aus gings am Samstag Morgen los. In Schönefeld erst mal dann direkt zur Bahn. Die Fahrkarte hatte ich zuletzt schon in Form einer 3-Tage-Berlin-Welcome – Karte gekauft. Das ist im Prinzip eine 3-Tage-alles-fahren-was-Räder-hat – Karte plus diverse Discounts bei allen möglichen Berliner Attraktionen. Rechnerisch hat man mit dieser Welcome Card, wenn man sie bei zwei oder drei Stellen für die Discounts benutzt, nicht mehr ausgegeben, als wenn man 3 mal ne Tageskarte am Automat gezogen hätte. Ich fands ganz gut, das ich das Ding nach Hause geschickt bekommen habe und nicht jeden Tag neu mit Bargeld an den Automaten musste.

Es gibt zwei schnellere Züge in die Stadt (den RB7 und RE14). Beim Aufgang zum Gleis stand ne Tafel wo etwas von Bauarbeiten draufstand und das man irgendwo umsteigen müsse. Da standen noch zwei Bahnbeamte rum die ich mal gefragt habe. Habe da aber auch nur ne launische Auskunft bekommen das ich in Lichtenberg umsteigen „und ne S-Bahn nehmen solle“. „Die fahren da ja alle irgendwo hin“. Ach so. Ja. Danke.

 

Oben am Gleis fuhren gerade zwei RE7 ein. Eine Bahn-Mitarbeiterin habe ich daraufhin gefragt, welcher der beiden denn ins Zentrum fährt. Man konnte ihr schon am Gesicht ansehen, das sie fieberhaft nach möglichst unfreundlichen Worten gesucht hat, mir mitzuteilen, dass ich sie doch mit so einer banalen Frage bitte nicht belästigen soll, blöder Tourist du. Wie als wenn es das selbstverständlichste der Welt wäre, das der Fremde hier genau weiß, dass er in Richtung Dessau einsteigen muss wenn er ins Zentrum will, motzt die blöde Kuh mich an, das ich ja wohl lesen könnte und das es doch klar der Bahnsteig links wäre. Am liebsten hätte ich die nette Dame mal eben vor den Zug geschubst.

Ich hoffe ja mal nicht, das die Hauptstädter alle so freundlich sind zu Touristen.

Naja. In der Bahn habe ich dann zufällig gehört wie ein Schaffner sagte das die S-Bahnen beim Umsteigen alle vom Bahnsteig 2 losfahren. Da wusste ich ja schonmal wenigstens wo ich hin musste. Dann kam ich auf die glorreiche Idee mir noch schnell die „Berliner Verkehrsbetriebe App“ zu installieren. Das war ein guter Entschluss. Die hat mir in der Folgezeit noch gute Dienste geleistet. Im konkreten Fall hat mir die App blitzschnell gesagt, dass ich bitte die S5 nach Spandau nehmen soll. Ein Kompliment an die BVB App. Super Karte, super Suchfunktion und die Streckenplanung ist ebenfalls klasse. Eingeben „ich will von A nach B“ und sofort kommt ne super Übersicht welche Züge, welche Richtungen, wieviele Haltestellen, wieviele Umsteige und Gesamtfahrtzeit.

 
 

Naja. Irgendwann bin ich bei Friedrichsstraße angekommen. Das sollte auch die nächsten Tage quasi meine Basis sein. Das Hotel liegt Friedrichstraße Ecke Unter den Linden, bzw. andere Seite Friedrichstraße Ecke Französische Straße.

Nach dem Einchecken musste ich erst mal das Deo erneuern. Heute hatte es so um die 32 Grad. Kein Wölkchen.

Als erste Amtshandlung wollte ich nun mal runter zum Checkpoint Charlie gehen. Weit bin ich nicht gekommen. Zwei Straßen weiter konnte ich linker Hand ein Gebäude mit goldener Figur oben drauf sehen. Da bin ich abgebogen. Und beim Gendarmenmarkt rausgekommen. Das Gebäude mit der Figur ist der französische Dom. Der bildet zusammen mit dem Konzerthaus und dem deutschen Dom das einrahmende Ensemble vom Gendarmenmarkt. Hab mir alles genauer angesehen und bin dann wieder zur Friedrichstraße und weiter zum Checkpoint Charlie.

 
 

Dort läuft man auch direkt drauf zu, das Büdchen in der Straßenmitte ist nicht zu verfehlen. Ein paar Typen mit Uniformen standen dort parat damit man sich zusammen (gegen kleines Entgelt versteht sich) fotografieren konnte. Ich hab mal alles geknipst und mir dann noch die ganzen Texttafeln rundherum durchgelesen. In der großen Mauerausstellung oder was das sein sollte (10 Euro) bin ich nicht gewesen.

Wir sind dann die Friedrichstraße wieder hoch, am Hotel vorbei, und Unter den Linden rechts abgebogen in Richtung Museumsinsel. Es sind eigentlich nur ein paar Meter bis Humbold Uni, Staatsoper und Neue Wache. Die Staatsoper ist aber derzeit große Baustelle und auch durch hohe Bauzäune nicht wirklich gut fotografierbar.

Zwischen Neue Wache und Zeughaus hindurch sind wir am Historischen Museum vorbei wieder zurück zur Schlossbrücke und zum Lustgarten der Museumsinsel. Hier steht man nun quasi direkt vor dem Berliner Dom. Am anderen Ende der großen Wiese grüßt das „Alte Museum“. 

In den Berliner Dom sind wir rein. Mit der Berlin-Card kostete es statt 8 Euro noch 5. Ich muss schon sagen, dass ich vom Dom innen recht begeistert war. Sehr schön da. Der Dom ist eine evangelische Kirche. Wüsste nicht das ich mal ne evangelische Kirche so prunkvoll gesehen hätte. An den beiden Seiten in kleinen Seitenschiffen stehen noch Prunksärge diverser Friedrich Wilhelms und Kurfürsten.

 
 

Der Ausgang geht durch die Krypta. Dort gibt’s noch nen ganzen Haufen alter Grabmäler und Sarkophage. Irgendwie hieß hier so gut wie jeder Friedrich oder Wilhelm oder wahlweise auch Friedrich Wilhelm.

Der Besuch von Dom und Krypta hat mir sehr gut gefallen, die 5 Euro haben sich mal wirklich gelohnt.

Eigentlich wollten wir jetzt noch weiter zum Alexanderplatz gehen. In Höhe des Neptunbrunnen hat uns aber dann die Lust verlassen. Den Funkturm konnte man auch von hier gut sehen und der Blick auf den Alex war jetzt nicht so Erfolg versprechend, das sich noch der weitere Weg gelohnt hätte.

 
 

Also haben wir uns hier den 100er Bus zum Zoo geschnappt. Der 100er fährt vom Alex die "Unter den Linden" geradeaus runter am Reichstag vorbei zum Bellevue und zum großen Stern mit der Siegessäule. Von dort geht es zum Zoo und Kurfürstendamm mit Gedächtniskirche. Quasi Stadtrundfahrt light.

 In Höhe der Gedächtniskirche sind wir raus und haben das Ding besichtigt. Sooo lange hält das jetzt nicht auf, ist aber interessant sich die Tafeln mit der bewegten Geschichte dieses Turmes durchzulesen.

Wir sind jetzt noch den Ku’damm weiter hochgegangen und haben noch vereinzelte kleine Blicke in die Geschäfte geworfen. Mittlerweile war es aber so heiß geworden, das wir den weiteren Weg beim Hard Rock Cafe beendet haben. Nach lecker Bier und Burger waren wir auch wieder auf Normaltemperatur runtergekühlt.

Mit der UBahn gings zurück zum Hotel, Französische Straße (kompliment an die BVB App nochmal) und zu Fuß weiter hoch zum Bahnhof Friedrichstraße. Dort sind wir bei „Der Distel“ (http://www.distel-berlin.de/) superpünktlich angekommen und ich konnte die Tickets abholen. Die Distel ist ein politisches Kabarett bzw. politische Comedy und heute Abend gabs das Stück „Wohin mit Mutti ?“. Unsere Bundesmutti muss bei Familie Normalbürger untertauchen und sich vor anderen Politikern verstecken.

 

Insgesamt hat mir das Stück doch sehr gut gefallen. Viele der Spitzen gegen die Politik oder einzelne Politiker waren sehr gut und lustig.

Heute am Samstag war auch „Die lange Nacht der Museen“. Jetzt aber um viertel nach Zehn hatte ich überhaupt keine Lust mehr noch irgendwo hin zu fahren. Wir haben den Abend dann auch bei Maximilians nicht weit vom Hotel entfernt bei dem einen oder anderen kühlen Paulaner ausklingen lassen.

Scheint ein neuer Trend zu sein. „Original“ Bayrische Kneipen in Berlin. Alleine an der Friedrichstrasse waren Augustiner und Paulaner. Die anderen gängigen bayerischen Brauereien habe ich die nächsten Tage auch noch gesehen.
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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #1 am: 05.09.2016, 11:27 Uhr »
Mh,

blaue Männer? War doch zu dem Zeitpunkt im Urlaub und nicht in der Stadt!

Trotzdem bei Dir eingestiegen und mitgefahren. Ehrlich gesagt muss ich am "Flughafen" Schönefeld auch immer genau aufpassen, wie die Züge fahren, wenn sie denn mal fahren wie sie sollen und nicht gerade wieder überall Dauerbaustelle ist...
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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #2 am: 05.09.2016, 12:50 Uhr »
Die Distel gibt es immer noch?  :shock:

Ich dachte, in Berlin lachen sie nur noch über BER ...

Der Bericht fängt ja gut an, erinnert mich an die zeit, als ich gearbeitet habe (lang, lang ist's her) und nach der Maueröffnung jedes Jahr etwa  einen Kurs gehalten habe. Das war sehr interessant, zu schauen wie sich vor allem der Osten weiter entwickelt hat - irgendwann konnte man dann bei der Taxifahrt nach Tegel nicht mehr sagen:

Hier war die Grenze!

Die Bilder (sehr schön mal wieder, danke!) machen mich richtig wehmütig ...

Also bitte weitermachen! :lol:

PS:

Mein erster Besuch war 1960 - von der Schule aus. Da konnte man "noch" ohne Formalitäten in den Osten, war sehr interessant, incl Besuch beim "Regierenden".

1968 war Demo in Berlin angesagt, da war alles ganz anders ...

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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #3 am: 05.09.2016, 12:55 Uhr »
Ich dachte, in Berlin lachen sie nur noch über BER ...

Es ist schon Weinen, einfach nur noch  :kloppen:
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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #4 am: 05.09.2016, 22:58 Uhr »
Wenn du uns jetzt noch verraten wuerdest was auf den schoenen Bildern zu sehen ist, waere der Reisebericht perfekt.

Habe versucht die Bilder nach den Angaben im Text einzureihen, haut aber nicht hin.

Gruß

Palo

*MisterB

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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #5 am: 06.09.2016, 09:58 Uhr »
Die Reihenfolge stimmt eigentlich von oben nach unten.
Lobby Hotel, Friedrichstraße, Gendarmenmarkt mit Französischer Dom und Konzerthaus, Checkpoint Charlie, was das Metallgestell und das komische Knäuel darstellen sollen weiss ich selbst nicht, war irgendwo an der Straße.
Danach folgt Berliner Dom, Funkturm, Berliner Dom von innen, zuletzt Gedächtniskirche.

:) wie du siehst ganz einfach :)

Gruß
Bernd
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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #6 am: 06.09.2016, 11:21 Uhr »
28.08.2016 - Selfie mit Angela und blaue Männer

Der Himmel über Berlin. Am heutigen Sonntagmorgen war er wolkenlos. Schon recht früh wars gut über 20 Grad. Ohne Klimaanlage hätt ich die Nacht wohl kein Auge zugetan.

Erst mal gings heute zum Frühstück. Das unschlagbare Angebot vom Hotel für 32 Euro pro Person haben wir dankbar abgelehnt. Wir sind Unter den Linden beim Kaffee Einstein eingekehrt. Das gab sich jetzt auch ein wenig nobler. Preislich wars aber doch noch Welten von 32 Eu entfernt. Das Einstein ist scheinbar ne Kette. Habe davon mehrere in Berlin gesehen. Dachte zuerst das sei auch sowas wie Starbucks. Da lag ich aber falsch. Die machen ein wenig auf Wiener Kaffeehaus. Dementsprechend gibt hier auch nicht einfach Kaffee. Nein hier gibt’s nen Verlängerten oder nen Großen Braunen. Alles in allem ganz nett.

Nach der kleinen Stärkung gings zum Bahnhof Friedrichstrasse und dort in die UBahn. Nebenbei haben wir dann direkt am Bahnhof noch nen Kaffeeladen entdeckt, den wir uns direkt mal für morgen gemerkt haben.

Als erstes heute gings zum Naturkundemuseum. Der gleichnamigen UBahn Station entstiegen sind es nur ein paar Meter. Mit der Berlin Card ist der Eintritt 5 Euro (anstatt 8 glaube ich). Ich bin zwar grundsätzlich kein Freund davon wenn Museen Geld kosten (in anderen Ländern kann man umsonst in alle Museen rein), aber 5 Euro sind jetzt nicht allzuschlimm.

Wenn man reinkommt steht man eigentlich direkt in der großen Dino-Halle. Das ist schonmal ein Augenöffner. An die Dinohalle schließen sich ein paar Ausstellungen mit Steinen (Mineralien aller Art) und Planeten, Kometen und Asteroiden an. Laut Beschilderung im Treppenhaus ist auf den oberen Etagen ausschließlich Planeten, Himmelskörper, Kometen, Asteroiden, Mineralien und sowas. Aber dafür war ich ja nicht gekommen. Ich wollte Tristan sehen. Tristan ist der neue T-Rex der gerade im Museum erforscht wird.
 
 
 
(Gestatten .... TRex Tristan)
 
 
(Rückseite vom Hauptbahnhof)

Und ja. Es ist schon ein toller Anblick. Ist wohl nebenbei auch das Skelett mit den meisten Originalteilen. Der Kopf ist separat ausgestellt. Der Kopf am Dinoskelett ist ein Nachbau. Das Original wäre zu schwer gewesen für eine hängende Installation. Außerdem wird der Kopf (auch hier : Der am vollständigsten erhaltene T-Rex Kopf der Welt) vom Museum intensiv untersucht und erforscht. Das geht am Boden besser als unter der Decke.

Abseits in Seitenhallen sind auch noch die klassischen ausgestopften Tiere zu finden. Unter anderem auch der Eisbär Knut. Ist aber nicht weiter spektakulär. Ich hatte auch meine Dinos gesehen, also weiter im Programm.

Wir wollten zum Regierungsviertel. Wenn man die Invalidenstraße weiter bis zum Fluss durchgeht kann man hier am Wasser entlang abbiegen und später über eine andere Brücke fast direkt aufs Kanzleramt zugehen. Die Regierung hatte heute Tag der offenen Tür. Heißt alle möglichen Ministerien konnten Besichtigt werden und es gab überall irgendwelches Rahmenprogramm. Unter anderem war auch das Kanzleramt geöffnet. Und da man nun jetzt auch einmal hier war und das Kanzleramt ja nicht alle Tage zu besuchen ist, haben wir uns einfach mal angestellt.

Sympatisches Detail am Rande. Alle Wartenden in der Schlange in der prallen Sonne wurden kostenlos mit Wasser versorgt. Da hatte mal einer seinen Kopf angeschmissen und nachgedacht.

 
Wenn schon Kanzleramt, dann auch mit rotem Teppich. Und mein neues Auto haben sie auch schon hingestellt.

 
Drinnen. Pressekonferenzecke und Saal der Länderkonferenz

 
 

Die Einlasskontrollen waren recht penibel. Nach Durchscannen und Abtasten wurde noch der Tascheninhalt genau gefilzt. Fotoapparat und Handy mussten angeschaltet werden und die Funktionalität demonstriert werden. Sogar in den Geldbeutel ins Scheinefach und Münzenfach hat der Polizist reingeguckt. Gut gemacht. Besser gut kontrolliert als später neben dem Selbstmordattentäter zu stehen.

Drinnen war jetzt noch garnicht so viel los. Wir haben uns im Gebäude umgesehen. Da gabs ne Ausstellung mit Staatsgeschenken, da gabs die Presseabteilung und den Saal für Sitzungen und und und. Überall standen fleißige Erklärbären rum, die alle Fragen beantworteten. Also ich fands wirklich gut gemacht. Nach hinten raus im Garten stand die Bundespolizei mitm Kanzler-Hubschrauber. Also der Marine One Hubi vom Obama sieht moderner aus wie der von Angela.

A propos Angela. Die Bundesmutti war natürlich auch anwesend und sollte ab 14 Uhr einen Rundgang machen. Wir haben uns pünktlich um 14 Uhr beim Eingang an den roten Teppich gestellt und mit kleiner Verspätung kam sie dann auch umringt von ihrem Sicherheitspersonal nach draußen. Man was war da ein Tumult. Das die Leute nicht gegenseitig übereinander gestiegen sind das war alles. Ich fand es auch vom Sicherheitspersonal ein kleinwenig suboptimal gelöst. Da war nix abgesperrt. Die Meute bahnte sich mit Ellbogen den Weg durch die Leute und die Bodyguards hielten zum Schutz ein albernes Kördelchen als Barriere hin.

Als der Tross vorbei war und die ersten Fotos im Kasten sind wir dann wieder hoch zum Hubschrauber. Es hieß das die Kanzlerin später dahin kommen würde und noch ein paar Worten sagen würde. Ne halbe Stunde später kam sie dann auch. Die Polizisten am Hubi standen stramm und Angela hat sich freundlich bedankt fürs in der Gegend rumfliegen. Ich fand die ganze Sache eigentlich sogar recht sympatisch.

Der Tross zog nun weiter zum Kanzlerpark, wo noch ne Bühne aufgebaut war. Das haben wir uns jetzt nicht mehr angesehen. Zum einen wars genug Kanzlerin für heute und zum andern auch genug Sonne für heute. Wir haben noch ein wenig im Schatten der Bäume in den aufgestellten Sonnenliegen verschnauft und sind dann gegangen.

Nächstes Ziel Reichstag. Ist ja vom Kanzleramt nicht zu verfehlen. Vom Reichstag aus gings zum Brandenburger Tor. Auf dem Pariser Platz haben wir uns noch umgeschaut. Waren heute garkeine Pelzmützenverkäufer oder Sowjetische Fotosoldaten da. Jetzt haben wir uns zum Hopfingerbräu in den Innenhof verzogen und Pause eingelegt. War auch dringend nötig.

 
Reichstag. Dem Deutschen Volke

 
 
Brandenburger Tor. Wer meint auch das die Quadriga falschrum steht ??

 
Stelendenkmal und der Beweis : Alle Niedersachsener sind Elefanten :)

 
 
Potsdamer Platz und Sony Center

 
Theater und Spielbank

So um 17 Uhr sind wir dann langsam am wuchtigen Bau der US Botschaft und am Stelendenkmal vorbei richtig Potsdamer Platz gegangen. Im Sony Center haben wir uns dann noch genauer umgesehen. Und so langsam wurde es nun auch Zeit zum den Blue Men zu gehen. Wenn ich schon ma in Berlin bin, dann ist auch ein Besuch bei den blauen Männern Pflicht. Bei den Preisen muss da aber auch immer ne lange Pause zwischen zwei Besuchen sein. Für ne Show die täglich mit zwei Vorstellungen läuft noch über 90 Euro für ein Ticket zu verlangen, das kriegt auch nur Eventim hin. 

Aber gut und kurzweilig wars trotzdem. Und zum letzten Mal hatte man auch wieder ein oder zwei Kleinigkeiten neu eingebaut. Zumindest die mega Papierschlacht am Ende hat man zugunsten anderer Elemente abgeschafft. Jetzt ist aber trotzdem mal wieder ein oder zwei Jahre Blue Man Pause angesagt.

Anschließend sind wir beim Alt-Bayern um die Ecke hängen geblieben und haben hier den Abend beendet. Abends um 10 warens übrigens immer noch Mitte 20 Grad in der Stadt. Puuh.

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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #7 am: 06.09.2016, 13:06 Uhr »
Schöner Bericht und schöne Bilder, Klasse!

Aber als Fahrer von Angela (falls sie dran bleibt ...  :wink:) solltest Du Dir einen Anzug kaufen, Bernd!  :lol:

Zum T-Rex eine kleine Korrektur - der heißt eigentlich Tristan Otto!

Zitat
Die Fossilien wurden 2012 in Montana in der Region Hell Creek auf einem Privatgrundstück[5] entdeckt.[2] Die Region ist bekannt für ihre zahlreichen Dinosaurierknochen und ihre Formationen aus der späten Kreidezeit.[5] Die gefundenen Überreste wurden von dem dänischstämmigen Mäzen Niels Nielsen, einem Londoner Investmentbanker,[2] und seinem Kompagnon Jens Peter Jensen [6] aufgekauft und mit der Auflage weiterer Untersuchungen im Juli 2015 für drei Jahre dem Museum für Naturkunde in Berlin übergeben, wo das rekonstruierte Skelett seit Dezember 2015 ausgestellt ist.[2] Das Skelett ist nach den Vornamen der beiden Söhne der beiden Mäzene benannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tristan_Otto

*MisterB

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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #8 am: 07.09.2016, 11:01 Uhr »
29.08.2016 - Von Unter den Linden bis Kurfürstendamm
 
Gestern hatten wir übrigens zeitlich alles richtig gemacht. Als wir uns zurück zum Hotel aufgemacht haben war noch die brütende Hitze in der Stadt. Ungefähr 5 Minuten nachdem wir dann im Hotel waren zog draußen ein Gewitter auf und bei heftig Blitz und Donner fing es an wie aus Eimern zu schütten.

Und heute wars dann ganz angenehm. Ca. 10 Grad kühler als gestern war heute eigentlich das beste Spazierwetter. Bei schönen Croissants und gutem Kaffee haben wir am Bahnhof Friedrichstraße den Plan für heute geschmiedet. Eigentlich wollte ich ja noch nach Schloss Charlottenburg. Aber bei genauer Betrachtung der Fahrzeiten lohnte sich das nicht wirklich. Der Alternativvorschlag war mit dem 100er Stadtrundfahrt Light Bus die Gegend abzuklappern. Wir haben uns für den Bus entschieden. Also zurück zu Unter den Linden. Neben dem Cafe war übrigens auch der Harald Glöökler Store. Der am Montag aber Ruhetag hat. Schade. Ich hätte ja schonmal ein Foto durch die Türe gemacht.

Bei der Bushaltestelle für den 100er ist auch das ZDF Hauptstadtstudio. Wir sind mal kurz rein, das Morgenmagazin war aber schon abgedreht, insofern war hier also nix mehr los. Mit dem Bus gings jetzt erstmal am Regierungsviertel vorbei. Erste Station „Haus der Kulturen der Welt“ aka Kongresshalle. Ich wusste garnicht das das Ding überhaupt noch steht. Aus irgendeinem Grund hatte ich gedacht, das das Gebäude damals als das Dach eingestürzt ist gleich mit abgerissen wurde.
 
 
Haus der Kulturen der Welt AKA Kongresshalle

 
Kanzleramt von hinten und Schloss Bellevue

Das geschwungene Dach ist wohl sogar heute noch ein statischer Alptraum für jeden Architekten. Von hinter der Kongresshalle hat man auch ne schöne Aussicht aufs Kanzleramt. Hier kann man mal so richtig sehen wie lang das Ding ist.

Mit dem Bus gings nun weiter zum Bellevue. Als ich letztes Mal hier war, da wurde das Schloss renoviert und man konnte nur viele Baucontainer sehen. Diesmal sah es deutlich besser aus. Irgendwas offizielles war drinnen wohl auch im Gange denn es liefen viele Leute in Uniformen rum und die Busse vom Musikcorps und vom Wachbataillon standen um die Ecke.

Vom Bellevue zum Stern mit Siegessäule sind es nur ein paar Meter. Die Goldelse ist auch immer einen Besuch wert. Auf einer der vielen Erklärtafeln stand, das die lieben Franzosen kurz nach dem Krieg einen Antrag auf Abriss der Siegessäule gestellt hätten. Der wurde aber (zum Glück) von den anderen Siegermächten per Veto abgelehnt.

Nächste Station mit dem Bus war nun der Zoo. Ich brauchte unbedingt noch ein Foto vom Elefantentor. Kurz bei google Maps noch geschaut konnte ich herausfinden, das das KaDeWe garnicht so weit weg war. Also nix wie hin. Zuerst gings hoch ein Delikatessenabteilung. Das war aber nicht so sehr spektakulär. Da gefällt mir die Fressabteilung bei Harrods besser.

Von oben nach unten haben wir dann mal die Abteilungen im Schnelldurchgang durchgesehen. Schon der flüchtige Blick offenbarte, das das da alles nicht wirklich meine Preisklasse ist. Das KaDeWe ist scheinbar sowas wie das deutsche Selfridges. Kann man sich mal anschauen, muss man aber nicht jedes Mal als Must-See auf der Liste haben.

Schloss Bellevue

 
Siegessäule AKA Goldelse und das Elefantentor vom Zoo

 
KaDeWe und Blick den Kurfürstendamm hinunter zur Gedächtniskirche

 
Im Legoladen

Nun war der Nachmittag auch schon ein wenig fortgeschritten und wir sind den Ku’damm hoch und haben uns für ein letztes Essen beim Hard Rock Café hingesetzt. Lustig fand ich, das wir den gleichen Tisch wie am Samstag bekamen und auch der gleiche Kellner wie am Samstag da war, der uns sogar erkannt hat. Bei den vielen Leuten die er jeden Tag sieht fand ich das schon bemerkenswert.

Mit der UBahn gings dann zum Hotel die Koffer holen und zu Fuß weiter zum Bahnhof Friedrichstraße zum Zug. Von wo fährt der ? Hmmmm. Es hat mich ein wenig beschäftigt herauszufinden wo denn nun RE7 oder RB14 fahren. Und warum steht da immer bis Ostkreuz und nicht bis Schönefeld ? Beim Auskunftsschalter habe ich dann mal gefragt. Da hieß es dann : Der fährt nich ! Suuuper. Die ausgedruckte Alternativstrecke mit zigmal umsteigen sollte mich um 16:15 Uhr am Flughafen ankommen lassen. Dumm nur wenn der Flieger 16:25 startet. Also so gings mal nicht. Wir sind dann wieder zu den SBahnen und dort in eine Bahn die in Lichtenberg hält. Da waren wir ja auf dem Hinweg auch umgestiegen.

So richtig performant war das aber auch nicht. Der Zug ist gefühlt auch im Schrittempo in der Gegend rumgezockelt. Am Ostbahnhof war ichs leid und hab die Zugfahrt beendet. Wir sind mit dem Taxi weiter. Um kurz vor 16 Uhr sind wir auch nach unendlicher Fahrt durch die Pampa von Ost-Berlin und 40 Euro ärmer am Flughafen gewesen. Über die unfreundlichen Beamten an der Sicherheitskontrolle verliere ich jetzt kein Wort mehr. Einen Preis für Kundenzufriedenheit werden die eh in diesem Leben nicht mehr gewinnen. Am Gate wurde schon eingestiegen und wir konnten quasi direkt zum Flieger durchgehen. Das nenn ich mal zeitoptimiert.

Und damit waren die drei Tage Berlin auch schon wieder rum. Und wenn die Hauptstädter noch ein wenig an der Freundlichkeit arbeiten, komm ich auch gerne wieder.

 
Eingang KaDeWe und die Goldelse in groß

Nachtrag : Jetzt weiß ich auch, warum mir im Hotel das große Atrium und die Freitreppe so bekannt vorkam. Hier wurden Szenen für den zweiten Teil von Jason Bourne gedreht. Habe das gestern extra nochmal filmtechnisch verifiziert.
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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #9 am: 07.09.2016, 11:56 Uhr »
Was, schon vorbei?

Und am Alex, auf dem Fernsehturm etc wart Ihr gar nicht?

Schade, hätte gerne gehört, wie Du den "Osten jetzt" siehst/beurteilst.

Danke für den Bericht!

*BigDADDY

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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #10 am: 07.09.2016, 12:02 Uhr »
Und wenn die Hauptstädter noch ein wenig an der Freundlichkeit arbeiten, komm ich auch gerne wieder.

Mh,

stimmt, da müssen manche noch nachlegen. Der Flughafen scheint Unfreundlichkeit aber als Einstellungsvoraussetzung zu haben, wie ich dieses Jahr auch feststellen musste.
Überlege, ob ich mich da bewerbe :roll:
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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #11 am: 07.09.2016, 12:54 Uhr »
Was, schon vorbei?
Und am Alex, auf dem Fernsehturm etc wart Ihr gar nicht?
Schade, hätte gerne gehört, wie Du den "Osten jetzt" siehst/beurteilst.
Danke für den Bericht!

Hallo.
Am ersten Tag sind wir so bis Höhe Neptunbrunnen gekommen. Was gibt's auf dem Alexanderplatz außer der Weltzeituhr zu sehen ? Nur die Geschäfte ringsrum ?
Den Fernsehturm sieht man ja von fast überall, da musste ich jetzt nicht unbedingt noch hin. Bin da bei meinem letzten Besuch 2005 hochgefahren. Habe die Gegend rundherum von oben jetzt nicht so sexy in Erinnerung. Auf Bodenebene übrigens auch nicht :)

Gruß
Bernd
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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #12 am: 07.09.2016, 13:18 Uhr »
Danke Bernd, das wollte ich (nicht ...  :wink:) hören, dass sich der Alex nicht weiter entwickelt hat.

ich war ja im letzten Jahrtausend nach der Wende praktisch jedes Jahr dort, konnte so die Situation von jahr zu Jahr vergleichen. Die Niederlassung meiner Firma wurde irgendwann von Pankow ins Sony Center verlegt und ich hatte dann meist ein Zimmer in dem großen Hotel am Alex (vorher im Berolina an der Stalin-Allee, welches wegen Asbest wohl abgebrochen wurde). Weiß gar nicht mehr wie es hieß, war ja aus sozialistischer Zeit, sehr schmale aber lange Zimmer - Betten hintereinander, also für ein Paar nicht gerade attraktiv.

Und der Alex strahlte noch lange seinen sozialistischen Charme aus - hat sich also nicht wirklich verbessert?

*BigDADDY

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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #13 am: 08.09.2016, 17:50 Uhr »
Weiß gar nicht mehr wie es hieß, war ja aus sozialistischer Zeit, sehr schmale aber lange Zimmer - Betten hintereinander, also für ein Paar nicht gerade attraktiv.

Und der Alex strahlte noch lange seinen sozialistischen Charme aus - hat sich also nicht wirklich verbessert?

Mh,

Park Inn? Der Alex ist halt ein Mischmasch von neu und alt, ex und hopp, Mediamarkt und Kaufhof. Manche mögen's, mich verschlägt eigentlich nix dahin, wohne 20 Bahnminuten vom Potsdamer Platz, der ist übersichtlicher.
Nur der Treffpunkt "Weltzeituhr" am Alex ist immer gut...
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Re: Wochenende in Berlin, August 2016
« Antwort #14 am: 08.09.2016, 21:43 Uhr »
Genau, BigDaddy!

Als ich dort war hieß es aber noch Forum, vorher war es als Interhotel die Nr. 1 der DDR - ich konnte es nicht lassen, google zu bemühen ...  :wink:
http://www.berliner-zeitung.de/das-hotel-park-inn-am-alexanderplatz-wird-heute-40-jahre-alt--es-war-ein-vorzeigehaus-der-ddr-und-ist-das-hoechste-gebaeude-der-stadt-die-magie-der-1000-zimmer-15076414

PS:

ich habe das Reisebüro der Firma immer gebeten, ein Zimmer "im Osten" zu reservieren - fand es toll, wie sich der "Osten" der Stadt von Jahr zu Jahr weiter entwickelt hat ...

PPS:
Sogar zum Hotel Berolina (was mir besser gefallen hatte) gibt es einiges, nicht nur wiki:
http://www.centralberlin.de/blog/wie-die-karl-marx-allee-ihr-einziges-hotel-verlor-man-es-aber-nicht-sieht/?lang=de

 

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