28 Tage Südwesten und Yellowstone mit einer Ersttäterin und zwei Wiederholern

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*finge42

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Mir liegt es ja eigentlich fern "rumzuklugschei**en"... Aber wenn ein Bild schief hängt rücke ich es immer gerade...  :wink:

Zitat: "„California - The Sunshine State“ – Staatsmotto Kaliforniens"

Das ist so nicht richtig, Kalifornien ist der "Golden-State", Florida ist der "Sunshine-State"

http://www.50states.com/bio/nickname1.htm#.UU2MrTfnNjg

;-)

Sehr schöner Bericht und sehr schöne Bilder!  :D

Stimmt, vielen Dank fürs klugsche**n :oops:

*sil1969

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Och ne, nicht schon heimfahren... :(
LG Silvia

*finge42

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28. Tag

9. August

Oxnard-Los Angeles-Frankfurt

„Niemals geht man so ganz“ (Trude Herr) oder „Take U Home“ (Snoop Dogg)


Am Morgen waren wir alle doch ein bisschen aufgeregt. Zunächst mussten wir uns aber schweren Herzens von unserer riesigen Kühlbox verabschieden – die passte natürlich nicht mehr ins Gepäck. Deshalb haben wir Sie für die Hotelangestellten zurückgelassen. Da der Flieger erst am Nachmittag ging, sind wir gemütlich am Strand entlang Richtung Los Angeles gefahren, durch Malibu und Venice. Für Besichtigungen blieb jedoch leider keine Zeit, obwohl wir von beiden Orten gerne etwas mehr gesehen hätten. Die Rückgabe des Autos war problemlos und so waren wir frühzeitig am Gate.

Letzter „Höhepunkt“ des Urlaubs war das Einchecken zusammen mit Snoop Dogg und seinem Gefolge, d.h. die zogen samt Gepäckträger an uns vorbei in die First Class. Wir wären zwar grundsätzlich – mal abgesehen vom fehlenden Kleingeld - gerne First Class geflogen, ob das aber mit Snoop Dog wirklich erholsam gewesen wäre, wer weiß? Nach einem ereignislosen Flug durch eine kurze Nacht landeten wir pünktlich aber übermüdet in Frankfurt. Snoop Dogg haben wir dort nur noch von weitem gesehen. Wer weiß, wen wir „treffen“ werden, wenn wir wieder in die USA fliegen, denn das – da sind wir uns einig – werden wir so bald wie möglich.







6067 Meilen

*Anti

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So ein Kühlboxfoto haben wir gar nicht gemacht - klasse Idee! Unsere war ähnlich dimensioniert:



und so befüllt:



Wir haben unseren alten Isomatten, die Kühlbox und weiteres noch brauchbares Zeug zur Wohlfahrt gebracht. Die haben sich riesig gefreut. Aber der Abschied von der Kühlbox fiel uns am schwersten. Im Gegensatz zu euch freuten wir uns auf zu Hause. Wir waren doch schon reichlich erschöpft und gesättigt von den Millionen von Eindrücken. Aber davon zehrt man sehr lange und das Reiseberichtschreiben hilft dabei. Und wenn man dann schon bald wieder mit der Planung der nächsten Reise beginnen darf...  :D :D :D

Vielen Dank für das Mitnehmen und ich wünsche euch eine baldige neue Reise in die USA und uns anschließend noch so einen schönen Bericht von euch!   :wink:


LG Andrea

*Inspired

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Danke schön für den liebevoll geschriebenen Reisebericht und besonders für die Aphorismen, Zitate und Lebensweisheiten zu Begin jedes Reisetages :D

Birgit

*finge42

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Epilog

"This land is your Land, this Land is my land
from California, to the New York Island..." – Woody Guthrie


An dieser Stelle gilt unser Dank diesem Forum, das uns bei einigen Entscheidungen mit kleinen und großen Tipps bei der Vorbereitung der Reise geholfen hat. Wie hoffen, dass es allen Mitreisenden Spaß gemacht hat uns zu begleiten.

Wir lieben dieses Land. Marotten und Eigenarten werden ganz selbstverständlich hingenommen. Das auf der einen Seite große Sicherheitsbedürfnis, auf jegliche Gefahr mit Warntafeln hinzuweisen, steht einem enormen Freiheitsdrang gegenüber, der dazu führt, dass in den Parks an den Stellen, an denen ganz leicht jemand herunterfallen könnte, keinerlei Geländer vorhanden sind. Die Fahrräder haben keine Klingel („on your left/right“) aber einen Fahrradhelm tragen alle; umgekehrt ist es bei den Motorradfahrern, von denen fast niemand einen Helm trägt.

Das Land, oder besser der Kontinent, ist wirklich sehenswert, die Menschen freundlich, hilfsbereit, unkompliziert und kontaktfreudig, man reist unter den Einheimischen und fühlt sich als Teil von ihnen. Niemals wurden wir schräg angeschaut oder belästigt, man hat selbst zur dieser Hauptreisezeit immer Geduld mit uns gehabt. Das „how are you?“ war ein schöner Gesprächseinstieg, der wahrscheinlich aus den alten Wild West Tagen herrührt, in denen man den Fremden erst mal beschnupperte, wie es zwei Hunde miteinander tun. Wir wissen auch, dass es niemanden wirklich interessierte, wie es uns geht, uns interessierte es ja auch nicht wirklich, wie es den anderen ging; aber die Frage war einfach eine freundliche Geste. Selbst als Deutscher im Ausland wurde man dort nicht schräg angesehen. Wir fühlten uns also sauwohl.

Die Landschaften und Städte, die wir besuchten, waren eindrucksvoll und einmalig. Diese Reise hat uns alle sehr geprägt. Wir haben bewusst eine Monstertour gemacht, da wir unserer Tochter einen größtmöglichen Eindruck vermitteln wollten. Mit einer damals 14jährigen zu reisen war nicht immer einfach, ebenso hat sie das auch so mit uns empfunden. 4 Wochen nahezu ununterbrochen zusammen zu sein, war manchmal hart, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir haben uns zusammen weiterentwickelt.

Die Highlights können wir gar nicht alle aufzählen. Obwohl wir eher ausgeprägte Nichtwüstenfans sind, haben uns Moab und der Arches sehr gefallen. Der Yellowstone zusammen mit dem Grand Teton war sicherlich der vielseitigste Park. Der schönste Park war für uns der Yosemite, bei dem der Blick vom Berg ins Tal genauso schön ist, wie der Blick vom Tal in die Berge. Am beeindruckensten waren sicherlich der Grand Canyon und die Bäume im Sequoia. Der Zion und die Gegend um Sedona waren spirituell und hatten einen etwas feineren Charme. Wir könnten ewig in der Aufzählung fortfahren... Die Großstädte Los Angeles, Las Vegas, San Francisco waren auf ihre Art unterschiedlich, aber alle toll und sehenswert.

Ja wir – und zwar alle drei - werden wieder Nordamerika bereisen, der Nordwesten der USA und der Südwesten Kanadas sind das Ziel. Die Planungen haben schon begonnen. Der Reisebericht wird folgen, denn auch das Schreiben hat uns Spaß gemacht.
Schließen möchten wir unseren Bericht mit den Worten Woody Guthries aus dem Song vom Anfang des Epilogs:

„...from the Redwood Forest, to the Gulf stream waters,
this land was made for you and me“


*U2LS

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Der Epilog spricht mir aus dem Herzen; vielen Dank, auch für den schönen Bericht!!!
Gruß
Lothar

I work bloody hard at work so that I can get home early

http://www.traumzielamiland.de/


*paula2

  • Paula
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Das Lesen eures Reiseberichtes hat meine Vorfreude auf unseren USA Urlaub im Herbst noch mal gesteigert, vielen Dank dafür  :dankeschoen:

ich wünsche euch noch viele schöne Reisen in die USA

*captsamson

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Auch von mir ein herzliches  :dankeschoen:
2010 NY,NV,AZ,CA
2011 NY,WY,UT,AZ,NV
2011 NY,DC
2012 NV,AZ,CO,UT
2014 WY,MT,AB,BC,WA
2015 WA,OR,CA,NV

*Bia1983

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Vielen Dank für den schönen Reisebericht  :clap:

*sil1969

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Der Epilog spricht mir aus dem Herzen;

Mir auch!

Und natürlich auch von mir ein großes DANKESCHÖN für den tollen Bericht!
LG Silvia

*NähkreisSteffi

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  • 1.435
Wie gut kann ich Deine Worte nachvollziehen.

Auch wir wollen, wenn`s irgendwie klappt das 6. Jahr hintereinander in die USA fliegen.

Vielen Dank für eure tollen Eindrücke.

Viele Grüße

Steffi

*youngster

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noch ein Spruch für Deine Sammlung:

Mark Twain: "Der schlimmste Winter meines Lebens war ein Sommer in San Francisco!"

Wir waren schon mehrmals in SF, hatten aber fast die ganze Zeit sonniges, aber kaltes Wetter.
Für uns ist San Francisco eine der schönsten Städte der Welt.

Ein Super-Reisebericht mit tollen Bildern!!!


*finge42

  • Bronze Member
  • Registriert: 07.09.2011
  • 248
noch ein Spruch für Deine Sammlung:

Mark Twain: "Der schlimmste Winter meines Lebens war ein Sommer in San Francisco!"

Wir waren schon mehrmals in SF, hatten aber fast die ganze Zeit sonniges, aber kaltes Wetter.
Für uns ist San Francisco eine der schönsten Städte der Welt.

Ein Super-Reisebericht mit tollen Bildern!!!



Vielen Dank, das Zitat stand mit bei uns in der Auswahl. Wir können Dir nur Recht geben, SF ist wirklich eine der schönsten Städte.

*youngster

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