A kind of magic Tour 2011: NY, v. Olympic NP ü. Yellowstone, Bryce, LV nach LA.

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*sil1969

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... es war einfach so wunderschön .... ich glaube, das habe ich gestern schon gesagt.

Egal, wie oft du das sagst, es ist einfach so. Man siehts ja auf den Bildern.  :D
LG Silvia

*Dreamer

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Gut zu wissen, dass es am Forum selbst lag - weiß man ja im Urlaub nie. Angie .....Beweisfoto von mir ... neeeeee !!!! Hab das Shirt gerade an - vielleicht mach ich mal ein Bild, wenn es heute oder morgen in die Wäsche wandert.

*Dreamer

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Auf dem super kleinen Queen Bed im Rainforest Resort schlafe ich ausgesprochen gut - um kurz nach 6 werde ich wach, wecke menen Mann, stelle noch schnell den nächsten Reisebericht ein und packe zusammen. Draußen ist dicker Nebel. Eine würdige Verabschiedung von der Peninsula. Diesmal schaffen wir es auch tatsächlich um 7 Uhr gepackt im Auto zu sitzen! Aber wo ist der zweite Schlüssel???!!!! Eine halbe Stunde suchen wir alles durch, wühlen durch alle Taschen und stellen das Zimmer auf den Kopf. Schließlich kann ich meinen Mann davon überzeugen aufzugeben. Wir schreiben dem Hotel einen Zettel und bitten sie, den Schlüssel auf unsere Rechnung zu setzen, falls wir ihn nicht im Store verloren haben. Wir können uns nicht erklären, wo er geblieben ist.

Um halb acht gehts endlich los. Heute fahren wir bis Yakima und legen unterwegs einen Stopp am Mt Rainier ein. Der Wetterbericht verheißt für Paradise ganz gutes Wetter - hoffen wir mal, dass das stimmt. An der Kreuzung Hoquiam / Forks träume ich kurz davon, wie ich meinem Mann das Steuer aus der Hand reiße und wieder zurück nach Forks fahre. Aber es bleibt bei der Vorstellung .... auf Wiedersehen Olympic Peninsula - du bist ein wahrgewordener Traum - danke für das tolle Wetter - ich werde dich für immer ganz fest in meinem Herzen behalten. Für mich warst du pure Magie!

In Richtung Mt Rainier verflüchtigt sich der Nebel immer mehr - und dann liegt er vor uns .... riesengroß und sonnenbestrahlt. Wiedermal habe ich so einen Magiemoment - ich kann es nicht fassen .... da lese ich über ein Jahr lang Reiseberichte und lese immer und immer wieder vom Regen am Mt Rainier .... und heute regnet es nicht, kein Wölkchen ist am Mt Rainier zu sehen ... er liegt vor mir in all seiner Pracht und ich platze fast vor Glück.

An den Aussichtspunkten und Wasserfällen halten wir nicht, denn wir wollen den Skyline Trail laufen und müssen heute Abend in Yakima sein. Oben am Visitor Center blühen zwar schon einige Blumen, aber es liegt auch noch ganz schön viel Schnee. Ich frage nach, ob man den Skyline Trail laufen kann. "It's got quite a bit of snow." ist die Antwort und wir sollen den Golden Gate Trail zurück nehmen und nicht den ganzen Trail laufen.  Meine Mädels weigern sich etwas zu trinken mitzunehmen. Das bräuchten sie nicht. Miss17 ist barfuss in ihren Sandalen, da sie sich immer noch keine neuen Schuhe gekauft hat. Ich schüttle nur den Kopf und stelle mir vor, was die Amerikaner über die verrückten Deutschen sagen, die mit Sandalen im Schnee den Berg hochlaufen. .... übrigens gab es dann doch noch verrücktere Amerikaner - ein kleines Mädchen mit Flip-Flops ist uns auf dem Rückweg begegnet. 

Mt Rainier - Schnee und zwischendrin mal Blumen.



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Diese Blume fand ich besonders schön.



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Das Wetter beim Aufstieg ist echt krass - über uns knallt die Sonne mit aller Wucht und unter uns schmilzt der Schnee, von dem es reichlich gibt. Der Schnee ist so rutschig, dass wir nur langsam vorankommen. Sehr oft sieht man den eigentlichen Weg gar nicht und an einer Stelle führt der enge Schneetrampelweg direkt am Abgrund entlang - wenn man da ausrutscht und fällt, dann wars das. Hatte ich erwähnt, dass ich Höhenangst habe? Eigentlich komme ich im Gebirge gut klar - solange zwischen mir und dem Abgrund noch etwas Platz ist und ich das Gefühl habe, dass der Weg stabil ist - aber an dieser Stelle im rutschigen Schnee - das ist zu viel des Guten. Ich kriege Panik und kann keinen Schritt mehr machen - zum Glück ist mein Mann bei mir und ganz langsam kämpfen wir uns vorwärts. Mir fällt der halbe Mt Rainier vom Herz, als das Schneefeld und dieser Abhang vorbei ist und ich wieder festen Boden unter den Füßen habe. Als Belohnung tut sich vor mir eine Blumenwiese auf, die betörend riecht (gegen irgendwas bin ich aber allergisch und meine Nase fängt an zu kitzeln). Trotzdem ist das wunderschön - unglaublich die Blumenpracht so weit oben.



Tiere haben wir beim Aufstieg übrigens auch gesehen. Mehrere Murmeltiere und ein Reh, das sich zum Abkühlen in den Schnee gelegt hat.

Dieses Murmeltier ließ sich durch uns und die vielen anderen, die heute unterwegs war, nicht aus der Ruhe bringen.



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Irgendwann erreichen wir dann doch noch Panorama Point. Müde setzen wir uns hin und machen eine Pause. Eine Hörnchenfamilie ist auch schon da, sie tricksen die Leute neben uns aus - während sie versuchen von dem einen Hörnchen ein Bild zu machen, klaut das andere ihnen von hinten die Weintrauben aus dem Rucksack! Wir lachen uns gemeinsam mit den Leuten schlapp über die gewitzten kleinen Kerlchen.

Ist die Luft auch rein? .... Wollt ihr mich vielleicht fotografieren?



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Irgendwo muss hier doch der Eingang sein!!!!



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Eigentlich wollen wir jetzt quer rüber weiter auf dem Skyline Trail laufen, um dann auf Golden Gate zurückzugehen, aber da ist kein Durchkommen, der Schnee ist abgebrochen und wir stehen vor einer tiefen Klippe. Über den High Skyline Trail wollen wir aber nicht mehr gehen und so entscheiden wir, den gleichen Weg zurückzugehen. Ihr könnt euch vorstellen, dass mir schon bei dem Gedanken an die den einen Abgrund die Knie zittern. Mein Mann meint, dass wir es schon irgendwie schaffen. Muss ja auch irgendwie gehen. Als wir kurz vor der Stelle sind, sehen wir, dass ganz viele Leute einfach durch den Schnee, wo es noch nicht ganz so steil ist zum Trail runterrutschen .... meine Töchter wollen da auch gleich runterrutschen und auch ich überlege nicht lange, denn die Alternative ist der steile Abgrund. Während also der Rest der Familie stehend schnell runterrutscht, bin ich langsamer. Auf einem Fuß rutschend in der Hocke geht es runter. Die Hände benütze ich als Bremse. Oh man, ist der Schnee aber kalt!!! Ich muss mehrere Stopps einlegen, um meine Hände wieder ein bisschen aufzuwärmen, aber schließlich bin ich auch unten. Das war auf jeden Fall besser als der Abgrund!!!

Sonne - Schnee und Blumen, wo man auch hinschaut. Aber vor allem viel viel Schnee.



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Jetzt kommen wir relativ zügig voran - während wir beim Hochlaufen sehr viel Schnee hatten, da wir wohl den Alta Vista Trail gelaufen sind, anstelle des Sky Line Trails - laufen wir jetzt auf dem richtigen Trail runter. Trotzdem ist noch sehr viel Schnee. Mein Mann meint plötzlich,  dass er einen neuen Slogan für den Mt Rainier hat .... Mt Rainier the biggest Smoothie of America .... denn der Schnee ist so aufgeweicht von der Sonne, dass er ihn an ein Smoothie denken lässt.

Dann sind wir auch wieder unten - es ist jetzt kurz nach 17 Uhr ... noch etwas trinken, einen Vogel beobachten

Was ich auch mache, ich krieg den Vogel einfach nicht richtig vor die Kamera.



und dem Gift Shop im Paradise Inn einen Besuch abstatten und dann sind wir auch schon wieder im Auto, schmeißen das Navi an und wollen losfahren. Ein Mann, der uns gegenüber steht, macht aber wedelnde Bewegungen. Wir bleiben stehen und fragen, was los ist. Er deutet auf das Dach unseres Autos und tatsächlich, ich hab das Stativ dort liegen lassen ... UUUPS!!! Ich bin wohl doch ziemlich geschafft von der Tour heute. Auf der Fahrt nach Yakima habe ich dann auch keine Lust mehr, mir noch irgendwas anzuschauen oder an irgendeinem Aussichtspunkt anzuhalten. Es war eine tolle Tour und ich kann sie echt empfehlen - aber der ganze rutschige Schnee hat die Tour auch mega anstrengend gemacht.

Auf der Fahrt nach Yakima macht sich bei den Mädels schon der Sonnenbrand bemerkbar ... sie wollten das ja unbedingt und haben extra nur Tops getragen. Da ich der Meinung bin, dass man manche Erfahrungen selbst sammeln muss, habe ich zwar Bdenken geäußert, aber sie dann gelassen. Jetzt haben beide einen ordentlichen Sonnenbrand. Miss15 ist es äußerst peinlich, als wir jetzt in Yakima noch einen Walmartstop einlegen, um unsere Vorräte aufzufüllen, dass sie von einigen Leuten auf den Sonnenbrand angesprochen wird. In Zukunft wollen sie aber Sonnencreme verwenden und kaufen sich gleich einen Schutzfaktor 50 und dazu noch eine Aloe Vera After Sun Cream.  Ich selbst hab nur einen kleinen Sonnenbrand zwischen dem Rand von dem T-Shirt, was ich heute anhatte und der Stelle, bis zu der sonst meine T-Shirts meist reichen.

Nach dem Einkauf fahren wir zu unserem Hotel für die Nacht, dem Quality Inn. Das Zimmer ist nicht so der Renner, die Lampen sind zum Teil nicht eingesteckt und auch der Vorhang ist kaputt und lässt sich nicht richtig zuziehen, aber dafür funktioniert das Internet wirklich gut und das Bett ist auch ganz okay. Müde, fallen mir die Augen zu und ich döse langsam ein, aber was ist das ... mit einem Mal bin ich hell wach - alles wackelt - ist das ein Erdbeben??  Ich höre meinen Mann, was zu Miss15 sagen. Hä -- was ist mit dem Auto ..... doch kein Erdbeben, das war nur mein Mann, der vom Bett aufgestanden ist. Eine echte Wackelmatraze ist das. Mein Mann hatte nur etwas gehört und ist nach dem Auto schauen gegangen. Als er jetzt zurückkommt, wackelt wieder das ganze Bett, aber diesmal weiß ich ja Bescheid.

*Anti

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Ich glaube, ich wäre auf dem Popo den Hang hinunter gerutscht... Juchhuh, Sommerrodeln!  :wink:

Deine Begeisterung rührt mich sehr, du scheinst im Moment der glücklichste Mensche der Welt zu sein. Und dann dazu das geniale Wetter... Einfach toll, hier mit zu reisen!

A- und B-Hörnchen sind offensichtlich ein gutes Team, aber wurde die Beute dann auch geteilt?  :grins:

*DaniBernie

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A- und B-Hörnchen sind offensichtlich ein gutes Team, aber wurde die Beute dann auch geteilt?  :grins:

das habe ich mich auch gefragt  :verwirrt:

Solche Erlebnisse hatten wir dieses Jahr auch - der eine lenkt ab, der andere schmuggelt sich in den Rucksack ;-)
LG Daniela :-)

*SusanW

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Mit der Garantie auf so tolles Wetter könnte ich meine Jungs vielleicht auch in den Nordwesten locken  :wink:
Leider gibts die aber nicht  :roll:

Tolle Eindrücke  :daumen:
Liebe Grüße 
Susan

*Saguaro

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Wieder ein herrlicher Tag  :applaus: und sogar mit etwas Adrenalinausstoß. Die Trampolin- oder Wackelmatratzen kann ich gar nicht ab und reserviere deshalb grundsätzlich 2 Betten.   

LG,

Ilona
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


*Dreamer

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A- und B-Hörnchen hatten auch noch ein Babyhörnchen, das trainiert wurde. Die Beute wurde jedenfalls weggeschleppt - wir nehmen an in die Höhle.

Wenn es Zimmer mit vier Einzelbetten gäbe, würde ich die auch reservieren, aber ein zweites Zimmer zu buchen, ist uns zu teuer. Also bleibt uns nichts anderes als in manchen Hotels nachts Erdbeben zu spielen, wobei die Erdbebenbetten ja noch gehen - schlimmer finde ich die, wo ich unweigerlich in die Mitte rolle.


*Dreamer

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Heute gibts noch einen Tag, damit ihr mal ein bisschen aufholt.

Heute schlafen wir etwas länger - es steht ein großer Fahrtag an. Wir wollen mit einem Zwischenstopp im Palouse State Park bis nach Missoula, Mt fahren.

Im Quality Inn gibt es warmes Frühstück, dass aus Sausage und Rühreiern besteht. Joghurts gibt es auch, Bagels, Muffins und amerikanisches Brot ebenso. Ist eigentlich ganz okay.

Meine Mädels können sich heute früh wegen ihres Sonnenbrands kaum noch bewegen. Ich bin wirklich froh, dass heute ein Fahrtag ansteht, denn durch die Sandalen hat sich Miss17 ordentlich die Füße verbrannt. Gegen 9:30 machen wir uns auf den Weg. Unterwegs kann ich recht viele Raubvögel beobachten, die von Telefonmasten und von der Luft aus auf Beute lauern. Auf dem Weg zum State Park führt uns unser Weg an Hanford vorbei dem riesigen amerikanischen Atommüllendlager. Das Gebiet ist riesig, gut abgesichert und wir sind froh, als wir es umfahren haben. Mein Mann macht fortan Witze darüber, dass wir jetzt alle strahlen .... wobei das ja leider gar nicht so abwegig ist.

Im Palouse Falls State Park zahlen wir unsere 10 Dollar Day Use Fee und Parken. Es ist total heiß und die Sonne brennt unbarmherzig. Miss17 spannt einen schwarzen Regenschirm auf, sie möchte wenigstens mal von oben zu den Fällen schauen. Auch Miss15 rennt hin und wirft einen schnellen Blick auf den Wasserfall, um sich und ihren Sonnenbrand dann schnell wieder im Schatten in Sicherheit zu bringen. Mein Mann hat keine Lust und bleibt im Schatten der Bäume. Also mache ich mich mit Kamera und Stativ bewaffnet alleine auf zum Aussichtspunkt. Alleine hinunter zu den Wasserfällen laufen möchte aber auch ich nicht. Deshalb begnüge ich mich mit Bildern von oben. Leider ist der Wasserfall aber schon in der Sonne.



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Danach mache ich noch Bilder von den wunderschönen gelben Blumen, die dort wachsen und von Bienen besucht werden. Ich kenne diese schönen Blumen schon aus dem Reisebericht von StefanieGZ und freue mich, sie jetzt zu selbst zu sehen. In dieser kargen braunen Landschaft leuchten sie umso mehr.



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Als ich zurück in Richtung Parkplatz komme, sehe ich meinen Mann und meine Töchter bei einem amerikanischen Ehepaar im Gras sitzen, aber ich gehe nicht gleich zu ihnen. Schon bei unserer Ankunft sind mir die Vögel dort in den Bäumen und auf der Wiese aufgefallen. Ich setze mich ganz leise an einen leeren Campingtisch und lege mich mit der Kamera auf die Lauer. Da ich mich nicht bewege und die Vögel Menschen auf diesem Platz gewöhnt sind, gehen sie bald ihrer Nahrungssuche nach und ich kann Bilder machen.

Von diesen schwarzenblauen mit den gelben Augen gibt es hier ganz viele. Im Internet ergoogle ich am Abend, dass dies Brewer's Blackbirds sind. Die gelben Augen finde ich beeindruckend.



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Dann landet noch ein Vogel im Gras - ein Robin - die sind an der roten Brust gut zu erkennen. Dieser hat sogar Beute im Schnabel! Ich bin begeistert - ich könnte stundenlang in Parks sitzen und Vögel beobachten.



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Aber wir haben noch eine weite Fahrt vor uns und so reiße ich mich los, gehe zu meiner Familie, spreche auch noch ein wenig mit den Amerikanern und dann geht's wieder ins Auto .... wir wollen jetzt auf dem schnellsten Weg nach Missoula. Unterwegs sehen wir riesige abgeerntete Felder - teilweise sind diese schon wieder gepflügt und es bilden sich immer wieder kleine Staubwindhosen auf ihnen.

In Missoula checken wir um Motel6 ein - es ist relativ frisch renoviert und gefällt uns sehr gut - auch Missoula hat seinen Reiz. Mir gefällt die hügelige Landschaft. Zum ersten Mal auf dieser Reise gelingt es mir bei einem Taco Bell einzufallen - ich liebe mexikanisches Essen und wenn's nach mir ginge, käme das jeden Tag auf den Tisch!!!



*Dreamer

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Heute ist nochmal ein reiner Fahrtag - wir müssen von Missoula nach Billings. Eigentlich hatten wir überlegt uns die Lewis und Clark Caverns anzuschauen auf dem Weg, aber so richtig hat keiner Lust. Besser schnell nach Billings, denn wir müssen endlich mal Wäsche waschen und Proviant für den Yellowstone einkaufen müssen wir auch. Falls sich jetzt einer wundert, warum wir den Abstecher nach Billings machen. Miss17 hat dort ein Jahr lang ein Highschool Jahr gemacht und möchte gerne ihre Freunde und Gastfamilie wiedersehen und ich bin natürlich auch neugierig mal mit eigenen Augen zu sehen, wo mein Kind da genau war.

Die Strecke nach Billings geht durch Berge und Hügel, ab etwa der Hälfte der Strecke kann man in der Ferne die hohen Berge erkennen, hinter denen Yellowstone liegt.  Die Ortsnamen haben auch was für sich - in kürzester Zeit fahren wir von Manhatten über Amsterdam nach Belgrad. Was mir in Montana auch noch auffällt, ist, dass das Verhältnis von Menschen zu Landfläche sehr gering ist - aber ich finde, gerade das  macht den Reiz überhaupt erst aus. Trotzdem ist das Fahren ermüdend und als ich von meinem Mann abgelöst werde, schlafe ich auf dem Beifahrersitz erstmal ein. Als ich meine Augen wieder öffne, schaue ich direkt aus dem Fenster und sehe eine Gruppe Pronghorns (Gabelantilopen). Ich freue mich, auch wenn Miss17 meint, dass die in Billings überall rumlaufen und nichts besonderes sind .... für mich aber doch ... denn in Europa gibt es keine solche Wesen. Ich hoffe, die Pronghorns überleben und können auch in Zukunft noch durch das weite Land ziehen. Ich habe für unseren Aufenthalt in Billings jetzt ein erklärtes Ziel: ich will ein gutes Bild von den Pronghorns bekommen.

Noch vor 14 Uhr treffen wir bei unserem Hotel ein. Obwohl check-in erst um 15 Uhr ist, bekommen wir schon unser Zimmer. Wie praktisch, es ist direkt neben der Guest Laundry und wir müssen dringend waschen. Ab 22 Uhr ist das Waschen verboten, so dass auch für unsere Nachtruhe gesorgt ist. Das Country Inn and Suites macht einen guten EIndruck. In der Lobby steht ein Computer und ein Drucker für die Gäste, wo ich in der nächsten Stunde meine vergessene Reiseplanung, die mir per e-mail nachgeschickt worden ist, nochmal ausdrucke. Nachdem ich fertig bin, will Miss17 uns die Schule zeigen, in die sie ein Jahr lang gegangen ist. Unterwegs sehe ich in einem kleinen Park wieder Pronghorns, aber zum Anhalten ist es zu spät, mein Mann ist schon vorbeigerauscht. Vor Miss17s Schule sitzen total interessante Vögel, die ich noch nie gesehen habe. Dass ich mich mehr für die Vögel als für die Schule interessiere, löst Unmut aus. Ich reiße mich zusammen und gelobe Besserung. Ich freue mich doch auch, dass ich jetzt mal sehen kann, wo meine Tochter so lange war.



Gemeinsam gehen wir zum Eingang der Schule und Miss17 erklärt uns alles ... plötzlich große Aufregung ... eine Hornisse, eine Hornisse!!! ...... Schnell weg!!!! .... Ich mache noch schnell ein Bild vom Grund der Aufregung und folge dann.



Um uns herum zieht ein Gewitter auf, das sich aber nur punktuell entleert. Sieht irgendwie lustig aus.



Miss17 will mir zuliebe auf der Suche nach Pronghorns noch in einen Park fahren, aber der Elmo State Park ist total überfüllt und kostet für nicht Einwohner von Montana 5 Dollar Eintritt, das ist uns für ein Bild dann doch zuviel. Auf der Rückfahrt sehen wir nochmal Pronghorns. Diesmal darf ich aussteigen, aber sie sind zu weit weg und ich kriege keine wirklich guten Bilder

Proghorn mit zwei Jungen auf dem Golfplatz.



 - allerdings sehe ich den Vogel wieder, den ich schon bei der Schule gesehen hatte und versuche noch ein paar Bilder ... ach ja .... dass ich das 400er Objektiv natürlich nicht dabei hatte, muss ich nicht erwähnen, oder? ;-)



Ein Killdeer Plover zu deutsch laut Google Keilschwanz-Regenpfeifer

Im Walmart kaufen wir jetzt noch Proviant für die vier Tage Yellowstone und Grand Teton ein. Übermorgen wollen wir ganz früh los. Jetzt gehts aber erstmal wieder ins Hotel. Die Wäsche wird noch gewaschen und dann fallen wir todmüde ins Bett.

*Dreamer

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Weil wir die nächsten drei Nächte kein Internet haben werden und dieser Reisebericht so lange ruhen muss, bis ich wieder online bin, stelle ich heute noch einen Tag ein, damit wir zeitlich nicht so sehr auseinander fahren.

Heute verbringen wir den Tag in Billings. Miss17 hat die Planung, denn wir wollen ihre Gasteltern und Freunde kennenlernen. Laut Miss17s Plan müssen wir wieder mal um 6 Uhr aus den Federn, weil sie vor dem Treffen mit den Gasteltern noch mit meinem Mann zum Buchladen will. Ich habe zwar Bedenken, dass da noch nichts au fhat, aber ich stehe brav auf und komme mit. Tatsächlich haben die meisten Buchläden nicht offen und so gehen wir zu einem Supermarkt mit Namen Albertsons, wo es laut meiner Tochter die allerbesten Kekse gibt, die sie sich unbedingt kaufen möchte. Das kommt mir ganz gelegen, da ich seit gestern Abend meine Zahnbürste nicht mehr finden kann. Glücklicherweise für mich kommen wir nach dem Lebensmitteleinkauf nochmal am Hotel vorbei, weil meine Tochter dort etwas vergessen hat. So kann ich mich für eine Stunde abseilen und lege mich müde wieder ins Bett. Erfolgreich kommen mein Mann und Miss17 nach einer Stunde beladen mit Büchern zurück. Jetzt heißt es wirklich aufstehen. Mein Mann bleibt heute Vormittag nämlich zu Hause, während ich zusammen mit meinen Töchtern und den Gasteltern shoppen gehen darf.

Miss17 kennt sich in Billings ja aus - deshalb meint sie auch, ich bräuchte das Navi mit der Adresse der Gasteltern nicht zu programmieren.  Brav folge ich ihren Anweisungen, bis sie plötzlich sagt - oh ... wir fahren die Straße in die falsche Richtung!!! Ich versuche zu drehen, was aber gründlich in die Hose geht, so dass wir beide nicht mehr wissen, wo wir jetzt sind. Also hole ich doch noch das Navi aus dem Handschuhfach und programmiere die Adresse. Endlich finden wir die richtige Straße und das Haus, in dem Miss17 10 Monate lang gelebt hat. Sie ist richtig aufgeregt und auch mir geht es nicht anders. Ist schon komisch, wenn man die Menschen kennenlernt, die zehn Monate lang die Ersatzeltern seines Kindes waren.

Der Vater ist am Vormittag noch bei der Arbeit, aber eine von Miss17s Freundinnen ist das und auch die Gastschwester und Mutter. Ein neues Gastkind aus Brasilien ist auch da - schon über ein Jahr ist Miss17 dort jetzt weg. Nach einer freundlichen Begrüßung fahren wir dann mit der Gastmutter und der Gastschwester alle in den Rimrock Mall. Dort shoppen meine Mädels und shoppen und shoppen ... irgendwann kann ich nicht mehr und lasse mich erschöpft auf eines der Wartesofas fallen. Miss15 und die Gastschwester von Miss17 entdecken ein Gerät, dass einen Hurricane simmuliert. Sie werfen 2 Dollar ein und gehen rein ... die Tatsache, dass Miss15 dort mit ihrem Miniröckchen reingeht, sorgt für Aufmerksamkeit und einige männliche Wesen warten gespannt, was passiert, wenn der Wind angeht. Miss15 ist natürlich gewarnt und hält mit beiden Händen ihren Rock fest. Als der Wind angeht, hält sie diesen recht erfolgreich unten - allerdings bedeutet das, dass sie jetzt ihre offenen Haare nicht mehr festhalten kann und diese im Wind wirbeln.

Mit Miss15s ausdrücklicher Genehmigung darf ich das hier posten.



Als es vorbei ist, kommen die zwei Mädels lachend raus und die männlichen Wesen ziehen entäuscht ab ... weiter geht das Shoppen! Ich kann irgendwann nicht mehr - das ist ja anstrengender als auf Mt Rainier laufen - und sinke in eines der Wartesofas ... eine tolle Einrichtung in amerikanischen Malls.

Endlich sind alle fertig und es geht zurück zum Haus der Familie. Inzischen ist es schon nach 16 Uhr. Als wir zum Haus kommen, ist er Vater schon beim Kochen. Ich muss jetzt schnell los, um meinen Mann im Hotel abzuholen. Als wir zurückkommen, ist das Essen fertig und auch Miss17s Freunde und Bekannte sind gekommen. Es wird ein lustiger Abend mit Erzählungen von Miss17s Jahr in Billings, von denen mir einige die Tränen in die Augen treiben vor Lachen. Nach dem Essen erfüllt mir der Gastvater einen riesengroßen Wunsch. Ich habe meine Pronghornbilder ja noch nicht, auch wenn ich gestern schon welche gesehen habe.  Jetzt fährt der Gastvater mit mir durch die Stadt zu allen Orten, wo er schon oft welche gesehen hat und tatsächlich werden wir fündig - erst eine Gruppe weiblicher Tiere



und dann eine Männergruppe. Bei dieser Gruppe ist ein Tier mit herzförmig gebogenen Hörnern dabei.



Hier im Vergleich dazu ein typischer Bock



Die seien atypisch meint der Gastvater - ich solle davon unbedingt ein Bild machen, sowas würde man wirklich nicht oft sehen. Auch wenn der große Bock beeindruckender ist --- das wäre echt besonders.
Natürlich fotografiere ich daraufhin den herzförmigen Bock auch noch ausgibig.

Den großen Bock aber auch, obwohl der sich ausschließlich fürs Futtern interessiert.



Als ich die Bilder später der Gastmutter zeige, ist auch sie ganz überrascht über die Form der Hörner. Beim Gastvater bedanke ich mich hundertmal .... er hat mir wirklich ein ganz besonderes Geschenk damit gemacht.

Später als geplant ... gar nicht so leicht die Tochter wieder von den Freunden wegzureißen, kommen wir im Hotel an.... wir müssen zusehen, dass wir früh ins Bett kommen, denn morgen werden wir nach Yellowstone aufbrechen.

*Anti

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Vor vielen Jahren erlebte unsere Schulklasse eine unfreiwillige Priltaufe, da die Flut auf einer Wattwanderung von Neuwerk nach Cuxhafen uns schneller erreichte, als geplant. Ab sofort hatten wir den Namen: Regenpfeifer! Es hatte zu allem Unglück nämlich auch noch angefangen zu schütten, damit wir auch ja komplett durchgeweicht wieder im Zeltlager ankamen... Schön, jetzt mal einen (trockenen) Regenpfeifer zu sehen! Aber auch die Pronghorns sind toll! Da freue ich mich jetzt schon auf die Aufnahmen vom Yellowstone! Gute Fahrt und tolle Tierbegegnungen wünsche ich euch dort!

*Stefanie_GZ

  • Gast
 Einfach toll wie in den Orten die Tiere so herumlaufen...

Bin gespannt auf den Yellowstone...

*Dreamer

  • Silver Member
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Da es in der Lobby des Hotels jetzt doch Internet gibt - kann ich den nächsten Tag einstellen.


Heute geht es ganz früh los ... na ja - es soll ganz früh losgehen, denn wir wollen ja in den Yellowstone über den Bearthooth Highway ..... aber irgendwie kriegen wir unser Zeugs nicht gepackt - schon eine halbe Stunde hinken wir --- und zu allem Überfluss ist auch noch meine eine Festplatte kaputtgegangen und wir müssen noch zum Walmart, um eine neue zu besorgen, damit ich wieder Bilder runterladen und doppelt sichern kann. Die Katastrophe, dass meine Bilder alle weg sind, die möchte ich mir garnicht erst vorstellen und auch meiner Familie möchte ich mich so übelgelaunt nicht zumuten.

So kommen wir schließlich erst über eine Stunde später los ... ich bin schon irgendwie gespannt auf Yellowstone, auch weil so viele Menschen sich dafür so begeistern können, wie ich für den Olympic National Park ... mal sehen, ob ich noch angesteckt werde.

Erstmal gehts bis Redlodge, wo wir uns im Visitors Center über die Straßenverhältnisse informieren und Bärspray für 51 Dollar beorgen. Mein Mann ist dagegen - ich bin stur - ich hab sehr sehr großen Respekt vor Bären und ich habe lieber 100 mal 50 Dollar umsonst ausgegeben, als dass mich einmal ein Bär angreift und ich ohne Chance dastehe.

Dann gehts den Beartooth Highway hoch ... immer weiter .... Wahnsinn - so hoch war ich ja ohne Auto noch nie! Oben hat es wieder diesen wunderbar duftenden Piniengeruch, den ich schon vom Mt Rainier kenne. An dem Aussichtspunkt, wo wir anhalten, gibt es Chipmunks und Douglas Eichhörnchen (zumindest hat Miss15 sich das von einem Ranger sagen lassen, dass die so heißen).

Hier mal die beiden im Vergleich - das unscharfe Bein von Miss17 dazwischen bitte ich zu entschuldigen.



Während Miss17 und mein Mann sich an den Kleinen erfreuen, Miss15 schläft gerade tief und fest im Auto, gehe ich bis hinten auf den Aussichtspunkt unterwegs sehe ich aus dem Augenwinkel, dass sich da etwas im Gebüsch bewegt. Es ist eine kleine Maus, die ist sowas von niedlich, dass sie mir lange Fotomodell stehen muss.



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Eine Frau kommt mit einem kleinen Jungen vorbei - auch sie sieht wegen meiner Knipserei die Maus und zeigt sie ihrem Jungen, der darauf hin laut schreind vor Schreck davon läuft .... ich kann mir kaum das Lachen verbeißen .. wie kann man denn vor so etwas niedlichem kleinen solche Angst haben, wobei mein roter Kater ja auch Angst vor Mäusen hat, seit eine auf der Flucht vor meinem anderen Kater mal direkt auf ihn zugerannt kam. Mein Lachen vergeht mir jedoch recht schnell, denn der Weg führt auf einen Aussichtspunkt, der von drei Seiten freie Sicht in die Tiefe hat .... schluck .... irgendwie fühle ich mich schon komisch mit der doofen Höhenangst - aber jetzt, wo ich schon mal hier bin .... ich gehe genau in die Mitte, baue mein Stativ auf, mache die Kamera dran ... erst dann gehe ich zur Mauer vor dem Abgrund ... dort stelle ich ganz ganz schnell noch den Ausschnitt ein, drücke auf den Fernauslöser und mache dabei fest die Augen zu .... okay... das Bild ist halbwegs was - nun aber schnell den Rückzug antreten, bevor ich in Panik gerate.

Auf dem Bild sieht das gar nicht so tief aus!!!



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Als ich zum Parkplatz zurückkomme, ist Miss17 inzwischen in voller Aufregung - da ist eines von den kleinen Hörnchen im Papierkorb - das kommt ganz sicher nicht mehr raus!!!! Ein Stock muss her, damit es über den rausklettern kann. Miss17 lässt sich durch keine Erklärung, dass das da gar nicht raus will, weil es dort so viel Leckeres zu essen gibt und dass so ein Hörnchen eine enorme Sprungkraft hat, davon abbringen - nein sie fährt hier nicht mehr weg, bis sie das Hörnchen gerettet hat. Da wir ja irgendwann doch eigentlich auch mal im Yellowstone ankommen möchten, sind wir wirklich erleichtert, als wir endlich einen Stock finden, der als Leiter in den Abfallbehälter gelegt wird.

Der Beartooth Highway ist echt wunderschön mit den Aussichten, den Blumen und den vielen Seen,



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trotzdem sind wir auch froh, als endlich der Eingang zum Yellowstone vor uns ist. Unser Weg führt uns gegen 2 durch das Lamar Valley und wir können unsere ersten Bisons beobachten. Bei der Tower Junction biegen wir nach links ab. Wir wollen gerne auf den Mt Washburn wandern ab der Chittenden Rd - allerdings stand in keiner Beschreibung und keinem Reiseführer, den wir gelesen haben, dass die Straße, die zu diesem Parkplatz führt ungepflastert ist. Da wir keinen Ersatzreifen haben, möchte mein Mann das nicht riskieren und so parken wir unten und laufen die Straße nach oben - nach zwei Schritten meutern die Mädels, sie könnten nicht atmen und überhaupt. Mit dem Autoschlüssel gehen sie den kurzen Weg zurück zum Auto. Mein Mann und ich laufen weiter. Ich bin leicht (das ist vielleicht etwas untertrieben) angesäuert, dass ich das mit der Chittenden Rd nicht gewusst habe. Der Weg zum Parkplatz zieht sich. Allerdings gefällt mir die Gegend um mich herum wieder recht gut - sie hat ihren eigenen Reiz, die abgebrannten Bäume, darunter die hellgrünen neuen Bäumchen und überall bunte Blumen. Auch viele Vögel gibt es hier. Die Raben sind heute besonders fotogen.



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Und wäre ich nicht immer noch so sauer darüber, dass wir die Straße hoch gehen müssen, dann würde ich mich jetzt sicher super freuen. Nach einer halben Ewigkeit erreichen wir endlich den Parkplatz ... keiner von uns hat Lust jetzt nochmal 3 Meilen weiter bis zum Gipfel des Mt Washburn zu gehen. Wir entschließen uns den Weg einfach nur noch ein Stückchen zu gehen.

Kurz nach Beginn des Weges wird es immer windiger. Plötzlich sehen wir einen Präriehund (wir denken zumindest, dass das einer war) vor uns über den Weg huschen.

Präriehund oder was?



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Das versöhnt mich irgendwie wieder ein bisschen mit der Wanderung. Als der Wind so stark wird, dass er uns beinahe von den Beinen holt und da die Aussicht sowieso ziemlich diesig ist, gehen wir zurück.

Es windet.



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Da ich inzwischen wieder gut gelaunt bin, gefällt mir der Abstieg jetzt richtig gut ... wieder sehen wir viele Vögel .... das ist doch eigentlich genau mein Spaziergang. Weil wir jetzt einiges an Zeit gewonnen haben, machen wir auf der Fahrt nach Gardiner noch beim Tower Fall und dem Calcite Springs Overlook halt.

Tower Fall


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Außerdem fahren wir durch Mammoth durch - da sich keiner dafür interessiert sich hier weiter umzuschauen, halten wir nur kurz im Visitor Center und für eine Photosession mit Frau Elk.



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In Gardiner checken wir im Super 8 ein. Dort treffen wir eine nette schwedisch, dänisch, deutsche Familie, die uns erzählen, dass sie heute morgen um 7 Uhr im Lamar Valley Wölfe gesehen haben. Da wären Ranger gestanden. Wir stimmen ab, mit 3 zu 1 Stimmen entscheiden wir uns dafür morgen früh um 7 Uhr im Lamar Valley zu sein. Leider wissen wir nicht genau, wo im Valley die Familie die Wölfe gesehen hat.

*KarinaNYC

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Also, deine Tieraufnahmen (besonders die Maus!)  :respekt:

Und die Bezeichnung "Miss15" & "Miss17" find ich übrigens auch super  :lachen5:

 

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