Der Nordosten im Aug / Sep 2018 - Stadt, Land, Fluss und ein großer „Apfel“

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*southwest

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Dienstag, 21.08.2018
Mystic - Part I
Mystic Seaport Museum

Gefrühstückt - Ausgecheckt - Losgefahren !!! Mehr gibt es über den heutigen Morgen nicht zu berichten. Die Fahrt vom Hotel bis zu unserem heutigen Ziel - dem Mystic Seaport - dauerte rund 1 1/4 Stunden. Als wir gegen kurz nach 11:00 Uhr am Parkplatz des „South Entrance“ ankamen, war dort schon gut was los. Der Weg bis zum Ticket Center war nicht weit und ein paar Minuten später waren wir um 4 Tickets reicher und um knapp 90$ ärmer. Ein übersichtlich gestalteter Plan mit „Time Table“ der „Daily Activities“ half einem bei der Planung des Besuch’s des größten maritimen Schifffahrtsmuseums der USA. Außerdem standen gleich nach dem Eingang zwei Museumsangestellte, die einen auf freundliche und unaufdringliche Art und Weise sofort Unterstützung anboten.



Mystic Seaport



Mystic Seaport



Wir begannen unsere Tour mit dem Besuch des „Shipyard“. Hier gab es vor allem 3 Highlights:

1. die „Mayflower II“, einem Nachbau der berühmten „Mayflower“. Laut Wikipedia segelten 1620 auf der „Mayflower“ die ersten englischen
    Siedler über den Atlantik und gründeten die Kolonie Plymouth im heutigen Massachusetts. Die „Mayflower II“ wurde im Jahr 1955 gebaut und steht 
    zur Zeit für Restaurationsarbeiten im „Maystic Seaport“.

2. ein Replik der „Amistad“. Dieses Schiff war ein Handelsschoner nordamerikanischer Herkunft. Sie wurde durch einen erfolgreichen Aufstand
    afrikanischer Sklaven bekannt, der sich 1839 an Bord ereignete. Die folgenden Amistad-Prozesse waren mehrere Gerichtsverfahren von 1839 bis
    1841 gegen Gefangene auf dem Schiff. Die Prozesse werden als wesentlicher Schritt zu einer Abschaffung der Sklaverei in den Vereinigten Staaten
    gewertet.

3. die L.A. Dunton - ein Schoner aus dem Jahre 1921, der im Kabeljaufang vor Neufundland eingesetzt wurde.



Mystic Seaport - Roann



Mystic Seaport - Mayflower II



Mystic Seaport - Mayflower II



Mystic Seaport - Mayflower II



Mystic Seaport - Mayflower II



Mystic Seaport - Shipyard Exhibit Gallery



Mystic Seaport - Shipyard Exhibit Gallery



Mystic Seaport - Shipyard Exhibit Gallery



Mystic Seaport - L.A. Dunton



Mystic Seaport - L.A. Dunton



Mystic Seaport - L.A. Dunton



Weiter ging es zum „Village“. Hier gab es unter anderem all die Geschäfte und Gewerke zu sehen, die es so in einem Küstendorf wie Mystic im 18. Jahrhundert gegeben hatte. Von der Bank über einen Schmied bis zum Fassbauer war alles vorhanden. Außerdem waren auch hier zwei große Schoner zu sehen:

1. die „Joseph Conrad“, ein ursprünglich im Jahr 1882 als Segelschulschiff der dänischen Handelsflotte gebauter 3 Master.

2. die „Charles W. Morgan“, ein hölzernes Walfangsegelschiff und das einzig erhaltene seiner Art in der Welt. Zur Zeit seines Bau’s gab es mehr als 730
    Schiffe dieser Art (Quelle Wiki).



Mystic Seaport - Mystic River Scale Model



Mystic Seaport - Village



Mystic Seaport - Village



Mystic Seaport - Village



Mystic Seaport - Village



Mystic Seaport - Village



Mystic Seaport - Village



Mystic Seaport - Joseph Conrad, 1882



Mystic Seaport - Joseph Conrad, 1882



Mystic Seaport - Charles W. Morgan, 1841



Mystic Seaport - Charles W. Morgan, 1841



Mystic Seaport - Charles W. Morgan, 1841



Mystic Seaport - Charles W. Morgan, 1841



Mystic Seaport - Brant Point Replica lighthouse



Mystic Seaport - Whaleboat Exhibit



Mystic Seaport - Whaleboat Exhibit



Mystic Seaport - Village

*southwest

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Dienstag, 21.08.2018
Mystic - Part II
Mystic Seaport Museum



Zum Schluß besuchten wir noch die sehr interessante Ausstellung „Voyaging in the Wake of the Whalers“. Hier ging es um die Zeit. als die Wale noch brutal gejagt und fast ausgerottet wurden. Ein anderer kleiner Teil der Ausstellung widmet sich der 38ten Reise der bereits weiter oben genannten „Charles W. Morgan“. Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns dann noch für 16$ eine knapp halbstündige Fahrt mit der kleinen „Liberty“. Der Captain tuckerte noch einmal gemächlich an den einzelnen Highlights des „Mystic Seaport“ vorbei und gab sein Wissen über all die historischen Schiffe zum Besten.



Mystic Seaport - Voyaging in the Wake of the Whalers



Mystic Seaport - Voyaging in the Wake of the Whalers



Mystic Seaport - Voyaging in the Wake of the Whalers



Mystic Seaport - Waterfront Cruises



Mystic Seaport - Waterfront Cruises



Mystic Seaport - Waterfront Cruises



Mystic Seaport - Waterfront Cruises



Mystic Seaport - Waterfront Cruises



Mystic Seaport - Waterfront Cruises



Mystic Seaport - Waterfront Cruises



Mystic Seaport - Amistad



Mystic Seaport - Waterfront Cruises



Mystic Seaport - Waterfront Cruises



Mystic Seaport - Waterfront Cruises



Mystic Seaport



Mystic Seaport



Mittlerweile waren etwas mehr als 4 Stunden vergangen und wir waren doch etwas platt. Außerdem machte sich so langsam der Hunger breit. Wir beendeten also kurzerhand unseren Besuch und fuhren ins nicht weit entfernte „Stonington“. Hier gab es „Noah’s Restaurant“, einem laut unserem „Grundmann“ Reiseführer recht guten und preislich trotzdem akzeptablen Restaurant zum Essen von „Lobster“. Nach kurzer Fahrt waren wir auch schon vor Ort, allerdings stellte sich gerade bei den Kindern - beide wollten unbedingt mal einen Lobster probieren - schnell Ernüchterung ein. Heute war Dienstag und da war - zu unserem Leidwesen - Oysterday. „Lobster“ gab es erst wieder am Mittwoch.



Stonington - „Noah’s Restaurant“



Stonington - „Noah’s Restaurant“



Etwas enttäuscht fuhren wir den Highway 1 weiter Richtung Norden, nur unterbrochen von einem kurzen Besuch bei - na was wohl - einem "Dunkin Donuts“.  Als wir den Laden betraten, kam gerade einen andere deutsche Familie heraus spaziert. Wir besorgten uns wieder mal ein halbes Dutzend der leckeren Teigkringel, dann ging die Fahrt auch schon weiter. In Seekonk, dem Ort unserer nächsten Übernachtung angekommen, besuchten wir wieder einen der vielen Fast- Foodtempel. Nebenan war zudem noch ein „Best Buy“, das Pendant zum deutschen „MediaMarkt“ / Saturn. Dort suchte ich nach einer externen SSD- Festplatte - die 250GB Platte die ich dabei hatte, würde vermutlich aufgrund der in diesem Jahr wieder stark aufkommenden Foto,- und Filmleidenschaft von Paul eventuell nicht ausreichend sein.

Gekauft hatte ich dann letztendlich nichts, ich wollte die Preise erst einmal mit denen auf Amazon vergleichen. Die folgende Fahrt bis zu unserem „Best Western“ dauerte gerade einmal 2 Minuten. Der Check- Inn war kurz und schmerzlos und das Zimmer sauber und geräumig. Es gab außerdem einen Indoor- Pool, den Tom und Paul gleich ausgiebigst zu nutzen wussten. Um 22:00 war dann wieder mal Schicht im Schacht. Der morgige Tag würde uns nach Newport, Rhode Island, führen.

*Danielboy1984

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Als Landratte wäre der Besuch auf einem Schiff selbst wohl nicht für mich, aber das Museum und das Dorf sehen aber sehr interessant aus.  :)
2012 - NYC
2013 - Reise nach Chicago 2013
2014 - Washington DC/Philadelphia/Boston im Juni 2014
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*southwest

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Als Landratte wäre der Besuch auf einem Schiff selbst wohl nicht für mich, aber das Museum und das Dorf sehen aber sehr interessant aus.  :)

Hallo Daniel,
die Schiffe waren gut verzurrt und wenn die auf Grund gelaufen wären, hätte man vermutlich immer noch trockenen Fusses an Land laufen können :grins:.
Das Museumsdorf war wirklich schön gemacht, die Jungs und wir hatten unseren Spaß.

*southwest

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Mittwoch, 22.08.2018
Newport - Part I
The Breakers - The Cliffwalk - The Rosecliff - The Ocean Drive

22.08.18 - 08:45, es gibt Sensationelles von der Frühstücksfront zu berichten. Abgesehen von dem recht guten Frühstücksangebot, gab es eine Premiere: in all den Jahren, in all den unzähligen USA- Urlauben, gab es heute zum ersten Mal echte Porzellan Teller sowie Besteck aus Metall. Die beiden großen Mülleimer waren - ganz im Gegensatz zu sonst - fast leer. Stattdessen gab es eine große Plastikbox, in die man sein Geschirr und Besteck einfach reinlegte. Nach dem Frühstück zogen wir los, nicht ohne vorher noch einmal an der Rezeption um eine Nacht zu verlängern.

Als wir bereits eine viertel Stunde unterwegs waren, fiel mir siedend heiß ein, dass ich mein Superweitwinkel Objektiv im Hotel vergessen hatte. Und gerade bei Architektur ist so ein Teil manchmal ja sein Geld wert. Zähneknirschend drehten wir also um und holten das Teil, sowie - wenn wir schon dabei waren - Birgit’s Sonnenbrille aus dem Hotel. Aufgrund dieses kleinen Zwischenfalls dauerte unsere Fahrt bis Newport etwas länger und wir kamen gegen kurz nach 11:00 Uhr am Parkplatz des „Breaker’s Mansion“ an. Am Eingang kauften wir dann für 76 $ ein Combo- Ticket für 2 Erwachsene, 2 Kinder. Mit diesem Ticket konnten wir zwei „Häuser“ unserer Wahl besichtigen. Wir entschieden uns für das Breaker’s (das mit Abstand Größte und imposanteste Mansion) und für das „Rosecliff“.

Das „Breaker’s“ ist die größte Privatresidenz von Newport und wurde von 1893 bis 1895 für rund 7 Mio. Dollar für „Cornelius Vanderbilt II“ gebaut, dem Enkel von „Cornelius Vanderbilt“.  Die „Vanderbilt’s“ gehörten damals zu den erfolgreichsten und reichsten Unternehmern in den USA. Die kostenlose Audio- Tour wird unter anderem auch in Deutscher Sprache angeboten. Die Tour durch das riesige, absolut imposante Anwesen dauerte etwas mehr als eine Stunde. Wahnsinn, wie der damalige Geldadel so lebte und hauste. Ein Beispiel: um das Wasser in der dicken, fetten Marmorbadewanne warm zu bekommen, musste das Wasser in Summe 4x eingelassen werden - der Marmor entzog den ersten Füllungen einfach die ganze Wärme.



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Rhode Island, Newport - „The Breakers“



Nach dem „Breaker’s“ liefen wir erst mal ein kleines Stück den direkt am Meer angrenzenden, im ganzen knapp 6 km langen, „Cliff Walk“ entlang. Zwischendurch spielten die beiden Jungs an einem kleinen Strandabschnitt etwas am Meer. Nachdem der Zeitplan langsam etwas aus den Fugen geriet, zogen wir weiter und besuchten nun das zweite „Mansion“: das „Rosecliff“.



Rhode Island, Newport - „Cliff Walk“



Rhode Island, Newport - „Cliff Walk“



Rhode Island, Newport - „Cliff Walk“



Rhode Island, Newport - „Cliff Walk“



Rhode Island, Newport - „Cliff Walk“



Rhode Island, Newport - „Cliff Walk“



Rhode Island, Newport - „Cliff Walk“



Rhode Island, Newport - „Cliff Walk“



Rhode Island, Newport - „Cliff Walk“

*southwest

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Mittwoch, 22.08.2018
Newport - Part II
The Breakers - The Cliffwalk - The Rosecliff - The Ocean Drive



Das „Rosecliff“ war bei weitem nicht so beeindruckend wie das „Breaker’s“, aber auch hier konnte man nur staunen, wie die Menschen damals in ihren Palästen lebten. Da es die Audiotour hier nur auf Englisch gab, dauerte der Rundgang dieses Mal nicht ganz so lange und wir waren bereits nach 30 Minuten durch. Dann liefen wir zurück zum Parkplatz des „Breaker’s“.



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Rhode Island, Newport - „Rosecliff“



Zum Abschluss des Tages fuhren wir dann noch den „Ocean Drive“ ab. Hier konnte man unzählige imposante Häuser bestaunen. Es ist immer wieder der Wahnsinn, wieviele Menschen einfach nicht wissen, wohin mit all ihrem Geld.



Rhode Island, Newport - „Ocean Drive“



Rhode Island, Newport - „Ocean Drive“



Rhode Island, Newport - „Ocean Drive“



Rhode Island, Newport - „Ocean Drive“



Rhode Island, Newport - „Ocean Drive“



Rhode Island, Newport - „Ocean Drive“



Als wir genug gesehen hatten, machten wir uns auf den Weg zurück nach Seekonk. Mittlerweile war es bereits kurz nach 17:00 und der Hunger machte sich breit. In Seekonk parkten wir unser Auto am Hotelparkplatz und liefen die 50m ins benachbarte „TGI Friday’s“ Hier gab es nach Vorzeigen des Zimmerschlüssels 20% auf's Essen. Tom und Paul bestellten sich beide einen großen „Bacon Cheeseburger“, Birgit einen leckeren „BBQ Chicken Salad“  und ich ein „Full Rack“ butterweicher BBQ Spareribs.



Rhode Island, Newport - „Ocean Drive“



Rhode Island, Newport



Pappsatt ging es dann - ohne weiteren Nachtisch - zurück ins Hotel. Die Jungs nutzten die Gelegenheit und sprangen noch einmal in den Pool. Den ursprünglichen Plan, das Birgit und ich noch einen kurzen Abstecher in den nahegelegenen Walmart machen, haben wir dann kurzfristig verworfen. Morgen stand nun die moderne Waljagd an - es sollte zum „Whale Watching“ nach Provincetown, Cape Cod gehen.

*partybombe

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*southwest

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Donnerstag, 23.08.2018
Cape Cod - Provincetown - Part I
Dolphin Fleet Whale Watching

Nach dem Frühstück und etwas Hick Hack an der Rezeption - die Rechnung der zweiten Nacht entsprach nicht dem ausgemachten Preis - führte uns unsere rund zweistündige Fahrt nach Provincetown - Cape Cod. Noch gestern Nacht hatten wir die rund 3 stündige Bootstour mit dem Platzhirschen unter den Walbeobachtern gebucht - der „Dolphin Fleet Whale Watching“. Kostenpunkt: 166 $ + stolze 20$ Parkgebühren direkt am Pier. Unsere Tour startete um 13:30 und man sollte zwecks Check- In und Boarding ca. eine Stunde früher da sein. Pünktlich wie wir sind, kamen wir gegen 12:15 in Provincetown an. Das „Ticket Office“ war schnell gefunden und schwups hatten wir auch schon unsere 4 reservierten Tickets in der Hand.



Massachusetts, Provincetown - „Pilgrim Monument“



Langsam schlenderten wir zur letzten Anlegestelle am Pier, ab hier sollte unsere Tour mit der „Dolphin VIII“ pünktlich um 13:30 starten. Wir waren mit 30 Sekunden Vorsprung die ersten am Pier, danach füllten sich die Reihen relativ schnell. Mit einigen Minuten Verspätung begann dann auch das um 13:00 geplante Boarding. Der kurz vor Fahrtbeginn stattfindenden Einweisung zwecks Rettungswesten, etc. wurde allgemein wenig bis gar keine Beachtung geschenkt. Dann ging unsere „Whale Watching“ Tour auch schon los. Ziel war die berühmte „Stellwagen Bank“, die bekannt für die Vielzahl an Walbeobachtungen ist.


Auszug aus Wikipedia:
Das Plateau liegt lediglich 30 bis 40 Meter unter der Wasseroberfläche, während die umliegenden Gewässer deutlich tiefer (100 bis 200 m) sind. Die geringe Wassertiefe, verbunden mit den Mineralien und Nährstoffen, die von auf die Bank treffenden Tiefwasser-Strömungen emporgehoben werden, begünstigen ein reiches Ökosystem, das auch große Meerestiere wie Buckel-, Zwerg- und gelegentlich auch Finnwale anzieht.



Massachusetts, Provincetown - „Harbor“



Massachusetts, Provincetown - „Harbor“



Massachusetts, Provincetown - „Harbor“



Massachusetts, Provincetown - „Harbor“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Die Fahrt bis raus zum „Stellwagen Bank“ dauerte ca. eine 3/4 Stunde und kaum hatten wir das Plateau erreicht, sahen wir auch schon den ersten Wal. In den folgenden rund 2 Stunden hatten wir zu Hauf Walsichtungen. Ich hatte bereits kurz nach der Ausfahrt aus dem Hafen mein Objektiv gewechselt und mein 70- 200er Tele mit 2-fach Konverter an die Kamera geschnallt. Etwas Bammel hatte ich, da ich bei einer sehr nahen Walsichtung mit dieser Combo auf gut Deutsch die A- Karte gezogen hätte. Ich hatte aber „Glück“ und fast alle Walsichtungen waren in ausreichender Entfernung für meine Telekombi. Außer Walen bekamen wir auch noch eine Hand voll Delphine zu sehen, die diese des öfteren während der Suche nach Futter begleiten. Der Wissenschaftler, der die Tour begleitete gab unaufhörlich interessante Informationen zu Walen im Besonderen und der Gegend um „Cape Cod“ im Allgemeinen ab. Nach ca. 2 Stunden auf „hoher See“ ging unsere Fahrt wieder zurück Richtung „Provincetown - Harbor“, aber nicht ohne unterwegs noch zwei Seelöwen zu sehen.



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“



Massachusetts, Provincetown - „Dolphin Fleet Whale Watching“

*southwest

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Donnerstag, 23.08.2018
Cape Cod - Provincetown - Part II
Dolphin Fleet Whale Watching

Sonne, Wind und das ständige Ausschau halten nach Walen schlauchten ganz schön. Gegen 17:00 kamen wir wieder am Ausgangspunkt unserer heutigen Tour an. Da unsere Fahrt bis zum nächsten Hotel noch rund 2 Stunden dauerte und wir heute unser „Lobster- Essen“ noch hinter uns bringen wollten (wer weiß, ob es sonst auf der Reise noch einmal Gelegenheit dazu geben würde), cancelten wir die kurzerhand  geplante Erkundung der Provincetowner Altstadt.



Massachusetts, Provincetown - „Harbor“



Massachusetts, Provincetown - „Harbor“



Massachusetts, Provincetown - „Harbor“



Massachusetts, Provincetown - „Harbor“



Die anschließende Fahrt dauert nicht lange, und wir kamen bei „Moby Dick’s“ Restaurant in „Wellfleet, Cape Cod“ an. Den Laden hatten wir bereits bei der Herfahrt erspäht und jetzt war der Parkplatz brechend voll. Wir konnten mit unserer Auswahl also nicht vollkommen verkehrt liegen. Nach 10 Minuten warten in der Schlange vor dem Restaurant und anschließender Rücksprache mit der netten Dame an der Kasse, bestellten wir 2x einen 1,5 Pfünder Lobster. Hier war es nämlich so, das man bereits beim Warten vor dem Restaurant eine Karte in die Hand gedrückt bekam, um dann beim Einlass sogleich sein Essen und die Getränke zu bestellen. Auch wurde sofort nach der Bestellung bezahlt, dann bekam man seinen Platz zugewiesen.



Massachusetts, Provincetown - „Moby Dick’s Restaurant“



Massachusetts, Provincetown - „Moby Dick’s Restaurant“



Massachusetts, Provincetown - „Moby Dick’s Restaurant“



Massachusetts, Provincetown - „Moby Dick’s Restaurant“



Das anschließende Lobster- Fest war dann jedoch eine kleine Katastrophe. Erst bekamen wir vom netten Nachbartisch eine kleine Einweisung, wie denn der Lobster zu zerlegen sei. Dann kam die Chefin höchstpersönlich und zerlegte den ersten Hummer bereits zum großen Teil. Tom wurde dabei immer bleicher und bleicher. Das nach erfolgreicher Schulung anschließende Lobster Essen endete dann darin, dass ich beide Hummer fast komplett alleine aß. Tom war bereits nach der Zerlege- Vorführung der Appetit vergangen, Birgit erinnerten die Lobsterbeine an Spinnen (die für sie der vollkommene Horror sind) und Paul hatte auf die Sauerei mit Zange und Essen mit Fingern auch keine große Lust mehr. Na ja, jetzt konnten wir das jedenfalls auch auf unsere „To do“ Liste setzten - für knapp 90 $ inkl. Tip.



Massachusetts, Provincetown - „Moby Dick’s Restaurant“



Massachusetts, Provincetown - „Moby Dick’s Restaurant“



Massachusetts, Provincetown - „Moby Dick’s Restaurant“



Nach dem „Festessen“ ging es weiter Richtung „Concord / Bow“. Unterwegs mussten wir aber noch dringen tanken, und hier passierten gleich die nächsten beiden Katastrophen. Erst hatten wir uns verfahren und bei wenden fuhr Birgit für ca. 50m in eine 3 spurige Einbahnstraße. Die entgegenkommenden Autos standen Gott sei Danke gerade an einer roten Ampel. Danach, als wir endlich an der Tanke waren, steckte ich meine Kreditkarte ausersehen in den Schlitz für die Rechnung. Tja, und da steckte sie nun. Peinlich berührt fragte ich an der Kasse nach, ob nicht jemand das Teil aufsperren und meine Karte aus dem Rechnungsdrucker rausholen könnte. Die  beiden Männer grinsten nur und meinten, ich sei nicht der erste dem das passier sei.

Na ja, nach 5 Minuten war auch dieser Fauxpas vorüber, die Karte war wieder in meinem Geldbeutel und der Tank war voll. Ab jetzt dauerte die restliche Fahrt noch 45 Minuten, dann kamen wir in unserem Motel für die heutige Nacht an - es war mittlerweile 21.30. Schnell eingecheckt, die Kinder ins Bett gebracht und die beiden nächsten Nächte aufgrund des Wochenendes sicherheitshalber vorgebucht. Unsere morgige Fahrt würde uns ins nur 25 Meilen entfernet Boston bringen.

*ziony

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Sehr schön, vielen Dank!In Provincetown haben wir auch mal eine Whale-Watching-Tour gemacht, leider ohne Wale.  :D
Das Lobsteressen kann ich mir bildlich vorstellen und deine Frau hat mein vollstes Verständnis. Seinerzeit habe ich meinem Partner den Vortritt gelassen und mir das Spektakel aus sicherer Entfernung angeschaut. Für mich war dieses Geknacke und Gespritze nichts und ich muß nicht das Tier "erkennen", das ich esse. Habe mir ein Lobster Roll gekauft und das war sehr lecker.  :lol:
LG,
ziony

Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.
( Jean Paul )

*partybombe

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Euch sind ja super Bilder von der Whale-Watching-Tour gelungen, Glückwunsch! Wir haben auch schon schöne Touren gemacht und Wale gesehen, aber solche gute Bilder sind und noch nie gelungen; vielleicht liegt es am Fotoapparat oder der Fotografin😡

*southwest

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Euch sind ja super Bilder von der Whale-Watching-Tour gelungen, Glückwunsch! Wir haben auch schon schöne Touren gemacht und Wale gesehen, aber solche gute Bilder sind und noch nie gelungen; vielleicht liegt es am Fotoapparat oder der Fotografin😡

Hallo partybombe,
vielen Dank. Man weiß leider nie, wo die Biester genau auftauchen. Und wenn es dann soweit ist, sind sie auch schon fast wieder verschwunden. Wie hatten wirklich das Glück, dass wir auf der Tour ganz viele Wale gesichtet hatten und da ist dann auch mal ein passabler Schnappschuss mit dabei :D.

*Danielboy1984

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Die Bilder vom Whale Wachting sind echt toll geworden, für mich sind solche Bootstouren ja nichts, weil ich leider sehr schnell Seekrank werde.  :( Aber dafür darf ich mir die Bilder hier anschauen. Bin schon gespannt wie euch Boston gefallen hat.  :)
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*southwest

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Die Bilder vom Whale Wachting sind echt toll geworden, für mich sind solche Bootstouren ja nichts, weil ich leider sehr schnell Seekrank werde.  :( Aber dafür darf ich mir die Bilder hier anschauen. Bin schon gespannt wie euch Boston gefallen hat.  :)

Boston ist echt schön. Vielleicht nicht so spektakulär wie andere Großstädte in den USA, dafür aber übersichtlich, es gibt trotzdem viel zu sehen.und fast alles ist zu erlaufen. Der eine Tag den wir in Boston waren, war aber leider etwas zu kurz (zumindest mit An,- und Abreise).

*southwest

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In Provincetown haben wir auch mal eine Whale-Watching-Tour gemacht, leider ohne Wale.  :D
öhm - allen Ernstes? War das die falsche Jahreszeit? Bekommt man da dann nicht einen Gutschein für einen erneuten Versuch? Kann ich mir jetzt irgendwie gar nicht vorstellen, daß man da ganz ohne Walsichtung wieder unverichteter Dinge abziehen kann.


Das Lobsteressen kann ich mir bildlich vorstellen und deine Frau hat mein vollstes Verständnis. Seinerzeit habe ich meinem Partner den Vortritt gelassen und mir das Spektakel aus sicherer Entfernung angeschaut. Für mich war dieses Geknacke und Gespritze nichts und ich muß nicht das Tier "erkennen", das ich esse. Habe mir ein Lobster Roll gekauft und das war sehr lecker.  :lol:

Mir hat der Lobster zwar super geschmeckt, aber die Sauerei und das drumherum brauche ich jetzt auch nicht unbedingt. Im Prinzip haben wir es gemacht, weil man - wenn man schon mal in der Gegend ist - es zumindest einmal probiert haben sollte. Die Jungs waren Anfangs ja auch ganz heiß auf's "Lobster probieren" :grins:.

 

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