Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010

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*Reisefan62

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #15 am: 07.11.2010, 20:34 Uhr »
Bericht gerade entdeckt, ich fange morgen an zu lesen.
Aber die Bilder sind schon mal Klasse!

*Palo

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #16 am: 08.11.2010, 04:33 Uhr »
Ganz tolle Bilder machst du !! :groove:

Gruß

Palo

*NähkreisSteffi

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #17 am: 08.11.2010, 09:44 Uhr »
Hallo Tinerfeño,

super tolle Bilder. Das weckt Erinnerungen. Wir waren im Oktober in Florida.

Ich bin gespannt wie´s weiter geht.

Viele Grüße

Steffi

*Buffalo Bill

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #18 am: 08.11.2010, 09:59 Uhr »
Interessante Tour, da fahre ich natürlich auch noch mit!

*IkeaRegal

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #19 am: 08.11.2010, 10:32 Uhr »
Klasse Bericht aus meiner Lieblings-US-Region: FLORIDA  :D

Sehr schöne Fotos. Ich habe aber eine Frage. Wo hast du folgendes Foto gemacht?

http://www.usa-reise.net/galerie/albums/userpics/12560/39.jpg

*Reisefan62

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #20 am: 08.11.2010, 11:14 Uhr »
So, jetzt bin ich zum Lesen gekommen.

Ist interessant zu hören, wie man Miami zu Fuß erkundet. Das wird zwar für uns auch in Zukunft nicht zur Debatte stehen, aber ein paar Anregungen kann man auch so bekommen. In Miami waren wir bisher immer nur auf der Durchreise.

*zimmerfrau

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #21 am: 08.11.2010, 12:37 Uhr »
Klasse Bericht aus meiner Lieblings-US-Region: FLORIDA  :D

Sehr schöne Fotos. Ich habe aber eine Frage. Wo hast du folgendes Foto gemacht?

http://www.usa-reise.net/galerie/albums/userpics/12560/39.jpg

Das ist der Miami River Walk da sind wir vor 2 Jahren mit dem Fahrrad langgefahren, bei Google Street View gut zu finden.

Gruß Gudrun

*Tinerfeño

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #22 am: 08.11.2010, 12:39 Uhr »
Ich habe aber eine Frage. Wo hast du folgendes Foto gemacht?

In dieser Gegend hier:

http://tinyurl.com/38tlffq

Ich würde mir das am besten in der Satelliten-Ansicht anschauen.
USA: '06, '08, '09, '10, '13, '14, '15, '17, '18 , '19
Kanada: '08, '10, '14, '16/'17
Australien: '16, '17
Reisebericht 9/10: 27 Tage Florida und Nordwesten
Fall 2019: New England

*IkeaRegal

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #23 am: 08.11.2010, 13:02 Uhr »
Danke. Mensch, jetzt war ich schon dreimal dort aber den Weg hab ich noch nicht gesehen (notiert).

*Tinerfeño

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #24 am: 08.11.2010, 22:25 Uhr »
Und dann geht es auch schon wieder weiter:

4. Tag: 05.09.2010

Irgendwie herrscht heute Abschiedsstimmung. Obwohl die Reise eigentlich heute erst richtig los geht, bin ich ein wenig traurig, dass ich mein "geliebtes" Cavalier Hotel und den Ocean Drive heute verlassen muss. Nach dem Aufstehen packe ich zunächst meine Sachen zusammen. Mensch, ist das alles viel Zeug. Das größte Problem bilden nun die zwei großen Chipstüten, denn ich weiß nicht, wo ich die noch unterkriegen soll. Ich fahre zwar ab heute mit dem Auto, allerdings muss ich die Sachen ja auch irgendwie zu Alamo kriegen. Nunja, irgendwie wirds dazwischengequetscht. Das Hotel muss ich bis 11 Uhr verlassen. Meinen Mietwagen habe ich um 13 Uhr beim Miami Beach City Office reserviert. Was macht man also bis dahin? Natürlich geht es jetzt erstmal für zwei Stunden an den Strand - Abschied nehmen vom South Beach ;-)
Da ich keine Uhr dabei habe, bin ich immer etwas unruhig, dass ich ja vor 11 wieder im Hotel bin und nicht die Zeit "verschlafe" - die große Digitaluhr in South Beach kann man bei der blendenden Sonne nur schlecht erkennen. Nach einer erholsamen Zeit im warmen Wasser und am extrem heißen Strand bin ich (natürlich deutlich zu früh) wieder in meinem Zimmer um den Rest noch Reisefertig zu machen. Gegen halb 11 checke ich aus und nehme samt Koffer und Rucksack nochmal im Restaurant draußen zu einem letzten Frühstück Platz. Ich bin schon sehr gespannt, was mich an der Mietstation erwarten wird, denn zuvor habe ich nur Choice-Lines gehabt und dieses Mal ist es eine "Zuweiser-Station". Nach dem Essen gehe ich einige hundert Meter Richtung Norden um eine Bushaltestelle zu finden. Alamo ist leider bis fast nach Mid Beach verzogen und somit bleibt mir nichts anderes übrig, dort mit einem Bus hinzufahren. Da Sonntag ist, muss ich einige Zeit lang warten, aber zumindest hält irgendwann der Expressbus 150. 2,35 USD bezahlt und eingestiegen. Mal wieder ist es recht schwierig zu wissen, wo man genau aussteigen muss bzw. wo genau der Bus hält. Ich orientiere mich ein wenig an den Querstraßen und drücke dann irgendwann auf gut Glück den Stop-Knopf. Das ist auch genau richtig - noch ca. 5 Minuten Fußweg und ich sehe schon Alamo.

Ich bin sogar zu früh vor Ort und soll noch eine Weile warten. Das Personal ist äußerst freundlich, so wie ich es von Alamo bisher noch nicht gewohnt bin. Ich werde zwar auf Roadside Plus hingewiesen - Ablehnung - und das wars. Die Station ist wirklich sehr, sehr winzig. Da kein Midsize vorhanden ist, werde ich noch gefragt ob ich auch evenuell mit einem Upgrade (zu Wucherpreisen) bereit wäre. Nein, natürlich bin ich das nicht und warte auf meinen "Midsize". Als ich dann aufgerufen werde, wird mir ein Schlüssel in die Hand gedrückt - ohne Fernbedienung, ohne gar nichts. Hmm, denke ich mir, was ist das denn? Dann zeigt mir ein netter Mitarbeiter mein Auto: Einen hellblauen Hyundai Accent. Da ich mich bei den PKW im Gegensatz zu den SUVs nicht sonderlich auskenne, gehe ich davon aus, dass das wohl ein Midsize sein muss und quetsche meinen Koffer zunächst auf die enge Rückbank. Keine Zentralverrieglung (und das in Miami)! Keine elektrischen Fensterheber (nervig!) und kein Tempomat... Schlüssel rein, Tankcheck -> negativ! Es ist knapp unter der Hälfte und da ich die Tankfüllung inklusive habe, spreche ich den Mitarbeiter nochmal drauf an. Erst klingt es so, als ob sie mir einen anderen, größeren Wagen (Midsize SUV) geben wollen - dann entscheiden sie sich aber um und ich soll dem Mitarbeiter hinterher fahren zu einer öffentlichen Shell-Tankstelle, wo wir dann zusammen tanken sollen. Nun gut, gesagt getan. Eigentlich will ich mich ja erstmal in Ruhe in das "neue" Auto einfahren und nun soll ich gleich in einer nahezu fremden Stadt jemandem hinterherfahren. Da ich ihn natürlich nicht verlieren möchte, muss ich ebenso wie er aufs Gas treten und auch einige Hupen in Kauf nehmen  :lol:.

Vollgetankt darf ich dann direkt von der Tankstelle aus starten. Nach der Konfigurierung des Navis kreise ich erstmal ein wenig durch die Gegend. Mein erstes konkretes Ziel ist Little Havana in Höhe der Calle Ocho/8th Street in Miami. Da ich zumindest einmal den Ocean Drive entlangfahren möchte, fahre ich nochmal einen Bogen dort entlang, "winke" nochmal meinem Hotel zu ... und stehe im stockenden Verkehr. Hätte ich mir ja eigentlich denken können. Es dauert einige Zeit, bis ich endlich den Mac Arthur Causeway erreiche, der mich aufs Festland bringt:



Das ist echt ein geniales Gefühl - dazu dann noch 80s-Musik und die Stimmung ist perfekt. An der Brickell Avenue kommt mir dann plötzlich an einer Abfahrt ein Fahrzeug entgegen. Ich kriege erstmal einen Schreck - schaue, auf welcher Seite von mir sich die gelbe Linie befindet - ah Gott sei dank links... dann hat der sich wohl ein wenig verfahren. Ist Gott sei Dank auch nur wenig Verkehr in dem Moment.

Little Havana ist recht schnell erreicht. Die Gegend sieht zwar etwas verkommener aus als Downtown, aber unwohl fühlen ist etwas anderes ;). In der Nähe der Calle Ocho suche ich mir nun einen Parkplatz. Am liebsten kein Streetparking sondern eine größere Parkfläche, die ich auch schnell finde. Ich verstaue die Wertsachen, hantiere mit der komplizierten Verriegelung des Accents herum, gehe zum Parkscheinautomaten... und was ist? Na klar, defekt! Also wieder zurück zum Auto, rauf auf die Calle Ocho gefahren und doch auf der Straße parken:


Mein Hyundai Accent für die nächsten 8 Tage

Da aber auch hier wieder der Parkscheinautomat nicht funktioniert, verzweifle ich langsam. Da ich nicht abgeschleppt werden möchte, fahre ich in eine Nebenstraße und parke einfach in einem Wohngebiet für 0 USD ;)

Endlich kann es also losgehen, die Gegend zu erkunden. Es fällt natürlich sofort auf, dass ich dort der Exot bin und das Touristsein lässt sich absolut nicht verbergen. Häufig wird man angesprochen. Hier ist wirklich zu 90 % alles spanischsprachig. Eine interessante Atmosphäre - ein amerikanisiertes Kuba finde ich hier vor (ich war nich nie in Kuba, also reine Spekulation!). Zigarrenrauch liegt in der Luft, etliche kleine Zigarrengeschäfte finde ich hier ebenso vor. Auf alle Fälle möchte ich den Maximo Gomez Park besuchen, wo sich die Einwohner zum Domino-Spielen treffen:



Dort angekommen sehe ich plötzlich einen Reisebus anhalten und Reisegruppen übervölkern die Gegend - ok, so weit hat es sich also auch schon herumgesprochen. Sicherheitsgedanken muss ich mir hier also eh keine machen, wenn diese Gegend sogar in dieser Form touristisch erschlossen ist.



Ich genieße noch ein wenig die Gegend, beobachte die Dominospieler, besuche den Little Havana Walk of Fame :lol: und mache mich nach einiger Zeit dann auch wieder auf den Weg zum Auto.

Key Biscayne habe ich mir für den Rest des Tages vorgenommen. Dort möchte ich den Bill Baggs Cape Florida State Park besuchen - den ersten richtigen Kontakt mit der Natur Floridas. Dieser befindet sich im Süden der Insel - 4 USD Eintritt. Als erstes fällt mir auf, dass dies wohl ein Beliebter Wochenendtreffpunkt sein muss. Es wird gegrillt und laute Musik gespielt - soviel zum Genießen der Natur :roll:.

Ein erster Trail führt zu einem Strand, der mich aber absolut nicht überzeugen kann.



Von einem weiteren Parkplatz aus gibt es einige schöne Trails unter anderem am Lighthouse vorbei. Aber überall hört man die Musik mit lauten Bässen, was ich sehr störend finde. Ich darf State Parks vermutlich auch nicht mit Nationalparks = Naturschutzgebieten verwechseln...oder?



Ein weiterer Nature Trail führt entlang von Mangrovensümpfen. Direkt dahinter befindet sich ein kleiner Yachthafen, der ebenfalls gut besucht ist. Insgesamt finde ich den Weg nicht sonderlich atemberaubend. Ich sehe zwar das erste Mal Mangroven in freier Natur, aber wirklich aufregend ist was anderes für mich. Nett sind die großen Spinnen anzusehen, die überall herumhängen... die Spinnenetze sind so fest wie Seile...wirklich erstaunlich wie widerstandsfähig die sind, wenn man da langgeht.






Einige Säugetiere waren auch unterwegs...



Ausblicke aufs Wasser sind von hier auch immer möglich - das Gefühl der Einsamkeit hält sich in Grenzen.

Irgendwann merke ich, dass die Warnung, sich in Parks mit Insektenschutzmitteln einzureiben, durchaus seine Begründung hat. Ich muss den Trail etwas schneller gehen, denn so langsam beginnt das große Stechen  :lol:.



Kurz vor Sonnenuntergang mache ich mich dann auch mal wieder auf den Weg zum Auto. Aufgrund der Schwüle war auch dies ein recht anstrengender Tag.
Am Rickenbecker Causeway (vom Seaquarium Parkplatz) bietet sich ein herrlicher Blick über die Biscayne Bay.



Die restliche Fahrt findet im Dunkeln statt. Das Ziel ist Florida City, wo ich mir für zwei nächte ein Motel reserviert habe. Nach ca. 1,5-stündiger Fahrt erreiche ich es endlich, nachdem mein Navi mich in eine falsche Gegend geführt hat: Statt SE ist das Hotel im Navi unter SW gespeichert  :shock:. Letztendlich bin ich auch ganz froh, dass sich das Motel woanders befindet, denn so eine dunkle Gegend ist mir dann doch nicht so geheuer.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Unterkunft. Sauber und ordentlich - nicht abgewohnt und das zum günstigen Preis. Ich muss zwar wegen einer defekten Klimaanlage das Zimemr wechseln - ansonsten aber einwandfrei.



Morgen geht es in die nicht all zu weit entfernten Everglades! (Bericht wohl erst am Mittwoch).

Übernachtung: Fairway Inn Motel, Florida City, FL Preis: 44,56 USD/Nacht inkl. Frühstück (gebucht über Priceline, direkt ohne die Hilfe von Shatner ;) )
USA: '06, '08, '09, '10, '13, '14, '15, '17, '18 , '19
Kanada: '08, '10, '14, '16/'17
Australien: '16, '17
Reisebericht 9/10: 27 Tage Florida und Nordwesten
Fall 2019: New England

*Palo

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #25 am: 09.11.2010, 04:41 Uhr »
Ganz toller Reisebericht :groove:

Gruß

Palo

*zimmerfrau

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #26 am: 09.11.2010, 07:52 Uhr »
Da kann ich nur zustimmen, schöner Bericht und klasse Bilder. Ich fahr mit!!! :groove:
Gudrun

*IkeaRegal

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #27 am: 09.11.2010, 09:54 Uhr »
Da kann ich nur zustimmen, schöner Bericht und klasse Bilder. Ich fahr mit!!! :groove:
Mehr gibts nicht dazu zu sagen!  :D

*metalbishop

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #28 am: 09.11.2010, 11:21 Uhr »
Also deine Bilder sind echt Wahnsinn. Gutes Fotoauge! :groove:

Macht spaß mit dir durch Miami zu reisen und zu sehen was du so gemacht hast!
Einen kleinen Fotopunkt kann ich dir allerdings in unserem Bericht noch bieten, an dem du nicht warst.

Lg Andi

*Stefanie_GZ

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #29 am: 09.11.2010, 11:32 Uhr »
Toller Bilder, interessante Tour.

Ich glaube ich muss doch noch mal mit meiner besseren Kamera nach Miami. :D


 

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