Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010

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*Tinerfeño

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #30 am: 09.11.2010, 12:05 Uhr »
Macht spaß mit dir durch Miami zu reisen und zu sehen was du so gemacht hast!
Einen kleinen Fotopunkt kann ich dir allerdings in unserem Bericht noch bieten, an dem du nicht warst.

Jetzt bin ich echt gespannt. Aber ich ahne schon was 8). Naja, ich lasse mich mal überraschen!
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*Buffalo Bill

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #31 am: 10.11.2010, 14:39 Uhr »
Da kein Midsize vorhanden ist, werde ich noch gefragt ob ich auch evenuell mit einem Upgrade (zu Wucherpreisen) bereit wäre. Nein, natürlich bin ich das nicht und warte auf meinen "Midsize". Als ich dann aufgerufen werde, wird mir ein Schlüssel in die Hand gedrückt - ohne Fernbedienung, ohne gar nichts. Hmm, denke ich mir, was ist das denn? Dann zeigt mir ein netter Mitarbeiter mein Auto: Einen hellblauen Hyundai Accent. Da ich mich bei den PKW im Gegensatz zu den SUVs nicht sonderlich auskenne, gehe ich davon aus, dass das wohl ein Midsize sein muss und quetsche meinen Koffer zunächst auf die enge Rückbank. Keine Zentralverrieglung (und das in Miami)! Keine elektrischen Fensterheber (nervig!) und kein Tempomat... Schlüssel rein, Tankcheck -> negativ! Es ist knapp unter der Hälfte und da ich die Tankfüllung inklusive habe, spreche ich den Mitarbeiter nochmal drauf an. Erst klingt es so, als ob sie mir einen anderen, größeren Wagen (Midsize SUV) geben wollen - dann entscheiden sie sich aber um und ich soll dem Mitarbeiter hinterher fahren zu einer öffentlichen Shell-Tankstelle, wo wir dann zusammen tanken sollen.

Bitte nicht falsch verstehen aber wie kann man sowas akzeptieren???  :shock:

*Tinerfeño

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #32 am: 10.11.2010, 18:29 Uhr »
Bitte nicht falsch verstehen aber wie kann man sowas akzeptieren???  :shock:

Tja, Urlaubsstimmung und ich bin nicht derjenige, der sich immer gleich aufregen möchte. Das hätte dem Tag gleich einen negativen Touch gegeben. Ich wusste zu dem Zeitpunkt auch nicht, dass der Accent eigentlich Economy oder Compact ist. Ebenso steht in den Verträgen ja auch nirgendwo, dass elektrische Fensterheber, Tempomat und Zentralverriegelung Pflicht sind. Klärt mich bitte auf, wenn ich da falsch liege. Habe mich zudem wohl auch ein wenig von der Freundlichkeit der Mitarbeiter dort blenden lassen. Ich miete ja auch nicht jeden Tag ein Auto, und in dem Moment wollte ich einfach nur auf die Piste. Für Seattle war ich dann allerdings gerüstet, aber da gab es eh kein Problem, sondern eher gratis Upgrade... sogar Roadside Plus kostenlos.
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*Tinerfeño

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #33 am: 10.11.2010, 23:04 Uhr »
Bin heute erst spät nach Hause gekommen. Morgen Abend geht es aber auf alle Fälle mit den Everglades weiter!
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*Tinerfeño

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #34 am: 11.11.2010, 23:16 Uhr »
Weiter gehts! Ich habe immer noch den Geruch von diesem Tag in der Nase: Insektenspray! Ich denke, ihr werdet auch ein wenig brauchen, wenn ihr weiter mitfahren wollt  8)



5. Tag: 06.09.2010

Heute soll es das erste Mal in die richtige Wildnis Floridas gehen! Nur wenige Meilen von meinem Motel befindet sich der Osteingang der Everglades. Die Tour ist normalerweise nichts wirklich außergewöhnliches, denn ich bewege mich hierbei hauptsächlich auf den typischen Touristenpfaden, was mir angesichts des Wetters - der Schwüle, den Mücken und wegen des Regenrisikos - auch am sinnvollsten erscheint. Vorgenommen habe ich mir den "Road to Flamingo" mit seinen Zahlreichen kleinen Trails und Viewpoints.

Die Anfahrt in den Park ist nicht sonderlich spektakulär. Im Park angekommen, steuere ich zunächst das Visitor Center an, weilches leider noch geschlossen hat. Auf dem dortigen Parkplatz informiere ich mich an den Schautafeln und reibe mich intensivst mit Insektenschutzmittel ein. Danach geht's los... Kartenmaterial erhalte ich an der nur wenige hundert Meter entfernten Entrance Station, wo ich auch den Eintritt bezahlen muss.

Zunächst bleibe ich ab und zu direkt an der Straße stehen, um den weiten Blick in die schöne aber auch eintönige Landschaft zu genießen. Besonders zahlreich sind hier Reiher vertreten - die ersten harmlosen Tierbegegnungen in den Everglades  :wink:
 


Meinen ersten längeren Stop lege ich in Royal Palm ein, wo ich am Anhinga Trail und Gumbo Limbo Trail ein wenig spazieren gehe. Von dort aus sind schon einige Alligatoren im Wasser sichtbar. Der Weg ist gut gesichert, sodass kein Besucher den Tieren zu nahe kommen kann. Auch einige Vögel lassen sich beobachten:





Der Anhinga Trail durch Sawgrass ist zwar landschaftlich ganz nett, allerdings sehe ich nicht ein einziges Tier - von den typischen Heuschrecken mal ganz abgesehen. Der Winter ist vermutlich der bessere Tierbeobachtungsmonat, wie ich auch der NPS-Website entnehmen kann. Am Gumbo Limbo Trail - ein Wanderpfad durch einen (ein ?) Hammock - hingegen treffe ich von einer Sorte deutlich zu viele ihrer Art an: MÜCKEN! Die Menge ist wirklich extrem und man kann keine Sekunde stehenbleiben für ein Foto, ohne gestochen zu werden. Zurück angekommen am Auto wird nochmal dick Schutzmittel versprüht  :lol: .



Mein nächster Stop ist Pinelands - ein kurzer Nature Trail durch einen Pinienwald.



Interessanter wird es dann am Pe-Hay-Okee Overlook - Was für eine Aussicht! Ein Sumpfgebiet, das für die Ureinwohner nur sehr schwer zugänglich war:





Andere Besucher treffe ich hier zunächst nicht an. Mein Auto ist auch das einzige am Trailhead. Der Park wirkt stellenweise wirklich sehr ausgestorben - und das, obwohl heute Labor Day ist.




Am Mahagony Hammock-Trail


West Lake-Trail



Die Zeit wirkt schnell vergangen. Alligatoren habe ich bisher keine weiteren gesehen - leider. Nach fünf Stunden Aufenthalt im Park erreiche ich dann auch langsam aber sicher Flamingo am Golf von Mexico. Das erste Mal, dass ich ihn sehe! Weiter hinten auf dem Meer sieht man bereits einige vorgelagerte Keys.




Eco Pond



Nach einiger Zeit mache ich mich dann auch langsam wieder auf den Rückweg am späten Nachmittag. Da ich Allogatoren bisher nur relativ nah am Parkeingang in Royal Palm gesehen habe, möchte ich dort noch einmal vorbeifahren und sie mir ein wenig intensiver anschauen. Ich wusste am Anfang ja nicht, dass dies die einzigen sein werden, die ich sehen werde. Auf dem Weg dahin zieht sich der Himmel wie üblich zu und nach kurzer Zeit gießt es während der Fahrt so stark, dass man fast anhalten muss.




Ein Alligator zum Abschluss

Gegen 17 Uhr endet dann auch schon der Tag im Park und ich entschließe mich, mir schonmal einen kleinen Vorgeschmack von den Florida Keys zu verschaffen. Key Largo ist nicht weit von meinem Motel in Florida City - also gehts los. Vorher tanke ich nochmal. Hätte nicht gedacht, dass so ein kleines Auto so viel schlucken kann - nach einem Tag und nicht all zu viel Meilen... Es stellt sich heraus, dass der Tank nur relativ klein ist!

Die Keys habe ich mir bisher immer als Paradies vorgestellt, allerdings werde ich sehr schnell ernüchtert, als ich auf dem Overseas Highway hinüber nach Key Largo fahre. That's it? Breite Straßen, typisch amerikanische Infrastruktur entlang der Hauptstraße.... irgendwie siehts hier so aus wie überall. Ich versuche, noch einen Platz für den Sonnenuntergang zu finden, was sich allerdings als recht schwierig erweist, denn ich kann auf die schnelle nirgendwo einen öffentlichen Zugang zum Wasser finden - nur Privatsiedlungen oder Hotelauffahrten. Als es dann langsam dunkel und zu spät wird, suche ich mir dann ein wenig enttäuscht etwas zu Essen. Auf dem Weg zurück ins Motel komme ich dann in einen Abreisestau -> sowas aber auch! Hätte ich mir ja denken können... es ist schließlich Labor Day! Zusätzlich fängt es nochmal äußerst intensiv an zu regnen, was die Fahrt noch ein wenig mehr erschwert. Jetzt will ich nur noch eines -> In mein Motelzimmer und mich von dem mal wieder sehr kräftezehrenden schwülen Tag erholen. Diesen spontanen, unvorbereiteten Ausflug nach Key Largo hätte ich mir im Prinzip sparen können - das wird dann aber Gott sei Dank der einzige unsinnige Weg während der Reise bleiben  :lol:  8)

Morgen gehts dann richtig auf die Keys -> Karibikfeeling im Bahia Honda State Park und ein Abend in Key West!

Übernachtung: Fairway Inn Motel, Florida City, FL Preis: 44,56 USD/Nacht inkl. Frühstück (wie am Vortag halt ;) )
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*tom2go

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #35 am: 12.11.2010, 12:32 Uhr »
Klasse Nahaufnahme vom Krokofant  :wink:

Irgendwie höre ich öfters, dass die Everglades nicht so der Renner sind. Kann man da eigentlich auch mit so einem Propellerboot durchdüsen?

*Tinerfeño

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #36 am: 12.11.2010, 12:35 Uhr »
Irgendwie höre ich öfters, dass die Everglades nicht so der Renner sind. Kann man da eigentlich auch mit so einem Propellerboot durchdüsen?

Vermutlich trifft dies auf den Sommer zu, in dem Tiere eher Mangelware sind. Aber einen schönen Eindruck von der Gegend konnte man dennoch bekommen. Entlang des Tamiami Trails (Richtung Naples) gibt es sehr viele Anbieter für diese Propellertouren. Dafür hatte ich aber keine Zeit, da das nicht eingeplant war.
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*metalbishop

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #37 am: 12.11.2010, 12:52 Uhr »
Die Nahaufnahmen gefallen mir sehr gut. Leider hat es bei uns so geregnet dass ich keine Gelegenheit für eine Objektivwechsel hatte. Und ganz so nah haben wir uns dann doch nicht hingetraut.

Lg Andi

*Tinerfeño

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #38 am: 12.11.2010, 12:55 Uhr »
Und ganz so nah haben wir uns dann doch nicht hingetraut.

Ich habe für das letzte Foto noch den "Photoshop-Zoom" zur Hilfe genommen - ist alles aus sicherer Entfernung  :oops:  8)
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*Angie

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #39 am: 12.11.2010, 16:45 Uhr »
Ich habe für das letzte Foto noch den "Photoshop-Zoom" zur Hilfe genommen - ist alles aus sicherer Entfernung  :oops:  8)

Egal, das Foto ist klasse!!

Viele Grüße,
Angie

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*Tinerfeño

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #40 am: 12.11.2010, 19:18 Uhr »
6. Tag: 07.09.2010

Auf diesen Tag habe ich mich schon lange vor Antritt der Reise gefreut. Die Florida Keys stehen heute auf dem Programm. Nachdem ich gestern ja schon einen relativ ernüchternden Eindruck von einem Teil von Key Largo bekommen habe (ok, es war einfach zu spät!) soll es heute nun bis hinunter nach Key West gehen. Ursprünglich einmal als Tagesausflug geplant, wird es nun doch eine Übernachtung geben - was sich als richtige Entscheidung erweist!

Die Sachen werden zusammengepackt, in der Lobby gefrühstückt ...


Kurz vor der Abfahrt

...und ab zum Overseas Highway!





Die ersten Keys sind nicht sonderlich spektakulär. Man fährt auf breiten Straßen - typisch amerikanisch eben. Ich lasse mich einfach nur so treiben, versuche, möglichst ein wenig karibische Musik ins Radio zu bekommen.
Je weiter südlicher man kommt, umso spannender wird es. Ich fühle mich ein wenig so wie vor 5 Jahren auf dem Weg zum Polarkreis in Schweden - nur lockte da der Norden und hier eben umgekehrt der tiefe Süden  8)

Nach ca. zwei Stunden Fahrt fahre ich gegen 11 Uhr am Bahia Honda State Park auf Bahia Honda Key vorbei. Hmm, denke ich mir... da wollte ich ja eigentlich auf dem Rückweg vorbeischauen. Aber warum nicht schon jetzt? Dann bleibe ich halt am nächsten Tag länger in Key West. Gesagt, getan. Ich wende, fahre in den Park, zahle 4,50 wirklich gut investierte Dollar und bin im Paradies.

Als erstes schaue ich mich ein wenig am Strand um und schraube den Polfilter vor meine Linse.



So nah war ich der Karibik bisher noch nie und zuvor habe ich auch noch nie solch herrlich paradiesische Strände gesehen. Dieser hier ist mir allerdings ein wenig zu überlaufen:





Ich spaziere noch ein wenig an der Old Bahia Honda Bridge herum und fahre dann weiter an einen noch schöneren Strand innerhalb des Parks im Südosten. Je weiter man vom Parkplatz am Strand entlang weggeht, umso weniger Leute sieht man. Das kennt man ja aus Amerika und das liebe ich auch, da man dann fast ganz für sich ist.





Irgendwann denke ich mir - vielleicht kann man ja mal ein wenig schnorcheln. Dazu muss ich nochmal zurück zum Auto und meine Taucherbrille und Schnorchel holen. Wieder zurück suche ich mir einen schönen Platz für mein Handtuch aus, breite es aus ... doch was ist das? Irgendwie sind an allen meinen Sachen komische stachelig - klebrige Kügelchen, die nur in Kleinarbeit aus der Kleidung gelöst werden können. Diese Pflanze, dessen Namen ich noch nicht heraufsgefunden habe, habe ich wohl übersehen und ich werde noch Teile von dem lästigen Zeug unbemerkt bis Key West mitnehmen  :roll: :lol:.

Im sehr flachen "Badewannenwasser" bin ich allerdings dann doch recht erstaunt, wie trüb es eigentlich ist. Sehr viele Schwebeteilchen sind im Wasser vorhanden und die Sicht ist nicht sonderlich gut. Das passt eigentlich gar nicht zu diesem schönen Anblick vom Strand aus. Ein paar paridiesische Fische sehe ich aber dennoch.



Die Zeit im herrlichen Bahia Honda State Park vergeht recht schnell und schon ist wieder Nachmittag. Die restlichen 36 Meilen bis Key West müssen dann auch langsam einmal angetreten werden. In den "Suburbs" von Key West werden die Straßen plötzlich wieder vierspurig - als wenn man langsam in eine Großstadt kommt! Über die stark befahrene Straße läuft plötzlich ein Leguan! OK - exotischer geht es in den USA vermutlich nur noch auf Hawaii zu! Gegen 15:30 checke ich dann auch in meinem Hotel ein - den Traveloge Suites Key West, in denen ab heute Bauarbeiteten sein sollen. Davon bekomme ich aber nicht sonderlich viel mit. Ich lade mein Gepäck ab, besorge mir einen Stadtplan und fahre in eine nahe gelegene Burgerbude:


Mein südlichster Burger bisher ;-)

Dass es nicht einfach mit dem Parken in Key West werden wird, wusste ich schon vorher. Es gibt mehr oder weniger gute Parkleitsysteme, aber das ist mir alles zu weit außerhalb... und auch die Angebote mit Shuttle sind mir zu aufwändig. In der Nähe der Duval Street - der Vergnügungsmeile von Key West - gibt es Street Parking mit Parkautomaten. 7 USD für 4 Stunden sind eigentich im Rahmen und man ist gleich recht zentral.





Hier ist alles sehr sehr touristisch. Die Gegend rund um die Duval Street ist alles andere als ursprünglich und nur dafür hier runter zu fahren- das kanns eigentlich nicht gewesen sein. Dennoch schaue ich mir natürlich die Attraktionen an, aber das Bahama Village reizt mich deutlich mehr.




 :lachen35:



Das Bahama Village - unter anderem erkennbar an auf der Straße herumlaufender Hühner - gefällt mir deutlich besser! Auf dem Weg zum südlichsten Punkt komme ich dort entlang:



Ein Foto vom "Southernmost Point" erspare ich euch  :lol: - dafür gibts ein Bild vom Southernmost Southernmost Hotel  8)






Was das für ein SPA sein soll, möchte ich zu gerne wissen  :lol: :lol: :lol:

Zum Sonnenuntergang möchte ich natürlich zum Mallory Square. Als ich dort allerdings auch nette lokale direkt am Wasser sehe, gehe ich natürlich lieber dort hin!
An der Sunset Pier bestelle ich mir ein Key West Sunset Ale - passender gehts wohl nicht  8).



Es ist zwar nicht mein schönster erlebter Sonnenuntergang - dafür aber mein südlichster und noch dazu einer meiner besten gemessen an der Atmosphäre. Einfach traumhaft stimmungsvoll hier...



Nach Einbruch der Dunkelheit fahre ich noch ein wenig mit dem Auto durch die Gegend und dann ins Hotel. Das war der bisher schönste Tag der Reise!



Übernachtung: Travelodge Suites Key West, Key West, FL Preis: 75,36 USD/Nacht inkl. Frühstück/Tax (über Priceline NYOP)

Morgen habe ich dann eine lange Etappe vor mir -> es geht an die Golfküste!
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« Antwort #41 am: 12.11.2010, 19:34 Uhr »
Wunderschöne Fotos! Da bekomme ich doch auch gleich Lust...

Laufen da jetzt Hühner rum oder richtige Hühner?  :lachroll:

*metalbishop

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #42 am: 12.11.2010, 19:54 Uhr »
Die Fotos sind echt wunderbar  :respekt:
Du hattest ja unglaubliches Glück mit dem Wetter, unsere Fotos vom Bahia Honda State Park haben eher Weltuntergangsstimmung  :wink:

*Tinerfeño

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #43 am: 12.11.2010, 20:03 Uhr »
Du hattest ja unglaubliches Glück mit dem Wetter, unsere Fotos vom Bahia Honda State Park haben eher Weltuntergangsstimmung  :wink:

Ah, dort wart ihr auch? Nicht schlecht. Aber ihr konntet den Wetterausrutscher sicherlich eher verkraften, bei den wunderschönen Tagen die ihr zuvor hattet!  :wink:
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*metalbishop

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Re: Kontrastreich - Südosten und Nordwesten im September 2010
« Antwort #44 am: 13.11.2010, 11:37 Uhr »
Ah, dort wart ihr auch? Nicht schlecht. Aber ihr konntet den Wetterausrutscher sicherlich eher verkraften, bei den wunderschönen Tagen die ihr zuvor hattet!  :wink:

Ja wir dürfen uns wirklich nicht beschweren. Und das schlechte Wetter hat auch was Gutes: man ist ganz allein am Strand  :wink:

 

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