Mehr ans Meer - Florida und Mini-Kreuzfahrt in 10 Tagen (Sept/Okt 2019)

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*usa-rookie

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Sorry für die Pause Ihr Lieben... aber dringende Urlaubs-Angelegenheiten mussten erledigt werden ;)

Aber jetzt geht's weiter:

5.10.2019
A perfect Day at Coco Cay.. so heisst der 2. Stopp unserer Mini-Cruise. Coco Cay ist die Privatinsel von Royal Caribean. Sieht sehr nett aus.. künstlich, aber nett.



Blick beim Einlaufen:






Gegen das schlechte Gewissen des quasi ohne-Pause-futtern, gibt es im gut gefüllten Gym des Hauses… ääähhh Schiffes..  an diesem Morgen eine kleine Sporteinheit, ehe die just abtrainierten Kalorien beim Frühstück mit eher mässigem Service wieder draufgehauen werden. Witzig übrigens, daß uns RC auch immer täglich den Teppich im Aufzug austauscht, damit keine Verwirrungen beim Wochentag entstehen.



Das Fitness-Studio ist ganz solide ausgestattet. Wäre es ein Buffet, dann am ehesten das Main Street Station. Alles da was man braucht.. ohne viel Schnick Schnack. Okay es gibt einen Punkt Abzug in der B-Note, weil es keinen Wasserspender o.ä. gibt.



Der Ausblick beim Frühstück:



Dann heisst es aber, rein in Bikini und Badehose und auf zur Insel. Im Bereich Chill Island am Chill Beach machen wir genau das… chillen.

























Wobei man hier auch heiraten kann.



Genügend zu essen und trinken gibt es auf der Insel auch. Nach dem Lunch wird es aber ein bisschen ungemütlich, weil es zunächst leicht und dann immer stärker regnet. Irgendwann beschliessen wir, zum Schiff zurück zu kehren.









Ich weiss, die Bilder sehen nicht nach Regen aus... aber es war tatsächlich so. Karibik-Gewitter oder so ;)
Am ruhigeren Adult Pool gibt’s nette Lounge Ecken, die nicht nur überdacht sind, sondern an denen man auch herrlich nen Cocktail schlürfen kann.
Wir sind beim frühen Dinner-Service (17.30 Uhr) geblieben und hoffen so, daß wir den Sonnenuntergang vom Deck anschauen können. Aber die Sonne hat erstens gegen die Wolken verloren und ist zweitens auch schon am Horizont verschwunden. Schön aussehen tut's trotzdem - oder?







Wir hüpfen kurz ins Zimmer und sehen daß unser lieber Carlington ein ganz schön kreativer Spaßvogel ist. Aus Handtüchern hat er zur Schlafenszeit eine Fledermaus fabriziert.





Von Coco Cay wird abends noch ein Feuerwerk abgeschossen. Wir schauen vom Schiff aus zu.. ich liiiiebe Feuerwerk. Auch wenn es klimatechnisch bedenklich und nicht korrekt ist - So!


















Den Abend lassen wir an der Bolero Bar bei live Musik ausklingen.



Fazit: einfach mal chillen

*Simone_JJ

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Das Fitness-Studio ist ganz solide ausgestattet. Wäre es ein Buffet, dann am ehesten das Main Street Station.


 :lachen07: Vermisst da jemand Vegas?  :lachen07:

*Bandito1011

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  • Der gescheite Mensch findet Bildung auf Reisen
Das sind wirklich tolle Bilder ! Mag mich irren, aber irgendwie merkt man bei dem Bericht unterschwellig das ihr ein wenig mit dieser Form des Urlaubs fremdelt, oder kommt mir das nur so vor ? Wir überlegen auch schon lange ob wir mal so eine kleine Kreuzfahrt als Abwechslung einstreuen sollten. Das sieht alles schon ziemlich cool aus, aber irgendwie kann ich ich mich einfach nicht dazu durchringen. Die gekünstelte Insel scheint zum relaxen ideal zu sein, nur befürchte ich das ich mich da zu sehr als typischer Pauschaltourist fühlen würde. Meine ich nicht überheblich, ich fühle mich nur immer leicht unwohl wenn man so sichtbar von der normalen Bevölkerung abgegrenzt wird. 

*Schneewie

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Mit der navigator haben wir unsere 1. Kreuzfahrt gemacht.
Da waren wir auch erst ein wenig überrumpelt mit all den Dingen auf dem Schiff.
Man gewöhnt sich aber schnell daran und dann macht es richtig Spaß.


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Gruß Gabriele

*usa-rookie

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@Bandito
"Fremdeln" ist das richtige Wort... es war schon schön und es gab viel zu entdecken, aber schlußendlich war es nicht unser Ding. Wir hatten auch schon länger vor, mal eine Mini-Kreuzfahrt zu machen, um zu sehen, ob diese Art des Urlaubs was für uns ist. Da war das Angebot von MLife natürlich ideal.

Und weiter geht's:

6.10.2019 – Nassau /Bahamas

Good Morning Karibik:





Das "Atlantis" .. je nach Status kann man hier dank Caesar's Rewards auch mal umsonst wohnen:



Unser heutiges Frühstück wollen wir mal woanders einnehmen und schlendern zum „Windjammer“.. ein Buffet-Restaurant und allen, die sich jetzt fragen „die haben doch Sehnsucht nach Vegas“… jaaaaa ..

Aber zurück aufs Schiff.. im Windjammer wird man von einer 2-Mann-Kapelle mit Gitarre und Gesang zum Hände waschen aufgefordert. Extra zu diesem Zweck finden sich rechts und links der Eingangspforte mehrere Waschbecken.
Das Buffet ist durchaus ansprechend und es gibt alles, was man von dieser Form der Nahrungsdarbietung erwartet und zum satt werden so braucht.
In den abendlichen „Chef’s Table“ ist ein Besuch auf der Galley inkludiert. Und weil ich immer an einen Blick hinter die Kulissen interessiert bin, lassen wir uns von Nicolae gemeinsam mit einem dänischen und einem amerikanischen Pärchen rumführen. Diese riesenhafte Küche über mehrere Decks ist wirklich beeindruckend. 4000 Passagiere und 1500 Personen Besatzung müssen versorgt werden. Die Logistik dahinter ist wahrhaft der Hammer.











Einzig die Tatsache, daß die Reste in grosse Ballen gepresst ins Meer geschmissen werden (Fischfutter sagt Nicolae) verstört mich einigermassen. Aber was hatte ich auch gedacht? Dass alles aufgegessen wird? Oder die den Müll wieder mitnehmen?
Aber nun ist es Zeit, sich der Karibik zu widmen.. ob man einen Stempel in den Reisepass bekommt? Hmm.. nee bekommt man nicht. Der Pass wird zwar angeschaut, aber das war’s. Wir müssen durch ein Ankunfts-Gebäude und beim ersten Schritt hinaus auf den Vorplatz, bin ich schon einigermassen genervt.. aus unzähligen Kehlen tönen mir „Taxi?“, „Tour?“ und noch sonst allerlei Angebote entgegen.

Auf der Bay Street kann man vor jedem Laden Prozente-Zettel entgegennehmen und entscheiden, ob man steuerfrei Gold oder Diamanten erstehen möchte. Hmm… nee, wollen wir nicht.





Einen Augenblick zu lange verharre ich vor einer Parfümerie. Schwups, sitze ich auch schon drinnen und habe irgendeine Creme erst auf der Hand, dann im Gesicht. Die israelisch-stämmige Rebecca versucht mit viel guten Worten und noch besseren Angeboten mich von der Wirksamkeit und dem absoluten Kampfpreis zu überzeugen, aber ich kann mich schließlich ohne das Wundermittel loseisen.

Wir spazieren bis zum Parlamentsgebäude.. puh, hier ist es endlich ruhiger. Eigentlich sogar etwas zu ruhig. Bis eine Horde Touris auf Scootern und Quads ums Eck biegt.
Ihr merkt es sicherlich, Nassau kann mich nicht begeistern. Hier meine Impressionen:








































Auf dem Rückweg möchte ich mir wenigstens noch den weltberühmten „Straw-Market“ anschauen. Vielleicht könnte man doch noch irgendwie einkehren, um einen Drink zu nehmen.. Hmm.. es riecht etwas streng… ach was -zartbesaitete Gemüter weglesen- es stinkt nach Pisse und ich will eigentlich nur noch zurück auf die Navigator.

Ok, im Markt erstehe ich noch einen wirklich schönen Hut für einen Freund.
Ich habe irgendwie eine viel gechilltere Atmosphäre erwartet.. wahrscheinlich mein Fehler :pinch:

Auf dem Schiff sind viele ausgeflogen und deshalb ist nicht viel los am Pool bzw. in den Lounges rundum. Wir verbummeln etwas Zeit bei leckeren Cocktails, ehe es schon wieder Zeit zum Auslaufen ist.





Wir möchten die Prozedur auf dem 12er Deck geniessen. Am Main Pool ist wieder einiges geboten. Ist das ein Arschbomben-contest? Oder wer fliegt am weitestens. Jedenfalls sieht es nach jeder Menge Spaß aus und die Musik ist auch gut.





Bye bye Nassau – next Stop Miami.





Im Zimmer liegt ein Zettel, daß Personen, die ihr Gepäck selbst mitnehmen (also wir) bereits um 7.30 Uhr die Kabine räumen sollen. Harte Sitten… dabei haben wir doch heute den Chef’s Table mit passender Weinbegleitung :blink:

Dafür richten wir uns dann auch. In der R-Bar gibt’s den Aperitif und wir lernen Mr. Hernandez kennen. Einen weitgereisten 64jährigen Herrn, der mit seiner Frau in Miami lebt und ein bisschen wie Ernest Hemingway aussieht.
Überhaupt ist die Runde äußerst amüsant und wir haben (natürlich auch dank der Weinreise) jede Menge Spaß.





Das Essen ist absolut vorzüglich und für die 70$ pro Nase ein totaler Schnapper. Das Menü und die ausgesuchten Weine harmonieren bestens. Unser Koch erklärt jeden Gang ausführlich, während Nico die Weine präsentiert. Ein wahrhaft gelungener Abschluß dieser Seefahrt. Mein Highlight war die Schokokugel.. die Schoki schmolz unter der Karamell-Sauce und gab leckeres Eis frei. Ich stelle nachher noch ein Video davon ein..













Mit Ernest.. äähh Jorge Hernandez tausche ich noch Mailadressen.. "wenn ihr mal wieder nach Miami kommt."
Im Zimmer sehen wir, daß unser Carlington durch das gestrige Lob über die Fledermaus-„Skulptur“ angestachelt heute einen Pinguin gebastelt hat.



Wir müssen noch packen.. oh je.. ziemlich beschwipst stopfen wir alles in die Handgepäck-Koffer und fallen in die Koje.

Fazit: .. nicht mit zu hohen Erwartungen losstiefeln

*Schneewie

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Nassau hat uns damals auch nicht so gut gefallen. Wir sind dort noch ein wenig weiter gelaufen, dann ging es.

Vor Ort steppte der Bär.

Richtig gesehen, die amis machen auf jeder Kreuzfahrt einen Bauchklatscher Wettbewerb, der sich in größter Beliebtheit befindet.


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Gruß Gabriele

*Saguaro

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Huhuu Romy,

jetzt schaue ich nach langer Zeit mal wieder hier rein und was sehe ich - eine Minikreuzfahrt auf so einem Dingens of the Seas  :groove: .

Genau das schwebt mir als Kreuzfahrt-Rookie mit dieser Route auch mal vor. Schließlich muss man sich so langsam an ein schwimmendes Altersheim rantasten  :lachen07:. Wobei auf so einem legeren Bötchen doch mehr Jüngere ohne Rollator zu finden sind.

In Nassau war ich vor 30 Jahren und es hat mir überhaupt nicht gefallen. Dazu kam, dass es auf der Insel so gut wie nichts zum Essen gab. Deshalb steuere ich den Hafen nächstes Mal nur noch mit so einem großen Büffetkutter an.

Das Ferienhaus ist toll. Gehört das echt Freunden von euch?

So, nun bin ich gespannt, wie es weiter geht.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


*usa-rookie

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@Ilona
Schön, daß Du noch kurz vor knapp mit ins Boot gehüpft bist :) Wir hatten den gleichen Gedanken.. erstmal "schnuppern", ob sowas etwas für uns ist :)
Und ja, das Haus gehört Freunden von uns... und das daneben haben sie sich als Alterswohnsitz gekauft. Schön, wenn man das kann. Die Vermietung in Florida läuft wohl auch immer noch recht gut. Die sind fast rund ums Jahr sehr gut gebucht.

Und nun geht es weiter mit dem letzten vollen USA-Tag... :(

07.10.2019 – back in Miami

Heute ist Ausschiffung..
Wecken um 5.30, damit wir um 6:30 Uhr noch das zeitige Frühstück mitnehmen können. Aber hoppla, ich bin gar nicht so hungrig. Bin ich etwa ein bisschen verkatert.. ? Ach was. B)
An unserer Kabine wartet an der Tür schon die Rechnung und die Reinigungstrolleys scharren schon mit den Hufen. Wir packen noch fix unsere restlichen Sachen und gehen von Bord. Draussen ist es noch dunkel..



Der schweigsame Gustavo lyftet uns mit seinem Mercedes durch’s verregnete Miami zu unserem gebuchten Red South am South Beach. Die Pfützen sind so groß, daß ich Angst habe, das Auto könnte darin verschwinden.
Es ist gerade mal 8.30 Uhr und somit selbstverständlich zu früh zu Einchecken. Das gibt mir die gelangweilte, langbeinige Model-Schönheit hinterm Desk auch in einem wenig freundlichen Ton mit. Nun gut, wir können die Koffer stehen lassen und spazieren ein bisschen am Boradwald entlang.












Dann entdecke ich einen „umsonst“-Trolley, die hier in SoBe rumfahren. Irgendwie erwischen wir aber einen, der uns statt durchs schicke Art-Deco-Viertel zum örtlichen Krankenhaus fährt.
Hups.. da hatte ich den Fahrplan aber gründlich missverstanden. Ehe wir den nächsten nehmen, gibt’s noch einen Kaffee bei Starbucks, wo wir diesen coolen Longboard-Fahrer sehen



Der nächste Trolley bringt uns dann aber zum Ocean Drive, wo wir uns von hübschen Menschen überteuertes Essen im Oceans 10 servieren lassen. Die Rechnung weist auch gleich schon 20% Tip aus.
Und seht mal, was ich noch entdeckt habe... ein Stück Vegas in Miami :D











sogar Walgreens macht bei "Art-Deco" mit :)









Und ein Stop beim Shop unserer ehemaligen Lieblings-Tattoo-Sendung darf nicht fehlen..




Wir laufen ein bisschen rum, aber leider regnet es jetzt wieder mehr, sodaß wir gegen 12 Uhr zurück zum Hotel trolleyn (neue Wortschöpfung) :))
Ist vielleicht ein Zimmer.....? No, immer noch kein Zimmer fertig. In der Lobby riecht es nach Kanal.. bäh. Dann lieber im Außenbereich der Bar überdacht 2 Wein schlürfen...



Gegen 14.30 Uhr können wir endlich ins Zimmer. Das Warten hat sich gelohnt. Richtig schick ist das Zimmer und es wartet schon eine Flasche Champagner -bzw. das was man in den USA dafür hält- auf uns.









Der Regen wirkt ziemlich einschläfernd und so betreiben wir bis 17 Uhr ein wenig innere Einkehr.

Kunst am Desk:



Kaum die Augen geöffnet, recherche ich, ob sich in der Nähe nicht eine nette Möglichkeit zur Happy-Hour bietet.
Ich finde ein paar nette Restaurants im Espanola Way, wohin wir uns wenig später via Lyft hinbringen lassen.
Im Romano’s lassen wir uns im Außenbereich nieder. Während wir Antipasti von der Happy hour Karte vertilgen, fängt es wieder an, zu regnen. Anschließend gibt es für den Hasen ne Pizza für 20$. Ich wähle Nudeln, die es noch um Happy hour Preis (10$) gibt. Für das Futter inkl. Wein und Kaffee werden 60$ fällig. Auch hier werden übrigens 18% Tip gleich draufgeschlagen.








Zwischendurch öffnet der Himmel seine Schleusen und die kleine Gasse verwandelt sich in einen Fluss. Es ist unglaublich. Damit fällt ein weiterer Bummel Richtung Ocean Drive buchstäblich ins Wasser.





Ruben segelt uns sicher den See ääähh… über die Strassen von Miami zurück ins Hotel.
Beim anschliessenden Kofferpacken stelle ich fest, daß ich ein paar Sportsachen in unserer Kabine der Norvegian vergessen habe. Also gleich mal RCC-lost-and-found kontaktiert.
Nach dem Kofferpacken beschliessen wir unseren letzten USA-Abend mit „The Voice USA“... good night

*Saguaro

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Die Mini-Kreuzfahrt habt ihr überlebt  :wink: :D und Regen in Miami hätte nun wirklich nicht sein müssen.

Ich denke, dass man sich drei Tage auf so einem legeren Schiff schon mal geben kann. Für länger würde ich dann doch eher ein Bötchen mit etwas mehr Stil  :socool: bevorzugen.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


*Schneewie

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Ich denke, dass man sich drei Tage auf so einem legeren Schiff schon mal geben kann. Für länger würde ich dann doch eher ein Bötchen mit etwas mehr Stil  :socool: bevorzugen.

RCL kann auch mehr Stil. In den Bedienrestaurants geht es schon stilvoll zu, wenn denn sich alle Cruiser an die Kleidungsvorschriften halten.

Ansonsten ist es ein amerikanisches Schiff, eben mit dem Stil der Amerikaner. Aber man auf den Schiffen der Freedom Klasse (wie z.B. Navigator oder Freedom) auch sehr schön im Pub sitzen und den letzten zusehen.
Gruß Gabriele

*Jack Black

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Ansonsten ist es ein amerikanisches Schiff, eben mit dem Stil der Amerikaner.

Eben!

Kreuzfahrt und Kreuzfahrt bedeutet nicht grundsätzlich das gleiche. Amerikanische Schiffe haben eine ganz andere Stimmung und andere Konzepte als beispielsweise deutsche Schiffe. Das Publikum ist auch anders, die Unterschiede sind groß. Selbst innerhalb einer Reederei gibt es große Unterschiede, so sind die Fahrten auf einem der "alten" und "kleinen" AIDA Schiffe (Cara, Aura, Vita) ganz anders einzuschätzen als auf den "großen Pötten" (Prima, Perla, Nova). Und doch sind die großen Pötte wiederum nicht das gleiche Erlebnis wie ein amerikanischer Riesenpott.

Das muss jeder für sich selbst herausfinden, welchen Stil und welches Erlebnis er bevorzugt, aber man kann unmöglich von einer einzigen Kreuzfahrt ableiten, ob einem Kreuzfahrten immer/nie/manchmal gefallen. Die Unterschiede sind durchaus erheblich.

Das ist ungefähr so, als wenn man das Casino von Aachen mit dem Casino aus dem Wynn Resort in Las Vegas vergleicht. Dazwischen liegen Welten, auch wenn es beides "Casinos" sind.

*Anne

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Jetzt bin ich alles in zwei Stücken heute nachgereist.
Ich bin wie immer begeistert mit Euch auf der Reise dabei.
Danke, dass Ihr mal die Minikreuzfahrt für.mich gescoutet habe.
Noch haben wir keine Kreuzfahrt erlebt, aber natürlich sind wir neugierig. Ich sage nicht nie. Noch nicht meint auch meine bessere Hälfte.

Unser Jüngster ist aber von seiner Freundin angestiftet worden, deren Familie da erfahren ist. Und gerade überlegen die zwei wieder.  Nur halt wäre mögliche bzw. unwahrscheinlich, aber nicht 100%ig auszuschließende Quarantäne derzeit schlecht....

Danke, es macht Spaß bei Euch.

Gruß
Karin

*usa-rookie

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@JackBlack
Da stimme ich Dir absolut zu... auch wenn wir jetzt "nur" die Navigator kennen, bin ich sicher, daß es Riesenunterschiede zu anderen Schiffen bzw. Anbietern gibt.

Und hier kommt das "Ende":

8.10.2019

Wiedennwodennwasdenn? Es regnet nicht… eine kleine Laufrunde? Erst schnell Zähne putzen und richtig wach werden und… dann ist es auch schon vorbei mit der Herrlichkeit…



Auch gut, gehen wir halt zum Frühstück. Im recht günstigen Zimmerpreis war neben dem Champagner vom Vortag auch ein kontinentales Frühstück inkludiert. Alles da, was man so braucht. Danach lungern wir noch etwas im Zimmer rum und ich kontrolliere mal wieder die Hauspreise in Bonita Springs  :lol:
Bei Auschecken kriegt die unfreundliche Zippe vom Check-In doch noch eine Schoki.. ich will mal nicht so sein  8) :D
Jessika ubert uns für 18$ zum Airport. In Miami sind irgendwie alle Lyft-/Uber-Fahrer keine Freunde grosser Worte. Oder ist deren englisch möglicherweise noch schlechter, als das unsere? Wenn ich da an die Laberfaxen in Vegas denke. Was hatten wir da schon lustige und interessante Gespräche..  :D

Nun denn, nützt ja alles nix… wir müssen los. Am Schalter frage ich vorsichtig, ob man uns hier nicht bereits mit Sitzplätzen versorgen kann. Nö, erst in Atlanta. Seufzzz  :roll:
Aber es kommt doch anders.. denn kaum am Gate angekommen, vernehme ich eine knarzende Stimme aus dem Lautsprecher, die unsere Namen mit süssem englischen Akzent ausruft. Wegen unsrem Online-Check-In und weil wir keine Aufgabe-Koffer haben, sind wir verdächtig und müssen unsere Pässe nochmal dem Delta-Mensch vorzeigen. Der ist nett und ich nutze die Gelegenheit doch nochmal den Vorstoss bezüglich Sitzplätze zu wagen… ich möchte doch sooo gern mit meinem Mann zusammen sitzen… habe Flugangst usw. usw. "No Problem Ma’am.." Bordkarten druckt er uns auch gleich aus. Klasse!

Der Flug nach Atlanta ist nicht nur 20 Minuten verspätet, sondern auch noch recht ruckelig. Die Zeit holt der Pilot nochmal raus und für das Geruckele kann man leider keinen verantwortlich machen.
Ich bin verwundert, daß wir hier nicht nochmal durch die Sicherheitskontrolle müssen. Das hatte ich dann wohl nur fälschlicherweise so in Erinnerung. Unser Flug nach Stuttgart ist zum Glück nicht komplett ausgebucht und wir haben eine 3er für uns, sodaß unser Reisebegleiter seinen eigenen Sitzplatz hat.



Habt Ihr auch das Gefühl, daß es bei Delta die mit Abstand ältesten Stewardessen aller Airlines gibt? Einige der Ladies könnten gut und gerne schon 70 oder älter sein. Aber es gibt eine schicke Menükarte und *tadaaaa* Cheeze-it’s. Die waren garantiert im Angebot  :wink:

Ich kann zwar auch in der 3er Reihe nicht so recht schlafen, aber bequemer ist es allemal. Mit „Yesterday“ kann ich ebenfalls noch einen Film von meiner „will-ich-anschauen“-Liste streichen. Und der kriegt von mir die Bewertung „absolut sehenswert“. Tolle Unterhaltung im „was-wäre-wenn“-Genre.
Das Essen ist halt Flugzeug-Essen, aber durchaus gut zu nennen. Sonst verläuft der Flug ereignislos.





Ohne auf Koffer zu warten, stiefeln wir gleich zu unserem Wagen auf dem Hotelparkplatz.

Willkommen in Deutschland!

*usa-rookie

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Das (kurze) Fazit:

- Florida hat uns für einen Kurz-Aufenthalt im Herbst zum ausspannen so gut gefallen, daß wir für 2020 evtl. auch wieder einen Aufenthalt planen :)

- Kreuzfahren ist wohl nicht so ganz unser Ding, aber zum schnuppern und vor allem für lau war es allemal ein Erlebnis

Und jetzt sind es noch 64 Tage bis zum erneuten Start in die USA *yipiieehhh*

*verbeugundschlußapplaus*

*HeikeME

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Ich bin euch nachgereist. Das war ja mal ein schöner Kurzurlaub

 

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