Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada

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*MisterB

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #15 am: 08.01.2015, 12:55 Uhr »
Das Hotel ist in Stadtteil (Lower) Queen Anne, richtig ?
Ich habe auch da "oben" gewohnt, ist alles fußläufig zur Needle da in der Ecke.
ich fand es ganz gut . Es ist gerade weit genug vom Innenstadttrubel weg so das es ein wenig ruhiger ist. Ist auch "da oben" gerade weit genug weg von "City Center" das es anfängt auch ein kleinwenig billiger zu werden (Hotelübernachtungspreise meine ich), man ist mit Bus oder der Monorail aber trotzdem schnell genug im Zentrum.
Also ich fands ganz gut da. War recht entspannt. Und da oben in der Ecke gibt's auch genug Lädchen, Cafes für den Morgenkaffe und Kneipen für den Abend, so das man garnicht mal so unbedingt für alles (essen, trinken, einkaufen) ins Zentrum muss.

Bin mal gespannt, was ihr in der Stadt so alles erkundet habt.

Gruß
Bernd
Meine kleine Reiseseite mit meinen Reiseberichten
http://www.berndsteinke.de


*Dreamer

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #16 am: 08.01.2015, 13:13 Uhr »
So, ich quetsche mich auch noch mit in den Van. Es gibt Orte, da reist man immer wieder gerne mit und für mich gehört sowohl der Olympic NP als auch der Mt Rainier eindeutig dazu. Außerdem träume ich gerade auch mal wieder vom Nordwesten.

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #17 am: 08.01.2015, 17:34 Uhr »
Das Hotel ist in Stadtteil (Lower) Queen Anne, richtig ?
Ich habe auch da "oben" gewohnt, ist alles fußläufig zur Needle da in der Ecke.
ich fand es ganz gut . Es ist gerade weit genug vom Innenstadttrubel weg so das es ein wenig ruhiger ist. Ist auch "da oben" gerade weit genug weg von "City Center" das es anfängt auch ein kleinwenig billiger zu werden (Hotelübernachtungspreise meine ich), man ist mit Bus oder der Monorail aber trotzdem schnell genug im Zentrum.
Also ich fands ganz gut da. War recht entspannt. Und da oben in der Ecke gibt's auch genug Lädchen, Cafes für den Morgenkaffe und Kneipen für den Abend, so das man garnicht mal so unbedingt für alles (essen, trinken, einkaufen) ins Zentrum muss.

Bin mal gespannt, was ihr in der Stadt so alles erkundet habt.

Gruß
Bernd

Ja, stimmt! Die Space Needle ist nur einen Block entfernt. Entscheidend für uns war unter anderem das kostenlose Parken. Mit der Monorail ist man in 5 Minuten im Zentrum, mit dem Auto in 5 Minuten am Kerry Park oder am Union Lake. Es liegt eigentlich ideal.

So, ich quetsche mich auch noch mit in den Van. Es gibt Orte, da reist man immer wieder gerne mit und für mich gehört sowohl der Olympic NP als auch der Mt Rainier eindeutig dazu. Außerdem träume ich gerade auch mal wieder vom Nordwesten.

Willkommen an Bord. Toller Bericht vom Olympic :applaus:

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #18 am: 08.01.2015, 17:58 Uhr »
2. Tag, 13.07.2014

„Einigkeit und Recht und Freiheit“ - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Wir sind früh wach und machen uns auf den Weg zum Stadtzentrum. Es geht erneut Richtung Space Needle, von dort wollen wir mit der Monorail fahren. Eine schnelle Verbindung, die aus Anlass der Weltausstellung 1962 gebaut wurde. Der Weg dorthin führt am International Fountain vorbei, einem Brunnen, der die Wasserspiele mit Musik begleitet.


Im Gegensatz zum Vortag sind kaum Menschen unterwegs (das Foto ist vom späten Nachmittag), doch plötzlich beginnt der Brunnen die deutsche Nationalhymne zu spielen, dann kann am Endspieltag ja nichts mehr schiefgehen.

Die Fahrt mit der Monorail geht tatsächlich schnell und schon sind wir mitten in der Stadt. Auch hier ist es außergewöhnlich leer. Der Farmers Market hat noch nicht geöffnet, also geht es erst mal zum Hafen. Von dort hat man tolle Ausblicke über die Bucht.










Auf dem Rückweg zum Pike Place Market spricht uns ein junger Mann an und erklärt, er sei kein Polizist, sondern ein Volunteer, wenn wir Fragen hätten, könnten wir uns gerne an ihn wenden. Sehr freundlich, aber zunächst nicht nötig. Der Markt hat inzwischen geöffnet und wir staunen über die riesige Auswahl. Besonders gut gefällt uns natürlich die Show der Pike Place Fish Co. mit den fliegenden Fischen. Dort gibt es für Frank einen ziemlich teuren aber auch sehr leckeren Krabbensalat.





Schlangestehen vor Starbucks

Dann geht es weiter, zunächst zum Hard Rock Café ganz in der Nähe und dann in den älteren Teil der Stadt. Hier sieht man, dass die Stadt reich ist, man bemüht sich sehr darum, die alten Häuser zu erhalten.





Inzwischen ist es viel voller, trotzdem fallen wir mit unseren Nationaltrikots nicht besonders auf, es sind noch einige mehr damit unterwegs. Wir treffen sogar auf einen argentinischen Fan, der uns freundlich „good luck“ wünscht. Außerdem haben die Seattle Sounders ein Heimspiel, so dass auch deren Trikots zahlreich vertreten waren. Obwohl uns die Stadt in ihren Bann gezogen hat, müssen wir uns langsam eine Gelegenheit suchen, um das Endspiel zu sehen. Die Restaurants sind voll, aber wir bekommen einen kleinen Tisch in einer Sportsbar. Allerdings hält unser Glück nur ca. 5 Minuten, dann erklärt uns der Kellner, dass unsere Tochter zu jung für die Bar ist. Für 21 können wir sie wirklich nicht ausgeben. Für Europäer schon etwas kurios, dass man mit 18 den Präsidenten wählen kann, aber erst mit 21 in eine Bar darf. Uns bleibt nur eins, wir müssen im Laufschritt zurück zum Hotel. Dort geht es ins Restaurant, gerade rechtzeitig zur Nationalhymne.


 Ab der zweiten Halbzeit gucken wir im Hotelzimmer. Einmal wird das Hotel von einem Torschrei durchgerüttelt. Zum Glück dürfen wir unser Zimmer trotzdem behalten. Den Nachmittag verbringen wir erneut in der Stadt. Am Abend machen wir uns trotz aller Müdigkeit auf zur Space Needle und genießen den Blick über die Stadt und die Bucht.





Auch die nahegelegenen Chihuly Garden gefallen uns in der Dunkelheit sehr gut.




Wir können nur jedem empfehlen, abends die Space Needle hochzufahren.


Nach einem langen Tag fallen wir zufrieden ins Bett.

Gefahrene Meilen: Soweit die Füße tragen!

Hotel: The Maxwell Hotel

*Gitania

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #19 am: 10.01.2015, 15:36 Uhr »
Bin auch mit dabei und freue mich auf eure Erlebnisse im Nordwesten. Wir waren im Oktober die beiden letzten Nächte im Maxwell und waren auch super zufrieden mit dem Hotel.
Um den blauen Himmel und Sonnenschein beneide ich euch ein wenig :lol:
LG
Gitania

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #20 am: 10.01.2015, 19:43 Uhr »

Um den blauen Himmel und Sonnenschein beneide ich euch ein wenig :lol:

Wir hatten tatsächlich unglaublich viel Glück mit dem Wetter, es war nur am Pazifik schlecht, aber da waren wir nur ganz kurz. Es lag bestimmt an der Reisezeit (Juli und August). Da kam es uns mal entgegen, dass wir in den Ferien fahren müssen  :D

Viel Spaß beim Mitfahren!

LG
Inge

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #21 am: 11.01.2015, 11:09 Uhr »
3. Tag 14.07.2014
Seattle - Poulsbo


The sun is gone, but I have a light” – Kurt Cobain (aus dem Nirvanasong „Dumb”)

Heute heißt es Abschied nehmen von Seattle. Zuvor wollen wir aber noch kurz zum Kerry Park, um vielleicht einen Blick über Seattle bis zum Mount Rainier zu erhaschen. Der Berg zeigt sich leider nur schemenhaft, der Blick über die Stadt ist trotzdem atemberaubend.



Obwohl es noch recht früh ist, sind wir nicht ganz allein. Ein kleines Kamerateam interviewt jemanden, der aussieht wie der Gouverneur von Washington, Jay Inslee.


Wir können uns vom Ausblick kaum trennen, aber wir haben noch einiges vor, also geht es weiter zum EMP Museum (Experience Music Project). Gegründet wurde das Museum von Paul Allen, es befindet sich in Sichtweite der Bill und Melinda Gates Stiftung. Der Bau sieht von außen ziemlich avantgardistisch aus und soll einer geschmolzenen E-Gitarre nachempfunden sein. Im Museum werden die großen Musiker der Stadt geehrt (z.B Jimi Hendricks und Nirvana). Man kann auch Instrumente spielen und seine eigene Musik aufnehmen, Sarah spielt ein bisschen auf der Gitarre, während wir die Ausstellungen mit vielen Fotos und Berichten genießen.


Guitar Hurricane

Dann müssen wir auschecken und fahren raus aus der City in Richtung einer kleinen Landspitze, Alki Point, von der aus man die Skyline von Seattle gut sehen kann.


Wir genießen die Aussicht und fahren dann noch ein bisschen weiter, bis zum Alki Beach. Sarah wagt sich vor bis ans Wasser des Puget Sound, wir bleiben lieber auf einer Bank.


Dann geht es weiter Richtung Tagesziel Poulsbo, einer kleinen Stadt auf der anderen Seite des Pudget Sound. Das Navi schickt uns zunächst immer wieder zurück Richtung Seattle, bis wir die Fähre als Verkehrsmittel ausschließen. So kommen wir noch einmal zum Stadion.


Dann klappt es mit der richtigen Richtung auf der Interstate. Nachdem wir die Interstate verlassen haben, sehen wir auf den Straßen Unmengen von Holzlastern, die übrigens in nahezu wahnsinniger Geschwindigkeit unterwegs sind. Es ist schon ein seltsames Gefühl, wenn einem ein voll beladener  Holzlaster mit gefühlten 130 km/h in einer Kurve entgegen kommt. Am Ende des Tages sind wir uns einig, der Holzlaster gehört in das Wappen von Washington. Wir haben Poulsbo als Zwischenstopp gewählt, weil es auf dem Weg zum Olympic NP günstig liegt und es dort einen Walmart Superstore gibt, in dem wir alles Notwendige für die nächsten Wochen, insbesondere die große Kühlbox, einkaufen. Außerdem „probieren“ wir eine Zange am Autoschlüsselring aus, um die Ersatzschlüssel erfolgreich zu trennen. Abends besuchen wir das kleine aber feine Zentrum von Poulsbo, das direkt am Wasser, der Liberty Bay, liegt.





Dort kaufen wir auch eine große Pizza zum Mitnehmen aufs Zimmer. Im Hotel angekommen, sind einige der anderen Gäste wohl etwas verängstigt, da wir neben der Pizza auch eine Stange Partybecher ins Zimmer tragen („look, they`ve got cups and pizza“). Das Bier sehen sie zum Glück nicht, das ist schon im Zimmer. Aber wir sind viel zu müde für eine Party und schlafen kurz nach dem Genuss der Pizza glücklich ein.
   
Gefahrene Meilen: 100
Hotel: Guesthouse Inn & Suites Hotel
76,- € für eine Nacht (einschl. hot breakfast)

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #22 am: 13.01.2015, 18:34 Uhr »
4. Tag, 15.07.2014
Poulsbo - Forks


„Life is a mountain, not a beach” - Indianerweisheit

Ausgeruht wachen wir früh auf und stärken uns bei einen recht guten `hot breakfast` im Hotel.

Heute wollen wir den nördlichen Teil des Olympic National Parks erkunden und machen uns zeitig auf den Weg. Wir nehmen den Highway 3/104, der uns auf einer sehr niedrigen Brücke über einen Seitenarm des Pudget Sounds führt. Es ist neblig und wir können kaum das Wasser sehen. Nachdem wir wieder an Land sind, bessert sich das Wetter deutlich und wir erreichen Port Angeles im strahlenden Sonnensein. Dort verspassen wir leider die Zufahrt zum Olympic, so dass wir zunächst eine Runde durch Port Angeles drehen müssen. Ein recht netter, übersichtlicher Ort.

Endlich erreichen wir den Parkeingang und kaufen uns einen Annual Pass. Weiter geht es Richtung Hurricane Ridge hoch in die Berge. Das Visitor Center liegt in etwa 1600 m Höhe, das merken wir schon und schnaufen etwas. Aber der freie Blick auf die Berge der Umgebung entschädigt sofort. Wir können etwa 80 km weit sehen.

Unser erstes Wildlife




Auf dem kurzen Weg zum Sunrise Point wissen wir gar nicht, wo wir zuerst hinschauen sollen. In der Ferne die Berge, ganz nah am Weg die Hirsche.











Mount Olympic


Glacier Peak

Irgendwann reißen wir uns los und fahren zurück Richtung Port Angeles. Von dort geht es weiter Richtung Lake Crescent; das ist ein recht großer See, der eingebettet in die umliegenden Berge einen wirklich schönen Anblick bietet.





An der Storm King Ranger Station halten wir an, um den kurzen Weg zu den Marymere Falls zu gehen. Der Weg ist einfach und führt durch bewaldetes Gelände. Leider liegen die Falls schon im Schatten, obwohl es erst früher Nachmittag ist. Wir machen ein paar Fotos und schon geht es weiter Richtung Tagesziel – Forks.





Alle Twilight Fans müssen wir aber enttäuschen, wir sehen dort weder Vampire noch Werwölfe. Vielleicht liegt es daran, dass die Sonne immer noch vom Himmel strahlt. Unser Zimmer im Pacific Inn Motel ist ganz normal eingerichtet, gegen Aufpreis gibt es jedoch auch einige, die eine besondere Ausstattung für Twilight Fans haben. Langsam plagt uns der Hunger und wir gehen in ein nahe gelegenes Chinarestaurant. Auch dort sind Bella und Edward allgegenwärtig, als Pappaufsteller.

Gut gesättigt werden wir übermütig und fahren die recht kurze Strecke zum Rialto Beach am Pazifik. Wir sind gut informiert und erwarten einiges zu sehen. Aber je näher wir dem Wasser kommen, desto wolkiger wird es. Direkt am Strand ist es ungefähr so schön, wie Allerheiligen bei 5 Grad und Regen auf dem Friedhof. Uns umgibt Nebel und grauer Nieselregen. Wir frieren und sehen leider gar nichts von den erwarteten Felsen im Meer. Das Meer mag uns offensichtlich nicht. :(



Also fahren wir lieber schnell zurück zur Unterkunft und hoffen auf den morgigen Tag, der uns in den Hoh Rain Forest und nochmals ans Meer bringen soll.
   
Gefahrene Meilen: 200
Hotel: Pacific Inn Motel
90,- € für eine Nacht (ohne Frühstück)

*sil1969

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #23 am: 14.01.2015, 13:08 Uhr »
Ich wollte schon fragen, wen ihr wegen des tollen Wetter bestochen habt. Aber da sehe ich ja doch auch etwas Nebel....

Bin gespannt auf den nächsten Tag. Uns hatte es im Olympic NP sehr gut gefallen. Wir haben damals zwar die Felsen im Meer gesehen, aber die Sonne schien auch nicht...  :zuck:
LG Silvia

*Bluenote

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #24 am: 14.01.2015, 16:27 Uhr »
Ich geselle mich einfach mal noch dazu. Ich habe üblen USA-Entzug und muss irgendwie Abhilfe schaffen. Reiseberichte in mich reinsaugen hilft wenigstens ein klitzekleines bisschen, wenn auch nicht nennenswert.  :roll:

Cool, Port Angeles...meine Schwester lässt sich da zur Zeit gerade ein Banjo bauen.  :wink: Der Herr, der ihr das baut, wohnt ja toll da oben, wenn ich mir eure Bilder so anschaue. Super schöne Natur!

Ich freue mich auf euren Bericht...wäre auch mal was, diese Gegend!  :)
1997: Drei Monate Englisch lernen in Georgia
1997: Von Georgia nach Texas
1998: Texas
1999: Texas
2012: Südstaaten-Tour
2017: In Planung...Appalachen (oder so...)

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #25 am: 15.01.2015, 07:10 Uhr »
Ich wollte schon fragen, wen ihr wegen des tollen Wetter bestochen habt. Aber da sehe ich ja doch auch etwas Nebel....

Bin gespannt auf den nächsten Tag. Uns hatte es im Olympic NP sehr gut gefallen. Wir haben damals zwar die Felsen im Meer gesehen, aber die Sonne schien auch nicht...  :zuck:

Im Vorfeld hätten wir es sicher getan  :lol:. Das heiße Wetter ist die Ursache für den Nebel am Meer. Über dem Meer ist es kalt und dort bildet sich dann Nebel, auf dem Land ist es warm, und die warme Luft kann den Wasserdampf aufnehmen. Wir haben den kompletten Urlaub ein Wahnsinnsglück mit dem Wetter gehabt. Wir hatten nicht einen einzigen verregneten Tag.

Heute Abend geht es weiter.

Viele Grüße
Inge und Frank

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #26 am: 15.01.2015, 07:13 Uhr »
Ich geselle mich einfach mal noch dazu. Ich habe üblen USA-Entzug und muss irgendwie Abhilfe schaffen. Reiseberichte in mich reinsaugen hilft wenigstens ein klitzekleines bisschen, wenn auch nicht nennenswert.  :roll:

Cool, Port Angeles...meine Schwester lässt sich da zur Zeit gerade ein Banjo bauen.  :wink: Der Herr, der ihr das baut, wohnt ja toll da oben, wenn ich mir eure Bilder so anschaue. Super schöne Natur!

Ich freue mich auf euren Bericht...wäre auch mal was, diese Gegend!  :)

Willkommen an Bord, wir hoffen, Dir ein wenig Abhilfe schaffen zu können. :)

Inge und Frank

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #27 am: 15.01.2015, 19:24 Uhr »
5. Tag, 16.07.2014

Forks - Centralia

„Wer viel sehen will, braucht nur ein Auge zuzudrücken” – Daniele Varé

Nach einem kurzen Frühstück auf dem Zimmer verlassen wir Forks und fahren Richtung Hoh Rain Forest. Die Sonne wärmt schon wieder und vertreibt die letzten Nebelfetzen. Tatsächlich weist uns ein Schild auf dem Weg zum Regenwald auf moderate Waldbrandgefahr hin. Wir stellen das Auto am Visitor Center ab, besprühen uns kurz mit Bug-Spray und begeben uns auf den Hall of Mosses Trail, einen Rundweg.


Der ist nicht lang, führt aber wunderbar durch den Regenwald. An jeder Biegung erwarten uns neue Eindrücke, Moos, das großzügig von den Ästen der Bäume hängt, verschiedene Pilze und große Farne. Wir fragen uns, wie verwunschen es wohl im Regen aussehen mag.






Schließlich erreichen wir das Ufer des Hoh River und halten für ein paar Fotos kurz an.



Der weitere Weg führt wieder durch den Wald, bis zum Auto.



Hobbits im Auenland?

Auf dem Weg zurück zur Hauptstraße fotografieren wir noch das idyllisch gelegene Hard Rain Cafe, gehen aber nicht rein.



Da die Sonne so erwartungsfroh scheint wollen wir schnell weiter Richtung Küste, um den „Beach 1“ zu besuchen. Aber das Meer mag uns auch heute nicht. Am Strand ist es erneut neblig, kalt und sehr ungemütlich. Man kann nur etwa 10 Meter weit sehen, das bringt ja überhaupt nichts.



Also klettern wir über das Treibholz zurück zur Straße. Dabei kommen wir noch durch einen Fichtenwald mit seltsamen Baumstämmen (Spruce Burls).


Wir fahren schnell weiter und erreichen am frühen Nachmittag Lake Quinauld. In der Nähe der Lake Quinauld Lodge finden wir einen kleinen Supermarkt, der auch frische Snacks anbietet. Wir kaufen ein wenig ein und setzen uns zum Essen in die Nähe des Sees. Zeit für Spaziergänge bleibt uns nicht, da wir noch einen ganz schönen Weg vor uns haben. Also zurück zum Auto und raus aus dem Park Richtung Aberdeen, der Stadt, in der sich Nirvana zusammengefunden hat.

Die Stadt macht während der Durchfahrt auf uns einen wirklich heruntergekommenen und trostlosen Eindruck, der durch das trübe Wetter (na ja, wir sind ja wieder am Meer) noch verstärkt wird. Irgendwie können wir jetzt verstehen, warum Nirvana Grunge gespielt hat; das versöhnt uns mit der Stadt. Nach weiteren Meilen wollen wir den Fahrer wechseln und fahren dazu neben die Straße vor ein Feuerwehrgebäude. Fahrer und Beifahrer steigen aus und der Wagen beginnt, rückwärts zu rollen, da die Handbremse noch nicht angezogen ist. Frank schafft es, mit einem „Sprung“ in den Wagen, die Fußbremse zu betätigen, bevor der Wagen das Feuerwehrgebäude erreicht – das ist ja gerade nochmal gut gegangen und hat bestimmt saukomisch ausgesehen.

Am Abend erreichen wir endlich unser Hotel. Obwohl wir schon recht müde sind, gehen wir nochmals raus und essen - umgeben von Einheimischen - im Family Restaurant „Country Cousin“. Es schmeckt lecker und ist reichhaltig. Am Nachbartisch sitzen 4 junge Soldaten in Uniform; auf einmal steht eine ältere Frau an deren Tisch, schenkt ihnen Geld und geht wieder. Der Umgang mit Militärangehörigen ist in den USA, insbesondere „auf dem Land“ wirklich ganz anders als bei uns. Zurück auf dem Zimmer gibt es nur noch ein kleines Bier und die Vorfreude auf den nächsten Tag am Mount Rainier.

   
Gefahrene Meilen: 210

Hotel: Peppermill Empress Inn, 73,- € für eine Nacht (mit einfachem Frühstück)

*Dreamer

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #28 am: 15.01.2015, 20:59 Uhr »
Schöne Erinnerungen an den Olympic NP ... als wir da waren (Mitte August), war ja auch immer tolles Wetter (leider - will den Regenwald so gerne mal im Regen/Nebel) ... wir hatten aber auch mit der Küste Glück ... war zwar einmal auch total neblig als wir ankamen, aber zum Sonnenuntergang und zur blauen Stunde hat sich der Nebel dann plötzlich aufgelöst und wir hatten Sonnenuntergangsglück pur.

So und nun freue ich mich auf den MT Rainier.

*85rob

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #29 am: 15.01.2015, 22:16 Uhr »
Mal ne blöde Frage... Bugspray? Wirklich notwendig und habt ihr das immer verwendet?

 

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