Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*

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*U2LS

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So, der online Check-in hat reibungslos funktioniert und wenn jetzt weiterhin alles so gut mit Condor klappt, dann kann es ein ganz entspannter Flug werden und ich kann die Business Class von Anfang an nur noch genießen. Das Upgrade von Premium Economy auf Business hatte ich mir ja noch kurzfristig zum Schnäppchenpreis von 400€ gegönnt.

Auf meiner nun 32. USA-Reise werde ich Neuland betreten, und zwar nicht nur, was teilweise die Gegend betrifft, sondern auch die Unterkünfte. Da mich Airbnb ständig mit einem Anfangsguthaben von 25€ "genervt" hat, probiere ich das jetzt erstmals aus und bleibe gleich die 1. Nacht bei Nancy in Issaquah, die mir heute den Zugangscode für ihre "Tiny Unit Middle of Olde Town" übermittelt hat.

Zur groben Orientierung meiner 3wöchigen Route hier eine Übersicht:



Morgen geht´s los  :D

I´ll keep you informed...

Gruß
Lothar

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*mrh400

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« Antwort #2 am: 06.09.2019, 21:48 Uhr »
Gute Reise!
Gruß
mrh400

*Thomas

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« Antwort #3 am: 06.09.2019, 22:55 Uhr »
Gute Reise und viel Spaß!

Ich kenne von der Ecke da oben leider nur Seattle und dann den Weg an der Küste entlang bis San Francisco. Bin sehr auf Deine Eindrücke gespannt.
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*miwunk

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« Antwort #4 am: 07.09.2019, 10:28 Uhr »
Hallo Lothar,
ich sehe gerade, dass Du AirBnB gebucht hast.  :roll:
Da kann ich Dir nur sehr viel Glück wünschen:
inzwischen hat fast jede grössere Stadt sehr strikte Regeln für diese Art der Vermietung eingeführt, dementsprechend sind viele dieser Angebote illegal. Und werden nach und nach, ohne Vorankündigung, geschlossen. Das TA-Forum ist voll von Beschwerden, dass die Kunden bezahlt haben und dann vor verschlossenr Tür standen.
Ich hoffe für Dich, dass Dir das nicht passiert.


*partybombe

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« Antwort #5 am: 07.09.2019, 12:12 Uhr »
Da bin ich mal gespannt

*Simone_JJ

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« Antwort #6 am: 07.09.2019, 17:29 Uhr »
 :oops: :oops: :oops: Böööööh, wie lange noch bis wir landen?  :flennen:

*Anne

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« Antwort #7 am: 08.09.2019, 07:58 Uhr »
Guten Flug .
Ich bin gespannt dabei.
Oregon liebe ich. Wir müssen unbedingt wieder hin!
Und die Reiseroute ist sehr interessant.
Und Eure Reisezeit auch. Dann könnten wir auch im Jahr.
Könnte ich mir durchaus auch so vorstellen.
Nur landen wir dann bestimmt auch noch in Idaho in der Sawtooth NRA, die hat uns gefangen genommen.
Danke.

*U2LS

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« Antwort #8 am: 09.09.2019, 03:05 Uhr »
Einen wunderschönen guten Abend aus Idaho an alle aktiven und passiven Mitleser, vielen Dank für eure Beiträge!

Jetzt bin ich endlich online und kann berichten.

Vorneweg schon mal die Auflösung zu Airbnb: es hat alles wunderbar geklappt und ich habe in der "Besenkammer" von Nancy übernachtet. Das Büdchen ist wirklich sehr klein, aber äußerst sauber, und das ist die Hauptsache.

1. Tag; Samstag, 07.09.2019: FRA --> SEA --> Issaquah, WA

Der Anreisetag war dank Business Class sehr entspannt und überaus angenehm. Vor dem Flug habe ich die Annehmlichkeiten der Business Lounge genossen und mich regelrecht durchgefressen. Diese Prozedur ging natürlich im Flieger weiter und ich muss Condor da mal ein dickes Lob aussprechen, es war alles zu meiner vollsten Zufriedenheit; die 400€ Aufpreis haben sich echt gelohnt.

Ratzfatz bin ich durch die Immigration und mein Koffer hat auch schon auf mich gewartet. Der Mietwagen, ein Nissan Rouge mit knapp 5.200 Meilen auf dem Buckel und Apple Car Play (Daumen hoch), war auch gleich ausgewählt und schon konnte es auf die Piste gehen.

Aber was war das jetzt? Meine heißgeliebte Here we go-App streikte und wollte eine Internetverbindung. So ein Mist, die arbeitet doch mit GPS und braucht kein Internet. Es war zum Kotzen, immer wieder die selbe Fehlermeldung. Mit Mühe und Not habe ich mich dann "freihändig" zur Nancy navigiert und die halbe Nacht versucht, das Scheissding wieder flott zu kriegen.

Irgendwann kam mir dann die zündende Idee, mal bei den runtergeladenen Karten nachzuschauen, denn die braucht das Ding ja zum offline navigieren. Und siehe da, Idaho und Montana waren vorhanden, aber kein Oregon und kein Washington...welcher Hampel hat die denn gelöscht!? Da musste ich doch mal Nancys WLAN bemühen und jetzt ist wieder alles gut.

Der heutige Sonntag kommt ebenfalls bald, dann gibt´s auch Bilder.

I´ll keep you informed...


Edit: ein paar Luftbilder kann ich doch noch zum Besten geben:





Gruß
Lothar

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*U2LS

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« Antwort #9 am: 09.09.2019, 03:54 Uhr »
2. Tag; Sonntag, 08.09.2019: Issaquah, WA --> Coeur d´Alene, ID

Bei der Planung des heutigen Tages hatte ich die Befürchtung, dass es mehr oder weniger eine langweilige Überführungsetappe werden könnte. Doch weit gefehlt, denn die Landschaft hier oben in Washington ist sehr abwechslungsreich und es gibt immer wieder etwas zu entdecken.

Anfangs habe ich natürlich noch nichts von der Landschaft gesehen, denn es war wie üblich noch stockdunkel als ich losgefahren bin. In Ellensburg, WA gab´s zur Einstimmung erstmal das obligatorische American Breakfast:



Rund 50 Kilometer weiter überquert die I 90 den Columbia River, der hier schon ganz ansehnlich ist und ordentlich Wasser mit sich führt. Auf der anderen Seite des Flusses gibt es den Wild Horse Scenic Viewpoint, den man nur aus westlicher Richtung anfahren kann:




Ich bin natürlich auch noch den steilen Hang zum Wild Horse Monument hoch gekraxelt:




Nur ein paar Meilen weiter lohnt ein kurzer Abstecher zur Frenchman Coulee Recreation Area:









Will man, so wie ich, die ehemals größten Wasserfälle der Welt, die berühmten Dry Falls besichtigen, muss man an der Ausfahrt 151 die Interstate verlassen und Querfeldbeet fahren, was aber auch sehr reizvoll ist:



Dry Falls:


Zur Erklärung, was die Dry Falls genau sind und wie sie entstanden sind, empfehle ich den Eintrag bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dry_Falls


Wenn man weiter nach Norden fährt, kann man noch den Grand Coulee Dam „mitnehmen“; den besten Ausblick hat man von der Crown Point Vista:





Ich weiß jetzt nicht, von wann die da oben stehende Hinweistafel ist, aber laut dieser handelt es sich bei dem Damm um das weltweit größte Bauwerk aus Beton.


Auf dem weiteren Weg nach Idaho habe ich dann hin und wieder einfach mal die Kamera bemüht:








Morgen geht´s dann weiter Richtung Montana.

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Lothar

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*Heiner

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« Antwort #10 am: 09.09.2019, 05:18 Uhr »
Hi!

Ich wünsche Dir noch eine weitere schöne Rundreise.

Gruß Heiner


*Thomas

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« Antwort #11 am: 09.09.2019, 08:18 Uhr »
Na, das fängt ja schon einmal vielversprechend an.  :daumen:

Viel Spaß noch!
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*miwunk

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« Antwort #12 am: 09.09.2019, 09:44 Uhr »
Wow, so tolle Bilder!  :daumen:
Vor allem auch die Gletscher-Bilder aus dem Flugzeug!
Da möchte man doch gleich wieder los.

*U2LS

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« Antwort #13 am: 10.09.2019, 00:22 Uhr »
3. Tag; Montag, 09.09.2019: Coeur d´Alene, ID --> Columbia Falls, MT
   
Oh Schreck! Was höre ich denn da nach dem Aufwachen? Regen prasselt vom Himmel…Mist!

Das es nach dem Frühstück aufgehört hatte und Coeur d´Alene am gleichnamigen See liegt, bin ich da erstmal hingefahren, um die Morgenstimmung zu genießen und den angeblich weltweit längsten “Floating Boardwalk” abzulaufen. Recht nett hier unten, besonders bei schönem Wetter *grins*








So einen überdachten Yachthafen, um den übrigens dieser lange Boardwalk herum geht, hatte ich vorher auch noch nicht gesehen:




Durch den “Pfannenstiel” von Idaho ist man ja recht schnell durchgefahren und kommt bald nach Montana; so ein hübsches Begrüßungsschild gab´s auf meinen bisherigen Reisen noch nicht, Respekt:




Wie bereits in Idaho setzen sich auch in Montana (vorerst) die grünen Nadelwälder durch; die Fahrt ist ein schöner Kontrast zu gestern:








Plötzlich fährt man aber aus dem Wald heraus und das Bild ändert sich wieder total. Man kann langsam erkennen, warum Montana auch Big Sky Country genannt wird:




Und dann war da noch diese alte "Dame", die ihren Altersruhesitz am Wegesrand gefundent hat:





Je näher ich meinem heutigen Etappenziel kam, desto dunkler wurde es und zwischendurch hat es immer wieder mal (leicht) geregnet. Das wäre ja jetzt der worst case, wenn ich so weit nach Osten gefahren bin und “The Crown of the Continent”, wie der Glacier NP auch genannt wird, mir die nächsten beiden Tagen sein hässliches Gesicht zeigt.

Schaun mer mal…I´ll keep you informed
Gruß
Lothar

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*Anne

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« Antwort #14 am: 10.09.2019, 08:27 Uhr »
Ich bin gespannt dabei.
Der Glacier NP ist wirklich bei uns eine große Bildungslücke und nach unseren vielen USA Besuchen immer noch nicht erkundet. Er lag bei jeder Route so weit ab.

Ich drücke Dir die Daumen für das Wetter.
Wir wollen heute in drei Wochen auch das Risiko eingehen, allerdings an der California Coast.
Wir werden wohl auch Regenjacken einpacken.

*U2LS

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« Antwort #15 am: 10.09.2019, 13:19 Uhr »
Ich bin gespannt dabei.
Der Glacier NP ist wirklich bei uns eine große Bildungslücke und nach unseren vielen USA Besuchen immer noch nicht erkundet. Er lag bei jeder Route so weit ab.

Ich drücke Dir die Daumen für das Wetter.
Wir wollen heute in drei Wochen auch das Risiko eingehen, allerdings an der California Coast.
Wir werden wohl auch Regenjacken einpacken.

Tja Anne, so ist das halt mit dem Wetter: manchmal hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.

Ursprünglich wollte ich gestern Abend nach dem Berichtschreiben nur noch zum Essen fahren. Dann hat es mich aber doch gejuckt und ich habe den Glacier noch kurz angetestet und zwar in Apgar am Lake McDonald; so sah es dort oben aus:










Am besten hat mir da noch das Kieselsteinmosaik am Ufer gefallen:




Heute soll es wohl auch nicht viel besser werden, aber da muss ich jetzt durch. Wie du auch schon geschrieben hast, liegt der Glacier ja ziemlich abseits und nicht gerade an den Haupt Tourirouten.
Gruß
Lothar

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*U2LS

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« Antwort #16 am: 11.09.2019, 01:37 Uhr »
4. Tag; Dienstag, 10.09.2019: Columbia Falls, MT --> East Glacier Park, MT

Trotz des suboptimalen Wetters bin ich heute Morgen frohgelaunt zum Glacier NP aufgebrochen. Die gute Laune hielt aber nicht lange, denn der Ranger im Zugangshäuschen erklärte mir, dass die Going-to-the-Sun Road im Moment nicht durchgängig befahrbar sei, da es zwischen Logan Pass und Jackson Glacier Overlook einen Erdrutsch gegeben hätte; er wüsste jetzt nicht, wie lange die Sperrung noch dauert. Na sauber, das wirft natürlich meine Pläne komplett durcheinander. Nach kurzer Beratung mit mir selbst entschloss ich mich, dieses Risiko nicht einzugehen und stattdessen den Park unten rum über die US 2 zu umfahren und ihn von der anderen Seite in Angriff zu nehmen. Also Dreherle gemacht und den Beschluss in die Tat umgesetzt.

Kurz vor dem Nest East Glacier Park Village erreicht man dann Indianerland, wo einen das Empfangskomitee bereits erwartet:






Von hier ist es nicht mehr weit zum Two Medicine Lake, eine super Foto Location. Aber „natürlich“ nicht heute, denn es war weiterhin grau in grau. Einigen Unentwegten machte das aber scheinbar nichts aus:






Zum Glück gibt es hier noch einen kurzen Trail zu den Running Eagle Falls und die sind auch bei schlechterem Wetter einen Besuch wert:






Über die „steep, narrow, and winding“ Looking Glass Hill Road (Montana Highway 49)  bin ich dann anschließend Richtung St. Mary aufgebrochen. Die Aussicht von hier oben ist gar nicht schlecht:




Bei Kiowa mündet diese im Winter gesperrte Straße auf die US 89 und die wird gerade einem umfangreichen Faceliftung unterzogen, was eine riesen Baustelle bedeutet. Die Fahrt ging Meilenweit im Schneckentempo über eine durch den Regen aufgeweichte unpaved Piste. Irgendwann hatte ich davon die Schnauze voll (und einen saudreckigen Wagen) und bin umgekehrt; der Glacier mag mich einfach nicht…bäh.


Quasi Glück im Unglück: vom Hwy 49 aus konnte man am weit entfernten gegenüberliegenden Hang einen Elch beobachten:




Auf der Open Range gab es dann weiteren „Wildwechsel“ zu bestaunen (keine Bären aber auch schwarz):




Eingekehrt bin ich in der mondänen Glacier Park Lodge, um einen Bison Burger zu verschlingen:






Aha, so sehen also die Mountain Goats aus, die man in Natura oben am Logan Pass sehen kann:



An dieser Trestle genannten Eisenbahnbrücke lag ich dann noch eine Weile umsonst auf der Lauer, obwohl hier regelmäßig ellenlange Güterzüge durchbrettern (im Augenblick, wo ich den Bericht schreibe, tutet schon wieder einer):




Meine heutige Herberge, das Whistling Swan Motel, ist auch ein Erlebnis:






Tote Hose als ich dort hinkam. Ich dachte schon, es hätte dicht gemacht. Da hing aber ein (liebloser) Zettel an der Tür, dass man sich 2 Blocks weiter vorne bei der Glacier Park Trading Co. melden soll. Obwohl es von außen nicht so den besten Eindruck macht, ist mein Zimmer zwar relativ klein (also schon etwas größer als die „Besenkammer“ von Nancy in Issaquah), aber sauber und einigermaßen in Ordnung. Die eine Nacht werde ich es schon aushalten (falls die Züge auf der anderen Straßenseite nicht alle paar Minuten pfeifen). Eine andere einigermaßen bezahlbare Unterkunft war hier in Parknähe nicht zu bekommen; der Schwan kostet mich schon stolze 95$ die Nacht.

Morgen verlasse ich diesen trostlosen Ort und wende mich wieder gen Westen. Ob ich mich dann noch mal an der Going-to-the-Sun Road versuche oder den Glacier Glacier sein lasse und wieder unten rum fahre, entscheide ich spontan.

I´ll keep you informed…
Gruß
Lothar

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*Thomas

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« Antwort #17 am: 11.09.2019, 06:53 Uhr »
Danke für die Bilder.

Ivonne würde es wohl direkt in die eindrucksvolle Lodge ziehen, aber ich persönlich finde den Swan irgendwie "cozy".

Die Bezeichnung wurde auf einem unserer Reisen zum geflügelten Wort als sich die eine oder andere Unterkunft dann doch als sehr rustikal herausgestellt hatte...
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*Anne

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« Antwort #18 am: 11.09.2019, 07:55 Uhr »
Ich finde die Bilder vom Glacier NP samt Umgebung sehr schön. Ich friere dabei ja auch nicht.
Eine Fotografen Freundin mag den Himmel lieber als Sonne. Daran denke ich jetzt immer.
Und es hat schon etwas. Da hat sie absolut recht. Deine Fotos zeigen es wieder mal.

Trotzdem: Vor Ort mag ich Sonne immer lieber, aber das kann man nicht bestimmen.


Auch Straßensperrungen... die zur Going to the Sun Road ist ja besonders ärgerlich! Das Hauptziel im Park.

Ich hatte gerade vom Lassen Volcanic NP, gelesen, dass der Haupttrail gerade gesperrt wäre und wollte schon 2 Nächte im Oktober umbuchen, aber es scheint gerade nochmal gut zu gehen, Öffnung am 13.9.19. Hoffentlich.

Aber Du bist wirklich flexibel und machst immer das beste daraus.

"cozy" war unsere schlimmste Muffbude bei VRBO beworben, das ist familienintern ein Schimpfwort geworden, alle schütteln sich, wenn sie cozy als Beschreibung lesen.... :;

*mrh400

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« Antwort #19 am: 11.09.2019, 08:17 Uhr »
Hi,
Du arbeitest da ja ein gut gefülltes Programm ab! Macht Spaß, dabei zu sein und im Warmen Heim die Bilder zu bewundern.
Gruß
mrh400

*Thomas

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« Antwort #20 am: 11.09.2019, 08:42 Uhr »
"cozy" war unsere schlimmste Muffbude bei VRBO beworben, das ist familienintern ein Schimpfwort geworden, alle schütteln sich, wenn sie cozy als Beschreibung lesen.... :;

Same here...  :abklatsch:

Für uns wurde mal eine Reise durch das "Heartland of the Blues" organisiert, da hat man mehrere unserer vorgesehenen Unterkünfte so angepriesen... Allerdings waren dann die Privatgemächer eines Country-Stars in einem uralten Gemäuer in the Middle of Nowhere samt innenliegenden Wasserfall dann doch etwas außergewöhnlich. Muss bei Gelegenheit mal die Bilder ausgraben.

Aber jetzt wieder zurück nach Oregon, freue mich schon darauf, wie es weitergeht!
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*U2LS

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« Antwort #21 am: 11.09.2019, 13:28 Uhr »
Hi,
Du arbeitest da ja ein gut gefülltes Programm ab!

Da gebe ich dir Recht, aber der Glacier sollte unbedingt dabei sein (sonst würde ja "on the Rocks" nicht stimmen *grins*) und der liegt halt etwas abseits.

Heute steht mir noch einmal ein harter Ritt bevor, aber danach werden die Etappen kürzer.
Gruß
Lothar

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« Antwort #22 am: 11.09.2019, 13:41 Uhr »
Ich finde die Bilder vom Glacier NP samt Umgebung sehr schön. Ich friere dabei ja auch nicht.
Eine Fotografen Freundin mag den Himmel lieber als Sonne. Daran denke ich jetzt immer.
Und es hat schon etwas. Da hat sie absolut recht. Deine Fotos zeigen es wieder mal.

Trotzdem: Vor Ort mag ich Sonne immer lieber, aber das kann man nicht bestimmen.


Auch Straßensperrungen... die zur Going to the Sun Road ist ja besonders ärgerlich! Das Hauptziel im Park.

Ich hatte gerade vom Lassen Volcanic NP, gelesen, dass der Haupttrail gerade gesperrt wäre und wollte schon 2 Nächte im Oktober umbuchen, aber es scheint gerade nochmal gut zu gehen, Öffnung am 13.9.19. Hoffentlich.

Aber Du bist wirklich flexibel und machst immer das beste daraus.

"cozy" war unsere schlimmste Muffbude bei VRBO beworben, das ist familienintern ein Schimpfwort geworden, alle schütteln sich, wenn sie cozy als Beschreibung lesen.... :;

Hallo Anne,

leider kann mich deine Freundin nicht trösten  :D Ich mag auch einen blauen Himmel viel lieber als dieses Einheitsgrau.

Da es heute auch noch mal grä(e)ulich werden soll (erst ab morgen ist wieder die Sonne vorhergesagt), werde ich den Glacier erneut unten rum über die US 2 umfahren und ihn mir für ein andermal aufheben.

Ja, cozy ist mein Zimmer im pfeifenden Schwan, aber man kann es aushalten, es ist gediegen und sauber  :D
Gruß
Lothar

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« Antwort #23 am: 11.09.2019, 13:44 Uhr »
Danke für die Bilder.

Sehr gerne, man tut was man kann (und was das Wetter zulässt).
Gruß
Lothar

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*Anne

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« Antwort #24 am: 11.09.2019, 20:04 Uhr »
Viel Spaß um cozy Zimmer...
Und das schlechte Wetter ist ja bald überstanden. Ab dann nur blauen Himmel, ich drücke die Daumen.
Gruß
Karin

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« Antwort #25 am: 12.09.2019, 03:53 Uhr »
5. Tag; Mittwoch, 11.09.2019: East Glacier Park Village, MT --> St. Regis, MT

Wie befürchtet, hat es heute Nacht wieder geregnet und heute Morgen in der Früh war noch leichter Nieselregen. Dies bestärkte mich natürlich darin, nicht wie ursprünglich geplant über die Going-to-the-Sun Road sondern unten rum über die US 2 den Rückweg anzutreten.

Da der Schwan kein Frühstück anbietet, bin ich in West Glacier erstmal im gleichnamigen Restaurant/Cafe eingekehrt. Von hier ist es nur ein Katzensprung in den Park und nach Apgar, und wenn ich schon mal in der Nähe bin, kann ich ja mal kurz dort vorbeischauen, wie heute die Lage ist;  jedenfalls schon bedeutend besser als gestern:





Na ja, wenn ich jetzt schon mal hier bin, könnte ich doch vielleicht auch noch „kurz“ hoch zum Logan Pass und dort die Lage peilen. Und schwups saß ich im Auto und machte mich auf den Weg.

Die G-t-t-S Road ist wirklich einsame Klasse: eine Hochgebirgsfahrt vom Feinsten; ich lasse einfach mal die Bilder sprechen:









Heavens Peak:









Und dann hatte ich riesen Glück, oder besser gesagt der Schwarze, dass ich ihn nicht überfahren habe:





und schwups war er auch schon in den Büschen verschwunden.


Oben am Pass kam schön die Sonne langsam durch und ich machte mich gleich auf den Hidden Lake Trail; hier die Bilder dazu:











Toblerone oder Bearhat Mountain (mein Lieblingsbild) vom Hidden Lake Overlook aufgenommen:


Ich war ja wie üblich ziemlich früh unterwegs und hatte kein Problem eine Parklücke zu finden. Aber als ich zurückkam war der große Parkplatz wegen Überfüllung geschlossen:




Dies sind übrigens die schnuckeligen Shuttlebusse des Parks:






Auf der Rückfahrt habe ich nur noch gestaunt, mir kam ein Auto nach dem anderen entgegen: sozusagen Rushhour.

Ich konnte es einfach nicht lassen und musste unbedingt noch ein letztes Mal nach Apgar:





Auf der Fahrt nach St. Regis kam ich wieder an meiner alten Freundin von vorgestern vorbei und musste ihr einfach noch einmal die Ehre erweisen:




Etwas weiter hat sich ihre Stiefschwester niedergelassen:



Was für ein Tag!!! So kann es gerne weitergehen!


Morgen werde ich nach Washington überwechseln.

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Gruß
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« Antwort #26 am: 12.09.2019, 05:33 Uhr »
Hey, da ist sie ja, die Sonne! Glückwunsch, danke für die Bilder und noch viele schöne Tage!
Viele Grüße,

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« Antwort #27 am: 13.09.2019, 07:04 Uhr »
6. Tag; Donnerstag, 12.09.2019: St. Regis, MT --> Colfax, WA

Der Lookout Pass bildet die Grenze zwischen Montana und Idaho. Zugleich ist er scheinbar eine Wetterscheide, denn während in Montana noch Hochnebel vorherrschte, empfing mich Idaho mit schönstem Sonnenschein.

Am Exit 34 bin ich dann von der I 90 abgefahren und dem nicht sehr spektakulären White Pine Scenic Byway gefolgt.

Außer diesem Trestle:




und einem riesen Holzfäller in St. Maries, ID :



gab´s für mich nichts wirklich interessantes:


Erster richtiger Halt war in Tekoa, WA (gesprochen Tiko), denn das spartanische Frühstück  im Super 8 hält nicht sehr lange an. The Feeding Station, ein in die Jahre gekommener, aber mit viel Charme ausgestatteter Diner, wo sich auch die Einheimischen beköstigen lassen, war ein regelrechter Glücksfall, denn das Essen nach Großmutters Art war fantastisch:




Gegenüber fristen Dorsey´s  fotogene Oldtimer ihr kärgliches Dasein:











Tekoa liegt auch in der Palouse, wegen der ich in diese Ecke Washingtons gefahren bin. Wie soll man die Palouse beschreiben? Es ist eine wellenförmige Hügellandschaft, die sich hervorragend zum Weizenanbau eignet. Die Bilder geben den Charakter nicht wirklich her, ich habe es aber mal versucht:

Der Grain Train wurde gerade beladen:








in der Mitte schaut der Steptoe Butte raus:



Wo viel Landwirtschaft ist, gibt es natürlich auch viele (alte) Scheunen; ein paar davon habe ich „eingesammelt“:












Quasi zum Abschluss des Tages bin ich dann zum Steptoe Butte State Park gefahren, um die Licht-/Schattenspiele der untergehenden Sonne einzufangen:










Kaum war die Sonne verschwunden, ließ sich der Mond blicken:




Morgen werde ich (endlich) in Oregon aufschlagen und dann beginnt die Suche nach den 7 Wundern *grins*

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Lothar

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*Anne

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« Antwort #28 am: 13.09.2019, 22:20 Uhr »
Ich mag die Fahrten durch das urwüchsige Land von Idaho, Montana, Washington und Oregon.
Ich glaube die Farbe der Scheunen heißt Ochsenblut. Das passt so zur Landschaft mit den gelben Feldern.

Du hast das schöne Wetter wieder bekommen!

Ein schöner Tag.
Danke
Karin

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« Antwort #29 am: 14.09.2019, 05:06 Uhr »
7. Tag; Freitag, 13.09.2019: Colfax, WA --> Kennewick, WA

Vorneweg muss ich mich erstmal outen. Kennewick hatte ich irrtümlich nach Oregon verlegt, es liegt aber immer noch im Staate Washington. Die Kennewickser werden es mir verzeihen.

Das BW Wheatland Inn kann ich wärmsten empfehlen, es ist eines von der besseren Sorte. Alleine mit wieviel Liebe das Frühstück angekündigt wird, habe ich so noch in keinem anderen Hotel auf meinen Reisen erlebt:



Nach dem Frühstück bin ich erstmal durch das nette Kleinstädtchen marschiert, denn mir wäre ja fast die Hauptattraktion von Colfax entgangen, der Codger Pole:













Anschließend musste ich etwas Zeit von der Uhr nehmen, damit ich nicht zu früh bei den Palouse Falls ankomme und sie vielleicht dann noch im Gegenlicht liegen. Also bin ich noch mal durch die Gegend gecruised:










da wird halt mal zum Ankuppeln die Straße blockiert:







Wie die hier teilweise die Flächen beackern hat schon einen hohen künstlerischen Wert:




Zu den besagten Fällen bin ich dann nicht auf dem kürzesten Weg gefahren, sondern den etwas längeren „unten rum“ über die WA 127 und WA 261. Beide Straßen überqueren den stattlichen Snake River, wo in den 50ziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Meuterei stattgefunden hat (die Älteren unter uns werden sich erinnern *grins*):






Auch die Eisenbahn fährt hier drüber:



Zum Palous Falls State Park sage ich jetzt nichts mehr und lasse nur die Bilder sprechen; einfach nur traumhaft:















diese Viehcher sprangen auch hier rum:



Wenn man nur die Gegend im Osten von Washington kennt, fragt man sich, wie der Staat zu seinem Nicknamen Evergreen State gekommen ist, denn hier wachsen so gut wie keine Bäume. Vieles erinnert an den Südwesten der USA.

Hatte ich schon gesagt, dass das Thermometer gestern und heute über 80 Grad angezeigt hat?

Morgen geht´s aber wirklich nach Oregon und das erste der 7 Wunder steht auf dem Programm.

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Gruß
Lothar

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*Anne

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« Antwort #30 am: 14.09.2019, 07:37 Uhr »
Du bringst mich mit Deinem Reisebericht auf einen sehr guten Gedanken:
Wir wollen schon ewig wieder in den Nordwesten, können derzeit aber nicht im Sommer hin. September ginge also auch noch.... gut zu wissen, danke!
Alte Erinnerungen brechen bei Deinen Fotos auf.

Mal gucken, wie ich das einbauen kann.
In zweieinhalb Wochen geht es erstmal nach Nordkalifornien.

*U2LS

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« Antwort #31 am: 14.09.2019, 12:37 Uhr »
Du bringst mich mit Deinem Reisebericht auf einen sehr guten Gedanken:
Wir wollen schon ewig wieder in den Nordwesten, können derzeit aber nicht im Sommer hin. September ginge also auch noch.... gut zu wissen, danke!

Gerne, ich war jetzt schon mehrmals im September sowohl im Mittleren Westen als auch im Westen unterwegs und jedesmal war das Wetter sehr angenehm.

Von Nordkalifornien kommt doch dann bestimmt auch ein Bericht!? In dieser Ecke war ich bisher noch gar nicht.
Gruß
Lothar

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« Antwort #32 am: 14.09.2019, 12:52 Uhr »
Eine "Naturschönheit" habe ich gestern Abend noch beim TARGET entdeckt...ich war einfach nur sprachlos:

Gruß
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« Antwort #33 am: 14.09.2019, 14:17 Uhr »
 :shock: Na das sind ja tolle Aussichten.

Ein Glück, dass Du die GttS doch noch gefahren bist. Mega! Und ein Bär so nah...  :liebe: :liebe: :liebe:

*U2LS

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:shock: Na das sind ja tolle Aussichten.

Ich kann mir keine schöneren vorstellen  :shock:
Gruß
Lothar

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*U2LS

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8. Tag; Samstag, 14.09.2019: Kennewick, WA --> Mitchell, OR

Zwischen Plymoth, WA und Umatilla, OR überbrückt dieses Eisen- und Stahlmonster den Columbia River, der hier die Grenze zwischen den beiden Staaten bildet:



Nach Überfahrt befindet man sich recht schnell in einem riesigen landwirtschaftlichen Anbaugebiet, wo die Farmer viel Holz äh. Stroh vor oder in der Hütte haben:



Hier noch ein paar weitere Eindrücke von der Fahrt:







Irgendwann (das Nest weiß ich nicht mehr) bin ich auf den Blue Mountain Scenic Byway gekommen, und da wurde es natürlich bergiger.

In Heppner, OR lohnt ein kurzer Pit Stop, denn hier steht jede Menge altes Gerümpel rum und es gibt 2 große Murals zu bestaunen:






die Krümmung kommt von der Pano Funktion




In der Nähe von Spray, OR führte meine heutige Route auf den Journey Through Time Scenic Byway und der hat mir ausgesprochen gut gefallen. Falls er noch keinen Platz in der “Scenic Byway Hall of Fame” hat, schlage ich ihn vor:









Dieser wunderschöne Byway geht nahtlos in die Sheep Rock Unit des John Day Fossil Beds National Monument mit seinem Cathedral Rock über:



Auch gibt es hier den Blue Basin Overlook Trail mit einer Länge von 5,25 km. Ich wandere ja gerne im Urlaub, aber heute bei der Hitze (es waren über 90 Grad) bin ich nach ca. 1,5 km umgekehrt:





Auch wird es hier schon farbiger, obwohl es noch nicht die Painted Hills sind, die kommen später:




Ein Foto vom Sheep Rock durfte natürlich nicht fehlen:



Der letzte Stopp vor dem Eincheken im Skyhook Motel war dann noch am Mascall Formation Overlook:






Auf der Fahrt dorthin kommt man durch die Picture Gorge:




Der krönende Abschluss des heutigen Tages war nach dem Check-in  (ja, das Zimmer ist cozy *grins*) der Besuch von John Day seinen Painted Hills:











Morgen geht´s weiter Richtung Süden.

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Gruß
Lothar

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