Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*

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*U2LS

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Antw: Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*
« Antwort #15 am: 10.09.2019, 13:19 Uhr »
Ich bin gespannt dabei.
Der Glacier NP ist wirklich bei uns eine große Bildungslücke und nach unseren vielen USA Besuchen immer noch nicht erkundet. Er lag bei jeder Route so weit ab.

Ich drücke Dir die Daumen für das Wetter.
Wir wollen heute in drei Wochen auch das Risiko eingehen, allerdings an der California Coast.
Wir werden wohl auch Regenjacken einpacken.

Tja Anne, so ist das halt mit dem Wetter: manchmal hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.

Ursprünglich wollte ich gestern Abend nach dem Berichtschreiben nur noch zum Essen fahren. Dann hat es mich aber doch gejuckt und ich habe den Glacier noch kurz angetestet und zwar in Apgar am Lake McDonald; so sah es dort oben aus:










Am besten hat mir da noch das Kieselsteinmosaik am Ufer gefallen:




Heute soll es wohl auch nicht viel besser werden, aber da muss ich jetzt durch. Wie du auch schon geschrieben hast, liegt der Glacier ja ziemlich abseits und nicht gerade an den Haupt Tourirouten.
Gruß
Lothar

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*U2LS

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Antw: Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*
« Antwort #16 am: 11.09.2019, 01:37 Uhr »
4. Tag; Dienstag, 10.09.2019: Columbia Falls, MT --> East Glacier Park, MT

Trotz des suboptimalen Wetters bin ich heute Morgen frohgelaunt zum Glacier NP aufgebrochen. Die gute Laune hielt aber nicht lange, denn der Ranger im Zugangshäuschen erklärte mir, dass die Going-to-the-Sun Road im Moment nicht durchgängig befahrbar sei, da es zwischen Logan Pass und Jackson Glacier Overlook einen Erdrutsch gegeben hätte; er wüsste jetzt nicht, wie lange die Sperrung noch dauert. Na sauber, das wirft natürlich meine Pläne komplett durcheinander. Nach kurzer Beratung mit mir selbst entschloss ich mich, dieses Risiko nicht einzugehen und stattdessen den Park unten rum über die US 2 zu umfahren und ihn von der anderen Seite in Angriff zu nehmen. Also Dreherle gemacht und den Beschluss in die Tat umgesetzt.

Kurz vor dem Nest East Glacier Park Village erreicht man dann Indianerland, wo einen das Empfangskomitee bereits erwartet:






Von hier ist es nicht mehr weit zum Two Medicine Lake, eine super Foto Location. Aber „natürlich“ nicht heute, denn es war weiterhin grau in grau. Einigen Unentwegten machte das aber scheinbar nichts aus:






Zum Glück gibt es hier noch einen kurzen Trail zu den Running Eagle Falls und die sind auch bei schlechterem Wetter einen Besuch wert:






Über die „steep, narrow, and winding“ Looking Glass Hill Road (Montana Highway 49)  bin ich dann anschließend Richtung St. Mary aufgebrochen. Die Aussicht von hier oben ist gar nicht schlecht:




Bei Kiowa mündet diese im Winter gesperrte Straße auf die US 89 und die wird gerade einem umfangreichen Faceliftung unterzogen, was eine riesen Baustelle bedeutet. Die Fahrt ging Meilenweit im Schneckentempo über eine durch den Regen aufgeweichte unpaved Piste. Irgendwann hatte ich davon die Schnauze voll (und einen saudreckigen Wagen) und bin umgekehrt; der Glacier mag mich einfach nicht…bäh.


Quasi Glück im Unglück: vom Hwy 49 aus konnte man am weit entfernten gegenüberliegenden Hang einen Elch beobachten:




Auf der Open Range gab es dann weiteren „Wildwechsel“ zu bestaunen (keine Bären aber auch schwarz):




Eingekehrt bin ich in der mondänen Glacier Park Lodge, um einen Bison Burger zu verschlingen:






Aha, so sehen also die Mountain Goats aus, die man in Natura oben am Logan Pass sehen kann:



An dieser Trestle genannten Eisenbahnbrücke lag ich dann noch eine Weile umsonst auf der Lauer, obwohl hier regelmäßig ellenlange Güterzüge durchbrettern (im Augenblick, wo ich den Bericht schreibe, tutet schon wieder einer):




Meine heutige Herberge, das Whistling Swan Motel, ist auch ein Erlebnis:






Tote Hose als ich dort hinkam. Ich dachte schon, es hätte dicht gemacht. Da hing aber ein (liebloser) Zettel an der Tür, dass man sich 2 Blocks weiter vorne bei der Glacier Park Trading Co. melden soll. Obwohl es von außen nicht so den besten Eindruck macht, ist mein Zimmer zwar relativ klein (also schon etwas größer als die „Besenkammer“ von Nancy in Issaquah), aber sauber und einigermaßen in Ordnung. Die eine Nacht werde ich es schon aushalten (falls die Züge auf der anderen Straßenseite nicht alle paar Minuten pfeifen). Eine andere einigermaßen bezahlbare Unterkunft war hier in Parknähe nicht zu bekommen; der Schwan kostet mich schon stolze 95$ die Nacht.

Morgen verlasse ich diesen trostlosen Ort und wende mich wieder gen Westen. Ob ich mich dann noch mal an der Going-to-the-Sun Road versuche oder den Glacier Glacier sein lasse und wieder unten rum fahre, entscheide ich spontan.

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Gruß
Lothar

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*Thomas

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Antw: Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*
« Antwort #17 am: 11.09.2019, 06:53 Uhr »
Danke für die Bilder.

Ivonne würde es wohl direkt in die eindrucksvolle Lodge ziehen, aber ich persönlich finde den Swan irgendwie "cozy".

Die Bezeichnung wurde auf einem unserer Reisen zum geflügelten Wort als sich die eine oder andere Unterkunft dann doch als sehr rustikal herausgestellt hatte...
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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« Antwort #18 am: 11.09.2019, 07:55 Uhr »
Ich finde die Bilder vom Glacier NP samt Umgebung sehr schön. Ich friere dabei ja auch nicht.
Eine Fotografen Freundin mag den Himmel lieber als Sonne. Daran denke ich jetzt immer.
Und es hat schon etwas. Da hat sie absolut recht. Deine Fotos zeigen es wieder mal.

Trotzdem: Vor Ort mag ich Sonne immer lieber, aber das kann man nicht bestimmen.


Auch Straßensperrungen... die zur Going to the Sun Road ist ja besonders ärgerlich! Das Hauptziel im Park.

Ich hatte gerade vom Lassen Volcanic NP, gelesen, dass der Haupttrail gerade gesperrt wäre und wollte schon 2 Nächte im Oktober umbuchen, aber es scheint gerade nochmal gut zu gehen, Öffnung am 13.9.19. Hoffentlich.

Aber Du bist wirklich flexibel und machst immer das beste daraus.

"cozy" war unsere schlimmste Muffbude bei VRBO beworben, das ist familienintern ein Schimpfwort geworden, alle schütteln sich, wenn sie cozy als Beschreibung lesen.... :;

*mrh400

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« Antwort #19 am: 11.09.2019, 08:17 Uhr »
Hi,
Du arbeitest da ja ein gut gefülltes Programm ab! Macht Spaß, dabei zu sein und im Warmen Heim die Bilder zu bewundern.
Gruß
mrh400

*Thomas

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« Antwort #20 am: 11.09.2019, 08:42 Uhr »
"cozy" war unsere schlimmste Muffbude bei VRBO beworben, das ist familienintern ein Schimpfwort geworden, alle schütteln sich, wenn sie cozy als Beschreibung lesen.... :;

Same here...  :abklatsch:

Für uns wurde mal eine Reise durch das "Heartland of the Blues" organisiert, da hat man mehrere unserer vorgesehenen Unterkünfte so angepriesen... Allerdings waren dann die Privatgemächer eines Country-Stars in einem uralten Gemäuer in the Middle of Nowhere samt innenliegenden Wasserfall dann doch etwas außergewöhnlich. Muss bei Gelegenheit mal die Bilder ausgraben.

Aber jetzt wieder zurück nach Oregon, freue mich schon darauf, wie es weitergeht!
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Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*U2LS

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« Antwort #21 am: 11.09.2019, 13:28 Uhr »
Hi,
Du arbeitest da ja ein gut gefülltes Programm ab!

Da gebe ich dir Recht, aber der Glacier sollte unbedingt dabei sein (sonst würde ja "on the Rocks" nicht stimmen *grins*) und der liegt halt etwas abseits.

Heute steht mir noch einmal ein harter Ritt bevor, aber danach werden die Etappen kürzer.
Gruß
Lothar

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*U2LS

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« Antwort #22 am: 11.09.2019, 13:41 Uhr »
Ich finde die Bilder vom Glacier NP samt Umgebung sehr schön. Ich friere dabei ja auch nicht.
Eine Fotografen Freundin mag den Himmel lieber als Sonne. Daran denke ich jetzt immer.
Und es hat schon etwas. Da hat sie absolut recht. Deine Fotos zeigen es wieder mal.

Trotzdem: Vor Ort mag ich Sonne immer lieber, aber das kann man nicht bestimmen.


Auch Straßensperrungen... die zur Going to the Sun Road ist ja besonders ärgerlich! Das Hauptziel im Park.

Ich hatte gerade vom Lassen Volcanic NP, gelesen, dass der Haupttrail gerade gesperrt wäre und wollte schon 2 Nächte im Oktober umbuchen, aber es scheint gerade nochmal gut zu gehen, Öffnung am 13.9.19. Hoffentlich.

Aber Du bist wirklich flexibel und machst immer das beste daraus.

"cozy" war unsere schlimmste Muffbude bei VRBO beworben, das ist familienintern ein Schimpfwort geworden, alle schütteln sich, wenn sie cozy als Beschreibung lesen.... :;

Hallo Anne,

leider kann mich deine Freundin nicht trösten  :D Ich mag auch einen blauen Himmel viel lieber als dieses Einheitsgrau.

Da es heute auch noch mal grä(e)ulich werden soll (erst ab morgen ist wieder die Sonne vorhergesagt), werde ich den Glacier erneut unten rum über die US 2 umfahren und ihn mir für ein andermal aufheben.

Ja, cozy ist mein Zimmer im pfeifenden Schwan, aber man kann es aushalten, es ist gediegen und sauber  :D
Gruß
Lothar

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« Antwort #23 am: 11.09.2019, 13:44 Uhr »
Danke für die Bilder.

Sehr gerne, man tut was man kann (und was das Wetter zulässt).
Gruß
Lothar

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*Anne

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« Antwort #24 am: 11.09.2019, 20:04 Uhr »
Viel Spaß um cozy Zimmer...
Und das schlechte Wetter ist ja bald überstanden. Ab dann nur blauen Himmel, ich drücke die Daumen.
Gruß
Karin

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« Antwort #25 am: 12.09.2019, 03:53 Uhr »
5. Tag; Mittwoch, 11.09.2019: East Glacier Park Village, MT --> St. Regis, MT

Wie befürchtet, hat es heute Nacht wieder geregnet und heute Morgen in der Früh war noch leichter Nieselregen. Dies bestärkte mich natürlich darin, nicht wie ursprünglich geplant über die Going-to-the-Sun Road sondern unten rum über die US 2 den Rückweg anzutreten.

Da der Schwan kein Frühstück anbietet, bin ich in West Glacier erstmal im gleichnamigen Restaurant/Cafe eingekehrt. Von hier ist es nur ein Katzensprung in den Park und nach Apgar, und wenn ich schon mal in der Nähe bin, kann ich ja mal kurz dort vorbeischauen, wie heute die Lage ist;  jedenfalls schon bedeutend besser als gestern:





Na ja, wenn ich jetzt schon mal hier bin, könnte ich doch vielleicht auch noch „kurz“ hoch zum Logan Pass und dort die Lage peilen. Und schwups saß ich im Auto und machte mich auf den Weg.

Die G-t-t-S Road ist wirklich einsame Klasse: eine Hochgebirgsfahrt vom Feinsten; ich lasse einfach mal die Bilder sprechen:









Heavens Peak:









Und dann hatte ich riesen Glück, oder besser gesagt der Schwarze, dass ich ihn nicht überfahren habe:





und schwups war er auch schon in den Büschen verschwunden.


Oben am Pass kam schön die Sonne langsam durch und ich machte mich gleich auf den Hidden Lake Trail; hier die Bilder dazu:











Toblerone oder Bearhat Mountain (mein Lieblingsbild) vom Hidden Lake Overlook aufgenommen:


Ich war ja wie üblich ziemlich früh unterwegs und hatte kein Problem eine Parklücke zu finden. Aber als ich zurückkam war der große Parkplatz wegen Überfüllung geschlossen:




Dies sind übrigens die schnuckeligen Shuttlebusse des Parks:






Auf der Rückfahrt habe ich nur noch gestaunt, mir kam ein Auto nach dem anderen entgegen: sozusagen Rushhour.

Ich konnte es einfach nicht lassen und musste unbedingt noch ein letztes Mal nach Apgar:





Auf der Fahrt nach St. Regis kam ich wieder an meiner alten Freundin von vorgestern vorbei und musste ihr einfach noch einmal die Ehre erweisen:




Etwas weiter hat sich ihre Stiefschwester niedergelassen:



Was für ein Tag!!! So kann es gerne weitergehen!


Morgen werde ich nach Washington überwechseln.

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« Antwort #26 am: 12.09.2019, 05:33 Uhr »
Hey, da ist sie ja, die Sonne! Glückwunsch, danke für die Bilder und noch viele schöne Tage!
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« Antwort #27 am: 13.09.2019, 07:04 Uhr »
6. Tag; Donnerstag, 12.09.2019: St. Regis, MT --> Colfax, WA

Der Lookout Pass bildet die Grenze zwischen Montana und Idaho. Zugleich ist er scheinbar eine Wetterscheide, denn während in Montana noch Hochnebel vorherrschte, empfing mich Idaho mit schönstem Sonnenschein.

Am Exit 34 bin ich dann von der I 90 abgefahren und dem nicht sehr spektakulären White Pine Scenic Byway gefolgt.

Außer diesem Trestle:




und einem riesen Holzfäller in St. Maries, ID :



gab´s für mich nichts wirklich interessantes:


Erster richtiger Halt war in Tekoa, WA (gesprochen Tiko), denn das spartanische Frühstück  im Super 8 hält nicht sehr lange an. The Feeding Station, ein in die Jahre gekommener, aber mit viel Charme ausgestatteter Diner, wo sich auch die Einheimischen beköstigen lassen, war ein regelrechter Glücksfall, denn das Essen nach Großmutters Art war fantastisch:




Gegenüber fristen Dorsey´s  fotogene Oldtimer ihr kärgliches Dasein:











Tekoa liegt auch in der Palouse, wegen der ich in diese Ecke Washingtons gefahren bin. Wie soll man die Palouse beschreiben? Es ist eine wellenförmige Hügellandschaft, die sich hervorragend zum Weizenanbau eignet. Die Bilder geben den Charakter nicht wirklich her, ich habe es aber mal versucht:

Der Grain Train wurde gerade beladen:








in der Mitte schaut der Steptoe Butte raus:



Wo viel Landwirtschaft ist, gibt es natürlich auch viele (alte) Scheunen; ein paar davon habe ich „eingesammelt“:












Quasi zum Abschluss des Tages bin ich dann zum Steptoe Butte State Park gefahren, um die Licht-/Schattenspiele der untergehenden Sonne einzufangen:










Kaum war die Sonne verschwunden, ließ sich der Mond blicken:




Morgen werde ich (endlich) in Oregon aufschlagen und dann beginnt die Suche nach den 7 Wundern *grins*

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« Antwort #28 am: 13.09.2019, 22:20 Uhr »
Ich mag die Fahrten durch das urwüchsige Land von Idaho, Montana, Washington und Oregon.
Ich glaube die Farbe der Scheunen heißt Ochsenblut. Das passt so zur Landschaft mit den gelben Feldern.

Du hast das schöne Wetter wieder bekommen!

Ein schöner Tag.
Danke
Karin

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« Antwort #29 am: 14.09.2019, 05:06 Uhr »
7. Tag; Freitag, 13.09.2019: Colfax, WA --> Kennewick, WA

Vorneweg muss ich mich erstmal outen. Kennewick hatte ich irrtümlich nach Oregon verlegt, es liegt aber immer noch im Staate Washington. Die Kennewickser werden es mir verzeihen.

Das BW Wheatland Inn kann ich wärmsten empfehlen, es ist eines von der besseren Sorte. Alleine mit wieviel Liebe das Frühstück angekündigt wird, habe ich so noch in keinem anderen Hotel auf meinen Reisen erlebt:



Nach dem Frühstück bin ich erstmal durch das nette Kleinstädtchen marschiert, denn mir wäre ja fast die Hauptattraktion von Colfax entgangen, der Codger Pole:













Anschließend musste ich etwas Zeit von der Uhr nehmen, damit ich nicht zu früh bei den Palouse Falls ankomme und sie vielleicht dann noch im Gegenlicht liegen. Also bin ich noch mal durch die Gegend gecruised:










da wird halt mal zum Ankuppeln die Straße blockiert:







Wie die hier teilweise die Flächen beackern hat schon einen hohen künstlerischen Wert:




Zu den besagten Fällen bin ich dann nicht auf dem kürzesten Weg gefahren, sondern den etwas längeren „unten rum“ über die WA 127 und WA 261. Beide Straßen überqueren den stattlichen Snake River, wo in den 50ziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Meuterei stattgefunden hat (die Älteren unter uns werden sich erinnern *grins*):






Auch die Eisenbahn fährt hier drüber:



Zum Palous Falls State Park sage ich jetzt nichts mehr und lasse nur die Bilder sprechen; einfach nur traumhaft:















diese Viehcher sprangen auch hier rum:



Wenn man nur die Gegend im Osten von Washington kennt, fragt man sich, wie der Staat zu seinem Nicknamen Evergreen State gekommen ist, denn hier wachsen so gut wie keine Bäume. Vieles erinnert an den Südwesten der USA.

Hatte ich schon gesagt, dass das Thermometer gestern und heute über 80 Grad angezeigt hat?

Morgen geht´s aber wirklich nach Oregon und das erste der 7 Wunder steht auf dem Programm.

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