Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005

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*tom22

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Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« am: 22.07.2005, 21:10 Uhr »
Zur Route:

Unsere bevorzugte Reisezeit ist der September. Da aber im Yukon & Alaska viele  Unterkünfte/Tankstellen im September geschlossen werden und auch Touren in die Nationalparks dann nur noch eingeschränkt möglich sind, haben wir diesmal bewusst den Juli als Reisezeit gewählt. Unser Zeitplan für die Reise war sehr knapp bemessen (insgesamt 12 Tage), da schon bald der nächste Urlaub ansteht. Wir haben daher viel Zeit für den Denali NP eingeplant und alle anderen Orte haben nur als Orte zur Übernachtung gedient, ohne dass wir noch Zeit für größere Aktivitäten hatten.

Folgende Route haben wir gewählt:
      Whitehorse -> Dawson City
      Dawson City -> Tok
      Tok -> Denali NP Parkeingang (über Fairbanks)
      Denali NP Park Road
      Denali NP Park Road -> Tok (via Denali Highway)
      Tok -> Haines Junction
      Haines Junction -> Whitehorse

Unterkünfte vorbuchen oder nicht:

Wir haben die Tour mit einem Mietwagen durchgeführt.

Im Yukon und Tok gab es eine ausreichende Anzahl von Unterkünften, so dass eine Reservierung nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Obwohl Juli war, waren viele Unterkünfte noch bis zum späten Nachmittag frei. Am Denali NP waren alle Unterkünfte ausgebucht. Wir haben alle Unterkünfte in Kanada & Alaska vorreserviert, da alle Termine, zu denen wir an bestimmten Orten sind, feststanden und insbesondere im Denali NP langfristig vorreserviert werden müssen.

Die Unterkünfte in Kanada & Alaska haben wir telefonisch bzw. per Fax/E-Mail vorgebucht. Die Unterkünfte in Alaska wollten den vollen Preis direkt haben. Eine Lodge in Alaska hat keine Kreditkarten akzeptiert und wir mussten den vollen Betrag mühselig über eine Bank überweisen (mit hohe Bankgebühren). Da wir im März gebucht haben, haben wir dadurch etwas gespart, da der Wechselkurs etwas günstiger war. Die Unterkunftspreise in Alaska sind sehr hoch. Im Yukon haben wir „normale“ Preise gezahlt, die mit denen in British Columbia und Alberta vergleichbar sind.

Zum Flug:
In Deutschland haben wir nur die Flüge (125 EUR, Miles&More Prämienflug) und den Mietwagen (690 EUR, 11 Tage Budget Mietwagen, Typ SUV + 25 CAD/Tag VIP Versicherung zur Reduzierung der Selbstbeteiligung und 10 CAD7Tag für den Zusatzfahrer, die vor Ort zu zahlen sind)  gebucht.

Die Flugroute: Düsseldorf -> Frankfurt -> Whitehorse -> Whitehorse -> Anchorage -> Frankfurt -> Düsseldorf

Der Flug wurde von Condor durchgeführt.  

Die Buchung des Prämienflugs hat telefonisch gut geklappt (Anfang Februar für einen Flug im Juli). Wobei wir lieber nach Anchorage oder Fairbanks direkt geflogen wären. Das Miles&More Service Center konnten aber keinen passenden Flug finden. Die Sitzplatzreservierung für den Condor-Flug hat die Lufthansa kostenlos vorgenommen.

Da unser Abflug mit dem Beginn der Sommerferien in NRW zusammenfiel, haben wir uns zum Vorabend Check-In in Düsseldorf entschieden. Wir würden dies aber nicht noch einmal machen, da am nächsten Morgen kaum etwas los war am Lufthansa Check-In und wir den doppelten Aufwand bei der Anreise zum Flughafen hatten.

In Frankfurt finden zusätzliche Kontrollen des Handgepäcks für alle Flüge in die USA statt. Dadurch erhöht sich der Zeitbedarf beim Umsteigen bevor man zum Gate gelangt, da die Schlange am Kontrollpunkt relativ lang war.

Der Condor Flug war von durchschnittlicher Qualität. Die Flugbegleiter wirkten auffällig genervt und jede Bitte der Passagiere wurde mit ruppigen Kommentaren beantwortet. Der Sitzabstand war so gering, dass das Knie ständig an den Vordersitz gestoßen ist. Bei Condor muss mittlerweile fast alles extra bezahlt werden. Einzig ein so genannter Begrüßungscocktail und zwei Essen sowie nicht alkoholische Getränke sind noch im Flugpreis enthalten. Alle anderen Leistungen müssen bezahlt werden. Zusätzlich erinnert der Flug ein wenig an eine Kaffeefahrt, da einige Zeit für Verkaufsvorführungen reserviert ist. Selbst ein upgrade in die Comfortklasse wurde in der Economy-Klasse noch mit einem Aufschlag von 500€ wie warme Semmel angeboten. Wir sind aber mit ca. 10 Minuten Verspätung in Whitehorse angekommen. Der Flugplan geht dort von einem einstündigen Aufenthalt der Maschine aus. Der tatsächliche Zeitbedarf ist deutlich höher, da die meisten Passagiere dort ausgestiegen sind und die Maschine erst nach Alaska weiterfliegt, wenn die Passagiere durch die Passkontrolle sind und die einsteigenden Passagiere die Handgepäckkontrolle sind.

Die Pass- & Zollkontrolle bei der Einreise nach Kanada lief problemlos ab und auch unser Gepäck ist mitgekommen. Da es nur zwei Beamte gab, mussten wir lange warten (40 Minuten), da wir im hinteren Teil des Flugzeugs unsere Plätze hatten.
 
Tag 1 & 2:

Nach der pünktlichen Ankunft in Whitehorse (12:00 Uhr) haben wir direkt im Zentrum von Whitehorse übernachtet (Westmark Hotel), da wir den Mietwagen nicht am Flughafen übernehmen wollten (er wäre dort 10% pro Tag teurer gewesen, da noch eine zusätzlich Flughafensteuer angefallen wäre), sondern im Ortszentrum von Whitehorse. Wir konnten die Vermietstation zu Fuß vom Hotel erreichen. Vom Hotel wurde ein Bustransfer vom Flughafen angeboten. Whitehorse ist zwar architektonisch nicht so interessant, aber die Yukon Promenade ist ganz nett gemacht, so dass wir am ersten Tag noch Zeit für einen kurzen Spaziergang hatten. Und auch die Haupteinkaufsstrasse war in unmittelbarer Nähe zum Westmark Hotel.

Die Mietwagenübernahme am nächsten Tag war unproblematisch. Wir haben einen Ford Explorer mit zuschaltbaren 4x4 Antrieb erhalten. Der Wagen hatte ein Automatikgetriebe. Etwas gewöhnungsbedürftig war die Lenkradschaltung für die Automatik. Lt. den Mietbedingungen von Budget in Whitehorse durften wir mit dem Wagen alle Strassen, die auf Landkarten eingezeichnet sind, benutzen. Budget war der einzige Autovermieter, den wir mit diesen liberalen Mietbedingungen in Whitehorse gefunden haben (es gibt noch einen National & Hertz Vertretung in Whitehorse). Wichtig war uns auch die Möglichkeit, dass wir den Mietwagen mit der Option „unbegrenzte Meilen“ anmieten konnten.

Gegen Mittag sind wir dann nach Dawson City aufgebrochen (520 km). Der Klondike Highway nach Dawson City ist sehr gut ausgebaut, wenig befahren und bietet einige schöne Aussichtspunkte auf den Yukon und andere Flüsse. Besonders beeindruckend sind die Five Finger Rapids am Yukon. Dort besteht auch die Möglichkeit zu einer kürzeren Wanderung bis in unmittelbare Nähe der Stromschnellen. Da wir relativ spät aufgebrochen sind, hatten wir dazu diesmal keine Zeit. Wir haben stattdessen einen kurzen Abstecher auf den Dempster Highway gemacht. Am Dempster Highway hat ein Wolf oder Kojote die Strasse überquert. Allerdings war er soweit entfernt und so schnell verwunden, dass wir ihn nur für einen sehr kurzen Moment gesehen haben. In Dawason City haben wir in Kate’s cabins übernachtet. Beim nächsten Mal würde wir wahrscheinlich das Westmark Hotel in Dawson City vorziehen, da es einen guten Eindruck machte und auch das Restaurant beim Frühstück einen guten Eindruck hinterlassen hat.

Tag 3:

Nach dem guten Frühstück im Westmark Restaurant haben wir mit der kostenlosen Fähre den Yukon überquert. An der Fähre gab es keine Warteschlange, obwohl ein riesiges Wohnmobil + anhängendem PKW auf die Fähre musste.

Über den Top of the World Highway und den Taylor Highway sind wir nach Tok gefahren (320 km). Die Highways sind nur zum Teil asphaltiert, lassen sich aber gut befahren. Die Grenzkontrolle der USA am Top of the World Highway war sehr angenehm und der Grenzbeamte sehr freundlich. Er konnte an unserem Stempel im Reisepass erkennen, dass er uns vor zwei Jahren schon einmal an der gleichen Stelle kontrolliert hatte. Ein Einreiseinterview hat überhaupt nicht stattgefunden, das Gepäck wurde nicht durchsucht und es wurden keine Fingerabdrücke genommen und Photos von uns gemacht. Zum Abschluss hat der Grenzbeamte noch ein Photo mit unserer Kamera gemacht. Über Chicken ging es dann nach Tok, wo wir am frühen Nachmittag angekommen sind. Tok ist hässlich und hat uns nicht sehr angesprochen. Es gibt dort aber viele Übernachtungsmöglichkeiten. Übernachtet haben wir wieder in einem Westmark Hotel, wobei der Hotelstandard in den USA niedriger ist und die Preise im Vergleich zu Kanada höher sind. Dies konnte man auch dem Westmark Hotel etwas anmerken.
 
Tag 4:

Da das Abendessen im Westmark Restaurant keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, sind wir am nächsten Morgen ohne Frühstück weitergefahren. Es ging über den Alaska und Richardson Highway nach Fairbanks (224 km). Kurz hinter Delta Junction haben wir im Rika Roadhouse (Big Delta State Historical Park) noch eine Möglichkeit zum Frühstücken gefunden.

Auf der Strecke nach Fairbanks haben wir auch einige Elche am Straßenrand beobachten können.

In Fairbanks haben wir erst einmal einen Grosseinkauf gestartet, da wir für einen längeren Aufenthalt in einer Hütte im Denali NP die Lebensmittel (5 Tage) einkaufen mussten.  Zum Glück haben wir eine faltbare Kühltasche ab Deutschland mitgenommen, denn die Kühlboxen in Fairbanks waren sehr teuer (40$ bis 50$).

Von dort sind wir dann noch die 201 km bis zum Parkeingang des Denali NP gefahren. Ab Nenana war die Sicht durch Waldbrände auf einen Teil der Strecke stark eingeschränkt.

Die Unterkünfte am Parkeingang machten alle einen guten Eindruck. Leider hatten wir uns im Vorfeld für die McKinley Creekside Cabins entschieden, da lt.Internet eine Küchenzeile und ein Kühlschrank Bestandteil der Hütte sein sollte. Dort haben wir zu einem hohen Preis (> 100$) eine echte Bruchbude erhalten. Die Küchenzeile entpuppte sich Microwelle, im Kühlschrank lag noch ein angeschimmeltes Brot. Dort wollten wir eigentlich unsere verderblichen Lebensmittel bis zum nächsten Tag kühlen. Jedes mal wenn wir die Hütte betreten mussten, waren wir extrem angewidert.  Da aber alle anderen Unterkünfte im Näheren Umkreis ausgebucht waren, konnten wir die Unterkunft nicht mehr wechseln.

*Anette

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #1 am: 23.07.2005, 18:27 Uhr »
Danke Tom für diesen ersten Teil des Reiseberichtes. Da wir nächstes Jahr auch wieder nach AK interessiert es mich natürlich sehr.
Tok ist wirklich nur zum Übernachten ok. In Dawson haben wir nicht im Westmark sondern in einem Hotel in der "Innenstadt" im Steakhaus gegessen. Da sind wir schon jedes Mal gewesen und das Essen dort ist sehr gut. Ich weiß nicht ob sich das mittlerweile gebessert hat, aber die Westmark Hotels hatten den schlechtesten Kaffee den ich je getrunken habe (nur im TI in Las Vegas war er genau so grauenhaft).
Die Creekside Cabins muß ich mir ja dann nicht merken.
Freue mich schon auf die Fortsetzung.

Anette

*Wolfgang

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #2 am: 24.07.2005, 08:12 Uhr »
Hi Tom,

schön mal wieder einen Reisebericht aus dieser weniger befahrenen "Ecke" der USA zu lesen. Freue mich auf die Fortsetzung  :hand:
Gruß

Wolfgang

*tom22

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #3 am: 24.07.2005, 17:13 Uhr »
Zitat
Ich weiß nicht ob sich das mittlerweile gebessert hat, aber die Westmark Hotels hatten den schlechtesten Kaffee den ich je getrunken habe


Das erzählt mir meine Freundin auch immer. Wahrscheinlich ist mein Magen schon so abgehärtet, dass mir der Kaffee noch schmeckt. Wir hatten dieses Mal extra eine Tschibo-Packung Kaffee mit, so dass wir auch Alternativen hatten.

Tom

*tom22

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #4 am: 24.07.2005, 17:21 Uhr »
Tag 5:
An diesem Tag war frühes Aufstehen angesagt. Wir hatten eine Hütte im Kantishna Tal gemietet, die ganz in der Nähe vom Wonder Lake lag. Die Zufahrt war nur über die Parkstrasse möglich, die ansonsten nur von den Shuttle- & Wander- & Tourbussen genutzt werden darf, da sie unmittelbar durch den Nationalpark führt. Der Vermieter hat uns dazu eine Formular zugeschickt, mit dem wir bei der Nationalparksverwaltung eine Sondergenehmigung für die Nutzung der Strasse  erhalten konnten. Einen Nationalparkpass benötigten wir nicht mehr, da dieser in der Miete der Hütte enthalten war.

Der zuständige Mitarbeiter der Parkverwaltung hat sich ausgiebig Zeit gelassen, bevor er sich mit unserer Genehmigung beschäftigt hat. Obwohl wir um kurz nach 8:00 Uhr vor seinem Büro waren, hatte er erst gegen 9:30 Uhr die Genehmigung fertig. Zudem fand eine ausgiebige Belehrung statt, wie wir uns im Nationalpark auf der Strasse zu verhalten hatten. Für durften die Strasse nur am An- und Abreisetag benutzen, da diese Bestandteil des Nationalparks ist. Spezielle Regeln gab es für die Begnung mit den Tourbussen, da wir bei jedem Bus, der uns entgegen kam, stoppen mussten, bis er uns passiert hatte. Wir durften für Photos und Tierbeobachtungen stoppen, aber es war uns nicht erlaubt, die Fahrt zu längeren Wanderungen zu unterbrechen. Außerdem mussten wir das Kantishna-Tal spätestens um 16:00 Uhr erreicht haben. Im Vorfeld haben wir uns aus Alaska den „Denali Road Guide“ zuschicken lassem, in dem alle wichtigen Punkte der Parkstrasse beschrieben werden. Dieses kleine Buch (52 Seiten) wird über die ANHA vertrieben. Am Parkeingang gibt es auch einen Buchshop, in dem man dieses Buch noch kaufen kann.

Wir haben dann noch die Schlittenhundefarm der Parkverwaltung besichtigt, da sie in unmittelbarer Nähe zur Parkverwaltung liegt. Auch ohne offizielle Führung darf man dort herumgehen. Die Schlittenhunde waren bei dem warmen Wetter (23 Grad) allerdings sehr träge.

Gegen 10:00 Uhr waren wir dann soweit, dass wir weiterfahren konnten. Bis zum Savage River Kontrollpunkt (mile 14,8 von 92) ist die Strasse asphaltiert und jeder darf bis dorthin mit seinem eigenen Fahrzeug fahren. Danach dürfen noch Wohnmobile zum Teklanika River Campgound (mile 29,1) fahren, sofern die eine Reservierung für diesen Platz erhalten haben. Es gibt dort 50 Stellplätze für Wohnmobile, die dort mindestens 3 Tage bleiben müssen. Danach sieht man nur noch viele Tourbusse, einzelne Servicefahrzeuge der Parkverwaltung und einige wenige private PKW’s, da es vereinzelt private Hütten im Kantishna Tal gibt.

Am Savage River gibt es einen Kontrollpunkt der Parkranger. Dort wurden wir noch einmal belehrt, welche Regeln wir auf der Strasse zu beachten hätten. Auf der Strasse muss man 3 Bergpässe überqueren (Sable Pass, Polychrome Area, Thorofare Pass), auf denen die Strasse sehr eng und kurvig ist. Wir hatten aber das Glück, dass uns kein Bus entgegengekommen ist. An der Polychrome Rast Area konnten wir auch zum ersten Mal den Mt. McKinley sehen. Die Streckenführung der Parkstrasse ist insgesamt sehr abwechselungsreich und führt durch unterschiedlichste Landschaftsformen. Ab dem Eielson Visitor Center wird die Landschaft flacher und am Ende des Wonder Lakes verschwindet die Strasse dann in einem Tal (Kantishna Tal). Der schönste Teil lag zwischen dem Teklanika River und dem Eielson Visitor Center.

Auf der Strecke bis zum Eielson Visitor Center haben wir verschiedene Tiere beobachten können (viele squirrels, Moorhühner, einige Karibus und einen Elch).

Am Ende des Wonder Lakes kommt ziemlich bald die Parkgrenze. Hinter der Parkgrenze liegt das Erweiterungsgebiet des Nationalparks, in dem wirtschaftliche Aktivitäten erlaubt sind. Unsere Hütte lag 500 Meter von der Parkgrenze entfernt. Den Schlüssel für die Hütte konnten wir im Camp Denali abholen, dass in 3 Kilometer Entfernung auf einem Bergplateau lag.

Die Fahrt bis zur Parkgrenze am Beginn des Kantishna Tals hat den gesamten Tag in Anspruch genommen, da sehr viele Busse unterwegs waren und wir dann immer stoppen mussten. Die Parkstrasse war sehr staubig und entsprechend sah der Wagen aus. Wir haben das Camp Denali kurz vor 16:00 Uhr erreicht.

Eine Camp Denali Mitarbeiterin hat uns dann alle Einrichtungen, die für die Nutzung der Hütte wichtig waren, erklärt. Die Hütte war gut ausgestattet (Backofen, 4 Plattenherd, Kühlschrank, Eisfach). Da es keinen Stromanschluss gibt, wird alles mit Propane betrieben. Unsere Lebensmittel (insbesondere Gehacktes und die Steaks) haben den Transport ab Fairbanks gut überstanden. Zur Hütte gehörte eine Frischwasserpumpe (defekt) und ein Outhouse. Duschen und WC durften wir aber auch im Camp Denali benutzen, wobei wir dorthin 20 Minuten mit dem Wagen fahren mussten. Dort gab es auch ein Kreditkarten Sattelitentelefon, das man bei Bedarf benutzen durfte.

Tag 6,7 und 8:

An diesen Tagen hatte wir genügend Zeit die Umgebung der Hütte zu erkunden. Wir haben verschiedene Wanderungen unternommen:
-   Tundra Wanderung
-   Wanderung auf der Parkstrasse
-   Wanderung auf dem McKinley bar trail

Die Tundra Wanderung haben wir auf Anraten der Camp Denali Mitarbeiter direkt an der Hütte begonnen. Es handelt sich um die „lower Tundra“, die überall mit kniehohen Büschen bedeckt ist. Teilweise gibt es feuchte und sumpfige Stellen. Wir sind nur sehr langsam voran gekommen, da es immer wieder Stellen gab, an denen wir nicht weitergekommen sind und umkehren mussten. Sehr hilfreich bei diesem Gelände sind Gamaschen, die vor den Büschen schützen und hohe Stiefel, da man ansonsten schnell nasse Füße bekommt. In den Büschen lauern außerdem viele stechende Insekten. Andere Wanderer haben wir kaum gesehen.

Die Wanderung auf der Parkstrasse hat das Vorankommen sehr erleichtert. Einige andere Wanderer haben dies ebenfalls gemacht. Wir sind von der Hütte bis zum Wonder Lake turn off gewandert, von dort sind wir noch auf der Wonder Lake Campgound Road bis zum Campgound gewandert. Da wir keine Bustickets hatten, mussten wir die gleiche Strecke wieder zurückwandern. Eigentlich suchten wir nach einem Trail, auf dem man am Ufer des Wonder Lake zurückkommt, da ich in einem Wanderführer gelesen habe, dass man den Wonder Lake zu Fuß umrunden kann. Wir haben aber keine Trail gefunden. An einem Tümpel am Straßenrand haben wir auf der Wanderung eine Elchkuh nebst jungem Kalb gesehen.

Der Startpunkt des McKinley bar trail liegt an der Wonder Lake Campgound Road. In unserer Hütte hatten wir den Busfahrplan der grünen Camperbusse, die dreimal täglich vom Wonder Lake Campgound in Richtung Kantishna Tal und anschließend zurück zum Parkeingang  fahren. Das Busticket hat 3 $ pro Person gekostet. Wir konnten den Bus in der Nähe unserer Hütte stoppen und auf der Hinfahrt bis zum Wonder Lake Campgound turn off mitfahren. Von dort waren es noch 1,5 Miles bis zum Beginn des Trails. Der Pfad ist gut erkennbar und verläuft teilweise im Wald. Sumpfige Stellen werden durch Bretterstege überbrückt. Man trifft einige Wanderer auf der Strecke. Für die Rückfahrt konnten wir dann ab dem Wonder Lake Campgound  wieder mit dem Camperbus bis zu unserer Hütte fahren. Die Bustickets haben wir im Camp Denali gekauft.

Weitere Möglichkeiten – die wir aber nicht mehr genutzt haben.

Am Moose Creek beginnen mehrere Pfade, die auf die Berge hinter dem Camp Denali führen. Die Startpunkte der Trails sind nicht markiert, da sie hauptsächlich den Besuchern der North Face Lodge und der Camp Denali Lodge als Wanderwege dienen.

Während unsers Aufenthalts haben wir die Mücken intensiv kennen gelernt. Ich persönlich fand die Mücken nicht so lästig, obwohl ich sicherlich 12 Stiche abbekommen habe. Wer mit Allergien zu kämpfen hat, wird dies aber sicherlich anders beurteilen. Die Mücken haben auch in den Kopf und die Nase gestochen und auch dickere Strümpfe konnten keine Stiche in die Füße verhindern. Wir hatten uns in Fairbanks mit guten Mückenschutzmitteln eingedeckt. Dies hat aber alles nichts geholfen. Trotzdem haben wir nur vereinzelt Wanderer mit Kopfnetzen gesehen. Wir haben das selber auch einmal ausprobiert, aber die Sicht war dann doch eingeschränkt. Da wir fast 24 Stunden Tageslicht hatten, konnten wir beliebig lang wandern.

Das Wetter war meistens gut. Wir konnten mehrmals den Mt. McKinley sehen. Wir konnten den Gipfel direkt von unserer Hütte sehen, den kompletten Berg sieht man aber erst in der Nähe vom Wonder Lake Campgound turn off. Die beste Sicht hatten wir meistens nach 22:00 Uhr bis zum frühen Morgen. Danach bildeten sich immer mehr Wolken und der Gipfel verwand im Dunst. Wir haben nur zwei kurze Regenschauer und ein kurzes Gewitter erlebt. Am ersten Abend trieben Rauchwolken einige Waldbrände ins Kantishna Tal. Wir konnten deutlichen Rauchgeruch wahrnehmen.

*Anette

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #5 am: 25.07.2005, 18:38 Uhr »
Den Tundra Wanderweg sind wir damals auch gegangen, allerdings war der letzte Teil so schlammig und nass, dass wir irgendwann umgekehrt sind. Wir haben damals im Kantishna Roadhouse gewohnt, das dürfte ein paar Meter weiter sein wie das Camp Denali. Ich fand diese Gegend wunderschön. Auch wir haben schon einige Zeit in der Nacht am Wonder Lake zugebracht und einige Bilder vom Denali gemacht.

Anette

*tom22

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #6 am: 27.07.2005, 21:32 Uhr »
Tag 9:  
Dieser Tag war ein gravel road Fahrtag.

Zunächst sind wir den Denali Park Road von unserer Hütte bis zum Parkeingang gefahren (ca. 70 miles gravel road). Wir hatten nochmals sehr gute Sicht auf den Mt. McKinley. Der Berg war komplett wolkenfrei und konnte auch aus sehr großer Entfernung (Parkeingang) noch gesehen werden. Dies wussten anscheinend auch die Tourbusse. Insgesamt sind uns 35 Busse auf der Fahrt zum Parkeingang entgegengekommen und bei jedem mussten wir komplett zum Stehen kommen. Wir haben dann gegen 14:00 Uhr den Parkeingang erreicht (gestartet sind wir gegen 7:30 Uhr). Im Park haben wir noch ein Karibu und einen Grizzly-Bären gesehen. Wobei der Bär am Sabble Pass sehr weit von der Strasse entfernt war. Mit bloßem Auge konnte man fast nichts von ihm erkennen. Da man am Sabble-Pass nicht stoppen darf, haben wir den Bären nicht richtig beobachten können. Lt. dem Guide Buch ist der Denali-Park auch nicht sonderlich bärenreich. Man kann aber die Bären sehr gut im baumfreien Gelände sehen (wenn welche da sind).

Am Parkeingang war ein fürchterliches Gedrängel. Für uns waren dies schon zu viele Menschen und wir sind nach einem Tankstop schnell nach Cantwell weitergefahren. In Cantwell beginnt der Denali Highway (134 miles, 110 miles gravel). Da das Wetter an diesem Tag trocken war, gab es keine besonderen Probleme bei der Befahrung des Highways. Die Oberfläche bestand aus grobem gravel. Schlaglöcher gab es kaum, allerdings war die Strasse sehr staubig. Eine Geschwindigkeit zwischen 30 Mph & 40 Mph konnten wir immer halten. Wir haben gegen 18:00 Uhr Paxson erreicht. Auf der gesamten Strecke haben wir nur wenige andere Fahrzeuge gesehen (meistens PKW’s & SUV’s, vereinzelt Wohnmobile & Motorräder). Es gibt nur wenige Siedlungen an dieser Strasse. Insbesondere in der Nähe von Paxson wird die Strecke landschaftlich etwas schöner, da die Strasse in der Nähe der Berge verläuft. Bis auf einen Weißkopfseeadler haben wir keine weiteren Tiere dort beobachten können.

Ab Paxson haben wir uns entschieden, über den Richardson Highway und den Glenn Highway nach Tok zu fahren. Da einige Tankstellen geschlossen hatten bzw. die Zapfsäulen defekt waren, wurde es noch ein wenig spannend, da sich die Tanknadel bedenklich in Richtung leerer Tank neigte. Am Glenn-Highway haben wir aber dann noch eine offene Tankstelle gefunden. Tok haben wir um 22:00 Uhr erreicht, wo wir wieder im Westmark Hotel übernachtet haben.

Unser Fazit war, dass die Fahrt über den Denali Highway nicht so spektakulär ist wie es immer beschrieben wird, der Dempster Highway machte einen interessanteren Eindruck.

*tom22

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #7 am: 31.07.2005, 21:32 Uhr »
Tag 10:

An diesem Tag hatten wir einen schlechten Start, denn wir haben im Westmark-Hotel Tok gefrühstückt. Im Vergleich zu Whitehorse und Dawson City war das Restaurant um einige Klassen schlechter. Da das Restaurant um 8:30 Uhr schließt, konnten wir uns sehr früh auf den Weg nach Haines Junction machen.

Die Einreise nach Kanada hat gut und ohne Probleme geklappt. Die kanadischen Grenzbeamten haben nur nach Alkohol und Tabakprodukten gefragt. Da wir nichts zum Deklarieren hatten, konnten wir ohne Probleme einreisen.

Der Alaska Highway wird in Kanada an einigen Stellen instand gesetzt, so dass wir durch mehrere lange Baustellen fahren mussten. Auffällig war, dass viele Tankstellen geschlossen waren, obwohl wir eigentlich in der Hauptsaison unterwegs waren. Am sheep-mountain Visitor Center haben wir nach den Dallschafen Ausschau gehalten, aber im Juli sind lt. milepost die Schafe selten zu sehen und wir haben sie auch nicht entdecken können. Sehr beeindruckend waren die riesigen Fireweed-Bumen-Teppiche in der Nähe von Destruction Bay. Dort sind im letzten Jahr riesige Waldgebiete abgebrannt und der Boden bildet dort den idealen Nährboden für diese Blume.

Haines Junction haben wir gegen 17:00 Uhr erreicht. Wir haben dort im Alcan Motor Inn übernachtet. Der Besitzer wollte uns erst in einem dunklen Hinterhaus unterbringen, in dem die Zimmer kaum Tageslicht zu sehen bekamen (angeblich die besseren Zimmer). Wir konnten dann aber doch noch ein Zimmer im Haupthaus bekommen, die aus unserer Sicht deutlich schöner sind.

Anschließend haben wir auf den Weg zum Informationcenter des Kluane NP gemacht, da wir am nächsten Tag noch Zeit für Aktivitäten im Park hatten. Dort gibt es eine gute Übersichtskarte, mit den möglichen Tageswanderungen im Park. Unsere eigentliche Absicht war, eine Raftingtour ab Haines Junction zu machen. Wir haben den Veranstalter etwas zu den Touren am nächsten Tag befragt (es wäre eine Tour auf dem Dezadreach River möglich gewesen) und die Antworten waren so, dass wir dort keine Tour gebucht haben.

Anschließend sind wir noch zum Kathleen Lake und zum Dezadeash Lake gefahren. In der Nähe des Dezadeash Lake haben wir noch ein Porcupine (nordamerikanischer Baumstachler) entdeckt und konnten es noch einige Zeitbeobachten.

Da nach unserer Rückkehr nach Haines Junction bereits alle Restaurants geschlossen hatten, haben wir uns eine Pizza am Schnellimbiss geholt.

Tag 11:

Nach dem Frühstück in Haines Junction sind wir zum Startpunkt des Auriol Trails gefahren. Der Rundweg führt von der Haines Road in den Kluane NP. Die Trail gilt als einfach bis mittelschwer und erlaubt einige schöne Ausblicke auf Haines Junction und führt an den Fuß des Vorgebirges, das vor den Gletscherfeldern liegt. Die berühmten Grizzlybären de Kluane NP haben wir dort allerdings nicht gesehen, obwohl einige Verdauungsreste auf dem Trail verdächtig nach Bär aussahen. Insgesamt waren wir ungefähr 6 Stunden unterwegs. Die Mücken waren in tieferen Lagen sehr aktiv und setzten sich besonders gerne auf die Kopfhaare. Obwohl  man nur 400 Höhenmeter überwinden muss, gab es am höchsten Punkt des Trails deutlich weniger Mücken.

Nach der Wanderung haben wir auf den Weg zur Aishihik Lake Strasse gemacht, die vom Alaska Highway als gravel raod 43 km in die Berge führt. Die ausgebaute Strecke endet an einem Campground mit Blick auf einen schönen See. Dort gibt es (angeblich) Bisons, die wir aber bei zwei Besuchen noch nie zu Sicht bekommen haben. Von dort kann man auch noch weiter auf einer Piste in die Berge fahren, wobei die Piste nicht weiter gepflegt wird. Uns war das Risiko zu groß und wir sind am Aishihik Lake Campgound nach einer Pause umgekehrt. Von der Strasse hatten wir einige Gelegenheiten die schöne Aussicht auf die Berge im Hinterland von Haines Junction zu genießen.

Auf der Rückfahrt nach Haines Junction durften wir bei leichtem Regen eine riesige Baustelle zwischen Otter Falls und Pine Lake passieren. Da die pilot-cars schon abgezogen waren (es war wohl schon zu spät), musste jeder Fahrer selber einen Weg durch die Baustelle suchen. Der Baustellenuntergrund war sehr nass und weich, so unser Wagen nach der Fahrt durch den Baustellenschlamm sehr verdreckt war.

Wir haben uns dann aber doch noch getraut, im Restaurant „the Raven“ zu essen, das sich selber als bestes Restaurant in Alaska & Yukon klassifiziert. Im Gegensatz zu den übrigen Restaurants bekommt man dort nicht die übliche Steak & Burger-kost, sondern beispielsweise Karibu- und Wapitihirschgerichte. Die Portionen sind vornehm klein. Das Essen war auch außergewöhnlich gut, die Aussicht aus dem Restaurant passt allerdings nicht ganz zum hohen Anspruch der Köche.

Tag 12:

Bei strömenden Regen sind wir an diesem Tag nach Whitehorse gefahren. Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder in Whitehorse. Dort haben wir im Airport Chalet übernachtet. Den restlichen Tag haben wir noch zur Entwicklung der Photos, Shopping und einige Besichtigungen (Fischleiter und Miles Canyon) genutzt. Da die Lachse aber erst bis Dawson City zurückgewandert waren, konnten wir an der Fischleiter noch keine Fische sehen.
 
Tag 13

Die Rückgabe des Mietwagens und das Einchecken am Flughafen in Whitehorse verliefen ohne größere Schwierigkeiten. Die Handgepäckkontrollen waren hier besonders intensiv. Wie immer, hat meine Sigg-Getränkeflasche im Handgepäck zu einer Sonderkontrolle geführt und ich musste durch einen kleinen Probeschluck nachweisen, dass ich keine verbotenen Flüssigkeiten in der Flasche transportiere.

Der Condorflug ab Whitehorse ist nur sehr kurz, da die Maschine in Alaska vor dem Rückflug nach Frankfurt noch betankt wird. Dazu müssen alle Passagiere die Maschine verlassen. Die Condor-Besatzung wusste nicht, dass auch Transitpassagiere nochmals eine Einreise in die USA durchführen müssen und haben daher nicht alle notwendigen Formulare verteilt. Dies führte in Anchorage zu einem mittleren Chaos und die Einreise in den Transitbereichs des Flughafens geriet ins Stocken, obwohl der Condorflug der einzige internationale Flug war, der zu dieser Zeit am Terminal abgefertigt werden musste. Die Grenzbeamten waren aber freundlich und haben den Passagieren, die nach Frankfurt fliegen wollten, die grünen Einreiseformulare auszufüllen. Der Grenzbeamte hat auch die Fingerabdrücke und Digitalphotos von allen Transitpassagieren genommen. Gleichzeitig wurden auch die ausgefüllten grünen Formulare wieder eingesammelt.

Der restliche Flug nach Frankfurt verlief ohne weitere Probleme. Das Essen war gut und auch das Condor Flugbegleiter hatte etwas bessere Laune.

Nachtrag:
Die Benzinpreise im Yukon
    1,04 CAD/Liter bis 1,12 CAD/Liter
Die Bzinpreise in Alaska
    2,42 USD/gallone bis 2,47 USD/gallone

*tom22

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #8 am: 07.08.2005, 14:55 Uhr »
Ich habe noch einige Bilder von unserer Reise ins Forum hochgeladen.



Yukon: Dempster Highway



Yukon: Yukon Fähre bei Dawson City



Denali NP: Blick ins Kantishna Tal von unserer Hütte


Denali NP: Unsere Unterkunft im Park



Denali NP: Blick vom Camp Denali zum Mt. McKinley



Denali NP: Blick auf den Mt. McKinley von der Park Road



Alaska: Denali Highway



Yukon: Blumen am Alaska Highway Burwash Landing




Yukon: Aishihik Lake Road

*ursel-grete

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #9 am: 26.08.2005, 19:43 Uhr »
Danke Tom für deinen Reisebericht, den ich erst heute zufällig entdeckt habe. Da wir im letzten Jahr im südlichen Yukon unterwegs waren und unbedingt noch mehr dort sehen wollen (u.a. steckt uns die Strecke nach Inuvik in der Nase), habe ich mit besonderem Interesse deine Anmerkungen zum Vermieter gelesen, der das Befahren aller Straßen, die in der Landkarte sind, also auch der gravel roads, erlaubt.

Spannend war deinen Bericht zu Haines Junction zu lesen. Leider konnten wir im letzten Jahr nicht im Raven essen, da wir nicht langfristig genug rserviert hatten.
Wir haben im Stardust Motel übernachtet, welches zwar klein ist (=wenige Zimmer) , aber sehr gepflegt. Fanden wir damals einladender als das Allcan.

Aber wie du auch schreibst, die Natur ist umwerfend. Und das Fireweed war auch im letzten Jahr prächtig!
viele grüße von
ursel-grete

*tom22

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #10 am: 27.08.2005, 20:32 Uhr »
ursel-grete schrieb:
Zitat
Leider konnten wir im letzten Jahr nicht im Raven essen, da wir nicht langfristig genug rserviert hatten.


Wir sind ganz ohne Reservierung ins Raven-Restaurant gekommen. Da wir relativ spät von unserer Tour zurück waren, waren wir dort quasi die einzigen Gäste (wir sind erst um 20:30 Uhr gekommen). Einige Gäste haben immerhin noch ihre Rechnung gezahlt, als wir unser Essen bekommen haben.

Ansonsten war Haines Junction bei unserem Besuch im Juli auffällig leer. Ich hatte den Eindruck, dass bei unserem Besuch im September viel mehr Touristen da waren.

Gruss Tom

*mareike_24

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #11 am: 02.12.2009, 10:29 Uhr »
SUPER!!, dass ihr das hier so geordnet habt! Hab dirket gefunden, was ich gesucht habe! Vielen lieben Dank für eure ganzen Mühen!

*mareike_24

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Re: Reisebericht: Kurzreise Yukon & Alaska Juli 2005
« Antwort #12 am: 02.12.2009, 10:30 Uhr »
Oh, das war hier falsch  :oops: sorry! aber euren Bericht lese ich jetzt gerne!

 

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