Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne

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*mrh400

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #30 am: 21.08.2016, 20:19 Uhr »
Zum futtern nicht in die Stormy Mountain Lodge?
bitte lesen:
Durch Zufall entdecken wir bei der Weiterfahrt die Abzweigung zur Storm Mtn Lodge. Wir stellen das Auto am letzten erhältlichen Parkplatz ab und gehen in das urig hergerichtete Restaurant, wo wir nur fünf Minuten auf einen freien Tisch warten müssen. Das Essen übertrifft alle Erwartungen. Marianne ißt einen Sablefish auf Salat, ich einen Ziegenkäse ebenfalls auf Salat. Der Nachtisch am Nebentisch macht uns an – das müssen wir auch noch haben: je eine "Crisp", ein Soufflée mit Heidel-, Him- und Erdbeeren. Zum Trinken gibt es ein Grizzly Honey Wheat bzw. einen Cranberry/Pineapple-Saft mit Ginger Ale. Draußen vergnügen sich Kolibris an einem Futterplatz. Die hätte ich so weit im Norden nicht erwartet. Leider lassen sie sich nicht ganz leicht fotografieren.

 ...

Gut gesättigt fahren wir weiter zur Johnston Canyon Lodge. ...
Gruß
mrh400

*McC

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #31 am: 21.08.2016, 20:31 Uhr »
oops, ich sehe mir in den Reiseberichten immer nur die Bilder an. :wink:

Das waren meine Faves auf meiner Kanadareise (in dieser Reihenfolge)

Deer Lodge (4x) › Lake Louise
Samurai (2x) › Fairmont Banff Springs
Tekarra (3x) › Jasper
Storm Mountain Lodge (3x) › Banff National Park
Whitefish Lake Restaurant › Whitefish
Truffle Pigs (3x) › Fields
River Cafe › Calgary

Gehobene Küche.... aber auch nicht mehr!

*mrh400

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #32 am: 21.08.2016, 22:03 Uhr »
oops, ich sehe mir in den Reiseberichten immer nur die Bilder an. :wink:
offenbar auch nicht richtig  :wink:


Kootenay NP - Storm Mountain Lodge


Gruß
mrh400

*ilnyc

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #33 am: 22.08.2016, 16:42 Uhr »
Ich kenne Beschäftigte bei der Flughafengesellschaft (sogar recht gut) - die gehen zur Gepäckaufgabe IMMER an den Schalter; das gibt mit schon zu denken.
Wieso machen die das denn so?
Ich finde die Dinger extrem praktisch. Gerade in MUC. Da muss man nie warten und es geht zügig.

Steigst Du dort ein oder um? Um finde ich gräslich; in aller Regel sind die Aufzüge zum Tunnel völlig überfüllt oder auch defekt und die Rollbänder gehen auch meist nur zum Teil.
Umsteigestation. Mein Heimatflughafen ist - so wie bei Dir - MUC. Da stehen die Bänder und Aufzüge übrigens auch ab und an mal still. Technik halt.


Puh, also die Tage 2-5 sind bislang ja wettertechnisch schon mal keine Hauptgewinne. Das Essen hingegen hört sich wieder mal köstlich an.  :wink:

Diesen Skunk Cabbage Walk bin ich auch schon mal zu einer Jahreszeit gelaufen, wo man da nichts sieht, was die Zeit für den Weg lohnt.

Tag 6 ist doch mal ganz nett. Die Wasserfälle gefallen mir und die Cabin sieht auch gut aus.

*mrh400

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #34 am: 23.08.2016, 08:38 Uhr »
Wieso machen die das denn so?
Die Gefahr, daß Du als "Laie" die Banderole verknüllt/schlecht lesbar/leicht abreißbar befestigst, ist relativ groß (ging mir auch so bei meinem einzigen Versuch, wo der Automat funktioniert hatte. Bei zwei anderen Versuchen streikten die Dinger und LH-Personal mußte kommen, um die Prozedur auf die Reihe zu bringen. Das hat mir bis auf weiteres für mein Leben gereicht); das ist bei den Profis am Schalter (und vielleicht bei Vielfliegern mit entsprechender Übung) anders. Am Schalter wird bei kleineren Abweichungen häufig auf das Gesamtgewicht der insgesamt aufgegebenen Koffer abgestellt; der Automat weist unbeirrbar zurück. Am Schalter werden meist zusätzliche kleine Barcode-Tags auf den Koffer geklebt, womit die Identifizierbarkeit verbessert wird.
Gruß
mrh400

*mrh400

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #35 am: 23.08.2016, 08:47 Uhr »
7. Tag Freitag 04.09.2015: Johnston Canyon – Yoho NP – Johnston Canyon

Wir haben gut geschlafen, sind zwar früh wach, aber ausgeschlafen. Beim Durchsuchen der Schubladen stellen wir fest, daß nirgends ein Haartrockner vorhanden ist.

Wir nehmen als erstes Frühstück im Zimmer einen Kaffee und eine Banane zu uns. Das im Restaurant beabsichtigte zweite Frühstück entfällt dann allerdings, weil die erst um 09:00 öffnen. Wann meinen die eigentlich, daß die Leute sich auf den Weg machen, wenn sie im Park wandern wollen?

Es ist ziemlich kalt (ca. -1°C) und aufgrund des vorgestrigen Wetterberichts entscheiden wir uns, heute nicht nach Banff zu fahren, sondern den tendenziell besseren heutigen Tag für die Fahrt in den Yoho NP zu nutzen.

Also fahren wir zunächst auf dem Bow Valley Hwy nach Norden, leider dank tiefhängender Wolken ohne Ausblicke. Die Luftdruckanzeige im Auto mahnt bei allen Reifen zu geringen Druck an – ich vermute mal, daß das eine Frage der niedrigen Temperatur ist. In Castle Junction findet sich eine Tankstelle mit Druckluftschlauch, wo wir nachfüllen dürfen. Das Prüfgerät habe ich in München vergessen, bekomme aber eines geliehen. Ich befülle die Reifen ein Stück über den im Bordcomputer empfohlenen Wert und bezahle mit einem Tip.

Nach der Abzweigung in Richtung Yoho NP klart das Wetter allmählich auf. Am Kicking Horse Pass, wo wir wieder nach British Columbia einreisen, liegt ein wenig Schnee am Straßenrand. Kurz danach kommen wir zum Aussichtspunkt an den Spiral Tunnels, wo schon eine Gruppe aus einem Bus wartet, daß ein Zug kommt. Nach guten 10 Minuten des Herumstehens ruft die Reiseleiterin die Leute in den Bus zurück mit der Feststellung "no train is coming". Das haben wir auch gemerkt und fahren daher wenig später ebenfalls weiter.


an der Grenze nach British Columbia

Wir entscheiden uns, den Park nicht wie ursprünglich geplant "von hinten aufzurollen", sondern das aktuelle schöne Wetter zu nutzen bevor es wieder kippt, und fahren daher zunächst direkt zum Emerald Lake. Auf der Zufahrt quälen wir uns allerdings durch dichtesten Nebel. Am Parkplatz ist aber die Sonne wenigstens zu ahnen. Auch hier bekommen wir kein zweites Frühstück, denn das Restaurant öffnet erst um 11:00 Uhr.


Anlegestelle am Emerald Lake


Seitenarm des Emerald Lake

Wir starten daher den Rundweg um den See und der gestaltet sich geradezu traumhaft schön. Der Nebel steigt allmählich über dem See auf, wodurch ein fast märchenhaftes Licht entsteht. Der See trägt seinen Namen zurecht, die Farbe ist wirklich bemerkenswert grün. Zudem hat man jetzt auch einmal wirklich Blick auf Berge. Auf der Schattenseite des Sees gibt es tolle Spiegelungen und die noch über dem Wasser liegende Nebelschicht erinnert ein wenig an die dampfenden Quellen in Yellowstone. Während die Westseite des Sees nahezu durchgehend sonnenbeschienen ist, geht man auf der Ostseite weitgehend durch relativ dichten Wald mit feuchtem Untergrund. Ich komme jetzt nicht umhin, viele Fotos zu posten:


Emerald Lake


Emerald Lake


Emerald Lake


Emerald Peak


Spinnennetz am Emerald Lake


... und weil's so schön ist, gleich noch eines


Emerald Lake


Emerald Lake


Emerald Lake


Emerald Lake mit dem Berg "The President"

Eigentlich waren wir so unterwegs, daß wir gegen 11:30 für ein frühes Mittagessen am Restaurant sein wollten. Unterwegs realisieren wir allerdings, daß wir in British Columbia sind und daher alles eine Stunde später dran ist. Damit sind wir um 10:30 Ortszeit auch für ein frühes Mittagessen zu früh. In der Lodge, die wir mit unseren verdreckten Wanderstiefeln aufsuchen, gibt es aber einen sehr ansprechenden Barbereich, wo man auch jetzt schon ein paar Kleinigkeiten essen kann. Marianne bekommt einen Salat mit Chicken, ich einen Seared Salmon; dazu gibt es ein "Kölsch" bzw. einen bleifreien Cocktail. Das Essen ist sehr gut und auch hübsch hergerichtet. Der anschließende Kaffee erweist sich leider als sehr dünn – sind wir eigentlich inzwischen auch in Nordamerika gar nicht mehr gewöhnt.


Emerald Lake Lodge

Auf dem Rückweg zum Hwy 1 machen wir noch kurz Halt an der Natural Bridge – da ist richtiger Rummel mit vielen Leuten. Dann fahren wir wie ursprünglich geplant bis zum Ende des Parks zur Abzweigung zu den Wapta Falls (bzw. erst daran vorbei und zu einer Bucht, die wir zum Wenden nutzen). Wir haben etwa 1,7 km gute Gravel Road zurückzulegen, bis wir am Parkplatz sind. Deutsche, die gerade zu ihrem Auto zurückkommen, erklären den Weg für leicht, so daß Marianne trotz zwischenzeitlicher Fußbeschwerden bereit ist, zu den Falls zu gehen. Der Weg ist wirklich angenehm und führt fast eben zunächst durch Sonne, dann mit Schatten durch den Wald mal ein paar Meter rauf, dann wieder ein paar Meter runter. Nach etwas über einer halben Stunde sind wir oberhalb der beeindruckenden Fälle. Den Runterweg zum Wasser (wo Leute sind) ersparen wir uns allerdings.


Kicking Horse River bei der Natural Bridge am Weg zum Emerald Lake


Hochbetrieb bei der Natural Bridge


Hagebutten am Weg zu den Wapta Falls


Wapta Falls

Für den Rückweg muß man leider denselben Weg nehmen. Zurück auf dem Hwy 1 geht es jetzt wieder Richtung Lake Louise, nachdem wir den westlichsten Punkt unserer Tagestour erreicht haben. Das Wetter trübt sich wieder ein, im Seitental Richtung Takkakaw Falls ist es aber noch recht schön. Die Straße ist ein hübsches Bergsträßchen, das vielfach zu lesende Gedöns um die zwei Kehren können wir allerdings nicht wirklich nachvollziehen. Straßen im Gebirge haben halt manchmal so etwas.

Oben kann man dann vom Parkplatz einen ebenen Weg von etwa 10 Minuten zum Fuß der Fälle gehen, die mit ihrer Höhe wirklich beeindruckend sind. Lange halten wir uns allerdings nicht auf.


Das berühmte Schild darf natürlich nicht in der Fotosammlung fehlen


Takakkaw Falls

Wir fahren weiter und an Lake Louise vorbei gleich zum Lake Moraine, wo wir hinter einem offensichtlich bergunkundigen Schleicher hinterhertrotteln müssen – denn eine Möglichkeit zum Überholen gibt der einem natürlich auch nicht.

Der Lake Moraine wäre eigentlich ein sehr hübsches Plätzchen, aber leider beginnt ein Nieselregen und wirklich warm ist es auch nicht. Wir versuchen wieder einmal einen vergeblichen frühen Restaurantbesuch – die öffnen aber erst in einer halben Stunde um 17:30.


Lake Moraine

Da wir nicht solange im feuchten und kühlen Freien herumlungern wollen, fahren wir halt wieder runter nach Lake Louise. Dort fahren wir zum gleichnamigen See und parken im Bereich von dem großen Hotel, das für unseren Geschmack nur als grauenhaft zu beschreiben ist. Demgegenüber könnte der See wohl ganz hübsch sein, wenn er sich nicht im grau-in-grau präsentieren würde. Zudem herrscht ein ziemlicher Rummel, so daß wir keine Lust haben, dort etwas Eßbares zu suchen.


Lake Louise


Ein Ausbund an Häßlichkeit - das Lake Louise Hotel

Daher fahren wir hinunter in den Ort. Ein richtiges Zentrum können wir eigentlich auch nicht entdecken. Wir fahren die Village Road entlang und stellen fest, daß die meisten der dortigen eher protzigen Hotelkästen zum einen offenbar ausgebucht sind, zum anderen keine Restaurants aufweisen, in denen wir gemütlich eine Kleinigkeit essen können. Zurück im "Zentrum" - einem Parkplatz mit ein paar Häusern drumherum - gehen wir in der Einkaufsmall in ein Family Restaurant, das offenbar primär auf asiatische Kundschaft ausgerichtet ist. Wir essen Salmon bzw. Cod mit Fritten – letztlich nicht erwähnenswert. Wahrscheinlich hätten wir in der alten Bahnstation essen sollen, die uns von der Lage her aber gar nicht angemacht hatte.

Zumindest sind wir nicht verhungert und fahren zurück zur Johnston Canyon Lodge. Am Empfangspavillon fragen wir nach einem Hairdryer, der nach Aussage der Tante dort tatsächlich nicht zur normalen Ausstattung gehört, uns dann aber doch in Aussicht gestellt wird.

Im Cabin wartet eine Überraschung auf uns: Das Zimmer ist schlicht nicht gemacht – das Bett ist ungemacht, das Waschbecken offensichtlich nicht geputzt, der Fußboden offensichtlich nicht gesaugt – dafür liegt die Mülltüte aus dem Papierkorb auf dem Sofa. Irgendwie sind wir sogar zu perplex, den Zustand zu fotografieren.

Immerhin kommt nach ein paar Minuten eine Dame vom Housekeeping mit dem Hairdryer. Wir demonstrieren ihr den Zustand, worauf sie nur den nicht entfernten Müll als unnormal einräumt. Das Personal sei angewiesen, "personal items" nicht anzurühren und deshalb sei das Bett nicht gemacht (unsere Schlafanzüge lagen zusammengefaltet am Kopfende). Der Rest (Boden, Bad) werde ohnehin nur bei Gästewechsel gereinigt. Nur Handtücher würden getauscht, wenn man sie auf den Boden legt. Wir sind doch ein wenig erstaunt und teilen das auch deutlich mit – in noch keinem Quartier der Welt habe ich erlebt, daß ein Bett wegen der Schlafanzüge nicht gemacht wird. Und auch der Reinigungsrhythmus ist zumindest ungewöhnlich.

Wir beruhigen uns mit einem Bier und Beschäftigung am PC.

260 km, 4:33 Stunden
Gruß
mrh400

*U2LS

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #36 am: 23.08.2016, 09:28 Uhr »
Die Bilder vom Emerald Lake sind einfach nur der Hammer!!! Dafür hätte ich auch gerne aufs Frühstück verzichtet.

So etwas ähnliches wie mit dem nicht gemachten Zimmer habe ich auch schon mal erlebt. Ich zitiere aus meinem Reisebericht:

Nach dem Sonnenuntergang, der leider nicht sehr spektakulär ausfiel, machte ich mich auf den Heimweg nach Beatty. Im Hotel angekommen, stellte ich fest, das mein Zimmer unberührt war; das Zimmermädchen hatte wohl einen freien Tag genommen!? Auf Nachfrage erklärte mir der Rezeptionist, dass nur sauber gemacht und aufgeräumt wird, wenn der Gast es ausdrücklich wünscht. Aha, wieder etwas gelernt: deshalb sieht der Duschvorhang wie Sau aus, es hat noch niemand verlangt, ihn zu waschen.
Gruß
Lothar

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*ilnyc

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #37 am: 23.08.2016, 10:43 Uhr »
Wieso machen die das denn so?
Die Gefahr, daß Du als "Laie" die Banderole verknüllt/schlecht lesbar/leicht abreißbar befestigst, ist relativ groß (ging mir auch so bei meinem einzigen Versuch, wo der Automat funktioniert hatte. Bei zwei anderen Versuchen streikten die Dinger und LH-Personal mußte kommen, um die Prozedur auf die Reihe zu bringen. Das hat mir bis auf weiteres für mein Leben gereicht); das ist bei den Profis am Schalter (und vielleicht bei Vielfliegern mit entsprechender Übung) anders. Am Schalter wird bei kleineren Abweichungen häufig auf das Gesamtgewicht der insgesamt aufgegebenen Koffer abgestellt; der Automat weist unbeirrbar zurück. Am Schalter werden meist zusätzliche kleine Barcode-Tags auf den Koffer geklebt, womit die Identifizierbarkeit verbessert wird.

Danke für die Info. Ich hatte all diese Probleme noch nie.

Aber geht ruhig alle zum Schalter. Dann habe ich freie Bahn am Automat  :wink:

*Schneewie

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #38 am: 23.08.2016, 13:26 Uhr »
Für Juli 2017 planen wir auch von Vancouver nach Calgary zu fahren. Daher kommt Dein Reisebericht genau richtig.
Gruß Gabriele

*sil1969

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #39 am: 23.08.2016, 13:30 Uhr »
Die Bilder vom Emerald Lake sind einfach nur der Hammer!!! Dafür hätte ich auch gerne aufs Frühstück verzichtet.


Dem kann ich mich nur anschließen. Tolle Spiegelungen!

Unser Foto vom Lake Louise sieht auch so aus. Da war es auch ganz schön trüb...
LG Silvia

*McC

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #40 am: 23.08.2016, 13:53 Uhr »
Das Fairmont Lake Louise ist nur potthässlich, sondern das Frühstücksbuffet für Fairmont-Verhältnisse nix besonderes. Das Fairmont in Banff ist ne Klasse besser und das Fairmont San Francisco noch zwei Klassen besser. Nicht zu empfehlen ist das Fairmont in Jasper!

*Saguaro

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #41 am: 23.08.2016, 15:20 Uhr »
Ich habe Regen, Schnee :nixwieweg: gelesen und wollte gar nicht zusteigen.

Aber da stand auch was von ... manchmal Sonne, auf die ich jetzt natürlich warte  :zwinker:.

Leider muss ich aus Zeitgründen die meiste Zeit hinterher düsen  :oops:. Ich hoffe, ich darf trotzdem mit.

LG

Ilona
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


*mrh400

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #42 am: 23.08.2016, 17:22 Uhr »
Aber da stand auch was von ... manchmal Sonne, auf die ich jetzt natürlich warte  :zwinker:
Da war doch heute schonmal die erste Portion  8) - jetzt dauerts wieder ein wenig - ich hoffe, Du steigst trotzdem nicht gleich wieder aus :wink:

Leider muss ich aus Zeitgründen die meiste Zeit hinterher düsen  :oops:. Ich hoffe, ich darf trotzdem mit.
Alle Teilnehmer(innen) sind willkommen - zumal wenn sie schon öfters in der Fahrgemeinschaft mit dabei waren.
Gruß
mrh400

*mrh400

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #43 am: 23.08.2016, 19:59 Uhr »
8. Tag Samstag 05.09.2015: Johnston Canyon – Banff – Johnston Canyon

Heute haben wir nicht allzu gut geschlafen, um 07:00 stehen wir auf und frühstücken im Zimmer mit Kaffee, Riegel und Bananen.

Das Wetter ist trocken und trübe, kühl und mild zugleich bei 3° C.

Über den Bow Valley Parkway machen wir uns auf den Weg in Richtung Banff. Unterwegs beginnt es wieder mal zu tröpfeln. Vor Banff werfen wir einen kurzen Blick auf die Vermillion Lakes.


Banff - Vermilion Lakes

Geplant ist zunächst aber die Lake Minnewanka Loop. Der See ist ganz nett anzusehen und wir gehen einen kurzen Weg am See entlang, bis das Tröpfeln in leichten Regen übergeht.


Lake Minnewanka  - Anlegestelle


Lake Minnewanka


Nicht die Berühmte Insel im Maligne Lake, sondern kleine Insel im Lake Minnewanka

Daher fahren wir weiter zum Johnson Lake mit einem kurzen Fotostops unterwegs, wo sich Taucher im Two Jack Lake – eigentlich ein Nebenarm des Lake Minnewanka – tummeln. Am Johnson Lake regnet es schon wieder richtig; daher werfen wir nur einen kurzen Blick auf den See.


Two Jack Lake (Nebenarm des Lake Minewanka) mit Tauchern


Johnson Lake

Vor Banff gehen wir noch auf die Tunnel Mountain Road und halten an den Hoodoos. Hier ist der Regen schon recht nachhaltig, so daß wir uns nicht lange aufhalten, sondern nach Banff weiterfahren. Dort parken wir am Rand der Innenstadt und beginnen einen Bummel durch die Geschäfte, die uns aber nicht sonderlich überzeugen. Draußen regnet es und ist kalt – und manche Geschäfte haben alle Türen offen, damit der kalte Wind richtig durchpfeift.


Banff - Bow River und Hoodoos

Bevor sich die Restaurants füllen, lassen wir uns im Block nieder, einer Art Tapas-Laden. Thai Chicken, Devil's Calamari und Fritten sind sehr lecker. Dazu probiere ich ein Apricot Ale, das sich als außerordentlich geschmackvoll und süffig erweist.

Nach dem Essen erstehen wir in einem Christmas-Shop, der zu gefühlten 98% nur Kitsch as Kitsch can führt, zwei erträglich aussehende Weihnachtsanhänger. In einem anderen Laden entdecke ich zwei günstige Cordhosen von Polo Ralph Lauren und schließlich kaufen wir in einem Supermarkt noch Kaffeetabs und Pappteller. Für die Enkelinnen finden wir nichts - das Kindergeschäft führt wieder nur grausam kitschiges Zeugs.

Vom Parkplatz fahren wir noch zur Tankstelle gegenüber, die aber nur Canada- und US-CCs akzeptiert. Daher fahren wir zunächst weiter zu den Vermilion Lakes. Die sind ganz hübsch, aber wenig spektakulär ohne die zugehörige Hintergrundkulisse, die im Nebel verschwindet.


Vermilion Lakes


Warntafel an den Vermilion Lakes

Wir fahren nochmals zurück in den Ort zum Tanken, diesmal zu einer anderen Shell-Tankstelle. Auch die akzeptiert draußen keine auswärtigen bzw. sogar gar keine CC. Auf die übliche Frage, für wieviel ich denn tanken will, pflanze ich die Verkäuferin und nenne einen Betrag von 65,38$. Auf die ergänzende Erklärung, daß ich nicht weiß, wieviel reingeht, erlaubt sie mir gnädigerweise aufzufüllen und später zu bezahlen.

Die Rückfahrt zur Johnston Canyon Lodge führt wieder durch Dauerregen. In unserer Cabin genießen wir einen Kaffee und beschäftigen uns mit Bilderspeicherung, Reisebericht und Parkhaus am PC. Da der Empfang auch generell morgens erst um 09:00 öffnet, checken wir auch gleich aus, denn da wollen wir längst wieder auf Achse sein. Als Abendessen vergreifen wir uns an unseren Vorräten.

Noch ein abschließender Kommentar zur Johnston Canyon Lodge: Wir haben bislang noch kein Hotel erlebt, das in einer Touristenregion derart wenig Kundenfreundlichkeit aufweist. Das beginnt bei den Öffnungszeiten des Restaurants sowie des Empfangs und endet beim Zimmerservice.

94 km, 2:29 Stunden
Gruß
mrh400

*Mig

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Re: Spätsommer in Kanada: Regen, Schnee und ... manchmal Sonne
« Antwort #44 am: 23.08.2016, 20:58 Uhr »
echt schade, dass das Wetter nicht wirklich gut ist, aber dafür ist der RB mit den Fotos umso besser  :D

 

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