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Zusammenfassung

Autor: NähkreisSteffi
« am: 15.06.2015, 11:47 Uhr »

Super Reise, danke fürs mitnehmen.

Viele Grüße, bis zum Nächsten Mal

Steffi
Autor: Merlin2408
« am: 10.06.2015, 20:42 Uhr »

Danke super Bericht  :D im September geht es auch endlich nach Texas
Autor: sil1969
« am: 10.06.2015, 13:01 Uhr »

Vielen Dank fürs Mitnehmen! Mir hats gut gefallen.  :D
Autor: TobyB
« am: 05.06.2015, 11:40 Uhr »

Klasse Bericht, danke!
Autor: lonewolf81
« am: 28.05.2015, 21:09 Uhr »

23.03. - 29.03 - Tag 17+: Houston - Atlanta - Frankfurt

Früh am Morgen geht es nur noch zum Flughafen, wir fliegen inneramerikanisch mit United nach Atlanta, wir besuchen zum Ende unseres Urlaubes wieder für ein paar Tage Barbaras Gastfamilie aus ihrem Highschool – Jahr. Dort shoppen wir sehr viel, lassen uns verwöhnen und besuchen als touristische Attraktion nur die Amicalola Falls – interessant, aber mit vielen hundert Stufen auch recht anstrengend.


Amicalola Falls


Amicalola Falls


Amicalola Falls


Amicalola Falls


Amicalola Falls und Georgia Mountains


Da versteckt sich eine Schlange

Sechs Tage später geht es dann über Philadelphia in Rekordzeit zurück nach Frankfurt, der Pilot hat es eilig und braucht nur gut sechs Stunden von Philly bis Frankfurt, Jetstream sei Dank.


Atlanta aus dem Flieger

Doch zuvor sagen wir „Adios“ zu Texas und als Fazit bleibt: Definitiv ein interessanter und schöner Urlaub, auch wenn das Wetter nicht immer perfekt mitgespielt hat. Aber das kann man im März auch nicht unbedingt erwarten.

Texas hat uns gut gefallen, die Mentalität ist angenehm entspannt und die Weite des Landes beeindruckend. Leider resultieren daraus auch gewaltige Fahrstrecken, wenn man eine Runde durchs Land drehen will. Gerade  der Big Bend N.P., ein Highlight unserer Reise ist sehr abgelegen. Wobei diese Abgelegenheit auch wieder ein Vorteil ist, denn es ist zu jeder Zeit angenehm leer dort. Insgesamt kamen knapp 2.900 Meilen zusammen, für 15 Tage eine lange Fahrstrecke.

Im Vergleich zu unseren letzten Urlauben im Nordwesten und an der Ostküste sind die Highlights wesentlich weiter auseinander, es gibt praktisch keine „Scenic Roads“, die man um der Straße willen fährt, sondern die Fahrstrecken sind oft eintönig und Mittel zum Zweck.

Die Städte haben uns alle mehr oder weniger gut gefallen, wobei Houston den letzten Platz auf der Liste einnimmt, durch den Dauerregen aber auch wenig Chancen hatte zu punkten. Austin ist für uns die lebendigste Stadt gewesen, San Antonio hat am Riverwalk viel Charme und wirkt sonst schon sehr südamerikanisch.

Mit den Unterkünften über AirBnB waren wir durch die Bank wieder sehr zufrieden, wir haben tolle Menschen kennengelernt und super Abend miteinander verbracht und auch beim einzigen „Problemfall“ in Galveston gab es eine sehr einfache Lösung. Da wir den Dienst jetzt bereits das vierte Mal für eine größere Reise genutzt haben, stellen wir fest, dass man mit etwas Erfahrung die Anzeigen so lesen kann, dass man kaum noch enttäuscht wird.

Das war es - vielen Dank an alle Mitfahrer und Interessierten und auch nochmal vielen Dank an alle, die bei der Planung hier geholfen haben.
Autor: lonewolf81
« am: 28.05.2015, 08:55 Uhr »

Jetzt hab ich grad das mit dem Essen im Chama Gaucha gelesen: cool. Aber wird da das Fleisch nicht schnell kalt, wenn die da durch das Restaurant laufen?

Nein, ich weiß aber nicht, ob und wieviel sie entsorgen müssen. Insgesamt ist das Restaurant ziemlich groß und die Sachen kommen wirklich richtig heiß aus der Küche. Gerade die guten Sachen waren meist sehr schnell leer.
Autor: sil1969
« am: 27.05.2015, 13:00 Uhr »

Jetzt hab ich grad das mit dem Essen im Chama Gaucha gelesen: cool. Aber wird da das Fleisch nicht schnell kalt, wenn die da durch das Restaurant laufen?
Autor: lonewolf81
« am: 21.05.2015, 19:52 Uhr »


22.03. - Tag 16: Galveston - Houston

Unser letzter voller Urlaubstag führt uns dann wieder zurück nach Houston. Doch nicht auf direktem Wege, sondern in einer kleine Schleife. Am Morgen ist es trocken, die Sonne kämpft aber noch mit den Wolken. So fahren wir erstmal am Meer entlang aus Galveston heraus, setzten mit der kostenlosen Fähre über und durchfahren die eher faden Strandorte auf der Halbinsel.


Blick aus dem Hotelzimmer


Kreuzfahrtschiffe in Galveston


Unsere Fähre


begleitet von vielen Möwen.


Ölindustrie


Pelikan


Pelikan

Kurz bevor die Straße ins Landesinnere abbiegt halten wir an, parken am Strand, ziehen die Schuhe aus und gehen nochmal für eine Stunde im aufkommenden Sonnenschein am Strand entlang. Barbara kann dabei einige sehr schöne Muscheln sammeln und außerdem kann man gut die Pelikane beobachten, die in Sichtweite vom Ufer nach Nahrung fischen oder dicht über der Wasseroberfläche dahinsegeln.


Ölpumpe direkt am Strand


Pelikane


Pelikane


Pelikane


Pelikane


Pelikane


Pelikane


Auch dieser Freund war am Strand


Glibber-Glitsch Zeug am Strand


Glibber-Glitsch Zeug am Strand


Und noch ein Vogel

Weiter geht die Tour dann nach Beaumont, einem mittelgroßen Ort, der 1901 durch einen kurzzeitigen Ölboom zu einem der geschäftigsten Orte der USA anwuchs. Aber auch nur solange es Öl gab. Zuerst besuchen wir das McFaddin-Ward Haus, eines der wenigen verbliebenen Häuser aus der Beau-Arts Zeit. Die McFaddins waren reiche Leute und dementsprechend sehen Haus und zugehöriges Carriage House auch aus. Schöne Tour, die am Sonntag auch kostenlos ist.


McFaddin-Ward Haus


McFaddin-Ward Haus


McFaddin-Ward Haus


McFaddin-Ward Haus


McFaddin-Ward Haus

Danach fahren wir ins Spindletop/Gladys Boomtown Museum auf dem Gelände der Universität. Dort sind ein gutes Dutzend Gebäude aus der Boomtown-Zeit nachgebaut und originalgetreu eingerichtet worden. Neben der sehenswerten Einrichtung aus der Zeit des alten Westen, gibt es auch ausreichend Schautafeln, die über den Ölfund und die Folgen für den Ort aufklären.


Spindletop/Gladys Boomtown Museum


Friseur


Saloon


Modeladen


Modeladen


Hotel


General Store


Eisdiele

Fertig mit der Tour strahlt die Sonne so richtig schön warm herunter. Also suchen wir im Navi den nächsten Frozen Joghurt Shop und setzen uns noch gemütlich in die Sonne. So warmes Wetter hätte es ruhig den einen oder anderen Tag mehr haben können. Dann geht es auch schon zurück nach Houston, die Skyline kommt in Sicht und im Gegensatz zu den Regentagen am Anfang kommt Houston gleich freundlicher daher. Untergebracht sind wir bei Smita, das Zimmer ist gut und wir nehmen alles mit rein um für den morgigen Flug umzupacken.

Zum Abendessen haben wir uns für Chama Gaucha entschieden, ein brasilianisches Steakhaus. Dies funktioniert so, dass man eine Pauschale bezahlt (48,50$), sich bei einem Salatbuffet selber bedienen darf und die Kellner mit den verschiedensten Fleischsorten an Spießen hin- und herwuseln und einem direkt am Tisch das abschneiden was man haben möchte. Rib Eye, Sirloin, Filet Mignon, Zweierlei Lamm, Brisket, Shrimps – alles ist dabei und die Qualität ist hervorragend. Nach gefühlt zwei Kilo Fleisch sind wir sehr gut gesättigt und bereiten alles für morgen vor.
Autor: lonewolf81
« am: 13.05.2015, 19:49 Uhr »


21.03. - Tag 15: Corpus Christi - Galveston

Unseren Gastgeber sehen wir die ganze Zeit nicht und so hinterlegen wir morgens den Schlüssel wieder und machen uns auf den Weg. Draußen werden wir leider von vielen dicken Regentropfen begrüßt. Die ganze Golfküste liegt heute unter einer dicken Regenfront und so soll es leider auch den ganzen Tag über bleiben. Also gehen wir erstmal in Ruhe frühstücken, bei Atomic Omelette ist der Name Programm. Das Essen ist lecker.

Aus Galveston heraus wird das Wetter etwas besser, so dass wir es wagen und das Aransas National Wildlife Refuge ansteuern. Vorbei an gefluteten Felder und Ackerfurchen über ebenfalls geflutete Straßen erreichen wir diesen Park. Dort ist fast nix los und es gibt eine bequeme Autotour. Der Park liegt direkt an der Küste und ist für seinen Vogelreichtum bekannt. Zuerst sehen wir aber einige Alligatoren in den Süßwasserseen im Marschland. Dann tauchen Gänse, Kraniche und auch eine spezielle Kranichart mit rosa Flügeln auf. Dazu viele kleinere Vögel, u.a. ein sehr schöner roter Cardinal. Leider auch ein paar Mücken.


Ackerfurchen


Spaß im Auto


Wild am Refuge Eingang


Aransas National Wildlife Refuge


Aransas National Wildlife Refuge


Aransas National Wildlife Refuge


Aransas National Wildlife Refuge


Aransas National Wildlife Refuge


Aransas National Wildlife Refuge


Aransas National Wildlife Refuge


Aransas National Wildlife Refuge

Zwischendurch fängt es leider immer wieder an zu regnen, trotzdem wagen wir uns auf den Big Tree Trail, der auch nur eine gute Meile lang ist. Am Wasser gibt es nicht viel zu sehen, aber auf dem Rückweg steht auf einmal ein kapitales, schwarzes Wildschwein (Feral Hog) mitten auf dem Weg. Wir erschrecken uns, das Vieh aber auch und verschwindet grunzend ins Unterholz. Das Refuge ist grundsätzlich sehr schön und bei schönem Wetter kann man dort bestimmt auch einen ganzen Tag verbringen, bei Regen macht es weniger Spaß.


Aransas National Wildlife Refuge


Die Ackerfurchen ergeben schöne Bilder

Es regnet sich dann jetzt auch richtig ein und die weitere Strecke bis Galveston verläuft nahezu ereignislos, abgesehen von jeder Menge gefluteter Vorgärten und Straßen. Die Route ist aber auch so wenig „scenic“, dem Meer kommt man kaum nach und außer ein paar blühender Wildblumen sind die umgebenden Felder ebenfalls recht eintönig.


Regen, Regen, Regen


Regen, Regen, Regen

Nach Freeport, dominiert von der Ölindustrie und Dow Chemical, wechseln wir auf Galveston Island und dieser schmale Landstreifen erinnert uns zuerst an die Outer Banks und wird dann doch noch ansehnlich. Schöne Häuser auf hohen Stelzen säumen die Küste. Galveston selber wird dann wieder von den üblichen Ketten dominiert und zu allem Überfluss eröffnet uns Ben – unser heutiger Gastgeber über AirBnB – das wir bei ihm nicht wohnen können, da es Probleme mit dem Badezimmer gibt. Er hat aber bereits auf seine Kosten ein Hotelzimmer für uns gebucht und so kommen wir im Doubletree by Hilton direkt am Meer gelegen unter. Es ist das erste Mal, dass wir mit AirBnB ein Problem dieser Art hatten und die Lösung dessen hat sehr gut geklappt.


Freeport


Galveston Island


Galveston Island

Da es dann tatsächlich auch noch trockener wird, entscheiden wir uns zu einem Spaziergang durch den historischen Distrikt und schauen uns eine Menge schöner Häuser in der beginnenden Abenddämmerung an. Zum Essen gibt es Seafood bei Shrimps & Stuff, einem einfachen Restaurant ein paar Straßen weg von der Hauptmeile.


Galveston Historic District


Galveston Historic District


Galveston Historic District


Galveston Historic District


Galveston Historic District


Galveston Historic District


Galveston Historic District


Galveston Historic District


Galveston Historic District


Galveston Pier
Autor: sil1969
« am: 12.05.2015, 13:24 Uhr »

Wels hätte ich ja auch noch erkannt, aber der Kugelfisch.... Sieht irgendwie komisch aus.  :?
Autor: lonewolf81
« am: 12.05.2015, 00:12 Uhr »

Autor: motorradsilke
« am: 11.05.2015, 20:05 Uhr »

Wels und Kugelfisch.
Autor: lonewolf81
« am: 11.05.2015, 18:42 Uhr »


20.03. - Tag 14: San Antonio - Corpus Christi

Wir verlassen San Antonio am Morgen – schöne Stadt – und fahren Richtung Golfküste. Es wird wärmer und hat in der letzten Zeit auch viel geregnet, dadurch blühen jede Menge bunte Wildblumen entlang des Highways. Nach gut zwei Stunden erreichen wir Kingsville um eine Tour auf der dortigen King’s Ranch zu machen. Diese im Jahre 1853 von Richard King gegründete Ranch ist mit gut 800.000 Acres eine der größten sich im Familienbesitz befindlichen Ranches der USA und von der Fläche her größer als Rhode Island.


Frühlingsblumen


Frühlingsblumen


Frühlingsblumen


Longhorns der King Ranch


King Ranch


King Ranch


King Ranch

Da wir noch etwas Zeit bis zur Führung haben, besuchen wir zuerst das zugehörige Museum, das recht überschaubar ist und einige ältere Fahrzeuge, Fotografien und Sättel bereithält. Die eigentliche Führung dauert gut 90 Minuten und ist als Bustour über das Gelände angelegt. Insgesamt alles etwas langatmig. Natürlich ist reine Größe der Ranch beeindruckend und es gibt auch ein paar interessante Fakten über die Tiere, den Betrieb und das Personal – doch letztendlich sind es Kühe, Pferde und Felder und wenn man nicht völlig aus der Großstadt kommt, dann reißen einen auch kleine, süße Kälber nicht mehr jauchzend vom Hocker. Das alte Haupthaus ist von außen sehr beeindruckend, aber die gesamte Tour hätte man auch kürzen können.


King Ranch - Wildpferde


King Ranch - Es hat geregnet


King Ranch - Mutter mit Kalb


King Ranch - Brandzeichen deutlich sichtbar


King Ranch - Stallungen


King Ranch - Haupthaus


King Ranch - Haupthaus

Weiter fahren wir dann über immer flacher werden Landschaften – auch die Ölpumpen tauchen wieder auf – Richtung Küste. Wir erreichen Corpus Christi, das sich über eine meilenlange gesichtslose Hauptstraße bemerkbar macht, die von unzähligen Schildern der immer gleichen Fastfood-Ketten gesäumt ist.


On the road


On the road

Am Ende biegen wir über Padre Island nach Mustang Island ab und halten am dortigen State Park. Gut zwei Stunden wandern wir am Strand entlang, auch zum Baden ist das Wasser durchaus annehmbar.


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island - Was ist das für ein Fisch?


Mustang Island - Was ist das für ein Fisch?


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island


Mustang Island

Danach geht es zurück nach Corpus Christi wo wir bei David unterkommen. Der ist nicht zuhause, hat den Schlüssel aber hinterlegt und wir können es uns gemütlich machen. Zum Essen geht es zu Nolan’s Restaurant – einfach, aber gut, mit Sandwiches.


Zimmer bei David
Autor: lonewolf81
« am: 09.05.2015, 15:07 Uhr »


19.03. - Tag 13: San Antonio

In San Antonio gibt es ein System namens B-Cycle bei der an verschiedenen Stellen in der Stadt Leihfahrräder bereitstehen. 10 Euro kostet ein Tagespass, dann kann man so oft wie man will Räder aus- und einchecken. Eine Fahrt ist dabei auf maximal 30 Minuten beschränkt und der Pass ist an die Kreditkarte gebunden. Da unsere Gastgeberin uns ihre Jahreskarte gibt, brauchen wir nur einen Tagespass kaufen und sind den ganzen Tag mobil.

Um 9 Uhr geht es los und zuerst Richtung Süden auf den Mission Trail, einen Weg der vier alte spanische Missionen miteinander verbindet. Die meiste Zeit kann man dabei über den Riverwalk radeln, einen schön angelegten Weg direkt am Ufer des Flusses entlang. Alles ist sehr gut ausgeschildert. Die Missionen sind in unterschiedlichem Zustand, aber alle auf ihre Art sehenswert und interessant. Besonders dann, wenn auch noch die gewaltige Größe der gesamten Anlage sichtbar ist.


Mission Concepción


Mission Concepción


Mission Concepción


Mission Concepción


Mission San José


Mission San José


Mission San José


Mission San José


Mission San José


Mission San José


Mission San José

Gegen 13 Uhr sind wir wieder in Downtown, vier Missionen und gut 30 Kilometer in den Beinen. Hat aber Spaß gemacht, da die Sonne nicht gebrannt hat. Der bedeckte Himmel ist zwar für die Fotos nicht so toll, aber zum Radeln wesentlich angenehmer.


Mission San Juan


Mission San Juan


Mission San Juan


Mission San Juan


Mission Espada


Mission Espada


Mission Espada


Mission Espada

Wir schauen uns in der Stadt als erstes am Market Square den mexikanisch angehauchten Mercado an. Alles ist bunt und erinnert doch sehr an Südamerika. In einer Bäckerei versorgen wir uns mit süßen Teilen und schieben eine Pause zum Lunch ein. Danach geht es durch die Stadt zum Military Place, dort steht die City Hall und der „Spanish Governor Palace“. Diesen kann man besichtigen, auch wenn es gar keine Palace ist, sondern lediglich eines der ältesten Gebäude und Sitz des spanischen „Presidio“ von San Antonio. Das Haus wurde aber um 1930 kräftig renoviert und dabei so umgestaltet, wie man es sich vorgestellt hat. Es ist wenig original und man bekommt das Gefühl, das Haus wurde touristengerecht zusammengebaut.


San Antonio


San Antonio


Mercado am Market Square


City Hall


Spanish Governor Palace


Spanish Governor Palace


Spanish Governor Palace

Weiter geht es zur Main Plaza, dort steht die San Fernando – Kathedrale und der Platz und die Kirche mit ihren Türmen hinterlässt erneut einen südamerikanischen Eindruck. Die Kirche kann man auch besichtigen, besonders sehenswert ist das Innere jetzt auch nicht. Weiter durch das Theater District kommen wir dann zum Herzstück von San Antonio, wir erreichen „The Alamo“.


San Fernando


San Fernando


San Fernando


San Antonio


Riverwalk


San Antonio

Die ehemalige Mission mit wechselhafter Geschichte ist der heilige Gral der Texaner, weil dort im texanischen Unabhängigkeitskrieg gut 200 Leute über zwei Wochen einer vielfach größeren mexikanischen Armee widerstanden haben, nur um am Ende dann doch alle umzukommen. Doch dieser Niederlage war die Initialzündung für den Widerstand und führte letztlich zum Gewinn des Krieges. „The Alamo“ ist eine nationale Gedenkstätte, dementsprechend gesittet soll man sich verhalten. Zuerst muss man gut 20 Minuten anstehen um ins Gebäude zu kommen, dann ist das Innere durchaus interessant, aber nicht so überragend, wenn es die persönlich-patriotische Bedeutung für einen nicht hat.


The Alamo


The Alamo


The Alamo


The Alamo

Fertig mit Alamo und zugehörigem Museum laufen wir wieder ein Stück am Riverwalk entlang bis zu La Villata, einem kleinen Dorf für Kunsthandwerk und Dining das sehr nett angelegt ist. Dort greifen wir uns dann auch noch Fahrräder und radeln durch das „King William District“ das eine Menge schöne alte Häuser bereithält.


San Antonio Riverwalk


La Villata


La Villata


La Villata


King William District


King William District


King William District


King William District


King William District

Um 17 Uhr sind wir dann erstmal wieder zuhause und legen eine Pause und eine verdiente Dusche ein. Dann geht es auf Empfehlung zu Tito’s, einem mexikanischen Restaurant im King William District, hauptsächlich von Locals besucht und fußläufig erreichbar. Das Essen ist scharf aber gut, lediglich das Michelada, das Matthias probiert, ist gewöhnungsbedürftig: Eine Mischung aus Bier, Hot Sauce, Worcestersauce, Limettensaft und Salz. Den Abend verbringen wir wieder mit unseren Gastgebern, er ist bei der Air Force und das Gespräch dadurch sehr interessant.


Michelada


Blick aus unserem Zimmer

Autor: lonewolf81
« am: 09.05.2015, 14:59 Uhr »

Vielen Dank wieder für deine schönen Fotos. Wir hatten auch so unsere Zweifel am Riverwalk in San Antonio, dass es nur ein Touri-Nepp ist. Klar, ist es auch! Aber wie du schreibst, hat es trotzdem ein gewisses Flair und selbst die Bootstour in Ruhe am Vormittag hat uns gut gefallen.
LG
Gitania

Als Touri-Nepp haben wir das zu keiner Zeit empfunden. Es ist städtebaulich eine wunderbare Sache und natürlich gibt es bei den Restaurants auch deutliche Qualitätsunterschiede. Aber das ist überall so und da gibt es ja Apps für, die einem da helfen. Eine Bootstour haben wir uns übrigens geschenkt, sind lieber zu Fuß einmal um den inneren Ring gelaufen.