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Nordamerika => Reiseberichte USA & Kanada => Thema gestartet von: lonewolf81 am 07.04.2015, 09:15 Uhr

Titel: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 07.04.2015, 09:15 Uhr
Gut zwei Wochen rundherum durch Texas und am Ende ein "Spritzer" Georgia. Dank der Hilfe aus dem Forum möchte ich wieder mit einem Reisebericht revanchieren. Finden sich ein paar Mitreisende?
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: paula2 am 07.04.2015, 10:12 Uhr
oh ja sehr gerne  :D
in Texas war ich noch nicht. liebäugele aber damit und hole mir gerne Tipps!
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: hanelman am 07.04.2015, 10:13 Uhr
Aber hallo  :D
Wann ist Abfahrt?
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: U2LS am 07.04.2015, 13:09 Uhr
wir sind uns aber nicht begegnet, oder?
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: sil1969 am 07.04.2015, 13:29 Uhr
Kann losgehen!  :)
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 07.04.2015, 13:55 Uhr
Aber hallo  :D
Wann ist Abfahrt?

Heute abend.

wir sind uns aber nicht begegnet, oder?

Nein, hab in Deinem Bericht schon gestöbert und viel gleich wiedererkannt - aber du warst uns immer ein paar Tage voraus.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 07.04.2015, 19:56 Uhr
Kurze Einleitung vorweg:

Route:
Es geht von Houston aus gegen den Uhrzeigersinn durch Texas bis wieder zurück nach Houston.

Wir sind:
Barbara und Matthias, 29 und 33 Jahre alt, und beide Wiederholungstäter in Sachen USA. Der männliche Part ist der Schreiber hier.

Vorbereitung:
Neben diesem Forum und dem Internet im Allgemeinen haben die folgenden Reiseführer benutzt:

Texas: 22 Routen durch den Lone Star State (http://www.amazon.de/gp/product/3868711368/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3868711368&linkCode=as2&tag=derschwschw-21&linkId=FGUC3YDGESNTXILF)

Wir hatten alle Unterkünfte bereits vorgebucht. Aufgrund unserer sehr guten Erfahrungen haben wir wo möglich wieder über airBnB (https://www.airbnb.de/c/blandwehr?s=8), einem Webdienst zur Privatzimmervermittlung.

Fotos:
Wir betreiben Fotografie als Hobby, aber nicht als Passion und wollen die Bilder in erster Linie für uns haben um unseren Urlaub zu dokumentieren. Unser Interesse liegt nicht in perfekten Bildern in Wettbewerbsqualität, wir haben weder die Zeit noch die Lust jedes Bild zu bearbeiten. Deshalb kommen die Bilder so hier rein, wie sie aus der Kamera kommen, auch wenn wir bei unserem Fotomaterial durchaus Wert auf Qualität legen. Wir verwenden für unsere Bilder eine Nikon D5100 mit 16:85 und 70:300 Objektiv.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 07.04.2015, 20:00 Uhr
07.03. - Tag 1: Stuttgart - Houston

Morgens um 7 heißt es aufstehen und mit gepackten Koffern den Weg nach Stuttgart einschlagen. Der kurze Hopser nach London bei schönstem Frühlingswetter ist unproblematisch und die Umsteigezeit vertreiben wir uns mit einer kulinarischen Stärkung in Heathrow.

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London

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London Eye

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London Hyde Park

Dann geht es mit einer betagten 747 von BA über den großen Teich. Der Flug ist nicht sehr voll und so können wir uns in einer 3er Reihe ausbreiten. Mit 45 Minuten Verspätung geht es los, weil erst der Pushback-Truck eine Panne hat und später noch die Landebahn außerplanmäßig inspiziert werden muss. Trotzdem landen wir fast pünktlich um kurz nach 19 Uhr Ortszeit in Houston.

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Packeis

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Grönland

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Grönland

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Grönland

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Kanada

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Kanada

Immigration und Zoll gehen überraschend zügig, kurz vor 8 sind wir bei Alamo im Parkhaus. Wir entscheiden uns für einen Hyundai Tuscon in Weiß als Auto für die nächsten Wochen. Mit dem online vorgebuchten Bypass Ticket können wir am Schalter vorbei direkt zum Auto. An der Ausfahrt gibt es noch ein paar Probleme, weil der Computer ungewöhnlich Meldungen anzeigt, aber der Manager kann das lösen und wir sind „on the road“.

Der Weg führt uns aber nur noch zu Heather, wo wir unsere erste AirBnB Übernachtung gebucht haben. Wir sagen nur kurz Hallo und dann geht es schnurstracks und müde in die Federn.
Titel: Re:
Beitrag von: motorradsilke am 07.04.2015, 20:02 Uhr
Ich bin auch dabei und gespannt. Wir fahren im Oktober 2 Wochen nach Texas. Eigentlich steht unsere Route, aber vielleicht bekomme ich ja noch die eine oder andere Anregung.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 08.04.2015, 20:33 Uhr

08.03. - Tag 2: Houston

Unser erster voller Tag endlich wieder in Amerika. Der Jetlag trifft uns erstaunlich wenig diesmal und wir schlafen fast bis 8 Uhr. Dann gehen wir einmal über die Straße, die Skyline von Houston in Sichtweite, zu Harry’s um mit einem kräftigen Frühstück in den Tag zu starten.

Bei leichtem Regen machen wir uns auf den Weg Richtung Süden bis zum NASA Space Center. Dort kriegen wir von einem anderen Besucher überzählige 2-for-1 Coupons in die Hand gedrückt und sparen so 23 Dollar. Das von Disney mitgestaltete Besucherzentrum vermittelt viele Informationen über die Nasa und die Raumfahrt ohne dabei zu sehr ins Patriotische abzugleiten. Das ist angenehm. Wir beginnen mit einem Video über die Missionen von Gemini bis Orion und können dann in der Starship Gallery die verschiedensten Raumfahrzeuge bewundern und auch ein Stück Mondgestein berühren.

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Starship Gallery

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Drehort der Mondlandung

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Space Shuttle Modell

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Starship Gallery

Anschließen geht es mit der Tram Tour durch das große Außengelände. Der Stopp bei „Mission Control“ ist nicht so prickelnd, da wir nur einen großen Raum mit vielen Bildschirmen sehen. Erläuterungen gibt es sehr komprimiert in einem Vortrag. Dafür ist die originale Saturn V Rakete schon von ihrer schieren Größe her beeindruckend. Natürlich wird auch am Memorial für die Opfer von Challenger und Columbia gehalten.

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Mission Control

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Rakete

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Saturn V Rakete

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Saturn V Rakete

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Saturn V Rakete

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Saturn V Rakete mit Raumkapsel

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Saturn V Rakete

Zurück im Zentrum schauen wir uns noch zwei Filme über das Space Shuttle Programm und den Mars Rover Curiosity an und schlendern durch die restlichen Teile der Ausstellung, die sich u.a mit der ISS und Leben im All beschäftigt. Dazu gibt es noch eine Sonderausstellung mit verschiedensten Kuriositäten.

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Astronaut mit Raketenrucksack

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Jumbo Jet mit Space Shuttle huckepack

Knapp sechs kurzweilige Stunden verbringen wir „im Orbit“, dann geht es bei Starkregen zurück in die Stadt. Downtown versteckt sich im Nebel und aussteigen macht uns überhaupt nicht an. Also cruisen wir ein wenig mit dem Auto durch die Häuserschluchten und dann noch durch den Stadtteil River Oaks, der mit vielen stattlichen Häusern im Stil der alten Südstaaten zu gefallen weiß. Auch dem „Beer Can House“ statten wir einen kurzen Besuch ab. Leider wird es nicht mehr richtig trocken und so decken wir uns nur noch in einem Krogers mit Grundbedarf ein und gehen dann zu Cuchara – Mexican Kitchen, einem Mexikaner, der sich angenehm vom üblichen Tex Mex abhebt. Sehr lecker.

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Unser Wetter

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Downtown Houston

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Beer Can House

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Beer Can House

Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 12.04.2015, 21:18 Uhr


09.03. - Tag 3: Houston - Dallas

Der Blick aus dem Fenster am Morgen können wir uns sparen, der Regen prasselt laut genug herunter. Nach dem Frühstück – heute selber gemacht – verabschieden wir uns und werfen noch einen Blick auf die Skyline von Houston im Regen. Sorry Houston, aber zumindest in diesem Urlaub werden wir uns nicht ineinander verlieben.

Wir fahren Richtung Norden aus der Stadt heraus und der erste Stopp ist beim National Museum of Funeral History in der Nähe des Flughafens. Ein ungewöhnliches Thema, aber interessant aufbereitet. In einer großen Halle finden sich verschiedenste Leichenwagen, Kutschen und Särge – garniert mit allen möglichen Werkzeugen und Sammelstücken, die es rund um Bestatter so gibt. Eine Sammlung von Todesanzeigen Prominenter und einige Sonderausstellungen über die Geschichte der Einbalsamierung und Bestattungstraditionen rund um Päpste und amerikanische Präsidenten runden die Ausstellung ab.

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Leichenwagen

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"Money" - Sarg

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Historische Leichenwagen

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Historische Leichenwagen

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Trauerzimmer

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Historische Leichenwagen

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Leichenwagen und -schlitten

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Leichenwagen

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Designersärge in Tierform

Der nächste Stopp ist dann 50 Meilen weiter nördlich in Huntsville, der Stadt, die für sein Gefängnis berühmt ist. Dort gibt es auch das Texas Prison Museum, das uns über die Geschichte des Strafvollzugs in Texas informiert. Es gibt einige Ausstellungsstücke zum jährlichen Prison Rodeo, Kunstwerke und Kurioses, die von Gefangenen angefertigt wurden, Informationen über das Leben im Knast, erfolgreiche und weniger erfolgreiche Ausbrüche und nicht zu vermeiden auch über die Todesstrafe. Makaberes Highlight dabei der originale Elektrische Stuhl des Staates Texas. Die bekannte harte Haltung der Texaner kommt auch hier immer wieder durch: „We build no country club prisons!“ Insgesamt interessant gemacht.


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Elektrischer Stuhl

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Texas Prison Rodeo

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Kunstwerk eines Inssasen

Danach geht es bei andauerndem Starkregen weiter in Richtung Dallas. Das Wetter hält die Einheimischen aber nicht davon ab ohne Licht über die Autobahn zu fahren. In Ennis fahren wir ab – auch wenn wir für die Blue Bonnet – Blüte zu früh sein. Über kleine Straßen, vorbei an der „texanischen Seenplatte“ und Häusern, die sich über einen kapitalen See im Vorgarten freuen dürfen, fahren wir bis nach Waxahachie. Der Ort hat ein sehenswertes Courthouse und eine Menge schöner viktorianischer Häuser. Am Courthouse steigen wir kurz aus und laufen einmal herum, den Rest der schönen Häuser sehen wir uns angesichts des Wetters lieber vom Auto an.


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Unterwegs im Regen - der vor uns ohne Licht

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Courthouse Waxahachie

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Courthouse Waxahachie

Weiter geht es durch Dallas, an Downtown vorbei, in den Bezirk Lakewood wo wir für die nächsten beiden Nächte bei David unterkommen. Er hat ein fantastisch großes Haus, wir kriegen unseren eigenen „Flügel“ mit TV-Lounge, Schlafzimmer und Bad. Zum Essen fahren wir eine Meile zum Lakewood Theatre und genießen bei Liberty Burger zwei richtig gute Burger. Mit einem Frozen Joghurt laufen wir noch ein paar Schritte, da der Regen endlich nachlässt und gehen dann früh nach Hause und chillen noch etwas vor dem Fernseher

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Unser Schlafzimmer


Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: sil1969 am 13.04.2015, 20:31 Uhr
Das ist ja mal ein etwas anderes Museum!

Das Wetter wird aber sicher noch besser, oder?
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 13.04.2015, 23:18 Uhr
Ja, ab morgen.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 15.04.2015, 13:50 Uhr

10.03. - Tag 4: Dallas

Der erste Tag ohne Regen – es wird doch, auch wenn sich Dallas noch bedeckt und kühl zeigt. Wir fahren mit dem Auto nach Downtown, parken für 6 Dollar Tagesgebühr direkt an der Elm Street und versorgen uns zuerst in der Tourist Information im Old Red Courthouse mit einer Karte und Infos. Das Haus selber ist auch sehr schön. Direkt daneben liegt auch das JFK Memorial.

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Welcome to Texas

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Cabins der ersten Siedler

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Downtown noch in den Wolken

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Old Red Courthouse

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Old Red Courthouse

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JFK Memorial

Danach geht es dorthin, wofür Dallas traurige Berühmtheit erlangt hat, zum Ort des Kennedy-Attentats. Die Stelle des tödlichen Schusses ist auf der Straße mit einem X markiert und im ehemaligen Schulbuchlager – aus dem Lee Harvey Oswald die tödlichen Schüsse abgab – ist ein gut gemachtes Museum untergebracht. Über viele Tafeln und einen angenehmen Audioguide wird man in das Amerika der 60er Jahre zurückversetzt, um ein Gefühl für die Zeit und die Stimmung rund um das Attentat zu bekommen.

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Das ehemalige Schulbuchlager

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Blick zurück Richtung Stadt und Courthouse

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Position des CIA-Schützen hinter dem Zaun, das "X" markiert JFK

Danach werden natürlich das Attentat selber und die Ermittlungen und Untersuchungen ausführlich dargestellt, bis hin zu einer kritischen Betrachtung von Kennedys Vermächtnis. Dabei werden auch mögliche Verschwörungen nicht totgeschwiegen und auch diese Ausstellung ist angenehm unpatriotisch. „Höhepunkt“ der Tour ist natürlich der Tatort im sechsten Stock, historisch nachgestellt am entscheidenden Fenster. Aus dem Fenster selber kann man nicht blicken, von einem Stock weiter oben hat man aber einen vergleichbaren Blick.

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Blick aus dem Fenster - ein Stockwerk höher

Nach der politischen Lehrstunden steht uns der Sinn nach etwas anderem und wir laufen den kurzen Weg zum Reunion Tower, den wir auch erklimmen. Per Aufzug. Dort ist gerade Kindertag mit Kinderschminken, Luftballonbastler, usw.. – ziemlich laut, aber auf der windigen Aussichtsplattform ist nichts los. Wir verschaffen uns einen Überblick über Dallas, das viele Grün und die vielen Freiflächen in Downtown. Das haben wir so in noch keiner anderen Stadt gesehen.

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Bahnhof

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Reunion Tower

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Blick von oben: Highway Baustellen

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Blick von oben: Margaret Hunt Hill Bridge

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Blick von oben: Old Red Courthouse

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Blick von oben: Crime Scene JFK

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Blick von oben: Downtown

Anschließend meldet sich der Hunger und wir statten Subway einen Besuch ab, um dann danach zum Pioneer Plaza zu schlendern, wo wir die große Cattledrive Statue bzw. die vielen Statuen anschauen. Zurück in Richtung Downtown geht es zu den alten Gebäude von Hotel Adolphus und Magnolia Hotel und vorbei am Thanksgiving Square – einem etwas skurillen und religiös angehauchten Garten zum Dallas Art Museum. Dies ist zwar vom Eintritt her frei, aber nach einem kurzen Blick hinein reizt und das nicht so sehr.

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Altes Gebäude in Downtown

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Einfamilienhäuser auf dem Dach

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Cattledrive

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Cattledrive

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Cattledrive

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Hotel Adolphus

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Downtown Dallas

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Thanksgiving Square

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Fensterputzer

Der zugehörige Skulpturengarten ist ganz nett und das nebenan liegende Nasher Sculpture Center zeigt auch einige schöne, aber auch einige sehr merkwürdige Stücke. Nach der ausreichenden Dosis Kultur laufen wir zurück ins Historic Westend und ruhen uns bei einem Smoothie in einem kleinen Cafe ein wenig von der ganzen Lauferei aus.

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Nasher Sculpture Center

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Nasher Sculpture Center

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Nasher Sculpture Center

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Nasher Sculpture Center

Am Abend steht dann noch ein sportliches Highlight an, die Dallas Mavericks treffen auf die Cleveland Cavaliers und wir haben Tickets für das American Airlines Center. Einmal Dirk Nowitzki sehen und dazu noch LeBron James – gibt Schlimmeres. Leider ist das Spiel wenig spannend, denn Dirk trifft nix und die Cavs schießen alles von draußen und gewinnen die Partie mit über 30 Punkten Vorsprung. Das Drumherum und das ganze Theater in der Halle ist dabei wie üblich für den europäischen Sportfan teils lustig, teils übertrieben – aber immer wieder eine interessante Erfahrung. Genauso wie die Bierpreise.

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American Airlines Center

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Tip-Off

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Hundeshow in der Halbzeit

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Ende. Klatsche. Aus.

Danach geht es dann nur noch heim und ins Bett.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 18.04.2015, 14:16 Uhr

11.03. - Tag 5: Dallas - Abilene

Nach einem kurzen Frühstück verabschieden wir uns von David und machen uns auf Richtung Westen. Erster Stopp – und gleich ein gutes Beispiel für „bigger, larger Texas“ – ist das neue AT&T Stadium in Arlington. Die Heimat der Dallas Cowboys ist ein von den Dimensionen her unglaubliches Stadion und wir haben uns für eine Tour eingebucht.

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AT&T Stadium Arlington

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AT&T Stadium Arlington

Ed ist unser Guide und macht das sehr unterhaltsam, auch wenn wir uns nicht dazu durchringen können uns als Cowboys-Fans zu bezeichnen. Es geht quer und hoch und runter durch das ganze Stadion, von der Loge des Eigentümers Jerry Jones bis unters Dach und weiter in die Katakomben. Dabei gibt es viele Informationen über die Größe (Die Freiheitsstatue samt Fackel passt hinein ohne ans Dach zu stoßen) und jede Menge Superlative (Größter Indoor LED TV Screen, meisten Fernseher in einem Gebäude, finanziell wertvollste Marke im Sportbereich, usw..).

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AT&T Stadium

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Die riesige Videowall

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AT&T Stadium

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AT&T Stadium

In den Katakomben geht es durch die Umkleideräume der Cheerleader und der Cowboys – wir stehen an dem Platz wo sich Tony Romo immer umzieht um danach die Spiele zu vergeigen – bis in den Pressebereich und schließlich aufs Feld. Dort kann man nach Herzenslust herumlaufen, selber Bälle werfen und sich in der Endzone oder auf dem Texas Star in der Spielfeldmitte fotografieren lassen. Insgesamt dauert die Tour über zwei Stunden und wir können diese nur empfehlen.

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Cowboys Locker Room

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Spind von Tony Romo

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AT&T Stadium

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AT&T Stadium

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AT&T Stadium

Von Arlington aus fahren wir dann die knapp 20 Meilen bis nach Fort Worth und parken in der Nähe der Historic Stockyards. Fünf Minuten Fußweg sparen einem dabei fünf Dollar Parkgebühren. Die historischen Viehställe sind sehr touristisch ausgebaut und entsprechend gut besucht. Trotzdem ist es nett hergerichtet und es macht Spaß unter der an diesem Tag endlich hervorkommenden warmen texanischen Sonne dort entlangzuschlendern, die Longhorn-Rinder anzuschauen und das Treiben zu beobachten.

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Fort Worth Stockyards

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Fort Worth

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Fort Worth Coliseum

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Longhorn-Rind

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Longhorn-Rind

Die Texas Cowboy Hall of Fame ist ein kleines Museum, das zum einen berühmte Cowboys und Bullrider mit einer Unmenge an zugehörigen Memorabilia ehrt und auf der anderen Seite eine stattliche Sammlung an Kutschen und Wagen aus der Zeit des Wilden Westens beheimatet. Von den Cowboys kennen wir keinen, aber die verzierten Sättel, Schuhe und Co. sind nett anzusehen. Die Wagensammlung besteht aus Planwagen, Postwagen, Fleischerwagen, Leichenwagen usw… und ist uns da schon eher zugänglich. Um kurz vor 4 sind wir mit dem Museum fertig und bereit für das Highlight des Tages: Der tägliche Cattledrive.

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Texas Cowboy Hall of Fame

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Texas Cowboy Hall of Fame

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Texas Cowboy Hall of Fame

Dabei werden einige Longhorn-Rinder gemächlich von ein paar Cowboys die Hauptstraße hinuntergetrieben. Nett anzusehen, aber von einem wilden Viehtrieb hat das nichts.

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Cowboy

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Cattledrive

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Cattledrive

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Cattledrive

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Cattledrive

Wir nutzen die schöne Sonne noch, um im Fort Worth Botanical Garden noch eine knappe Stunde spazieren zu gehen. Der Eintritt dort ist frei und auch wenn im März noch kaum etwas blüht, ist der Garten sehr schön angelegt und ein netter Ausklang des Tages.

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Fort Worth Botanical Garden

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Fort Worth Botanical Garden

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Fort Worth Botanical Garden

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Fort Worth Botanical Garden

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Fort Worth Botanical Garden

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Fort Worth Botanical Garden

Gegen Abend machen wir dann noch Strecke, wollen wir doch morgen bis zum Big Bend NP. Auf den 150 Meilen bis Abilene wird das Land weiter, die Zivilisation weniger und die Straßen einsamer. In Abilene kommen wir bei Kyle und Kim unter, einem jungen Paar das uns überraschend zum Dinner eingeladen hat und für uns kocht. Wir revanchieren uns mit kühlem Bier das wir unterwegs noch schnell einkaufen und verbringen und verquatschen so zusammen einen tollen Abend. Die beiden reisen auch gerne, haben zufällig auch noch ein Texas License Plate übrigen, das Barbara für ihre Sammlung bekommt und als „Locals“ versorgen sie uns noch mit einer Menge an Tipps für unsere weitere Reiseroute. Und mit selbstgeschossenem Venison Jerky. Eine tolle Begegnung.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: Palo am 18.04.2015, 19:55 Uhr
Sehr schoene Bilder sind dir gelungen!

Einen “wild Cattle Drive” kann man nur in den aufgeputschten Hollywood Movies erleben. Die Rinder wurden tatsaechlich langsam getrieben, denn die sollten ja auf dem Weg so wenig wie moeglich Gewicht verlieren.


http://en.wikipedia.org/wiki/Cattle_drives_in_the_United_States



Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 19.04.2015, 11:53 Uhr
Sehr schoene Bilder sind dir gelungen!

Danke schön.

Einen “wild Cattle Drive” kann man nur in den aufgeputschten Hollywood Movies erleben. Die Rinder wurden tatsaechlich langsam getrieben, denn die sollten ja auf dem Weg so wenig wie moeglich Gewicht verlieren.


http://en.wikipedia.org/wiki/Cattle_drives_in_the_United_States


Danke auch für den Link. Klar, dass die da nicht in Fullspeed durch die Straßen gejagt werden, aber für das wie dieses "Highlight" auch in Fort Worth angekündigt wurde, war es dann doch eher mau. Die - zugegeben schönen Tiere - sind einmal vorbeigelaufen und das wars. Wenn man Almabtrieb oder -auftrieb aus Bayern kennt, dann ist das nicht mehr so etwas besonderes. Wir hatten das auch später nochmal auf der King Ranch, wo einige der Tourteilnehmer schier ausgetickt sind, als auf der Weide Kühe mit kleinen Kälbern standen "how cute....". Da hatten wir dann das Gefühl, das ist mehr etwas für den "städtischen" Besucher, der echte Tiere nur aus dem Fernsehen kennt.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: hs86183 am 20.04.2015, 12:52 Uhr
Bin dann auch mal mit dabei.  :D

Texas steht bei mir auch noch ganz oben auf der "To do"-Liste und wird definitiv in den nächsten 2 Jahren in Angriff genommen. Dann kann ich mir hier ja schon mal ein paar Inspirationen holen.

Das AT&T Stadium ist schon sehr beeindruckend. Auch extrem cool, dass man während der Führung sogar aufs Spielfeld kann, das hatte ich sonst auch noch nirgends gesehen.  :o  :lol:
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 20.04.2015, 18:52 Uhr
Bin dann auch mal mit dabei.  :D

Texas steht bei mir auch noch ganz oben auf der "To do"-Liste und wird definitiv in den nächsten 2 Jahren in Angriff genommen. Dann kann ich mir hier ja schon mal ein paar Inspirationen holen.

Das AT&T Stadium ist schon sehr beeindruckend. Auch extrem cool, dass man während der Führung sogar aufs Spielfeld kann, das hatte ich sonst auch noch nirgends gesehen.  :o  :lol:

Dann herzlich Willkommen an Bord. Das im AT&T Stadium fanden wir auch cool. Viele Leute hatten auch Bälle dabei, Familien haben mit ihren Kindern Football gespielt - du kannst solange auf dem Feld bleiben wie Du willst. Achte aber vorher drauf, ob der Spielfeldzugang möglich ist. Die haben ja jede Menge Veranstaltungen drin (Konzerte, Rodeo, Monster Trucks) und wenn da Vor- oder Nacharbeiten sind, dann kann man nicht aufs Spielfeld. Das ist aber bei Ticketmaster und auf der Homepage angegeben.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 20.04.2015, 18:52 Uhr

12.03. - Tag 6: Abilene - Terlingua

Wir starten früh, die Strecke ist lang. Mit jeder Meile wird die Landschaft karger und nach jeder neuen Kurve und Kuppe öffnet sich das Land in epischer Breiter. Der „Big Texas Sky“ macht dem „Big Montana Sky“ durchaus Konkurrenz. Einen Stopp in Merkel mit dem „Whoaa Merkel  - Merkel Museum“ sparen wir uns, so regierungstreu sind wir dann auch nicht. Zwischendurch stinkt es kräftig nach Öl und links und rechts der Interstate laufen die dazugehörigen Pumpen. Etwas überraschend und entgegen der Klischees sehen wir aber deutlich mehr Windräder als Ölpumpen.

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Öl und ...

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... Windräder

Einen ersten Zwischenstopp legen wir stattdessen in Odessa ein, wo es an der dortigen Universität einen originalgetreuen Nachbau von Stonehenge aus Sandstein gibt. Schöne Sache um sich kurz die Beine zu vertreten. Auf der Suche nach einer Toilette im benachbarten Uni-Gebäude stoßen wir noch auf einen Innenhof mit Skulpturen. Weiter auf der Interstate und eher eintönig geht es bis Pecos, wo wir Richtung Süden abbiegen und auf über viele Meilen schnurgeraden Strecken Richtung Süden und in Richtung der ersten Berge fahren.

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Stonehenge

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Stonehenge

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Stonehenge

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Stonehenge

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Nur echt mit amerikanischer Flagge

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Skulpturengarten

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Skulpturengarten

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Und wieder Ölpumpen

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Richtung Berge

Einen weiteren Stopp machen wir in Balmorhea, wo wir im dortigen State Park in den San Salomon Springs eine Runde schwimmen gehen. Eine  Frischwasserquelle aus dem Erdinneren tritt dort nach oben und ist im State Park in einem schönen großen Becken eingefasst. Die Temperatur passt auch – das Wasser hat angenehme 22 Grad und ist bei der warmen texanischen Sonne genau die richtige Abwechslung. Wir verbringen dort gut eine Stunde und fahren dann weiter bis nach Marfa.

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San Salomon Springs

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Auf dem Weg nach Marfa

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Auf dem Weg nach Marfa

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Auf dem Weg nach Marfa

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Auf dem Weg nach Marfa

Dort gibt es ein schönes Courthouse und ein altes Hotel, der Stadtkern ist ganz nett und taugt wieder für ein paar Schritte. In Alpine decken wir uns mit Sprit und Vorräten ein und dann geht es auf die letzten 70 Meilen Richtung Terlingua durch völlig einsame und gebirgige Landschaft mit erneut einem fantastischen Ausblick nach dem anderen.

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Marfa Courthouse

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Marfa Courthouse

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Marfa Courthouse

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Marfa

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Road to Terlingua

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Road to Terlingua

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Road to Terlingua

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Road to Terlingua


Etwa 11 Meilen vor Terlingua sind wir für die nächsten drei Nächte im Longhorn Motel eingebucht. Nix besonderes, etwas abgeranzt, aber Unterkünfte sind hier unten in den Frühlingsferien rar und im Park war bereits alles ausgebucht. Sollte aber gehen. Beim Hotel dabei ist ein kleines Restaurant, in dem der Chef des Hauses mexikanische Hausmannskost kredenzt. Lecker. Beim Essen planen wir noch, wie wir die nächsten Tage im Big Bend aufteilen wollen, danach fallen wir müde vom langen Fahrtag in die Federn.

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Rund um Terlingua

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Rund um Terlingua
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: NähkreisSteffi am 21.04.2015, 06:52 Uhr
Hallo Matthias,

auch ich bin euch gerade hinterher gereist. Ich mag die Weite dieses Landes, Texas immer wieder gerne!

Viele Grüße

Steffi   :pferd:
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 22.04.2015, 18:30 Uhr
Achtung: Heute gibt es viele Bilder.

13.03. - Tag 7: Terlingua (Big Bend N.P.)

Freitag, der 13. und pünktlich um 2:30 am Morgen beginnt das Unglück: Im ganzen Motel fällt der Strom aus und so müssen wir uns morgens mit Taschenlampe anziehen und das mexikanisch-amerikanische Frühstücksbuffet im Dunklen genießen. Das sollte es aber an Unglück auch gewesen sein und früh um 8 brechen wir bei leuchtendem Sonnenaufgang Richtung Big Bend N.P. auf.

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Sonnenaufgang

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Sonnenaufgang

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Sonnenaufgang

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Sonnenaufgang

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Sonnenaufgang

Schon der Weg zum Eingang ist toll, Badlands in immer wieder neuen Variationen, Berge, Canyons, Kakteen usw. und so geht es auch den ganzen Tag weiter. Wir löhnen unsere 20 Dollar für den Eintritt und dann geht es gleich rechts ab auf die Old Maverick Road, eine 13 Meilen lange Gravel Road, die uns zum Santa Elena Canyon bringt. Zwischendurch halten wir immer wieder an um die beeindruckende Landschaft zu genießen. Es ist teilweise so urzeitlich wüst, dass uns auch eine Herde grasender Brachiosaurier nicht mehr überraschen würde.



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Big Bend N.P.

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Big Bend N.P.

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An der Old Maverick Road

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An der Old Maverick Road

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Big Bend N.P.

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Santa Elena Canyon

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Ehemals bewohnte Hütte mit Canyon im Hintergrund

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Das erinnerte uns an die Painted Hills im John Day NM

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An der Old Maverick Road

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Old Maverick Road

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An der Old Maverick Road

Big Bend National Park gefällt uns von Anfang an und auch wenn für diesen Park Hochsaison ist, ist es durchgehend angenehm leer. Am Santa Elena Canyon treffen wir zum ersten Mal auf den Rio Grande, der aber eher als Rio Mickrig daherkommt, die allgemeine Trockenheit schlägt auch hier unten mächtig durch. Auch einen ersten Blick über die Grenze nach Mexiko kann man hier werfen, der Übertritt wäre durch den seichten Fluss verlockend einfach. Doch wir halten uns lieber am Santa Elena Trail, der uns für etwa 45 Minuten so tief wie möglich in den mächtigen Canyon hinein- und auch wieder hinausführt. Ein schöner Einstieg in den Tag.

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Blue Bonnet am Trail Head

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Santa Elena Canyon

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Rio Grande

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Santa Elena Canyon Trail

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Am Ende des Trails - weiter würde man nasse Füsse bekommen

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Blick aus dem Canyon hinaus

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Santa Elena Canyon Trail

Weiter geht es dann Richtung Castolon zum ersten Visitor Center und von dort über den Ross Maxwell Scenic Drive wieder nach Norden. Am Tuff Canyon und Mule Ears View Point beschränken wir uns auf die Aussichtspunkte und lassen die Trails aus. Dafür laufen wir den halbstündigen Trail zum Burro Mesa Pouroff, einem gewaltigen Einschnitt im Fels in dem bei Regen die Wassermassen herabstürzen und einen breiten Creek bilden. Wie gesagt: Alles trocken.

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Steine mit Versteinerungen

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Blue Bonnets

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Tuff Canyon

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Tuff Canyon

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Mule Ears View Point

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Burro Mesa Pouroff Trail

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Burro Mesa Pouroff Trail

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Burro Mesa Pouroff Trail

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Burro Mesa Pouroff Trail

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Burro Mesa Pouroff Trail

Die Reste der Homer Wilson Ranch und der Sam Nail Ranch schauen wir uns auch kurz an – biegen dann aber gegenüber vom Parkplatz für die Sam Nail Ranch in eine ungekennzeichnete Gravel Road ab, die uns nach einigen gerüttelten Minuten zu einem Parkplatz führt von dem der Trail zu den Cattail Falls abgeht. Dieser Trail ist in den offiziellen Karten nirgendwo erwähnt, da der Wasserfall am Ende der Wanderung auch in trockensten Zeiten Wasser führt und sich dort ein empfindliches Ökosystem gebildet hat. Die Ranger geben erst auf gezielte Nachfrage Infos preis. Dafür ist die Wanderung sehr schön, führt erst durch offene Wüstenlandschaft und dann in den Cattail Canyon hinein. Am Ende muss man über ein paar Steine kraxeln und steht dann am Fuß der Cattail Falls, die tatsächlich Wasser führen. Wenn auch sehr wenig. Hin- und zurück sind wir zwei Stunden unterwegs.

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Viewpoint

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Am Viewpoint

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Big Texas Sky

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Cattail Falls Trail

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Cattail Falls Trail

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Cattail Falls Trail

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Cattail Falls Trail

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Cattail Falls Trail

Danach reicht es uns mit Wandern für den heutigen Tag, wir fahren aus dem Park wieder hinaus und weiter in die Terlingua Ghost Town. Die alte und verfallene Minenstadt wartet heutzutage mit einer Aussteigerkommune und dem „legendären“ Starlight Theatre auf. Sonst gibt es nur noch einen sehenswerten Friedhof. Im Starlight Theatre ist es voll, wir warten gut 30 Minuten auf einen freien Tisch – finden aber, dass man das mit einem Margarita auf der Veranda und Blick auf die tolle Landschaft ganz gut aushalten kann. Danach gibt es Steak und Chicken in guter Qualität und für die Abgeschiedenheit sogar zu annehmbaren Preisen. Und Livemusik ist auch geboten.

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Big Bend N.P.

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Big Bend N.P.

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Terlingua Ghosttown Friedhof

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Terlingua Ghosttown Friedhof

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Terlingua Ghosttown Friedhof

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Terlingua Ghosttown

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Terlingua Ghosttown

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Starlight Theatre

Wieder daheim freuen wir uns auf die Dusche und planen den nächsten Wandertag.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: Gitania am 23.04.2015, 11:03 Uhr
Na guten Morgen,
deine Bilder "versüßen" mir doch glatt den ersten zähen Morgen auf Arbeit. :lol:
Sind gestern aus Dallas zurück gekommen und ich bin erst mal noch in der Depri-Phase!!
Waren auch vor gut 2 Wochen im Big Bend unterwegs und ich freue mich über deine schönen Aufnahmen.
Mach schnell weiter, damit ich an zu starkem Entzug leiden muss. :hand:
LG
Gitania
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 24.04.2015, 18:04 Uhr
Dann tuen wir weiter was gegen Dein Fernweh. ;)


14.03. - Tag 8: Terlingua (Big Bend N.P.)

Heute Morgen gibt es Strom beim Frühstück, aber unabhängig davon brechen wir wieder früh auf, um möglichst viel Zeit im Park verbringen zu können. An der Santa Elena Junction fahren wir diesmal geradeaus weiter und kurz zum Hauptquartier an der Panther Junction. Für unsere Wanderungen wollen wir uns nach der aktuellen Wettervorhersage erkundigen, die Antwort der Ranger. „Look at the sky, you never know“ ist nicht so recht zufriedenstellend. Um es vorwegzunehmen: Das Wetter war gut. Sonnig, teilweise windig, aber sehr angenehm zum Wandern.

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Sonnenaufgang

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Big Bend am Morgen

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Big Bend am Morgen

Wir biegen dann Richtung Chisos Basin ab und als erstes nehmen wir den Lost Mine Trail unter die Füße. Der ist knapp 8 km lang und überwindet dabei rund 300 Höhenmeter und ist sehr sehenswert. Zuerst durch Wald, dann durch offenes Gelände und am Ende über blanken Fels schlängelt er sich den Berg empor bis zu einem fantastischen Aussichtspunkt mit einem weiten Blick auf die Berge und die Ebene. Und in all der klischeebehafteten Winnetou-Romantik erwartet man jeden Moment einen stolzen Indianer zu Pferde auf einem der Berge zu erscheinen. Zurück geht es bergab schneller, mit ausführlichen Pause haben wir gut 2 ½ Stunden dafür gebraucht.

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Lost Mine Trail

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Lost Mine Trail

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Lost Mine Trail

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Lost Mine Trail

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Lost Mine Trail

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Lost Mine Trail

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Lost Mine Trail

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Lost Mine Trail

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Lost Mine Trail

Wir fahren dann weiter zum Chisos Basin, wo sich das meiste Leben im Park abspielt, da sich hier auch die – für unsere Reise bereits ausgebuchte – Lodge und das Restaurant befindet. Wir schauen uns kurz um und machen eine Mittagspause, dann schnüren wir wieder die Wanderschuhe und nehmen den „The Window Trail“ in Angriff.

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The Window

Dieser etwa 8km lange Trail überwindet gut 200 Höhenmeter und geht vom Start weg bergab. Das ist zwar angenehm, aber mit jedem Schritt wächst die Erkenntnis, dass man das hinterher auch wieder hoch muss. Doch egal, denn der Trail ist auch angenehm. Es geht zuerst durch Wald und Buschland und dann in einen Canyon durch den das komplette Chisos Basin entwässet wird. Doch auch hier: alles trocken. Neben und durch das Bett des Creeks geht es durch enge Felswände bis zum eigentlichen Window, der Stelle an der das Wasser viele Meter in die Tiefe stürzt. Direkt oben am Ablauf endet der Trail und bietet tolle Blicke in die dahinterliegende Tiefebene. Auch dieser Trail lohnt sich.

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The Window Trail

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The Window Trail

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The Window Trail

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The Window Trail

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The Window Trail

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The Window Trail

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The Window Trail

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The Window Trail

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The Window Trail - Am Trailende

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The Window Trail - Am Trailende

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The Window Trail - Am Trailende

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The Window Trail

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The Window Trail

Nach 2 ¾ Stunden sind wir wieder am Trailhead und suchen das Restaurant der Lodge auf. Auch hier sind die Preise für das Essen angenehm angemessen und das Essen ist auch lecker. Wir vertrödeln dann noch ein wenig Zeit und finden uns zum Sonnenuntergang an einem Aussichtspunkt mit Blick auf „The Window“ ein. Leider brennt der Himmel bei weitem nicht so schön wie im Hochglanzprospekt, dafür entschädigt auf der Rückfahrt der beeindruckende Sternenhimmel für den wir mehrfach anhalten. Dann Dusche und Bett. Langer Tag.

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Tierischer Besuch an der Chisos Mountain Lodge

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Tierischer Besuch an der Chisos Mountain Lodge

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Tierischer Besuch an der Chisos Mountain Lodge

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Tierischer Besuch an der Chisos Mountain Lodge

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Sonnenuntergang am Window

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Sonnenuntergang am Window

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Sonnenuntergang am Window

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Sonnenuntergang am Window

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Sonnenuntergang am Window
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 27.04.2015, 18:32 Uhr

15.03. - Tag 9: Terlingua - Marathon

Wir packen früh am Morgen alles ein und fahren dann gleich wieder in den Park um noch einen weiteren Tag im Big Bend N.P. zu genießen. Kurz vor dem Hauptquartier biegen wir in die Grapevine Hills Road ein, eine gut 6 Meilen lange Gravelroad, die zu einem Trailhead führt. Von dort geht es etwa 30 Minuten bis zum Balanced Rock, einem natürlichen Kunstwerk aus gestapelten Felsen das einen tollen Blick bietet. Da ist der Himmel auch noch blau. Der Trail ist größtenteils flach, lediglich auf den letzten 10 Minuten muss etwas geklettert werden. Aber gut machbar.

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Grapevine Hills Trail

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Grapevine Hills Trail

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Grapevine Hills Trail

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Grapevine Hills Trail

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Grapevine Hills Trail

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Grapevine Hills Trail

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Balanced Rock

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Balanced Rock

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Balanced Rock

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Balanced Rock

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Blick ins Land auf der anderen Seite

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Ein Seehund am Wegesrand

Zurück am Auto geht es dann in den südöstlichsten Teil des Parks, Richtung Rio Grande. Der zugehörige Overlook zeigt einem die Ebene, aber nicht den Rio Grande. Den sieht man dafür am Boquillas Canyon Overlook und auch hier macht der Rio Grande seinem Namen keine Ehre, sondern zeigt sich eher als Rio Sandbank. Der Boquillas Canyon kann in etwa 30 Minuten leicht erwandert werden. Nicht so spektakulär, aber auch schön. Vom mexikanischen Ufer dringen Gesänge herüber, die zugehörige Spendenbüchse steht auf amerikanischer Seite zusammen mit zum Kauf angebotenen Kunstgegenständen deren Verkauf von zweifelhafter Legalität ist.

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Auf dem Weg Richtung Boquillas Canyon

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Auf dem Weg Richtung Boquillas Canyon

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Blue Bonnet

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Blue Bonnet

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Rio Grande

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Boquillas Canyon Trail

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Boquillas Canyon Trail

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Boquillas Canyon Trail

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Boquillas Canyon Trail

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Boquillas Canyon Trail

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Boquillas Canyon Trail

Apropos Mexiko: Nach dem Trail holen wir uns einen zusätzlichen Stempel im Reisepass ab, nämlich den mexikanischen. Am Boquillas Crossing gab es schon seit Jahrzehnten regen Grenzverkehr, nach dem 11. September wurde der Übergang geschlossen und seit zwei Jahren ist er zweitweise wieder geöffnet. Auf amerikanischer Seite wird man von einem Ranger informiert, dann geht es runter zum Fluss und ein Mexikaner von der „Boquillas International Ferry“ holt einen mit dem Ruderboot ab. Die Überfahrt kostet 5 Euro retour. Auf der anderen Seite kann man dann spenden und Souvenirs kaufen oder wahlweise mit Eseln oder Pickups ins 10 Minuten entfernte Dorf gelangen. Wir laufen den Weg lieber.

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Boquillas Taxiflotte

Im Dorf Boquillas del Carmen, einer einsam gelegenen mexikanischen Siedlung muss man zur dortigen Immigration und erhält ein temporäres Visum in den Pass, das man danach auch wieder abgeben muss. Man kann durch den Ort spazieren und ständig Andenken kaufen – immerzu laufen einem kleine Kinder vor die Füße. Sie sind aber nicht aufdringlich und akzeptieren problemlos ein „Nein“ – es ist eben Business. Dazu gibt es zwei Restaurants, eine Bar und jede Menge ärmliche Häuser, Buden und Ruinen. Ein zwiespältiges Gefühl macht sich breit, denn diese Menschen sind im Vergleich wirklich arm, es gibt noch nicht einmal Straßen im Ort. Sie leben einzig und allein vom Tourismus, der nächste Ort auf mexikanischer Seite ist mehrere Stunden auf Schotterstraßen entfernt.

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Boquillas del Carmen

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Boquillas del Carmen

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Boquillas del Carmen

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Boquillas del Carmen

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Boquillas del Carmen

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Blick Richtung USA und Boquillas Canyon

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Boquillas del Carmen

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Boquillas del Carmen

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Boquillas del Carmen

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Boquillas del Carmen

Wir kehren zum Lunch in eines der Restaurants ein, das Essen ist gut, scharf und günstig. Für den Rückweg chartern wir zwei Esel, nehmen wieder die Fähre und müssen dann auf amerikanischer Seite über eine Immigrationsmaschine (Wie ein Geldautomat) mit einem Officer in El Paso telefonieren, der uns die Wiedereinreise gestattet.

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Blick vom Restaurant auf den Rio Grande

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Das mexikanische Ufer mit den Transportangeboten

Als letztes im Park statten wir noch den Hot Springs einen Besuch ab, einer heißen Quelle, die in Steinen eingefasst am Ufer des Rio Grande liegt. Barbara geht eine Runde baden, eine Wohltat nach der ganzen Lauferei. Zurück am Auto machen wir uns die vielen Meilen nach Norden aus dem Park heraus in Richtung Marathon. Mit einem kurzen Zwischenstopp bei einer Fossil Exhibition Site verlassen wir dann den Park. Insgesamt hat uns der Big Bend N.P. sehr gut gefallen. Er bietet sehr verschiedene Umgebungen, vielleicht nicht gerade das eine „outstanding“ Highlight, aber dafür jede Menge schöne Sachen. Und er ist trotz Hochsaison alles andere als überlaufen. Einen Besuch ist er definitiv wert.

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Am Hot Springs Parkplatz

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Ruinen historischer Badehäuser

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Felsmalereien

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Felsmalereien

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Adieu Big Bend - in Richtung Marathon

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Big Bend

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Ein einsamer Hase

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Big Bend

Der weitere Weg nach Marathon ist eher eintönig über schnurgerade Straßen. Matthias muss nur einmal eine Vollbremsung einlegen, als eine Rotte Javelinas (kleine Wildschweinart) in aller Ruhe am Straßenrand grast. In Marathon selber – einem 500 Seelen Westerndorf – sind wir im Marathon Motel untergebracht und haben dann etwas Schwierigkeiten etwas Essbares zu finden, da wir nicht im überteuerten Gage Hotel essen wollen. Mit einem Sandwich aus dem Grocery Store fahren wir dann auf eine Anhöhe und schauen uns den schönen Sonnenuntergang an. Ein wenig Wehmut an den weiten Westen macht sich breit, morgen geht es wieder in die Zivilisation.

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Javelina

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Marathon

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Marathon

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Sonnenuntergang

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Sonnenuntergang

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Sonnenuntergang
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: U2LS am 28.04.2015, 08:48 Uhr
Hallo lonewolf,

schöne Tage habt ihr da im Big Bend verbracht. Wenn ich es richtig sehe, haben wir uns praktisch die Klinke in die Hand gegeben. Ihr seid in Terlingua am 12.03. angekommen und ich bin an diesem Tag frühmorgens abgereist  :D

Die Grenze rüber nach Mexico hätte ich auch gerne überquert, aber bekanntlich war dieser Übergang am Dienstag ja geschlossen  :roll:
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: mrh400 am 28.04.2015, 09:31 Uhr
Wenn ich das so lese, scheint der Grenzübergang aus Mexico hier in Texas etwas liberaler gehandhabt zu werden als in Arizona?:

Vom mexikanischen Ufer dringen Gesänge herüber, die zugehörige Spendenbüchse steht auf amerikanischer Seite zusammen mit zum Kauf angebotenen Kunstgegenständen deren Verkauf von zweifelhafter Legalität ist.

und müssen dann auf amerikanischer Seite über eine Immigrationsmaschine (Wie ein Geldautomat) mit einem Officer in El Paso telefonieren, der uns die Wiedereinreise gestattet.

Dem mexikanischen Sänger auf der anderen Seite habe ich eine kleine Gage in die Sammelbüchse geworfen, die er wohl abends immer leert
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 28.04.2015, 10:04 Uhr
Hallo lonewolf,

schöne Tage habt ihr da im Big Bend verbracht. Wenn ich es richtig sehe, haben wir uns praktisch die Klinke in die Hand gegeben. Ihr seid in Terlingua am 12.03. angekommen und ich bin an diesem Tag frühmorgens abgereist  :D


Ja vielen Dank, dass Du uns noch was übrig gelassen hast. ;)

Wenn ich das so lese, scheint der Grenzübergang aus Mexico hier in Texas etwas liberaler gehandhabt zu werden als in Arizona?:
 

Ich glaube das ist da unten wirklich ein Sonderfall und man verfährt da nach dem Motto "Leben und leben lassen". Die US-Grenzer wissen, dass sie die Grenze am Rio Grande sowieso nicht sichern können und die paar Mexikaner, die da singen und Kunstgegenstände verkaufen tuen keinem weh. Dieses mexikanische Dorf - Boquillas del Carmen - war einst ein wichtiger Vorposten um die Silbererträge aus der Sierra del Carmen in die USA zu bringen. Auf mexikanischer Seite fährt man wie geschrieben mehrere Stunden über Schotterstraßen bis zum nächsten Ort. Jahrzehntelang gab es dort den kleinen Grenzverkehr, bis nach 9/11 alles dicht gemacht wurde. Das hat Boquillas del Carmen auch hart getroffen, denn plötzlich war die Lebensgrundlage weggebrochen, Freunde konnten nicht mal eben besucht werden und es gab auch praktisch keine Arbeit mehr im Dorf das bis dahin stets vom Tourismus gelebt hatte.

Die Wiedereröffnung der Grenze tut allen gut und es würde überhaupt keinen Sinn machen dort schärfer vorzugehen. Durch die isolierte Lage ist die Anfälligkeit für Drogenschmuggel und illegale Einwanderung sehr überschaubar. Zudem müssten illegale Einwanderer dann auch noch zig Meilen an Wüste durchqueren bis sie mal zur Zivilisation kommen. Im Hinterland ist die Border Patrol dann sehr aktiv, aber direkt an der Grenze geht man mit der Situation sehr pragmatisch um und es ist bestimmt kein Vergleich zu El Paso oder anderen Grenzstädten.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 29.04.2015, 18:16 Uhr

16.03. - Tag 10: Marathon - Austin

Langer Fahrtag die Zweite, müssen wir doch vom Big Bend wieder zurück in die Zivilisation kommen. Also stehen wir im Morgengrauen auf, das Hotel war ganz okay bis auf die vier Züge in der Nacht, die mit lautem Signalhorn am Bahnübergang gegenüber auf sich aufmerksam gemacht haben. Früh los und viele Meilen über endlose gerade Strecken abgerissen, dann taucht der 45-Seelen-Ort Langtry auf. Als alter Lucky Luke-Leser ist einem der Richter Roy Bean ein wohlbekannter Begriff und der Ort eignet sich gut, um sich das erste Mal kurz die Füße zu vertreten und den historischen Saloon zu besichtigen. Der Rest von Langtry ist ziemlich verfallen.

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Die Geier kreisen

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Jersey Lilly - Saloon von Roy Bean

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Jersey Lilly - Saloon von Roy Bean

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Opera House - Wohnhaus von Roy Bean

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Langtry

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Langtry

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Langtry

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Langtry

Die weitere Strecke ist die nächsten Stunden belanglos, lediglich die imposante Pecos Brücke – und die Karl May – Romantik dieses Flusses – sowie zwei Kontrollen der Border Patrol unterbrechen die monotone Fahrerei. Gut 75 Meilen vor Fredricksburg halten wir an einem Straßenimbiss, kaufen Getränke und Beef Jerky und bewundern die Pfaue, die um den Store stolzieren. Danach wird das Land welliger, es ist am Auf- und Ab der Straßen schnell ersichtlich, warum man vom Texas Hill Country spricht.


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Rio Pecos mit Pecos Bridge

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Rio Pecos

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Lange Fahrerei - wir fotografieren Briefkästen

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Lange Fahrerei - wir fotografieren Briefkästen

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Garven Store - in the middle of nowhere

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Ein stolzer Pfau

Fredericksburg selber ist der deutsche Ursprung anzusehen. Vorbei an „Eichen Strasse“ und „Achtzehn Rd“ steuern wir erst den Enchanted Rock State Park an, doch die Schlange an der Einfahrt reicht weit auf die Landstraße und wir drehen lieber wieder um. Stattdessen laufen wir durch die Stadt, besichtigen die Kirchen und ein paar schöne Häuser und können nicht widerstehen in der Old German Bakery süßen Plunder zu erstehen.


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Deutsche Straßen

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Die Begriffe passen so zusammen

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Old Marys Church

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Fredricksburg

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Klischees in Fredricksburg

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Old German Bakery

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Erinnerung an einen Friedensvertrag

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Vereins-Kirche

Nächster Stopp ist Luckenbach, ein heiliger Gral für Country Fans, doch für uns nicht mehr als ein netter Zwischenhalt. Der General Store ist schön anzusehen und der lauschige Biergarten mit der Livemusik lädt zum Verweilen ein, aber ein „must-see“ ist Luckenbach für uns nicht gewesen.


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Luckenbach

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Luckenbach

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Luckenbach

So langsam müde von der Fahrerei steuern wir zum Abendessen das „Salt Lick“ an. Dieses bekannte BBQ mit dem riesigen Grill liegt ziemlich genau auf der Route nach Austin. Das Essen ist sehr gut, aber die ganze Atmosphäre hat leider etwas von Fließband-Abfertigung. Der gemütliche Aspekt eines BBQ kommt hier leider viel zu kurz.

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Interessante Wolken auf dem Weg nach Austin

Gut gesättigt fahren wir dann nach Austin, wo wir zwei Nächte bei Elizabeth und Mark unterkommen. Wir legen nur kurz ab und fahren dann nochmal in die Stadt hinein, um genau rechtzeitig beim Abflug der Fledermäuse unterhalb der Congress Bridge zu sein. Schon ein irrer Anblick wie da viele hundert der kleinen Vampire nach und nach unter der Brücke hervor und in die Nacht jagen. Für Live-Musik oder Kneipentour sind wir an diesem Abend zu müde.

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Austin - Congress Bridge
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 03.05.2015, 16:56 Uhr

17.03. - Tag 11: Austin

In der texanischen Hauptstadt beginnen wir den Tag mit Ausschlafen, nach den anstrengenden letzten Tagen kommen wir vor 9 nicht aus den Federn und finden zu unserer Freude Breakfast Tacos vor. Dann geht es in die Stadt und dort zuerst in die Lyndon B. Johnson Library auf dem Campus der Universität. Die Bibliothek hält ein umfangreiches Archiv über das Leben und die Präsidentschaft von LBJ vor und hat Teile daraus in Form einer sehr sehenswerten Ausstellung aufbereitet.

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Lyndon B. Johnson Animatronic

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LBJ Library

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LBJ Library

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LBJ Library

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Von außen ist der Klotz eher hässlich

Um die politisch-kulturelle Dosis noch zu verstärken, besuchen wir auch noch das State Capitol, das man einfach so betreten kann. Die Kuppel – größer als die in Washington – ist von innen sehr beeindruckend und spannenderweise findet im Senate gerade auch eine Debatte statt. Das House of Representatives kann man so anschauen. Anschließend geht es an Governors Mansion vorbei Richtung Innenstadt.

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Texas State Capitol

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Texas State Capitol

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House of Representatives

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Im Senat wird Politik gemacht

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Texas State Capitol

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Texas State Capitol

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Texas State Capitol

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Denkmal für Schulkinder

Durch die Innenstadt laufen wir Richtung Interstate und besuchen auf der anderen Seite den dritten Teil unserer politischen Trilogie – das Haus der ehemaligen French Legation – hier residierte Mitte des 18. Jahrhunderts der französische Botschafter im Staat Texas. Das für damalige Verhältnisse völlig überdimensionierte (Austin hatte gerade einmal 500 Einwohner) Haus ist hergerichtet und das Eintrittsgeld beinhaltet eine ausführliche Führung.

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French Legation

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Der Blick auf das Capitol darf per Gesetz nicht verbaut werden.

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French Legation

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French Legation

Wieder zurück geht es die 6th Street entlang, durch das SXSW Festival und St. Patricks Day ist die Hölle los, in vielen Kneipen wird bereits mittags Live-Musik gespielt und wir flanieren gemütlich durch die pulsierende Atmosphäre und kaufen bei „Tears of Joy“ scharfe Soßen ein.

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6th Street

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The Driskill Hotel

Anschließend geht es in den nächsten trendy Bezirk der Stadt, nach SOCO (South Congress), das mit seinen individuellen Geschäften und modernen Restaurants wie „Hipster Heaven“ wirkt. Bei Hopdoddys essen wir verdammt gute Burger und bummeln noch durch das Viertel, in dem man stundenlang People Watching betreiben könnte.

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SOCO

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Blick Richtung Downtown

Doch wir haben noch etwas vor, das urtexanische alljährliche Rodeo ist zur Zeit in Austin. Wir fahren also raus zum Veranstaltungsgelände wo es neben der Rodeohalle auch eine große Kirmes, Landmaschinenausstellung, Streichelzoo usw. gibt. Es wirkt einerseits wie ein Rummel, aber andererseits auch wie wenn die Landjugend auf Brautschau geht.

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Rodeo Austin

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Longhorn

Das Rodeo selber besteht – nach einer patriotischen Einleitung mit Gebet und Hymne – aus sechs verschiedenen Disziplinen (u.a.: Reiten auf wilden Pferden, Rinderfang per Lasso, Parcours auf Geschwindigkeit reiten und schließlich Bullenreiten) und ist ein echter sportlicher Wettkampf. Es ist ganz unterhaltsam und kurzweilig anzuschauen.

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

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Rodeo

Nach dem Rodeo wird eine Bühne aufgebaut, denn an jedem Abend des zweiwöchigen Rodeos gibt es nach dem sportlichen Teil noch Live-Musik. Heute spielt Panic! at the Disco – eine Band, deren Name wir noch nie gehört haben, die aber bei den US-Teens ganz bekannt sein muss, die jungen Mädels kreischen wie zu besten Take That Zeiten, wenn sich der Sänger mal kurz das T-Shirt anhebt oder ins Publikum schmachtet. Die Band spielt Alternative Rock, ganz okay, aber immerhin haben wir in der „live music capital of the world“ so auch einmal Live-Musik gehabt.

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Panic! at the Disco

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Panic! at the Disco

Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: NähkreisSteffi am 04.05.2015, 13:58 Uhr
Tolle Eindrücke, ein Rodeo fand zu unserer Reisezeit leider nicht statt.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: sil1969 am 05.05.2015, 13:12 Uhr
Ich finde diese Longhorns ja immer wieder faszinierend. Wie die mit den langen Hörnern klar kommen....
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 08.05.2015, 09:45 Uhr
Ich finde diese Longhorns ja immer wieder faszinierend. Wie die mit den langen Hörnern klar kommen....

Eigentlich relativ gut. Die Hörner machen sie auch robust, da sie sich verteidigen können. Das Problem damit haben eher die Züchter, weil es Platz wegnimmt und die Haltung erschwert. Deshalb halten viele Ranches diese Longhorns auch nur noch zur Folklore und züchten lieber hornlose Tiere.

Heute abend geht es weiter mit dem Bericht - war dienstlich die Woche unterwegs.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 08.05.2015, 16:14 Uhr

18.03. - Tag 12: Austin - San Antonio

Zum Frühstück gibt es heute tschechische Coulachas und nach etwas Small Talk verabschieden wir uns dann auch aus Austin und machen uns auf den Weg nach San Antonio. Durch das Texas Hill Country fahren wir dabei eine größere Schleife und erster Stopp ist am Lady Bird Johnson Wildflower Center. Das von der Frau des ehemaligen Präsidenten Lyndon B. Johnson (wir hatten es gestern von ihm) ins Leben gerufene Center ist ein botanischer Garten, der sich auf texanische Wildblumen konzentriert. Alles ist sehr schön angelegt, auch wenn die Blütezeit noch nicht ihren vollen Höhepunkt erreicht hat. Ein schöner Spaziergang.

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Am Eingang versteckt sich eine Eule

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Am Eingang versteckt sich eine Eule

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Lady Bird Johnson Wildflower Center

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Lady Bird Johnson Wildflower Center

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Lady Bird Johnson Wildflower Center

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Lady Bird Johnson Wildflower Center

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Lady Bird Johnson Wildflower Center

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Lady Bird Johnson Wildflower Center

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Lady Bird Johnson Wildflower Center

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Lady Bird Johnson Wildflower Center

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Àuch eine Schildkröte findet sich

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Lady Bird Johnson Wildflower Center

Nächster Halt auf der Strecke ist in Dripping Springs wo wir das Dr. Pound Historic Farmstead besuchen, ein altes Haus das von Dr. Pound, seines Zeichens Mediziner und Farmer, in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und noch bis 1980 nahezu unverändert bewohnt wurde. Dadurch ist sehr viel des ursprünglichen Zustandes erhalten, die Führung ist sehr nett gemacht und wir haben den Guide auch für uns alleine.

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Dr. Pound Historic Farmstead

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Dr. Pound Historic Farmstead

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Dr. Pound Historic Farmstead

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Dr. Pound Historic Farmstead

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Dr. Pound Historic Farmstead

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Dr. Pound Historic Farmstead

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Dr. Pound Historic Farmstead

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Dr. Pound Historic Farmstead

Weiter Richtung Süden durch das Auf und Ab des Hill Countrys geht es bis in das heimliche Zentrum des „German Belt“. In New Braunfels, einer schon vom Namen her deutschen Stadt, geht es zuerst in den Stadtteil „Gruene“, der besonders für seine Dance Hall bekannt ist. Dieser „Tanztreff“, einer der ältesten in Texas, ist immer noch aktiv, es gibt Livemusik und eine Atmosphäre wie vor hundert Jahren. Wir stoppen für ein Bier und spazieren durch den Ort.

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Hill Country

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Gruene Dance Hall

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Gruene Dance Hall

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Gruene Dance Hall

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Gruene Dance Hall

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Gruene Dance Hall

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Gruene General Store

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Gruene

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Souvenirs

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Schreihals am Parkplatz

Dann New Braunfels selber, das einen mit „Friesenhaus“, Bäckereien und Co. an jeder Ecke spüren lässt, dass es deutschen Ursprungs ist ohne dabei übertrieben klischeehaft (Biergarten mit Lederhosen und Sauerkraut) zu wirken. Wir laufen einmal durch den Stadtkern um uns einen Überblick zu schaffen.

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New Braunfels

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New Braunfels

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New Braunfels

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New Braunfels

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New Braunfels

Danach meldet sich am Nachmittag der Magen und uns gelüstet es nach einem BBQ. Lockhart, das „BBQ-Capital of the world“ lassen wir links liegen und fahren stattdessen aufgrund einer Empfehlung nach Luling zum Luling City Market. Ein rustikales Restaurant mit einem verräucherten Hinterzimmer indem man das Fleisch pfundweise nach Gewicht bestellt und in Papier eingewickelt mit ein paar Scheiben Brot auf den Tresen geklatscht bekommt. Dann sucht man sich einen Tisch und verzehrt das Fleisch, bevorzug mit bloßen Händen. Rustikal. Urig. Und unheimlich lecker.

Gut gesättigt begeben wir uns dann auf den Weg nach San Antonio wo wir bei Jen und Ken untergebracht sind. Sie ist Fitnesstrainerin, er bei der Air Force und das Haus liegt in Sicht- und Laufweite von Downtown. Wir legen schnell ab und sind dann zu Fuß tatsächlich in gut 10 Minuten am Riverwalk. Dort ist mächtig viel los, es ist noch angenehm warm und die Atmosphäre irgendwie speziell. Wir umlaufen einmal den inneren Riverwalk und setzen uns dann noch mit einer Margaritha zum „People Watching“ direkt an den Fluß.

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San Antonio Riverwalk

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San Antonio Riverwalk


Zurück bei unseren Gastgebern verquatschen wir noch einen netten Abend.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: Gitania am 09.05.2015, 10:10 Uhr
Oh ja, die einfachen BBQ-Localitäten sind ein Paradies für bekennende Fleischfresser. Einfach das Fleisch ins Papier gewickelt und ab zum Verspeisen. :D Am besten noch pur!
Vielen Dank wieder für deine schönen Fotos. Wir hatten auch so unsere Zweifel am Riverwalk in San Antonio, dass es nur ein Touri-Nepp ist. Klar, ist es auch! Aber wie du schreibst, hat es trotzdem ein gewisses Flair und selbst die Bootstour in Ruhe am Vormittag hat uns gut gefallen.
LG
Gitania
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: sil1969 am 09.05.2015, 11:00 Uhr
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Dr. Pound Historic Farmstead

Cool. So einen hatte mein Opa früher. Er hatte damit immer Gras für seine Hasen geholt. Wir durften da immer mit und uns reinsetzen, er uns gezogen.  :D

Ein schöner Tag!
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 09.05.2015, 14:59 Uhr
Vielen Dank wieder für deine schönen Fotos. Wir hatten auch so unsere Zweifel am Riverwalk in San Antonio, dass es nur ein Touri-Nepp ist. Klar, ist es auch! Aber wie du schreibst, hat es trotzdem ein gewisses Flair und selbst die Bootstour in Ruhe am Vormittag hat uns gut gefallen.
LG
Gitania

Als Touri-Nepp haben wir das zu keiner Zeit empfunden. Es ist städtebaulich eine wunderbare Sache und natürlich gibt es bei den Restaurants auch deutliche Qualitätsunterschiede. Aber das ist überall so und da gibt es ja Apps für, die einem da helfen. Eine Bootstour haben wir uns übrigens geschenkt, sind lieber zu Fuß einmal um den inneren Ring gelaufen.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 09.05.2015, 15:07 Uhr

19.03. - Tag 13: San Antonio

In San Antonio gibt es ein System namens B-Cycle bei der an verschiedenen Stellen in der Stadt Leihfahrräder bereitstehen. 10 Euro kostet ein Tagespass, dann kann man so oft wie man will Räder aus- und einchecken. Eine Fahrt ist dabei auf maximal 30 Minuten beschränkt und der Pass ist an die Kreditkarte gebunden. Da unsere Gastgeberin uns ihre Jahreskarte gibt, brauchen wir nur einen Tagespass kaufen und sind den ganzen Tag mobil.

Um 9 Uhr geht es los und zuerst Richtung Süden auf den Mission Trail, einen Weg der vier alte spanische Missionen miteinander verbindet. Die meiste Zeit kann man dabei über den Riverwalk radeln, einen schön angelegten Weg direkt am Ufer des Flusses entlang. Alles ist sehr gut ausgeschildert. Die Missionen sind in unterschiedlichem Zustand, aber alle auf ihre Art sehenswert und interessant. Besonders dann, wenn auch noch die gewaltige Größe der gesamten Anlage sichtbar ist.

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Mission Concepción

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Mission Concepción

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Mission Concepción

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Mission Concepción

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Mission San José

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Mission San José

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Mission San José

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Mission San José

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Mission San José

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Mission San José

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Mission San José

Gegen 13 Uhr sind wir wieder in Downtown, vier Missionen und gut 30 Kilometer in den Beinen. Hat aber Spaß gemacht, da die Sonne nicht gebrannt hat. Der bedeckte Himmel ist zwar für die Fotos nicht so toll, aber zum Radeln wesentlich angenehmer.

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Mission San Juan

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Mission San Juan

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Mission San Juan

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Mission San Juan

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Mission Espada

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Mission Espada

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Mission Espada

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Mission Espada

Wir schauen uns in der Stadt als erstes am Market Square den mexikanisch angehauchten Mercado an. Alles ist bunt und erinnert doch sehr an Südamerika. In einer Bäckerei versorgen wir uns mit süßen Teilen und schieben eine Pause zum Lunch ein. Danach geht es durch die Stadt zum Military Place, dort steht die City Hall und der „Spanish Governor Palace“. Diesen kann man besichtigen, auch wenn es gar keine Palace ist, sondern lediglich eines der ältesten Gebäude und Sitz des spanischen „Presidio“ von San Antonio. Das Haus wurde aber um 1930 kräftig renoviert und dabei so umgestaltet, wie man es sich vorgestellt hat. Es ist wenig original und man bekommt das Gefühl, das Haus wurde touristengerecht zusammengebaut.

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San Antonio

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San Antonio

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Mercado am Market Square

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City Hall

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Spanish Governor Palace

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Spanish Governor Palace

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Spanish Governor Palace

Weiter geht es zur Main Plaza, dort steht die San Fernando – Kathedrale und der Platz und die Kirche mit ihren Türmen hinterlässt erneut einen südamerikanischen Eindruck. Die Kirche kann man auch besichtigen, besonders sehenswert ist das Innere jetzt auch nicht. Weiter durch das Theater District kommen wir dann zum Herzstück von San Antonio, wir erreichen „The Alamo“.

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San Fernando

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San Fernando

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San Fernando

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San Antonio

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Riverwalk

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San Antonio

Die ehemalige Mission mit wechselhafter Geschichte ist der heilige Gral der Texaner, weil dort im texanischen Unabhängigkeitskrieg gut 200 Leute über zwei Wochen einer vielfach größeren mexikanischen Armee widerstanden haben, nur um am Ende dann doch alle umzukommen. Doch dieser Niederlage war die Initialzündung für den Widerstand und führte letztlich zum Gewinn des Krieges. „The Alamo“ ist eine nationale Gedenkstätte, dementsprechend gesittet soll man sich verhalten. Zuerst muss man gut 20 Minuten anstehen um ins Gebäude zu kommen, dann ist das Innere durchaus interessant, aber nicht so überragend, wenn es die persönlich-patriotische Bedeutung für einen nicht hat.

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The Alamo

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The Alamo

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The Alamo

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The Alamo

Fertig mit Alamo und zugehörigem Museum laufen wir wieder ein Stück am Riverwalk entlang bis zu La Villata, einem kleinen Dorf für Kunsthandwerk und Dining das sehr nett angelegt ist. Dort greifen wir uns dann auch noch Fahrräder und radeln durch das „King William District“ das eine Menge schöne alte Häuser bereithält.

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San Antonio Riverwalk

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La Villata

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La Villata

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La Villata

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King William District

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King William District

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King William District

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King William District

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King William District

Um 17 Uhr sind wir dann erstmal wieder zuhause und legen eine Pause und eine verdiente Dusche ein. Dann geht es auf Empfehlung zu Tito’s, einem mexikanischen Restaurant im King William District, hauptsächlich von Locals besucht und fußläufig erreichbar. Das Essen ist scharf aber gut, lediglich das Michelada, das Matthias probiert, ist gewöhnungsbedürftig: Eine Mischung aus Bier, Hot Sauce, Worcestersauce, Limettensaft und Salz. Den Abend verbringen wir wieder mit unseren Gastgebern, er ist bei der Air Force und das Gespräch dadurch sehr interessant.

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Michelada

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Blick aus unserem Zimmer

Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 11.05.2015, 18:42 Uhr

20.03. - Tag 14: San Antonio - Corpus Christi

Wir verlassen San Antonio am Morgen – schöne Stadt – und fahren Richtung Golfküste. Es wird wärmer und hat in der letzten Zeit auch viel geregnet, dadurch blühen jede Menge bunte Wildblumen entlang des Highways. Nach gut zwei Stunden erreichen wir Kingsville um eine Tour auf der dortigen King’s Ranch zu machen. Diese im Jahre 1853 von Richard King gegründete Ranch ist mit gut 800.000 Acres eine der größten sich im Familienbesitz befindlichen Ranches der USA und von der Fläche her größer als Rhode Island.

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Frühlingsblumen

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Frühlingsblumen

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Frühlingsblumen

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Longhorns der King Ranch

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King Ranch

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King Ranch

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King Ranch

Da wir noch etwas Zeit bis zur Führung haben, besuchen wir zuerst das zugehörige Museum, das recht überschaubar ist und einige ältere Fahrzeuge, Fotografien und Sättel bereithält. Die eigentliche Führung dauert gut 90 Minuten und ist als Bustour über das Gelände angelegt. Insgesamt alles etwas langatmig. Natürlich ist reine Größe der Ranch beeindruckend und es gibt auch ein paar interessante Fakten über die Tiere, den Betrieb und das Personal – doch letztendlich sind es Kühe, Pferde und Felder und wenn man nicht völlig aus der Großstadt kommt, dann reißen einen auch kleine, süße Kälber nicht mehr jauchzend vom Hocker. Das alte Haupthaus ist von außen sehr beeindruckend, aber die gesamte Tour hätte man auch kürzen können.

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King Ranch - Wildpferde

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King Ranch - Es hat geregnet

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King Ranch - Mutter mit Kalb

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King Ranch - Brandzeichen deutlich sichtbar

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King Ranch - Stallungen

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King Ranch - Haupthaus

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King Ranch - Haupthaus

Weiter fahren wir dann über immer flacher werden Landschaften – auch die Ölpumpen tauchen wieder auf – Richtung Küste. Wir erreichen Corpus Christi, das sich über eine meilenlange gesichtslose Hauptstraße bemerkbar macht, die von unzähligen Schildern der immer gleichen Fastfood-Ketten gesäumt ist.

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On the road

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On the road

Am Ende biegen wir über Padre Island nach Mustang Island ab und halten am dortigen State Park. Gut zwei Stunden wandern wir am Strand entlang, auch zum Baden ist das Wasser durchaus annehmbar.

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island - Was ist das für ein Fisch?

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Mustang Island - Was ist das für ein Fisch?

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island

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Mustang Island

Danach geht es zurück nach Corpus Christi wo wir bei David unterkommen. Der ist nicht zuhause, hat den Schlüssel aber hinterlegt und wir können es uns gemütlich machen. Zum Essen geht es zu Nolan’s Restaurant – einfach, aber gut, mit Sandwiches.

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Zimmer bei David
Titel: Re:
Beitrag von: motorradsilke am 11.05.2015, 20:05 Uhr
Wels und Kugelfisch.
Titel: Re:
Beitrag von: lonewolf81 am 12.05.2015, 00:12 Uhr
Wels und Kugelfisch.

Danke. :)
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: sil1969 am 12.05.2015, 13:24 Uhr
Wels hätte ich ja auch noch erkannt, aber der Kugelfisch.... Sieht irgendwie komisch aus.  :?
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 13.05.2015, 19:49 Uhr

21.03. - Tag 15: Corpus Christi - Galveston

Unseren Gastgeber sehen wir die ganze Zeit nicht und so hinterlegen wir morgens den Schlüssel wieder und machen uns auf den Weg. Draußen werden wir leider von vielen dicken Regentropfen begrüßt. Die ganze Golfküste liegt heute unter einer dicken Regenfront und so soll es leider auch den ganzen Tag über bleiben. Also gehen wir erstmal in Ruhe frühstücken, bei Atomic Omelette ist der Name Programm. Das Essen ist lecker.

Aus Galveston heraus wird das Wetter etwas besser, so dass wir es wagen und das Aransas National Wildlife Refuge ansteuern. Vorbei an gefluteten Felder und Ackerfurchen über ebenfalls geflutete Straßen erreichen wir diesen Park. Dort ist fast nix los und es gibt eine bequeme Autotour. Der Park liegt direkt an der Küste und ist für seinen Vogelreichtum bekannt. Zuerst sehen wir aber einige Alligatoren in den Süßwasserseen im Marschland. Dann tauchen Gänse, Kraniche und auch eine spezielle Kranichart mit rosa Flügeln auf. Dazu viele kleinere Vögel, u.a. ein sehr schöner roter Cardinal. Leider auch ein paar Mücken.

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Ackerfurchen

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Spaß im Auto

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Wild am Refuge Eingang

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Aransas National Wildlife Refuge

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Aransas National Wildlife Refuge

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Aransas National Wildlife Refuge

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Aransas National Wildlife Refuge

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Aransas National Wildlife Refuge

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Aransas National Wildlife Refuge

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Aransas National Wildlife Refuge

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Aransas National Wildlife Refuge

Zwischendurch fängt es leider immer wieder an zu regnen, trotzdem wagen wir uns auf den Big Tree Trail, der auch nur eine gute Meile lang ist. Am Wasser gibt es nicht viel zu sehen, aber auf dem Rückweg steht auf einmal ein kapitales, schwarzes Wildschwein (Feral Hog) mitten auf dem Weg. Wir erschrecken uns, das Vieh aber auch und verschwindet grunzend ins Unterholz. Das Refuge ist grundsätzlich sehr schön und bei schönem Wetter kann man dort bestimmt auch einen ganzen Tag verbringen, bei Regen macht es weniger Spaß.

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Aransas National Wildlife Refuge

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Die Ackerfurchen ergeben schöne Bilder

Es regnet sich dann jetzt auch richtig ein und die weitere Strecke bis Galveston verläuft nahezu ereignislos, abgesehen von jeder Menge gefluteter Vorgärten und Straßen. Die Route ist aber auch so wenig „scenic“, dem Meer kommt man kaum nach und außer ein paar blühender Wildblumen sind die umgebenden Felder ebenfalls recht eintönig.

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Regen, Regen, Regen

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Regen, Regen, Regen

Nach Freeport, dominiert von der Ölindustrie und Dow Chemical, wechseln wir auf Galveston Island und dieser schmale Landstreifen erinnert uns zuerst an die Outer Banks und wird dann doch noch ansehnlich. Schöne Häuser auf hohen Stelzen säumen die Küste. Galveston selber wird dann wieder von den üblichen Ketten dominiert und zu allem Überfluss eröffnet uns Ben – unser heutiger Gastgeber über AirBnB – das wir bei ihm nicht wohnen können, da es Probleme mit dem Badezimmer gibt. Er hat aber bereits auf seine Kosten ein Hotelzimmer für uns gebucht und so kommen wir im Doubletree by Hilton direkt am Meer gelegen unter. Es ist das erste Mal, dass wir mit AirBnB ein Problem dieser Art hatten und die Lösung dessen hat sehr gut geklappt.

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Freeport

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Galveston Island

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Galveston Island

Da es dann tatsächlich auch noch trockener wird, entscheiden wir uns zu einem Spaziergang durch den historischen Distrikt und schauen uns eine Menge schöner Häuser in der beginnenden Abenddämmerung an. Zum Essen gibt es Seafood bei Shrimps & Stuff, einem einfachen Restaurant ein paar Straßen weg von der Hauptmeile.

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Galveston Historic District

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Galveston Historic District

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Galveston Historic District

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Galveston Historic District

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Galveston Historic District

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Galveston Historic District

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Galveston Historic District

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Galveston Historic District

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Galveston Historic District

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Galveston Pier
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 21.05.2015, 19:52 Uhr

22.03. - Tag 16: Galveston - Houston

Unser letzter voller Urlaubstag führt uns dann wieder zurück nach Houston. Doch nicht auf direktem Wege, sondern in einer kleine Schleife. Am Morgen ist es trocken, die Sonne kämpft aber noch mit den Wolken. So fahren wir erstmal am Meer entlang aus Galveston heraus, setzten mit der kostenlosen Fähre über und durchfahren die eher faden Strandorte auf der Halbinsel.

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Blick aus dem Hotelzimmer

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Kreuzfahrtschiffe in Galveston

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Unsere Fähre

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begleitet von vielen Möwen.

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Ölindustrie

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Pelikan

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Pelikan

Kurz bevor die Straße ins Landesinnere abbiegt halten wir an, parken am Strand, ziehen die Schuhe aus und gehen nochmal für eine Stunde im aufkommenden Sonnenschein am Strand entlang. Barbara kann dabei einige sehr schöne Muscheln sammeln und außerdem kann man gut die Pelikane beobachten, die in Sichtweite vom Ufer nach Nahrung fischen oder dicht über der Wasseroberfläche dahinsegeln.

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Ölpumpe direkt am Strand

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Pelikane

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Pelikane

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Pelikane

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Pelikane

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Pelikane

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Pelikane

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Auch dieser Freund war am Strand

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Glibber-Glitsch Zeug am Strand

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Glibber-Glitsch Zeug am Strand

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Und noch ein Vogel

Weiter geht die Tour dann nach Beaumont, einem mittelgroßen Ort, der 1901 durch einen kurzzeitigen Ölboom zu einem der geschäftigsten Orte der USA anwuchs. Aber auch nur solange es Öl gab. Zuerst besuchen wir das McFaddin-Ward Haus, eines der wenigen verbliebenen Häuser aus der Beau-Arts Zeit. Die McFaddins waren reiche Leute und dementsprechend sehen Haus und zugehöriges Carriage House auch aus. Schöne Tour, die am Sonntag auch kostenlos ist.

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McFaddin-Ward Haus

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McFaddin-Ward Haus

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McFaddin-Ward Haus

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McFaddin-Ward Haus

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McFaddin-Ward Haus

Danach fahren wir ins Spindletop/Gladys Boomtown Museum auf dem Gelände der Universität. Dort sind ein gutes Dutzend Gebäude aus der Boomtown-Zeit nachgebaut und originalgetreu eingerichtet worden. Neben der sehenswerten Einrichtung aus der Zeit des alten Westen, gibt es auch ausreichend Schautafeln, die über den Ölfund und die Folgen für den Ort aufklären.

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Spindletop/Gladys Boomtown Museum

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Friseur

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Saloon

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Modeladen

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Modeladen

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Hotel

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General Store

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Eisdiele

Fertig mit der Tour strahlt die Sonne so richtig schön warm herunter. Also suchen wir im Navi den nächsten Frozen Joghurt Shop und setzen uns noch gemütlich in die Sonne. So warmes Wetter hätte es ruhig den einen oder anderen Tag mehr haben können. Dann geht es auch schon zurück nach Houston, die Skyline kommt in Sicht und im Gegensatz zu den Regentagen am Anfang kommt Houston gleich freundlicher daher. Untergebracht sind wir bei Smita, das Zimmer ist gut und wir nehmen alles mit rein um für den morgigen Flug umzupacken.

Zum Abendessen haben wir uns für Chama Gaucha entschieden, ein brasilianisches Steakhaus. Dies funktioniert so, dass man eine Pauschale bezahlt (48,50$), sich bei einem Salatbuffet selber bedienen darf und die Kellner mit den verschiedensten Fleischsorten an Spießen hin- und herwuseln und einem direkt am Tisch das abschneiden was man haben möchte. Rib Eye, Sirloin, Filet Mignon, Zweierlei Lamm, Brisket, Shrimps – alles ist dabei und die Qualität ist hervorragend. Nach gefühlt zwei Kilo Fleisch sind wir sehr gut gesättigt und bereiten alles für morgen vor.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: sil1969 am 27.05.2015, 13:00 Uhr
Jetzt hab ich grad das mit dem Essen im Chama Gaucha gelesen: cool. Aber wird da das Fleisch nicht schnell kalt, wenn die da durch das Restaurant laufen?
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 28.05.2015, 08:55 Uhr
Jetzt hab ich grad das mit dem Essen im Chama Gaucha gelesen: cool. Aber wird da das Fleisch nicht schnell kalt, wenn die da durch das Restaurant laufen?

Nein, ich weiß aber nicht, ob und wieviel sie entsorgen müssen. Insgesamt ist das Restaurant ziemlich groß und die Sachen kommen wirklich richtig heiß aus der Küche. Gerade die guten Sachen waren meist sehr schnell leer.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: lonewolf81 am 28.05.2015, 21:09 Uhr
23.03. - 29.03 - Tag 17+: Houston - Atlanta - Frankfurt

Früh am Morgen geht es nur noch zum Flughafen, wir fliegen inneramerikanisch mit United nach Atlanta, wir besuchen zum Ende unseres Urlaubes wieder für ein paar Tage Barbaras Gastfamilie aus ihrem Highschool – Jahr. Dort shoppen wir sehr viel, lassen uns verwöhnen und besuchen als touristische Attraktion nur die Amicalola Falls – interessant, aber mit vielen hundert Stufen auch recht anstrengend.

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Amicalola Falls

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Amicalola Falls

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Amicalola Falls

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Amicalola Falls

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Amicalola Falls und Georgia Mountains

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Da versteckt sich eine Schlange

Sechs Tage später geht es dann über Philadelphia in Rekordzeit zurück nach Frankfurt, der Pilot hat es eilig und braucht nur gut sechs Stunden von Philly bis Frankfurt, Jetstream sei Dank.

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Atlanta aus dem Flieger

Doch zuvor sagen wir „Adios“ zu Texas und als Fazit bleibt: Definitiv ein interessanter und schöner Urlaub, auch wenn das Wetter nicht immer perfekt mitgespielt hat. Aber das kann man im März auch nicht unbedingt erwarten.

Texas hat uns gut gefallen, die Mentalität ist angenehm entspannt und die Weite des Landes beeindruckend. Leider resultieren daraus auch gewaltige Fahrstrecken, wenn man eine Runde durchs Land drehen will. Gerade  der Big Bend N.P., ein Highlight unserer Reise ist sehr abgelegen. Wobei diese Abgelegenheit auch wieder ein Vorteil ist, denn es ist zu jeder Zeit angenehm leer dort. Insgesamt kamen knapp 2.900 Meilen zusammen, für 15 Tage eine lange Fahrstrecke.

Im Vergleich zu unseren letzten Urlauben im Nordwesten und an der Ostküste sind die Highlights wesentlich weiter auseinander, es gibt praktisch keine „Scenic Roads“, die man um der Straße willen fährt, sondern die Fahrstrecken sind oft eintönig und Mittel zum Zweck.

Die Städte haben uns alle mehr oder weniger gut gefallen, wobei Houston den letzten Platz auf der Liste einnimmt, durch den Dauerregen aber auch wenig Chancen hatte zu punkten. Austin ist für uns die lebendigste Stadt gewesen, San Antonio hat am Riverwalk viel Charme und wirkt sonst schon sehr südamerikanisch.

Mit den Unterkünften über AirBnB waren wir durch die Bank wieder sehr zufrieden, wir haben tolle Menschen kennengelernt und super Abend miteinander verbracht und auch beim einzigen „Problemfall“ in Galveston gab es eine sehr einfache Lösung. Da wir den Dienst jetzt bereits das vierte Mal für eine größere Reise genutzt haben, stellen wir fest, dass man mit etwas Erfahrung die Anzeigen so lesen kann, dass man kaum noch enttäuscht wird.

Das war es - vielen Dank an alle Mitfahrer und Interessierten und auch nochmal vielen Dank an alle, die bei der Planung hier geholfen haben.
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: TobyB am 05.06.2015, 11:40 Uhr
Klasse Bericht, danke!
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: sil1969 am 10.06.2015, 13:01 Uhr
Vielen Dank fürs Mitnehmen! Mir hats gut gefallen.  :D
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: Merlin2408 am 10.06.2015, 20:42 Uhr
Danke super Bericht  :D im September geht es auch endlich nach Texas
Titel: Re: Texas "Longhorn State" - März 2015
Beitrag von: NähkreisSteffi am 15.06.2015, 11:47 Uhr
Super Reise, danke fürs mitnehmen.

Viele Grüße, bis zum Nächsten Mal

Steffi